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Archive for the ‘Social Network’ Category

Kann eine Meinung Vorrang vor einer anderen Meinung haben?

Vorausgesetzt, es ist keine Schmähung? Joachim Steinhöfel, Anwalt und Verfechter der Meinungsfreiheit, sagt ganz klar, dass das nicht geht. Und doch hat ein Richter Facebook Recht gegeben und der Meinung ihrer Saubermänner (Stichwort Faktenchecker) Vorrang vor gelöschten Meinung gegeben.

Und Herr Steinhöfel prangert noch einen weiteren Fakt an. Inzwischen werden Posts gelöscht, in denen bestimmte Namen vorkommen. Und dabei ist es egal, ob gelobt oder getadelt wird. „Geht gar nicht!“, sagt er, und das meine auch ich. Ich hatte z.B. in den letzten Jahren 10 Posts auf Facebook gestellt, in denen ich Fragen zu Aktionen im Kontext von Martin Sellner stellte. Diese Posts sind mir vorgestern entfernt worden. Drei dieser Posts, die nur noch ich sehen konnte, hatte ich als Screenshot nochmals gepostet. Gestern waren auch diese gelöscht. Einer davon war dieser hier:

Facebook-Nachricht über eine Löschung.

Und ja, die orwellschen Zustände verstärken sich:

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Beispiel einer Meinungsbeschränkung auf Facebook, das Amtsenthebungsverfahren gegen Trump betreffend

Gestern wurde der folgende Text in der Facebook-Gruppe Weltkritische Informationen gepostet und heute wurde gemeldet, dass der Beitrag entfernt wurde, da er beim Faktencheck durch Correctiv durchgefallen sei, er verstieße gegen die Gemeinschaftsregeln, ohne jedoch dabei konkret zu werden. Ich würde den Text hier gerne auch ins Regal stellen wollen und fragen, ob diese Meinung tatsächlich eine ist, die nicht dargeboten werden darf:

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Kulturwandel: Netzwerk- und Gruppenarbeit als die kommende Kunst des Lebens

Auf The Intelligence ist ein Artikel erschienen, der sehr schön beschreibt, was wir hier auf unserem Blog zum Teil schon selbst erkennen durften:

… Die sogenannte Netzwerk-Informations-Wirtschaft, die die industrielle Wirtschaft ablöst, wird so zur Basis für alle öffentlichen Belange. Die Menschen können über diese Basis mehr herausfinden, was in der Welt geschieht als dies zuvor über die gängigen Medienanbieter möglich war. Gleichzeitig ermöglicht dies ihnen ständig an den Diskussionen von Themen, die sie interessieren, sich direkt zu beteiligen. Es kommt im Zuge davon zu einer Freisetzung von vorverdauten und gefilterten Darstellungen der Wirklichkeit. Indem die Bürger beginnen alle Darstellungen gegenseitig zu überprüfen gelangen sie mit der Zeit zu so etwas wie kollektiver Einsicht. Diese ist dann Grundlage für eine viel umfassend informierte und reflektierte Gesellschaft. …

Hier steckt auch das Prinzip drin, das mit dem Visions Coaching genutzt wird. Nicht der Coach ist der Hero sondern das Erfolgsteam, dass sich ausbildet und jeden Teilnehmer hin zu seinem Ziel trägt. Und das meist auch noch später noch für ihn da ist.

Quelle: Netzwerk- und Gruppenarbeit als die kommende Kunst des Lebens

Darüber, warum Kinder und Erwachsene wann lügen …

Dieses Prinzip kommt auch in unseren hierarchien Organisationen zum Tragen. In einer Kultur, in der es keine Fehler geben darf und nur positiv gedacht werden darf, werden die Manager ihre Bericht nach oben schön lügen. Und so geht es dann langsam den Bach runter. Wird Zeit für authentische Beziehungen und einer gelebten Fehlerkultur, die das Lernen erst richtig macht …

Das Familinelab will Eltern helfen, tragende Weiterlesen …

Entrepreneur´s Manifesto for Change – Unternehmer besinnen sich auf ihre gesellschaftliche Verantwortung

Dezember 9, 2012 2 Kommentare

MANIFESTO FOR CHANGE

The Amsterdam Entrepreneur´s Manifesto for Change
Change the World

Wir, mehr als 500 Unternehmer – Mitglieder der Entrepreneurs Organization (EO), sind in Amsterdam zusammen gekommen um von einer besseren Zukunft zu träumen und der Rolle, die wir selbst in unserer sich verändernden Welt spielen wollen. Wir erklären hiermit, dass wir in Zukunft unsere Ambitionen darauf fokussieren werden, diese unsere Welt weiter zu bringen und Lösungen für ihre größten Herausforderungen zu finden.

Wir verpflichten uns, die  existierenden Kernwerte der EO bestärkend, zu den folgenden Werten – für uns selbst, unsere Unternehmen und Gemeinschaften:

Leidenschaft, Integrität, Respekt, Balance, Authentizität, Leadership, Freude, Vertrauen, Großzügigkeit, Mut, Ehrbarkeit, Transparenz und Empathie.

Weiter: Entrepreneur´s Manifesto for Change – Unternehmer besinnen sich auf ihre gesellschaftliche Verantwortung.

Crealiity GmbH: ein Interview mit Roman Padiwy

Dezember 8, 2012 2 Kommentare

Ich hatte vor einiger Zeit hier schon einen Erfahrungsbericht zu dem speziellen sozialen Netzwerk crealiity.com veröffentlicht. Nun hatte ich Gelegenheit, nochmals ein Interview mit einem der beiden Geschäftsführer zu führen:

Martin Bartonitz: Danke, Roman, dass Du Dir die Zeit für mich genommen hast, mit mir über Euer einzigartiges soziales Netzwerk crealiity.com zu sprechen. Bevor wir richtig loslegen, sag mir doch bitte kurz, wie Du mit Deiner Geschäftspartnerin Ulli Sabitzer auf den Namen crealiity gekommen seid?

Roman Padiwy: Gern. Das war ein etwas längerer Prozess. Ähnlich dem Prozess, den die Menschen oder Firmen durchlaufen, wenn sie sich eine Änderung ihres Lebens- bzw. Geschäftszwecks vorgenommen haben. Was dabei passiert, ist, dass sich die Wirklichkeit der Beteiligten ändern wird, und zwar aktiv durch eigenes kreatives Denken. Damit war am Ende klar:

Create your reality wurde das Motto des sozialen Netzwerks. Also sollte der Name damit zu tun haben. So bauten wir die beiden Hauptworte zusammen. Und noch ein doppeltes „i“ genutzt, da die Internet-Domaine schon vergeben war. Und so ist das Netzwerk nun unter http://crealiity.com erreichbar.

Martin Bartonitz: Nun ist der Wunsch, etwas im Leben ändern zu wollen, an sich nichts besonderes. Aber Du sagtest mir, dass Eure Vision die der Förderung des Kulturwandels in den Unternehmen, aber auch in der Gesellschaft ist. Welchen Wandel meint Ihr damit genau?

Weiter geht es auf Bürgerstimme

Nachlese: Roboter werden Deinen Job vernichten – Federico Pistono

November 29, 2012 48 Kommentare

Federico Pistono

Federico Pistono trägt im Beta-Haus Köln vor

Ich hatte heute Gelegenheit, unsere inspirierende Jugend live zu erleben. Selten habe ich einen so authentischen, in sich ruhenden und lockeren, die mögliche zuträgliche Zukunft klar vor Augen und gleichzeitig so viel Lebensfreude austrahlenden junge Mann gesehen: Federico Pistono. Da kann man nur sagen, lass die Krise kommen. Es braucht sie für den Wachwechsel. Das Alte hat es bald hinter sich und das Neue steht in den Startlöchern (siehe auch: Schläfst du noch – oder lebst Du schon?).

Anlass war der Köln-Stop auf seiner Welt-Tour zur Buchvorstellung im Coworking Space Beta-Haus in Köln. Vor 4 Jahren kam er auf die Idee zum Buch Robots will steal your job but that´s OK. Einerseits führte er anhand einer Reihe von Beispielen aus (z.B. 2,5% der Bevölkerung lebt von Fahr-Jobs, die wegfallen werden), wie exponentiell immer stärker weitere Roboter eingesetzt werden, um die stubiden Arbeiten zu erledigen. Andererseits machte er klar, dass wir uns darüber freuen dürfen. Denn es ist an der Zeit für einen Paradigmenwechsel des Arbeitens. Wir werden nicht mehr arbeiten, um zu leben, sondern wir werden Tätigkeiten nachgehen, die uns Freude machen (siehe crealiity.com). Denn die Robeter werden zum überwiegenden Teil die Produkte unseres Bedarfs fertigen und zur Verfügung stellen.

Ich will gar nicht lange mehr erzählen und Euch lieber in den Genuss des folgenden Weiterlesen …

Erfahrungsbericht mit dem sozialen Netzwerk crealiity.com – Potentiale entfalten

November 28, 2012 3 Kommentare

Nachdem ich miterleben durfte, wie ein Crealiity Potentialcheck verläuft, habe ich mich nun ein wenig intensiver mit der gerade gestarteten sozialen Plattform crealiity.com auseinander gesetzt. Meine gemachten Erfahrungen möchte ich im Folgenden mit Euch teilen.

Wofür ist die Plattform crealiity da?

Vorab möchte ich allerdings kurz noch darauf eingehen, was die Idee der beiden Geschäftsführer Roman Padiwy und Ulli Sabitzer von dem österreichischen Startup crealiity GmbH ist. Die Initiatoren wollen dem gerade stattfindenden Kulturwandel, von dem ich dauernd hier auf dem Blog berichte, einen weiteren Schub geben. Sie sehen, dass viele Menschen nur Arbeiten nachgehen, um zu leben. Sie vergeuden damit ihr Leben, da sie ihre Potential noch nicht ausnutzen. Sie sind der Meinung wie Prof. Fridhjof Bermann, dass, wer einer Arbeit nachgeht, die er wirklich, wirklich will, erst richtig lebt. Dass er dann emotional an das Warum der Arbeit gekoppelt ist und daher in den Flow kommt. Und das ist er deshalb, weil er seine Potentiale voll ausschöpft. Und so ist er auch richtig erfolgreich.

Crealiity ist nun angetreten, die Menschen aus ihrer Lethargie zu holen. Ganze Teams in Unternehmen können den Prozess der Weiterlesen …

Schaffe Deine eigene Realität, oder crealiity

Ich hatte vor einer Woche darüber geschrieben, dass ich an einem „Workspace“ in Österreich teilnehmen durfte, in dem Menschen an einem Kultur-verbessernden Geschäftsmodell arbeiteten. Ein resultierendes Arbeitspaket war, für interessierte Mitmachern Workshops in der nächsten Woche anzubieten. Die Termine für die nächste Woche sind nun raus und die Anmeldungen laufen über ein Facebook-Event bzw. Doodle-Eintragung. Es werden jeweils 2 Workshops pro Tag im Zeitraum vom 19.-24.11.2012 in Köln stattfinden.

Die Workshops laufen unter der Bezeichnung Potentialcheck. Es wird jeweils über 4,5 Stunden angeleitet durch einen ausgebildeten Begleiter in Gruppen von 8-20 gearbeitet. Am Ende wird jeder Teilnehmer für sich entscheiden können, ob er Weiterlesen …

Es sieht zwar alles sehr bunt hier im Internet aus, aber die Zensur hat schon längst begonnen …

Oktober 30, 2012 18 Kommentare

Ich würde gerne die interessante Diskussion um das Thema Soziale Netzwerke – auf der Suche nach wirklichen Freunden in der realen Welt um meinen Senf erweitern. Ich fang´ mal an mit:

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Ich arbeite und lebe mit Computern, seit dem C16 von Commodore. Mir ist es immer sehr leicht gefallen, diese “Apparate” (wie meine Mutter sie nannte) gut zu verstehen. In der Funktionsweise und auch in der Bedienung. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.

Ich schlitterte in die Werbung, lernte Mechanismen und Märkte kennen.

Ich merkte schnell, EDV war genau das richtige Wort. Daten werden elektronisch verarbeitet. Fakten, Statistiken, Wissen, Kommunikation, Persönliches. Einfach jede Form der Information lässt sich verarbeiten.

Der schwierige Umgang mit Technik

Schön und gut. Ich bemerkte jedoch, dass viele meiner Mitmenschen Schwierigkeiten haben mit dem Umgang der Technik. Ich versuche es mal so zu beschreiben:

  • Es gibt Menschen, die können etwas Abstraktes gedanklich auf etwas Abstraktes übertragen.
  • Es gibt Menschen, die können etwas Natürliches gedanklich auf etwas Abstraktes übertragen.
  • Es gibt Menschen, die können einen viereckigen Klotz nicht in ein achteckiges Loch stecken.
  • Es gibt Menschen, die es nicht schaffen, einen Weiterlesen …

Ich wandere aus! Weg vom asozialen Facebook hin zum freien Medium Diaspora*

Oktober 27, 2012 32 Kommentare

Wer meine Artikel zum Thema zuträglichere Ökonomien verfolgt hat, der wird meinen Schritt vermutlich schon vorausgesehen haben. Ich bin inzwischen überzeugt von der Open Source Bewegungen und des Gedankens des Commoning. Und ich bin überzeugt von der Macht der sozialen Netze, was das Finden von Wahrheiten angeht. Facebook hat seine Zeit gehabt, eine wichtige Plattform für den Erkenntnisgewinn zu bieten. So war ich hier gut vernetzt und habe viele Inspirationen für den Blog aufgreifen dürfen. Auch wenn mir im Magen lag, dass hier meine Daten nicht nur den Lesern nutzen sondern auch sonst zu Markte getragen werden. Und wie wir gerade mit gemischten Gefühlen wahrnehmen müssen, trägt uns der Markt immer weiter zu Grabe …

Seit Monaten hat Facebook wie eine Krake seine Arme immer weiter in unsere Taschen gesteckt. Nun sind mir die Taschenspielertricks immer suspekter geworden. Und da diese einhergehen mit einer Manipulation unserer Wirklichkeit, habe ich mich nun entschlossen, meine Auswanderung aus Facebook anzugehen.

Was war genau passiert: wer nicht zahlt, wird immer unsichtbarer

Es wird ungemütlich im kommerziellen Netz

Neuerdings macht facebook mit der Umstellung auf die Weiterlesen …

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