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Archive for the ‘Politik’ Category

Sind wir wieder einmal so weit

März 9, 2017 15 Kommentare

Marsch …

überall auf der Welt
daß alles in Ruin, in Schutt und Asche zerfällt,
zerbricht, zerbirst, zerschellt?
Wo ist und wo bleibt denn
die angeblich höhere menschliche Intelligenz?
Wir sehen es doch tagtäglich was geschieht,
wo totale Willkür wahllos wütet, wühlt,
sich wälzt und wähnt,
und wo absoluter Wahnsinn regiert.
Wieder einmal werden Menschen
aufeinander gehetzt?
Ist denn niemand in Geist, Seele und Herz
darüber vollkommen empört
und davon entsetzt?
Geht denn niemand auf die Barrikaden
um das Unheil zu verhindern,
um die internationalen Menschenrechte
und Völkerrechte zu verteidigen,
um allen Übeltätern die Wege zu versperren?
Sind Ignoranz und Arroganz
der modus operandi dieser “hohen” Herren,
die andre gezielt ausbeuten und erniedrigen?
Nichts als plutokratisch opportunistische Polemik,
beschämende Politik, provozierende Propaganda!

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Ohne wirtschaftliche Freiheit ist alle andere Freiheit bedeutungslos …

Wer jetzt meint, dass ich hier dem Neoliberalismus das Wort bereite, der wird nun schnell feststellen, dass genau das Gegenteil kommen wird. Ich habe am Wochenende wieder einen Text aufgeschnappt, der Mal wieder deutlich macht, wo genau der Denkfehler über die Freiheit in der Wirtschaft liegt. Schau´n wir also mal:

*** Fundstelle ***

Wie ersichtlich, basiert die wirtschaftliche Freiheit auf dem Grundsatz des freien Wettbewerbes. Er ist der zentrale Freiheitsbegriff, um den sich alle anderen Freiheiten anordnen. Frei ist, wer wirtschaftlich frei ist; und wirtschaftlich frei ist, wer sich ungehindert am Wettbewerb beteiligen kann. Umgekehrt ist unfrei, wer an der Teilnahme am Wettbewerb gehindert oder gar vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Wirtschaftliche Freiheit und damit das Fundament der Freiheit überhaupt ist nichts anderes als das Recht zur Beteiligung am Wettbewerb.
Was dagegen heute die so genannte Freiheit ausmacht, ist die Freiheit politischer Art, die vorwiegend darin besteht, bei irgendeiner Abstimmung, die meist zu Unrecht die Bezeichnung „Wahl“ führt, Ja oder Nein sagen oder irgendeinen Zettel abgeben zu dürfen. Diese politische Freiheit ist vergleichsweise bedeutungslos; sie kann, ebenso wie die persönliche Freiheit und die Freiheit der Religionsausübung, ohne die wirtschaftliche Freiheit gewährt werden und ist dann ein Torso.
Während die wirtschaftliche Freiheit nach dem Gesagten die persönliche Freiheit automatisch mit einschließt, können umgekehrt – wie das Vorhandensein des Proletariats schlagend beweist – persönliche, religiöse und politische Freiheitsrechte bestehen, zugleich aber die entscheidende wirtschaftliche Freiheit der Beteiligung am Wettbewerb vorenthalten und damit der wirtschaftlichen Ausbeutung der Freiheitsberaubten Tür und Tor geöffnet werden.
Otto Valentin, aus „Die Lösung der Sozialen Frage„, 1952

Das ist auf den Punkt gebracht das ganze Dilemma der „Liberalen“ des 21. Jahrhunderts: Sie haben vergessen, was Freiheit überhaupt bedeutet, und sie haben nie begriffen, wie die zentrale Freiheit, die wirtschaftliche Freiheit in einem monopolfreien Markt (echte Soziale Marktwirtschaft), zu verwirklichen ist.

Die Ordoliberalen der 1950er Jahre kannten wenigstens noch die richtige Definition der Sozialen Marktwirtschaft: eine freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus, die den Sozialstaat gar nicht nötig hat, weil sie prinzipbedingt für natürliche Vollbeschäftigung sorgt, unabhängig vom jeweiligen Stand der Technologie.

Daraus wurde, wie wir wissen, eine kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem Weiterlesen …

Fleiß: eine Tugend oder nur Einpeitscher für Sklaven?

Februar 25, 2017 20 Kommentare

Lohnarbeit ist die Forsetzung der Sklaverei mit modernen Mitteln.
Gerald Dunkl, (*1959), österreichischer Psychologe und Aphoristiker

Es ist gerade erst einmal etwas über 200 Jahre dass, dass weite Teile der „westlichen Welt“ die Sklaverei hinter sich ließen. Wir haben hier häufiger die Perspektive diskutiert, dass nur das Bühnenbild etwas geändert wurde:

  • Die vielen Sklaven und Leibeigenen wurden nur aus ihrem kleinen Käfig der Großgrundbesitzer in den des Staates entlassen.
  • Ihre Ketten wandelten sich dabei in das Steuersystem kombiniert mit dem räuberischen, Zins-basierte Geldsystem ist.
  • Das ganze ist garniert mit einem Politikzirkus, einer Demokratie-Simulation, in der alle 4 Jahre nur das mittlere Management gewählt wird, das die Befehle der im Hintergrund herrschenden umsetzt (dazu: Parteiensystem).

In einer solchen Menschenfarm zum Nutzen dieser Wenigen müssen zu ihrem Wohl günstig und vielfältig Waren produziert und Dienste geleistet werden, je mehr desto besser.  Nun fand ich diesen Blick auf Faulheit, Fleiß und Glück:

fleiss

Nach dem Durchlauf von Schule und Studium ist es gelungen, dem überwiegenden Teil der Menschen als Glück das Streben nach HABEN und ARBEITEN (Karriere machen) als den Lebenszweck zu verkaufen statt SEIN und LEBEN.

So hören wir in der rechten Szene immer wieder, dass der Deutsche stolz auf seine fleißigen, disziplinierten, pünktlichen Volksmitglieder sein könne und verkaufen dies als wichtige kulturelle Werte, die es zu bewahren gelte. Wobei ich mich frage, warum ich stolz auf etwas sein soll, dass Andere sind … bzw. warum soll ich stolz auf ein maximal auf Gehorsam getrimmtes Volksgefüge sein? Wenn es wenigstens der Gehorsam wäre, der sich auf das Wohle aller richtet und nicht wie durch die Art des privaten Geldschöpfens im Zusammenspiel mit dem Zinsgeldsystem für das Wohl der Wenigen.

Ist also Fleiß eine Tugend? Oder führt uns der Fleiß am Ende in eine zerstörte Welt und ist genau das Gegenteil? Würde mehr Faulheit für eine nachhaltigere, gesündere Welt sorgen und sollte eher eine Tugend sein?

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2. GEBOT – Du sollst die Rechtsvermutung, die Heilige Kuh des Rechtssystems, auf keiner Rechtsebene anbeten! Du sollst sie zurückweisen und widerlegen!

Januar 28, 2017 5 Kommentare
mp hans xavier meier - Mensch

mp hans xavier meier – Mensch

Hier kommt nun die Fortsetzung der 10 Gebote des Rechtssystem. verfasst von hans xavier meier (er möchte klein geschrieben sein, den große Buchstaben würden ihn als Sklave des System anzeigen). Also, hier geht es nun weiter, aber Achtung, es ist geht ins Eingemachte:

„Er fragt sich jetzt, warum Gesetze nicht gelten sollen, sondern stillschweigende Verträge, die lediglich angenommen und vermutet werden? Oh geistiges Kleinod für Arme! Er kennt wohl nicht die Maximen des Rechts, wie da im Lateinischen geschrieben stehet: qui tacit, consentire videtur! Denn wer da schweiget, wird als zustimmend betrachtet! Kennt er denn nicht die verschiedenen Systeme, auf denen die Ordnung der Welt aufgebaut ist. Ich muss ihm fürwahr die Leviten lesen…“

Lektion 1: diese Welt befindet sich im Kriegsrecht.

Der US-Präsident beschwört die Notstandsgesetze jedes Jahr, besser gesagt den Emergency Banking Relief Act vom 9. März 1933 nach 12 United.States.Code., A., Section 95 a und b und Black’s Law Dictionary 6 th Edition, Seite 146. Im Krieg ruhen alle Rechte, denn der Sieger schafft an und der Besiegte hat sich zu beugen! Dass Krieg herrscht und wer der Feind ist, steht außerdem im Gesetz. Mit dem Trading With the Enemy Act of October 6, 1917 (40 Stat. 411) wurden alle amerikanischen Bürger zum Feind erklärt. Dass US-Gesetze auch auf „Deutschland“ anzuwenden sind, sagt uns der 18 USC §7, insbesondere Punkt 3, damit hier alles von vornherein geklärt ist…, falls jemand meckert, warum ich ständig US-Gesetze zitiere!
Wie man Kriegsrecht überwindet? Mit einem Abatement natürlich, einer Ungültigerklärung! Wusste er das nicht? Und mit dem Quell Eures üblen Rechtssystems, der Bibel. Kriegsrecht ist das geringste aller Gesetze, die Bibel das höchstrangigste! Auch wenn mir dünkt, dass ihm auch dieses Heilige Buch vollkommen fremd ist…

Lektion 2: diese Welt befindet sich im Bankrott.

Roosevelt bot am 5. Juni 1933 mit der HJR 192 alle Bürger den Banken als Sicherheit an und verpfändete deren Lebensarbeitsleistung und deren Besitz. Wie er sicherlich weiß, wurden im Act of 1871 die hoheitlichen US-Bundesstaaten in kommerzielle Firmen umgewandelt und sie alle gingen 1933 vorsätzlich pleite. Wie sollte der Präsident jemals sämtliche öffentlichen Schulden an die Banken zurückzahlen? Er hob den Goldstandard auf, besser, er konfiszierte alles private Gold und verkaufte seine Bürger an die Banken.
Wie? Indem er ihnen den Bürgerstatus nahm und sie zu Co-Treuhändern in der Weiterlesen …

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„Armes Deutschland! Was ist nur daraus geworden?“

Dezember 27, 2016 27 Kommentare

Den folgenden Text von Don João, ein in Deutschland Geborener, den es vor  Jahren nach Portugal zog, und den das Thema MMS zu diesem Blog zog (siehe auch, Jan Otto auf LinkedIn), möchte ich gerne wieder als eigenständigen Artikel vorstellen, da er sich lohnt, schaut er doch aus einiger Distanz auf das heutige Deutschland: 

Hallo und guten Morgen liebe Mary!

Du hast völlig recht, ich nutze für mich die Möglichkeiten, die Symptome so angenehm wie möglich zu verarbeiten. Etwas anderes kann man doch auch nicht tun. Es sei denn, man geht in die Politik und gestaltet selbst mit. Oder man wählt die richtige Partei. Aber daran hapert es doch auch schon.

Da hat es schon viele gegeben, seien es Die Grünen, die Piraten Partei oder Die Linke. Die meisten sind an den gegenwärtigen Zuständen gescheitert, weil deutlich wurde, dass man sich nicht gegen das bestehende System stemmen kann. Die mächtige Industrie sitzt quasi immer mit am Tisch und gibt die Richtung vor, allen voran die chemische Industrie mit ihrer unglaublichen Menge an Geld und unstillbarer Gier. Es sind die Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die die Richtung angeben.

Das hat meiner Ansicht nach damit zu tun, dass die Menschen zu leicht zu beeinflussen sind, wenn mit Geld gelockt wird. Das ist der springende Punkt! Ich spreche hier von Entscheidungsträgern. Geld verändert die Menschen. Es gibt kaum noch menschenwürdige Ideologien und ein dadurch bestimmtes Ziel, ohne eigene Vorteile genießen zu wollen. Das ist traurig. Moral und Anstand bleiben auf der Strecke.

Wir sind moderne Menschen, leben modern, wollen uns alles leisten können – da passen Moral und Anstand nicht so recht ins Bild.

Es passt auch nicht so recht ins Bild, wenn ein Flüchtling aus Syrien mit einem Smartphone unterwegs ist. So etwas steht doch nur guten Mitteleuropäern zu, die dafür schließlich fleißig zur Arbeit gehen. So ein Flüchtling hat gefälligst die Buschtrommel zu nehmen.

Was für eine Arroganz!

Mir fällt es nicht schwer ein Mensch zu bleiben und Anstand zu wahren, weil ich gute Vorbilder hatte. Wer hat die heute noch?

Schauen wir uns doch nur die Kanzlerin der Republik an, die eigentlich Weiterlesen …

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Werden wir in einen totalitären Staat gegendert?

Dezember 19, 2016 26 Kommentare

Ich habe in diesem System viele Jahre verbracht. Ich habe dieses System unter allen Gesichtspunkten untersucht und kann keinen Gewinner dabei ausmachen als diesen: einen modernen säkularen Staat, der seine Bürger allmählich umformt, damit sie ein totalitäres System akzeptieren.
Ein Schwede, der seine Kinder zuhause erzogen hat (Zitiert von Prof. W. Leisenberg).

Ich beobachte seit Längerem das, was uns mit dem Genderismus an neuer Ideologie ohne den Weg über unsere Parlamente in unsere Bildung hinein schwappt, mit sehr gemischten Gefühlen. Nun scheint uns der Mensch formbar, sonst würden wir ihn in die Schule schicken (müssen: Schulpflicht in D!). Der Genderismus geht allerdings soweit zu behaupten, dass Mensch, wenn er auf die Welt kommt, wie eine weiße Leinwand ist, und er beliebig bemalt werden kann, konstruiert, wie es im Konstruktivismus heißt. Demnach seien alle Rollen, die wir heute sehen, durch unsere Kultur gegeben. Und weil das so ist, könnten auch alle anderen Rollen eintreten.

Prof. W. Leisenberg kritisiert diese Gender-Ideologie, und schaut ,wie ich finde nachvollziehbar, hinter das wahre Ziel des Gender Mainstreamings, der Zerstörung von Indentität durch Verhinderung von Bindung, ohne die ein zuträgliche Bildung nicht möglich sei:

 

„Frieden ist die Abwesenheit von Angst!“ – Über die Mission und Vision der Repeacer

Dezember 11, 2016 32 Kommentare

Im letzten Artikel zu den Repeacern hatte ich ihre Überzeugung (davor: „Ich bin ein Repeacer …vorgestellt, nicht ohne mit dem Ausblick auf ihre Vision zu enden. Schauen wir uns nun also an, wie sich die Repeacer vorstellen, die Metamorphose der unscheinbaren Raupe hin zum aufregend bunten Schmetterling (siehe: Wahnsinnige Schmetterlinge) zu erreichen (die Übersetzung stammt wieder von mir, und dieses Mal war es eine Herausforderung, die Bilder passend zu transportieren):

russel-repeacer

Mission und Vision der RepeacerQuelle

Aktivisten kämpfen, weil sie sehr besorgt sind. Sie kämpfen, motiviert durch ihre Zukunftsängste, in allen Arten von sozialen, ökonomischen sowie ökologischen Auseinandersetzungen. Sie engagieren sich in vielen sehr unterschiedlichen „Problemlösungen“, denn Jeder ist anders betroffen. Das ist eine Tatsache, ein Fakt, den wir nicht ändern können. Erst auf Basis dieser Einsicht lässt sich eine einheitliche und effektivere Strategie für die Unterstützer sozialer Aktivisten, den 99%, entwickeln, als da sind Occupy, Anonymous, Wikileaks, oder mit welcher anderen revolutionären Idee auch immer sie sich identifizieren.

Repeace möchte jede Nation mit einer für sie passenden neuen Strategie befähigen, Soziale oder andere Konflikte durch verantwortliches Handeln zu lösen. Frieden wirkt wie eine Belebung durch ein effizienten, bewussten und verantwortungsvolles Handeln, wenn Mitgefühl nicht ausreicht. Aktivismus ist dagegen der verantwortliche Lebensstil der Menschen, die an der Gestaltung ihrer Zukunft mitwirken wollen. Das gestaltet Sinn. Der Aktivismus wurde bisher durch das Führungsschicht (Establishment), die 1%, durch die Macht der Konzerne drangsaliert und kriminalisiert. Zeit, mit einer alternativen Strategie effektiv zu antworten.

Unsere Mission ist ein Menschenrecht: die Anwendung gewaltloser, friedlicher Handlungen. Die Empfehlung an die Unterstützer in jeder Nation im Einzelnen: Weiterlesen …

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