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„Hände weg von Syrien!“ – Fangen Sie an mit ausgewogener Berichterstattung und Faktentreue!

Februar 17, 2018 2 Kommentare

Bild: *Rose mit Gästen* – geschenkt von MiA

Ich erhielt heute eine E-Mail mit einem Inhalt, den ich aufgrund der leidenden Menschen in Syrien und der einseitigen Berichterstattung unserer Medien gerne ebenfalls hier ins Regal stellen möchte:

*** Das Anschreiben ***

Eva und Markus Heizmann haben Syrien in den letzten Jahren mehrmals besucht. Aus eigener Anschauung nehmen sie kompetent Stellung zu Falschinformationen über Syrien, die uns die angelsächsisch dominierten Medien täglich auftischen.

Eine knackige Korrespondenz mit dem Kundendienst des Schweizer-Fernsehens

Von: Markus Heizmann
Gesendet: Sonntag, 11. Februar 2018 12:39
An: 10v10 Redaktion (SRF); Kundendienst SRF (SRF); Brotz, Sandro (SRF)

Betreff:

Sehr geehrte Damen und Herren

Ihre Berichterstattung zu Syrien erachten wir als tendenziös nicht faktengerecht. Zwei Beispiele (mehr könnten genannt werden) mögen das verdeutlichen:

Tendenziös: Eine ausgewogene Berichterstattung berücksichtigt alle Parteien und berichtet dementsprechend. Bei Ihnen finden wir fast ausschließlich die US amerikanische, bzw. die NATO transatlantische Version der Ereignisse.

Mangelnde Faktentreue: Die Syrisch Arabische Republik ist ein souveräner Staat. Es obliegt der legitimen Regierung dieses Staates, bewaffnete Kräfte ins Land zu holen, damit die Terroristen, welche Syrien seit 2011 heimsuchen effektiver bekämpft werden können. Dies ist geschehen mit Russland und dies entspricht internationalem Völkerrecht.

Die USA, die NATO, die Türkei und alle anderen bewaffneten Gruppen, welche nicht von der Syrischen Regierung legitimiert sind, verletzten klar internationales Völkerrecht. Wir erwarten, dass Sie die hiesige Bevölkerung diesbezüglich aufklären.

Diese Tatsachen, namentlich die eklatanten Verletzungen Weiterlesen …

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Keine Reaktion ohne Aktion! – Treiben die Antifa-Aktivisten die Mitte nach Rechts?

Februar 17, 2018 24 Kommentare

Offizielles Logo der Antifaschistischen Aktion , leicht geändert zu jener aus 1932 (Quelle: Wikipedia)

Der neue Faschismus wird nicht sagen:
Ich bin der Faschismus. Er wird sagen:
Ich bin der Antifaschismus.
Ignazio Silone – Sozialist und Schriftsteller,
u.a. schrieb er das Buch Der Faschismus
– seine Entstehung und Entwicklung

Der Blogger Hadmut Danisch wunderte sich stark über die Verteidigung von Merkel durch Antifaschisten auf einer Demo ‚Merkel muss weg‘ in Hamburg (siehe z.B. hier) und nahm das zum Anlass, sich in die Geschichte der Antifaschisten einzuarbeiten. Als Ergebnis seiner Recherchen stellt er über seine beiden Artikeln 80 Jahre Antifa und Merkel, Antifa und Mussolini eine für mich schlüssige These auf und vergleicht die Trends von heute mit denen um 1933:

Die äußerst ruppigen Aktionen der Antifaschistischen Aktion und ihr Wille zur Schaffung einer Mischrasse in einer global regierten Welt treiben die verstörten Menschen, die der Mittelschicht zugerechnet werden, hin zu dem, was als Rechts bezeichnet wird: eine populistische Bewegung zur Sicherung der aktuell gelebten und gewohnten, eben nicht fremden Kultur in einer Nation.

Für mich ein weiteres Aha war die Erkenntnis, dass Faschismus von dem italienischen Bündel von Reisig abgeleitet wird. Jeder kennt das Bild, dass ein einzelnes Ästchen leicht geknickt werden kann. Aber mehrere lassen sich nur schwer beugen. Dieses Bild inspirierte die italienischen Sozialisten vor 80 Jahren zur   Benennung ihrer Kampfverbände. Und am Ende ist der Kampf von Faschisten und Anti-Faschisten ein Kampf unter sozialistischen Brüdern, wobei eigentlich gemeint ist, ein Kampf zwischen Kapitalisten und Anti-Kapitalisten. Und gleichzeitig der Kampf für Anti-Rassismus (Aktion) versus den für den Anti-Anti-Rassismus (Reaktion).

Ich finden die Schlüsse, die Hadmut zieht, bedenkenswert, und ich mag seinen ruhigen, unaufgeregten Schreibstil. Also stelle ich die beiden beiden Artikel 80 Jahre Antifa und Merkel, Antifa und Mussolini  auch hier mal ins Regal. Weiterlesen …

Kündigt Macron eine False-Flag-Aktion an, um dann Syrien ‚offiziell‘ angreifen zu dürfen?

Februar 14, 2018 6 Kommentare

Ist das der nächste  Versuch, den 3. Weltkrieg auszulösen? Sollte Frankreich ein Syrien angreifen, das von Russland, Iran, aber auch China geschützt wird, dann wird es eng. Beim Rubikon lesen wir das Fazit:

Übrigens ließ es sich die französische Regierung in den vergangenen Jahren auch nicht nehmen, Beweise sehr direkt selbst zu fälschen. Ein trauriger Höhepunkt dürfte dabei der Tweet vor einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates sein, der ein angeblich aktuelles Foto präsentierte, das angebliche Zerstörungen von Krankenhäusern in Aleppo durch die russische oder syrische Luftwaffe zeigen sollte. Nur doof, dass das gleiche Bild schon mehr als zwei Jahre zuvor in einem Artikel von n-tv auftauchte und Zerstörungen durch Israel in Gaza zeigt…

Hier geht es zum Artikel Frankreich im Krieg – Frankreichs Präsident Macron kündigt illegalen Krieg gegen Syrien an beim Rubikon.

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„Wir nähern uns dem Ende der unsäglichen Uhr-Zeit-Verstellung“

Europa Verwaltung in Brüssel – Foto: Wikipedia

Zeit ist das, was man an der Uhr abliest.
Albert Einstein

Mir hat sich das mit der Uhr-Umstellung bisher nicht wirklich erschlossen. Mancher Verschwörungstheoretiker munkelt, dass die Umstellung eine der vielen Maßnahmen der Herrschenden ist, Menschen und Tiere krank zu machen, damit die Pharmaindustrie daran verdienen kann. Womöglich gibt es auch noch weitere wirtschaftliche Interessen. Russland hatte den Schritt zurück schon nach 2 Jahren gemacht. Schauen wir mal kurz auf die Vor- und Nachteile des Faktenchecks auf finanz.de:

Vorteile durch Sommerzeit: Sonnentage länger nutzen und Energie sparen

Der eindeutige Vorteil der Sommerzeit liegt darin, dass Menschen über die Sommermonate hinweg eine Stunde länger das Sonnenlicht nutzen. Dadurch, dass es später dunkel wird, haben vor allem Berufstätige mehr Zeit, den Tag für Freizeitaktivitäten im Hellen zu nutzen. Die innere Uhr gerät zwar insbesondere in den ersten drei Tagen nach der Umstellung etwas aus dem Gleichgewicht. Doch mit leichter Ernährung, Sport und bewusster Entspannung wird die Balance schnell wieder hergestellt.

Darüber hinaus ist die Umstellung auf die Sommerzeit aus einem ökonomischen Grund eingeführt worden. Damit wurde ursprünglich das Ziel verfolgt, durch die längere Nutzung von Tageslicht Energiekosten zu senken. Ob dieser Effekt tatsächlich eintritt, ist jedoch mittlerweile umstritten.

Schlafstörungen und Co.: Das sind die Nachteile der Sommerzeit

Die Deutschen sind immer schlechter auf die Zeitumstellung zu sprechen. Das hat die neue Forsa-Umfrage ergeben. Derzeit sind 73 Prozent der Befragten für die Abschaffung der Sommerzeit. Der Unmut gegen die Umstellung ist damit von 2013 auf 2014 um drei Prozentpunkte gestiegen. Die meisten Probleme haben Befragte zwischen 45 und 59 Jahren. Sie leiden beispielsweise unter Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, allgemeinem Unwohlsein und depressiven Verstimmungen. Die DAK-Ärztin Elisabeth Thomas erklärt die Symptome mit dem verstellten Biorhythmus. Dieser müsse sich erst „auf das fehlende Licht am Morgen und die ungewohnte Helligkeit am Abend einstellen“.

Nun sieht es so aus, dass auch in Europa die Zeitumstellung aufgegeben werden könnte. Dazu gibt den den folgenden Aufruf:

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Wir nähern uns dem Ende der unsäglichen Uhr-Zeit-Verstellung. Unsere Initiative hat mit der Petition und vielen weiteren tausenden Unterschriften in Deutschland etwas in Gang gebracht.

Das reicht aber noch nicht, denn jetzt müssen WIR ALLE nochmal aktiv werden. Dazu gleich noch mehr.

Zuvor eine ganz kurze Zusammenfassung dessen, was sich aktuell „abspielt“:

Zahlreiche Politiker haben inzwischen erkannt, dass die Zeitverstellung (Sommerzeit – Normalzeit) ein Problem ist. Ein Problem für die Menschen und auch für Weiterlesen …

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Steht die Welt vor einer großen Säuberungswelle?

Ich beobachte seit einigen Tagen die Meldungen von einem anonymen Whistleblower namens #QAnon. Dabei geht es im Schwerpunkt um Informationen über die Aufdeckung von Kinderschänderringen (Stichwort #Pizzagate). Dass es unter uns Menschen gibt, die sich der dunklen Seite der Macht verschrieben haben, das hatte ich hier auf dem Blog immer wieder mal anklingen lassen. Begonnen hatte ich mit dem Artikel brutaler Kindesmissbrauch durch satanische Logen. Der letzte war zu einem Interview mit einem Bänker, der aussagte: „Ich sollte während einer Illuminaten-Party ein Kind opfern.“. Gerade geht die folgende QAnon-Nachricht viral durch das Netz. Ich sehe das ambivalent: Dreht sich nun das Blatt und bekommen die 5% Macher des Guten gegenüber den 5% Macher des Bösen die Oberhand? Oder ist auch das nur wieder ein genialer Schachzug der Macher der New World Oder uns das Bühnenbild neu aufzustellen, um ihre Eine-Welt-Regierung auf eine bisher nicht sichtbar-gemachte Methode zu erreichen?

Browser mit ‚Strg +‘ zoomen zum besseren Lesen

Der folgende Text kam begleitend zum Bild: Weiterlesen …

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„Die Energie GELD entsteht im Mensch-zu-Mensch-Wirkungsprozess von allein.“

Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch.
Albert Einstein

Dass die Vielen mit dem aktuellen Geldsystem von einigen Wenigen quasi als Zinssklaven gehalten werden, dazu habe ich auf dem Blog ja reichlich Artikel gebracht. Einer meiner ersten dazu war eine Sammlung von Links, die viel Licht in dieses Dunkel brachten: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können ….. Und dass es äußerst gefährlich ist, an diesem Geldsystem etwas ändern zu wollen, das haben Lincoln und Kennedy am eigenen Leib erfahren müssen (siehe).  Und dass es aber auch schon über einen längeren Zeitraum ein für Alle funktionierendes Geldsystem gab, darüber haben wir hier erfahren: Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy

Dass es dringend an der Zeit ist, das Geldsystem auf ein nachhaltigeres Maß zu bringen, müsste eigentlich für Jene, die etwas bewirken könnten, offensichtlich sein. Die Frage ist, was tun? Zunehmend hören wir davon, dass es eine Erleichterung sein könnte, wenn der Staat jedem Bürger ein bedingungsloses Einkommen auszahlen sollte. Kritiker dazu meinen, dass dies nur Jene Wenigen, die an einer neuen, zentralistischen Neuen Weltordnung arbeiten, passend in die Hände spielten, wenn nicht gleichzeitig so etwas wie eine Bodenreform a la Freiwirtschaft umgesetzt würde.

Es gibt inzwischen eine weitere Überlegung, wie ein Geldsystem, dass Allen dient, und nicht für eine Umverteilung von Unten nach Oben sorgt. Es ist ähnlich dem alten System, wie hier beschrieben: Fei Lun – das fliegende Rad – Das älteste Währungssystem der Welt. Es sieht die Geldschöpfung nicht mehr bei den privaten Banken, oder dem Staat, sondern direkt durch den Menschen, denn er ist ja da und hat Potential, das er einbringen kann. Juergen Korthof hat mir heute auf Facebook in einem Kommentar folgenden Text hinterlassen, den ich hier gerne zur Erhellung ins Regal stellen möchte:

INFORMATIONSGELD

Die bisherige von Mangel und Horten von Geld (in welcher Form auch immer) geprägte Denkweise hält die Menschen im Bewusstsein des Mittelalters zurück.

Produktivitätssteigerung, Ressourcen-Gier, und geplante Obsoleszenz zerstören, weil gekoppelt an das exponentielle Wachstum der „Schulden:Guthaben-Schere“, die Lebensgrundlagen in kannibalistischer Weise.

Zum Informationszeitalter passt Informationsgeld viel besser.

Das Informationsgeld entsteht durch den Handel zwischen Menschen ohne profitierenden „Man-in-the-Middle“ (Bank!). Weiterlesen …

Aufklärung 2.0: „Es braucht eine gewisse Oberflächlichkeit, um zu glauben, Krieg wäre kein Problem.“ – Der Friedensforscher Daniele Ganser im Interview

Dezember 17, 2017 7 Kommentare

7 Selbstmorde pro Tag, begangen von US-amerikanischen Soldaten, die ihre Kriegserlebnisse nicht mehr verarbeiten können. Hier wird klar, dass auch der Täter im Krieg zum Opfer wird.

Krieg ist immer Trauma!
Es gibt keine humanitären Kriege!

Dr. Daniele Ganser, Friedensforscher

Diese Zahl nennt Herr Ganser, der von den großen Medien als Verschwörungstheoretiker diffamiert wird, nur weil er auf den 3. WTC-Turm hinweist, der am 11. September 2001 ebenfalls zusammenfiel, ohne dass auch hier ein Flugzeug hineinflog, aber nicht im Abschlussbericht erwähnt wird, und unbedingt aufgeklärt gehört. Ich möchte das folgende Interview empfehlen, das eine Schülerin, engagiert in der neuen Friedensbewegung, mit ihm geführt hat, und zu dem geschrieben wurde, was ich so teilen kann:

Vielleicht ist es das, was dieses Interview so reizvoll macht: Dass hier eben kein abgeklärter Journalist professionelle Fragen stellt, sondern eine 15-Jährige, eine politisch so interessierte wie versierte 15-Jährige allerdings.

Madita Hampe geht in Leipzig zur Schule und hat ganz offensichtlich den Mut, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen – und Daniele Ganser kluge Fragen zu stellen. Und Ganser, der Schweizer Historiker und Friedensforscher, antwortet ihr weniger als Wissenschaftler, denn als Mensch. Den beiden gelingt eine, auch für den Zuseher, beglückende Begegnung mit wunderbaren Erkenntnissen.

Der Bogen ihres Gesprächs spannt sich vom „Krieg gegen den Terror“, über den Krieg als Trauma, der nur neue Konflikte heraufbeschwört, bis hin zu der Frage, die sich heute drängender denn je zu stellen scheint:

Was kann der Einzelne tun? Wie kann die Friedensbewegung neuen Schwung erlangen?

https://youtu.be/S6pklTG3YaE

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