Archiv

Archive for the ‘Ökonomie’ Category

Die Irrsinns-Spirale stoppen …

August 22, 2019 1 Kommentar

‚Demokratie‘ ist die Politikabteilung der Konzerndiktatur. Erkennt man daran, dass an den Grundfesten des Kapitalismus nicht gerüttelt resp. etwas geändert wird bzw. werden darf. Dazu zählen zuvorderst die Mechanismen der Geldschöpfung und der tatsächlichen Macht: den Eigentümern von Geld i.e. Kapital. Völlig egal, welche Partei, welche Strömung an die Macht kommt, DAS bleibt gleich und damit bleibt die Machtbasis der Kapitalisten unangetastet.
Zur weiteren Verunsicherung der Bevölkerung wird die Strategie der Spannung eingesetzt, die direkte Gewalttaten wie das Oktoberfestattentat oder andere „Terrorangriffe“ beinhaltet, schleichende Propaganda durch die gleichgeschalteten Medien und Dauerstress auslösende Angsttraumata freigesetzt, wie das Waldsterben, „der Russe“ oder aktuell der angebliche „Klimanotstand“. Da wird immer etwas dazu kommen, wenn der vorige Schock sich gelegt hat oder durchschaut wurde. 
Und so gehen die Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte ins Land und wir kommen aus dem Staunen nicht heraus, während eine kleine schlaue, gerissene und absolut skrupellose Minderheit immer reicher wird und seine Freude daran hat, wie die Bauern auf dem Schachbrett fallen.

Armin Köhler

Ich finde, Armin hat das recht gut auf den Punkt gebracht. Fragt sich aber, wie daraus kommen. Hier spring Jürgen Korthof vom Institut für Rechtssicherheit (IFR) ein und führt aus:

Weiterlesen …
Kategorien:Ökonomie, Gesellschaft Schlagwörter: ,

Das Wunder von Wörgl

Prof. Dr. Wolfgang Berger (Foto: Xing-Profil)

Statisches Geld belässt uns im Zustand einer gefräßigen Raupe, die ihren Lebensraum sinnlos zerstört. Fließendes Geld („Freigeld“) verwandelt uns in einen Schmetterling, der voller Freude lebt und das Blumenmeer nicht zerstört, sondern befruchtet. Die Verwandlung in den Schmetterling ist der einzige Sinn der Existenz der Raupe gewesen. So wird unser wunderschöner kleiner Planet wieder zu dem Paradies, als das Gott ihn erschaffen hat.

Abschlussworte aus dem Artikel Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy von Prof. Berger.

Die meisten Deutschen kennen das Wunder von Bern, zumindest die Fußball-begeisterten. Das besiegte Deutschland war 1954 Fußballweltmeister geworden. Die Wenigsten allerdings kennen das Wunder von Wörgl, obwohl dieses viel mehr Brisanz in sich trug, weshalb es auch schnellstens beendet gehörte.

Inzwischen gibt es eine Verfilmung über die Ereignisse in Wörgl, die sich 1932 bis 1934 zutrugen. Ich hatte mir gestern diese Verfilmung Das Wunder von Wörgl des sehr spannenden Wirtschaftsexperiments auf Arte anschauen können. Zu dem, was dort experimentiert wurde, hatte ich 2011 einen Text von Prof. Dr. Wolfgang Berger bringen dürfen: Mit fließendem Geld anstelle unseres statischen geht es auch mit unserer Gemeinschaft wieder richtig gut – von einer Fairconomy.

Weiterlesen …

Vom luziferischen zum spirituellen Geld-System

Entnommen aus dem unten angereichten Video: Wie das christliche Gebet ‚Vater unser‘ korrekt heißen müsste. Täte es nicht, denn die angeblichen Stellvertreter hier auf Erden, möchte ihn im Himmel wähnen, da sie sonst arbeitslos wären.

Für mich war 2008, das Jahr der Finanzkrise, der mich die Frage stellen ließ, ob unser Geldsystem womöglich da wichtigste Werkzeug der heimlichen Herrscher dieser Welt ist, und Ursache für das viele Leid ist. Ich wühlte mich durch viele Artikel und Bücher und sammelte meine Erkenntnisse dann in einem Artikel (hier: Alles was wir über die Finanzkrise und das fehlerhafte Geldsystem wissen sollten und können … , leider gibt es viele der damaligen Quellen nicht mehr).

Meine Überzeugung ist, dass das zinsbasierte Geldsystem, das in privater Hand liegt, die moderne Fortsetzung der Sklaverei ist. Die heutigen Sklaven merken nicht, wie sie mit ihrer Leistung jenen Wert erschaffen, den Andere dann leistungslos einstreichen.

Mit dieser Erkenntnis stellt sich die Frage, wie ein Geldsystem geschaffen sein müsste, damit auch die moderne Sklaverei beendet wird. Ich bin gestern durch das folgende Interview in eine mögliche neue Welt eingetaucht. Dieses Interview ist für mich besonders spannend, da hier der Zugang zu einer besseren Welt über den spirituellen Weg besprochen wird.

Weiterlesen …
Kategorien:Ökonomie Schlagwörter: , , ,

Darüber, wie Monopolisten die Konkurrenten platt machen, sprich Diversität stirbt …

Im ersten Semester der Betriebswirtschaftslehre lernte ich, wie wichtig aus dem Blickwinkel des Konsumenten die Konkurrenz auf dem Markt ist. Im letzten Semester lernte ich, was getan werden muss, um ein Monopolist zu werden.

Ich kann mich leider nicht mehr erinnern, wo ich diesen Spruch einmal las.

Ich möchte das folgende Video empfehlen, das einen Blick auf die sich im Internet breitmachenden Monopolisten wie Facebook, Google, Amazon, ebay, aber auch Wikipedia wirft und klar macht, wie dabei die Spezialisierung bzw. Diversität von Angeboten dahin geht. Marktmacht eben … und der Konsument spielt mit, weil ‚Geiz ist geil‘:

Kategorien:Ökonomie Schlagwörter:

Fremdbestimmung – Ja, bitte!

Marianne Gronemeyer, emiritierte Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Der Unterschied zwischen selbstbestimmter und fremdbestimmter Arbeit ist unkenntlich geworden, und das ist ganz im Sinne derer, die das Sagen haben. Es kann ihnen gar nichts Besseres passieren, als wenn die Untergebenen sich ihrer Willensfreiheit rühmen und an ihre Entscheidungsfreiheit glauben. Betrug und Selbstbetrug wirken da einträchtig zusammen. Denn natürlich möchte man sich lieber als Herr im eigenen Hause fühlen denn als Knecht unter fremder Knute.
Marianne Gronemayer

Ich habe Mal wieder einen sehr inspirierenden Text von Marianne Gronemeyer gefunden. Es ist das Skript zu einem Vortrag, den sie anlässlich des 10. Todestages von Ivan Illich am 1. Dezember 2012 auf der Veranstaltung „Narrenfreiheit in Absurdistan“ hielt.

Sie hält ein Plädoyer, die Fremdbestimmung nicht grundsätzlich zu verurteilen. Dabei zeigt sie auf, wie das Leben in Selbstbestimmung den Menschen in seiner Entfaltung eher nicht voran bringt. Marianne zeigt wunderbar auf, was passiert, wenn Jemand für eine herausfordernde Aufgabe vertrausensvoll berufen, also bestimmt wird.

Was diesen Artikel für mich auch so besonders macht, ist ihre Systemanalyse mit Blick auf die Lohnarbeit. Also ab ins Regal und lasst Euch inspirieren:

Fremdbestimmung – Ja, bitte! (Quelle)

Da scheint sich ein Masochist zu Wort zu melden, der ergebenst um Prügel bittet; oder vielleicht ein Zyniker? Oder ein Witzbold? Oder einer, der auf der ‚Flucht vor der Freiheit’ (Erich Fromm) ist und sich lieber unter fremdes Kommando stellt, als sich den Gefahren der eigenen Entscheidung auszusetzen? Normal ist es jedenfalls nicht, um Fremdbestimmung zu betteln, und wer halbwegs bei Courage und Verstand ist, votiert für Selbstbestimmung. Nicht einmal diejenigen, die daraus Kapital schlagen, dass sie Andere nach ihrer Pfeife tanzen lassen können, finden ein ungeteiltes Vergnügen an der Fremdbestimmung. Wer einen Anderen fremdbestimmt, muss mit dessen Widerwillen rechnen, und der hat viele Spielarten: Aufsässigkeit, Rebellion, Nachlässigkeit in der Auftragserfüllung, Flucht in die Krankheit, insgeheime Verweigerung, wenn nicht gar Sabotage. Fremdbestimmung ist selbst aus der Perspektive der Mächtigen immer auch kontraproduktiv, weil demotivierend.

Weiterlesen …

Migration ist der falsche Pakt!

November 7, 2018 18 Kommentare

Udo Rohner hat zu dem im Zitat von Harald Martenstein angespielten Migrationspaket, der aktuell sehr kontrovers diskutiert wird, den in meinen Augen wichtigsten Beitrag dazu gebracht. Jene Menschen, die von einem Menschenbild ausgeht, dass alle Menschen wohlwollend miteinander umgehen, formulieren schon mal in Richtung auf die Kritiker des Migrationspakts:

Wer dem Pakt nicht zustimmt, gehört nicht nach Europa!

Dagegen warnen die Kritiker, dass Menschen, die vor den Auswirkungen ihrer Kultur fliehen, ausgerechnet ihre Kultur hierher tragen und sich diese damit auch hier ausbreiten würde. Man könne an den Fingern abzählen, wann der Umkipppunkt erreicht wird, dass unsere Kultur der offenen Gesellschaft von einer Kultur der Intoleranz ersetzt würde (siehe).

Im Migrationspakt wird dafür geworben, dass die Aufnahme von Migranten viele Chancen zur Weiterentwicklung böten. Allerdings macht Norbert Hering auf eine Passage aufmerksam, die klar macht, wer von diesen Chancen profitieren wird:

Überprüfung und Revision bestehender Optionen und Wege für reguläre Migration, mit dem Ziel, die Fähigkeitszuordnung auf den Arbeitsmärkten zu verbessern (…), in Einklang mit der Nachfrage am lokalen Arbeitsmarkt und in Konsultation mit dem Privatsektor und anderen relevanten Interessenträgern. (Quelle)

Nun zum Beitrag von Udo Rohner, der klar macht, wie unsinnig es ist, einen solchen Pakt aufzulegen und welcher stattdessen  viel zuträglicher sei: Weiterlesen …

Fließendes Geld für eine gerechtere Welt …

Oktober 31, 2018 7 Kommentare

Zins bringt Geld prinzipiell immer dahin , wo es schon ist, und nimmt es dort weg, wo es fehlt
Günther Moewes

Ich bekam vor einiger Zeit die Anfrage, ob ich gerne ein neues Buch lesen möchte, das eins der kritischen Themen streift, wenn nicht gar das kritischste Thema auf meinem Blog ist: Das Geldsystem. Steffen Henke, Finanzkaufmann und Personalcoach, Geschäftsführer der „Neues Geld gemeinnützige GmbH“ Leipzig, geht in seinem fundierten Sachbuch auf 464 Seiten so richtig tief in die Eingeweide unseres Geldsystem. Er zeigt sehr gut auf, wie es entstand, welche Strukturen heute wirken, zeigt auf, wo der Fehler ist, und zeigt zum Schluss einen Weg auf, wie es funktionieren sollte, ohne dass am Ende wie beim Monopoly einige Wenige Alles besitzen und der Rest leer ausgeht.

Bevor ich etwas mehr über meine Ahas während der Lektüre seines von mir sehr empfohlenen Buchs Fließendes Geld für eine gerechtere Welt: Warum wir ein alternatives Geldsystem brauchen, wie es funktioniert und welche Auswirkungen es hat eingehe, möchte ich Steffen in dem ersten Teil einer Video-Sequenz bringen, die er vor 6 Jahren ins Netz gestellt hat:

Dieses wird ein lebender Beitrag, denn ich werde nach und nach einige sehr erhellende Passagen und Zitate aus seinem Buch bringen. Fangen wir also, auch diesen Teil des Regals mit seinen Gedanken und Erkenntnissen zu füllen:

Was ist eigentlich Geld? Spontan würde Mensch vermutlich sagen: Alles, was nicht Ware ist, aber womit ich Waren kaufen kann. Also einerseits Scheine, Münzen, und das, was ich auf dem Konto einer Bank liegen habe, um per Überweisung einkaufen zu können. Im ersten Tel erfahren wir, dass es allerdings gar keine klare, internationale Definition gibt und es daher schwer ist, wissenschaftlich das Thema Geldsystem korrekt aufzubereiten.

[…] eine Menschheit, die nur zum Ziel hat, mehr Geld aus Geld zu machen, wird logischerweise sozial unempfindlich, kulturell verarmt und ökologisch Raubbau treiben.
Margrit Kennedy

Ich hätte nun vermutet, dass Steffen zuerst auch aufzeigt, dass die Geldschöpfung zum größten Teil bei den Banken liegt, d.h. das Giralgeld erzeugt wird, wenn ein Kredit gewährt wird. Ganz im Gegenteil zeigt er Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: