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Archive for the ‘Ökonomie’ Category

„Geld ist nicht Schmiermittel sondern Sand im Getriebe …“

Dezember 7, 2017 4 Kommentare

 

Bernd Mullet, der intensiv zum Handel als Übel in der Gesellschaft ‚forscht‘, hatte auf Facebook zu der obigen Listen passend ergänzt:

Da ist Vieles vergessen, aber das spielt keine Rolle (sonst würde die Liste vermutlich die in FB zulässige Länge überschreiten). Aber die Schlussfolgerung stimmt.

Ich darf ergänzen:

Auch wenn man es in den Wirtschaftsunis und Schulen lehrt: Geld ist nicht das Schmiermittel der Gesellschaft, eher der Sand im Getriebe. Es ist nicht dazu geschaffen worden, um die Versorgung aller Menschen sicherzustellen oder die Entwicklung des Menschen voranzutreiben. Dazu ist es auf Grund seiner inneren Logik und seiner inneren Mechanismen nicht geeignet. Geld schafft weder Vertrauen, noch einen irgendwie gearteten Ausgleich.

Geld wurde stets mit Zwang und/oder Gewalt verbreitet. Geld wurde geschaffen, um Wenige über Viele zu stellen, damit Wenige Viele steuern können, und damit am Ende Viele von Wenigen abhängig sind.

Geld ist damit kein Mittel der Freiheit, sondern ein Zwangs- und Druckmittel von Herrschenden!

Und richtig: Geld existiert nur und ausschließlich in den Köpfen von Menschen, genauso wie die Abhängigkeit davon.

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CO2 ist da ein Furz gegen …

November 20, 2017 7 Kommentare

Bild und Prosa: ein Geschenk von MiA

Klimaschutz
ist nicht gleich
Umweltschutz
Fazit von Hans-Joachim Zillmer

Wieder einer, der mit Wachen Augen in die Welt schaut und Dinge sieht, die uns eher nicht bekannt gemacht werden. Hans-Joachim Zillmer zeigt in seinem Vortrag, dass unsere Planeten reichlich ausgasen, auf der Erde gerne Methan. Und das in kaum vorstellbaren Mengen. Und da soll das bisschen CO2 irgendeine Wirkung bzgl. Klima machen. Wer lesen möchte, der mag sein Buch Der Energie-Irrtum: Warum Erdgas und Erdöl unerschöpflich sind in die Hand nehmen.

Ich bin gerade was wortlos zu dem, was ich mir anschaute. Schaut mal besser gleich selbst:

Und weil es so gut dazu passt: Die Wissenschaft steckt ebenfalls in einer großen Krise, da sich viele Phänomene nicht mit den aktuellen Modellen nicht erklärbar sind: Weiterlesen …

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Ist die zunehmende Unterdrückung unserer Individualität die Ursache aller menschlichen Probleme?

November 18, 2017 26 Kommentare

Dr. Ulrich Mohr, Arzt und Philosoph

Wie weit wir uns von gelebter Individualität haben entfernen lassen, wie weit wir uns zur Personen haben reduzieren lassen, können wir daran festmachen, dass wir uns einen halben Kasten Bier reinschrauben müssen, um mal zwei, drei Tage auf Befehl rund um Fasching, ein bisschen bunter, eben individueller sein zu dürfen. Dass wir dafür sogar saufen müssen an Tagen, an denen es gestattet ist.
Ulrich Mohr, ‚Erfinder‘ der Simplonik

Laut Ulrich Mohr leben wir in einem Organismus, der hochgradig krank ist. Er wäre geführt von einem Kreis von Psychopathen, besser, von Personen, deren einziges Ziel es ist, in ihrer Selbstverlorenheit, in ihrer inneren Isolation nach außen hin die maximale Macht, die maximale Sicherheit, die maximale Kontrolle, und zwar ausschließlich für das eigene Leben sicherzustellen. Aber am Ende machten es auch alle nicht so mächtigen Personen (explizit nicht Mensch) in ihrer Isolation: es würden diese Weihnachten viele Überwachungskameras unter dem Weihnachtsbaum liegen. Und da wir uns zunehmend von unserem individuellen Wesen entfernen, in dem wir eine Rolle in dieser Gesellschaft spielen, führe es dazu, dass ‚wir‘ zunehmend das wollen, was uns kaputt macht. Es wird verstärkt, indem Kinder schon in aller ersten Jahren das kopieren (siehe Kita), was der Neoliberalismus im Arbeitsalltag fordert (siehe: ‚Förderung‘).

Eine absolute Weiterbildungsempfehlung, um wieder gesund zu werden, indem Mensch sich wieder über sein Rollenspiel bewusst wird:

Nun können wir uns fragen, wie es denn so gut gelingen kann, dass Menschen gleichgeschaltet werden. Dazu möchte ich auf einen aktuellen Artikel auf Rubikon hinweisen, der das am Beispiel von Wikipedia und dem Begriff ‚Esoteriker‘ aufzeigt. Darin lesen wir u.a.:

Was Sie hier erkennen, ist: Es gibt die guten, tüchtigen Unternehmer und die bösen Gauner. „Gauner“, also zum Beispiel „Esoteriker“ (wie wir ja alle brav gelernt haben), sind dabei auf der einen und „tüchtige Unternehmer“ auf der anderen Seite zu finden. So dienen sie als Vehikel für gut und böse (Freund und Feind) – und sind im Wandel der Zeit sogar austauschbar. Auf jeden Fall wurde der Begriff Esoteriker in unseren Köpfen mit etwas Negativem verknüpft. Diese Verknüpfung ist sehr stark und wird durch ständige Weiterführung des Prozesses auf uns aufrecht erhalten. Das, die Entlarvung von Esoterikern und Scharlatanen war ja auch Psirams primäre Aufgabe, als es noch unter EsoWatch firmierte.

Der dabei kaum beachtete hässliche Trick ist die Verknüpfung einer sehr wohl notwendigen Eigenschaft kollektiven Zusammenlebens: des bloßen anders Denkens (!) einerseits mit einer Fülle moralisch verurteilter Kategorien andererseits (so zum Beispiel Lügen, Betrügen, …).

„Es geht letztlich gar nicht um den konkreten Inhalt des anders Denkens, sondern darum, dass es ÜBERHAUPT anders ist; dass es schlicht von der Einheitsmeinung abweicht! Das schließt die vertretene Meinung gleichermaßen ein, wie den Prozess über den man zu dieser Meinung gelangte. Das Einzigartige wird so als fremd und Angst machend verstanden. Und damit können die entsprechenden Reaktionen der Menschen beliebig getriggert werden.“

Warum wird so etwas getan?

Es geht um Feindbilder, denn sie sind für Machterhalt unverzichtbar. Greifen können sie allerdings nur, wenn sie über einprägsame Namen (Marken) angewandt werden können. Damit sind wir in der Lage, wenn man es von unserem Unterbewusstsein abfordert, die Zuordnung von Menschen zu dieser Marke vorzunehmen und sie als Feinde zu betrachten. So sind wir infolge einer andauernden, sanften Manipulation auch geneigt, zum Beispiel Esoteriker als Feindbild zu akzeptieren.

Wozu nun jedoch das Gewese um eine Plattform, deren Wiki-Portalin einem halben Jahrzehnt insgesamt ein paar hunderttausend Zugriffe zu registrieren hatte? Mich interessiert, warum Wikipedia-Administratoren Psiram für relevant halten.
(Quelle: Selbst Psiram liebt den Rubikon)

Wirtschaft + Ritualisierung der Arbeit = Zwangswirtschaft

Februar 28, 2017 16 Kommentare

Arbeit ist sichtbar gemachte Liebe. Und wenn ihr nicht mit Liebe, sondern nur mit Unlust arbeiten könnt, dann ist es besser, eure Arbeit zu verlassen und euch ans Tor des Tempels zu setzen, um Almosen zu erbitten von denen, die mit Freude arbeiten.
Khalil Gibran

Wirtschaft + Ritualisierung der Arbeit = Zwangswirtschaft (von Martin Sigl)

„Arbeits“-Teilung

Das Wesen der industrialisierten Wirtschaft ist nicht die Arbeitsteilung zwischen verschiedenen Gruppen von Arbeitern mit besonderen und von einander verschiedenen „Qualifikationen“ und deren angeblicher Kooperation, also „Zusammenarbeit“ für das Ganze, sondern die Zerstücklung der Arbeit in kleine anweisbare und überprüfbare Tätigkeiten. Erst wird das gemacht und dann jenes. So entsteht eine Abfolge von Arbeiten, die Heere von Sklaven durchführen konnten, wobei jeder Arbeitsschritt, auch wenn dieser von allen gleichzeitig ausgeführt worden ist, durch eine Befehlskette anweisbar und durch in Augenscheinnahme überprüfbar war. Der Vollzug und die Ausführung der Arbeit war nicht mehr Angelegenheit des „Bauern“, sondern des Sklavenaufsehers. Durch Nichts wurde das besser perfektioniert als durch die fremdenergiegetriebene Maschinenwirtschaft mit Hilfe von Robotern und Computern, denn diese in der Sklavenhalterzivilisation eingeführte Algorithmisierung der in „Beschäftigung“ transsubstantiierte ehemalige menschenbildende Arbeit hat seitdem Bestand.

Die Peitsche und der Dolch sind die Insignien der Macht in den Anfängen, auch wenn die Peitsche in der Folge vom Zepter und der Dolch durch das Schwert abgelöst wurden.

So wurde der militärische Drill zu Optimierung der gefechtsmäßigen und planmäßigen Aufstellung von Schlächterreihen die Steilvorlage für die Qualifizierung zur Weiterlesen …

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„Diese Art der Menschenhaltung ist an seinem Ende angelangt!“

„Ich fühle mich als Zinssklave!“, so sagte ich vor einiger Zeit zu meiner Liebsten, die mich nur schief anschaute und meinte, es ginge mir dabei aber doch recht gut. Zu meiner Erkenntnis kam ich durch viel Recherchearbeit in den letzten 6 Jahren. Wir haben heute den höchsten Tribut an Lebenskraft zu zahlen, sehen dies nur nicht. Während der Leibeigene nur den 10. an den Eigentümer des Stück Lands, das er bearbeitete, abtreten musste, zahlt der heutige sich frei fühlende westliche Bürger über die Hälfte. Nur ist die Abgabenleistung inzwischen so versteckt, dass sie kaum noch Jemand sehen kann.

Die Macher von MOYO Film sprechen von einem Mafiasystem der Schutzgeldeintreibung, nur eben, dass dies nach der Befreiung der Leibeigenen der Staat übernommen habe.

Sohn: „Vater, ich werde ins Verbrechen einsteigen“
Vater: „In welches: ins organisierte Verbrechen oder ins Staatswesen?“

Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal das Thema der Haltung der Menschen in großen Farmen angereicht. Es gibt nun ein neues Video, das nochmals die Phasen der Sklavenhaltung beleuchtet, die die Menschheit durchlaufen ist, aber nun zu einem positiven Ende kommt: die letzte Phase sollte nun den Menschen wirklich befreien, auch aus den Klauen des Staatswesens, dem Werkzeug weniger Reiche (siehe: 8 Männer besitzen so viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung) , welches nur mit starker Angstmache aufrecht erhalten werden kann. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild, es sind nur 15, dafür intensive Minuten (der Text auf youtube ist übrigens auch ganz lesenswert):

Auf youtube wird im Begleittext zum Video auf einen Hopi-Text hingewiesen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber es könnte dieser sein: Weiterlesen …

Franz Hörmann kritisiert die Blockchain-Technologie als auch den Bitcoin

Meine anfängliche Euphorie zu der neuen Blockchain-Technologie, so wie ich dies in den beiden ersten Artikeln (1, 2) zum Ausdruck brachte, hat eine starken Dämpfer erhalten. Während meiner Recherchen über das Potential dieser Technologie ist mir eingefallen, dass ich doch mal Franz Hörmann, den ich hier auch schon einige Male zu Wort kommen ließ (u.a. hier), frage könnte, was er dazu meint. Schließlich arbeitet auch er an einem alternativen Tauschsystem von Waren und Dienstleistungen. Hier kommt nun unser kleiner Dialog:

Martin: Hallo Franz, ich arbeite mich gerade in die Thematik Blockchain ein. Habt Ihr das schon für Eure Plattform in Betracht gezogen?

Franz: Ich war ca. 3 Jahre lang mit Programmierern der Blockchain-Szene in Verbindung (in Berlin und in Zug, Leute von https://www.ethereum.org/ und https://monetas.net/ waren da dabei) und habe dabei folgendes herausgefunden:

  1. Die Blockchain-Technologie ist von Beginn an vom IWF (wenngleich sehr spärlich^^) finanziert worden.
  2. Die Technologie ist nicht skalierbar (hält kaum ein paar Millionen user aus) und führt darüber sich selbst ad absurdum (weil alle Transaktionen auf allen Knoten = PCs gespeichert werden müssen).
  3. Die Technologie ist, zum Unterschied von dem, was offiziell behauptet wird, überhaupt nicht „sicher“ – Börsen werden manipuliert, „Geld verschwindet“ – kein Unterschied zum „konventionellen elektronischen Geld“.
  4. Etliche Banken (FIDOR in Deutschland, JP Morgan in USA etc.) haben bereits offiziell verlautbart, dass sie das System „ihren Kunden anbieten“ werden, d.h. das Argument „Geldsystem ohne Bank“ war von Anfang an eine Lüge (bei Seed-Financing durch den IWF war mir das sofort klar).
  5. Die besten Programmierer der Szene (die wahren Gründer) sind daher auch schon ausgestiegen (es sind aber viele junge dazugekommen, die es jetzt verstärkt vorantreiben, weil sie damit „reich werden“ wollen).
  6. Last not least – für mich das wichtigste Argument – ist es immer noch:- ein TAUSCHsystem
    – mit VERKNAPPUNGS-„Werten“
    – bei dem v.a. BILATERALE SCHULDVERTRÄGE in Anwendung sind
    – und die „digitale Demokratie“ so aufgebaut ist wie heute auch („repräsentativ“) – nur eben „anonym“.

Ich will keine „Anonymität“ (die „im Hintergrund“ ohnehin IMMER umgangen werden kann!!).

Ich möchte Weiterlesen …

Darüber, wie die neue Blockchain-Technologie jedem Einzelnen nutzen kann …

Dezember 30, 2016 8 Kommentare

Ich hatte gestern den ersten Artikel zum Potential der neuen Blockchain-Technologie veröffentlicht. Zugegeben, das Thema ist noch etwas schwer verständlich rüber gekommen und es blieben eher mehr Fragen zurück als es Erhellung brachte. Daher kam von einem der Leser der Hinweis auf ein anschauenswertes Erklärvideo, das deutlich mehr Licht in dieses neue technische Dunkel wirft. Dabei geht es auf das bisher bekannteste Projekt der Blockchain ein, dem Bitcoin. Und wie wir hier erkennen werden: die Technik hilft, sich von den Banken lösen zu können, die einerseits die Macht der Geldschöpfung verlieren wird, aber auch keine Spuren einer Transaktion aufzeichnet, was den zentralistisch-orientierten New World Oder Apologeten mächtig in ihre Vision spuckt. Aber schaut bitte selbst, wie das ganze funktioniert und wie eine gemeinsame Teilhabe aussehen könnte:

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