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Archive for the ‘Ökonomie’ Category

Schamlose Schändung

September 14, 2018 21 Kommentare

Wer in der Natur willkürlich und wahnsinnig wühlt…
Wer Wälder, Wiesen und Felder schindet,
schändet, erniedrigt, beschädigt, zerstört,
und all ihrer natürlichen Schätze beraubt…
Wer dadurch den Wert und die Qualität des Lebens
in all seinen natürlichen Formen und Arten
ausbeutet, bekämft…p
local… national… regional… continental… global…
Wer dabei auch die Notwendigkeit
und das Wohlwollen das Menschseins verachtet…
Wer sich die Politik kauft und die Justiz betört…
Von dem werden auch alle angeblich garantierten
und international anerkannten Menschenrechte
sehr bewußt und gezielt gebrochen…
und der manipuliert, malträtiert… und „regiert”…
nur noch mithilfe von brutaler Gewalt…
ohne jegliches Gewissen…. ohne Achtung und Ehre…
in absolut totalitärer, übler Gesinnung…
getrieben von grotesker Geldgierde…
und persönlicher Profitmichelei…
ohne jegliches Gefühl der Scham oder Schande…
gelenkt, geleitet von der Monetenmafia…
& dirigiert von der Bankerbanditenbande…

Gerhard A. Fürst
14.9.2018

 

Kategorien:Ökologie, Ökonomie Schlagwörter:

Worum es beim Commons-Public-Partnerships (CPP) geht …

In diesem Modell werden – im Gegensatz zu den Private-Public-Partnerships ( = PPP, oder auf Deutsch Öffentlich-Private-Partnerschaft = ÖPP ) – die Gemeindeverantwortungen nicht privatisiert, sondern nach dem Vorbild der Freiwilligen Feuerwehren in Bürgerhand gegeben. Dabei unterstützt die Kommune die aktiven, selbstorganisierten Bürger/innen zum Beispiel mit Sachmitteln und Finanzen.

Ich wurde von meinem Commons-Kontakt auf diesen relativ neuen Begriff aufmerksam gemacht. In ihrem Artikel Commons Public Partnership. Zeit für etwas Neues weist Silke Helfrich darauf hin, dass er seit über 10 Jahren herumschwirrt, aber völlig unterbestimmt.

Wer gerne auf die Schnelle nochmals die Argumente der Finanzeliten erfahren möchte, warum es für die Armen von Vorteil sei, wenn ihr Geld für sie wirken solle, der mag sich diesen kleinen Werbefilm anschauen.

In der Studie ‚Gemeinwohl als Zukunftsaufgabe – Öffentliche Infrastrukturen zwischen Daseinsvorsorge und Finanzmärkten‚ von Jana Mattert, Laura Valentukeviciute und Carl Waßmuth äußern sie, warum ÖPP/PPP nur ein weiteres Mittel zur Umverteilung von Arm nach Reich ist:

… weil darüber Gewinne privatisiert und Risiken sozialisiert werden, weil die Kosten, die ÖPPs verursachen, für die Allgemeinheit langfristig nicht niedriger, sondern höher sind, und weil Politik und öffentliche Verwaltungen an Einfluss Vorwort Gemeinwohl als Zukunftsaufgabe Öffentliche Infrastrukturen zwischen Daseinsvorsorge und Finanzmärkten verlieren und Kernkompetenzen, etwa an private Beratungsfirmen übertragen und große Konzerne Wettbewerbsvorteile gegenüber dem Mittelstand erlangen können.

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Commons: Lasst uns die Regeln ändern!

Reise nach Jerusalem – Foto: Wikipedia

Ich habe gerade einen weiteren Text zum Thema Commoning erhalten, den ich hier sehr gerne wieder ins Regal stellen möchte, geht es doch um ein angstfreies miteinander Wirken und was passiert, wenn diese Grundlage vorhanden ist oder eben auch nicht vorhanden ist:

Lasst uns die Regeln ändern!

Am ersten Juniwochenende lud man ins idyllisch gelegene thüringische Pfarrkesslar zum Seminar „Anders wirtschaften“ ein. Hier wollte nicht nur das Konzeptwerk Neue Ökonomie die Idee von Degrowth näher bringen, es wurden auch Zielsetzungen und Perspektiven des „Buen Vivir“ thematisiert und die Commons sollten einen Raum zur Vorstellung finden. Letzterer Aufgabe widmete sich die in der Szene bekannte Commons-Aktivistin Silke Helfrich persönlich, was auch für mich eine zusätzliche Motivation darstellte, das Seminar zu besuchen, um sie persönlich kennenzulernen. Schließlich beschäftigte ich mich schon länger mit den Commons und war bereits für deren transformatives Potenzial sensibilisiert. Mein persönliches Anliegen war dabei, nicht nur eine Reihe von gesammelten Fragen an die langjährig erfahrene Referentin zu richten, sondern auch die Spannung darauf, wie man in der nur sehr knappen Zeit von ca. drei Stunden Menschen, die damit noch keine bewusste Berührung hatten, eine Commonswelt eröffnet und vielleicht sogar schmackhaft macht, denn ich hielt dies für ein fast aussichtsloses Vorhaben.<

Wie sich am Vortag der Commons-Einheit herausstellte, hatte auch Silke noch keinen festen Plan und spielte gedanklich mit einer Vielzahl an Möglichkeiten. Abends am Lagerfeuer lud sie sogar die Teilnehmer dazu ein, mit ihr gemeinsam darüber nachzusinnen und stellte in den Raum, ein Spiel dafür zu nutzen. Eine Idee, die sie aus einem Erlebnis in Griechenland mitbrachte und die sie bisher allerdings noch nicht selbst umsetzen und anleiten durfte. In dieser Sekunde war ich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht. Nicht nur, dass ich sowieso nicht unbedingt ein Mensch für Gruppenspiele bin und mir dabei immer etwas kindisch vorkomme, sondern, dass sie damit vielleicht sogar viel kostbare Zeit verplempert, die man doch auch gut und gern mit ernsthaften Erklärungen nutzen könnte…

Nach einer morgendlichen Meditationsübung im Freien für die gesamte Gruppe durfte Silke dann endlich durchstarten und wirkte auch ein wenig aufgeregt und angespannt. Nach der Begrüßung lud sie uns – ebenfalls unter freiem Himmel – zu ihrem vorbereiteten Spiel ein: dem Stuhltanz, den viele vielleicht auch unter dem Namen „Die Reise nach Jerusalem“ kennen. Sie hatte sich dafür eine Helferin organisiert, die in ihr Vorhaben eingeweiht war. Die Aufgabe für die Teilnehmer bestand zunächst lediglich darin, Weiterlesen …

„Es ist eine Welt, in der Administratoren Götter werden“

Ich habe heute einen Artikel in die Hand bekommen, den ich gerne selbst geschrieben hätte, kann ich doch hinter jeder einzelnen Zeile stehen. Das Original ist in Englisch und ich habe mir einfach mal die Mühe gemacht, diesen ins Deutsche zu übersetzen. Viel mehr, ich habe Google Translator mal wieder bemüht. Und ich bin so was von platt. Entweder schreibt der Autor genial gut, oder so wie es der Translator eben braucht, denn ich habe, wenn es hoch kam, etwa 5% feinjustieren müssen.

Der Text spürt vier Falschdarstellungen der Globalisten aka New-World-Oder-Aktivisten nach. Und wie er das macht, lohnt sich zu lesen. Also, viel Spaß dabei:

Wie das betrügerische Globalisierungspiel zur  ‚Neuen Weltordnung‘ führt – von Brandon Smith

Wenn Globalisten öffentlich über eine „neue Weltordnung“ sprechen, sprechen sie in ihrem kleinen elitären Kult von etwas sehr Spezifischem und ziemlich Heiligem. In ihrer Vorstellung wandelt sich Zivilisation nicht einfach so; Globalisierung ist für sie eine gerichtete und konstruierte Vision – eine Welt, die nach ihren Regeln gebaut wurde, keine Welt, die sich natürlich nach Notwendigkeit entwickelt.

Es gibt andere Namen für diese konstruierte Vision, einschließlich des „global economic reset“ oder des allgemeineren und harmloseren Begriffs „Globalismus“, aber die Absicht ist dieselbe. Das ultimative Ziel der neuen Weltordnung als Ideologie ist die totale Zentralisierung der wirtschaftlichen und Regierungsgewalt in die Hände einer aus internationalen Finanziers bestehenden, ausgewählten und unverantwortliche Bürokratie. Dies ist die Regierungsgewalt gemäß den Gesetzen von Platons ‚Republik‘; eine wahnhafte Fantasiewelt, in der wohlmeinende Philosophenkönige, angeblich klüger und objektiver als der Rest von uns, von oben mit wissenschaftlicher Genauigkeit und Weisheit regieren. Es ist eine Welt, in der Administratoren zu Göttern werden.

Eine solche Präzision und Objektivität in menschlichen Systemen ist natürlich nicht möglich. Menschen sind viel zu Weiterlesen …

Kategorien:Ökonomie, Gesellschaft Schlagwörter: , ,

Völlige Immunität der Banken BIZ & EZB

April 28, 2018 1 Kommentar
Geldschein zum sprichwörtlichen Denkanstoß

Geldschein zum sprichwörtlichen Denkanstoß

Vor 6 Jahren schrieb ich darüber, dass ich im falschen Film befinden müsse, unseren korrupten Bundestag betreffend, was den ESM-Vertrag anging, jenem Vertrag, der angeblich notwendig war, unser Geldsystem zu retten, und der von den Top-Bänkern ins Gesetz diktiert wurde. Der folgende Beitrag unterstreicht ein weiteres Mal, wie wenig demokratisch unser Geldsystem aufgestellt ist, auf dem im Wesentlichen alle unsere geschäftlichen aber auch viele private Aktivitäten basieren:

Völlige Immunität der Banken BIZ & EZB (Quelle)

Wie die 2 folgenden Auszüge zeigen stehen beide Banken außerhalb jeder Rechtsstaatlichkeit. Auch wenn sie sich auf schweizer bzw. deutschem Territorium befinden sind sie von keinem staatlichen Organ der Welt kontrollierbar!

Die BIZ genießt völlige Immunität (Auszug aus dem Gesetzestext):

Abkommen zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Bank für internationalen Zahlungsausgleich zur Regelung der rechtlichen Stellung der Bank in der Schweiz (S.39- 46, Quelle)

  • Artikel 3.1: Die Gebäude oder Gebäudeteile und das anliegende Gelände, die, wer immer ihr Eigentümer ist, für die Zwecke der Bank benützt werden, sind unverletzbarKein Vertreter schweizerischer Behörden darf sie ohne ausdrückliche Zustimmung der Bank betreten. Nur der Präsident, der Generaldirektor der Bank oder ihr gehörig ermächtigter Stellvertreter sind befugt, auf diese Unverletzlichkeit zu verzichten.
  • Artikel 3.2 Die Archive der Bank und ganz allgemein alle Dokumente sowie Datenträger, die ihr gehören oder sich in ihrem Besitz befinden, sind jederzeit und wo immer sie sich befinden, unverletzbar.
  • Artikel 3.3 Die Bank übt die Aufsicht und polizeiliche Kontrolle in ihren Räumlichkeiten aus.

Die EZB genießt völlige Immunität (Auszug aus dem Gesetzestext): Weiterlesen …

Kategorien:Ökonomie, Politik Schlagwörter: , ,

„Wir leben in einem völlig schizophrenen System.“

Februar 11, 2018 17 Kommentare

Sebastian Fitzek – viel gelesener Romanautor der Genre Krimi und Thriller (Foto: Wikipedia)

…. Der streitbare Schweizer Soziologe Jean Ziegler hat recht, wenn er in diesem Zusammenhang bemerkt: Jedes Kind, das an Hunger stirbt, wird ermordet [z.B. hier]. Anders als er in seinen Vorträgen und Sachbüchern will ich mit diesem Roman nicht meine entrüstete Stimme erheben oder ihnen eine Mittäterschaft durch Unterlassen vorwerfen. So wie ich Abertausende von Freiwilligen in Hilfsorganisationen in aller Welt bewundere und respektiere, habe sich vollstes Verständnis für die ohnmächtige Untätigkeit der meisten unter uns.

Wir leben in einem völlig schizophrenen System. Mal wird uns gesagt, wir sollen unser Haus dämmen, um Energie zu sparen. Dann sollen wir unsere funktionstüchtigen Autos in die Schrottpresse fahren, um die Wirtschaft anzukurbeln [Stichwort: Abwrackprämie]. Mal werden wir aufgefordert, keine T-Shirts mehr aus Bangladesch zu kaufen. Dann heißt es, ohne diese Einnahmen würden die Näherinnen in den Fabriken noch schlechter dastehen. Schließlich werden wir von unseren Politikern zum Sparen für die Altersvorsorge ermuntert, gleichzeitig werden die Leitzinsen gesenkt, damit günstige Kredite uns verlocken, immer mehr Dinge auf Pump zu kaufen, die wir nicht brauchen.

Sicher, der Verbraucher hat eine große Macht, etwas zu verändern, aber es wäre zu einfach, ihn für die Auswüchse des Systems verantwortlich zu machen. Wenn die Regel des Fußballspiels diejenige Mannschaft zum Sieger erklärt, die die meisten Tore schießt, darf man sich nicht darüber wundern, wenn alle aufs Tor stürmen. Und wenn unsere Wirtschaftsordnung denjenigen belohnt, der das meiste Geld hat, ist es paradox, von den Bürgern Verzicht zu verlangen. …

Das lässt sich im Nachwort zum Thriller Noahvon Sebastian Fitzek lesen, der Ende 2014 auf dem Markt kam. Ich lese inzwischen kaum noch Romane und greife viel lieber zum Sachbuch. Dieses Buch wurde meiner Frau von einer Freundin mit dem Hinweis empfohlen: „Das ist spannend und es lässt sich viel über unsere ver-rückte Welt lernen.“. Nun hatte mir meine Frau das Buch mit dem Hinweis geschenkt: „Das könnte Dich auch interessieren, denn es werden viele der Verschwörungen angesprochen, über die Du auf Deinem Blog schreibst.“, und es stimmt.

Der Autor versteht es, spannend zu schreiben, mehrere Erzählstränge gut aufeinander zulaufenzulassen, und der Geschichte immer wieder neue Wendungen zu geben. Die Protagonisten lässt er vor dem inneren Auge plastisch erstehen. Wir begleiten die Hauptfigur Noah, die sein Gedächtnis verloren hat und durch einen Artikel in einer Zeitung einen Trigger erhält, wieder zurück in sein Leben zu finden. Am Ende geht es um einen Wettlauf, die Welt vor einer für die meisten Menschen tödlich ablaufenden Viruserkrankung zu retten. Die Motivation für die Erschaffer des Krankheitserregers ist Weiterlesen …

Über den Meister deiner Seele …

Wenn eine Nation tief im Schuldenmorast versunken ist und keinen Ausweg mehr sieht, wenn sie durch immer grössere Ausgaben immer tiefer darin versinkt und damit nicht mehr aufhören kann, dann muss die für die Finanzen zuständige Behörde zum einen als allwissend gesehen werden und man glaubt ihr aufgrund einer überzeugenden Führungspersönlichkeit. Da gibt es keinen anderen Weg, um in diesem Stadium der Entwicklung Panik und Krise zu vermeiden. Diese Person oder Personengruppe, die in Wirklichkeit den Kreditfluss kontrolliert, ist dann dein Herr und Meister, der Meister all deines materiellen Besitzes, der Meister deiner Seele.

Diesen Spruch soll Alan Greenspan (geb. 1926), US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, 1987 – 2006 Vorsitzender der US-Notenbank (Federal Reserve System), 2004 gebracht haben. Leider finde ich das Original nicht. Wenn Jemand weiß, wo genau er das gesagt haben soll, gerne genommen!

Über das obige wahre(?) Wesen des Bankgewerbes hören wir in diesem interessanten Ausschnitt aus dem Film ‚The International‘:

Und auch Jean Ziegler hatte dazu was zu sagen:

Swiss Jean Ziegler, UN special rapporteur of the commission on human rights on the right to food, speaks at a press conference at the United Nations building in Geneva, Switzerland, Thursday, March 31, 2005. Ziegler spoke about his report on the right to food in the world to the commission on human rights. The 61st session of the UN Commission on Human Rights takes place from March 14 until April 22, 2005. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Nachtrag vom 10.02.218:

Auf meine Frage nach einer Quelle des obigen Zitats bekam ich reichlich mehr Stoff zum Thema, wie das mit dem Bankenwesen und der Souveränität verschuldeter Staaten aussieht: Weiterlesen …

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