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Archive for the ‘Ökologie’ Category

Na dann gute Nacht !

Dezember 15, 2016 16 Kommentare

Eben auf die Schnelle, der Bedeutsamkeit und der Auswirkungen wegen.

Heute fand ich endlich eine Zusammenfassung unseres technologischen Treibens, auf welches ich lange gehofft hatte. Es geht um die Umwandlung des Sonnenlichts in Kunstlicht und der daraus erfolgenden Ermöglichungen all jener Symptome, die wir als Zivilisationskrankheiten bezeichnen:

https://www.jackkruse.com/reality-3-wake-september-2016-ends/

Zwar in sehr speziellem Englisch niederschrieben, aber mehr als augenöffnend, wenn man denn sehen will, was dargeboten wird. Der verlinkte Text sollte eigentlich in alle Sprachen übersetzt und global verteilt werden, damit der Kontext, in dem das Leben Lebendigkeit zu wahren vermag, endlich mal wieder aus dem Nebel unserer Vereinfachungen und anschließenden problematischen Verallgemeinerungen hervorzutreten vermag. Das wirklich Verrückte an uns Menschen ist ja, dass wir meinen es besser zu wissen und zu können, als die natürliche Verwobenheit es ganz einfach zu gewährleisten vermag, nur wollen wir in keinster Hinsicht die Folgen unserer Verrücktheit am eigenen Körper zu spüren bekommen. Und NEIN, an dieser Verrücktheit und all den Folgen sind NICHT die Russen schuld, auch wenn momentan überall verkündet wird, dass Russland irgendwie an allem Möglichen schuld sei …

Gruß Guido

Ich LIEBE meinen Tumor

Der Traum einer erneuerbaren Zukunft

November 21, 2016 6 Kommentare

Der Plan für eine bessere Zukunft liegt scheinbar in der Verbreitung und Nutzung der sogenannten erneuerbaren Energien. Allen voran sollen Solarzellen und Windräder den sogenannten Klimawandel aufhalten, der insbesondere durch das Verbrennen von Erdöl bzw. von Erdölprodukten das CO2 ansteigen lässt, welches wiederum als der Klimafeind Nummer 1 medial um den Globus gejagt wird. Nun, in dieser Vereinfachung der Lage der Nationen und der Verallgemeinerung dieser Problematik geht jedoch das Gesamtbild mal wieder völlig verloren. Daher möchte ich den damaligen Ausführungen meiner vierteiligen Schwarzmalerei mit diesem Beitrag noch ein paar Gedanken zur Besonderheit des Erdöls hinzufügen, bevor ich mich wieder etwas rar machen werde, um mein aktuelles Romanprojekt voranzutreiben.

Aktuell (ent)steht in Marokko eines der Vorzeigeprojekte der erneuerbaren Zukunft:

3000 Hektar ist die Fläche groß, auf der Parabolspiegel und Sonnenkollektoren aufgereiht sind. Allein das erste von vier Feldern des Kraftwerks, das seit Januar in Betrieb ist, ist so groß wie die marokkanische Hauptstadt Rabat.

Quelle: Badische Zeitung

Offensichtlich ein Projekt der Superlative, gebaut mit deutschem Knowhow und großzügigen Krediten. Im verlinkten Artikel wird Umweltministerin Barbara Hendricks mit folgenden Worten zitiert: “Und es ist der Beweis, dass man große Städte mit Strom versorgen kann, ohne fossile Energien zu verbrennen.“  Leider ist eine solche Aussage irreführend, denn es wurden und werden für den Bau und die Wartung einer solchen Anlage Unmengen fossiler Brennstoffe benötigt, weit mehr, als die Anlage in naher Zukunft einzusparen vermag. Nicht eines der Module dürfte mit dem Handkarren, gezogen von Menschenhand, nach Afrika gelangt sein, von der Rohstoffgewinnung und Verarbeitung und der Produktion der Anlage anderswo ganz zu schweigen. Zudem ist ein solcher “Beweis“ keineswegs bewiesen, sondern vielmehr erhofftt, vergleicht man einmal wie viel Energie aus Erdöl und anderen Quellen gewonnen werden kann. Die hier verlinkte Grafik spricht diesbezüglich aus, was in der gesamten Debatte um den Klimawandel und den erneuerbaren Energien nur allzu gerne verschwiegen wird. Beziffert man den jährlichen weltweiten Verbrauch an Erdöl, zwecks Energiegewinnung, mit einer Kubikmeile (CMO), dann entspräche diese Energieleistung der Leistung von 2500 Kernkraftwerken, 3 Millionen Windrädern, sowie 4,2 Milliarden Solardächern, die aber allesamt und zum überwiegenden Teil erst einmal mit Hilfe von Erdöl produziert werden müssten. Vom Finanzierungsaufwand mal ganz abgesehen. Vom weiter steigenden Energiebedarf der Weltbevölkerung ganz zu schweigen.  Weiterlesen …

Bürger-Bewegung für eine bessere Welt

Wir gemeinsam haben es in der Hand

Wir gemeinsam haben es in der Hand

Eine wachsende Zahl von Menschen protestiert gegen das Welt beherrschende System. Immer mehr erwachen und erkennen, dass hier etwas grundlegend falsch läuft. In ihrer Entrüstung und Wut ereifern sie sich jeden Tag, decken stets neue Missstände auf und prangern an. Das Soziale-Netz quillt über vor Nachrichten, die das allgemeine Übel dokumentieren. Die Zerstörung der Umwelt, die Vergiftung der Nahrungsmittel, die Verarmung der Massen, die wachsenden militärischen Krisen, die Enthüllungen über die wahren, skrupellosen Hintergründe der Politik, all die vielen Greuel und Ungerechtigkeiten. Uferlos. Manchmal gehen Menschen sogar auf die Straße, um GEGEN etwas zu demonstrieren. Andere schreiben auf ihre Transparente, was sie sich wünschen, wie es sein sollte, die Demokratie, die Freiheit der Menschen, die Wirtschaft und das Leben an sich. Allerdings geschieht alles das ohne konkrete Vorschläge, wie der Weg dorthin beschritten werden kann. So verpuffen die Proteste und bleiben oft wirkungslos.

Was nützen all die Enthüllungen über Ungerechtigkeiten, Grausamkeiten und politischen Lügen?

Es scheint, als sei man in diesem fortwährendem Rezitieren der Unmenschlichkeiten, wie in einer Endlosschleife festgefahren. Wie viele Beweise müssen noch gesammelt werden, bis der Tag reif ist, entschlossen zu handeln? Vor ein, zweihundert Jahren wären all die Beweise längst Anlass gewesen, zu rebellieren. Was ist die Erkenntnis, die Konsequenz all der Beweise über das herrschende, unmenschliche politisch-ökonomische System? Wie können wir es überwinden?

Welche Form der Revolution sollen wir wählen?

Was kann das Volk tun, wenn offensichtlich geworden ist, dass eine Regierung das eigene Volk verrät, anstatt ihm zu dienen?
Aufstand mit Waffen? Darauf warten sie nur, denn ihre drastischen Notstandsgesetze liegen bereits in ihrer Schublade obenauf. Sie provozieren unsere Wut, wollen, dass wir unsere Beherrschung verlieren. Unsere Mistgabeln, Spaten und Äxte können nicht gegen ihre ionosphärischen, chemischen und elektromagnetischen Waffen anstinken.
Generalstreik? Ist ein wirksames Mittel, aber seine Durchführung scheitert an Bequemlichkeit und Existenzangst. Auch wenn wir das im Grundgesetz verbriefte Recht zum zivilen Ungehorsam anwenden, wird nur wieder diese Schublade geöffnet werden und der Aufstand nach allen Regeln diktatorischer Macht niedergeschlagen. Jeder offene Widerstand spielt ihnen in die Karten… Dann haben sie leichtes Spiel. Ihre Inszenierungen von Terror-Anschlägen sollen uns dazu bringen, unseren klaren Verstand zu verlieren, hysterisch zu werden und ihre, in alle Welt ausschwärmenden, Milizen zu billigen. Selbst wenn ein friedlicher Weiterlesen …

Über ungewöhnliche Wege, die Wüsten wieder zu begrünen …

Die größten Landflächen auf unserem Planeten sind sehr trocken und ohne viel Grün, also eher Wüsten. Werden die Halbwüsten mitgerechnet, so ist ein Drittel der Landfläche betroffen (siehe). Und es wird zunehmend schlimmer, besonders da – ACHTUNG! – pro Minute ca. 35 Fußballfelder Tropenwald abgeholzt wird (siehe).

Was, wenn es uns Gelänge, diese Wüsten wieder zum Leben zu erwecken. So wie es schon einmal in der Sahara war, wie Stefan Kröpelin vom Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Köln feststellt:

Die einst grüne Sahara hat sich in den vergangenen 10.500 Jahren stark gewandelt und tut es nun wieder. Vor etwa 7300 Jahren hätten Tiere und später Menschen aufgrund der Trockenheit begonnen, nach Süden zu wandern.

Ich hatte hier auf dem Blog schon ein Mal ein Projekt vorgestellt, das sich auf gemacht hat, die Sahara beginnend in Algerien zu begrünen: Die Grüne Welle des Regenmachers …

Nun möchte ich die Erkenntnisse und Erfahrungen von Allan Savory vorstellen. Er sagt:

Desertifikation ist das neue Schlagwort für Wüstenbildung.

Savory hat sein Leben der Lösung dieses Problems gewidmet, unter dem inzwischen ein Drittel der Grasflächen unterliegen. Und seine Lösung ist äußerst überraschend, haben wir doch gelernt, dass ein Grund für die Wüstenbildung die alles abgrasenden Herden seien. Weit gefehlt. Sie müssen nur richtig eingesetzt werden. Dann blühen auch die Wüsten wieder! Aber schaut selbst:

Yes, indeed, weep for me! – I am planet Earth

Dezember 5, 2015 38 Kommentare

Yes, indeed, weep for me!

I am planet Earth.

bild1

I am being diminished.
I am being degraded.
I am under attack.
I am being ripped off!
I am being raped.
I am being robbed.
I am profusely bleeding.
I am being pillaged and pilfered
by people of rapaciously
thieving greed, yet
I have also provided
what for your survival
in perpetuity
you really need. Weiterlesen …

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Er hält das Patent, das Monsanto zerstören und die Welt verändern könnte!

Dezember 1, 2015 9 Kommentare
Paul Stamets

Paul Stamets

Wenn es etwas zu lesen und teilen gibt, dann lass es dieses sein. Der Inhalt diese Artikels hat das Potential, die Welt auf verschiedene Weise zu verändern.

Und während Monsanta es gefallen würde, dass sich dieser Artikel nicht viral verbreiten würde, so ist alles, was wir erbitten können, diese Information zu teilen, so dass diese so viele Menschen wie möglich erreichen.

In 2006 wurde einem Mann namens Paul Stamets ein Patent gewährt.  Obwohl Paul der führende Mycologist (Pilzkundler) unserer Welt ist, so hat das Patent nur wenig Aufmerksamkeit und Öffentlichkeit erfahren. Warum ist das so? Wie von leitenden Angestellten der Pestizidbranche zu erfahren ist, repräsentiert sein Patent „die erschütterndste Technologie, deren Zeugen wir je wurden“. Und wenn hier von erschütternd gesprochen wird, dann ist damit die chemische Pestizidindustrie gemeint.

Was hat Paul herausgefunden? Der Pilzkundler hat aufgezeigt, was Mutter Natur kreiert hat, um sich vor Getreide-vernichtenden Insekten zu erwehren. Es ist das, was SMART-Pestizide genannt wird. Diese Pestizide biete eine sichere und fast permanente Lösung, um über 200.000 Arten von Insekten in Schach zu halten – allen Dank gilt den „Magie“ von Pilzen.

Paul machte nicht anderes als entomopathogenic Fungi (Pilze, die Insekten töten) zu nehmen und diese so zu züchten, dass sie keine Sporen entwickeln. Dies sorgt dafür, dass die Insekten die Pilze essen und sich damit sprichwörtlich von innen heraus selbst zu Pilzen wandeln. Weiterlesen …

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Die Welt im Übergang …

November 1, 2015 1 Kommentar
Viele kleine Schritte

Viele kleine Schritte

Als ich diesen Blog begann, hatte ich mich in viele angebliche Verschwörungstheorien vergraben, die sich zunehmend als grausame Fakten darstellten. Meine Ohnmacht, als kleines Sandkorn in dieser Welt des „Bösen“nichts ausrichten zu können, wuchs. So ersann ich mir einen Ausgleich und beschloss, nach den guten Dingen in dieser Welt zu fahnden und begann einen Artikel, um in den Kommentaren über das Gefundene kurz zu berichten: Welt retten? Wo viel Licht ist, ist starker Schatten? Besser wir leuchten die Welt mit guten Beispielen ganz aus …

Nun habe ich einen beeindruckenden Vortrag für Euch, in dem weitere solcher Projekte der Hoffnung in unserer globalen Zivilgesellschaft und mit Blick auf unser ökologisches Bewusstsein angesprochen werden. Der Vortrag wurde auf dem MYSTICA Kongress „Der Neubeginn“ im Juli 2012 von dem Journalist und Vernetzer Dr. Geseko von Lüpke gehalten. Er zeigt u.a. auf, dass mehr als eine Million NGO´s auf der ganzen Welt bereits viel Veränderung in Politik und Gesellschaft bewirkt haben. Anhand konkreter Beispiele (u.a. das Green Belt Movemenet oder Poesie gegen Gewalt) weist er auf, dass oft ein einziger Mensch mit einer Vision der Auslöser war.

Herr Lüpke ist Mitglied der Gesellschaft für angewandte Tiefenökologie, die über sich kundtut:

Die Gesellschaft wurde wenige Monate nach der Uno-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro im Dezember 1992 mit der großzügigen Unterstützung der Schweisfurth Stiftung in München als ein Pionierprojekt gegründet, das sich der ganzheitlichen Bildung zur Nachhaltigkeit widmet.

Gründungsmitglieder sind Frauen und Männer, die unterschiedlichen Berufen nachgehen und sich seit längerem mit dem notwendigen Bewusstseins- und Strukturwandel befassen. In enger Zusammenarbeit mit der amerikanischen Systemtheoretikerin und Religionswissenschaftlerin Joanna Macy und anderen wurde im Laufe eines mehr als 18-jährigen Lern- und Erfahrungsprozesses eine tiefenökologische Praxis entwickelt und in vielen Ländern erprobt, die Hilfen bietet, um angemessener auf die gegenwärtigen Herausforderungen zu reagieren, die durch die heutigen Krisen entstehen.

Um den sozialen und ökologischen Kollaps abzuwenden, ist es notwendig, dass sich tiefgreifende Erneuerungen gleichzeitig auf vielen untereinander in Beziehung stehenden Ebenen unserer Welt vollziehen – in unserer Psyche und in unserer Weltanschauung, in unseren Lebensgemeinschaften und Institutionen, in unserem Wirtschaftsleben und in unserer Politik. Die Gesellschaft für angewandte Tiefenökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Wege zu entwickeln und anzubieten, die es möglich machen, sich für die Erfahrung dieses Wandels zu öffnen.

Nun macht Euch aber wieder selbst ein eigenes Bild, wie die aktuelle Transformation unserer Weltgemeinschaft an den Graswurzeln abläuft:

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