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Archive for the ‘Ökologie’ Category

Wenn der Glaube an die CO2-These gefährlich wird … wäre ein Zusammenstehen doch zuträglicher …

Dezember 15, 2019 17 Kommentare
Herbst – Bild: Martin Bartonitz 2019

Ich habe auf Human Connection schon länger einen Disput mit einem ‚Gläubigen‘ der These des vom Menschen gemachten Klimawandels. Er sagt auf der einen Seite, der er die wissenschaftlichen Beiträge aufgrund ihrer Komplexität nicht verstehe, hätte sich aber inzwischen genügend mit them Thema befasst, so dass seine Meinung (Glaube?) so gefestigt sei, dass er sich keine weiteren Fakten anschauen müssen. Er komme nun ins Handeln. Sieht dabei die Ungläubigen = Lügner als gefährlich an, die es zu bekämpfen gelte, denn sie hätten Scheuklappen auf.

Da fällt mir dann wenig mehr zu ein 😶

Und nun kommt auch Greta in einer Sprache daher, die an Maos Kulturrevolution in China erinnert, in dem es ihm gelang die drangvolle Jugend vor seinen Karren zu spannen, um die ‚Ungläubigen‘ zu Millionen von ihnen beseitigen zu lassen. Und wie hörten wir die Tage aus dem Munde unserer gewählten Politiker zu den geplanten neuen Gesetzen zur Hassbekämpfung: ‚Wir wissen, dass aus Worten Taten werden, und müssen daher frühzeitig dagegen angehen.‘, und dann das:

… we will make sure we put world leaders against the wall …

Greta Thunberg – Mailonline

Die Spaltung des Volkes ist schon tief. So scheint mir der Graben noch weiter gefestigt zu werden. Es gibt aber auch versöhnende, einigendere Stimmen:

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Die Welt tickt hochgradig komplex. Warum sollte dann die Menge an CO2 das allein „Seelig-machende“ sein?

Dezember 13, 2019 10 Kommentare
Charles Eisenstein

Ich möchte gar nicht viele Worte vorne weg schicken, nur dass ich gerne den folgenden Text selbst geschrieben hätte. Charles Eisenstein, dessen utopischen(?) Ideen für eine zuträglichere Gemeinschaft ich sehr schätze, spricht so klar aus, welchen Fehler wir begingen, wenn wir alle unsere Energie nur noch auf dieses eine Thema fokussierten, so wie es uns die Medien gerade vormachen: Egal, was auf der Erde passiert, ob ein Elefant an Durst stirbt, ein Wasserfall gerade rinnt, es irgendwo tierisch kalt geworden ist, Menschen sich auf den Weg zu uns machen, inzwischen scheint alles nur noch einen Grund zu haben: Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist Schuld. Inzwischen gäbe es sogar mehr wissenschaftliche Zustimmung, als es in der DDR war: 100%. Lieber Charles, ich ziehe den Hut vor Deinen klaren Gedanken und Worten, und mögen sie ihren gedeihenden Boden finden:

Der größere Zusammenhang
Wenn wir einzig den Klimawandel als akutes Problem definieren, verlieren wir andere existentielle Bedrohungen aus dem Blick.

Bedenken sind nicht überall beliebt. Und differenziertes Denken wird häufig nach dem Motto „Wer nicht für mich ist, ist gegen mich“ abgekanzelt. Der Universalgelehrte Charles Eisenstein wagt es dennoch, in der aktuellen Klimadebatte unbequeme Fragen zu stellen: Könnte das Heraufbeschwören einer Apokalypse dazu führen, dass wir uns um andere brennende Probleme — etwa Krieg, Menschenhandel und Obdachlosigkeit — nicht mehr kümmern? Gehen wir fehl, wenn wir alles, was gegenwärtig und menschlich ist, dem fernen Ziel der „Klimarettung“ opfern? Verkennen wir womöglich, dass die Katastrophe im Außen nur der Spiegel eines fatalen Ungleichgewichts in unserem eigenen Inneren ist?

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Greta und die große Ver(w)irrung, 2. Offener Brief an Greta Thunberg

Dezember 12, 2019 59 Kommentare
Claudia von Werlhof, emeritierte Professorin

Claudia von Werlhof und Diskussionsgruppe der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“ – Alexandra Danzl, Wolfgang Fischer, Maria Heibel, Thomas A. Mann, Gudrun Sahlender-Wulf, Dietmar Salamon, Thomas Schramm u.a.


Liebe Greta Thunberg,

einen 1. Offenen Brief am Beginn Deiner steilen „Karriere“, die gerade in der Anerkennung des alternativen Nobelpreises gipfelt, hast Du nicht beantwortet. Ich schreibe trotzdem einen 2. Ich hatte Dich voller Sympathie für Deinen Aufbruch als eine Art Großmutter angesprochen, die Dir als einer Art Enkelin einen Rat erteilen möchte. Er bestand darin, Dir bessere Informationen über den wirklichen Zustand von Mutter Erde zu beschaffen, denn mir war aufgefallen, dass Du diese offenbar nicht hattest. Diesmal will ich Dich lieber in meiner Eigenschaft als Wissenschaftlerin ansprechen, die ich ja auch bin. Denn wie ich höre, suchst Du den Rat der Wissenschaft, denn Du scheinst auf Deinen Geist zu vertrauen. Das ist gut und absolut notwendig. Allerdings gibt es immer zwei Sorten von Wissenschaft: eine, die für nichts Geringeres als den gefährdeten Zustand von Mutter Erde selbst verantwortlich ist, und eine, die etwas dagegen hat. Zur letzteren Sorte gehöre ich. Deswegen war ich früher auch immer eine begeisterte Demonstrantin und Demonstrations-Rednerin und war zunächst einfach nur froh, wie die Jugend überall massenhaft auf Deinen Protest reagierte. Endlich eine Bewegung und auch noch für Mutter Erde! Etwas Schöneres konnte mir, zumal als Gründerin der „Planetaren Bewegung für Mutter Erde“, ja gar nicht passieren.

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Warum wird CO2 als Treibhausgas oder sogar als Klimakillergas bezeichnet?

Dezember 7, 2019 24 Kommentare
Radwegeanzeiger am Waldrand von Bergheim-Glessen
Foto: Martin Bartonitz 2019

Nur Leute wie US-Präsident Trump oder AfD-Wähler leugnen den Klimawandel. Anderen ist klar: Erderwärmung ist menschengemacht mit enormen Folgen …

So beginnt die letzte Informationsschrift für die Einwohner ‚meiner‘ Kreisstadt Bergheim

CO2 ist ein transparentes Gas, es ist schwerer als Luft, es ist nicht brennbar, ungiftig, es entsteht bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoff-verbindungen (Erdöl, Erdgas, Flüssiggas, Kohle, Holz) und bei allen Vermoderungs – und Gärungsprozessen. Es ist in den Weltmeeren in großen Mengen gebunden, und in jedem Sprudelwasser, Bier, Limonade und Schaumwein und vielen anderen Getränken enthalten.

Pflanzen benötigen CO2, man kann es als Pflanzennahrung bezeichnen. Aus CO2, Wasser und Sonnenlicht wird mit Hilfe von Chlorophyll (Blattgrün) und einem biologischen Prozess den man Photosynthese nennt, Kohlenwasserstoffmoleküle und Sauerstoff erzeugt. Aus diesen HC-Verbindungen (Glukosen) besteht eine Pflanze.

Grundsätzlich gilt, je mehr CO2 in der Lufthülle vorhanden ist, desto mehr wird das Pflanzenwachstum angeregt, hier sehen wir eines von vielen Regelwerken in der Natur. Ein CO2 Gehalt von 0,08 % bis über 0,1 % ist für die Pflanze ideal, unter 0,015 % ist kein Pflanzenwachstum möglich.

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Ah, ja, die Umwelt…die Umgebung…

November 3, 2019 21 Kommentare

die uns alle auf dieser Welt
sehr sorgsam umgibt,
lokal, regional, global gesehen,
auf ganz besondere und sehr
unterschiedliche Art und Weise,
diese wundersame Welt,
die sich ständig dreht,
die nicht stillsteht,
sondern sich wohltuend, saisonspendend bewegt,
unaufhaltsam durch das All wandernd
auf ihre alljährliche Reise geht,
diese Welt mit all ihrer Natürlichkeit,
Vielfalt und Herrlichkeit,
mit all ihrem Reichtum und Segen,
es wird uns nicht in allen „Dingen“
immer dauerhaft gelingen
sie vor Schindern und Schändern,
vor plündernden, plutokratischen
Dieben, Deppen, Räubern und Banditen
zu schützen, zu schonen, und zu bewahren,
denn viele davon sind brutale,
kriminell gesinnte Ausbeuter
schon seit vielen, vielen Jahren…
die wüten und wühlen,
verwüsten, verschmutzen,
die grausam verwahrlosen
und dabei endlos zahllose irreparable
Schäden verursachen…

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Blühende Obstwiesen statt Kuhweiden mit Schlachtvieh

Oktober 1, 2019 5 Kommentare

Der folgende Text ist als Kommentar an wenig passender im Blog eingestellt worden, passt aber inhaltlich gut zu den Diskussionen, wie unserer Welt zuträglicher gestaltet werden könnte, also ab ins Regal:

Apfelbäume im Herbst – Foto: Wikipedia

Meine Vision ist, dass überall wieder blühende und früchtetragende Obstwiesen entstehen, die allen zugänglich sind, für die sich jeder verantwortlich fühlt und wo jeder nach seinem Bedarf ernten kann. Jede Obstwiese hat einen Baumwart, der sie hauptverantwortlich betreut und der mitarbeitende Helfer anleitet. So war es seit 1869 in Deutschland geregelt, bis es ab den 1960er Jahren zu großräumigen Rodungen kam zugunsten von Bau- und Gewerbegebieten.

Kuhweiden wecken zwar – im Gegensatz zu Industrieanlagen – in vielen Menschen nostalgische Gefühle, stünden aber die Schlachthäuser unmittelbar daneben und könnte man durch große Schaufenster den grauenhaften Todesqualen darin zuschauen, wäre es mit dieser Nostalgie schnell vorbei.

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„Wer im Herzen etwas für das Klima tun will, dann diese drei Dinge:“

  1. Das Freisetzen von Radioaktivität verhindern, denn das sorgt für Wüstenbildung, macht den Planeten heiß.
  2. Das Ausbringen von Aerosolen und Ionisierenden Sachen in die Atmosphäre verhindern, denn dieses macht einen blauen Himmel milchig und damit das Klima heiß.
  3. Das Abholzen von Urwäldern, das Ausbringen der Humusschicht, die gesamte industrielle Landwirtschaft verhindern, denn das ist der Strick, der an unserem Galgen baumelt.

Jeder, der sich berufen fühlt, was Sinnvolles zu tun im Bereich Klimaschutz, sollte sich darauf stürzen, so Harald Kautz-Vella am Ende des Interview, das Michael Friedrich Vogt mit ihm geführt hat. Und noch über die Unterschiedlichkeiten der Qualitäten im Ringen um das Klima:

Wenn ich mit den Wölfen heulen darf, bin ich immer mutig. Und das machen die ganzen Klimaschützer. Sie wissen genau, sie haben die Lobbies im Rücken, sie haben die Politik im Rücken, also riskieren sie ein Maul. Und in dem Moment, wo ich mich um die wirklich wichtigen Dinge kümmere, dann merke ich, dass ich gegen die egoistischen Interessen der kapitalistischen Protagonisten angehen muss, und dann habe ich keinen Rückenwind mehr, dann habe ich Gegenwind. Und dann stellt sich raus, ob ich wirklich ein Held bin, oder wie stark man ist, wenn man zu seiner Wahrheit wirklich steht. Und dann ist die Welt eine ganz andere. Und das ist, was der Planet definitiv braucht.

Es werden zwar viele bekannte Punkte angesprochen, die Leser des Blogs schon kennen, aber vielleicht hilft es ja Jenen, die aktuell skeptisch geworden sind, ihre Skepsis zu untermauern:

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