Archive

Archive for the ‘Hier und Jetzt im Bilde’ Category

ENDLICH !!!

Januar 15, 2017 1 Kommentar

Vorankündigung!

Ende März wird der erste Band
meiner sechsteiligen Kurzgeschichten-Serie veröffentlicht werden,
mit dem Titel CHRYSALIS und folgendem Cover:

grafik-cover1

Die Titel der fünf Folgebände:

FRAGMENTE
RAUB
ZEITGEIST
WIR EINEN
DIE ANDEREN

Es ist an der Zeit …

Oktober 6, 2014 41 Kommentare

… jene Magie in Worte zu fassen, die Harry Potter zwar bei Millionen bekannt machte und seiner Schöpferin Millionen einbrachte, aber in allen Büchern über Harry Potter mit keinem Wort erwähnt wurde,

… jene Stille zu ergründen, die immer intensiver und in immer kürzeren Abständen mich innehalten und nicht fortführen lässt, was ich seit nunmehr fünf Jahren niederschreibe,

… jene Projekte, die daraus hervorgingen, zwar nicht auf Eis zu legen, aber auf Sparflamme zu stellen, und nur noch weiter mit UPDATES, BEYONDS, und weiteren Bilderwelten zu füllen, wenn der realisierte Bilderfluss etwas wirklich Wesentliches zu vermelden hat, wie z. B. das Erreichen des Zenits der Unordnung,

… dem Zeitgeist mit offenen Armen zu begegnen und den Druck, den er ausübt, zum Herauspressen des Wesentlichen zu nutzen, um das Elixier der Wirklichkeit durch den Filter der Realität bewusst werden zu lassen,

… endgültig Auf Wiedersehen 😉 zu sagen, in der Gewissheit, gemeinsam an einem Punkt angekommen zu sein, an dem sich die Pfade zwar trennen, aber der Weg der gemeinsame bleiben wird,

… nach Jahrzehnten endlich zu ernten, was im Alter von 9 Jahren bereits ausgesät wurde und so Früchte zu verteilen, die vertraut aussehen, aber einen neuen Geschmack verkörpern,

… alles, was mir bisher möglich war und sich mir an Möglichkeiten bot, als Vermögen zu verstehen, woraus ein notwendiger Rahmen hervorgehen kann,

… aus den 26 Buchstaben des Alphabets eine Anordnung zu realisieren, die alle Möglichkeiten des technologischen Fortschritts verblassen lassen, nicht vor Neid, sondern aufgrund des Unvermögens dieses Fortschritts das Wesen des Lebens verkörpern zu können,

… das bisher Unmögliche möglich werden zu lassen, als Höhepunkt der Problematisierung des PROBLEMS, in der das Auge mehr und mehr die Hauptrolle spielt und Oberflächen mehr an Bedeutung gewinnen, als zum Kern vorzudringen erwünscht ist,

… den Wind in Form zu bringen, indem man wahrzunehmen lernt, warum die Fahnen wehen, wie sie wehen, ohne seine Energie dafür zu “verschwenden“ beantworten zu können, wessen Fahnen dort wehen,

… das Bewegen der Maus und das Berühren eines Displays nicht mit wahrem Handwerk zu verwechseln,

… endlich ausdrücken zu können, was sich mit Worten nicht ausdrücken lässt, indem man zu Wort kommen lässt, was nicht geschrieben steht,

… die Qualität des Klangs in den Vordergrund zu rücken, anstatt der Quantität von Handlungssträngen, von Akteuren, von Ungeheuerlichkeiten und Opfern, von Grausamkeiten und Verkaufszahlen, das Feld zu überlassen,

… den roten Faden nicht noch weiter in anderen Farben zu beschreiben, oder aber in noch feinere Fäden aufzulösen,

… der Zeit selbst einen Streich zu spielen und mit zeitloser Gelassenheit den Zeitgeist loszulassen,

… einen Blog als das zu erkennen, was er ist, nämlich die Begrenzung der Lebendigkeit durch ordentliche Geschäftigkeit, dahingehend, Antworten auf immer mehr Fragen zu suchen,

… stattdessen seine ganze Aufmerksamkeit besagter Stille zwischen der Frage und all den möglichen Antworten zu schenken … »›Wahr‹ und ›Falsch‹, das sind die Ausreden derer, die nie zu einer Entscheidung kommen wollen. Denn die Wahrheit ist ein Ding ohne Ende.« (Zweites Buch, Kap. 26, S. 918 aus Robert Musils „Mann ohne Eigenschaften“)

… mich bei Euch allen zu bedanken.

Liebe Grüße an Euch alle und an manch eine(n) ganz besonders
Guido

Gemeinsam ins Tal

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und die Freischaltung von GEMEINSAM INS TAL bekannt geben, ein Projekt, welches aus meiner Beteiligung hier im Blog hervorgegangen ist. Seit längerem schon lag mir die Konkretisierung unserer Rolle als Menschen, eingebunden in das Wesen des Lebens, am Herzen, doch erst die letzten Wochen des gemeinsamen Wirkens, so mancher Kommentar, und Wolfgangs Geschenk aus den Habitaten der ANDEREN, ließen endlich möglich werden, was manch EINER vielleicht als nicht nötig ansehen mag, wo doch Fußball aktuell und vieles andere abseits davon, die Aufmerksamkeit fesselt.

Wie dem auch sei, der Anfang ist gemacht, der Schwerpunkt gesetzt, die ersten sechs Beiträge sind verfügbar. Meinungen zum Projekt sind jederzeit gerne willkommen, egal, wie sie auch ausfallen mögen. Interessieren täte mich auch die Darstellung und Lesbarkeit auf Tablets. Wäre schön entsprechende Rückmeldungen zu bekommen.

Mein Dank geht noch einmal an alle (Un)Beteiligten und besonders an all jene, die auch ohne namentliche Nennung wissen, dass sie gemeint sind … Weiterlesen …

LEGOLUTION … die Rolle des Menschen im Wirken der Realität

August 5, 2013 8 Kommentare

Teil 1 findet sich hier: Schuld sind immer die ANDEREN
Teil 2 hier: Summ, summ, summ, wildes Bienchen summ herum …
Teil 3: Die Vermenschlichung des Natürlichen … zwischen Copyright und Copygift
Teil 4: Die Welt aus Sicht der Viren und Hacker … und der Geburtshelfer !
Teil 5: Masern … ein roter Faden aus Sicht des GANZEN

Was lange währt wird endlich fertig. Somit folgt auf den vorherigen Vierteiler in fünf (!) Teilen nun das Endstück. Ob ‚großer Wurf‘ oder ‚Hirngespinst‘ mag jeder Leser für sich entscheiden. Da der eigentliche Text zahlreiche Grafiken beinhaltet und nicht gerade kurz gefasst ist … wie auch (?!) … erlaube ich mir die Leser dieses Blogs umzuleiten … und zwar zur GOLDENEN PHI(L)HARMONIE, ist besagtes Endstück doch Bestandteil dieser … und zwar hier !

Fazit: Die Rolle des Menschen im Wirken des realen Lebens ist eine gänzlich andere, als es die Zunahme der Komplexität von Lebensformen im Verlauf der Evolution vermuten lässt. Aus Sicht des GANZEN schwächt der Mensch das Leben als Ganzes mehr und mehr … und ist in diesem Bestreben inzwischen gar so weit fortgeschritten, dass der maximale Tiefpunkt der menschlichen Entwicklung nahezu erreicht ist, somit den Höhepunkt der Herausforderung an das Leben als Ganzes heraufbeschwörend. Doch im Gegensatz zu LEGO stehen dem Leben andere Möglichkeiten zur Verfügung, um im Rahmen der Notwendigkeit, zwecks Lösens eines PROBLEMS, den weiteren Lösungsweg gemeinsam zu begehen … als Erinnerung im voraus …

Der Mensch mag zwar real auf den Hund gekommen sein, doch wedelt der Mensch den Schwanz des Hundes mehr und mehr, als dass der Hund in der Lage wäre seinen eigenen Schwanz zu wedeln. Doch in Wirklichkeit sieht das ganz anders aus …
Weiterlesen …

Der KOSMOS ist keine Hexenküche

Martin verlinkte kürzlich auf einen Text von Wolfgang Deppert mit dem Titel Mythische Formen in der Wissenschaft: Am Beispiel der Begriffe von Zeit, Raum und Naturgesetz. Diesen möchte ich hiermit aufgreifen und etwas darlegen, was der Autor nicht im Sinn hatte, bezweckt er, meiner Meinung nach, eher die Zunahme von Komplexität mit der Einführung einer Systemzeit, statt zum Einfachen zu gelangen. Wolfgang Deppert gelingt es aber mittels seiner Systemierung des Physikalischen etwas ganz anderes darzustellen, nämlich die Beschreibung der Rolle der bzw. des ANDEREN im allumfassenden Rahmen des GANZEN. Folgende Textzitate möchte ich daher heranziehen:

[ … ] Vergleicht man physikalische Prozesse mit biologischen, so zeigt sich, daß ihre Perioden nicht im gleichen Takt gehen oder nur kurz vor dem Ableben, wie z.B. kurz vor dem Herztod.[xxiii] Dafür bilden aber die periodischen Vorgänge, die in einem einzelnen Organismus ablaufen, jeweils mindestens eine große Klasse von periodisch äquivalenten Prozessen aus, sie alle gehen nicht im gleichen Takt mit den physikalischen periodischen Prozessen. Dies gilt z.B. für die kaum überschaubaren periodischen Vorgänge, die mit dem Herzschlag verbunden sind: Sie sind für jedes Herz eine eigene große Klasse periodischer Äquivalenz. Diese Klassen nenne ich biologische oder auch organische Klassen. Aber nicht nur in der Biologie findet man taktgleiche Periodizitäten, die nicht in die physikalische Klasse passen, sondern auch in periodischen Vorgängen der Meteorologie, der Psychologie, der Medizin oder der Wirtschaft.[xxiv] [ … ] Weiterlesen …

Hier und Jetzt im Bilde

Mann mit Sohn

Vater und Kind

Das Besondere sehen geschieht uns intuitiv. Und weil wir nicht weniges unserer Wahrnehmungen als das Besondere empfinden, wurde unsere Intuition vielleicht anders geprägt, einerseits als Routine, andererseits – wegen des routinierten Wahrnehmungsbereichs – auch im einfach Erscheinenden das Wesen des Besonderen erfassen zu können.

Menschliches Leben ist etwas Besonderes. Menschen können faszinierend sein, und wir glauben, dass das alle Menschen sein könnten, wenn man ihnen eine Chance gibt. Die beiden Hauptdarsteller des Titelfotos, Vater und Sohn auf einer Halde, zeigten uns, das Besondere ganz einfach zu leben. Aus der Ferne sehend konnte ich das nur ahnen, durch die Kamera erst die Gestik dieser beiden als innig interpretieren. Grund genug, sie anzusprechen, als sie herunter gestiegen waren und es sich am Teich eingerichtet hatten. Ja, zwei besondere Menschen. Auf mein

Solange es Menschen wie Sie gibt, geht die Welt nicht unter.

sagte Papa:

Seit dieses Kind da ist, glaube ich das auch.

Hier und jetzt im Bilde, die Welt, wie wir sie sehen, anspruchslos, absichtslos, ganz einfach, so einfach wie eine Blume blüht und ein Turmfalke schwebt.

Bilder verursachen Ängste, Bilder können sie auflösen.
Wohl denn.

Susanne und Wolfgang

%d Bloggern gefällt das: