Archiv

Archive for the ‘Gesundheit’ Category

Mindset: Braucht Mensch Fleisch zum Gedeihen oder verdirbt ihn gar der Verzehr?

Kälber auf der Weide – Foto: Wikipedia (Klick zeigt die Rechte)

Solange es Schlachthäuser gibt,
wird es Schlachtfelder geben.

Leo Tolstoi

Aus gegebenem Anlass möchte ich gerne einen hörenswerten Vortrag zum Thema Fleischkonsum ins Regal stellen. Eine Bekannte von mir hat sich vor kurzem eine Dokumentation über unsere Schlachthäuser angeschaut. Seitdem bekommt sie kein Fleisch mehr runter. Sie sagt, es gäbe in Deutschland nur noch etwa 5 Schlachterei-Konzerne, in denen Menschen am Fließband zu Niedriglöhnen unter Zeitdruck Tiere schlachten, die unter Qualen großgezogen wurden und denen halb lebend schon sprichwörtlich das Fell über die Ohren gezogen wird. Und was das Beschämende ist: Das geht auch so mit den Tieren, deren Fleisch unter Bio auf den Markt kommen. Am Ende ist es also egal, wie gut oder schlecht es den Tieren vorher ging, hier werden sie gleich schlecht aus dem Leben getrieben.

Ich esse inzwischen auch kaum noch Fleisch. Gerne wüsste ich, wenn ich Fleisch kaufe, dass es dem Tier, das mir zum Leben seines gab, gut ergangen ist. Das ist aber kaum mehr in Erfahrung zu bringen. Hier erfahren wir reichlich Gründe, warum wir kein Fleisch essen sollten, aber auch nicht müssten:

Kategorien:Gesellschaft, Gesundheit Schlagwörter: , ,

Umfrage im Rahmen der Masterarbeit „psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern“

Ich habe dieses Mal ein persönliches Anliegen: Meine Bonus-Tochter (= Stieftochter) Lea schreibt gerade ihre Masterarbeit zu einem – wie ich finde – hochspannenden Thema. Ihr Professor meint allerdings, dass sie seitens der betroffenen Staatsinstitute keine Mithilfe erwarten kann, da das hierbei erhobene Ergebnis voraussichtlich ein schlechte Bild auf ihre Arbeit werfen wird. Daher muss sie sich selbst um Teilnehmer bemühen. Ich würde mich freuen, wenn der geneigte Leser selbst Schüler in einer Kölner Schule ist oder Kinder hat, die hier zur Schule gehen und Du/sie an der Umfrage teilnimmt. Den folgenden Text hat sie in den Schul-Facebook-Auftritten gepostet. Leider haben zwar schon über 700 auf die Umfrage geklickt, aber erst 5 haben die Fragen beantwortet. Was ich sehr schade finde, denn das Ergebnis sollte viele Menschen in ganz Deutschland interessieren dürfen:

+++ Kölner Schülerinnen und Schüler gesucht +++

Lea Rademacher

Hallo zusammen,
Ich führe zurzeit im Rahmen meiner Masterarbeit eine Umfrage zum Thema „psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern“ durch und suche hierfür noch Teilnehmende. In Frage kommen alle Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, die eine Kölner Haupt-, Real-, Gesamtschule oder Gymnasium besuchen. Falls ihr jemanden kennt, der oder die teilnehmen kann, wäre ich euch sehr dankbar, wenn ihr meinen Post entsprechend weiterleitet. Die Teilnehmenden helfen nicht nur mir und meiner Forschung, sie können auch mit nur einem Klick auf den Link unten und etwa 10 Minuten Zeitaufwand einen von insgesamt zehn Amazon-Gutscheinen im Wert von jeweils 20 Euro gewinnen.
Ich danke euch schon einmal vorab für eure Hilfe!
Viele Grüße
Lea Rademacher

Hier geht es zur Umfrage: https://ww3.unipark.de/uc/IMOS/10ba/

Kategorien:Bildung, Gesundheit Schlagwörter: , ,

Handystrahlung – Grundsymptome: Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Aggressivität, Depression, …

Ulrich Weiner, ein passionierter Vollblut-Funker schon seit dem Schulalter, ist den Auswirkungen von Funkwellen auf den Grund gegangen, u.a. da er selbst daran erkrankte. Dass die Funkstrahlen gefährlich ist, wurde schon in einer ausführlichen Studie im Kontext von Neurasthenie in 1932 nachgewiesen (siehe u.a. folgenden Springer-Artikel). Und so fragt Ulrich: „Wenn diese Strahlung so gefährlich ist, warum haben die Behörden bisher nichts dagegen unternommen und erlaubten den flächendeckenden Aufbau des D-Netzes ab 1992?“. So hatte die Strahlenschutzkommission in ihrem Empfehlungsschreiben zuvor schon zu bedenken gegeben:

Die SSK hat in der Auswertung eines Fachgesprächs über mögliche gesundheitliche Auswirkungen durch die moderne Telekommunikation eine Empfehlung zum „Schutz vor elektromagnetischer Strahlung beim Mobilfunk“ abgegeben. Diese Empfehlung soll die Gerätehersteller und Netzbetreiber veranlassen, beim Ausbau des Mobilfunknetzes wesentliche Gesundheitsaspekte zu berücksichtigen und mögliche negative Folgen zu vermeiden. Gleichzeitig fasst die Empfehlung den aktuellen Kenntnisstand über potentielle Wirkungen der Hochfrequenzstrahlung bei der Mobilfunktechnik zusammen und führt zu einer Risikobewertung für die Benutzer und die Gesamtbevölkerung, auf deren Basis Grenzwerte vorgeschlagen werden. (Quelle)

Die Antwort der Mobilfunkindustrie darauf war äußerst kreativ, war man doch schon geübt durch die Bürgerkritik an den Atomkraftwerken. Es wurde ein Verein gegründet, in den nicht jeder eintreten darf und der nur für Techniker aber nicht für Ärzte und Biologen geöffnet wurde. Der Verein bekam den schönen Namen  Protection e.V. (ICNIRP e.V. = Internationale Kommission für den Schutz vor nichtionisierender Strahlung, siehe auf DE). Die Finanzierer werden nicht genannt. Dann wurde über diesen Verein eine Grenzwertbestimmung Weiterlesen …

Kategorien:Gesundheit Schlagwörter: , ,

Elektrosmog: „Handys töten!“ … WLAN auch?

Dezember 10, 2017 45 Kommentare

Der Arzt Dr. Joachim Mutter (wer auf PSIRAM erwähnt wird, muss wohl was systemempfindliches zu sagen haben: hier seine Ehrung) geht in einem Vortrag, den er 2014 hielt, auf viele Studien ein, die aufzeigen, was der Mobilfunk mit uns und anderen Lebenwesen macht: töten.

Eingangs sensibilisiert er uns darüber, wie gefährlich der Mobilfunk für uns ist, in dem er auf das Versicherungsgeschäft schaut: Versicherungen machen mit allem Geschäft. Außer mit dem, was im Eintrittsfall ziemlich teurer kommt. Es gibt drei Bereiche, die sie daher nicht versichern:

  1. Atomkraftwerke (ich schrieb dazu schon hier)
  2. Agrogentechnik
  3. Mobilfunk

Des weiteren zeigt er auf, dass das Aufkommen von ADHS zusammen mit dem Verkauf von Ritalin mit dem Aufkommen des Mobilfunks korreliert ist.

Eine weitere Korrelation von Sendemasten und Bienensterben ist nachgewiesen.

Zudem muss es uns zu denken geben, wenn Immobilien, die in der Nähe von Mobilfunkmasten stehen, nur die hälfte Wert sind.

 „Wenn Mobilgeräte Lebensmittel wären, wären sie verboten.“, so hören wir von einem anderen Arzt.

Und dann fragen wir uns zudem: Warum hat Deutschland die höchsten Grenzwerte für Mobilfunk, Schweiz dagegen die niedrigsten (um mehr als 1000-fach niedriger?).

Ich habe mich inzwischen so an das kleine Ding gewöhnt, das so manche Abläufe in der Arbeitswelt deutlich vereinfacht, und mag es kaum mehr missen. Rational müsste ich es sofort in die Tonne werfen. Aber macht Euch wie immer selbst ein Bild zum Thema.

Nachtrag vom 12.12.2017: Quelle: WLAN – der schleichende Tod? Weiterlesen …

Kategorien:Gesundheit Schlagwörter: , ,

Über die Schattenseiten einer Bluttransfusion …

Oktober 31, 2017 4 Kommentare

Blutbeutel (Foto: Bernardo Peters-Velasquez –  pixelio.de)

In unserem Gesundheitssystem, das zu den besten der Welt gehört, sind manche Dinge, die selbstverständlich sein müssten, nicht selbstverständlich. Es kann nicht sein, dass wir Patienten über bestimmte Dinge nicht aufklären, obwohl sie unter Medizinern bekannt sind.
Professor Kai Zacharowski, in Das gefährliche Blut – FAZ

Im Schnitt werden in Deutschland 4-5 Millionen Transfusionen pro Jahr, also geschätzte 4 Millionen Liter Blut verbraucht.

Mit Blick auf den Artikel Wissenswertes rund um die Organspende …, möchte ich einen weiteren Aspekt hinzufügen. Ich habe gerade eine Doku über die Gefahr von Bluttransfusionen, die eine kleine Transplantation sind und schon vor Jahrzehnten als Verursacher von klumpigem Blut und anderem verdächtigt wurde, angeschaut. Alles Wissenschaft. Die Ärzte, die das Ganze in die Hand nahmen, wurden anfangs als Nestbeschmutzer betitelt. Sie hielten weltweit Vorträge, vor allem in Kliniken und in L.A. trat Zacharowski auf. Man bedenke, die deutsche Politik fühlt sich da nicht verantwortlich. Letztendlich sind die Initiatoren des Films, also die, die das ganze an Aufklärung durchzogen, Whistleblower.

In L.A. gab es eine Auszeichnung und er sprach vorm Publikum, bevor Clinton dran war. Ach ja, ein Anwalt für Medizinrecht kommt da auch zu Wort. Es geht ums Ökonomische. Beim Glyphosat geht´s ums Ökologische. Es geht immer um die Haftung, Schmerzensgeld. Interessant auch das Thema DRK, haben sich gewunden, geht´s doch um Profit und „das haben wir schon immer so gemacht“.

In deutschen Operationssälen werden pro Jahr über vier Millionen Bluttransfusionen gegeben. Seit einigen Jahren verdichtet sich ein Verdacht: Transfusionen helfen zwar Leben retten, können aber auch gefährliche Nebenwirkungen haben. Es gibt deutlich mehr Komplikationen nach Operationen, Krebserkrankungen können zurückkehren oder viele Jahre später auftreten. Die Fachwelt weiß dies schon länger. SWR-Recherchen haben es 2014 in dem Film Böses Blut an die Öffentlichkeit gebracht, in dem auch Alternativen aufgezeigt wurden. Mit dem Patient Blood Management lässt sich durch gezielte Maßnahmen vor größeren Operationen ein großer Teil der Transfusionen einsparen.

Schaut Euch den Film von Ulrike Gehring, der am 04.11.2016 in Berlin mit dem Film- und Fernsehpreis des Hartmannbundes ausgezeichnet worden ist, an (ist auf der Seite eingebettet?:
Gefährliche Bluttransfusionen – Was hilft gegen das Risiko?

Und was lässt sich 2 Jahre später erkennen, was hat sich seither getan? Weiterlesen …

Wenn Menschen ihr Potential erkennen … oder eben nicht … oder: Was lässt einen Menschen gesund bleiben?

Februar 11, 2017 1 Kommentar
Wolf Büntig, Arzt für Psychotherapie

Wolf Büntig, Arzt für Psychotherapie

Man kann keinen Menschen von außen auf ein Level heben, das er von innen nicht schon hat. Oder um mit Wilhelm Reich zu sprechen:

Das grundsätzliche Ausweichen vor dem Wesentlichen ist das Problem des Menschen.

Nur, was ist das Wesentliche? Nun, Menschen kommen als komplexe Wesen auf die Welt. Sie sind jeder für sich einzigartig und können doch nur in der Gruppe existieren. Das System, in dem sich die meisten von uns wenig später wiederfinden, deformiert unser aller Persönlichkeit.

Maschinen-Menschen, die Zivilisation und ihr Zeitgeist schaffen es, durch permanente Präsenz von Normen, unseren Geist in Beschlag zu nehmen, sodass wir schon als Kinder anfangen, unser Verhalten dem Belohnungsprinzip unterzuordnen. Wir gehorchen! Wir gehorchen einer von außen an uns herangetragenen Erwartungshaltung, wie ein TV-Sender der Quote gehorcht. Wir allen kennen die Folgen. Endlose Folgen. Leben nur spannend kurz vor dem Cliffhanger.

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

Wer permanent die Erwartungshaltung seiner Umwelt bedient, aus Angst sonst nicht dazuzugehören, verkümmert. Sein Ich bleibt auf der Strecke.

Immer mehr Menschen fangen sich aufgrund dieses Verhaltensmusters ein Burn-Out-Syndrom ein, bekommen Krebs, konsumieren täglich harte Drogen oder aber flüchten sich in extreme Hobbys.

Bringt alles nichts.

Ausweichen ist nicht die Lösung. Jeder von uns muss sich am Ende des Tages mit den wesentlichen Fragen auseinandersetzen: Weiterlesen …

Kategorien:Gesundheit Schlagwörter: , , ,

„Armes Deutschland! Was ist nur daraus geworden?“

Dezember 27, 2016 27 Kommentare

Den folgenden Text von Don João, ein in Deutschland Geborener, den es vor  Jahren nach Portugal zog, und den das Thema MMS zu diesem Blog zog (siehe auch, Jan Otto auf LinkedIn), möchte ich gerne wieder als eigenständigen Artikel vorstellen, da er sich lohnt, schaut er doch aus einiger Distanz auf das heutige Deutschland: 

Hallo und guten Morgen liebe Mary!

Du hast völlig recht, ich nutze für mich die Möglichkeiten, die Symptome so angenehm wie möglich zu verarbeiten. Etwas anderes kann man doch auch nicht tun. Es sei denn, man geht in die Politik und gestaltet selbst mit. Oder man wählt die richtige Partei. Aber daran hapert es doch auch schon.

Da hat es schon viele gegeben, seien es Die Grünen, die Piraten Partei oder Die Linke. Die meisten sind an den gegenwärtigen Zuständen gescheitert, weil deutlich wurde, dass man sich nicht gegen das bestehende System stemmen kann. Die mächtige Industrie sitzt quasi immer mit am Tisch und gibt die Richtung vor, allen voran die chemische Industrie mit ihrer unglaublichen Menge an Geld und unstillbarer Gier. Es sind die Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die die Richtung angeben.

Das hat meiner Ansicht nach damit zu tun, dass die Menschen zu leicht zu beeinflussen sind, wenn mit Geld gelockt wird. Das ist der springende Punkt! Ich spreche hier von Entscheidungsträgern. Geld verändert die Menschen. Es gibt kaum noch menschenwürdige Ideologien und ein dadurch bestimmtes Ziel, ohne eigene Vorteile genießen zu wollen. Das ist traurig. Moral und Anstand bleiben auf der Strecke.

Wir sind moderne Menschen, leben modern, wollen uns alles leisten können – da passen Moral und Anstand nicht so recht ins Bild.

Es passt auch nicht so recht ins Bild, wenn ein Flüchtling aus Syrien mit einem Smartphone unterwegs ist. So etwas steht doch nur guten Mitteleuropäern zu, die dafür schließlich fleißig zur Arbeit gehen. So ein Flüchtling hat gefälligst die Buschtrommel zu nehmen.

Was für eine Arroganz!

Mir fällt es nicht schwer ein Mensch zu bleiben und Anstand zu wahren, weil ich gute Vorbilder hatte. Wer hat die heute noch?

Schauen wir uns doch nur die Kanzlerin der Republik an, die eigentlich Weiterlesen …

Kategorien:Gesundheit, Politik Schlagwörter: , ,
%d Bloggern gefällt das: