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Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

Anarchistische Oasen der Freiheit …

Für mich ist Anarchie einerseits eine Schule des kritischen Denkens und andererseits ein widerständiges Handeln. Diese zwei Momente sind sehr wichtig, das sie sich gegenseitig bedingen und motivieren. Da ist eine skeptische Grundeinstellung gegenüber Hierarchie, Autorität, Macht sowie der Konzentration von Vermögen und anderen Privilegien.

Zu hören in einem Mittagstischgespräch im folgenden Video.

Ich möchte noch einmal das Leben in Anarchie ansprechen, denn es gibt ein neues Video, in dem wir uns einige Oasen in dieser profitorientierten, ausbeuterischen Welt anschauen können. Da ist eben nicht das regellose aufeinander Einhauen zu sehen, das typische Bild von Chaos und Gewalt, wie es die Medien der Herrscher gerne abschreckend darstellen, sondern ein gemeinsam abgesprochenes Wirken auf Augenhöhe:

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Ich merke gerade: ich bin ein Multimitglied in allen etablierten Parteien

Warum? Schauen wir mal:

  • Ich bin für einen starken Markt, also bei der FDP.
  • Ich bin für die Abschaffung des Soli, also bei der CDU.
  • Ich begrüße einen Mindestlohn, damit jeder von seiner Arbeit leben kann, also SPD.
  • Ich engagiere mich für eine saubere Umwelt und den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen, da bin ich auch noch bei den Grünen.
  • Und ich bin gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr als, die Linke lässt grüßen.

Und das ließe sich noch beliebig fortführen. Nur, wie komme ich aus diesem ganzen Schlamassel bloß wieder raus. Die Mitgliedsbeiträge übersteigen mein Budget und wen soll ich dann überhaupt wählen?

Sollten wir dann doch nicht besser ohne Parteien, die uns nur künstlich teilen, ein gesellschaftliches Betriebssystem aufbauen? Immerhin gäbe es die legale Möglichkeit mit § 146 des Grundgesetzes, das anzupacken:

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Es gab ein Land, das ohne Partei auskam und direkte Demokratie betrieb. Leider hat die Nato dieses Land zerstört und seinen Initiator den Garaus gemacht. Die Organisation dieses Landes las sich so (mehr hier):

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Die Menschlichkeit

Oktober 4, 2019 36 Kommentare
Logo des Projekts ‚Talent‘

Gab es sie einmal?  
Gibt es sie noch?
Na, was sind wir denn nun?
Was bedeutet es Mensch zu sein?
Was ist aus uns geworden?
Sind wir nur leere Schalen,
ausgehöhlte, hole Hüllen?
Wie kann man denn den Sinn
des Lebens erkennen?
Wie kann man das Sinnen und Sehnen,
das wirklich wahrhaftige,
das ehrliche und aufrichtige Wähnen,
den eigentlichen Lebenszweck
ermöglichen, erreichen, erfüllen?
Was sind wir denn für Kreaturen?
Vegetieren wir, agieren wir nur allein,
oder sind wir gesellige Wesen,
unter anderem auch gute, liebende Leute?
Sind wir manierliche Menschen
oder werden wir abermals reduziert
zu einer manipulierten, kommandierten,
randalierende Meute?
Sind wir noch beseelt, inspiriert, begeistert
oder bereits wieder einmal
von alle guten Geistern verlassen?

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„5G ist ein Verbrechen!“

Oktober 4, 2019 13 Kommentare
Bild: BUND

Infolge der aktuellen Klimahysterie ist das Thema „5G“ so ziemlich völlig aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden … ein erwünschter „Kollateral-Bonus“?

Wie auch immer, 5G ist einfach ein Verbrechen am Leben – die bisherige Mobilfunkstrahlung ist ja schon schlimm genug, da sollte auch noch was passieren, aber 5G ist noch um einiges schlimmer …

Besorgniserregende Ergebnisse Tausender industrieunabhängiger Studien werden ausgeblendet und die staatliche Gesetzgebung schützt mit ihren Grenzwerten nicht die Gesundheit und Privatsphäre der Bürger, sondern ausschließlich Konzerninteressen (um diese von der Haftung für jegliche Schäden freizusprechen). Dies kommt einem massiven Versagen rechtsstaatlicher Prinzipien gleich und entspricht ‚rechtlich allen Merkmalen des Betrugs einschließlich grob fahrlässiger bis absichtlicher Körperverletzung!‘ (Zitat sinngemäß: Prof. Dr.-Ing. Alexander H. Volger, Aachen)

Zitiert aus „Aktion Offener Brief“ 

Was kann man praktisch tun? Ich persönlich finde die „Aktion Offener Brief“ eine gute Möglichkeit, vielleicht noch etwas in Bewegung zu setzen – die Macher haben ein paar Monate am Inhalt des Briefes und am Vorgehen getüftelt:

Man nehme auf Kommunalebene die Bürgermeister möglichst zahlreich und ganz gezielt einzeln und persönlich in die Verantwortung, schließlich sind sie ja auch ihren Wählern verantwortlich … wobei sie mittels dieses offenen Briefes über die Konsequenzen von 5G und ihre persönliche Verantwortung informiert werden, so dass hinterher niemand mehr sagen kann „Das haben wir nicht gewusst …“.

Die Webseite ist erst seit einer guten Woche online und wird auch noch an einigen Stellen ausgebaut. Ich habe vor, mich an der Aktion zu beteiligen, und möchte auch die Leser dieses Blogs auf diese Möglichkeit aufmerksam machen.

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Vom sozialen Organismus der menschlichen Gesellschaft …

Oktober 1, 2019 5 Kommentare

Rudolf Steiner wurde in seinem Wirken, das tiefe spirituelle Wissen der geheimen Gesellschaften allen Menschen zur Verfügung zu stellen, von diesen verfolgt, da ihnen damit die Macht genommen wurde.
Mit Blick auf unser aktuelles Problem mit den immer höheren Mieten: Eine wichtige Botschaft von Steiner war, dass Grund und Boden keine Ware sein darf.
Mit Blick auf unser aktuelles Problem der Bildung: Der Staat kann niemals einen freien Bürger bilden.
Mit Blick auf unsere krankende Wirtschaft: So lange ich die Not des Anderen nicht wie eine Schwester oder einen Bruder erkennen kann, so lange werden wir einander ausbeuten.

Axel Burkart in dem folgenden Video

Ist das rein materialistische Denken der Grund dafür, dass wir Menschen nicht friedlich-gemeinschaftlich miteinander wirken können?

Nach Rudolf Steiner ist das Weltbild sowohl der Kapitalisten als auch der Kommunisten im Materiellen gefangen, weshalb wir uns in beiden Systemen gegenseitig bekämpfen. Daher bräuchte es ein neues, ein geistiges Weltbild, damit das Gemeinsame wieder gelingt.

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Darüber, dass heutige Oligarchen wie die alten Feudalherren über dem Gesetz stehen …

September 29, 2019 15 Kommentare

Die Fürsten früherer Jahrhunderte ritten auf der Jagd durch die Getreidefelder und scherten sich nicht um die Schäden, die sie dabei anrichteten. Die heutigen Fürsten richten ihre Schäden global an, und leben sicher hinter Mauern aus juristischen Konstrukten. Aber gleich, ob gottgegebene Rechte behauptet werden oder die Verantwortung hinter einem dutzend Gesellschaften verborgen wird, in beiden Fällen ist das Ergebnis das Privileg, über dem Gesetz zu stehen, und beide haben sich die Mistgabeln als Antwort ehrlich verdient.

Der heutige Mensch wächst in einem Bewusstsein auf, in einem Rechtsstaat zu leben, wo die Gewaltenteilung dafür sorgt, dass dem Bürger kein Unrecht wieder fährt, und sollte es mal so sein, ihm geholfen wird. Und das beginnend mit den Revolutionen wie der in Frankreich, als es den Feudalherren sprichwörtlich an den Kragen ging. Der folgende Text macht aber klar, dass es den neuen Feudalherren mit dem rechtlichen Konstrukt von Konzerne und juristischer Personen gelungen ist, aus der Verantwortung zu stehlen, sprich als Eigentümer nicht belangt werden können, wenn sie Unrecht geschehen lassen. Und wieder was zum herrlich Daraufumkauen:

Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 (Bild: Wikipedia)

Über dem Gesetz

Als im Jahre 1789 das französische Volk die Mistgabeln ergriff und die Herrschaft des Adels beendete, waren es die Privilegien dieser Klasse, die den Zorn besonders befeuerten. Sie mussten keine Steuern bezahlen, sie standen über dem Recht, das für das gemeine Volk galt; die Gleichheit vor dem Gesetz gilt, bei aller Widersprüchlichkeit, die es Armen wie Reichen untersagt, Brot zu stehlen und unter Brücken zu schlafen, als eine der großen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts. Privilegien wie jene des Adels gibt es nicht mehr – oder doch? Sind sie nur dem öffentlichen Blick besser verborgen?

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Solche Rebellen braucht das Land!

September 25, 2019 2 Kommentare
Hein Staudinger, Schuhrebell

Ich hatte Heini Staudinger, einen waschechten Österreicher, schon mehrfach wahrgenommen als Jemand, der ungewöhnliche Wege der Finanzierung seiner Schuhfirma gegangen ist. Nun habe ich mir einmal von ihm selber angehört, auf welch ungewöhnlichen Pfaden er zu einem erfolgreichen Produzenten gelaufen ist. Und wie er dabei mit der Bankenwelt quergelegen hatte, denn ihm wurden illegale Geldgeschäfte der Finanzkontrolleure vorgeworfen. Irgendwie hatte mich das auch an die Geschichte von Wörgel erinnert: Da geht es den Menschen besser, weil kreativ gewirtschaftet wird, und schon kommt die Bankenwelt daher, und haut alles kaputt.

Heini lässt so richtig mitspüren, wie die Energien in seinem Haus strömen, und das mit entsprechend österreichischem Scharm, so dass das Zuhören häufig schmunzeln lässt.

Besonders gut haben mir auch seine Firmengrundsätze gefallen:

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