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Archive for the ‘Gesellschaft’ Category

„Hitlers Justiz ist nun auch Adenauers Justiz!“

Das ist das Fazit einer Analyse, wie es in Deutschland um die von den Alliierten geforderten Entnazifizierung bestellt war. Am Ende bleibt festzustellen, dass das gleiche Personal auch die Geschäfte der BRD weiterführen durfte. Dabei hatten wir Deutschen in der Schule doch einen ganz anderen Eindruck vermittelt bekommen … Aber so wird auch Vieles verständlicher …

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Gibt es einen wesentlichen Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus?

März 18, 2017 1 Kommentar

Wir Deutschen sind durch unsere umfassende Umerziehung nach dem 2. Weltkrieg von dem Begriff und dem Gefühl des Patriotismus entfremdet worden. Für uns sind eben die Bilder der amerikanischen Kinder, die am Morgen vor der US-Flagge stehen und die Nationalhymne mit der Hand auf dem Herz singen, sehr befremdlich. Ich habe mir gerade ein erhellendes Video zu dem Thema angeschaut und möchte dies gerne wieder zur Diskussion stellen:

Jürgen Stockmann, den ich persönlich schon in Berlin zum Thema agile Arbeitsmethoden sprechen konnte und als sehr authentischen und integren Mann kennen lernen durfte, zitiert in dem folgenden Video Putin, der die folgende Differenzierung aufgezeigt haben soll:

Patrioten lassen sich von der Liebe zu ihrem Land leiten, während Nationalisten sich von ihrem Hass gegen andere Nationen antreiben lassen.

Jürgen setzt gar noch einen drauf und meint, dass sich Patrioten aufgrund ihrer Liebesführung auch für Mutter Erde einsetzen würden. Denn es sei für ihn der Heimatplanet, und da möchte er, dass es ihm gut geht. Zu dem macht der Patriot in seinem Denken nicht an Landesgrenzen ein sondern umfasst die Menschen gleicher Kultur auch in anderen Ländern, ähnlich wie es die Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft tun.

Interessant sind auch seine Bilder zu Dualität und Polarität: „Wir sind im Augenblick vom Licht abgeschnitten. Aber ich meine, wird sind nun am Beginn des 8. Schöpfungstages und erkennen immer besser, was los ist, wenn mit Ausgrenzung, mit Abspaltung Stimmung gemacht wird“.

Ah, yes… history,

März 14, 2017 3 Kommentare

may it rest in pieces…
😦
battered, broken, smashed, and shredded,
due to the total inconvenience of truth,
applying the tactics of
distortion, distraction, destruction
exaggeration, exacerbation, evisceration,
denial, denunciation,
and deliberate exclusion,
what we have long feared and dreaded.
We’re being fed the fattening fodder for fools
of faux “facts” en masse
by Trump and his truth-smashers,
trashers and tramplers,
the “alternative facts” providers,
the selective lunacy samplers,
alleging that “things” had happened…
when in actual fact
and very obviously provable truth
they had not.
Lies uncovered, liars unmasked.
Truth denouncers and denyers
in blatant bigotry and brutal belligerence,
with all their daily doses of mocking,
menacing mania and madness,
in the mud and muck of wickedness
have wantonly wallowed, and
callously, but contentedly basked.
They condemn and denounce whoever,
whenever and wherever
really and rightfully probing,
prying, and truth-searching, truth-seeking,
really legitimately inquisitive
questions have asked.
😦
Gerhard A. Fürst
3/14/2017

See also:
Trump’s War on the Truth Tellers
Robert Reich.org, as posted today on Bill Moyers & Company

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:

„Kapitalismus ist wie Krebs. Um permanent wachsen zu können, muss der Krebs sein Umfeld zerstören.“

Dr. Eugen Drewermann 1999, Theologe (Foto: Wikipedia)

Eben noch sahen wir die Unternehmer als Konkurrenten. Heute stehen die Arbeiter gegeneinander in der Konkurrenz um die billigsten Löhne.
Eugen Drewerman

Ich möchte einen weitere inspirierenden Vortrag empfehlen, der sich mit dem Zerstörungspotential eines Systems auseinandersetzt, das sich am Profit orientiert, aus Geld weiteres Geld zu machen, beim Handeln einen Vorteil zu erzielt, oder einfach nur aus Nichtshabenden Arbeit herauszuholen. Zu dem Vortrag ist auf Youtube geschrieben:

Neoliberalismus ist Krebs im Endstadium. Unter dem Tarnnamen Globalisierung haben es die Metastasen geschafft, das gesamte gesellschaftliche Leben ins Visier zu nehmen und zu unterwerfen. Ökonomie geht vor Würde. Jetzt bleibt nur noch die Eroberung des menschlichen Ichs. Dazu wird die Gesellschaft sukzessive atomisiert. Das Zerschlagen klassischer Gruppen in immer kleinere Einheiten fängt bei der Gewerkschaft an, geht über die Familie und endet im Menschen selber. Aus dem Ich wird eine Einheit, die wiederum in ihre Bestandteile zerlegt und kommerzialisiert werden kann.

Nach der Generation „Red Bull“ – „Wir realisieren Deinen Traum, und sei er noch so absurd“ – kommt jetzt die Generation „Selfie-Stick“. Nur wer sich permanent selbst inszeniert und dabei dem diktierten Trend der Industrie folgt, kann sich von der Lehre der völligen Konsumgesellschaft verschonen. Cloud-Persönlichkeiten.

Wo führt diese Highspeed-Autobahn des Zeitgeistes hin?
Ab wann führt die nicht-artgerechte Haltung des Menschen 3.0 zu seiner Zerstörung?
Was muss geschehen, damit eine im Konsumrausch dahinvegetierende Gesellschaft wieder erwacht, zu sich kommt?

Dr. Eugen Drewermann gehört zu den überzeugendsten Weiterlesen …

Sind wir wieder einmal so weit

März 9, 2017 15 Kommentare

Marsch …

überall auf der Welt
daß alles in Ruin, in Schutt und Asche zerfällt,
zerbricht, zerbirst, zerschellt?
Wo ist und wo bleibt denn
die angeblich höhere menschliche Intelligenz?
Wir sehen es doch tagtäglich was geschieht,
wo totale Willkür wahllos wütet, wühlt,
sich wälzt und wähnt,
und wo absoluter Wahnsinn regiert.
Wieder einmal werden Menschen
aufeinander gehetzt?
Ist denn niemand in Geist, Seele und Herz
darüber vollkommen empört
und davon entsetzt?
Geht denn niemand auf die Barrikaden
um das Unheil zu verhindern,
um die internationalen Menschenrechte
und Völkerrechte zu verteidigen,
um allen Übeltätern die Wege zu versperren?
Sind Ignoranz und Arroganz
der modus operandi dieser “hohen” Herren,
die andre gezielt ausbeuten und erniedrigen?
Nichts als plutokratisch opportunistische Polemik,
beschämende Politik, provozierende Propaganda!

Weiterlesen …

Wenn das SELBST atomisiert wird, zum Nutzen der Wenigen …

Prof. Rainer Mausfeld

Beim Neoliberlismus geht es um dem Kampf des Hertzes und des Selbst.
Prof. Mausfeld

Ich habe Prof. Dr. Mausfeld schon einige Male hier zu Wort kommen lassen. Ich mag einfach seine klaren Gedanken. Hier nochmals die Mechanismen des Meinungsmanagements der Eliten, um die Massen für sie unbewusst wirken zu lassen:

*** Text zum Video-Ausschnitt ***

Wenn es einer sehr kleinen und übersichtlichen Gruppe von Menschen gelingt, die Massen global und über Jahrzehnte für die eigenen Ziele arbeiten zu lassen, kann das nur dann erfolgreich bewerkstelligt werden, wenn diese Eliten die Techniken der Gehirnwäsche auf allen Ebenen konsequent zur Anwendung bringen. Schon der Umstand, dass Völker sich für Krieg begeistern lassen, zeigt die Macht dieser Technik.

Seit dem römischen Prinzip „Teile und Herrsche“ haben sich die Werkzeuge der Gehirnwäsche extrem verfeinert. Ein großer Teil der sogenannten Sozialforschung wurde im Auftrag der Eliten finanziert, um den Menschen als Wesen, das nur im Kollektiv überleben kann, im Anschluss in seine Bestandteile zerlegen zu können, ihn gefügig zu machen.

Der Grad der Manipulation ist viel größer, als die meisten von uns auch nur ahnen. Aber gerade darin liegt die Macht dieser Elitentechnik. Massenmedien sind dabei eines der wichtigsten Werkzeuge, um die Realität zu verschleiern und unsichtbar zu machen. Wer darauf aufmerksam macht, wird vom System gnadenlos attackiert, lächerlich gemacht und ausgegrenzt. Das finale Ziel ist immer die Vernichtung derer, die die Tarnung der Eliten auffliegen lassen.

Der Soziologe Prof. Rainer Mausfeld hat sich intensiv mit den Techniken der Verschleierung und des Gefügigmachens auseinandergesetzt. Seine auch im Netz veröffentlichen Vorträge, u. a. mit dem Titel „Warum schweigen die Lämmer“, wurden zu Blockbustern in Netz. Weiterlesen …

Ohne wirtschaftliche Freiheit ist alle andere Freiheit bedeutungslos …

Wer jetzt meint, dass ich hier dem Neoliberalismus das Wort bereite, der wird nun schnell feststellen, dass genau das Gegenteil kommen wird. Ich habe am Wochenende wieder einen Text aufgeschnappt, der Mal wieder deutlich macht, wo genau der Denkfehler über die Freiheit in der Wirtschaft liegt. Schau´n wir also mal:

*** Fundstelle ***

Wie ersichtlich, basiert die wirtschaftliche Freiheit auf dem Grundsatz des freien Wettbewerbes. Er ist der zentrale Freiheitsbegriff, um den sich alle anderen Freiheiten anordnen. Frei ist, wer wirtschaftlich frei ist; und wirtschaftlich frei ist, wer sich ungehindert am Wettbewerb beteiligen kann. Umgekehrt ist unfrei, wer an der Teilnahme am Wettbewerb gehindert oder gar vom Wettbewerb ausgeschlossen ist. Wirtschaftliche Freiheit und damit das Fundament der Freiheit überhaupt ist nichts anderes als das Recht zur Beteiligung am Wettbewerb.
Was dagegen heute die so genannte Freiheit ausmacht, ist die Freiheit politischer Art, die vorwiegend darin besteht, bei irgendeiner Abstimmung, die meist zu Unrecht die Bezeichnung „Wahl“ führt, Ja oder Nein sagen oder irgendeinen Zettel abgeben zu dürfen. Diese politische Freiheit ist vergleichsweise bedeutungslos; sie kann, ebenso wie die persönliche Freiheit und die Freiheit der Religionsausübung, ohne die wirtschaftliche Freiheit gewährt werden und ist dann ein Torso.
Während die wirtschaftliche Freiheit nach dem Gesagten die persönliche Freiheit automatisch mit einschließt, können umgekehrt – wie das Vorhandensein des Proletariats schlagend beweist – persönliche, religiöse und politische Freiheitsrechte bestehen, zugleich aber die entscheidende wirtschaftliche Freiheit der Beteiligung am Wettbewerb vorenthalten und damit der wirtschaftlichen Ausbeutung der Freiheitsberaubten Tür und Tor geöffnet werden.
Otto Valentin, aus „Die Lösung der Sozialen Frage„, 1952

Das ist auf den Punkt gebracht das ganze Dilemma der „Liberalen“ des 21. Jahrhunderts: Sie haben vergessen, was Freiheit überhaupt bedeutet, und sie haben nie begriffen, wie die zentrale Freiheit, die wirtschaftliche Freiheit in einem monopolfreien Markt (echte Soziale Marktwirtschaft), zu verwirklichen ist.

Die Ordoliberalen der 1950er Jahre kannten wenigstens noch die richtige Definition der Sozialen Marktwirtschaft: eine freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus, die den Sozialstaat gar nicht nötig hat, weil sie prinzipbedingt für natürliche Vollbeschäftigung sorgt, unabhängig vom jeweiligen Stand der Technologie.

Daraus wurde, wie wir wissen, eine kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem Weiterlesen …

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