Archiv

Archive for the ‘Ethik’ Category

Gedanken zum Hambacher Fest am 5. Mai 2018

Mai 5, 2018 5 Kommentare

Für wirkliche Wahrheit,
für wahrhaftige Freiheit in Frieden
gibt es keine Alternative…

Für Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit,
für unanfechtbare, vertrauensvolle, glaubhafte, erwiesene Verantwortlichkeit,
für wirkliches Recht und soziale Gerechtigkeit,
gibt es keine Alternative…

Für ein Leben in gerechter Gemeinsamkeit,
in Friedlichkeit, Nachbarschaftlichkeit,
in gegenseitiger Hilfsbereitschaft,
in ehrbarer Menschlichkeit,
für ehrliches Denken und Handeln
gibt es keine Alternative…
Es gilt sich aller Gegensetzlichkeit
mit furchtlosen, gewaltlosen Mitteln und Methoden
in guter Gesinnung,
in mutig entschlossener Weise
allem sozialen Übel zu widerstehen,
allem Unrecht zu widerstreben,
um das Unfriedliche in Friedlichkeit
und das Unfreie in Freiheit
zu verwandeln!

Man erlange in Gemeinsamkeit und Wirklichkeit
was nur erscheint als Illusion!
Es lebe die Wiedergeburt
der wirklich wahren Freiheit!

Gerhard A. Fürst
4. Mai, 2018

Illustration von Internetquellen übernommen.
Siehe: www.allgemeinwissen.com: “Wir lieben Deutschland.”

Elektrosmog: Nichtraucher werden vor Rauch(ern) geschützt. Müssten dann nicht auch Nicht-Mobiltelefonierer vor Mobiltelefonie(ern) geschützt werden?

Ich möchte einen alten Artikel nochmals nach vorne holen, da die akribisch recherchierende Jasina ein aktuelles Video zum Thema Handy-Strahlung mit bedenkenswertes Erkenntnissen veröffentlicht hat:

Dies ist der originale Text des Artikels:

Ich habe gerade von Lana einen Kommentar zu dem aktuell heißlaufenden Aritkel Warum Schüler unsinnig büffeln müssen – Brief eines Vaters an seine Tochter zur Erklärung erhalten, der stark zum Nachdenken anregt und die Frage aufwirft, ob wir ein Recht auf Schutz unseres Lebens haben, wenn Mobilfunkstrahlen in Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Oder ist das Thema auch nur wieder eins, das uns wie der Terrorismus dazu bringen soll, aus lauter Angst zu gehorchen? Aber lest selbst, was Lana schrieb:

<<<< Beginn der Kritik >>>>>>

…Wissen alle Eltern, wie gefährlich die Handystrahlung ist?

Wie ich oben schrieb, ist mein Sohn in der 11. Klasse. Wir haben auch ein Handy – aber nur für den Notfall -, wenn es nicht zwingend gebraucht wird, bleibt es aus! Es ist eine „Notfalllösung“ und so sollte man damit umgehen. Auch mein Sohn sieht es so. Er ist weder ein sogenannter „Streber“, noch ein „Besserwisser“ – einfach ein bewusst lebender Mensch und ich bin unendlich froh, dass ich ihm das vermitteln konnte… Er weiß mit seinen 17 Jahren, wie man sich gesund und biologisch gut ernährt, kennt die Gefahren von Handystrahlung und dergleichen und ist bemüht, ein selbstverantwortliches und einigermaßen gesundes Leben zu leben. Daheim haben wir uns ganz bewusst für ein schnurgebundenes Telefon entschieden – in unseren Haushalt kommt weder eine Mikrowelle noch ein schnurloses Telefon… Nein, ich bin keine „Ökotante“, wie man Menschen wie mich früher einmal betitelte (und wohl teilweise auch heute noch :) , aber ich mache mir Gedanken und „schwimme nicht einfach mit dem Strom“.

Und ich habe eine ganz große Sorge: Mittlerweile wird zum Glück bereits des öfteren über die Gefahren von Handystrahlung & Co. geschrieben und gesprochen… Aber eines begreife ich nicht: Wird z.B. Asbest in alten Schulen gefunden, wird Weiterlesen …

Bräuchten wir nicht einmal die „Goldene Regel“, wenn wir EIGENWILLIG wären?

Hannelore Vonier hat schon so manche Denkblockade bei mir eingerissen, und mit dem folgenden Artikel schaffte sie es wieder. Dieser Artikel setzt sich kritisch mit der Goldenen Regel „schade nicht“, von der ich meinte, dass sie doch reichen sollte, auseinander. Nach der Lektüre kommt die Frage, die ich im Titel stelle, hoch:

Bräuchten wir nicht einmal die „Goldene Regel“, wenn wir EIGENWILLIG wären?

Hannelore stellt die Hypothese auf, dass, wer EIGENWILLIG ist, sich nicht beherrschen lässt.

Wenn wir noch einen Schritt weiterdenken, müsste dann nicht gelten:

Wer sich nicht beherrschen lassen will, der will auch keinen Anderen beherrschen.

Könnte die Welt besser werden, indem wir unseren Kindern den EIGENWILLEN beließen?

Hier ist der Artikel von Hannelore, die wie ich, ihre Artikel unter eine CC-Lizenz gestellt hat, mit der ausdrücklichen Bitte um Verbreitung:

Schade nicht – Die Goldene Regel hinterfragt – von Hannelore Vonier

“Was du nicht willst, das man dir tu’, das füg’ auch keinem andern zu!”

Die sogenannte “Goldene Regel” ist eine der wichtigsten Richtlinien des Patriarchats. Sie garantiert, dass Menschen als ‘gleich’ gelten und nicht als einzigartig.

Wenn man die Leute glauben macht, dass alles Weiterlesen …

Wieso begleitet uns der Palästina-Konflikt schon seit Jahrzehnten?

„Wir wollen ja den Frieden. Gibt es denn da keine Möglichkeit, uns zu ändern, ehe es zu spät ist? Könnten wir es nicht vielleicht lernen, auf Gewalt zu verzichten? Könnten wir nicht versuchen, eine ganz neue Art Mensch zu werden? Wie aber sollte das geschehen, und wo sollte man anfangen? Ich glaube, wir müssen von Grund auf beginnen. Bei den Kindern.“
Astrid Lindgren

Fries über dem Eingang des ehemaligen Gästehauses der Regierung der DDR in Berlin-Niederschönhausen (Foto: Wikipedia)

Öffentlich wird dieser Konflikt gerne als ethnisch-religiöse Auseinandersetzung dargestellt und durch das In-den-Vordergrund-rücken dieser sehr wohl vorhandenen Unterschiede am Laufen gehalten. Dabei übersehen dann gerne mal beide Seiten die sehr wohl auch vorhandenen Gemeinsamkeiten und verbauen sich so die Möglichkeit für beide Seiten gangbare Kompromisse und den dafür notwendigen Kooperationen und Lösungen zu finden.

Vertrauen

Alle Menschen streben danach, ihre grundsätzlichsten Lebensbedürfnisse (Essen, Trinken, Wohnen, Wärme, Gesundheit, Frieden, Zukunftsperspektiven….) für sich und ihre Nachkommen abgedeckt zu wissen. Wir sind stets auf der Suche nach den Glücksgefühlen, dem Glücklichsein, welches wir von unseren ersten Erfahrungen im Mutterleib her kennen. Diese Erfahrungen waren Verbundenheit, persönliches Wachstum und die Sicherheit alle Lebensbedürfnisse abgedeckt zu bekommen,bzw.  abdecken zu können. Das können wir nur dann wieder erleben und erfahren, wenn wir all das auch allen Anderen zugestehen und nicht auf Kosten Anderer, der Natur oder gar unserer eigenen Nachkommen (Schuldenpolitik sowie die div. politischen/religiösen Schuldkonzepte und Zuweisungen) leben.

Beherrschung

Materieller Besitz und Wachstum ist nett, gehört aber nicht zu den Grundbedürfnissen sondern ist eher der Lockruf auf den Irrweg in die Unmenschlichkeit. Wir Menschen haben Krieg noch nie gebraucht, um Lösungen zu finden, sondern sind seit jeher von Hab- und Machtsüchtigen, alles beherrschen-wollenden Interessensgruppen in diesen hineingedrängt, von den Medien hineingeschrieben oder von der Politk hineingeredet geworden. Wäre es vielleicht nicht mal an der Zeit, Denjenigen, welche die Lösungen im Kampf und Zerstörung suchen, daran zu erinnern, dass es nie möglich sein wird, Alle und Alles zu beherrschen? Dass das gar nicht Notwendig ist?

Selbstbeherrschung

Ist das höhere Ziel von Weiterlesen …

Eure Kinder sind nicht Euer Besitz, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst…

Khalil Gilbran (Foto: Wikipedia)

Ich hatte diesen Post vor zwei Jahren schon einmal gebracht und möchte ihn gerne für die neuen Leser nochmals hervorholen. Wir haben in den unterschiedlichsten Artikeln und kommentaren festgestellt, dass in unserer heutigen Welt Mechanismen wirken, die für uns und sie unzuträglich sind, sei es, dass wir unsere Kinder durch unsere Art der Erziehung und Ausbildung verbiegen, oder unsere Umwelt schädigen und unsere Gesundheit damit auf tönerne Füße stellen, stellt sich die Frage, was geändert werden müsste.

Nick hatte in einem herrlich genialen Kommentar zum freien Willen festgestellt, dass das Einfachste wäre, wenn wir anstelle des MACHENs lieber LASSEN würden. Karin Desai hatte zur gleichen Zeit auf Facebook zum Thema der Kindererziehung in einem Kommentar den obigen Titel hinterlassen. Neugierig geworden, habe ich dieses geniale Gedicht von Khalil Gibran gefunden, das zumindest klar macht, was unsere Kinder sind und was wir deshalb besser lassen sollten:

Von den Kindern

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch Euch aber nicht von euch,
und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.

Weiterlesen …

Überregulierung: An die Stelle einer sozialmoralischen Selbststeuerung tritt die soziale Fremdsteuerung durch Vermehrung von Vorschriften und Gesetzen

Februar 10, 2014 9 Kommentare

Ich hatte mich beruflich vor fast 4 Jahren mit dem Thema Compliance Management, dem Einhalten von Gesetzen und Regularien auseinandersetzen müssen, und dabei ist der folgende Artikel entstanden, der mir klar machte, dass je mir wir versuchen, mit Regeln unser Leben sicherer zu machen, desto unfreier und dümmer werden wir:

——

Seit meinem ersten Post zum Thema Compliance, Warum man sich um die Einhaltung von Regeln kümmern sollte und nicht wegschauen, entwickelte sich in mir mehr und mehr das Gefühl, dass da frei nach Shakespeares Hamlet “was faul im Staate <irgendeinstaatsname> ist” (O-Ton: “something is rotten in the state of denmark”).

Schon bei meinen Kindern hatte ich festgestellt, dass bei zu strikten und zu vielen Regeln, die sie einhalten sollten, sie weniger kreativ waren, d.h. weniger ausprobierten. Heute morgen bin ich über den Artikel G20: Regulierungs-Chaos nach der Weltfinanzkrise von Prof. Uhlig im online Handelsblatt gestolpert, dessen Inhalt mich den ganzen Tag (heute ist Sonnntag) über gefangen hielt. Er stellt die These auf, dass erst die zuvor festgelegten Regularien die aktuelle Finanzkrise verursachte. Und seine abschließende These ist, dass aufgrund der imensen, komplexen Zusammenhänge ein Regularium nie eine weitere Krisen verhindern können wird.

Quergedacht

Stellt sich mir die Frage, warum wir dann überhaupt nach jeder Krise nach noch mehr Regeln und Steuerung rufen, wenn die nächste Krise doch sowie nicht abzuwenden ist?  Sollten wir nicht die Krise als Weiterlesen …

von einer tierischen Arbeitswelt – Mann, Mann, Mann

November 6, 2013 2 Kommentare
Schlachterei (Foto: Udo Böhlefeld - pixelio.de

Schlachterei (Foto: Udo Böhlefeld – pixelio.de

Andreas Zeuch hat heute eine lesenwerte Rezension zum Buch Tiere essen veröffentlicht, die sich unserem tierischen Lebensmittlen widmet, mit Blick auf Ökologie, Gesundheit, Arbeitswelt als auch Ethik. Ich möchte gerne das Kapitel über das Arbeiten in den Massentierhaltugnen als auch den Schlachtereien bringen, auch wenn es wenig gute Gefühle macht. Vielleicht hilft es aber doch noch etwas mehr, durch den eigenen Umgang mit Lebensmitteln für eine Umdenken und -handeln zu sorgen:

Arbeitsbedingungen und Arbeiterausbeutung

Fleisch soll billig sein. Morgen am besten noch billiger als heute. Aber fast jeder meckert, wenn er selbst nicht ausreichend Geld verdient. Höchst interessant, diese kognitive Dissonanz. Denn der Preiskrieg bei der Fleischproduktion wird natürlich auch auf dem Rücken der Angestellten ausgeübt. Bekanntermaßen sind Personalkosten zumeist eine der größten Ausgaben eines Unternehmens. Also müssen sie gesenkt werden. Und das geht besonders gut, in dem man ausländische Leiharbeiter einstellt, die ebenso billig zu haben sind, wie das Produkt, was am Ende bei diesem Spiel massenhaft auf den Markt geschmissen wird.

Safran Foer berichtet vom – im wahrsten Sinne des Wortes – Wahnsinn in amerikanischen Schlachthöfen: Illegale Weiterlesen …

Darüber wie die Ungleichheit in die Welt kam …

September 23, 2013 9 Kommentare
Geist ist eingedrungen in die Natur,
wie das Messer dringt in eines Baumes Mark.
Nunmehr freilich kann die toddrohende Schneide
nicht aus dem Stamme herausgezogen werden,
denn der Baum würde dabei verbluten.
Aber niemand darf behaupten,
dass ein Schwert im Herzen der Weltesche
das Merkmal sei für ihre Gesundheit.
Jean-Jacques Rousseau (1750) :
Über den Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen
Kategorien:Erkenntnis, Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: ,

Versteigerung eines toten Esels

Eselwechsel

Chuck hat von einem Farmer einen Esel gekauft, der aber sogleich stirbt.

„Macht nichts, ich verlose ihn.“

“Verlosen? Einen toten Esel?”

“Ich verrate den Leuten nicht, dass er tot ist.” sagt Chuck zu dem Farmer.

Nach ein paar Wochen treffen sich die Beiden wieder. Was aus dem Esel geworden ist?

“Na, ich habe ihn verlost, das Los für zwei Dollar, 500 Lose verkauft, macht 1.000 Dollar”

“Hat sich Niemand beschwert?”

“Nur der Kerl, der den Esel gewonnen hat. Dem habe ich die zwei Dollar zurückgegeben.”

Diese kleine Geschichte geht seit dem Zusammenbruch von Enron und den vielen folgenden Firmenaffären des “neuen Marktes” um und vermittelt ein ungutes Bauchgefühl. Prof. Günther Ortmann nimmt diese Geschichte als Aufhänger zur Diskussion, um über die Geschäftsmoral und das Dilemma immer neuer Regelwerke in seinem Artikel Weiterlesen …

Kategorien:Ökonomie, Ethik, Gesellschaft, Politik Schlagwörter: , ,

Es gibt keine Sicherheit – #PRISM – #TEMPORA

Auf der Competence Site hatte Uli Kampffmeyer 6 provokante Fragen zum Datenschutz an die Vertreter der ECM-Branche gestellt, in der ich arbeite. Bisher hatten nur zwei den Mut sich zu äußern. Die Anwort von Roman Lustig zur 6. Frage möchte ich hier gerne nochmals bringen, weil sie doch sehr deutlich macht, dass das Ausspähen gegen reichlich Gesetze verstößt. Zuerst die gestellt Frage:

Urlich Kampffmeyer

Die USA haben andere Gesetze und eine andere Auffassung zum Thema „Datenschutz“ als wir in Deutschland. Ist die Aufregung um #Prism und #Tempora nur ein deutsches Problem? Sehen wir den Datenschutz zu eng? Sollte man bei den Planungen zum europäischen Datenschutzgesetz legerer a la USA oder strenger a la Deutschland agieren? Werden die Möglichkeiten der Algorithmen, von BigData Analytics überschätzt? Was muss man tun, um das Thema über den Bundestagswahlkampf hinaus nachhaltig zu treiben, damit Gefühl und Sicherheitsstandards wieder im Einklang, in der „Merkelschen Balance“ sind? Oder liegt das Problem darin, dass zwar alle über die Informationsgesellschaft sprechen, wir aber dort noch längst nicht angekommen sind?

Und hier die Anwort von Herr Lustig:

Roman Lustig

Setzen wir die europäische Brille auf, so sollte EINE BEFRIEDIGENDE ANTWORT ZUM DATENSCHUTZ stets im Kontext des KONSTITUTIONALISMUS und seiner mittlerweile schon mehrere Jahrhunderte währenden Geschichte gesehen werden. Sofern wir nämlich das Recht auf Datenschutz als Vorkehrung betrachten, die informationelle Selbstbestimmung des Einzelnen sowie dessen rechtlich geschützte Geheimnisse zu wahren, steht es in der langen Tradition DES GENERELLEN SCHUTZES DER PRIVATSPHÄRE VOR DEM ZUGRIFF UNBEFUGTER, an erster Stelle VOR DEM UNBEFUGTEN STAATLICHEN ZUGRIFF und in zweiter Linie dann ebenso vor dem unbefugten Zugriff DURCH PRIVATPERSONEN.

Das Recht auf Datenschutz kann solcherart in seinem ursprünglichen Wesen als LIBERALES GRUNDRECHT, sprich als Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Gesellschaft, Politik

Menschenrechte & Grundgesetz: War der Satan im Spiel? Deutung von Freiheit, Recht, Person und Kommunismus …

Deklaration der Menschenrechte 1789

Deklaration der Menschenrechte 1789

Eine Regierung ist nicht der Ausdruck des Volkswillens,
sondern der Ausdruck dessen, was ein Volk erträgt.
(Kurt Tucholsky)

Wir hatten das Thema Freiheit schon einige Male. So hatte Wolfgang das Fazit gezogen: „Lebe nicht auf Kosten Anderer, und lasse nicht auf Deine Kosten leben.“ Es geht also darum, Niemanden zu schaden, sprich Leid anzutun. Wer seinen Nächsten liebt, der wird damit in der Regel kein Problem haben.

Nun gibt es seit 1789 die Menschenrechte, die auch Basis bei der Schaffung des Grundgesetzes für die BRD waren. Ich habe mir dieses Wochenende ein Video angeschaut, das sich mit einer Reihe juristischer Aspekte um unsere persönliche Freiheit beschäftigt und das mal wieder viele Ahs und Ohs für mich bereit hielt, aber auch einige weniger erbauliche Interpretationen auf Lager hatte.

Insgesamt bestätigt sich mir durch die Fakten und die Argumentation, dass unser Rechtssystem so gestaltet ist, dass der Willkür das Tor weit geöffnet wurde und den „legalen“ Weg in eine Welt des 1984 geebnet hat, sollten die Rahmenbedingungen dafür gegeben sein. Und spätestens seit Beginn der Finanzkrise 2008, eigentlich aber schon seit 9/11, sehen wir mit steigender Frequenz, wie das bisschen gegebene Freiheit von Personen (Achtung: nicht Menschen) zunehmend eingeengt wird.

Zu dem  nachfolgenden Video ist noch dieser Text auf Youtube veröffentlicht:

Nach dem ideologischen Pflichtbekenntnis zu den Menschenrechten im Art.1 GG beginnen die eigentlichen „Grundrechte“ mit dem Recht auf Freiheit im Art. 2, der laut einem Kommentar zum GG „das Hauptfreiheitsrecht“ formuliert. Es lohnt sich also, diesen Artikel besonders sorgfältig zu untersuchen.
Tatsächlich stammt nämlich dieses „Recht auf Freiheit“ aus dem Schriftstück Weiterlesen …

Es geht um unser Leben: Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!

Dass Patente am Ende weitere Innovationen verhindern und damit unsere Fortentwicklung wohin auch immer behindern, wird gerade in den folgenden Sachverhalten nochmals sehr klar:

Offener Brief an die Mitglieder des Europäischen Parlamentes und die Europäische Kommission:

Keine Patente auf Tiere und Pflanzen!
Sehr geehrte Damen und Herren,

wir schreiben Ihnen, um Sie über aktuelle Probleme zu informieren, die durch das derzeitige Europäische Patentrecht verursacht werden. Wir sind insbesondere über Patente auf Pflanzen und Tiere und deren Auswirkungen auf Landwirte, Züchter und Verbraucher auf Innovation und die biologische Vielfalt besorgt.

Das Europäische Parlament hat 1998 der Richtlinie „Rechtlicher Schutz Biotechnologischer Erfindungen“ (Dir. 98/44 EC) zugestimmt. Diese Richtlinie wurde 1999 auch in das Regelwerk des Europäischen Patentamtes übernommen, seitdem wurden etwa 900 Patente auf Tiere und etwa 1800 Patente auf Pflanzen erteilt.

Die Erfahrung der Patentierung von Pflanzen und Tieren über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren zeigt, dass die negativen Folgen der europäischen Weiterlesen …

Kategorien:Ökologie, Ethik, Politik Schlagwörter: , ,

Über das Geistwesen der Macht

Licht (die Macht der) durchdringt Materie

Licht (= eine Macht) durchdringt Materie

Das Lebendige hat Angst vor dem Tod, während der Tod mit seiner Macht sich dem Menschen zuwendet und ihm seine eigene Ohnmacht als auch seine eigene Macht spüren lässt.

Vor ein paar Minuten verstarb meine Nachbarin. Ein Mensch, der niemals Böses tat, der Natur und Mensch zugewendet blieb und sein Bestes versuchte. Warum, das fragt der Tod nicht, warum das fragt die Herrschaft nicht. Warum fragt nur der Mensch, meist nicht sich selber.

Der Mensch trägt schwer an der Verheißung, sich die Erde untertan zu machen. Der Mann trägt schwer daran, sich die Frau untertan zu halten. Die Kinder tragen schwer an dem unsäglichen Zeitgeist und der Kultur, in die hinein sie geboren werden. Die Welt trägt schwer an der Verwirrung des Geistes, seiner Feindseligkeit und schöpferischen Maßlosigkeit. Wir alle tragen das „Kreuz“ EINES Geistes.

Geist ist etwas Wunderbares, wenn er als gestaltende Schöpferkraft auftritt. Schauen wir, wie viele Ideen nötig waren, um einen Vogel fliegen zu lassen, was Geist „denken“ können musste, um aus einem kleinen gesprenkelten Ei diesen Vogel entstehen zu lassen. Ein paar Tage nur, und das Ei sitzt auf einem Ast, im Hinterkopf schon den Gedanken an den Bau eines Nestes, und singt die schönsten Lieder – in eine andere Geisteswelt hinein.

Dem Schöngeist zur Seite steht der Herrschergeist, der seine schöpferische Kraft auf seinen Machterhalt richtet. „Teile und herrsche“ drückt nur sehr ungenügend seine kreativen Fähigkeiten aus. Die Kehrseite seines ungezügelten, grenzenlosen Weiterlesen …

Kategorien:Erkenntnis, Ethik, Gesellschaft Schlagwörter: , , ,

Darüber, wie unsere Gerhirne versklavt werden – Status quo des Mind Contol

Die herrschende Meinung
ist die Meinung der Herrschenden.
(Karl Marx)

Mind Control soll dazu dienen, die Menschen zu beherrschen, insbesondere durch das Suggerieren von Angst und Schuld. Dass gerade Angst ein probates Mittel zur Folgschaft ist, sollte den Lesern dieses Blogs inzwischen schon bekannt sein. Es sieht aber wohl noch viel schlimmer aus, als wir uns bisher vorstellen. Ich habe den Hinweis auf einen Vortrag des Psychologen Heiner Gehring erhalten, der Inhalte seines 2004  veröffentlichten Buches Versklavte Gehirne. Bewusstseinskontrolle und Verhaltensbeeinflussung präsentiert:

Das Thema ist hochbrisant, gleichzeitig aber zutiefst erschreckend ist: der Beeinflussung des menschlichen Bewusstseins. Wer bislang glaubte, dass die Erforschung von sogenannten Mind-Control-Methoden noch in den Kinderschuhen steckt, wird eines Besseren belehrt. Anhand vieler interessanter Beispiele wird gezeigt, wieweit die Forschungen gediehen sind und was hinter diesen perfiden Entwicklungen steckt. Der Autor stützt sich auf zuverlässige Quellen und zitiert aus Protokollen der Militärs, Geheimdienste und Regierungen.

Angewandt wurde Mind Control im Kontext der Kriegspropaganda seitens der Amerikaner im Kosovo-Krieg. Genauso im Weiterlesen …

Kategorien:Ethik, Politik Schlagwörter: , ,

Ist die Privatisierung von Wasser Raub an einem natürlichen Recht?

Was passiert, wenn der Zugang zum Wasser privatisiert wird, zeigt dieser Film sehr gut auf:

Und wer sich gegen die Großkonzerne stellt, die sich die Wasserrechte unter die Nägel reißen will, der muss sich warm anziehen, siehe:

Vernichtungsfeldzug gegen Wasser-Kritiker

Wer es wagt, das Geschäftsgebaren der großen privaten Wasserkonzerne anzuprangern, der muss sich auf einiges gefasst machen. Mit legalen und kriminellen Mitteln wird versucht, die Kritiker von Korruption und Abzocke mundtot zu machen.

Der private Wasserkonzern Veolia hat die Macher und Macherinnen des Films “Water Makes Money” Weiterlesen …

%d Bloggern gefällt das: