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Archive for the ‘Erkenntnis’ Category

„Wer bestimmt die Marschroute, wo bleiben die Informationen einer „freien“ Presse, das demokratische Volk, die Opposition?“

Oktober 18, 2018 22 Kommentare

Es ist immer wieder schön zu sehen, dass Mensch erst frei sprechen kann, wenn er nicht mehr vom System abhängt. Hier spricht einer unserer Ex-Regierungsmitglieder aus dem Nähkästchen, sehr erhellend. Zum Video ist auf youtube zu lesen:

Unfassbar welches Wissen Dr. Andreas von Bülow (SPD) im Gespräch mit Michael Vogt preisgibt. 9/11 war ein Inside Job, Israel direkt oder indirekt an 9/11 beteiligt, deutsche Presse von der CIA finanziert, USA sind der Drahtzieher von über 50 Putschen weltweit, Sauerland-Bomber war durch den deutschen Geheimdienst „betreutes Bomben“. Das sind nur einige von zahlreichen Vorwürfen, die Dr. von Bülow erhebt und immense politische Sprengkraft besitzen. Andreas von Bülow gehörte viele Jahre der Parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste an und war unter Bundeskanzler Helmut Schmidt von 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie. In dieser Funktion lernte er Denkweise und Praktiken von Geheimdiensten kennen, die Außenstehenden verschlossen sind. Seine Einblicke und Erfahrungen sind frappierend und beängstigend, vor allem aber eines: erhellend. Von Bülow belegt, dass die US-Politik und die amerikanischen Geheimdienste seit jeher vor keiner Tat zurückschrecken, um ihre Interessen durchzusetzen. Erschreckende Glaubwürdigkeit erlangen die Aussagen von Dr. Andreas von Bülow wenn man berücksichtigt, dass er einst selbst, nämlich im April 1978, an der berühmt, berüchtigten Bilderberg-Konferenz teilnahm.

Bei seinen Recherchen stieß er auf ein „erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher, also staatlicher Operationen mit der organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel und dem Terrorismus“. Die Hauptrolle in diesem gnadenlosen Spiel dunkler Mächte haben die weltweit operierende CIA und ihr israelischer Gegenpart, der Mossad, inne. Beide Geheimdienste entpuppen sich als wahre Meister in der verdeckten Durchsetzung staatlicher Machtpolitik, und um sie herum spannt sich ein dichtes Netzwerk krimineller Machenschaften.

Auf Grundlage der Geschehnisse der letzten Jahrzehnte und insbesondere des 11. September 2001 stellen sich Fragen nach der Geopolitik der USA, einer Weltmacht ohne Gegenspieler. Wer bestimmt die Marschroute, wo bleiben die Informationen einer „freien“ Presse, das demokratische Volk, die Opposition? Wie kann es sein, daß die Welt von einem in den nächsten Krieg gelogen wird, False Flag Operationen vorausgehen, Fakten erfunden, Sachverhalte gefälscht werden und nahezu gleichgeschaltete Medien all das kritiklos übernehmen und als Wahrheit präsentieren — auf dem Rücken der Betroffenen und dem Leid der zu „Schurkenstaaten“ erklärten Völker?

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Leben und Lernen

Oktober 1, 2018 12 Kommentare

Das Ungeahnte, das Unbekannte, das Unbewusste, das Unwissende, die Unkenntnis ist in uns allen… und das ist der Reiz der Neugierde, der Sehnsucht und des Suchens nach Erkennung, Kenntnis, und Wissen. Das ist der Ansporn des Begehrens nach Belehrung und des Lernens… und dabei erkennt man allzu schnell…wie sehr wenig man wirklich weiß… und wer das mit gutem Gewissen bestätigt, der steht an der Schwelle des Portals der großen Halle der Weisheit, und kann nur hoffen, es wird Eintritt erlaubt, gestattet, gewährt… zum Wandern, Wandeln, und zum Bewundern…  Unser Wissen ist immer begrenzt… aber die Chance des Lernens ist gegeben. Gegönnt, und garantiert bis ans Ende des Lebens…  Man nehme und genieße das dauerhaft Schöne und Gute, das wirklich bleibend Wertvolle. Man wachse und werde. Man erkenne und akzeptiere auch die eigenen Grenzen. Man kann nicht alles wissen!
Man freue sich und sei befriedigt.
Man korrigiere aber das Falsche und Fehlerhafte.

Man lebe, liebe, und lerne!

Gerhard A. Fürst
1.10.2018

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Den Dieselkrieg verstehen … oder: spielst du noch Fußball, oder doch schon Schach?

September 30, 2018 7 Kommentare

Mein Blogger-Kollege, der Eifelphilosoph hat wieder mal einen Artikel rausgehauen, den ich als so wichtig empfinde, dass ich ihn auch hier nochmals veröffentlichen möchte. Einerseits gefällt mir seine Differenzierung von Fußball- und Schachspielen. Andererseits hat er richtig gut recherchiert, was es Wissenswertes rund um unsere dreckige Luft gibt. Am Ende ist es wie immer: Wenn unsere Medien ein Thema so kräftig krachen lassen, dann müssen wir uns um so mehr fragen, wer denn am Ende wieder so richtig absahnen will. Lasst Euch überraschen:

Dicke Luft …. Foto: Petra Bork – pixelio.de

Lügen im Dieselkrieg in Deutschland – made in USA … und die neue Käuflichkeit von Luft (Quelle)

Dienstag, 13.3.2018. Eifel. Fußball und Schach – das ist im Prinzip die kleine Formel, auf die man die Wirren der Neuzeit reduzieren kann. Der Pöbel wird für Fußball begeistert, die Elite spielt Schach. Ja – ich spreche hier absichtlich von „Pöbel“ – denn das ist es, was Sie für die Elite sind. Glauben Sie etwa, die Industrie finanziert diese Leibesübungen umsonst mit irrsinnigen Beträgen – mit jährlich über 100 Millionen Euro (siehe ran)? Wenn Sie mal die Gelegenheit hatten, in Konzernen die Gedankenwelt der Chefetage zu beobachten, dann erkennen Sie, was ich meine: die Jungs dort spielen nicht Fußball, sie spielen Schach. Fußball ist ein taktisches Spiel: einer schmeißt einen Ball in die Mitte und alle rennen hinterher. Schach ist ein strategisches Spiel, bei dem die Spieler viele Züge im Voraus berechnen, es ist voller Hinterlist und Heimtücke: das Spiel der großen Politik. Natürlich möchte die Elite nicht, dass der Pöbel Denken in den Kategorien des Schachspiels lernt: hier muss vernetzt gedacht werden, die Qualitäten der einzelnen Figuren müssen kombiniert werden, man muss Figurenteams bilden, um sein Ziel zu erreichen, täuschen, tricksen, in die Irre führen, manchmal sogar die Dame opfern um zu gewinnen (völlig unvernünftig – schreit da gleich der Laie auf), bei Fußball reicht es, dem Ball hinterher zu rennen. Wer Schach spielt, denkt auch schnell in Verschwörungstheorien und zeigt sich im Alltag als versierter Verschwörungspraktiker: ihm kann man wenig vormachen, er ist nicht leicht zu täuschen, nicht umsonst sind Verschwörungstheoretiker vernünftiger als die weniger denkende Zunft (siehe Forschung und Wissen) – und nicht umsonst ist die Beschäftigung mit strategischen Gedankenspielen dem Pöbel verboten (d.h.: es ist verpönt): schnell könnte man den raffinierten Schachzügen der Elite auf die Spur kommen – wer kann das schon wollen.

Fußball ist die moderne Variante des alten Spruches „ein Schwein durchs Dorf jagen“, es fordert nur ein geringes Maß an Hirn und Reflektion, es reicht zu wissen, dass das „Runde in das Eckige“ muss, zudem spaltet es die Republik in inhaltslose Stämme, die bis aufs Blut verfeindet sind – wegen Ballsport. Da ist der Pöbel beschäftigt und lernt, dass das Gegeneinander zur Problemlösung der einzige Weg ist: einer muss Recht haben, der andere Unrecht, die Götter entscheiden letztlich, wer der Sieger ist – und die höchste Gunst der Höchsten hat. Fußball ist politische Erziehung – und wie anders würde unsere Welt aussehen, würden wir die Menschen in Schach trimmen anstatt in Ballschubsen.

Einer der neuen Bälle, die aufs Feld geschmissen wurde, ist das Wort „Diesel“. Ja – ich merke: Sie erschrecken. Wenn Sie Pech haben, haben Sie auch einen und werden jetzt enteignet. Der Zweck, für den die Industrie Ihnen diesen „Sondermüll auf Rädern“ (siehe Spiegel) verkauft hat, kann es nicht mehr erfüllen, entweder Weiterlesen …

Beule im Auto, aber Freund gewonnen …

September 27, 2018 4 Kommentare

Gasse in Rovinj auf der istrischen Halbinsel in Kroatien – Foto: Martin Bartonitz

Ich habe die Tage abends mit einem 69 Jahre alten Kroaten aus Rovinj in Istrien beim Essen zusammen gesessen. Grund: er wollte sich für eine Beule, die er in mein Auto machte und mir so unangenehme Stunden bereitete, entschuldigen. Wir haben auch darüber gesprochen, was wir beruflich machen. Er ist mit seinen 69 Jahren immer noch aktiv in der Tabakbranche unterwegs. Er hätte sonst das Gefühl einzurosten. Und so ist er noch viel in der ganzen Welt unterwegs, bis weit nach Asien …

Besonders interessant fand ich aber Seine Erzählung darüber, was seine Antwort auf die Frage eines Holländers aus der Firma, in der er beschäftigt war, warum er damals nicht für Kroatien gekämpft hätte:

Für wen hätte ich kämpfen sollen? Ich wurde geboren, da hatten die Jugoslawen bei uns das Sagen. Als mein Vater geboren wurde, waren es die Italiener. Als mein Großvater geboren wurden, waren es die Österreicher. Als mein Ururgroßvater geboren wurde, war es Napoleon. Davor waren es Österreicher, Venezianer, sowie der bestellte kroatische König des Kaisers des heiligen römischen Reichs deutscher Nationen … Wir hier in Istrien fragen lieber, was Du und Deine Väter gemacht haben, um zu wissen, mit wem wir es zu tun haben.

Wenn ich mir die aktuelle Diskussion um eine nationale Identität hier in Deutschland und auch anderen europäischen Ländern anschaue, so muss ich doch bei diesem individuellen Blick auf die Welt deutlich schmunzeln … besonders, wenn ich dann noch daran denke, dass Mensch auf einer großen Farm lebt (siehe dazu: Die Matrix Staat als Menschenfarm?)

In Istrien leben übrigens noch immer viele Menschen, die mit Italienisch aufwachsen. Es hat zwar nach dem 2. Weltkrieg eine ethnische Säuberung unter diesen Menschen durch die Kommunisten gegeben, aber es doch auch heute noch so, dass auf der istrischen Halbinsel alle Ortschaften sowohl in Kroatisch als auch Italienisch beschriftet sind.

Die Altstadt von Rovinj vom Süden aus betrachtet – Foto: Martin Bartonitz

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Leichenschändung

September 8, 2018 7 Kommentare

Egon W. Kreutzer, Autor und Verleger – mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint (Klick führt zu seiner Web-Seite)

Juristisch wird die Leichenschändung als „Störung der Totenruhe“ (Strafgesetzbuch §168) bezeichnet und vom Staat als Straftat verfolgt, sofern Vorsatz vorliegt.

Die Entnahme von Organen aus einem menschlichen Körper, dessen Funktionen noch dazu möglichst so lange aufrecht erhalten werden, bis das Transplantationsteam zur Verfügung steht, nachdem die zumindest nicht unumstrittene Diagnose „Hirntod“ gestellt wurde, erfüllt den Tatbestand der Störung der Totenruhe, es sei denn, der einstige Inhaber des Leichnams oder dessen nächste Verwandten haben dies ausdrücklich gestattet.

Wenn ein Bundesminister nun zu der Überzeugung kommt, ein Toter sei nichts als ein Ersatzteillager, aus dem sich Mediziner nach Belieben bedienen können, so lange nicht nachgewiesen ist, dass der einstige Inhaber des Leichnams dem widersprochen hat, ist dies, auch wenn Jens Spahn einräumt, dies bedürfe noch einer ausführlichen Diskussion, zunächst einmal der Ausdruck einer fragwürdigen Wertschätzung des Menschen, die sich kaum noch von der Wertschätzung des Metzgers für ein Stück Schlachtvieh unterscheidet. In beiden Fällen stehen bloße Nützlichkeitserwägungen im Vordergrund.

Doch kommen wir zu den praktischen Auswirkungen:

Ist es nach der gültigen Regelung so, dass der lebende Mensch seine Entscheidung, seine Organe im Todesfall spenden zu wollen, ganz bewusst getroffen hat und sich auch ganz bewusst entschieden hat, seinen Organspender-Ausweis mit sich zu führen – oder eben auch nicht, ändert sich die Situation nun vollständig.

Statt der Chance, dass der Organspender-Ausweis von Polizei, Notarzt, Klinik-Personal oder Angehörigen gefunden wird, was die Organentnahme erst ermöglicht, haben die Transplantationsmediziner nun die Chance, innerhalb der kurzen Frist, die für die Transplantation zur Verfügung steht, ein Dokument des Widerspruchs nicht zu finden, um danach, wie der Frisör, beim Haareschneiden zu erklären: „Tut uns leid. Was weg ist, ist weg.“

Es ist eine Sache der Logik:

Ein Mensch ist eindeutig als Organspender identifiziert,
wenn sein Organspenderausweis vorgefunden wird.

Ein Mensch ist jedoch nicht eindeutig als Organspender identifiziert,
wenn sein Widerspruch nicht aufgefunden wird.

Genau diese Logik soll nach dem Willen von Jens Spahn nun aber außer Kraft gesetzt werden.

Wer also nicht will, dass sein Körper nach seinem Tod ausgeschlachtet wird, der muss diesen Widerspruch unverwischbar und unverlierbar mit sich herumtragen. Geldbörse und Brieftasche können verlorengehen oder verlorengegangen werden. Es bleibt eigentlich nur die Tätowierung übrig, und die an möglichst vielen Körperstellen, weil ja nicht klar ist, was zum Beispiel nach einem Motorrad-Unfall an heiler Haut noch übrig bleiben wird.

Damit aber muss der Lebende lebenslänglich eine zutiefst intime Weiterlesen …

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Der Organtransplantationsmafia wird Tür und Tor geöffnet …

September 5, 2018 36 Kommentare

Bild geliehen aus dem lesenswerten Artikel „Ist Spahn selbst bereits ein schwerer Pflegefall?“ auf qpress (Klick aufs Bild führt zum Artikel)

Als Organspender bin ich selbst am Ende meines Lebens noch reich. Ich kann einem anderen das Leben schenken.
Franz Beckenbauer

In einer rein materiell gedachten Welt mag der Austausch von Ersatzteilen auch im menschlichen Avatar machbar erscheinen. In einer Welt, in der eine Seele sich in diesen Avatar inkarniert und neben dem physischen Körper noch weitere feinstoffliche Körper besitzt, die viel mehr noch von der Seele erfasst sein sollen, wäre davon auszugehen, dass Seelenanteile mit dem Ersatzteil wandern (das Thema wird auch hier gestriffen: Heilen, Fühlen, Lieben – sei Du die Veränderung)

Da unser neuer Bilderberger-geprüfte (siehe) neue Gesundheitsminister gerade das Thema Organspende auf den Zwang-Kopf stellen will und so die Diskussion um das Thema nun heiß läuft, möchte ich mich auch gleich nochmals beteiligen, ohne auch auf meinen alten Artikel zu verweisen, der reichlich gelesen wurde: Wissenswertes rund um die Organspende …, daraus das folgende Zitat:

Seitdem ich selber hirntote Patienten versorgt habe,
glaube ich weder an den Hirntod noch an seine Definition.
Ich glaube meinen Augen, meinen Händen und meinem Gespür.
Andrea von Wilmowsky

Anja Voit hat auf Facebook einige Perspektiven aufgemacht, die klar machen, welche Verbrechen mit der Idee, nicht auf Spenden zusetzen sondern das Recht auf Unversehrtheit aufzugeben und eine Organspende vorzusehen, wenn nicht ausdrücklich widersprochen wird. Puh: Weiterlesen …

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Wenn das jetzige System zerbricht, was dann?

September 2, 2018 6 Kommentare

Ich gab vor ein paar Jahren meiner 75-jährigen Mutter das Buch Anarchie!: Idee – Geschichte – Perspektiven zu lesen, da es mir ausgesprochen gefallen hatte und wo ich nach der Hälfte für mich feststellen musste: „Hey, du bis im Grunde deiner Seele ein Anarchist!“. Als sie mir ein halbes Jahr das Buch zurück gab, sagte sie: „Die ersten 50 Seiten waren zäh. Aber dann wurde es sehr spannend. Ach, wenn die Menschen doch alle so miteinander auskommen könnten.“

Da noch immer die meisten in unserer westlichen Welt von den Ideen der Ur-Anarchisten ferngehalten wurden, vermutlich nicht von ungefähr, sprich zum Schutz der hier Herrschenden, und sogar eher mit Bildern geimpft sind, die sie davon abhalten werden, sich mit den Ideen zu ernsthaft zu beschäftigen, möchte ich den Mutigen unter ihnen das folgende Video als Hörbuch von Anarchie in der Praxis: Die Freiheit der Zukunft empfehlen, vielleicht gibt es ja doch die eine oder andere Inspiration. Zum Video ist noch der folgende Text zu lesen: Weiterlesen …

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