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Es lebe die neue Sharing-Kultur: Bücherwanderung

bookcrossing_logo23Neulich vor dem Buchtauschregal in der Firma kam die Rede auf Bookcrossing. Einige Kollegen kannten das noch nicht, dabei ist die Idee genial und längst nicht mehr neu: Bücher wollen nicht im Regal verstauben, sondern gelesen werden. Aus diesem Grund können Menschen, die Bücher zwar gerne lesen, aber nicht gerne besitzen, sie „freilassen“, das heißt, irgendwo (Parkbank, Café, Zug…) aussetzen in der Hoffnung, dass sie von Menschen gefunden werden, die sie lesen möchten. Damit ein Buch  dabei nicht einfach im Nichts verschwindet, gibt es Bookcrossing – auf der Website kann man ein Buch registrieren und mit einer ID versehen. Wenn man diese ID und einen erklärenden Text ins oder aufs Buch schreibt – oder einen der Vordrucke von der Website verwendet – versteht die Person, die das Buch findet – hoffentlich – worum es geht, und macht mit: sie ruft im Browser die Website von Bookcrossing auf, gibt die ID ein und teilt mit, wo sie das Buch gefunden hat, wie es gefallen hat, und – ganz wichtig – wann und wo sie das Buch wieder freilassen wird. Auf diese Weise kann die Wanderung des Buchs von Leserin zu Leser verfolgt werden.

Da der Rücklauf erfahrungsgemäß – vor meinem vorletzten Umzug habe ich Dutzende Bücher freigelassen – leider eher gering ist, gibt es an vielen Orten Weiterlesen …

Kategorien:Ökologie, Ökonomie
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