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Der Traum vom immerwährenden Konsum

Foto: Stephanie Hofschlaeger - pixelio.de

Foto: Stephanie Hofschlaeger – pixelio.de

Ich mache mir seit geraumer Zeit so einige Gedanken darüber, wie wir Menschen leben, wie der Umgang miteinander funktioniert, und ob die gegebenen Parameter unseres Zusammenlebens wirklich das erfüllen, was man als Mensch braucht, um ein erfülltes Leben zu führen.
Letzten Sonntag war ich draußen unterwegs, wunderbares Wetter, genau richtig um ein wenig meinem Hobby zu frönen.

Wir hatten verkaufsoffenen Sonntag, wieder einmal, und ich staunte in welchen Massen die Menschen ein hier ansässiges großes Möbelhaus stürmten, um sich auch an diesem Tag dem „Looking und Shopping“ hinzugeben.

Aber nicht nur das fiel mir auf, Weiterstadt, so als Spargelhochburg relativ bekannt im Umkreis, versäumt es nicht mit dem Edelgemüse Riesen-Events zu feiern, mit allem was das Herz begehrt, Bespaßung für die Kinder, Riesenhüpfburg sowie Live-Musik für die Erwachsenen; das alles in einer Lautstärke, die wahrlich zum Davonlaufen war, was mich die unmittelbaren Anwohner sehr bedauern ließ.
Nicht dass ich etwas gegen Kinder hätte, habe ja selbst dreimaligen Nachwuchs großgezogen, aber diese Jagd nach Unterhaltung, die macht mich doch jedes Mal wieder sprachlos, und ich frage mich zunehmend, ob Mensch dafür geschaffen ist so zu leben?

Die steigende Anzahl der psychischen Weiterlesen …

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Warum eigentlich ist eine gestärkte Ich-Bezogenheit so schlimm?

Juni 11, 2012 17 Kommentare

Nun ist es auch an mir, mit dem Bloggen hier zu beginnen, danke Martin. Ihr erlaubt, dass ich mit einem Zitat beginne, und zwar aus dem Buch “Getragen vom Fluss der Liebe” von Jirina Prekop:

Wenn man vom Ich und der Ich-Gesellschaft spricht, klingt das meist negativ.

Es gibt nichts Besseres, als zu sich selbst als Ich zu stehen, >>So bin ich!<< ausrufen zu können.
Das Ich wird ungerechterweise negativ betrachtet. Sofern das Ich das Du respektiert, ist es nicht egomanisch, daher keinesfalls negativ eingestellt. Früher musste man in Gruppen leben und man hat das Ich nicht so betont. Da gab es aus der Not heraus mehr Gruppenleben. Weiterlesen …

Kategorien:Gesellschaft
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