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Influencing … das neue Manipulieren …

Dezember 29, 2018 1 Kommentar

Die Tage machten mich meine Töchter auf einen neuen Trend im Netz aufmerksam, der so völlig an mir vorbei ging. Es gäbe eine neue Sorte VIPs. Diese würden im Netz bekannt geworden sein, allein, in dem sie Werbung für Produkte machten. Und richtig reich wären sie damit auch geworden. Sie würden Influencer genannt, da sie mit ihrer Meinung viele andere erreichten, und die es ihnen dann nach machten. Heute kam mir dann gleich dieser Clip daher und ich musste schmunzeln, denn ich verstand nicht, wie Mensch solcher Art Werbung ertragen könne:

Nun wollte ich doch mal mehr wissen, was denn einen guten Influencer so ausmacht. Ich will da gar nicht viele Worte verlieren, denn diese junge Juristin erklärt recht gut, was ein Influencer so den lieben langen Tag zu arbeiten hat. Das schöne dabei: Sie kritisiert sich und ihre Mit-Influencer. Und: Sie ist sehr irritiert, dass inzwischen jeder zweite Hauptschüler vor hat, nun auch Influencer zu werden. Für sie haben Influencer auch eine Verantwortung, besonders, wenn sie auch die Welt ‚verbessern‘ wollen und nicht nur gut verdienen:

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Faszination Mensch

Dezember 29, 2018 9 Kommentare
Logo des Projekts ‚Talent‘

Das faszinierende am Menschen ist nicht sein Körper. Unsere Sinne verleiten uns dazu, das zu glauben.

Einstein: „Es gibt zwei Dinge die unendlich sind.
Das Universum und die Dummheit des Menschen.
Beim Ersten bin ich mir nicht so sicher.“

Einstein: „Die Realität ist eine Illusion, wenn auch eine sehr hartnäckige.“

Guido Vobig: „Der Mensch ist verkörpertes Bewusstsein.“

Gott, erhebe dich über deine Sinne, sei ICH
in deinem Wissen.

Alles Wissen ist gewusst, Beispiele sind Jesus, Leonardo
da Vinci, Nikola Tesla, Viktor Schauberger und einige Menschen mehr.

Sie hatten Zugang zu universellen Wissen.
Sie sind aber alle bis heute unerkannt.

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Kategorien:Gesellschaft

8 Jahre ‚Faszination Mensch‘

Dezember 22, 2018 53 Kommentare

Nun sind es auf den Tag schon 8 Jahre her, als ich meinen Blog ‚Faszination Mensch‘ auf die Reise brachte. Ich war kurz vor meinem 52 Lebensjahr. Einem Alter, von dem ich kurz danach erfuhr, dass sich der große Zyklus des Maya-Kalenders vollendet und eine neue Runde beginnt. Für die Mayas geht der Mensch damit in die Phase der Weisheit.

Die Motivation für meinen Blog war, dass ich einen Platz brauchte, an dem ich meine Artikel, die ich bisher auf dem Blog der Firma (inzwischen nicht mehr am Netz) zur Arbeitswelt schrieb und die zunehmend gesellschaftskritischer wurden, veröffentlichen konnte. Ich begann hinter das Bühnenbild zu schauen, das uns die Herrschenden zu unserer ‚Beruhigung‘ hinstellen. So beschäftigte sich auch mein erster Artikel mit den zwei Menschenbildern, die Manager von ihren Untergebenen haben: Schlechte Menschen – gute Menschen: die X-Y-Theorie. Ich wollte mich daran abarbeiten zu erkennen, warum es das Konzept der Belohnung gibt, das doch die natürliche Eigenmotivation zerstört.

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Vom Kanibalismus der anderen Art …

Dezember 21, 2018 61 Kommentare

Andere Völker andere Sitten … es ist immer wieder interessant, wenn Menschen, die in einer ganz anderen Kultur aufgewachsen sind, über den Eindruck, den sie von unserer Zivilisation haben, schreiben. Dass die real-kapitalistischen Strukturen, in denen inzwischen die meisten Menschen leben, an ihre Grenzen kommen, wird inzwischen schon fast jeden Tag zunehmend offensichtlicher. Der folgende Text zeigt gnadenlos auf, wie diese Art des gesellschaftlichen Lebens wirkt. Interessant sind auch die Kommentare am Quelltext

Die Einen sehen hier einen versifften Linken schreiben, der nur noch mehr vom gleichen Sozialismus fordern würde. Die Anderen sehen darin ein sehr gute Momentaufnahme unseres gesellschaftlichen Betriebssystems.

Kapitalismus als Kannibalismus – von Norbert Knobloch

Unsere fälschlich so genannte „Kultur“ und „Zivilisation“ beruht in Wirklichkeit auf Zwangsarbeit und Sklaverei, Zuhälterei und Prostitution, Organisierter Kriminalität und Kannibalismus. Ein indianischer Professor reißt uns die Maske herunter und hält uns den Spiegel vor – wir sehen eine teuflische Fratze.

Die Gesellschaftsform der Neuzeit ist die der Organisierten Kriminalität – weltweit, in jeder Minute. Minütlich werden überall auf der Welt Menschen ausgebeutet, denn gearbeitet wird ja in drei Schichten rund um die Uhr, also 24 Stunden täglich, auch sonn- und feiertags, also sieben Tage die Woche, 52 Wochen oder 365 Tage im Jahr (interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bis zur Reformation [!] die Gesetze der katholischen Kirche den Arbeitern zusätzlich zu den Sonntagen noch 38 [achtunddreißig!] Feiertage garantierten, während deren es streng untersagt war zu arbeiten! Heute sind es bundesweit noch neun!). Und da Lohnarbeit nichts anderes als gewaltsame Zuhälterei und erzwungene Prostitution ist, finden weltweit in jeder Minute ungestraft unzählige Straftaten statt. Aber das ist noch nicht alles. Jeder einzelne Kauf und Verkauf irgendeiner Ware durch Kaufleute oder Händler ist eine weitere Straftat, nämlich Hehlerei: Es gibt ja (fast) keine anderen Waren als solche, die durch eine Straftat, nämlich Lohnarbeit, also Zuhälterei und Prostitution, produziert worden sind. Aber auch das ist immer noch nicht alles. Der Händler kauft und verkauft nicht nur (dem Arbeiter/Prostituierten durch den Arbeitgeber/Zuhälter) gestohlene und geraubte Ware (was ja die Definition des Hehlers ist), sondern das auch noch zu einem nochmals überhöhten, unverhältnismäßigen Preis, der nun seinen Profit ausmacht. Sprachlich exakt und juristisch präzise ausgedrückt, belügt und betrügt, täuscht und übervorteilt er den Endverbraucher – und das wiederum ist niemand anders als der nun doppelt übervorteilte und ausgebeutete Arbeiter…

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Von Staaten, Parteien, und von Psychopathen am Steuer …

Dezember 16, 2018 12 Kommentare

Ist stelle mir gerade vor, wie in einem Konzern alle 4 Jahre gewählt wird, welche Partei mit welcher Ideologie die Ausrichtung der Firma steuern soll …
Wenn das so abwegig ist, warum sollte das dann für ein Land, das ja offensichtlich auch wie eine Firma unterwegs ist, eine gute Sache sein?

Diese Zeilen schrieb ich gestern als Facebook-Nachricht spontan auf. Einen Kommentar erhielt ich von Juergen Frost, und finde sein Ansichten gar nicht so abwegig:

Die Menschen leben seit Jahrhunderten in asozialen, psychopathischen Systemstrukturen. Eben von Psychopathen beherrscht, die von einem extremen Habgier- und Größenwahn getrieben sind und diesen befriedigen wollen. Der Habgierwahn veranlasst immer wieder Kriege, um dem Nachbarn sein Land, seine Rohstoffe zu rauben.

Aus Fehlern wie beim 1. Weltkrieg mit 17.000.000 Toten + Verkrüppelten und Verwundeten, und dem 2. Weltkrieg mit 50 bis 80.000.000 Toten + Verkrüppelten, können diese Gen-geschädigten Monster nicht lernen. Somit ist auch ein 3. Weltkrieg mit nuklear verbrannten Millionen Menschen absehbar. 

Was ist ein Staat, was sind die Politiker, was sind sogenannte Demokratische Wahlen? Einfach die Historie aufrufen: 

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Buch-Rezension: Agile Verwaltung – Wie der Öffentliche Dienst aus der Gegenwart die Zukunft entwickeln kann

Dezember 15, 2018 3 Kommentare

Ich gehöre zu den Initiatoren des Forum Agile Verwaltung, einem damaligen Kreis von fünf ‚Verrückten‘, die meinten, dass es doch toll wäre,  wenn das, was schon in anderen Bereichen an neuer Arbeitshaltung mit viel Selbststeuerung doch auch in den Amtsstuben hilfreich wirken können sollte. So dass am Ende alle Beteiligten zu einem aktuelle Problem zu besseren Lösungen kommen können, besonders, wenn es mal komplexer ist.

Damit möglichst viele im öffentlich Dienst Stehende über die Möglichkeiten einer effektiveren Herangehensweise erfahren können, hatten wir als erste Maßnahme einen Blog begonnen, auf dem wir jede Woche ein oder zwei Artikel mit Beispielen und Methoden veröffentlichen. Inzwischen wird dieser rege besucht, d.h. es werden jeden Tag im Schnitt 300 Mal Artikel gelesen.

Dann hatten wir im Februar 2017 eine erste Konferenz veranstalten, an dem sich über über 40 Interessierte informierten. Aufgrund der guter Rückmeldung haben wir auch in 2018 eine Konferenz veranstaltet, mit über 90 Teilnehmern. In 2019 werden es schon 120 Teilnehmer sein.

Als dritte Maßnahme hatten wir uns entschlossen, da wir auf dem Blog schon so viel zu erzählen hatten, die wichtigsten Inhalten in ein Buch zu gießen. Unterstützt wurden wir hier auch durch Gastautoren. Nach über einem Jahr Arbeit daran, ist es nun auf dem Markt mit dem Title Agile Verwaltung: Wie der Öffentliche Dienst aus der Gegenwart die Zukunft entwickeln kann. Und ja, ich bin ein wenig stolz, da ich, kurz bevor ich auch das erst Mal Großvater werde, nun auch das erste Mal Herausgeber bin 🙂 .

Und da im Titel eine Buch-Rezension angekündigt ist: Die erste mir bekannte Rezension schrieb Matthias Jung hier. Besonders freue ich mich, da er auf einen meiner Artikel im Buch eingegangen ist:

Interessant fand ich den Hinweis von Martin Bartonitz zu unterschiedlichen Formen der Entscheidungsfindung in Teams. Entscheiden via Konsens und via demokratische Abstimmung war mir bekannt, aber im Umfeld von öffentlicher Verwaltung bringt Bartonitz auch das Entscheiden via Konsent ins Spiel. Dieses beruht im Kern darauf, nicht nach Mehrheiten oder Zustimmung zu suchen, sondern die Frage zu stellen, welche gravierenden Einwände es gegen einen vorliegenden Vorschlag gibt. Diese Methode hat den Vorteil, dass es keine „Verlierer/innen“ gibt, sondern der Widerspruch sich an einem sachlichen Einwand orientiert, der dann mit dem Ziel bearbeitet wird, den vorliegenden Vorschlag noch besser zu machen.

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„Es ist zynisch, wenn die Menschen ohne Befragung in ein soziales Experiment gezwungen werden!“, hier: Migrationspakt

Dezember 11, 2018 16 Kommentare

Nun ist der Migrationspakt von Frau Merkel paraphiert (Ihre Rede in Marrakesch). Für die Einen wird das soziale Weltempfinden nun wärmer, weil sich alle lieb haben werden, und für die Anderen wird es kälter, denn es heißt nun ungefragt über sich ergehen lassen zu müssen, was ein Menschenrecht sei: Jeder Mensch habe das Recht, sich in die über Jahre organisierten Sozialsysteme irgendwo auf der Welt ‚einzubringen‘, sogar einzuklagen.

Die in Frankreich lebende Philosophin Dr. Claudia Dorchain erklärt die aktuellen Entwicklungen und Handlungen aus philosophischer Sicht. Sie sieht in dem Migrationspakt eine sehr gefährliche Gesinnungsethik zugrundeliegen. Für sie seien wir am Ende der Aufklärung, den der Bürger werde nur gar nicht mehr an den Entscheidungsprozessen beteiligt, da er nicht einmal Mal informiert würde, wenn er an einem großangelegten Experiment beteiligt wird, von dem völlig unklar ist, ob das gut ausgehen könne. Zuerst nochmals der offizielle Hinweis auf das „historisch einzigartige Experiment“ bei Minute 1:20:

Und nun das sehr hörenswerte philosophische Gespräch mit für mich neuen Perspektiven auf das, was mit dem Thema Migrationspakt verbunden ist: Weiterlesen …

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