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Keyword: ‘trauma’

Problematik, Trauma und Tragik der Gegenwart

Nichts ist, was es sein könnte
oder sein sollte…
Man fühlt sich wie belagert und bekriegt,
oft auch überwältigt und besiegt.
Man wird tagein, tagaus, nahezu pausenlos,
von professionellen, gut geübten Lügnern belogen…
von verfroren frechen Betrügern betrogen…
von Bescheißern beschissen…
von Ausbeutern erniedrigt und beraubt…
von unentwegt palavernden Propagandisten,
von ideologischen Fanatikern und Extremisten
belästigt, bedrängt, provoziert, eingeengt…
Man wird von unverschämt Hinterfotzigen hintergangen…
mit bösartigen Worten übler Unterstellungen
beschimpft, beschämt, bescholten, und beschmissen…
lauter Egoisten, Nihilisten, Opportunisten, Narzisten…
Und dabei tun sie so als wären sie
die einzig wahren “Patrioten” & die wirklichen “Populisten”…
Sie appellieren aber nur an das Schlimmste des Schlimmen,
wie sich ihre “scheinheilige” Politück erweist und manifestiert,
wenn man sie genau durchschaut,
in Einzelheiten detailliert, untersucht, ermittelt, und analysiert.
Sie sind selektiv aggressiv…
Sie zerstückeln und zerteilen…
als wollten sie ein “Wir gegen sie!” provozieren
ein national inländisches
“Jeder gegen jeden!” heraufbeschwören…
Krisen… Unmut… Unruhen… Proteste…
Konflikte… Konfrontationen… Kriegsgeschrei & Krach…
Staatsstreich >>> Gewaltanwendung >>> Unterdrückung,
und dann consequent, künstlich konstruiert…
abermals die Diktatur? Weiterlesen …

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Traumatisierte Gesellschaft

September 5, 2017 33 Kommentare

Auch das Thema Trauma ist auf dem Blog nicht neu (siehe), und da es so gut zum vorherigen Artikel des finsteren Mittelalters und der Hexenverfolgung passt, erlaube ich mir einen Artikel von der empfehlenswerten Seite Rubikon hier nochmals zu bringen, zumal es seine Common-Lizenz erlaubt. Es geht darum, dass wir uns nicht wundern müssten, dass wir in unserer Welt so viel Leid sehen, denn kaum Jemand unserer angeblich so zivilisierten Welt sei ohne eine Traumatisierung unterwegs, und daher in der passenden Situation selbst schnell ein Täter.

Ich bin Baujahr 1958 und gehöre zu jenen ebenfalls angesprochenen Jahrgängen, in denen das Neugeborene zwischen dem Stillen lange Zeit von der Mutter getrennt aufbewahrt wurde. Wer kennt sie noch die Empfehlung, ein Baby nur lange genug schreien zu lassen, dann lerne es schon von allein, dass Rufen nichts nützt und es sich in sein Schicksal zu fügen und die Nacht durchzuschlafen habe? Inzwischen ist bekannt, dass Traumata an Kinder weiter gegeben werden können. Auch hier gibt es persönliches Potential: meine Mutter hat in Dortmund nahe dem Hösch-Gelände gewohnt, das reichlich Bombeneinschläge zu verzeichnen hatte. Besonders in der März-Nacht 1945, als der Krieg eigentlich schon gelaufen war, und die Alliierten ihren größten Bombereinsatz des Krieges ausgerechnet über Dortmund flogen (siehe). Das Nachbarhaus wurde getroffen, und die Freundin meiner Mutter (damals 12 Jahre alt) in den Trümmern regelrecht zu Grabe geschüttet. Auch mein Vater (damals 17 Jahre alt) hat seinen Teil abbekommen und durfte als Sudeten-Deutscher nicht in seiner Heimat bleiben und wurde mit seiner Familie doch recht unsanft in eine fremde Umgebung gebracht (Dauer des Transfers im geschlossenen Viehwagon: 4 Tage). Ihm erging es noch einigermaßen gut, wenn wir auf die zig-Millionen schauen, wie während des 1. und 2. Weltkrieges in allen Ländern u.a. auf der Flucht gequält wurden.

Der Artikel macht aber auch Mut, zeigt er doch, dass diese Traumata auch loszuwerden sind …

Traumatisierte Gesellschaft (Quelle)

Wie wir unsere Lebensenergie für Konstruktives einsetzen.
von Florian Ernst Kirner
Bildlizenz CC0

„Meine Utopie sind Menschen, die sich selbst lieben und achten, die selbst denken, die wissen, was sie in ihrem Leben wollen. Solche Menschen brauchen keine Feindbilder und auch keine Trugbilder des schönen Scheins, denen sie hinterherlaufen. Sie fühlen sich gut, weil sie bei sich sind. Keiner muss dann besser sein oder mehr haben als der andere“, erklärt der Traumaforscher Prof. Franz Ruppert, Mitglied im Rubikon-Beirat, im Interview. Und umreißt, was dieser Utopie im Wege steht.

Herr Professor Ruppert, zunächst einmal freuen wir uns, Sie im Beirat des Rubikon begrüßen zu dürfen. Das Projekt Rubikon wollte von Anfang an über klassische politische Zugänge zu gesellschaftlichen Themen hinauszugehen. Deswegen ist für uns die Einbindung eines Psychologen und Therapeuten besonders wertvoll. Können Sie für die, die Sie noch nicht kennen, beschreiben, warum Sie diesen Beruf gewählt haben und wie Ihre aktuelle Arbeit aussieht?

Ja, gerne. Zunächst habe ich Psychologie studiert und später eine Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht. Durch diese Kombination bin ich jetzt psychologischer Psychotherapeut, wobei ich zwischenzeitlich im Bereich der Arbeits- und Organisationspsychologie tätig war und mich mit Arbeitszufriedenheit, Arbeitssicherheit und der Gesundheitskultur in Unternehmen beschäftigt hatte.

Seit 1994 bin nun ausschließlich im therapeutischen Bereich tätig. Ich habe einerseits eine Fachhochschulprofessur mit Lehrveranstaltungen zur Psychologie und andererseits eine eigene Praxis in München. So konnte ich über die letzten 20 Jahre meine eigenen Theorien weiterentwickeln und gleichzeitig in der Praxis sehen, ob diese Theorien stimmen: Ob sie also Menschen weiterhelfen können, die mit ihren psychischen Problemen zu mir kommen.

Entscheidend für meinen Weg war Weiterlesen …

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Traumata auflösen durch Holotropes Atmen …

Februar 15, 2014 73 Kommentare

Stanislav Grof, 2007 (Foto: Wikipedia)

Das Auflösen von Traumata, das uns zunehmend hier beschäftigt, im Kontext von Psychedelische Erfahrungen lässt sich mittels LSD oder auch mit einer besonderen Atemtechnik erreichen. Einer, der bei dem Finder dieser Zusammenhänge, Stanislav Grof, gelernt hat, erklärt die Zusammenhänge in einem Vortrag (auch von einer CD begleitet), zu der zu lesen ist:

Klaus John bietet eine klare und knappe Beschreibung der durch Holotropes Atmen enthüllten und von der Schul-Psychiatrie bisher nicht anerkannten — perinatalen und transpersonalen Bereiche des Unterbewussten und erklärt deren Rolle in Theorie und Praxis des Holotropen Atmens. Diese Diskussion, verbunden mit praktischen Beispielen aus den Atemsitzungen, ist ein sehr effektiver Weg, dem Betrachter die Information über diese Neugier weckende Art innerer Arbeit zu übermitteln, wie es das Lesen von Büchern und Artikeln nicht erreichen könnte.

Weiter zum Vortrag: Weiterlesen …

Geburt ohne Trauma …

Februar 4, 2014 9 Kommentare

Ich hatte das Bedürfnis nach dem eher profanen „Chaos-Artikel“ heute doch noch einen etwas mehr Erkenntnis-gewinnenden zu bringen. Es streift eines unserer Hauptthemen, das der Traumatisierung. Und klar(?), das der Geburt, und ich bin beeindruckt, ob des Querdenkens- und -handelns:

Orgasmische Geburt – Das bestgehütete Geheimnis

Orgasmische_Geburt_01Geburt, damit assoziieren wir nicht nur Strampelanzüge, sondern vor allem Schmerz, Angst und Trauma. “Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären”, droht schon die Bibel und unsere Gesellschaft hat es wahr werden lassen. Es sind Bilder von schmerzerfüllt schreienden Müttern, die uns unwillkürlich vor das innere Auge springen, wenn wir an Geburt denken.

Aber eine wachsende Zahl von Frauen macht eine ganz andere Erfahrung und behauptet, dass dies nichts als eine gesellschaftliche Programmierung ist. Tatsächlich könne die Geburt eines der ekstatischten Erlebnisse sein, die eine Frau überhaupt machen kann – und das Kind könne statt traumatisiert mit einer Welle orgasmischer Glücksgefühle an den Strand unserer Welt gespült werden. Eine Orgasmische Geburt – das klingt ziemlich unglaublich und stellt einen Glaubenssatz in Frage, den die meisten Menschen nicht im Traum in Zweifel ziehen würden. Hören wir uns das Erlebnis einer dieser Frauen mal an.

Himmlischer Orgasmus

Pearl Shanti hatte zwei sehr schwere Geburten, die zweite so kompliziert, dass sie sich während des Weiterlesen …

Kategorien:Gesellschaft

7 Grundsätze: vom Trauma zum Traum im Schritttempo

Dezember 24, 2012 2 Kommentare

Die folgenden 7 Grundsätze einer neuen Erziehung sind entnommen und leicht verändert aus dem Buch Kinder im Pesta: Erfahrungen auf dem Weg zu einer vorbereiteten Umgebung für Kinder von Rebeca Wild. Diese Grundsätze, die sie in ihrer Arbeit mit Kindern gewonnen hat, sind auch 20 Jahre später immer noch aktuell.

  •  Alles organische Leben entwickelt und manifestiert sich als Interaktion zwischen einem Wesen und seiner Umgebung
  • Diese Interaktion wird immer von innen gesteuert, denn die selbsterhaltende und selbstregulierende Instanz ist innerhalb des Wesens gelagert
  • Jedes Wesen enthält in sich sein eigenes artspezifisches Entwicklungsprogramm, einschließlich neuartiger Interaktionsmöglichkeiten mit seiner Umgebung.
  • Um zur Reife zu gelangen ist ein Fließgleichgewicht nötig in der Umgebung, die aus natürlichen und kulturellen Elementen bestehen sollte.
  • In jeder Entwicklungsetappe des Wesens wird  Interaktion durch spezifische Bedürfnisse (Liebe, Autonomie, Kommunikation und Grenzen) von innen heraus erfolgen und diese  Bedürfnisse werden immer in unterschiedlichen Gewichtungen in Erscheinung treten.
  • Beim menschlichen Kind ist das Bedürfnis nach Liebe so stark, dass das Kind durch dieses Weiterlesen …
Kategorien:Bildung, Gesellschaft

Trauma – Geburt – Sexualität – Tabu

Dezember 10, 2012 17 Kommentare

Hier möchte ich einen Versuch starten, alle runterklappenden Visiere wieder soweit sich anheben zu lassen, dass Jeder wieder auf das schaut, was wirklich, wirklich wichtig ist.

Dieses Zitat stand schon im Vortrag von Andreas‘ „die Seelenfresser“ und soll als Einstieg dienen.

Es ist sehr schwierig, einen Vorgang in Worten zu beschreiben, der selbst erfahren werden muss, um verstanden zu werden. Der Vorgang, den ich meine, ist die Beobachtung des Psychopathen oder des psychopathischen Systems in seiner wahren Form, nachdem die Maske entfernt worden ist. Es kann als etwas zutiefst Entsetzliches beschrieben werden. Dies ist eine furchtbare Erfahrung für eine gewöhnliche Person, und kann ein schwerwiegendes Trauma verursachen, besonders wenn sie dem nicht entkommen kann.

Dr. Andrzej M. Lobaczewski

Beginnen möchte ich mit einigen Überlegungen, die zeigen, wie sehr wir in alten Denkmustern verhaftet sind.

Der Psychologie, genauso wie der Biologie und der Physik wird in heutiger Zeit der Status als Teil des Wissenschaftskanons nicht mehr zugestanden. Wird dies akzeptiert, kommt man nicht umhin, fast alles, was man im Laufe seines Lebens gelernt hat, auf den Prüfstand zu stellen.

  1. Die Freud’sche Psychologie
  2. Das Newton‘ sche Weltbild
  3. Das Darwin’sche Entwicklungsmodell

um nur einige zu nennen. Die Liste lässt sich fast endlos fortsetzten. Ja, wissen wir doch, werden alle sagen, aber das Dumme ist nur, wir handeln auch noch immer so Weiterlesen …

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Erich Neumann und das Umschlagen von rationalistischem Reinheitskult in blutorgiastischen Massenwahn

…und mach‘ meine Seele gesund!

Endformel eines Gebets im Rahmen des rituellen Verspeisens von Fleisch und Blut des kirchenchristlichen Gottessohns

Der Arzt Erich Neumann (1905-1960) systematisierte die kulturhistorisch orientierte Psychologie des Schweizer Psychiaters Carl Gustav Jung (1875-1961) und führte dessen Archetypenlehre weiter aus. So das Attest C.G.Jungs, des großen Antipoden Sigmund Freuds, im Vorwort zu Erich Neumanns Hauptwerk «Ursprungsgeschichte des Bewußtseins».

Fundstelle: Wikipedia

Der von den wissenschaftlichen Lehranstalten des akademischen Plebs geradezu ängstlich gemiedene und unter ungeklärten Umständen früh zu Tode gekommene Erich Neumann war demnach nicht irgendein Psychologe, sondern Großmeister seiner Zunft. Während des Zweiten Weltkriegs verfasste er sein oben genanntes Hauptwerk sowie eine ergänzende Arbeit, die mit «Tiefenpsychologie und neue Ethik» betitelt ist. Hauptwerk und Ergänzung sind anno 1948 in den Druck gegangen.

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Kategorien:Gesellschaft

Zivilcourage zwischen Ehrenmedaille und Knast

Dr. Kerstin Schön, Erfurter Bürgerrechtlerin
und Psychiaterin

Ich möchte auf einen weiteren Fall hinweisen, der gut aufzeigt, wie gut ‚geschützt‘ Kindesvergewaltiger in unserer Gesellschaft sind. Getroffen hat es die Psychiaterin Dr. Kerstin Schön, einer geehrten Erfurter Bürgerrechtlerin. Nach einer intensiven innerfamiliären Gesprächsrunde zum Zweck eines Täter-Opferausgleichs kam es am Ende zu Anzeigen seitens der Täter gegen sie.

Aber zuerst etwas zur Genese. Frau Schön promovierte in der DDR und war dort als Aktivistin während der Wendezeit für die Belange der Frauen aktiv, u.a. besetzte sie mit anderen die Erfurter Stasi-Büros, um die Vernichtung von Akten zu verhindern. Nach der Wende erfuhr sie in ihren Gesprächen mit Patientinnen immer wieder von Vergewaltigungen, die im Kindesalter stattfanden. Als sie bei verantwortlichen Stellen in der Stadt und im Land Thüringen versuchte, Gehör für diese Clienten zu finden, schlug ihr eisige Kälte entgegen bis hin zu Morddrohungen (siehe). Ihr wurde klar, dass sie in einer Gesellschaft voller Traumatisierter lebt, wo die Opfer selbst wieder zu Täter werden, meist in wichtigen Schaltstellen der Gesellschaft. Das war für sie schwer zu ertragen, daher entschieden sie und ihre Lebensgefährtin nach Schweden zu ziehen und dort Forschungen darüber zu betreiben, wie diese Traumatisierungen zu lösen seien. So forschte sie u.a. auch zum Thema Matriarchat, das ich auf dem Blog schon mehrfach antönen ließ (siehe).

Danach hielt sie sich in Nordamerika bei indigenen Frauen auf, um sich auch hier entsprechend weiterzubilden. Sie war allerdings erschrocken feststellen zu müssen, dass es auch bei diesen doch sehr Natur-nah lebenden Menschen zu den sexuellen Übergriffen auf Kinder wie bei uns kommt (siehe).

Inzwischen lebt Kerstin mit ihrer Lebensgefährtin wieder in Deutschland, praktiziert jedoch nicht mehr als Psychiaterin, auch wenn sie nach wie vor approbiert ist, sondern

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Heilung statt Strafe

Es ist kein Zeichen von Gesundheit,
an eine von Grund auf kranke Gesellschaft
gut angepasst zu sein.

Jiddu Krishnamurti

Der folgende Text stammt von Dr. Kerstin Schön, einer geehrten Erfurter Bürgerrechtlerin und Psychiaterin. Er spricht mir ein so wichtiges Thema an: Die Heilung von Traumatisierten, besonders auch von Tätern, denn sie wurden meist über ihr Opferdasein als solche erschaffen. Also ab ins Regal:

Dr. Kerstin Schön, oder mit dem spirituellen Namen Rakuna

Heilung statt Strafe

Herrschaft folgt bekanntermaßen dem Grundsatz ‚Teile und herrsche‘
um die Macht zu halten und zu vermehren.
Dies führt in der Gesellschaft zur Ansammlung von Menschen mit gleichen oder ähnlichen Störungen, Schwächen oder Stärken:

  • Machthaber (mehrheitlich Männer) – die sog. ‚Elite‘ vom Lat. ‚Auslese‘
    hier die Auslese der am schwersten gestörten Menschen)
  • Reiche
  • deren Werkzeuge:
    • Kirche, Sekten, Religionen
    • Staat,
    • PolitikerInnen,
    • BeamtInnen,
    • Geheimdienst,
    • Polizei,
    • Militär,
    • Medien
    • ‚Bildung‘ im Sinne von Programmierung,
    • Psychiatrie
    • Gesundheit i.S. von gezielter Abhängigkeitserzeugung von Chemie und Technik,
    • Nachrichten – wonach wir uns richten sollen infolge gezielter und andauernder
    Falschdarstellungen der Lebenswirklichkeit

und die von ihnen Benutzten und Ausgebeuteten

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Kategorien:Gesundheit Schlagwörter: ,

Strukturelle Gewalt: Systemkritiker werden gerne mal psychiatrisch eingewiesen …

Weil es wieder ein so wichtiges Beispiel der Strukturellen Gewalt in unserer Demokratie ist, möchte ich die folgende Nachricht von Fr. Dorothea Thul, einer sehr, im positiven Sinne streitbaren Kinderärztin aus Hermeskeil, die u.a. am Sonntag, 9.6.20, auf der Corona-Demo in WIL [Anmerkung: ich habe zu der Demon noch nichts dazu gefunden, reiche ggf. noch nach] eine sehr gute Rede hielt, hier ins Regal stellen:

Liebe Freunde,

die gute Nachricht zuerst: die Überprüfung meiner Praxis war völlig unauffällig, es bestehen keinerlei Bedenken! Nun die Erklärung, erstaunliche Dinge passieren in Corona-Zeiten:

Ich hatte am 2.6.20 einen öffentlichen Brief an Dr. Harald Michels [Anmerkung: 25-jähriges Dienstjubiläum], den Leiter des Gesundheitsamtes Trier/ Trier-Saarburg , geschrieben und ihn aufgefordert, Stellung zu nehmen zu Sinn und Unsinn der Maskenpflicht (Michels hat einen außerordentlichen Einfluss auf Malu Dreyer [Anmerkung: Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz], er könnte, wenn er wollte, die ganze Misere mit einem Satz beenden, tut er aber nicht, aus welchem Grunde auch immer).

Ich hatte ihn auch aufgefordert, die Nebenwirkungen und Beschwerden der Menschen durch das stundenlange Tragen der Masken, besonders der Angestellten in den Geschäften, zu überprüfen und auch die Masken auf Bakterien, Viren und Pilze zu untersuchen, dazu ist er genauso gesetzlich verpflichtet, er macht sich angreifbar, wenn er das unterlässt!

Seine Antwort war prompt: Michels hat mein Schreiben einfach weiter geleitet nach Mainz, nicht ganz untypisch – [Anmekrung: in meiner Quelle fehlt ein Bild mit einem leeren Aktenzeichen, also keine Speicherung meines Anschreibens im Gesundheitsamt Trier – Saarburg!]

Was ist noch passiert seitdem?

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Linguistic Lunacy

Juni 6, 2020 1 Kommentar

It is all too obvious in matters…
of actual, real, and desperate life and death issues…
on a tragic and traumatic daily basis,
as is the case with this devastating global pandemic,
that purposefully pandering politicians
and now even the „main street media“
are no longer having meaningful debates
and most profound discussions
about policy decisions in the search for
the right, proper, and correct ways and means
to deal with this devastating, debilitating
and deadly health crisis, but
we are having only
„conversations?“
What? We are merely „conversing?“
What utter nonsense!?
This has all been reduced to the level
of nothing but „casual ways“ of speaking?
We’ll be wading and wallowing from now on
in nothing but shameless shallowness?
We’ll no longer fathom the depth
of really profound thought?
Ah, yes, when truth is being
trampled, traumatized, and trashed…
when science is ridiculed and mocked,
and real learning is being
insulted, laughed at, shaken and shocked,
when the once open doors to real exploration
real searching and seeking,
and real discovering are being shuttered,
barricaded, chained, and locked,
what could possibly happen?
What could go wrong?
How callous and clueless!
What hollowness!?
What echoing emptiness!?
How totally uncaring!
How utterly degrading
and devastating!

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Was oder wer sind WIR…

Mai 18, 2020 4 Kommentare

im Eigentlichen, im Wesentlichen,
in Realität, in Wirklichkeit?
Sind WIR (nur?) die Verlockten…
die Verleiteten, die Verführten…
die Manipulierten und Maltraitierten…
die Gedrückten, die Gebückten…
die Belästigten und Belasteten…
die Drangsalierten und Traumatisierten…
Sind WIR (nur?) die Getriebenen…
wie Schafe, wie Herdentiere…
gelenkt, geleitet, gezerrt,
gezogen an Nasenringen…
Sind WIR (nur?) die Dummen…
die Verdeppten und Verdammten…
die Unterdrückten, die Gepeitschten…
die Gebeutelten und Abgezockten…
die Kommandierten, die Beorderten…
die Befohlenen, die zu Folgenden…
die Überwachten und Kontrollierten…
die Verluderten und Verachteten…
die Verlorenen und Aufgeopferten …
die Geschorenen und Abgeschlachteten…
Sind WIR (nur?) die Hilflosen und Hoffnungslosen…
die endlos Verirrten und total Verwirrten…
Sind WIR denn nicht auch Wesen
mit eigenem Geist, Herz und Seele…
mit eigenen Gedanken und Plänen…
mit eigenen Zielen und Träumen…
mit eigenem Willen und Wollen…
mit eigenen Wünschen…
mit eigenem Sehnen und Wähnen…
Es ist nun endlich an der Zeit
zu zeigen wer und was WIR sind:
Menschen mit wirklichen Werten…
Menschen mit aufrichtigen Rechten…
Menschen mit wahrhaftiger Humanität…
Menschen der Gemeinsamkeit.
Es ist nun endlich and der Zeit
für ein Ende des Übels
von Wahnsinn und Willkürlichkeit…
für ein Ende des Bösen und der Töne
der Verachtung und Verhöhnung!
WIR haben eine Berechtigung,
zu praktizieren und zu verwirklichen
all die Wunder der Liebe des Lebens!

Gerhard A. Fürst
17.5.2020

Gerhard A Fürst
Kategorien:Poesie Schlagwörter:

Pandemie ohne Panik

Mai 3, 2020 9 Kommentare

Ja, wir sind alle in der Tat
isoliert, nahezu interniert,
inhaftiert, eingekerkert,
wie ein- und ausgeschlossen…
Das Alltägliche, das Gewöhnliche,
das Natürliche der Normalität
sind momentan allesamt
entkräftigt, untätig, storniert…

Das Leben, so wie bisher gelebt,
ist forciert pausiert…
Tore und Türen sind geschlossen…
Die Verluste mehren sich…
Verdruss und Verbitterung
haben sich intensiviert…
Relativ wenig hat sich aber
wirklich wesentlich geändert…
in den vergangenen Monaten
Wochen, Tagen, Stunden, Minuten…

Wir haben weiterhin unentwegt
die verwüstenden Fluten,
die verwildernden Wirbelwinde
von Politikern und Publizisten…
von Opportunisten und Nepotisten…
von Egoisten und Nihilisten…
von Narzisten und Extremisten…
von Polemikern und Populisten…
und hinzugesellt haben sich
nun auch noch die Pandemiker

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Kategorien:Gesellschaft, Gesundheit Schlagwörter: ,

Wohin des Weges? Weiter angstvoll in der Konkurrenz oder vertrauensvoll in die Kooperation?

Vor einiger Zeit habe ich relativ viele Texte zur These, dass für Mensch möglichst viel Kooperation und so viel Konkurrenz wie nötig zuträglicher sei, als umgekehrt gebracht. Nun habe ich dazu passend einen schönen Text gefunden, der die aktuelle Corona-Krise auch als eine Chance sieht, dass wir uns auf den anderen Weg machen . Der Autor sieht uns am Scheidepunkt: entweder geht es nun so richtig in die Dystopie, die uns die Filmindustrie schon mit so vielen Werken avisiert hat, oder wir biegen ab in das Gegenteil. Ich möchte diesen Teil hier zitieren, empfehle aber den ganzen Artikel Auf der Suche nach dem Anti-Virus: Covid-19 als Quantenphänomen von Martin Winiecki zu lesen, da auch sonst viele Denkanstöße enthalten sind:

Szenario #1: Überwachungskapitalismus

Nach vielen Monaten in Ausgangssperren haben die Menschen das neue Zeitalter der Quarantäne-Existenz akzeptiert. Regierungen haben die bürgerlichen Freiheiten, Menschenrechte und Umweltschutzregulierungen Schritt für Schritt abgebaut und unter dem Vorwand von Gesundheit und Sicherheit beispiellose Überwachungstechnologien eingesetzt. Mobile Apps verzeichnen nicht nur die Bewegungen und Aufenthaltsorte der BürgerInnen, sondern auch ihre biochemischen Reaktionen. Wie Gideon Lichfield schreibt, wird „die ständige Überwachung gegenüber der grundlegenden Freiheit, mit anderen Menschen zusammen sein zu können, als relativ geringer Preis betrachtet“. Vor dem Hintergrund tagtäglicher angsteinflößender Nachrichten fahren Regierungen fort, die 99% der Bevölkerung weiter zu enteignen und ihren Wohlstand den reichsten 1% zuzuführen. Banken, Öl- und Luftfahrtindustrien werden von Regierungen mit Steuergeldern gerettet, während

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Angst ist ein zentrales Thema!

April 30, 2020 23 Kommentare
Dr. Manfred Voss, Biophysiker

„Angst“ sehe ich als DAS zentrale Thema im Leben schlechthin … ich habe sehr viele Menschen in therapeutischen Sessions begleitet, was ich in diesem Kommentar ausführlicher beschrieben habe – dabei habe ich häufig gehört:

Ich bin in einem Klima der Angst aufgewachsen …

Eigentlich kein Wunder bei so vielen kriegstraumatisierten Eltern der Nachkriegsgeneration. Und darüber hinaus pflanzt es sich unbewusst durch weitere Generationen hindurch fort 😦 , wenn es nicht grundsätzlich durch Bewußtseinsentwicklung geheilt wird, hin zu einem reifen, mündigen, integrierten, erwachsenen, erwachten Menschen … „Gnoti seauton“ – erkenne dich selbst: Wer bin ich? DAS ist in meiner Sicht die wichtigste Lebensaufgabe eines jeden einzelnen Menschen, um zu einem „Individuum“ zu werden, einem „Ungeteilten“, der sich nicht spalten lässt durch eine der vielen Ausprägungen der uralten Manipulationsmethode „Teile und herrsche“ … (und in einer gesunden Gesellschaft sollte dieser Entwicklungsschritt eigentlich im Rahmen der Pubertät relativ zwanglos vollzogen werden, aber da fehlt es hier leider noch weit. Bei Naturvölkern gab es Initiationsriten, z.B. die „Visionssuche“ allein in der Wildnis etwa in der indianischen Kultur. Vielleicht nicht immer ideal und über längere Zeit verwässert, aber das war der Kerngedanke, meine ich.)

Angst ist wie ein Baum mit vielen Ästen und Verzweigungen, aber es gibt EINE „Wurzelangst“, aus der heraus letztlich der gesamte „Angst-Baum“ und seine sämtlichen Einzel-Ängste erwachsen: Angst vor dem Tod – ein Artikel von mir hier im Blog.Leben/Tod ist eine untrennbare EINHEIT, das eine ist ohne das andere nicht möglich, und wer den Tod besiegen will, der schadet dem Leben. Selbstverständlich bedeutet das nicht, sich nicht um das eigene Leben zu kümmern und es zu pflegen. Für Verstand/Ego bedeutet „Tod“ das Ende der Welt, ein unfassbares gesichtsloses Grauen vor dem Nichts – aber das ist nur der Fall, solange sich der Verstand als „Meister“ aufspielt … ich zitiere mal wieder Osho:

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