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Marx für Dummies – die Erste

Karl Marx in der typischen Freimaurerdarstellung
Foto: Wikipedia

Ich freue mich sehr, Euch wieder eine Serie von Artikeln ins Regal stellen zu dürfen, die wieder lehrreichen Inhalt verspricht. Ich oute mich mal vorab noch: ich habe das Kapital von Karl Marx nie komplett gelesen zu haben. Das meiste Wissen dazu habe ich mir durch Interpretationen und Auszügen angeeignet. Daher würde ich auch nie behaupten wollen, dass ich seine Thesen komplett durchdrungen haben. Und ich vermute, dass dies für den überwiegenden Teil der Menschheit gelten sollte. Die folgenden Artikel sind zwar auch wieder eine Interpretation, welche sich aber bemüht, dies auch für Laien durchdringbar zu machen. Ob ich hier zu viel verspreche? Schauen wir mal:

Marx kinderleicht
1867 – 2018: 151 Jahre

Einführung

Kapitalismus, den es wirklich gibt

Der Wind hatte sich gelegt, und über der angenehm kühlen Aussichtsterrasse des gepflegten kleinen Vororthotels wölbte sich ein wolkenloser Himmel. Bei seiner Ankunft hatte der bullige Kerl, der nun neben Peter saß, in nüchtern verhaltenem Stakkato „Wie es aussieht, der einzige noch freie Platz hier draußen“ festgestellt und sein vom Buffet mitgebrachtes Kaffeegedeck ohne Zögern – „Ich darf doch bitte!“ – auf dem Beistelltisch zwischen sich und Peter abgesetzt, genau mittig auf Peters Wall Street Journal. Das schwere Mahagonigestühl zurechtrückend, hatte er vernehmlich „Guten Morgen, Sir, ich störe hoffentlich nicht“ geächzt und sich dann vorsichtig in dem wuchtigen Sitzmöbel niedergelassen. „Ein wirklich herrlicher Platz! Wenn ich in der Gegend bin, ist dieses Haus mein Favorit. Ach, ich hab mich noch nicht vorgestellt: George Vanderbilt, Management-Consultant, Ohio.“

„Peter Bowman, Holzbau, sehr erfreut, George! Das Hotel gehört meinem Schwager Bill,“ hatte Peter aufgeräumt zurückgegrüßt, und ja – nach ein paar höflichen Erkundigungen über Peters Geschäft, erzählte Vanderbilt bald schon geschmeidig von seinem Arbeitsalltag als Unternehmensberater, kam von dort zu den exzellenten Aussichten für Wirtschaft und Handel, schließlich zu den zu erwartenden vielen neuen Stellen, und-und-und. In seiner Welt war alles rosarot. „Selektive Wahrnehmung,“ kam es Peter in den Sinn.

Uni ist keine Farbe, sondern eintönig, und Peter versuchte einige Male, Vanderbilt ins bunte Alltägliche zu locken. Keine Chance. Als Peter einsilbig wurde, verstand Vanderbilt dies als Einladung, mehr Fahrt aufzunehmen: die amerikanischen Grundtugenden, harte Arbeit usw.

„Berufskrankheit,“ dachte Peter amüsiert, und es kam ihm in den Sinn. „George, bitte, was denken Sie über… ?“ Höflich verwies Peter auf ein aktuelles Thema der Wirtschaftsnachrichten, das Vanderbilts Darstellung der wirtschaftlichen Lage drastisch konterkarierte.

Wider Erwarten ließ Vanderbilt sich auf eine kontroverse Debatte ein. Doch anstatt zu argumentieren, kramte er aus seiner Praxis als Unternehmensberater diesen oder jenen Fall hervor, bei dem es ganz anders gelaufen sei, als es Peter zufolge gewesen sein müßte. Peter verfiel bald in Schweigen und wollte gerade aufbrechen, da schoss ihm unversehens eine eigentümlich klare bildhafte Vorstellung in den Sinn, ein in sehr großer Höhe durch einen rosaroten Himmel schwebender Fesselballon. Als er die Augen schloß, sah er den Ballonkorb wenige Meter von sich entfernt in fotographischer Deutlichkeit vor sich. Er mußte wohl für einen kurzen Moment in einen Tagtraum gefallen sein, denn plötzlich sah er am Rand des Ballonkorbs einen Mann stehen, der mit sehnsuchtsvollem Blick auf die tief unter ihm vorbeiziehende Landschaft hinabschaute – George Vanderbilt!

Peter brauchte einige Sekunden, um das befremdlich realistische innere Bild von sich abzuschütteln und wieder ins Hier und Jetzt zurückzufinden. „Also gut, George Vanderbilt… ,“ dachte er, setzte sich gerade auf und wandte sich, so weit er es im Sitzen konnte, dem in unerreichbaren Höhen gefangenen ManagementConsultant direkt zu. Als der ihn überrascht fixierte, räusperte Peter sich kurz und gab beinahe gelangweilt zu Protokoll: „Es gibt genau zwei Arten von Kapitalismus, George. Genau zwei.“ Peter verharrte und schaute Vanderbilt harmlos über Beistelltisch, Wall Street Journal und Kaffeegedeck hinweg in die Augen. Vanderbilts Blick irrte für einige Sekunden ratlos umher, bevor er zu Peter zurückkehrte, der sich erneut räusperte und nun mit Bestimmtheit feststellte: „Die eine ist die, die es wirklich gibt.“

„Ach ja?“ tat Vanderbilt ganz erstaunt und grinste, als habe er soeben etwas ungemein Drolliges gehört, kam nun aber nicht mehr an der Frage vorbei, welches denn bitte die andere Art von Kapitalismus sei.

„Die andere, George, ist die, an die geglaubt wird.“ Wieder zurück in seiner Ausgangsposition, schlug Peter ein Bein über und vertiefte sich in die Betrachtung des grandiosen Panoramas der Rocky Mountains, die hinter dem Horizont in den Himmel ragten.

Vanderbilt schwieg für einige Sekunden und versuchte zu begreifen, was er soeben gehört hatte. Dann stellte er fest: „Vorhin, Peter, haben Sie tatsächlich behauptet, Unternehmensgewinne würden infolge von Investitionen in arbeitszeitsparende Fertigungstechnik kurzfristig ansteigen, mittel- bis langfristig aber sinken. Richtig?“

„Richtig! Bewegt sich die Nachfrage auf die Sättigungsgrenze zu, wird der Gewinn, nachdem er kurzfristig angestiegen ist, wieder sinken. Und zwar unter das Niveau von vor der Investition.“

„Aha! Die Mehrheit sieht das nicht so, ich übrigens auch nicht, aber gut… ! Bitte sagen Sie, Peter: War es wegen dieser vermeintlich sinkenden Unternehmensgewinne, daß Sie behauptet haben, zur Ankurbelung der Wirtschaft sei die immer weiter wachsende Staatsverschuldung leider alternativlos? Auch wenn viele die Verschuldung für das Ergebnis einer Verschwörung halten. Was übrigens auch ich tue … Federal Reserve, Sie wissen schon,“ fügte Vanderbilt nach einer kurzen Pause an.

„Aha,“ freute Peter sich still, „er wird ja langsam munter,“ und nach einem kurzen und kräftigen „Ja!“ führte er unprätentiös aus: „Die sinkenden Unternehmensgewinne machen Verschuldung alternativlos – ab-so-lut! Was nun die Verschwörung angeht, gibt es die selbstverständlich, aber sie ist nicht Ursache, sondern Folge: zwei Affen – eine Banane! Eine Zinsbanane, wenn Sie so wollen, George. So einfach ist das.“

Vanderbilt äffte Peter ironisch nach: „So einfach ist das,“ und ließ ein kräftig ulkendes „Aha! Phantastisch!“ folgen, nur um dann in entschieden ernstem Ton zu verkünden: „Aber ich glaub das alles nicht, Peter.“

„Glauben ist Kapitalismus 2, George.“ Peter blieb stumm. Überraschenderweise auch Vanderbilt.

Mehr als eine Minute war verstrichen, als dieser das Schweigen durchbrach. Zu Peters Erstaunen griff er dessen Argumentation auf und trieb sie entschlossen weiter voran: „Verschuldung ist die rettende Injektion für Staat und Wirtschaft – gut… ! Aber es funktioniert nur so lange, bis die Neuverschuldung von den Zinsen für die Altschulden aufgefressen wird.“

„Exakt, George, eben darum mußten die Zinsen für Fed-Anleihen fast auf Null runter.“

„Aber sie sind doch wieder angehoben worden,“ warf Vanderbilt wie aus der Pistole geschossen ein.

„Ja, Zinsanhebungen kühlen überhitzte Aktienmärkte herunter und zögern so die Zeit bis zum nächsten Crash hinaus. Aber sie vermehren auch die Bankrotte, was den Crash schneller herbeiführt. Aktien und Zinsen sind die Katze, die sich in den Schwanz beißt, George; Kapitalismus 1 ist wie eine zu kurze Bettdecke.“

„Ihr Kapitalismus vielleicht, Peter,“ wehrte Vanderbilt sich schwach und starrte angestrengt die Rocky Mountains an.

Peter gähnte ausgiebig und setzte sich auf. Während er behutsam sein Wall Street Journal unter Vanderbilts Kaffeegedeck hervorzog, ulkte er verschwörerisch tuend: „Was wir hier reden, George, bleibt selbstverständlich unter uns.“

Peter blätterte das Journal auf: „Ach, sieh an, von Marx wird dieses Jahr 150, steht hier.“

„Was? … 150?! … Wie? … Marx … Das Kapital … im Journal … nicht zu glauben! Steht das da wirklich!?“ Vanderbilt war irritiert. „Marx im Wall Street Journal,“ wiederholte er verdutzt. Sekunden später hatte er sich schon wieder gefangen, straffte sich energisch, schaute auf seine Uhr und erhob sich. „War sehr interessant, sich mit Ihnen zu unterhalten, Peter, würde ich gern fortsetzen,“ stieß er eilig hervor. „Entschuldigen Sie mich jetzt bitte, ich habe heute morgen zu tun. Bis dann. Einen schönen Tag noch!“

Gerade eben noch in luftigen Höhen und nun plötzlich down to earth, war Vanderbilt etwas wacklig auf den Beinen. Knapp entging er der Kollision mit einem Sonnenschirm, stolperte einen Moment, fand aber wieder Tritt und sicheren Schritts ins Gebäude zurück.

„Mit Brille wär das nicht passiert!“ kam Peter eine durch einen Werbespot im Geburtsland von Marx allgegenwärtig gewordene Redewendung in den Sinn. „Der hat nur blöd getan,“ dachte er und grinste innerlich bis zu den Ohren, als ihm erneut „Berufskrankheit“ einfiel! Die Rockies erstrahlten im Licht des sonnendurchfluteten Morgens.

Drei Baustellen, die Werkstatt und das Büro warteten. Peter erhob sich. 2018 ist der 200. Geburtstag von Marx, nicht der 150. Geburtstag von <Das Kapital>; der war letztes Jahr. Das Journal hatte nicht berichtet. Natürlich nicht, das Journal ist Kapitalismus 2 oder, wie es der Besitzer des Presse-, Tabak und Getränkeladens auf der Straßenseite gegenüber immer nennt, Wall Street Mystery News.

Fortsetzung: Marx für Dummies – die Zweite – Eingangsbemerkungen

Kategorien:Ökonomie Schlagwörter: , ,
  1. September 16, 2020 um 8:52 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. September 16, 2020 um 10:04 pm

    .
    Würde sich auch die Wüste mit Perlen statt mit Sand füllen,
    so wäre es doch unmöglich, die Gier von Bettlern zu stillen.

    – Saadi

    • No_NWO
      September 17, 2020 um 1:31 am

      Mmh! Klingt wie die kürzeste Zusammenfassung von Marx, die es überhaupt nur geben kann.

  3. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 6:18 am

    Ja, und der andere wollte keine Perlen vor die Säue streuen.

    Perlen des Wissens waren damit gemeint.

    Ist aber auch heute noch so.

  4. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 6:58 am

    Marx und das Kapital,
    gut,
    heute schreibt Corona ein Werk über das Kapital.

    Kaum jemand hat lesen gelernt.

    Vor 2000 Jahren sagte Jener
    mein Vater und ich sind eins.

    Das kann bis heut kaum jemand lesen.

    Mit mein Vater ist natürlich unser Gesamtbewusstsein gemeint
    das unsere Existenz auf den Planeten Erde erst ermöglicht.

    Ohne dieses eine Bewusstsein würde kein Universum existieren.

    Und sie forschen und forschen und können es nicht herausfinden.

    Sich selbst feiern haben sie gelernt.

    Wie sagte doch Diogenes der mit einer Lampe am Mittag über
    den Marktplatz lief

    ich suche einen Menschen

    gemeint war natürlich einen wissenden Menschen.

    Diese sind dünn gesät,
    unter Mrd einer.

    Ein Mensch der hinter der Schöpfung den unsichtbaren Gott
    erkennen kann.
    Der dann natürlich auch versteht wie die Schöpfung funktioniert.

    Wissen das an keiner Universität der Welt gelehrt wird.

    Dein Wille geschehe
    sappern sie ohne zu wissen was damit gemeint ist.

  5. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 7:39 am

    Dein Wille geschehe

    Der Mensch weiss nicht das es so etwas wie einen freien Willen
    nicht geben kann.

    Alles ist bereits vorgegeben, sprich vorhanden.
    Der Mensch hat die Wahlmöglichkeit was er als freien Willen bezeichnet.

    Die Erde und das Universum sind vorgegeben.
    Der Mensch soll die Materie untersuchen und hinter der Materie
    die Ursache für Materie erkennen.

    Das geht aber nur, wenn der Mensch erkennt wie seine elektrische Sinneswahrnehmung
    von Materie funktioniert.

    Dieses Universum ist ein vollelektronisches Universum.

    Ohne deine elektrische Wahrnehmung könntest du keine
    Sterne sehen.
    Frage einmal einen Neurologen.
    Er kann im Gehirn Strom messen aber niemals ein gesehenes Bild zeigen.

    Der Blick hinter den Spiegel der Schöpfung wird dir das offenbaren.

  6. September 17, 2020 um 8:37 am

    So weit konnte konnte Karl nicht denken.
    Er hatte sich zu sehr in das Konstrukt
    des Opfer/Täter-Denkens verstrickt.

    Seine Art zu denken war zu eng, um einen
    Satz wie den des Saadi formulieren zu können.

    • September 17, 2020 um 9:55 am

      Realitäten sind halt nichts für Menschen, die jenseits jedweden Lebens „schweben“.

    • No_NWO
      September 17, 2020 um 10:03 am

      Selbstverständlich können Teufel wie ein Marx mit den Gedanken eines göttlichen Saadi nicht mithalten. Logisch!

      Wie es heißt, sei Marxens «Das Kapital» das nach der Bibel meistverbreitete Buch aller Zeiten. Kommt das eine dieser beiden Hauptwerke der Literatur der Menschheit, die Bibel, von Gott, kann «Das Kapital» nur vom Teufel verfaßt worden sein. Ist ja doch logisch, oder!? Dualistisch logisch! (Tatsächlich ist das Kapital, verstanden als großer Gesellschaftsentwurf, von einem geradezu extremistischen Geist-Materie-Dualisten in die Welt gebracht worden: von dem katholischen Heiligen Bernhard von Clairvaux, Spiritus rector des Zisterzienserordens und der Tempelritter.)

      Ist die Bibel tatsächlich vielfach gelesen worden, kann das von Marxens Bestseller nicht behauptet werden. Insbesondere „Marxisten“ tun sich in grandioser Unkenntnis des Hauptwerks ihres Meisters hervor. Was nicht wundern muß, sagte jener Meister doch von sich, er sei „kein Marxist“. Und legte er seinen selbsternannten Jüngern doch dar, daß das Kapital – einmal angenommen, es sei ein Mensch – genauso „denken“ würde, wie sie selbst. Oder wie die Bibel: dualistisch. Geist-materie-dualistisch, um genau zu sein.

      So gesehen, ist Marxens Kapital, wenn auch kein heiliges oder teuflisches, so doch immerhin ein verblüffendes Buch. Als Exoteriker erklärt Marx dem modernen Untertanen die technisch-mechanische Seite der Welt des Kapitals. Als Esoteriker aber führt er ihn hinter die Bühne des geist-materie-dualistischen Denkens — und so zur Erkenntnis seines gesellschaftlich geprägten Selbstverständnisses bzw. der dem Menschen mit dem Geist-Materie-Dualismus eingegebenen Selbstverachtung.

      Befreie deinen Verstand! Aller Irrtum muß weichen, aller Wahn untergehen. Insbesondere der, Marx zu verstehen, ohne sein Hauptwerk zu kennen.

  7. September 17, 2020 um 11:28 am

    @ „Befreie deinen Verstand!“

    • Von wem oder was?
    • Wozu die Befehlsform?
    • Was überhaupt ist „Verstand“
    ― nach deinem Verständnis?

    🌱

    @ „Aller Irrtum muß weichen“

    Also Weltuntergang?

    Die ganze Welt der Sinne ist
    Irrtum. Sie ist eine Gaukelei.

    Politisches Denken hat seinen
    Reiz, ist aber Teil der Gaukelei.

    Ideologisches Denken ist wie im Kino:
    Eine Gaukelei innerhalb der Gaukelei.

    🌱

    @ „…aller Wahn untergehen. Insbesondere der, Marx zu verstehen, ohne sein Hauptwerk zu kennen.

    Wir sollten einen lichten Blick auf die
    jeweils anstehende Problematik werfen.
    Bücherregale stehen dabei nur im Wege.

    • No_NWO
      September 17, 2020 um 11:46 am

      Tut mir leid, dies fragen zu müssen, aber können Sie mir eventuell erklären, bitte, wieso ich den Eindruck habe, Sie seien nicht „real“, nicht eine „wirkliche“ Wesenheit? Erlauben Sie mir eine Ich-Botschaft: Ich empfinde Sie als befremdlich. Frage: Legen Sie es darauf an, Menschen das Gefühl zu geben, keine menschlichen Gegenüber mehr vorfinden zu können? Wollen Sie Macht ausüben, indem Sie gezielt Ohnmachtsempfindungen in Ihren Gegenübern auslösen und deren Wirklichkeitsempfinden verunsichern?

      • September 17, 2020 um 12:26 pm

        So sind sie halt, die Esoteriker. Keine Gefühle und nix mehr, nur noch schwebender Teppich und Diesseitsgelaber. Wer das nicht will, gilt als „unreif“, „infantil“, „unterentwickelt“ und schlicht dumm.

        • No_NWO
          September 17, 2020 um 2:07 pm

          Ja, das Ärgerliche das eine. Doch inhaltlich von Belang die Frage, ob es sich um eine neurologische Eigenheit handelt, zu denken etwa an eine der vielen Formen des Autismus; oder ob es sich schlicht um ein Beispiel für ganz ordinäre New Age – Massengehirnwäsche handelt. Was letzteres eine Vermischung mit Bösartigkeit nicht ausschließen würde.

          Wohlbekannt, beruht erfolgreiche Gehirnwäsche auf Erzeugung eines Schwäche- und Opfergefühls. Und mit Nietzsche dann zu wissen: Alles Böse kommt aus der Schwäche.

          Opfer rächen sich. Am liebsten an den Starken und Glücklichen. Und da Opfer alle anderen Menschen als stark und glücklich halluzinieren, rächen sie sich wahllos an… — …an der ganzen Welt.

          Gut. Aber was tun wir mit diesen Erkenntnissen? Sie sind machtlos. So wie alle Erkenntnis dem Wahne gegenüber machtlos ist. Und was tun wir nun mit unserer Erkenntnis, dem Wahne gegenüber machtlos zu sein!? Oh, die machen wir Nirmalo zum Geschenk!
          😀😁😂🤣

          • September 18, 2020 um 11:35 am

            M. Meinung nach handelt es sich um new age = Massengehirnwäsche.
            Von Nietzsche halte ich nichts.
            Von all diesen Automatismen halte ich auch nichts, wie zb. „Opfer rächen sich“ (immer). Oder dieses unsägliche „Resonanzgesetz“. Deren Beispiele gibt es unzählige. Die zeugen alle nicht davon, daß jemand noch klar denken kann, denn es wird einfach irgendwas nachgeplappert.
            Konfrontiert man diese Leute dann mit der Realität (beispielsweise der Realität der finanziellen Armut), beschimpfen sie einen, oder sie ziehen sich zurück in ihren esoterischen Flucht-Tempel.
            Was tun mit der Erkenntnis? Na, gar nix. Es reicht doch wenn ich das erkenne. Und Du, anscheinend auch.

  8. September 17, 2020 um 2:30 pm

    Manche Leute können gut mit der intellektuellen
    Partition des Verstandes agieren. Karl Marx gehört
    zu diesen. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß
    es sich lohnt / empfiehlt, solcher Art Produkte zu lesen.

  9. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 2:41 pm

    @ solcher Art Produkte zu lesen.

    Seit wann produziert das Bewusstsein Materie ?

    Gut, Lenin, aus Zürich nach Moskau geschleust um ein russisches Land

    na gut, sagen wir aus den Feudalismus in den Kommunismus zu führen.

    Andere studieren Physik und wissen nicht das die Gravitation polar ist.

  10. September 17, 2020 um 2:51 pm

    Du sprichst in deinem Beitrag
    von Opfer und von Schwäche.

    Bombenleger, Heckenschützen
    und Selbstmordattentäter sind
    keine starken Charaktere.

    „Alle Bosheit kommt
    von der Schwachheit.“

    ― Jean-Jacques Rousseau

    Ja, denn der Starke hat es
    nicht nötig, falsch zu sein.

    • No_NWO
      September 17, 2020 um 3:20 pm

      Immerzu äußern Sie sich in kryptischen Andeutungen. Eine Beantwortung der in meinem Kommentar «No_NWO zu September 17, 2020 um 11:46 am» an Sie gerichteten Fragen steht aus. Wenn Sie denn bitte geruhen möchten.

      • Peter Brehmer
        September 17, 2020 um 4:32 pm

        Die Antwort zu ihrer Frage steht da. Sie haben sie nur nicht verstanden.

        • No_NWO
          September 17, 2020 um 6:06 pm

          Wenn dann Sie doch bitte so freundlich sein möchten, mir die von Herrn Nirmalo gegebene Antwort zu erläutern. Denn Sie teilen mit, eine Antwort sei bereits erteilt, nur würde ich diese Antwort nicht verstehen. Vielen Dank!

  11. September 17, 2020 um 3:04 pm

    Gerd: „Frage einmal einen Neurologen. Er kann im Gehirn Strom messen aber niemals ein gesehenes Bild zeigen.“

    Sie zum Beispiel will unsere Wissenschaft nicht sehen:

    Die klare Trennung zwischen dem, was objektivierbar ist
    und dem Subjektiven, worauf sie keinen Zugriff hat und
    auch niemals haben wird.

  12. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 3:25 pm

    @ Seine Art zu denken war zu eng, um einen
    Satz wie den des Saadi formulieren zu können.

    Ich weiss das ich nichts.

    Obwohl ich schon allerhand an Wissen habe.

    Ich denke also bin ich
    besitzt für mich an keinerlei Gültigkeit.

  13. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 5:26 pm

    @ Gerd: „Frage einmal einen Neurologen. Er kann im Gehirn Strom messen aber niemals ein gesehenes Bild zeigen.“

    Sie zum Beispiel will unsere Wissenschaft nicht sehen:

    Die klare Trennung zwischen dem, was objektivierbar ist
    und dem Subjektiven, worauf sie keinen Zugriff hat und
    auch niemals haben wird.

    Nirmalo

    den habe ich verstanden.
    Und Martin ???

    Na ja, er betreibt zumindest Blog-Hygiene
    ohne zu ahnen was geistige Hygiene ist.

    Sich z.B. nicht vom Corona-Fieber anstecken zu lassen.

    Klar könnte man sich dagegen impfen lassen.
    Guido Vobig schrieb hier vor Jahren etwas um die Impfung.

    Vielleicht sollte Martin seine Impfung mal auffrischen lassen.

    Das ist nicht persönlich gemeint, sondern an die Impflicht des Blogs.

  14. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 6:32 pm

    @Die klare Trennung zwischen dem, was objektivierbar ist
    und dem Subjektiven, worauf sie keinen Zugriff hat und
    auch niemals haben wird.

    Ich verstehe das, erkläre das einmal Dr Martin.

    Das Objekt kann niemals Zugriff auf das Subjekt haben-
    Martins Fachkollegen glauben das Objekt und Subjekt über das Gehirn
    verbunden sind, die Armen.
    Armer Martin, Materie denkt nicht.

    Was denkt sich die Sonne dabei, Wärme abzustrahlen.
    In den kalten Raum.
    Dann plötzlich erwärmt sich das Sonnenlicht wieder.
    In Lichtgeschwindigkeit.

    Martin ich möchte deinen Hut nicht tragen.

    Hinterfragen

    nicht so dein Spezialgebiet.

    Die Erdatmosphäre ist wie gross ?
    Licht reist etwa 8,2 Minuten von der Sonne zur Erde.
    Bei minus 272 Grad Celsius.

    Wieviel Zeit hat Sonnenlicht um sich beim Eintritt in die
    Erdatmosphäre vom Kälteschock zu erholen.

    Martin, deine Fachkollegen wissen nicht einmal,

    lassen wir das.

    Krabbelgruppe.

  15. Gerd Zimmermann
    September 17, 2020 um 8:19 pm

    @ Wenn dann Sie doch bitte so freundlich sein möchten, mir die von Herrn Nirmalo gegebene Antwort zu erläutern.

    Ich denke ich antworte von Herrn Nirmalo.

    Alles Wissen ist gewusst.

    Um das Wissen zu wissen muss man etwas über den Dingen schweben.

    Zum Bleistift sich von Coron nicht infizieren lassen.

    Corona gibt es nicht, genauso wie es keine Materie gibt.
    Ihr seid verdammt gute Schauspieler,
    ohne das sie wissen welches „Schauspiel“ hier uraufgeführt wird.
    Das Universum das Leben und der ganze Rest.

    Gut, muss man auch nicht wissen.

    Besser so. Würde sonst deinen Verstand sprengen.

    Das was du Gehirn nennst.

    Ein Gehirn denkt nicht.
    Seit wann können Atome denken ?

    Antworte mir bitte nicht
    sonst müssten wir uns auf irgendeine Atommodelltheorie einigen.

  16. Gerd Zimmermann
    September 18, 2020 um 1:07 pm

    Ja, denn der Starke hat es
    nicht nötig, falsch zu sein.

    Hmmmh, gut,
    wenn Du mit Stärke geistige Reife meinst
    einverstanden.

    Wenn sie wüssten,
    das die militärisch Macht der USA weniger Wert ist

    ALS

    sagen wir

    NICHTS.

    Oder meine ich GAR NICHTS.

    Die kleinen buntbedruckten Scheinchen sind völlig unbebeindruckt
    wohin sie wandern.

    Man sagt
    Geld regiert die Welt.

    Kannst du mit Geld den Sonnenaufgang kaufen ?

    Oder steht hinter dem Sonnenaufgang noch etwas anderes
    dahinter.

    Zum Beispiel die Idee.
    Vom Sonnenaufgang.
    Diese Idee kannst du nicht beeinflussen,
    da du in der Idee vom Sonnenaufgang lebst

    UND

    es nicht bemerken kamst.

    Du verhälst dich wie ein Kaninchen das vom Anblick der Schlange
    hypnotisiert ist.

    Und nun

    übersetze einmal das Wort Schlange mit Kapital.

  17. Gerd Zimmermann
    September 18, 2020 um 2:19 pm

    @ Dann müßtest du hier längst verschwunden sein.

    Wofür ?
    Wenn ich weiss das ich eigentlich gar nicht existiere.

  18. Gerd Zimmermann
    September 18, 2020 um 2:25 pm

    Ich scheine zu existieren, wie die Erde, die Milchstrasse und das Universum.

    Das nennen wir die Realität.

    Wissenschaftler verwechseln die Wirklichkeit mit der Realität.
    Die Realität gibt es nicht.
    Die Wirklichkeit schon.

  19. Gerd Zimmermann
    September 18, 2020 um 2:33 pm

    Mit anderen Worten

    die Realität kann man sehen aber nicht wissen,
    die Wirklichkeit kann man wissen, aber nicht sehen.

    Träum weiter, deinen Tagtraum. Wachtraum genannt.
    Nachts träumst du ja auch.

    Warum ?
    Weil „dein“ Bewusstsein niemals schläft.

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