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Um von dort aus zu herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit

Vom Pöbel von seiner angestammten Burg vertriebener Adel suizidiert sich. So Hermann Hesse wie auch der literarische Gigant Stefan Zweig.

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Eigenartig, sind die Genannten doch nur Bürgerliche gewesen. Wieso eigenartig. Hatte das Bürgertum sich denn nicht an die Stelle des Adels gesetzt!? Und hatte sich mit dieser Tat zu ÜBERadel gemacht: Napoléon, Kaiser, Empéreur! Oder die Bolschewiki.

Der eine wird gekreuzigt, weil er zu grob ist. Ein anderer wieder ist zu charmant. Oder zu sehr dies oder zu sehr das. Das „zu“ wird allemal gefunden! Und schon wird aus einem Pöbel ein neuer Adel.

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Jacques de Molay, der vom französischen König Philippe IV., genannt „der Schöne“, für lange Jahre eingekerkerte Tempelritter-Abt, wurde zusammen mit einem Gefährten als Ketzer verbrannt. Seine letzten Worte:

Gott wird unseren Tod rächen.

Jakob von Molay musste diesen Tod annehmen, tat er doch Philippe jenen von diesem herbeigesehnten Gefallen des Suizids NICHT. Welche Kampfansage! Und ja, einige Jahrzehnte danach zerschlug die Pest über fünfzig lange Jahre hinweg das Land von Philippe. Und etwa ein Jahrhundert nach Ende der Pest waren sie zurück. Nicht sie selbst. Sie schickten einen Proxy mit Namen «Protestantisches Bürgertum» bzw. «Das Kapital», dessen erster Keim von demjenigen in die Welt gebracht worden war, der damals auch sie, die Tempelritter, erschaffen hatte: von dem Zisterzienserabt Bernard de Clairvaux.

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Nein-nein, NICHT das Bürgertum hatte sich an die Stelle des Adels gesetzt. Auf des letzteren Platz in der alten königlichen Ständeversammlung war in der revolutionären Nationalversammlung nun die Geistlichkeit gerückt! Und das Bürgertum, jener vormalige dritte Stand – Plebs! -, saß nun auf dem vormaligen Platz der Geistlichkeit, in der Mitte, wo zuvor auch der Platz des Königs gewesen war. Bloße Symbolik? Auf den so nun freigewordenen Platz des Plebs, des dritten Stands, mußte irgendwer gesetzt werden. Die Wahl fiel leicht. Man nahm den Nährstand, die Bauern.

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Hier, heute und jetzt entledigen sie sich ihres Proxys endlich. Sie sind am Ziel und legen die ihnen als Gewand eines emporgekommenen Plebs immer lästig gewesene Verkleidung des Bürgertums ab.

Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, das Bürgertum kann gehen! Denn allezeit und allemal regierte sie die Geistlichkeit, der «Geist» Bernhards, ein alles Materielle verabscheuender Geist — Kosmos, Welt, Natur und Mensch: all dies Teufelswerk! Gott ist Geist, reiner Geist, der sich nicht mit Materie befleckt.

Historische Flagge der Tempelritter
in den Kreuzzügen

Auf weiß-schwarzem Grund, auf dem Symbol des strikten Getrenntseins von Geist und Materie, ein rotes Kreuz. Ein Symbol des Gekreuzigten, der seinen natürlichen Leib auf- und sein Blut hingab. Und auffuhr in den Himmel, in das Reich des reinen Geistes. Um von dort aus zu herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Die Neue Weltordnung. „Sie.“

Euer No_NWO

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , , ,
  1. August 24, 2020 um 10:07 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. August 24, 2020 um 10:37 pm

    hallo, danke für den Beitrag,
    NWO heißt ohendies No World Order,
    denn jetzt kommt ALLES am TISCH,
    so wahr uns Gott helfe, und ich weiß, er tut es, er macht es, JETZT, in diesem Sinne, alles LIebe, im Namen Jesus Chirstus, und GOTT mit UNS!
    danke, im Namen Jesus Chrstus,
    danke, jesus, herzlichen Dank.
    AMEN. AMEN. AMEN.
    ❤ love & peace ❤

  3. August 25, 2020 um 8:28 am

    Jacques de Molay: „Gott wird unseren Tod rächen.“

    Wird er nicht.

    Warum sollte sich das Höchste für
    unsere Albernheiten interessieren?

    • No_NWO
      August 25, 2020 um 10:47 am

      Jeder erschafft sich SEINEN Gott. Manche dieser Götter sind ohnmächtig, manche vermögen dies oder das zu bewirken. Aber sie alle sind wirksam wirkend, selbst die ohnmächtigen: sie bewirken Ohnmacht. Der Gott von Jacques Molay bewirkt Macht über Kosmos (Elon Musk), Welt (Geo-Engineering), Natur (Klima-Engineering/Klimaveränderung) und Mensch (Massenmanipulation).

  4. Gerd Zimmermann
    August 25, 2020 um 9:07 am

    @ Warum sollte sich das Höchste für
    unsere Albernheiten interessieren?

    Dem ist wohl so.

    Gott mischt sich in unsere inneren Angelegenheiten nicht ein.
    Er nimmt nicht teil an einen Einzelschicksal.

    Gott kann alles was denkbar ist.
    Eine Spontanheilung bei fortgeschrittenen Krebs ist möglich wenn
    sich das „Opfer“ mit Gott verbindet.

    Beten hilft da nicht, nur das Wissen darum.

    Gott ist kein alter Mann der sich seinen Bart von Engeln kämmen lässt.
    Gott ist absolute Stille, Dunkelheit und Bewegungslosigkeit.

    Wer Gott wirklich finden will sollte diese Ruhe im eigenen Körper suchen.

    Viele suchen irgendwo da draußen und können nicht erkennen
    das Gott, also Bewusstsein, nur da drinnen gefunden werden kann.

    Da draußen kann nur die Manifestation Gottes gefunden werden,
    das Universum.
    Du selbst bist nicht nur ein Kind deiner Eltern, du bist auch eine
    Manifestation Gottes.

    Suche die Stille in dir, Gott spricht durch Intuition mit dir.

    Jede Erfindung die jemals gemacht wurde entstand durch Intuition.

    Tesla brauchte keine Zeichnungen, er sah „seine“ Ideen vor dem
    geistigen Auge.

    Das ist nicht schwer zu verstehen.

    Tesla war mit seinen knapp 800 Patenten ein grosser Mitwisser
    und wird heute noch von vielen als Esoteriker belächelt.

    Leute die so etwas tun haben nicht das geringste Wissen,
    um den Schöpfer und seine Schöpfung.

  5. Gerd Zimmermann
    August 25, 2020 um 9:33 am

    P.S.

    Wer Gott in sich finden kann wird ALLES Wissen finden.

    Geburt, Leben und das, was wir Tod nennen ist nur ein Zyklus.

    Dieser Zyklus kennt keinen Anfang und kein Ende.

    Egal ob Virus, Mensch oder Sonne, selbst das Universum unterliegt diesen Zyklus.

    Wer das erkennen kann wird seine eigene Unsterblichkeit erkennen.
    Die Angst vor dem Tod wird es dann nicht mehr geben.

    Wie sagte doch Tesla ?
    Unser Körper ist „nur“ eine elektrische Maschine.

    Wo er recht hat er recht.

    Dein Wille geschehe ……….

    Dein kleiner Finger wird sich nicht bewegen wenn nicht ein Wille
    dazu vorhanden ist.

    Lipet brachte den Nachweis in seinen Experiment.

    Leider aber von der Fachwelt absolut unverstanden.

  6. Gerd Zimmermann
    August 25, 2020 um 9:48 am

    Wie sagte schon Jesus

    wer das erkennt,

    wird den Tod nicht schmecken.

    Bis heute vollkommen unverstanden.
    Trotz aller wissenschaftlicher Bemühungen herauszufinden wie das Leben
    auf die Erde kam.

    Dafür Diskussionen ob die Erde rund oder flach ist.
    Die Erde ist rund

    ABER

    ein interpretierter Planet.
    Ein WUNDERschöner Planet.

  7. Gerd Zimmermann
    August 25, 2020 um 10:10 am

    https://de.wikipedia.org/wiki/Imperativ_(Modus)#:~:text=Der%20Imperativ%20(lateinisch%20%5Bmodus%5D,zum%20Ausdruck%20eines%20besonderen%20Sprechakts.

    Nirmalo

    kurz zu Immanuel Kant und seinen Imperativ.

    Keine Theorie irgendeiner wissenschaftlichen Aussage konnte bis
    heute bewiesen werden.

    Jede Aussage beruht einzig auf empirischer Beobachtung.

    Mhhhhhhhm.

    Könnte man ja mal drüber nachdenken.

    Über die Atommodelltheorie.

    • August 25, 2020 um 2:21 pm

      @ Gerd,

      Kant´s Imperativ ist keine „Befehlsform“ (deine Wikipedia-Markierung)
      im engen Sinne, sondern eine Formulierung mit Nachdruck.

      Ein Befehl im eigentlichen Sinne
      verlangt unbedingten Gehorsam.

      Befehl ohne Gehorsam ist sinnlos.

      Immanuel appelliert an das, was vom Hörenden
      bereits gewußt ist. Es ist nicht mehr als eine Erinnerung.

      Sein Imperativ fordert
      keinen tumben Gehorsam,
      sondern (mögliche !) Einsicht.

  8. August 25, 2020 um 11:11 am

    @ „Jeder erschafft sich SEINEN Gott. Manche dieser Götter sind ohnmächtig“

    Alle von dir oder mir erschaffenen Götter sind ohnmächtig – es gibt sie nicht.

    Phantasie-Gebilde sind nur als Fantasie mächtig.

    Aber ja, eine Vorstellung kann auf die Psyche des Fantasierenden wirken. Ganze Kriege beruhen auf dummen Vorstellungen.

    @ „sie bewirken Ohnmacht“

    ◾ Nichts kann Ohnmacht bewirken.
    ◾ Macht kann generiert werden.
    ◾ Macht ist eine Unbalance.
    ◾ Nicht-Macht ist der Normalzustand.

    Ein eifersüchtiger Mensch ist zunächst nur ein bißchen verrückt, mehr nicht, aber er kann auf Grund seiner psychischen Situation, ausgelöst durch seine Imagination, sehr viel Macht generieren (Otello).

    • No_NWO
      August 25, 2020 um 11:25 am

      Sagen wir einfach anstatt von Göttern besser Götzen. Der „Christengötze“ — wie lustig das klingt! Und wie wahr es wäre, würde es im Geiste als „Kristengötze“ verstanden. Als das, was es tatsächlich ist.

      Alle diese Götzen sind von geist-seelischen Traumata erzeugt. In ihnen konzentrieren sich Projektionen und Zwanghaftigkeiten, die aus Traumata hervorkommen. Bei einzelnen würde man von Psychosen sprechen, im Falle von identischen Traumatisierunge größerer Kollektive heißt es dann „Gott“. (Wir Wissenden nennen solche Götter „Götzen“. Götzen sind Menschenwerk, ganz so wie auch der Kristengott Menschenwerk ist, erschaffen von Gewaltsamkeit, von den Kristen „Mission“ genannt.

      Ja, Wörter und ihre Bedeutungen.

  9. Gerd Zimmermann
    August 25, 2020 um 11:24 am

    @ ◾ Macht ist eine Unbalance.

    wissenschaftlich ausgedrückt

    plus eins gleich Null gleich minus eins

  10. Gerd Zimmermann
    August 25, 2020 um 2:48 pm

    @ Ein Befehl im eigentlichen Sinne
    verlangt unbedingten Gehorsam.

    Zum Beispiel weltweite Maskenpflicht.

    Und die Augsburger Puppenkiste lässt ihre Puppen tanzen,
    nicht nach Regierungen, nach den Sternen.

  11. Gerd Zimmermann
    August 25, 2020 um 4:58 pm

    @ Kant´s Imperativ ist keine „Befehlsform“ (

    Dessen bin ich mir bewusst.

    Genauso wie physikalische Gesetze keinerlei Befehlsform unterliegen, oder Martin ?

  12. No_NWO
    August 26, 2020 um 1:24 pm

    Im Geiste von «Die Geburt der Tragödie», erster großer Essay von Friedrich Nietzsche, hier ein Blick auf diesen Thread:

    Die Theaterkunstform Tragödie kennt nicht Helden, nur schmähliche Verlierer. Sie feiert das alles Verständige verlachende Absurde.

    Nun endlich zu Gewinnern geworden – denn: Ist nicht „Macht eine Unbalance“, ist sie nicht, „wissenschaftlich ausgedrückt, plus eins gleich Null gleich minus eins!“ (Gerd Zimmermann) – feiern die allem Starken und Glücklichen Abholden, all jene, welche der Macht, vor allem und insbesondere ihrer eigenen(!), allezeit scheelen Blickes begegnet sind, ihren großen Triumph! In der Aufführung der Tragödie zu Zeiten der Alten entäußerte sich jene von Rachelust geschwängerte morbide Faszination der Schwachen und Elenden an der Ohnmacht der Starken und Glücklichen in Form des Chores der Satyrn. Vampirisch energetisiert von der totalen Niederlage, vom völligen Elend der Starken und Glücklichen – Minus mal Minus ist Plus – feierte dieser Chor dennoch das — Starke und Glückliche!
    Wie pervertiert auch immer, zuletzt obsiegen das Starke und Glückliche, das Grundgesetz aller Kultur.

    Bezugnehmend auf die von Erich Neumann vorgestellten blutorgiastischen archaischen Fruchtbarkeitskulte: Das Blutopfer des Starken und Glücklichen, des Stieres, soll Mutti Fruchtbarkeit verleihen. Faschismus ist vampiristische Siegesfeier der Schwachen und Elenden über das Starke und Glückliche: des Untertanen über die Freiheit. Eine Feier, der das Lächerliche anhaftet, wie das Gefieder dem Teer. Und der das hämisch triumphierende Lachen bald schon im Halse stecken bleiben wird.

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