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Erlebnisbericht eines Pfarrers von der „Ende der Pandemie“ Demo am 1.8.2020 in Berlin

Ein anonymisiertes Schreiben eines Demoteilnehmers in Berlin am 02.08.20, der auch 1989 auf dem Alex dabei war.

Einige Eindrücke zu später Stunde:

Bild: Schenkung via Facebook-Kommentar

Unvergessliches Erlebnis – das Volk war auf der Straße – so habe ich es zuletzt November 1989 erlebt! Damals war ich angehender Pfarrer, heute 31 Jahre später bin ich mit meinen Kindern und einem Freund, einem Mönch dabei gewesen und bin zu tiefst dankbar dafür!

Damals – 1989 – sollen 400.000 auf dem Alex gewesen sein, heute waren es weit mehr als doppelt soviel! Ich habe noch nie soviele Menschen auf einmal gesehen! Unvergesslich!

Durchweg waren die Demonstranten friedlich, gut gesonnen, konstruktiv.
Hochachtung vor den Organsisatoren: Exquisit, verantwortungsvoll, immer wieder zur Besonnenheit aufgerufen! Immer wieder riefen die Organisatoren auf, sich an die Regeln zu halten. Dies war schwer, denn teilweise wurden die Demonstranten durch die Polizisten in enge Räume „gedrängt“, teilweise waren manche Straßen gar nicht abgesperrt und die Autos, vor allem Taxen, fuhren wild durch die Menschenmenge. Und vor allem: Wohl niemand hatte in den kühnsten Träumen mit soviel Menschen gerechnet!

Alles einmalig durch die Ordner begleitet! Jede Demokratie könnte stolz und dankbar für solche Menschen sein!

Zu Beginn ein langer, ich schätze 10 km führender Gang durch die Stadt, trotz Hitze alles dabei: eine 84 jährige Oma aus Eisenach schenkte mir eine Blume, Familien, Verkäuferinnen, Ärzte, Rechtsanwälte, ein türkischer Koch, Byker aus München, Lehrerinnen, unzählige Jugendliche, Studenten, muslimische Frauen, immer wieder Ehepaare und Familien aus allen Bevölkerungsschichten – ich habe soviel nette und tolle Leute kennengelernt!

Von einem solchen Publikum kann ein Kirchentag nur träumen! Dann wären wir Volkskirche!

Tolle, phantasievolle Plakate!

Geradezu witzig waren die Gegendemonstrationen, soviel ich weiß von Antifa, SPD und „Omas gegen Rechts“. Mir sind sie an 3 Stellen begegnet. Das waren insgesamt nicht mehr als 200 Leute! Sie erinnerten mich an die bestellten Stasi-Leute im Herbst 1989. Bewegend wie friedlich der große Demonstrationszug auf die beleidigenden, flätigen Ausfälle und das Zeigen des Stinkefingers „Nazis raus!“ zu den Gegendemonstranten reagierte.
Mit unzähligen Leuten habe ich mich unterhalten. Sie waren völlig baff, als sie hörten, dass ich Pfarrer bin. „Die Kirche schläft total“ war der Grundtenor! 6 Leute haben mir erklärt, dass sie so enttäuscht sind über das Verhalten der Kirche, dass sie in den letzten 4 Wochen ausgetreten sind. In der DDR und vor allem im Herbst 1989 hätten sie Kirche ganz und gar anders erlebt! Ich habe mich geschämt, wirklich geschämt.

Am Rande des Umzugs beobachtete ich, wie ein RBB-Team versuchte, Menschen anzusprechen und nach den Beweggründen ihrer Teilnahme zu fragen. Die Menschen lehnten ab und ich hörte wiederholt die Begründung: „Ihr habt uns gestern als Corona-Leugner und Rechtsradikale verunglimpft. Mit Euch sprechen wir nicht.“

Ich ging daraufhin zu dem Team und erklärte meine Beweggründe: Daß ich im Frühjahr 3 Beerdigungen hatte von Menschen, die nicht an oder mit CORONA; sondern seelisch vor Einsamkeit zu Tode verkümmert sind und dass ich das für eine menschliche Gesellschaft unwürdig halte. Ich erzählte ihnen, dass meine Frau statt mit 25 wie sonst, jetzt mit 35 Teilnehmern in die Sommerfreizeit fuhr, weil die Eltern selig waren, dass endlich irgendetwas mit ihren Kindern veranstaltet wurde und diese Gemeinschaft erfuhren. Ich erzählte ihnen, dass ich in der unmittelbaren, sowieso schon gebeutelten Umgebung den Niedergang von 2 Gasthöfen und jeglicher Kultur erlebte……Ich sagte Ihnen auch, dass ich die Diffamierung der Teilnehmer als Corona-Leugner und Rechtsradikale schmerzlich und für unverantwortlich halte…. Ob das je gesendet wurde?!

Der Faktencheck macht klar: es waren definitiv keine 1,5 Millionen. Offiziell seien es nur 20.000 gewesen.

Bereits um 14.30 Uhr meldeten die Mainstream-Medien völlig lächerliche Teilnehmerzahlen und den Abbruch der Demonstration. Tatsächlich erfolgte der Abbruch erst ca. 2 Stunden später. Ich hatte das Gefühl, dass er geplant war. Man hatte Angst, dass noch mehr Menschen kommen! Völlig unnötig unverhältnismäßig erfolgte dieser Abbruch durch die Polizei (vor allem wenn ich an die BLM-Demonstrationen denke, auch alles gegen die „Regeln“; die Polizei ordnete, aber griff nicht ein).

Die Menschen ließen sich nicht durch die massenweise provokant aufmarschierende bewaffnete Polizei beirren. Ich war und bin immer ein Freund der Polizei gewesen. Ich habe erlebt im Herbst 1989, wie die Polizei sich hinter das Volk stellte. Heute hat mich die Polizei tief enttäuscht. Dass die Demonstration nicht eskaliert ist, ist der besonnenen Lenkung der Organisatoren und der Reife der Demonstranten zu verdanken!
Für mich tief ergreifend, berührend und hoffnungsvoll, als in der angespannten Atmosphäre Herr Dr. med. Schiffmann (bekannt aus seinen Internet-Analysen zu Corona) das Vaterunser betete!!!!

Liebe Grüße und Gott befohlen! – Ihr K. (Quelle)

Ergänzung: 2 Frauen erklärten mir, dass sie vor kurzem aus der SPD ausgetreten sind, 1 Rechtsanwalt aus Bayern erzählte von seinem Austritt aus der CSU! Und: Ich habe 6 Regenbogenfahnen gesehen, aber nur eine Reichskriegsfahne.

Nachtrag vom 5.8.2020: Ein weiteres, sehr emotionales Stimmungsbild

Anmerkung 1: ich freue mich in den Kommentaren über Bilder von witzigen und aussagekräftigen Plakaten von der Demo in den Kommentaren

Anmerkung 1: Rubikon will es genauer wissen:

Kategorien:Gesellschaft
  1. Martin Bartonitz
    August 3, 2020 um 11:23 pm

    „Ich schäme mich inzwischen, dass ich die Partei Die Grünen mit gegründet haben.“

    • No_NWO
      August 5, 2020 um 12:56 pm

      A ==> Clemens Cuby: „Geld darf keine Ware sein.“

      Unter dem Kapital, so Karl Marx, sei die Arbeitskraft eine Ware.

      B ==> Rudolf Steiner unter Verweis auf Karl Marx: „Die Arbeitskraft darf keine Ware sein.“

      Wer A sagt, muß auch B sagen. Denn die „Arbeitskraft“ ist niemand anderes als der Mensch.

      So aber der Mensch eine Ware ist, was ist er dann, wenn nicht ein Sklave.

      Ja, schwierig, den Blick nicht vom Fetisch Geld (ab)lenken zu lassen. Nicht der Zins ist die Sklaverei — die Sklaverei ist die Sklaverei.

      • August 10, 2020 um 11:46 pm

        Rudolf Steiner: „Die Arbeitskraft darf keine Ware sein.“

        Warum nicht? – Sofern sich Käufer
        und Verkäufer handels-einig sind?

  2. Martin Bartonitz
    August 4, 2020 um 9:29 am

    „Das Klima der Angst und Einschüchterung, die autoritäre Radikalisierung der Politik – das alles gab es schon einmal: in den Monaten nach dem 11. September 2001. Was damals terroristische „Schläfer“ waren, sind heute die Viren – unberechenbare Feinde, vor denen die Regierung Schutz verspricht. Dieses Narrativ lädt zu Manipulationen ein. Eine Warnung.

    Es mag seltsam anmuten, eine Verbindung zwischen dem Terroranschlag und der Pandemie zu ziehen, doch ein Vergleich mit den Ereignissen vor gut 20 Jahren ist erhellend. Sowohl 9/11 wie auch Covid-19 sind Auslöser für eine große gesellschaftliche Umgestaltung gewesen, welche in beiden Fällen auf Angst basiert, einer Kriegslogik folgt und die Aufmerksamkeit der Masse dauerhaft in eine Richtung lenkt. Die Gemeinsamkeiten sind zahlreich…“

  3. Martin Bartonitz
    August 4, 2020 um 9:33 am

  4. Martin Bartonitz
    August 4, 2020 um 9:36 am

  5. August 4, 2020 um 10:37 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  6. August 4, 2020 um 10:40 am

    Das Ende der Pandemie? Ja, wo denn? Schickt die Pfaffen in die Wüste!

    • leon
      August 5, 2020 um 4:16 pm

      Ich liebe und achte dich… sag was hast du persönlich für das ,,ende der Plandemie““ getan…????
      Bist du nur noch garstig…. mann wir habens we igstens versucht bei 34°c…. das erste mall seit 30.jahren haben wir den arsch hochbekommen und haben es versucht… und in 14.tagen sind wir 2.millionen und machen das licht in berlin aus…. sei lieb ,endlich mal wieder..

      • August 6, 2020 um 1:06 pm

        Ihr kommt zu spät. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
        Ich bin nun 59 Jahre alt, davon 7 Jahre chronisch krank und arm (Grundsicherung). Ich kann weder weit fahren noch stundenlang auf demos gehen, aus finanziellen Gründen nicht und aus gesundheitlichen Gründen schon gar nicht.
        Ich war auch mal gesund. Da habe ich viel getan. Für Idioten wie dich. Nur: Ihr wolltet das damals nicht hören. Nun ist es zu spät. Aber nicht mal das wollt ihr hören. Statt dessen zieht Ihr über Aktivisten her. Traurig, traurig!

        • leon
          August 15, 2020 um 12:52 pm

          Dann erklär doch mal einen idioten wie ich einer bin, was zu tun ist… wie ,was, soll getan werden um diese faschistische regierung zum aufhören zu bekommen…sag mal ganz konkret was den deiner meinung nach getan werden mus… es gibt viele gründe. Und das du mich als idiot betietelst. Obwohl du mich nie kennen lernen durftest. Zeugt von deiner geistiegen reife… und nun los,, schreib mal was richtieges,,, nicht nur motzen,maulen,und selbstmitleid,wie ich bin ja sooo ein sozialfall,ich habs sooo schwer, keiner mag mich… ps.ich kann mir von dir kein urteil bilden.. weil ich mal 10-20 kommentare von dir las…. aber du kannst selbst dies….sehr gut,,idiot“…ps.ich hab mal recharschiert was du so damals so tatest, damals wo du all deine energie, den anfängen der AFD. Gabest und bitterlich auf die fresse bekammst. So miss teuteburg… nun erzähl mal…

  7. Fluß
    August 4, 2020 um 1:56 pm

    Die Menschen sind wie Mischkulturpflanzen.
    https://www.plantopedia.de/mischkulturtabelle-gemuese/

    „““ Die Mischkultur ist eine der wichtigsten Faktoren beim Anbau von Gemüse und Kräutern. Kräuter- und Gemüsesorten vertragen sich nicht immer untereinander und aus diesem Grund ist die Mischkultur entstanden. Diese setzt gute Nachbarn nebeneinander und sortiert schlechte aus, damit sie sich nicht gegenseitig Platz, Nährstoffe und Licht stehlen. Zudem schützen Mischkulturen vor dem Auslaugen des Bodens und der Ausbreitung von Unkraut. Welche Gemüsesorten nebeneinander gepflanzt werden sollten, erfahren Sie hier. „““

    Bei der Gegen-Demo war das Unkraut die Omas für links (nennen sich gegen rechts), SPD usw., also die Gegner der *Freiheits-Demo.

    Ich hatte auch einen Flyer dafür im Briefkasten. Von einer Gruppe, die immer Sonntags eine Demo macht. Also wenn alle, die eh am WE Demos veranstalten, nach Berlin sind, dann muß es sehr voll gewesen sein.
    Menschen für eine direkte Demokratie, sie bestimmen direkt mit.

  8. Martin Bartonitz
    August 4, 2020 um 7:59 pm

    Netzfund:

    Es reicht!
    Ich wundere mich, was HIER grad los ist. Wobei: Mich wundert nichts mehr!
    Viele Menschen stehen auf für ihre Freiheit und werden nun an den Pranger gestellt (NOCH werden sie nicht mit Steinen beworfen!).
    Viele MENSCHEN (JA: Einfach nur Menschen) gingen am 1.8.2020 auf die Straße in Berlin und werden nun als Rechtsradikale, Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner oder gar „Covidioten“ (🙈) betitelt.
    Einige kenne ich sogar und diese sind die friedvollsten und herzlichsten Menschen überhaupt.
    Sie hinterfragen nur einiges, was HIER grad so abgeht.
    Vielleicht wird das nun alles so gewollt: Diese extreme Spaltung – die, die hinterfragen und die, die einfach schlucken.
    Ich frage mich auch, ob wir je wieder -ganz offiziell ohne Maske!- unser Lächeln zeigen dürfen.
    Oder sollen wir keine Warmherzigkeit untereinander mehr spüren?
    Sollen wir uns gegenseitig anpragern und anschwärzen?
    Gibt es denn wirklich nur noch mehr Schwarz oder Weiß?
    Sind jetzt die, die hinterfragen, die schlechteren Menschen?
    Ich leugne nichts.
    Ich hinterfrage nur UND
    Ich möchte auch endlich wieder frei atmen können!
    Und BITTE kommt mir jetzt nicht mit Kommentaren wie „…aber die haben keinen Abstand gehalten.“, „…aber die hatten keine Maske auf“.
    Einfach mal stehen lassen.
    Punkt.
    Text stammt von der bezaubernden Sabrina Schraml

  9. Martin Bartonitz
    August 4, 2020 um 8:12 pm

    Andrea Pfeifer postete auf Facebook:

    Heute bin ich hin- und her gerissen, ob ich diesen Text mit euch teilen soll. Ich merke, ich habe Angst. Seit gestern nagt sie an meinen Innereien wie ein nervöses Tier.
    Die Hetze in den Medien gegen die „Covidioten“ erschreckt mich zutiefst. Es werden Videos von der Demo in Berlin gezeigt, in denen groteske Momente aneinandergereiht und dann als Wahrheit präsentiert werden.
    Das ist, als würde jemand einen Film über mich drehen und nur die Augenblicke zeigen, in denen ich mich gerade am Hintern kratze oder mit dem Finger in der Nase bohre.
    Zum Todlachen, nicht wahr?
    Ja, so wird das aktuell mit den sogenannten Corona-Leugnern gemacht (by the way: seht ihr denn nicht, dass der Ausdruck „Leugner“ an sich schon manipulativ ist und die Wahrheit für sich beansprucht?). Die Botschaft ist klar: diese Bewegung besteht aus lächerlichen, gemeingefährlichen Spinnern und wer sich anschliesst, den erwartet die soziale Ächtung.
    Aber was mich am allermeisten erschreckt: die Leute fallen tatsächlich drauf rein. Wenn ich die Kommentare unter diesen Videos anschaue, dann wird mir Angst und Bange.
    Nein, Leute, das ist nicht mehr lustig.
    Das ist Hetze auf unterstem Mistgabel-Niveau und sie nimmt eine Dynamik an, die mir aufrichtig Sorgen bereitet. Eine leise Ahnung wird plötzlich zur Gewissheit: hier wird ein Krieg geschürt und er wird gezielt, gewollt und geschickt geführt. Wir alle kennen die Mittel, die in Kriegszeiten für Propagandazwecke eingesetzt werden und merken scheinbar trotzdem nicht, wenn sie an uns selber angewandt werden.
    Und ich frage mich still: wie weit wird das noch voran getrieben?
    Was haben die Hexenverbrennungen und die Judenverfolgungen gemeinsam?
    Genau. Erst das Volk hat diesen Wahnsinn möglich gemacht. Im Nachhinein haben sie’s dann bestimmt gecheckt, nicht wahr?
    Leider war es dann zu spät.
    Sagt mir: wer ist als nächstes dran?
    Ja, diese Angst sitzt plötzlich in mir und nicht nur in in mir. Gestern habe ich meinen neuen Song gespielt, welcher sich kritisch und bissig mit unserer Maskengesellschaft auseinandersetzt.
    Meine Tochter kam ins Zimmer, lauschte und versteckte dann ihr Gesicht hinter den Händen.
    „Bitte, Mama… veröffentliche dieses Lied nicht“, nuschelte sie.
    Ich: „Warum nicht, Liebes?“
    Sie: „Wenn du das tust, bist du in Gefahr.“
    Ich, irritiert: „In Gefahr? Vor wem denn?“
    Sie: „Na, vor der Regierung!“
    Mir hat erst der Atem gestockt, dann hab ich sie fest in den Arm genommen. Und mein Herz hat dabei geblutet. Noch vor wenigen Wochen hätte ich ihr liebevoll das Haar zerzaust und zuversichtlich gesagt: „Quatsch! Weisst du, wir leben in einer Demokratie, da darf jeder Mensch seine Meinung äussern. Mach dir bloss keine Sorgen!“
    Ja, ich hab ihr liebevoll das Haar zerzaust und ja, ich habe diese Worte gesagt. Denn es liegt mir fern, meine Tochter zu instrumentalisieren oder zu verängstigen. Da ich weiss, dass sie sich lieber anpasst und alles Rebellische verabscheut, halte ich mich vor ihr mit meiner Meinung zurück. Sie möchte dazugehören und ich möchte, dass sie ihre eigene Wahrheit findet. Aber ganz ehrlich: Als ich die Worte aussprach, hab ich innerlich gezittert und ich habe mir selber nicht recht geglaubt.
    Die Spaltung, die medial geschürt wird, reicht tief hinein in unser soziales Netz. Ich werde von einigen Nachbarn, mit denen mich bisher immer Respekt verbunden hat, inzwischen nicht mehr gegrüsst. Freunde, die mich vorher ganz besonders für meine kritische Meinung und meine klare Intuition geschätzt haben, wenden sich jetzt von mir ab.
    Und ja, das lässt mich manchmal zweifeln.
    Dann frage ich mich, ob ich nicht doch falsch liege.
    Ich frage mich, warum ich nicht einfach gute Miene zum bösen Spiel und wie alle anderen mitmachen kann, in der Hoffnung, dass so alles schneller wieder gut ist.
    Aber dann gehe ich raus, steige in den Zug und sehe die Masken. Ich sehe die Markierungen und die Plakate mit den neuen Regeln. Ich sehe kleine Kinder mit Mundschutz. Ich sehe, wie sich einige Menschen mit dem Gesicht zur Wand stellen, wenn andere unabsichtlich zu nah an ihnen vorbei gehen. Und ich fühle wieder von ganzem Herzen, dass etwas nicht stimmt. Der Medienterror der letzten Monate hat in meinen Augen Sklaven hervorgebracht, die freiwillig den Pfeilen am Boden folgen und die sich – pardon – selber buchstäblich das Maul stopfen. Wie praktisch, oder?
    Nein.
    Wie erschreckend.
    Am liebsten würde ich sagen: Ich bin dann mal weg. Macht bitte alleine weiter mit eurer keimfreien Zone und mit der Idee, dass die Natur der Feind und Big Pharma die Erlöserin ist. Gebt die Verantwortung für eure Gesundheit ruhig in die Hände eurer Mitmenschen, der Regierung und der Wissenschaft und glaubt, dass wir Pillen und Impfungen und Tests und Regeln und Überwachung und Pfeile und Masken und literweise Desinfektionsmittel brauchen, um als Spezies auf diesem Planeten überleben zu können.
    Aber so einfach ist es nicht. Ich kann nicht einfach abhauen.
    Ich werde mit euch diese Sache rocken oder mit euch untergehen.
    Was mich zu meinem Traum von letzter Nacht bringt und von dem ich euch noch kurz erzählen möchte, bevor ich diesen vor Positivität sprühenden Text abschliesse:
    In meinem Traum stand die Menschheit auf einem riesigen, kenternden Schiff. Das Meer warf meterhohe Wellen, denn um uns herum wütete ein Sturm. Es sah ziemlich Titanic-mässig aus, was nicht verwunderlich ist, da ich mit meiner Tochter tags davor über diesen Film gesprochen hatte.
    Der Grund für das Kentern des Schiffes in meinem Traum war jedoch nicht das Unwetter, sondern der schlichte Umstand, dass zu viele Menschen auf einer Seite des Schiffes standen. Ich stand auf der Seite der Wenigen und sah, wie das Schiff zu kippen drohte. Die Lösung schien einfach, also machte ich einen Schritt auf die Vielen zu, um sie zu bitten, zu uns rüber zu kommen. Das brachte das Schiff aber nur noch mehr in Schieflage und mir blieb nichts anderes übrig, als zurückzuspringen und den Menschen meine Botschaft wild mit den Armen rudernd entgegenzuschreien. Der Sturm jedoch peitschte meine Worte davon und die Menschen auf der anderen Seite verstanden nicht, warum ich sie mit weit aufgerissenen Augen anschrie und zogen sich ängstlich weiter zurück.
    Da packte mich blindes Entsetzen. Ich wusste, was passieren würde. Und dieses Gefühl lässt mich heute schon den ganzen Tag nicht mehr los.
    Können wir das Ruder noch herumreissen?
    Oder besser: können wir uns noch in der Mitte treffen?
    Ich weiss es nicht.
    Ich möchte an das Gute glauben und die Zukunft in bunten Farben malen. Am liebsten möchte ich eigentlich, dass wir alle aus diesem Albtraum erwachen und einander lachend zurufen: „Erwischt! Haha! War nur ein Scherz!“
    Draussen regnet es. Ich sehe, wie die Blumen vor meinem Fenster unberührt von allem um die Wette blühen. Und ich sehe vor meinem inneren Auge wieder das sinkende Schiff vor mir.
    Beide Bilder haben Kraft.
    Welches unsere Zukunft bestimmt, liegt an uns, an uns allen gemeinsam.

  10. Fluß
    August 4, 2020 um 9:17 pm

    Alphonso schreibt über die Maschen (häkelnde, strickende im Netz), welche die 3 Affen wollen: nichts sagen, nichts hören, nichts sehen. Da steckt ein Netz an Vertuschung und Verleumndung als Trickserei parat, geht gegen einen Mann und die Sendung Panorama tut so, als liefe alles rechtens. Sind mehrere Gruppen beteiligt. Alphonso klopft auch das rechtliche ab. Längerer Text.

    https://www.welt.de/kultur/deus-ex-machina/article212441285/Don-Alphonso-Linksextreme-Verbindungen-ignorieren-Oeffentlichkeit-taeuschen.html

    Fast 1500 Kommentare:

    „““
    Das Outing des Opfers im Netz, und eine angebliche „Expertin“, die mehrfach bei vom Verfassungsschutz überwachten, linksextremen Gruppen auftrat: Bei der Sendung „Panorama“ haben offensichtlich die Sicherungen versagt.
    1475

    Hier ruft die Autonome Antifa-Koordination Kiel am 28. Juni 2017 zur Teilnahme an der „Welcome to Hell“-Demonstration im Rahmen der Proteste gegen den G-20-Gipfel in Hamburg auf, und zwar im Schwarzen Block – eine Demonstration, die zu den schwersten Ausschreitungen der Autonomen in den letzten Jahren führte. Und hier, am 6. Juni 2018, fordert die gleiche linksextreme Gruppe, die Bundeswehr von der Kieler Woche auszuschließen.

    Hier kritisiert die Autonome Antifa-Koordination Kiel am 2. Mai 2018 dann auch noch als Stimme eines Schwarzen Blocks den Auftritt der Gewerkschaft der Polizei am 1. Mai. Am 30. Juni 2018 feiert die Organisation einen Beitrag bei der linksradikalen Plattform „Indymedia“, der die massiven Übergriffe von Autonomen auf die AfD in Kiel zum Thema hatte – die auf der anderen Seite dann auch im Verfassungsschutzbericht 2018 von Schleswig-Holstein ab Seite 160 auftauchen. Das alles ist kein Wunder, denn wie der Name schon sagt: Es ist eine autonome Vereinigung. Und nach den Ausschreitungen in Hamburg, den Pfiffen gegen die GdP, dem Protest gegen die Bundeswehr auf der Kieler Woche und der Freude über Anschläge auf die AfD kam zum 12. Juli 2018 …

    … die Ankündigung der österreichischen Aktivistin Natascha Strobl, um einen Vortrag bei der Autonomen Antifa-Koordination Kiel über die Bewegung der Identitären zu halten. Erstaunlicherweise gibt es in Deutschland Kreise, die Frau Strobl als Politikwissenschaftlerin und Rechtsextremismusexpertin bezeichnen, aber hier erscheint sie ganz klar bei einer autonomen, verfassungsfeindlichen und leicht erkennbar gewaltbefürwortenden Gruppierung, die zudem klar erkennbaren Hass gegen Polizei und Militär ins Netz trägt. Das ist auch kein einmaliger Ausrutscher, denn schon 2016 war Strobl bei der Interventionistischen Linken Aschaffenburg zu Gast, die vom bayerischen Verfassungsschutz als Teil der linksextremistischen, autonomen Szene benannt wird und die gleich nach Strobls Auftritt eine Aktionskonferenz gegen das G-20-Treffen bewarb. Außerdem war Strobl am 30. 10. bei der Antifaschistischen Initiative Heidelberg (AIHD) angekündigt. Die AIHD hat die Veranstaltung auch im mittlerweile verbotenen Projekt „linksunten.indymedia“ beworben und gehört zu den jahrelangen Stammgästen im Verfassungsschutzbericht Baden-Württemberg aus dem linksextremen Spektrum. Sie wird im Jahr von Strobls Auftritt ab Seite 211 auch als Teil der Interventionistischen Linken identifiziert: „In der linksextremistischen Szene nimmt die IL als politische Akteurin eine zentrale Rolle ein. Ihr Ziel ist der revolutionäre Bruch mit dem Kapitalismus und der Macht des bürgerlichen Staates.“

    Trotzdem mag die Aktivistin Strobl nicht als Aktivistin bezeichnet werden … . „““

  11. August 4, 2020 um 9:30 pm

    Netzfund von heute morgen: https://youtu.be/kk89UlnfJFk

    Konnte nicht umhin es hier zu posten… nachdem sich mir die Vehemenz der Plandemiker nicht wirklich erschließt, fand ich es einfach zu lustig… wenngleich es eigentlich nicht zum lachen ist.

    • Martin Bartonitz
      August 4, 2020 um 10:41 pm

      🙂

  12. August 4, 2020 um 10:36 pm

    Ich war schockiert über die Kommentare der Politiker und die Hetze der öffentlich-rechtlichen Sender und der „Qualitätspresse“. Es sind dieselben Verfahren, die eingesetzt werden, um Kritiker des Windkraftausbaus auszugrenzen und zu diskreditieren. Ich habe danach folgenden Text verfasst: https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/08/03/lasst-unsere-gesellschaft-offentliche-debatten-noch-zu/
    Danach habe ich mir ein paar Reden von den „Corona-Leugnern“ im Netz angehört. Da war ich noch mehr schockiert, wie alles verzerrt worden war. Ich habe das Thema dann in folgendem Beitrag noch einmal berührt: https://sternkekandidatkreistagvg.wordpress.com/2020/08/04/woher-konnen-wir-zuversicht-nehmen-mein-gesprach-mit-norbert-grose-hundfeld/
    Dass die Schutzmaßnahmen andere Ziele als den Gesundheitsschutz verfolgen, war mir ziemlich früh schon aufgefallen, denn viele Eingriffe in das öffentliche Leben und in die nationale wie in die europäische Wirtschaft haben mit der Pandemie nichts zu tun.

  13. Martin Bartonitz
    August 4, 2020 um 11:21 pm

    Heike Jacobsen auf Facebook:

    Ich habe mit meiner 87-jährigen Mutter den ganzen Tag Samuels Livestream auf dem TV gesehen. Es war sehr bewegend, diese friedfertige Gemeinschaft und den Willen zu Freiheit und Wahrheit zu spüren. Meine Mutter ist pflegebedürftig, wir können nicht demonstrieren, sonst wären wir dabei. Ich hab sie aus der Pflegeheimisolation zu mir geholt. Sie fühlt sich durch die staatlichen Zwangsmaßnahmen an ihre Kindheit im Naziterror erinnert. Diese aufrichtigen und aufgeklärten Demonstranten damit in Verbindung zu bringen finden wir perfide bösartig und dummdreist.

  14. Martin Bartonitz
    August 4, 2020 um 11:22 pm

    Er erzählt, was er beim Zuschauen des Livestreams empfunden hat:

  15. Gerd Zimmermann
    August 5, 2020 um 8:21 am

    rene

    nicht nur ich lächel über Einstein,
    sondern über die gesamte Wissenschaft.

    Die Wissenschaft erscheint mir wie ein Budenzauber auf einen mittelalterlichen Jahrmarkt.

    Das Publikum lässt sich das Gewicht der Erde oder der Sonne
    vorrechnen und bezahlt dafür noch Eintritt.

    Und dafür spendet das Publikum noch reichlich Applaus.

    Was hat ein Büstenhalter mit Applaus gemeinsam ?

    Beides nützt nichts
    hebt aber ungemein.

    Also Applaus für die unwissende Wissenschaft.

  16. Gerd Zimmermann
    August 5, 2020 um 1:04 pm

    No NWO

    ich beschleunige mal kurz auf Überlichtgeschwindigkeit.

    kannst Du mir folgen ?

    Einstein konnte das, bis auf c2.

    Ich könnte noch viel schneller,
    aber die Wissenschaftler können nicht schneller,

    RECHNEN.

  17. Gerd Zimmermann
    August 5, 2020 um 1:44 pm

    Darum geht es nicht.

    Aber ihr klatscht wie das Publikum über Corona.

  18. Gerd Zimmermann
    August 5, 2020 um 1:57 pm

    Mir geht es nicht um die Band,

    einzig wie ihr zu Corona klatscht.

    Unterhaltung kommt von unten halten.

    Also klatscht fleissig.

  19. Martin Bartonitz
    August 5, 2020 um 6:26 pm

    Lügenmedien:

  20. August 10, 2020 um 11:42 pm

    Clemens Cuby: „Geld darf keine Ware sein.“

    Einverstanden.

  1. August 4, 2020 um 6:20 am

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