Startseite > Gesellschaft > „Eine freiwirtschaftliche Bodenreform ist eine klare Absage an Einkommen, für das die Bodenbesitzer nichts getan haben.“

„Eine freiwirtschaftliche Bodenreform ist eine klare Absage an Einkommen, für das die Bodenbesitzer nichts getan haben.“

Ich bin ja laufend auf der Suche nach einer besseren Welt, sprich was kann getan werden, damit der Staubsauger, der via Zinseszins das Geld von den Armen hin zu den Reichen verbracht wird und so die Schere zwischen den beiden Gruppen immer größer werden lässt, wie wir das in diesen (Corona?)Tagen immer schneller laufend erfahren müssen. Ich habe mal wieder einen Text von Vertretern der Freiwirtschaft nach Silvion Gesell gefunden, den ich hier gerne zur Diskussion ins Regal stellen möchte. Würde das helfen?

Bodenreform (Quelle)

Bei der Bodenreform geht es darum, dass Privatgrundbesitz in den Besitz der Gemeinschaft (Allmende)  übergeht. Ganz wichtig dabei: die Bewirtschaftung bleibt privatwirtschaftlich.

Ist Boden im Allgemeinbesitz (und Boden schließt hier auch alle Natur-Ressourcen ein), dann fließen die Grundrenten nicht mehr in private Taschen. Damit geht die Bodenreform das zweite „Raubtier“ an, das sich „leistungslose Einkommen“ aneignet. Dem ersten Raubtier – dem Zins – werden durch die Umlaufsicherung des Bargeldes und der dadurch überhaupt erst möglichen aktiven Geldmengensteuerung, die Zähnchen gezogen. Das zweite Raubtier – die Grundrente – muss aber auch vollständig erlegt werden, sonst erreichen wir das Ziel nicht: die Verwirklichung des „Rechtes auf den vollen Arbeitsertrag“.

Einschub:

Das Recht auf den vollen Arbeitsertrag

Aus der Tatsache, dass nur der Mensch arbeitet und produziert, leitet die Freiwirtschaft ab, dass der Arbeitsertrag ungekürzt den Arbeitenden zufließen muss. Dies ist für die Freiwirtschaft wirtschaftliche Gerechtigkeit, das erste ökonomische Grundrecht. Wir nennen dies das „Recht auf den vollen Arbeitsertrag“, worunter man den nicht durch Zins und Bodenrente verkürzten Arbeitsertrag versteht.

Wie sieht es nun aus mit dem vollen Arbeitsertrag? Zunächst ein kleiner Ausflug in die Begriffsklärung:

Wir unterscheiden Arbeitserzeugnis, Arbeitserlös und Arbeitsertrag.

Das Arbeitserzeugnis ist das, was Menschen in der Wirtschaft erzeugen oder leisten. Man könnte auch Produkt oder Leistung sagen.

Der Arbeitserlös ist das, was sie beim Verkauf für ihr Arbeitserzeugnis (an Geld) bekommen. Im Kapitalismus kommt zum Erlös auch noch der so genannte „geldwerte Vorteil“. Eine Betriebswohnung oder ein Betriebskindergartenplatz können bei einem abhängig Beschäftigten vom Arbeitslohn abgezogen werden, zählen aber zum Erlös. Dieses Geld hätte sowieso ausgegeben werden müssen. Für alle, die auf eigene Rechnung arbeiten, ist der Erlös gleich dem Preis für die hergestellten Produkte oder gelieferten Leistungen.

Der Arbeitsertrag ist die Menge an Waren oder Leistungen, die man für den Arbeitserlös auf dem Markt einkaufen kann.

Für diejenigen, die gegen oder für Entlohnung arbeiten, sind Arbeitsprodukt und Arbeitserlös im Endergebnis dasselbe. In Wirklichkeit wird nur nicht so häufig und regelmäßig der Preis für die Arbeit (Lohn) verhandelt, wie es bei den Selbstständigen und Unternehmern der Fall ist. Hier werden die Preise für die Erzeugnisse häufiger an das Verhältnis von Angebot und Nachfrage angepasst.

Im zinsbasierten Kapitalismus wird den Arbeitenden ein erheblicher Teil ihres Arbeitsertrages – etwa ein Drittel bis die Hälfte (je nach Spezialisierung auch die Hälfte bis zwei Drittel, je unspezialisierter desto mehr) / (ist ziemlich unabhängig von der Zinshöhe für den einzelnen und hängt mehr damit zusammen, dass der Beschiss eben erst „im dritten Akt“ geschieht und alle Zinsen in die Preise wandern) – vorenthalten.

Wäre der Zins so gut wie Null (ein Prozent wäre „so gut wie Null“) dann wären die Zutaten für den Kuchen die gleichen, nur würde in den Kosten nicht auch ein Drittel bis die Hälfte an Zinslasten stecken. Der Kuchen wäre, oh Wunder, nicht billiger, aber die Kosten würden sich enorm verringern.

So bliebe den Produzenten – die wir ja so gut wie alle sind -, bei gleichem Erlös mehr an Ertrag!

Dieser Vorgang ist eine fantastische aber vielschichtige Angelegenheit.

Die Bodenreform ist auf jeden Fall eine klare Absage an Einkommen, für das die Bodenbesitzer nichts getan haben.

Sinkt der Zins in Folge der Geldreform, so haben wie oben beschrieben, die Menschen wieder mehr Geld zum kaufen. Aus diesem Mehr ergibt sich sofort ein erhöhter Raum- und damit Bodenbedarf bei der städtischen Bevölkerung. Breitere Strassen, mehr Grün zwischen den Häusern, größere, hellere, luftigere Wohnungen mit mehr Komfort (Fahrstuhl auch bis in die 4. Etage), etc.

Es ergeben sich auch neue Möglichkeiten der Bewirtschaftung für den ländlichen Boden, die ihrerseits auf den Bodenbedarf auf dem Lande drücken. Ansonsten brauchen „bessere“, „feinere“  Lebensmittel auch mehr Boden als die gemeine Rübe oder Kartoffel.

Auf dem Lande könnten sich bessere Bedingungen dafür, den Boden zu bearbeiten und dafür, die Kosten für die Logistik zu reduzieren, mit dem steigenden Bedarf an Bodenfläche und der damit steigenden Grundrente ausgleichen.

Die Grundrenten würden im schlimmsten Fall nicht so stark steigen.

Für die städtische Grundrente wird sich sofort eine Verteuerung des Grundes einstellen, da nun mit dem Mehr an Geld durch die Geldreform auch größere Wohnungen in luftigerer Umgebung erworben werden wollen und, sobald sich die Nachfrage dazu zeigt, auch geschaffen werden.

Die stadtnahen Siedlungen werden sich verteuern und würden bei fehlender Bodenreform den Vorteil für die Produzenten, der sich aus der Geldreform ergibt, den Bodenbesitzern wieder zuführen. Damit bliebe für die Vorortbewohner nicht wirklich was übrig.

Die erhöhte Nachfrage nach vorstädtischem Baugrund, würden sich die Bodenbesitzer in dieser Lage teilen. Spekulation allerorten.

Für die ländlichen Grundbesitzer sieht es anders aus als in der und um die Stadt.

Für die Bodenschatzmeister wiederum anders als in Stadt und Land.

Mit all der Grundrentensteigerung, die sich aus dem Mehr an Kapital unter rotierenden Geldbedingungen ergeben, haben die Grundbesitzer nichts zu tun!

Diese Entwicklungen hin zu mehr Bedarf an Flächen  würden weiterhin leistungslose Einkommen hervorrufen und den Boden zum einzigen Träger dieses Einkommen werden lassen. Damit würde Boden theoretisch unbezahlbar, weil unverkäuflich. Niemand würde bei fortschreitender Geldreform noch einen einzigen Quadratmeter Land zum Verkauf anbieten.

Auch dann nicht, wenn über den Weg der Steuer, der Landbesitzer zur Kasse gebeten werden soll. Werden die Steuern zu hoch angesetzt, etwa in Höhe der Grundrente, so käme dieses Vorgehen einer Enteignung gleich. Damit würden die Landbesitzer, die eine Hypothek auf ihr Land haben eintragen lassen, damit sie die Schulden bezahlen können im einen oder anderen Fall ihr Land an die Bank oder die Gläubiger verlieren und das Land würde den Besitzer wechseln, für den der Boden dann bezahlt ist, also keine Hypothek notwendig ist, und der warten kann, bis jemand zu ihm kommt, um es zu pachten. Irgendwann wird jemand kommen.

Außerdem würde die Verwendung der Steuer für die Verbesserung der Infrastruktur, die Erträge auf diesen Flächen steigern helfen, indem die Hindernisse zwischen den Bodenerträgen und den Arbeitserträgnissen abgebaut werden. Damit würde der Abzug auf der einen Seite (Bodensteuer) ein Mehr auf der anderen Seite (Erträge wegen geringerer Kosten für den Handel) bedeuten.

Werden die eingezogenen Steuern an die Allgemeinheit abgeführt, so werden diese wegen des daraus wahrscheinlich resultierenden höheren Bedarfes an Boden wiederum die Renten steigen lassen. Schon allein wegen des sich einstellenden Bevölkerungswachstums hin zum sinnvollen Umfang an Reproduktion.

Dies ergibt eine Schraube ohne Ende.

Der Bedarf an Boden steigt, damit auch die Rente, damit auch die Steuer und damit auch der Gewinn für die Allgemeinheit, damit auch wieder der Bedarf an Boden.

Oder:

Die Steuer drückt ebenfalls auf den Lohn.  Das was der Bodenbesitzer an Steuern abführen muss, kann und wird er nicht als Lohn zahlen. Grundrente und Lohn sowie der Kapitalzins bilden ein komplexes Geflecht, dass Silvio Gesell am besten in seinem Standardwerk „Die natürliche Wirtschaftsordnung“ beschrieben hat.

Gelänge es, das Recht auf den vollen Arbeitsertrag zu verwirklichen – d.h. alle erhielten ihren vollen, nicht um Zins und Rendite geschmälerten Lohn (einschließlich der Unternehmer!) dann wären wir so weit wie noch nie darin gekommen, die soziale Frage zu lösen. Das zwanghafte Auseinanderdriften von Arm und Reich, Ausbeutung und Unterdrückung hätten ein Ende.

Einschub Ende

Wie kommt nun Boden, der im Privatbesitz ist, in den Besitz der Allgemeinheit? Das ist die Frage und da beginnt das große Kneifen. Man will nicht gar so krass mit den Bodeneigentümern umgehen und schließlich gibt es unzählige Nachbarn, die nicht ausgedehnte Ländereien besitzen sondern einfach nur 2 Ar Obstwiese und sich bei aller Liebe nicht vorstellen können, dass die Äpfel von gepachtetem Grund ebenso gut schmecken.

Und mit „Enteignung“ haben die Menschen so ihre Erfahrungen gemacht… Also erfindet man irgendwelche „Besteuerungen“ und „Bodenrentenabschöpfungskonzepte“, die bei genauer volkswirtschaftlicher Betrachtung allesamt nichts taugen und wieder zu leistungsloser Bereicherung für Priveligierte führen. Lange finanzielle Umwege übers Staatssäckel, mit ähnlichem Ergebnis wie heute.

Daher geht kein Weg an der ENTEIGNUNG DURCH RÜCKKAUF vorbei! Das irgendwann von einem Vorfahren geraubte oder mit Gewalt in Besitz genommene Stück wird nicht zurückgeraubt, weil die heutigen Besitzer es mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst auch käuflich erworben haben. Sie sollen den Rückkaufpreis erhalten (die Berechnung des Rückkaufspreises an anderer Stelle).

Mit der Bodenreform sollen nicht die heutigen Besitzer von ihrem Betrieb oder ihrem Wirkungskreis vertrieben werden, sie sollen lediglich auf die gleiche wirtschaftliche Rangstufe wie alle arbeitenden Menschen gestellt werden.

Nehmen wir an, dieses Thema ist geklärt. Kommen wir zum nächsten „heißen Eisen“ der Bodenreform. Wenn also die Bodenrente nicht mehr in die privaten Taschen von Bodenbesitzern fließen, sondern der Allgemeinheit zugute kommen soll, stellt sich die Frage, wie das zu bewerkstelligen ist?

Auszahlung der Bodenrente an die Mütter

Die NWO ist hier klar: Auszahlung der Bodenrente an ALLE über die Mütter. Bei den „Müttern“ geht dann das Geschrei los: Wieso sollen die Mütter so bevorzugt werden? Das ist ja eine „Zuchtprämie“, dann machen ja alle Kinder bis zum Abwinken, Väter leisten doch auch ihren Teil bei der Erziehung, usw. usf. Man hört allerlei haltloses und auch gemeines Zeug.

Warum soll die Bodenrente grundsätzlich an die Mütter als sorgeberechtigte Person ausbezahlt werden? Weil damit die Bodenrente allen Menschen zugute kommt, denn jeder ist ja mal zwischen 1 Sekunde und 18 Jahre alt. Die Bevölkerungsdichte ist es, welche die Nachfrage nach Boden erzeugt. Also gilt: keine Leute, kein Bodenpreis! Die Bevölkerungsdichte wird nach „altbekannter Methode“ erzeugt. Den Löwenanteil an Arbeit leistet dabei im Normalfall die Mutter. Vom Normalfall abweichende Fälle sind selbstverständlich im Sinne des Rechts zu lösen, darüber soll kein Zweifel bestehen, das sind Selbstverständlichkeiten.

Wenn sich eine Frau nun für Kinder entscheidet, dann entscheidet sie sich unweigerlich dafür, dass sie – zumindest für einige Zeit – nicht an ihrer Ausbildung oder ihrer Karriere basteln kann. Oder aber sie geht den Höllenweg durch die doppelte und dreifache Belastung, den viele Frauen heute gehen MÜSSEN. Also tritt heutzutage der „wahrscheinliche Fall“ ein, dass die Entscheidung GEGEN Kinder für eine Frau die „objektiv“ klügere ist! Mit dem bekannten Ergebnis, dass die Boulevard-Presse titelt: „Deutsche sterben aus!“

Wenn sich eine Frau also nicht für Kinder entscheidet, ist alles okay. Dann hast sie „nur noch“ die faktische Benachteiligung durch unterschiedliche Entlohnung bei gleicher Arbeit hinzunehmen zu akzeptieren. Wenn die Bodenrente nun jedoch an die Mutter als sorgeberechtigte Person ausbezahlt wird, dann wird damit der FAKTISCHE Nachteil ausgeglichen, den sie hat, wenn sie dabei hilft, die Menschheit mit zu erhalten.

Warum nicht an die Sorgeberechtigten – also die Eltern – auszahlen?

Weil damit die faktische Abhängigkeit der Frau vom Mann erhalten bleibt! Im Zweifelsfall landet das Geld wieder auf dem Konto des „Ernährers“. Doch die Bodenreform beinhaltet genau die Möglichkeit, dass Frauen, die sich für Kinder entscheiden, wirtschaftlich den Männern und jenen Frauen, die keine Kinder bekommen möchten, gleichgestellt werden.

Die Nachteile wirken sich mit voller Wucht immer erst im Alter aus, vorher ist frau zu beschäftigt, um mitzubekommen, wie sie in die Armut hineinschliddert. Wenn sie mit der Familienphase erstmal durch ist und dann auf ihren Rentenzettel guckt, dann trifft sie mit Sicherheit der Schlag! Dann aber ist sie leider auch schon wieder zu alt, um sich einen reichen Kerl anzulachen, nicht mehr qualifiziert für den Beruf und überhaupt zu müde, um noch mal die ganz neue Karriere zu starten. Im Kapitalismus sieht es in den meisten Fällen so aus.

Die wirtschaftliche Befreiung für die Frau bringt auch den Männern eine gehörige Entlastung: Mann ist nicht mehr verpflichtet, den Ernährer für die Frau zu spielen, und das auch noch dann, wenn sich das Paar getrennt hat und er schon wieder happy mit seiner wahren Liebe ist. Frauen können selbst für sich sorgen und mit der Bodenreform eben auch die Frauen, die Mutter sind. Angesichts der vergreisenden Gesellschaft vielleicht eine nicht zu vernachlässigende Arbeit, die eben nicht nur dem Schein nach mit Ehrenmedaillen und leuchtenden Kinderaugen anerkannt werden sollte, sondern besser mit „real existierenden Geldscheinen“.

Sollte eine Frau, die Mutter werden will, die Annehmlichkeiten des Berufslebens nicht aufgeben wollen, dann kann sie mit den Einkünften aus der Bodenrente die Kinderbetreuung bequem finanzieren und für das Einkommen einer anderen Person sorgen. Und sollte der Vater diese Aufgabe übernehmen wollen, dann sollte sie ihm das Geld geben. Selbstverständlich.

  1. Gerd Zimmermann
    Juli 23, 2020 um 2:22 pm

    @ Du klingst wie ein Unternehmer auf der Suche nach dem passenden Geschäftsmodell. 🤗

    Küstenbauer.

    Ist sehr kreativ und Geldpolitisch unglaublich luckrativ.

    An der Börse wird ja das Morgen gehandelt,
    egal ob es gestern war.

    Martins Fachkollegen können das Morgen mit Hilfe von
    sehr, sehr ,sehr komplitzierten Formeln hervor berechnen.

    Dafür sind sie in Fachkreisen auch so geschätzt.

    Wer mit dem Morgen handelt hat das Gestern nicht verstanden.

    Oder Martin,
    wie wollen wir sonst aus dem verlorenen Geld von gestern
    morgen den doppelten Gewinn machen.

    • No_NWO
      Juli 25, 2020 um 4:06 pm

      Um die Ursache-Wirkungs-Beziehungen des gesamtwirtschaftlichen Geschehens erfassen zu können, ist dessen Komplexität bis zu einem Grad hin zu reduzieren, welcher Strukturen erkennen läßt, die sich in klaren Begriffen darstellen lassen. Am besten noch, wenn jene Begriffe allesamt Größen darstellen, welche der Forderung nach Wissenschaftlichkeit entsprechen, indem sie sich im Rahmen des Internationalen Systems der physikalischen Einheiten (SI-Einheiten) bewegen. Denn immerhin verändert das Wirtschaften die materiellen Zustände von sinnlich erfahrbaren Dingen in der Makrowelt und ist mithin ein Geschehen, das sich physikalischen Begriffen erschließen können sollte. Letzterem Postulat entspricht bisher allein die Wirtschaftslehre von Marx/Engels; andere Wirtschaftslehren bemühen sich wenigstens, hier und dort physikalische Einheiten einzuflechten. Die Lehre von Silvio Gesell erlaubt sich allerdings den aristokratischen Luxus, auf Wissenschaftlichkeit gänzlich zu verzichten und der Welt dennoch Gesetze zu geben, die das Glück der Allgemeinheit garantieren sollen. Mit der Nonchalance papstnahen Adels beschränkt sich die Wirtschaftslehre des Herrn Gesell auf die Bildung des Quotienten aus Geld/Geld, welcher letztere sich als eine Prozentangabe darstellen läßt, die auch als Zins bekannt ist. Geld trägt Einheiten wie Dollar, Euro oder Yuan, welche im SI-System nicht nur nicht auffindbar sind, sondern sich im Begriff des Zinses sogar noch „wegkürzen“! Der Mann zeigt Chuzpe, verdankt seine „Wissenschaft“ ihre Begriffe doch dem festen Repertoire an Vorurteilen ordentlich indoktrinierter und mithin guter kirchenchristlicher Untertanen. Hat doch schon Jesus die Händler und Wucherer aus dem Tempel gejagt. Man kann die Reduzierung der Komplexität des wirtschaftlichen Geschehens weit über ihr Optimum hinaustreiben, aber nicht weiter, als Silvio Gesell dies tut. Er hat das absolute Ende der Fahnenstange erreicht und vollführt hoch dort oben einen Handstand. Gesell toppt alles.

      • Martin Bartonitz
        Juli 25, 2020 um 5:09 pm

        … wobei ich schon häufiger hörte, dass auch die Wirtschaftswissenschaften auch nicht wirklich wissenschaftlich fußen …

        • No_NWO
          Juli 25, 2020 um 6:38 pm

          Der Zins kann vormoderne Wirtschaftsformen gut beschreiben. Ist ein Leibeigener verpflichtet, zwei von fünf aufeinanderfolgenden Werktagen für den Grundherren zu arbeiten, so ließe sich dies als ein Zins von 40% auffassen, welcher der Leibeigene dem Herrn zu zahlen hat, weil der dem Leibeigenen einen Teil des herrschaftlichen Bodens zur landwirtschaftlichen Nutzung und zum Bewohnen überläßt.

          Modernes Wirtschaften ist hingegen Warenwirtschaft, welche zu komplex ist, um sich mit dem Begriff des Zinses beschreiben zu lassen. Es tut sich die Frage nach der Quelle des Geldgewinns auf. Der Kapitalbesitzer verabredet ja mit dem Arbeiter keinen „Zinssatz“, welcher den Umfang der vom Arbeiter für den Kapitalisten zu leistenden Arbeit festlegen würde.

          Die Weise von Marx/Engels, Begriffe des modernen Wirtschaftsgeschehens zu gewinnen, wird unmittelbar anschaulich, indem die gesamtmarkträumlichen Warenströme betrachtet werden: Wer erzeugt diese? Wo gehen sie hin? Unmittelbar wird erkenbar, daß nur ein geringer Teil der produzierten Waren von denen konsumiert wird, welche die Produktions- und Konsumptionsmittel händisch herstellen und gleichfalls händisch zu ihren jeweiligen Endverbrauchern transportieren. Als nächstes dann die Frage nach dem „inneren“ Äquivalent aller Waren, welches Richtschnur des Warentausches sein könnte und sich am Markt als geldlicher Warenpreis in Erscheinung bringt. Dieses Äquivalent ist der „Wert“ einer Ware, der sich über die in der SI-Einheit Sekunde gemessene gesamte Zeit händischer Fertigung, die zur Herstellung der Ware aufzuwenden war, ergibt. Als nächstes ist jene Arbeitszeit auch qualitativ zu bestimmen — es kann ja schnell oder langsam händisch gearbeitet werden. Und also die Frage, welches denn die hier zugrunde zu legende Arbeitszeit sei und woraus sie sich ergibt. Und so weiter und so fort. In den drei Bänden von «Das Kapital» führte Marx dies alles und vieles mehr aus. Am Ende ergibt sich eine als Profitrate bestimmte Größe, die dem Zins noch entfernt ähnelt, die aber nicht verabredet werden kann, sondern sich „hinter dem Rücken“ der Akteure am Markt durch Preisfindung ergibt. Und welche eine Größe mit der bemerkenswerten Eigenschaft ist, dem modernen Leibeigenen namens Lohnarbeiter ganz genau und exakt so viel (oder wenig) zu überlassen, daß er bestenfalls sich selbst erhalten und arbeitsfähigen Nachwuchs hochbringen kann. Zuletzt wird die in den Gesetzmäßigkeiten des Kapitals gelegene Tendenz zur Selbstzerstörung bzw. zur Zerstörung des Profits, und so zugleich der gesellschaftlichen Stabilität evident.

          Unter Umständen lasse ich mich zu einem eintägigen Workshop bzw. zu einer Tour de force über Marxens «Kapital» nötigen unter der besonderen Fragestellung: Soll der Mensch gut sein, oder soll er es gut haben? Wer das Leiden liebt, bitteschön gern.😀

  2. Gerd Zimmermann
    Juli 23, 2020 um 2:51 pm

    @ in der sich noch ganz viele Dramen abspielen.

    Wilhelm Busch

    Doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.

    Meinte er Corona ?

    Das Ende vom Anfang.

  3. Gerd Zimmermann
    Juli 23, 2020 um 2:56 pm

    @ Gerd: „Liebe kann man ja auch kaufen.“

    Noch niemals konnte
    jemand Liebe kaufen.

    Jetzt weis ich warum ich Tula liebe.

    Nur so ein bisschen.
    Sie ist nicht käuflich.

  4. Gerd Zimmermann
    Juli 23, 2020 um 5:29 pm

    @ Nirmalo, wir reden aneinander vorbei. 😦

    Tula

    wie soll das gehen, wenn alles EINS ist.

    Gut, die Schwingung ist nicht die SELBE.

    Ein Orchester schwingt, oder stimmt sich ein,
    stimmts, Liebste,Tula

    das hat einzig etwas mit Harmonie zu tun.

    Tula, betrachten wir uns eine Harve.
    Was geschieht ?

    Erst einmal absolut NICHTS.

    Wollen wir gemeinsam spielen ?
    Wenn ja stimmen wir die Saiten.
    Auf D, G, Moll Dur,

    Sonst wird das Konzert einfach nur Scheisse.

    Verklingt die Vibtation einer Harvenseite herrscht einfach nur was,

    Tula,

    Stille.
    Bis die Saite erneunt in Vibration versetzt wird.

    Mensch Mädel, Du bist so schön.

  5. Gerd Zimmermann
    Juli 23, 2020 um 5:58 pm

    Tula, Gut und Böse sind EINS, Liebste.

    Den Urknall kann man nicht in Gut und Böse trennen.
    So wie es Martins Fachkollegen versuchen,

    In die Chaostheorie und die Ordnung.
    Martin hat es nur noch nicht mitbekommen.

    Es gibt keinen Zufall im Universum.

  6. henningnaturdesign
    Juli 23, 2020 um 7:30 pm

  7. Gerd Zimmermann
    Juli 23, 2020 um 7:43 pm

    Tula

    wenn ich Dir einen Rat geben darf,
    keinen Rad SCHLAG,
    versuche es ganz alleine.

    Wer hat das Rad erfunden.

    Das ist historisch nicht überliefert.

    Tula, Liebste, warum ist so etwas Wichtiges nicht überliefert ?

    Die Keilschrift gab es doch lange vor dem Rad.
    Mädel, Du bist so etwas von klug.
    Du brauchst keine Gehilfen um alleine laufen zu können.

    Ich finde Dich, egal wann, wo und wie.

    Ich habe an Dir einen Besen gefressen.

    Anderes Thema.

    Tagespolitik.
    Wie geht es heute Corona ?

    Schon Fieber gemessen ?

    Wieso ist der absolute Nullpunkt null Kelvin.
    hat das schon einmal jemand nachgemessen,
    ausser Martins Fachkollegen ?

    Bei Null Kelvin kommt jede Bewegung zum erliegen.
    Martins Fachkollegen haben das überprüft,
    mit Erfolg.

    Tula.

    Willkommen in der Märchenstube der Wissenschaft.

  8. Juli 23, 2020 um 7:46 pm

    So, hab mein „like“ entfernt, so viel esoterischen Dünnpfiff ertrage ich nicht. Dieses eigentlich gute Thema ist das perfekte Beispiel dafür, wie hier auf dem blog schon seit Monaten wichtige Themen verwässert werden. Schade drum.

    • henningnaturdesign
      Juli 24, 2020 um 9:24 pm

      Hat das System um Wahrheit zu unterdrücken um Lügen und Verwirrung in die Welt zu bringen?

  9. Gerd Zimmermann
    Juli 24, 2020 um 1:48 pm

    @ Nirmalo, wir reden aneinander vorbei. 😦

    Wie soll das gehen, ihr habt nur nicht die gleiche Frequenz.

    Wie erklärte das Prof H.P.Dürr so hübsch.

    Es gibt viele Sender im Radio.

    Der Rezipient entscheidet welche Wellenlänge er hören will.

  10. Juli 25, 2020 um 10:36 am

    Henning: „1. Bande – Gewaltlosigkeit“

    Gewaltlosigkeit ist nicht die Wurzel, sondern ein Zweig. Die Wurzel ist Balance, Harmonie.

    .
    Henning: „2. Bande – Rechtlosigkeit“

    Beklagst oder forderst du sie?

    In einer sehr (!) reifen Gesellschaft ist ein Rechts-Konstruktion obsolet. In einer weniger reifen (wie der unseren derzeit) ist die Abwesenheit des Rechts eine Katastrophe.

    .
    Henning: „3. Bande – Geldlosigkeit“

    Geldlosigkeit in unserer Gesellschaft wäre mehr als dumm. Dann könntest du auch gleich alle übrigen Werkzeug-Konstrukte entfernen.

    Dort, wo alle Menschen alles Erforderliche zur Verfügung haben, wird Geld nicht gebraucht. Die Abwesenheit jeglicher Gier (Hortung) ist dabei Voraussetzung. Diese Form von Paradies scheint die Existenz nicht auf dem Plan zu haben. Ergo: Illusion.

    .
    Henning: „dem Menschen sich im Miteinander zu Helfen und Schenken“

    Schenken ist ein Schweizer (mehrschneidiges) Messer. Es hat eine gute Seite, ist unter anderem aber auch ein schräges Geschäftsmodell.

    .
    Henning: „bedingungsloser Liebe schenken“

    Das ist nicht möglich. Du kannst nur verschenken, was (zunächst) dir gehört.

    Liebe gehört dir nicht und
    wird dir auch nie gehören.

    Auf die Frequenz der Liebe können wir uns einstimmen – das ist alles. Liebe läßt sich nicht handhaben. Wenn ich dir eine Blume schenke, wem gehört sie? Mir nicht. Auch dann nicht, wenn ich sie bezahlt habe.

    .
    Henning: „harmonische Einigung“

    Das ist nur ein Stichwort. Was willst du mit ihm sagen?

    Einigung kann in einem Kontext sinnvoll sein, in einem anderen nicht.

    Harmonie stellt sich ein – oder auch nicht. Hängt von Bedingungen ab. Wir können an Arrangements arbeiten, sodaß die Wahrscheinlichkeit steigt, daß sie sich einstellt. Dirigenten und Unternehmer haben sie sich zur Aufgabe gemacht.

    In spirituellen Zusammenhängen gelingt sie am leichtesten.

    .
    Henning: „in Augenhöhe“

    Ein Thema für sich. Versuchen wir´s.

    Frage: Ist der Vater mit seinem Neunjährigen auf Augenhöhe, wenn er ihm – trotz allen Flehens – den Autoschlüssel nicht in die Hand gibt?

    Es ist eine wohlmeinende Idee, Jedermann auf Augenhöhe begegnen zu wollen und zu sollen. Damit sind Respekt, Achtung und Wertschätzung gemeint.

    Am klarsten wird „Augenhöhe“ mit der indischen Geste „Namaste“ ausgedrückt, indem man sich bei gefalteten Händen wortlos kurz in die Augen blickt. Der Sinn dieser Begrüßungsform: „Das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir.“

    Im Augenblick dieser Begrüßung
    sind alle Unterschiede hinfällig.

    Denn in Wirklichkeit gibt es keine Unterschiede zwischen den Menschen. Doch an der Oberfläche ist es Realität, daß wir uns auf den verschiedensten Gebieten auf unterschiedlichen Höhen bewegen.

    Das betrifft den Bereich Wissen und Verstehen (Horizontale)
    aber auch den Bereich Geistige Reife und Erkenntnis (Vertikale).

    Ein Lehrer versteht seinen Job nicht, wenn er im jeweiligen Fach das Gefälle zu und zwischen den einzelnen Schülern nicht klar erkennt. Das schließt die liebevolle Anerkenntnis ihrer Göttlichkeit ja keineswegs aus. Doch wird es Jahre dauern, bis sich Schüler und Lehrer umfassend… auf Augenhöhe begegnen.

    Augenhöhe ist vorrangig eine Frage der inneren Einstellung, der Bewußtheit… und nicht bloß eine des Verhaltens.

    Im Dialog kommen noch andere Dinge ins Spiel: Selbstbewußtsein, sprachliche Kompetenz, Sachkompetenz, Gefühle…

    In einem Dialog auf der Erwachsenen-Ebene (4) wird man vorrangig in Bezug auf die anstehende Thematik kommunizieren und die Empfindlichkeiten (2) außen vor lassen. Hier hat Klarheit Vorrang vor den Gefühlen.

    Wohlgemerkt: Klarheit kollidiert nicht mit der grundlegenden Achtung!
    Aber niemals darf die Klarheit der Befindlichkeit geopfert werden!

    Je reifer eine Gesprächsrunde, desto mehr hält
    sie aus, desto weniger Regeln werden gebraucht.

    .
    Henning: „in Konsens gehen – systemische Konsensieren – statt manipulierbarer Wahldemokratie“

    Kuddelmuddel. 😲 In Abstand gelesen: Ein Kinderwunsch.

    Konsens ist eine Frage der Reife.
    Der Manipulierende will einen Vorteil. (Kindliche Reifestufe)
    Wahldemokratie ist ein leeres Kunstwort, das nicht klärt, was du möchtest.

    .
    Henning: „Ichdenkendes lebendiges Wesen“

    Sowohl das „ich“ als auch das Denken – beides wird überbewertet.

    .
    Henning: „Was bedeutet die Bande an sich“

    Bindung, Unfreiheit.

    Nice weekend 🌿
    …in größtmöglicher Freiheit.

  11. Juli 25, 2020 um 10:56 am

    @ …in größtmöglicher Freiheit.

    Manchmal wollen aber auch… enge Bindungen erlebt
    werden, die ihre eigenen kleinen Freiheiten entfalten.

  12. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 11:21 am

    @ Je reifer eine Gesprächsrunde, desto mehr hält
    sie aus, desto weniger Regeln werden gebraucht.

    Dein Wort in Martins Gehörgang.

    Sicher bin ich für die Allgemeinheit „schräg“ drauf.
    Das liegt aber nicht an der Allgemeinheit, sondern daran, dass ich
    das ganze Universum mit anderen „Augen“ sehe.

    Ein sehendes Auge reicht.
    Das liegt allerdings nicht in der Zirbeldrüse.

    Augen konzentrieren sich nur auf Bewegung.

    Die Bewegungslosigkeit muss man sehen können und deren Ursache.
    Ein Gehirn ist dafür nicht notwendig.

    Die Blut-Hirn-Schranke ist dafür ein Hinweisschild.
    Woher sollen das Mediziner wissen.

    Ein Gehirn ist vollkommen schmerzunempfindlich.
    Weil……….

    es nicht denkt.

    Denken ist in keiner Weise an Materie gebunden.

    Der Mensch glaubt zu denken.
    Ich denke also bin ich.

    Das ist allerdings zu kurz gewürfelt, ergo gedacht.

    Die Ursache des Denkens ist immateriell.
    Ein Phänomen.

    Das wird an keiner Universität der Welt gelehrt.

  13. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 12:24 pm

    @ Gerd: „im GRUNDE genommen nicht einmal der Dreck unter unseren Fingernägeln.“

    Nicht einmal der Fingernagel. Nicht einmal der Finger.

    Alles Leihgabe.

    Nirmalo

    ich las einmal ein Buch
    und da stand geschrieben,
    du hälst das Buch in deinen Händen
    obwohl du gar keine Hände hast.

    Den habe ich verstanden.
    Erkläre das einmal Martin.

    Es gibt ein Universum obwohl es kein Universum gibt.

    Da kann er auch Kant lesen, denn er beschreibt nichts anderes.

    Völkerstämme von Professoren der Philosophie können das nicht lesen,

    ups

    verstehen.

  14. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 1:12 pm

    @ Manchmal wollen aber auch… enge Bindungen erlebt
    werden, die ihre eigenen kleinen Freiheiten entfalten.

    Nirmalo

    Keine Philosophie, so früh,
    welche Sternenzeit haben wir eigentlich ?

    Bindungen kann man eingehen, mit Geld, Autos, Raumschiffen, Frauen, Männern,
    Hunden oder Katzen.

    Mit Religionen oder wissenschaftlichen Glaubensgemeinschaften.

    Das sind aber keine Bindungen.
    Sie scheinen nur Bindungen zu sein,
    sogar Glaubenskriege werden geführt,
    ohne das daraus eine Bindung entsteht.

    Der Mond ist an die Erde gebunden,
    ohne Ketten.

    Hübsch, nicht wahr.

    Wenn du etwas liebst, lasse es frei.
    Kehrt es zu dir zurück

    usw.

  15. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 2:54 pm

    @Klar der lebt von der Luft.
    Idiotisch.

    Nein.

    Er lebt von Licht.
    Wie so viele Lichtarbeiter,

    Obwohl es eigentlich gar kein Licht gibt.
    Genauso viel oder so wenig wie Materie.

    Das ist aber ein ganz anderes Thema.

    Das würde die Bühne von Martins Bühne sprengen,
    denn Martins Bühne ist nur eine Plattform.

    Ist die Erde platt oder rund ?

    Wer schon einmal geflogen ist,
    hat sicherlich keine Erdkrümmung feststellen können.

    Wofür auch.

    Mit oder gegen die Erddrehung, kein Unterschied.

    Hebe die Schallplattenabnahme über den Rand der Schallplatte.
    Die Schallplatte wird sich unbeeindruckt weiter drehen.

    Man, wo habt ihr Physik studiert.
    Oder lauscht dem Geschwurfel eines Swamis, wie Tula.

    Die Sonne geht trozdem auf

    und auch unter.

    Das wäre doch die Frage.
    Warum ist das so ???

    Woher weis das die Sonne ?
    Oder das bischen Milchstrassensystem.

    Woher weis überhaupt das Universum das es existiert ?

    Weis der Mond das er existiert ?

    Frage doch den Mann im Mond oder einen Swami
    mit einen langen weisen Bart, Gott ähnlich.

  16. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 3:44 pm

    Jesus hatte als Haustier einen Löwen sagt man.

    Ich war auf der Pferdeweide.
    Nichts als Frieden.

    Die Verwalterin war sehr erschrocken.

    Sie fragte mich, kennen sie sich mit Pferden aus ?

    Wofür ? Sagte ich, das Pferd spürt mich doch
    und teilt das noverbal seinen Artgenossen mit.

    Das geht auch mit anderen Tieren.

    Das geht überall im Universum.

    Ein Pitbull ist nicht aggressiv, es sei denn der Halter überträgt seine
    Aggressivität auf das Tier,

    oder Tula, frage einen Swami.

  17. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 3:48 pm

    @ Klar alles was Hand und Fuß hat, was man REAL MACHEN kann, ist sinnlos

    Veto.

    Woher kommt das Leben ?

    Ganz sicher nicht aus dem unbelebten Weltraum.

  18. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 4:39 pm

    @ So, hab mein „like“ entfernt, so viel esoterischen Dünnpfiff ertrage ich nicht.

    Esotherik st der Versuch Spirituallität zu verstehen.

    Wo ist das geistiger Dünnschiss ?

    Geistiger Dünnpfiff ist eine Urknalltheorie zu erfinden nur weil man sich
    die Entstehung eines Universums nicht anders erklären kann.

    Geistiger Dünnpfiff ist sich auf eine Atommodelltheorie zu einigen.

    Das sind doch Esotheriker.

    Sich esoterisch auf eine Theorie einigen.
    Diese wissenschaftlichen Esotheriker.

  19. Gerd Zimmermann
    Juli 25, 2020 um 5:46 pm

    @ Verwisch nicht die Begrifflichkeiten: Zins wird als Geld ausgezahlt, gerechnet, ergo ist es auch Geld.

    Und wie entseht aus virtuellen Geld ein Zins.

    Martin ?
    Du hast Karl Marx nicht gelesen.

    Das Kapital.

    Aktuallisiere einmal die deutsche Schuldenuhr,

    In einer deiner Tiefschlafphasen.

  20. Gerd Zimmermann
    Juli 26, 2020 um 5:32 am

    @ «Das Kapital» führte Marx dies alles und vieles mehr aus.

    Du hast Marx sehr aufmerksam gelesen.

    Lese einmal Marx, Engels und Lenin.

    Was könnte Dir auffallen ?

    Platon hatte seine Zeit.
    Jesus hatte seine Zeit.
    Das Mittelalter hatte seine Zeit.
    Trump hatt (e) seine Zeit.
    Die Zukunft hat ihre Zeit.

    ABER

    bedenke

    Zeit kann man nur auf der Zeitsparkasse gegen Zeitzins leihen.

    Hätte sich Jesus eine Sekunde geliehen, müsste er heute
    mindestens 13,87 Mrd Lichtjahre zurückzahlen.

    Was ist das schon wenn die EZB einige Billionen Scheinchen druckt.

    Wohlgemerkt, sie druckt buntes Papier und keine Ware.

    So Marx.
    Denn der Mehrwert wird auf dem Papier erschaffen.

    Zinsen werden heute im Computer generiert.
    Der Computer hat nichts davon.

    Der Gierige der Einsen und Nullen liest schon.

    Versuche einmal eine Null zu fressen.

    • Martin Bartonitz
      Juli 26, 2020 um 11:08 am

      „Zinsen werden heute im Computer generiert.
      Der Computer hat nichts davon.“

      Nein, die Zinsen werden nicht geschaffen sondern nur gefordert. Und weil sie eigentlich fehlen, muss immer neues Geld ins System, und zwar exponentiell verlaufend …

      • Juli 26, 2020 um 3:45 pm

        .
        Wie lautet dein konstruktiver
        Änderungsvorschlag, Martin?

        • Martin Bartonitz
          Juli 26, 2020 um 4:53 pm

          Nun, es gab mal einige Jahrhunderte, wo in Deutschland das Bakteaten-Geld verwendet wurde. So zwischen dem 11. und 15. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen fast alle alten großen Gebäude sowie wunderschönen Städtchen, so sie nicht durch die Bomben des unsäglichen Krieges vernichtet wurden.
          Es gibt aber auch noch das Konzept der Ressourcenbasierten Wirtschaft, das mir zuträglicher als unser kapitalistisches System scheint.
          Oder auch das Informationsgeldsystem …

          • henningnaturdesign
            Juli 26, 2020 um 7:27 pm

            Was war ist vergangen. Die Tatsache das es nicht mehr gebraucht und benutzt wurde zeigt, das es fehlerhaft war – es fehlte etwas.
            Die neue Weltordnung hat angefangen
            Zeitgleich mit der Sonnenwende am 21.06.2020 und der Sonnenfinsternis und der Zyklenwechsel der Sonne deren 11 Jähriger Zyklus das Magnetfeld wechselt und die Lichten Coronarauswürfe so heftig sind das es an den Polen der Erde zu den bekannten Polarlichtern und magischen Leuchten in den Nächten erfolgt.

            Die Corona – Plandemie ist vorbei
            Die Corona – Himmelserscheinung Symbolisiert ein neues paradiesisches Zeitalter und eine neue Zeitrechnung im HIER und JETZT der ZEITLOSIGKEIT in EWIGKEIT
            Die Frist für vergangenes Unrecht läuft am 15. July 2020 ab.

            Lebendige Intelligenz ist immer in Harmonie und liebevoll, gerecht in Kooperation auf Augenhöhe im Konsens in Ehre und Würde mit Mut und Demut, vor sich Selbst und vor dem Gegenüber und vor dem Geist und der Ordnung des kosmischen Gottes – der Mutter aller Seelen, die immer gleichwertig, nebeneinander und ausgeglichen ist.
            Alles andere sind dumme Geisteskinder die bis weilen noch, sich hinter Masken und Uniformen und Rüstungen und Namen von Personen hinter Geschäftsmodellen verstecken, um Krieg zu speielen und sich Energien, mit einen energielosen Räuberwerkzeug G-E-L-D, zu berauben. Die immer noch nicht erkannt haben:
            Das ALLES, alber auch alle Energie, sich Selbstgehört und jede Anhaftung von Eigentum, ein Diebstahl von sich selbstgehörender Energien ist.
            Das Werkzeug G-E-L-D, das ausgedachtes Vermögen, von Dumm und fleissig nach Intelligent und faul verschiebt.
            Der Reichtum an Energien ist für Alle gleichwertig, gleichberechtigt und selbstgehörend in Fülle vorhanden.
            Alles energielose, ausgedachte Recht – Das Grundgesetz, sowie alle Staatsgesetze sind ein Unrecht vor der kosmischen, energetischen Ordnung der Gerechtigkeit in jeden energetischen Leben, das durch den Freien Willen zum Ausdruck kommt.
            Nur wer seinen Freien, von Gott geschenkten Willen benutzt wird in ein Paradies der Freiheit der Gerechtigkeit und der Menschlichkeit betreten.

            Die Corona – Plandemie ist vorbei
            Die Corona – Himmelserscheinung symbolisiert seit dem 21.06.2020 ein neues paradiesisches Zeitalter und eine neue Zeitrechnung im HIER und JETZT der ZEITLOSIGKEIT in der UNENDLICHKEIT aller Energien.
            Die Frist für vergangenes Unrecht läuft am 15. July 2020 ab.

            Feststellung: ECHR 75529/01 Vollstreckungschutzvollzug im zwingenden Völkerrecht – Frist: 15.07.2020 – 24:00 Uhr
            https://www.academia.edu/43375478/Feststellung_ECHR_75529_01_Vollstreckungschutzvollzug_im_zwingenden_V%C3%B6lkerrecht_-Frist_15.07.2020-_24_00_Uhr

            Bewusst werden bedetutet schlau und wissend zu werden, und auch den Geist des Universums zu erfahren.
            https://www.academia.edu/43393537/Ein_Geistbeitrag_-Das_elektrische_Universum-_Walter_Russel_in_Verbindung_mit_Urkultst%C3%A4tte_Nazca_Caral_in_Peru
            Der unsichtbare Fehler beim Kaufen und Verkaufen. Der Betrug im Tausch durch die Täuschung
            https://www.academia.edu/40199187/Der_unsichtbare_Fehler_beim_Kaufen_und_Verkaufen._Der_Betrug_im_Tausch_durch_die_T%C3%A4uschung
            Im Paradies der Wirklichkeit ist Alles für FREI https://www.academia.edu/39659944/Im_Paradies_der_Wirklichkeit_ist_Alles_f%C3%BCr_FREI

    • No_NWO
      Juli 26, 2020 um 12:20 pm

      Nöö-nöö, Marx/Engels waren keine Dualisten. Ihre Leistung liegt insbesondere im Zurückführen jenes geheimnisvollen Geistwesens namens geldliche Rendite auf ihre Wurzeln im Materiellen, in der leiblich-händischen Arbeit in Warenproduktion und -transport. Von welchen Wurzeln aus so nun auch das (inflationsbereinigt) maximale gesamtmarkträumliche Volumen an Profit bestimmbar wird. (Der Löwenanteil des Warenverkaufserlöses ist Profit; Rendite nach Steuern ist ein nur vergleichsweise sehr geringer Teil des Profits).

      Anders als zuzeiten von ME, gibt es heutzutage aufgrund der technologisch enorm gesteigerten Produktivkraft zwei parallele Ökonomien: die altherkömmliche kapitalistische zur Deckung des allüblichen Warenbedarfs, welche, grob geschätzt, allerhöchstens die Hälfte der in Tätigkeit versetzbaren Produktionskapazitäten beansprucht. Die freien Kapazitäten werden von den (nicht namentlich bekannten; siehe Hans-Jürgen Kryszmanski bei Ken Jebsen) Super-Superreichen für ihre diversen Hobbys genutzt: Geo- und Klimaengineering; Kriege; illegale bzw. geheime Forschung; Aufkauf aller in den Verkauf gezwungenen Werte (ein Monopoly realissimo aber nicht nur mit Immobilien); Pflege der kostenintensiven Strukturen des tiefen Staats; Propaganda sowie private Vergnügungen wie Pädosex usw.). Größtes dieser Hobbys ist selbstverständlich die Erringung der Weltherrschaft bzw. die Aufrichtung einer Eine-Welt-Diktatur.

      Sorry für diese Darstellung. Ich möchte niemanden beunruhigen und referiere lediglich das, was sich jedermann ohne allzuviel Recherche auch ganz von allein erschließen können sollte.

      • Axel
        Juli 30, 2020 um 8:24 am

        Ich möchte hierzu noch ergänzen: die Macht der heute Superreichen übertrifft alles, was vergangene Könige, Herrscher, etc. sich nur hätten vorstellen können. Möglich macht dies der rücksichtslose Zugriff auf die planetaren Ressourcen und dessen Umwandlung mit Hilfe von knapp 8 Milliarden Menschen in Macht- und Herrschaftsmittel. Ganz nebenbei entsteht hierbei (erstmalig in der Geschichte der Menschheit) auch ein Potential zur Erlangung von Lebensverlängerung; bzw. vielleicht sogar so etwas wie Unsterblichkeit. Die besten Wissenschaftler der Welt und im Prinzip der gesamte weltweite industrielle Komplex steht diesen Superreichen zur Verfügung. Diese Leute gebrauchen uns alle und die natürlichen Lebensgrundlagen für ihre eigenen Zwecke. Deren Eigennützigkeit ist für uns einfach unvorstellbar. Wir müssen uns dringend mehr mit Psychopathie, gesellschaftlicher Traumatisierung und medialen Manipulationstechniken auseinandersetzen.

        • No_NWO
          Juli 30, 2020 um 12:38 pm

          Das Thema Psychopathie (Pp) wird von der Psychologin und Unternehmensberaterin Susanne Grieger-Langer gut nachvollziehbar behandelt. Es gibt ca. bis 4% Pp’s in der Einwohnerschaft, eine beachtliche Zahl. Die Genese ist weitgehend unbekannt, auch die historische Dimension. Doch angesichts der brutaleren alltäglichen Lebensbedingungen vor der Moderne ist sogar von einem abnehmenden Anteil von Pp’s auszugehen. Falls es sich um eine Schutzreaktion der Psyche handeln sollte, was wahrscheinlich ist.

          Überraschend übrigens, daß Pp’s eine verstandesgestützte soziale Ethik haben können — der Mensch ist offenbar mehr als eine biologische Maschine. Wie ja auch Nicht-Pp’s bisweilen zu Monstern avancieren. Dennoch scheint die Moderne besonders prädestiniert, Pp’s in Führungspositionen zu bringen. S.G.-L. beziffert deren Anteil dort mit 15%.

          Henne und Ei: Haben die vielen führenden Pp’s die moderne Gesellschaft ins Dystopische abgleiten lassen; oder ist die allgemeine kulturell-geistige Verfaßtheit der Moderne (oder gar des christlichen Abendlands, wie Nietzsche hier jetzt einwerfen würde) menschen- und naturfeindlich? Und lädt deshalb Pp’s in Führungspositionen ein? Salopp gefragt: Sind wir alle ein bißchen bluna? Oder positiv gewendet: Steht der Mensch in der geistigen Katharsis, steht er vor einem großen evolutionären Sprung? Was die Frage nach den Pp’s nun weit in den Hintergrund drängt, und uns auf uns selbst zu schauen auffordert. Doch woraufhin hätten wir uns zu befragen?

          Einige Hinweise nur: Marx sah die Moderne von einer bewußtlos-maschinellen Wesenheit namens «das Kapital» regiert. Arm und Reich und Klassenkampf bestimmten seine Sicht nur am Rande. Den politischen Kampfbegriff „Kapitalist“ verwendete er so auch äußerst zurückhaltend und titulierte lieber als „Agenten und Charaktermasken des Kapitals“.

          Die Menschen erschaffen eine Maschine namens Kapital, um sich sodann den Algorithmen dieser selben Maschine sklavisch zu unterwerfen. Algorithmen einer Moderne, der Nietzsche vor rund 150 Jahren unterstellte, auf eine Weise beschaffen zu sein, daß sie die totale Vernichtung von Mensch, Natur und Welt WOLLEN. Es mündet die Frage nach den Pp’s so nun letztlich in die nach dem Kulturgeist, der jenes „Wollen“, der jene Maschine und jene Algorithmen erschaffen hat, mit denen Pp’s mühelos kalt hantieren können und sich deswegen wohl als deren „Agenten und Charaktermasken“ empfehlen, als führend ausführendes Personal jener Maschine und ihres Wollens.

          Marx analysierte nurmehr jene Algorithmen, aber schwieg sich über den Kulturgeist dahinter aus. Nietzsche führte den Geist des Christentums an, das für ihn nur das Kirchenchristentum sein konnte – ein Kristentum demnach – und er verwies auf die diesem unterliegende Kosmologie, auf den Geist-Materie-Dualismus (GMD). Anno 1948 veröffentlichte Erich Neumann, Meisterschüler von C.G.Jung, «Ursprungsgeschichte des Bewußtseins“ und legte die Rolle jenes GMD für das „Bewußtsein“ bzw. für die Ich-Entwicklung offen, eine Hilfskonstruktion zu sein mit dem Fahrtziel Befreiung des Geistes im Sinne einer Stärkung der individuellen Denkkraft und Handlungsfähigkeit wie auch einer dem Menschen, der Natur und der Welt wohlgesonnenen Ethik. Rudolf Steiner, profunder Kenner der Arbeiten von Marx und Nietzsche, formulierte ein Programm in drei Schritten: Wahrheit, Freiheit, Liebe. Und offenkundig geht die Menschheit nun auf die Finde nach einem Ja zu sich, zur Natur und zur Welt. Und jeder einzelne nach einem Ja zu sich selbst. Nietzsche vor anderthalb Jahrhunderten schon: Ich bin ein großer Jasager.

          • Juli 30, 2020 um 2:24 pm

            @ „Wahrheit, Freiheit, Liebe“

            Wahrheit & Liebe… verstehe ich.

            Aber was soll „Freiheit“ zwischen den beiden?

          • No_NWO
            Juli 30, 2020 um 8:31 pm

            @nirmalo — Z.B. kollektivistische Zwangsvergesellschaftung oder gar Zwangsehe?

  21. Gerd Zimmermann
    Juli 30, 2020 um 10:36 am

    @ und medialen Manipulationstechniken auseinandersetzen.

    Müssen wir nicht, Axel.
    Es gibt keinen Zufall im Universum.

    Ob Du es glaubst oder nicht.

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