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Über die ’schlagenden‘ Verbindungen des Robert Kochs

Da uns der Name Robert Koch in den letzten Monaten regelrecht ins Hirn getrommelt wurde, warum nicht Mal einen Blick auf diesen Herrn werfen. Und siehe da, es tun sich Abgründe auf. Ich möchte ein weiteres Video hier ins Regal stellen, das mir sowohl von Inhalt als auch Darbietung sehr gut gefallen hat. Ich habe wieder viel gelernt, vielleicht geht es Euch ja auch so dabei:

Auf youtube werden noch folgende Quellen und weiterführendes Material angeboten:

Minute 8:55
Tobis Film *Robert Koch, der Bekämpfer des Todes*:
https://www.youtube.com/watch?v=kDtve…

Minute 12:55, RT Deutsch Kani Tujala, *Biologische Kriegsführung: Corona und der Tod aus dem Labor*:
https://www.youtube.com/watch?v=1BMv8…

Minute 15:33, Die *COIMBRA GROUP*:
https://www.coimbra-group.eu/mission-…

Minute 16:06, Alexander Benesch – *Die adeligen Geheimdienst-Unis die unsere Politiker und Richter ausspucken*:
https://www.youtube.com/watch?v=i9fR2…

Minute 16:22, Alexander Benesch – *Das erleuchtete und adelige Umfeld des Mikrobiologen Robert Koch*:
https://www.youtube.com/watch?v=5WaNV…

Minute 20:02, KENNST DU SCHON die *WAYBACK MACHINE*??? Eines meiner Lieblingsrecherchetools. Denn Internetseiten gehen ja hin und wieder verschwunden oder ändern ihren Inhalt. Kannst Du hier alles nachvollziehen *am Beispiel von Max von Pettenkofer*:
https://web.archive.org/web/200605251…

Minute 23:33, Dr. Stefan Lanka – *Henle, Pasteur und Koch – Wie funktioniert die Virenlüge wirklich?*
https://www.youtube.com/watch?v=C3bvY…

Minute 24:12, Dr. Matthias Rath – *Die Geschichte des Pharma-Geschäfts – Wie wir wurden, was wir sind*
https://www.youtube.com/watch?v=X4sZr…

Minute 25:44, BUCH *Public Health, Eugenik und Rassenhygiene in Weimarer Republik Und Nationalsozialismus*:
https://www.amazon.de/gp/product/3863… (Affilate link)

Minute 39:39, BUCH Ute Frevert – *Krankheit als politisches Problem 1770–1880: Soziale Unterschichten in Preußen zwischen medizinischer Polizei und staatlicher Sozialversicherung (Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft)*
https://www.amazon.de/Krankheit-als-p…

Minute 46:00, Ufa Film *GERMANIN – Die Geschichte einer kolonialen Tat*
https://www.youtube.com/watch?v=axXsb…

Minute 47:33, Kanal *ReallyGraceful*: https://www.youtube.com/user/reallygr…

  1. Juni 28, 2020 um 7:20 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Juni 28, 2020 um 8:51 pm

    Ja, beeindruckend … ich hab’s „zufällig“ bereits gestern abend angeschaut, ebenfalls einiges dabei gelernt und wollte Dich heute darauf aufmerksam machen 😉

    Gründlich recherchiert und lebendig präsentiert – Respekt, die Frau gefällt mir 😉

    • Martin Bartonitz
      Juni 28, 2020 um 10:00 pm

      Ja, Meike hat es echt drauf. Sie hat Journalismus gelernt, was gut zu merken ist. Höre gerade noch in diese spannende Recherche rein, wo Abspaltungen von Psychen via Traumatisierungen erreicht werden:

    • Martin Bartonitz
      Juni 28, 2020 um 10:38 pm

      Oha, auch sie hat rituellen Missbrauch als Kind überlebt und begann sich erst vor drei Jahren daran zu erinnern. Kein Wunder, dass sie dermaßen tief hinter den Bühnenvorhang schaut, den unsere Herrscher für uns hingestellt haben:

  3. Juni 28, 2020 um 10:39 pm

    .
    Betrachte einmal die Dinge von
    einer anderen Seite, als du sie
    bisher sahst; denn das heißt
    ein neues Leben beginnen.

    – Marcus Aurelius

    • Juni 29, 2020 um 11:25 pm

      Marcus Aurelius = Kaiser von Rom. Imperator.

  4. Martin Bartonitz
    Juni 28, 2020 um 11:05 pm

    Hier wird Meike noch konkreter, was sie inzwischen erinnern kann:

  5. Gerd Zimmermann
    Juni 29, 2020 um 11:23 am

    @ Betrachte einmal die Dinge von
    einer anderen Seite, als du sie
    bisher sahst; denn das heißt
    ein neues Leben beginnen.

    – Marcus Aurelius

    Nirmalo

    alles hat zwei Seiten.
    Der Rhein hat ja auch zwei Ufer
    oder einen Medaille.

    Mit der Medaille gibt es sogar die Möglichkeit
    auf der einen Seite gibt es die Möglichkeit tief in Materie hineinzuschauen,
    auf der anderen Seite kann man aus der Materie herausschauen.

    Beide Seiten sind wie bekannt untrennbar vereinigt.

    Wäre ich Theologe, würde ich sagen, der
    Schöpfer und die Schöpfung sind EINS.
    Liebe Gemeinde, Gott ist allgegenwärtig.
    Du suchst Gott ? Er ist in dir. Schaue in den Spiegel.
    Er hat auch zwei Seiten.

    Amen

    • Juni 29, 2020 um 5:02 pm

      Du machst das gut! 😇

      Gibst du bekannt, wo die
      Priesterweihe stattfindet?

      Die Priester von heute sind gerade mal gute Sozialarbeiter. Ihre Predigten kann man sich nicht antun: Floskeln + Kitsch + Rhetorik – Wahrheit.

      (…so weit denn meine Beobachtung reicht)

  6. Tula
    Juni 29, 2020 um 11:49 am

    • Juni 29, 2020 um 4:55 pm

      Daß dieses Zitat von Rumi sein soll, glaube ich nicht. Es wird wohl aus einem Poesie-Album heraus gerutscht sein. 😉

      Du fragst nach einer Rose,
      lauf vor den Dornen nicht davon.
      Du fragst nach dem Geliebten,
      lauf vor dir selbst nicht davon.

      ― Rumi

      • Tula
        Juni 29, 2020 um 5:00 pm

        …….Poesie-Album.…. wegen dem Video, ob du dich da nicht täuscht. 😀

  7. Tula
    Juni 29, 2020 um 12:13 pm

    • muktananda13
      Juni 29, 2020 um 8:24 pm

      Klar.Eindeutig Herzsprache gegen Verstandessprache.
      Heutzutage … nur als Egosprache zugegen.

    • Juni 29, 2020 um 11:19 pm

      Auch wenn ich versuchen wollte,
      die Liebe zu beschreiben,
      wenn ich sie erlebe, bin ich sprachlos!

      Ja, das ist Rumi.

      Das geht gar nicht anders.
      In der Liebe sind wir nicht bei Verstand.
      So ergeht es uns auch im Staunen.
      Staunen ist mit der Liebe verwandt.

  8. Juni 29, 2020 um 4:40 pm

    .
    Kein Ding ist Gott
    so entgegengesetzt
    wie die Zeit.

    ― Meister Eckhart

    (stand als Stänkerer vor Gericht)

    • Tula
      Juni 29, 2020 um 5:02 pm

      Obwohl Gott auch die Zeit ist. 😀

  9. Juni 29, 2020 um 6:55 pm

    Und schon geht das esoterische Gesabbel wieder los. EKELHAFT.

  10. Gerd Zimmermann
    Juni 29, 2020 um 7:36 pm

    @ Du machst das gut! 😇

    Vielen Dank für die Blumen.

    @ …….Poesie-Album.…. wegen dem Video, ob du dich da nicht täuscht. 😀

    Bleibe ruhig in der ersten Reihe sitzen.
    Mit dem Zweiten sieht man besser.

    Gut ich bin ENT TÄUSCHT.
    Allerdings nicht vom LEBEN.

    @ Kein Ding ist Gott
    so entgegengesetzt
    wie die Zeit.

    ― Meister Eckhart

    (stand als Stänkerer vor Gericht)

    Ich habe Meister Eckhart in die Srache des Jahres 2020 übersetzt und sie
    einigen Meister Eckhart Instituten, dort schaffen ja unzählige Professoren
    zur Verfügung gestellt, einmal übersetzt ist ja nur ein Mausklick von
    Institut zu Institut.
    Da könnte ich auch Martin erklären wollen wie Licht entsteht.

    Ja,ja, Sokrates, Jesus, Meister Eckhart , usw., wundert mich, dass man mich noch
    nicht zum Schaffott geführt hat, oder als Ketzer verbrannt, oder zwangsweise
    in die Irrenanstalt eingesperrt hat.

    Gut, ich habe einen Pakt eingegangen.
    Einen Pakt mit der Quelle.

    @ Obwohl Gott auch die Zeit ist. 😀

    Diesmal täuscht Du dich gewaltig.

  11. Gerd Zimmermann
    Juni 29, 2020 um 7:49 pm

    @ Nicht die gleiche Sprache sprechen.

    Keine Grammatik hier und jetzt.

    Es kann aber nur die selbe Sprache geben
    und diese ist genauso universell wie die Sprache des Universums.

    Weshalb das Ding auch Universum heist.

    Wie im Kleinen, so im Grossen.

  12. Gerd Zimmermann
    Juni 29, 2020 um 8:40 pm

    @ Und schon geht das esoterische Gesabbel wieder los. EKELHAFT.

    teuto

    wechsel doch den Sender, wenn Du Sokrates, Jesus usw. als esoterisch
    einstufst.

    Max Planck ist ein ganz grosser Esoteriker.
    Aber den kennst Du wahrscheinlich nicht und sein Gesabber.

  13. Gerd Zimmermann
    Juni 30, 2020 um 1:14 am

    Aus diesem Grund wollten sie dann Schauberger tatsächlich ins Irrenhaus einliefern lassen.
    Walter Russell auch und viele andere.

    Wenn jemand ein erweitertes Bewusstsein hat, muss ja die unwissende
    Allgemeinheit davor geschützt werden.

    Bei mir ist es noch harmlos, ich werde nur zensiert.

    Wegen der Blog Hygiene.

  14. Gerd Zimmermann
    Juni 30, 2020 um 9:23 am

    @ Deshalb bedarf es ja der Rahmenbedingungen; sie sind schließlich nicht für eine Gesellschaft der Weisen (6) gemacht.

    Nirmalo

    ein Weiser weis wofür Corona ersonnen wurde.
    Er weis noch viel mehr.
    Er hat Wissen das an keiner Universität gelehrt wird.

    Er weis um das Entstehen und das Vergehen des Lebens auf der Erde.
    Dafür benötigt der Weise keine Formel, nicht einmal eine Zahl.

    Ein Weiser hat sich herausgelöst aus der Beobachtung und der daraus
    resultierenden empirischen Schlussfolgerungen, die zwangsläufig in immer
    komplizierteren Formeln enden müssen, die so kompliziert sein müssen,
    das sie der Erfinder nicht einmal versteht.

    Warum hat Einstein E gleich mc2 nicht ausgerechnet ?
    Das hat er euch überlassen.

    Diese weltbekannte Formel ist vollkommen nutzlos.
    Denn sie ist keine Gleichung.

    Und das können ganze Völkerstämme von Wissenschaftlern nicht
    erkennen, dass sie von Einstein hinters Licht geführt wurden.

    Der Papst kann Gott nicht zeigen
    und kein Mensch kann E gleich mc2 ausrechnen.

    Kann jemand diese Götzenbilder erkennen.

    Ihr sollt keinen Herren haben neben mir.

    Also entscheide dich.
    Für Einstein oder den Papst.

  15. Gerd Zimmermann
    Juni 30, 2020 um 9:54 am

    An jeder Weggabelung muss man sich entscheiden.
    Das ist aber nicht die ganze WAHRHEIT.

    Es gibt immer einen goldenen Mittelweg.
    Dieser ist allerdings steinig und beschwerlich zu gehen,
    Aber er führt zum Zenit.

    Wer es schafft diesen Weg stoisch bis zum Ende zu folgen,
    dieser Mensch wird im Zenit sich selbst erkennen.

    Erinnert ihr euch ?

    Delphi ?
    Erkenne dich selbst.

    Das Orakel sprach weder von Religionen noch von Rechenaufgaben.

    Sondern von DIR.

    DU sollst deine ALLVERBUNDENHEIT erkennen.

  16. Fluß
    Juli 1, 2020 um 7:40 pm

    Die Sendung die Anstalt gibts auch als PDF. Für den geprochenen Text gibts auch noch Links:
    https://archive.org/details/2020-03_Die-Anstalt_Politsatire-mit-Max-Uthoff-und-Claus-von-Wagner?q=Sucharit+Bhakdi
    Direkt-Link: https://ia802909.us.archive.org/27/items/2020-03_Die-Anstalt_Politsatire-mit-Max-Uthoff-und-Claus-von-Wagner/2020-03_Die-Anstalt_Faktencheck.pdf

    „““ Die Anstalt – Der Faktencheck zur Sendung vom 24.März 2020
    Stand: 8.April „““

    65 Seiten

  17. Gerd Zimmermann
    Juli 1, 2020 um 9:25 pm

    Fluss

    Ken Kenkesy
    Einer flog über das Kukusnest.

    Versuche es einmal zu lesen.

    Ich meine zu lesen und nicht Buchstaben aneinander reihen.

  18. Fluß
    Juli 2, 2020 um 11:06 am

    Lauterbach wurde hochgehoben trotz Unglaubwürdigkeit:

    „““ Karl Lauterbach ausland ohne praxis Bericht zur Coronalage 16.6.2020: Der seltsame Professor Gunter Frank 16.06.2020
    https://www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coronalage_16.6.2020der_seltsame_professor
    Wenn es darum geht, öffentlich die Regierungspolitik der anhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen zu rechtfertigen gilt Prof. Dr. Karl Lauterbach für viele Medien aktuell als die wissenschaftliche Instanz. In regelmäßigen Twitternachrichten und Talkshowbeiträgen zieht er alle Register, um die Bevölkerung weiter in Angststarre zu halten. Da erhebt sich selbstverständlich die Frage: Auf welchen Leistungen begründet sich eigentlich die wissenschaftliche Autorität Lauterbachs?
    Karl Lauterbach betont gerne seine besondere wissenschaftliche Qualifikation anhand seines Zusatzstudiums an der Harvard School of Public Health, welches er 1995 mit einer zweiten, neben seiner ersten deutschen, Doktorarbeit und dem Titel „Doctor of Science“ abgeschlossen hat. Dort fungiert er seit 2008 auch als Adjunct Professor. Zunächst fällt auf, dass seine Harvard-Arbeit jahrelang unter Verschluss war. Eine seltsame Praxis in der Wissenschaftswelt, die ja nur durch Transparenz und eine offene Diskussion funktionieren kann. „““

    „““ Klinische Studien im Auftrag der Pharmaindustrie
    Mit der Autorität eines Lehrstuhls samt Professorentitel nutzte Lauterbach das Institut anschließend vor allem, um klinische Studien im Auftrag der Pharmaindustrie durchzuführen. Schnell war er involviert in die Skandale um den Cholesterinsenker „Lipobay“ und den Appetitzügler „Reductil“ (Inhaltstoff Sibutramin). Beides Medikamente mit schwerwiegenden und tödlichen Nebenwirkungen. Die Gefahren wurden lange von der Pharmaindustrie heruntergespielt.
    Im Falle des Sibutramin missbrauchte Lauterbach 1998 sogar seinen Vorsitz im Rahmen einer Behandlungsleitlinie, um dieses Medikament mit Bestnoten zu versehen und damit maßgeblich zu dessen Zulassung beizutragen. Finanziert und personell unterstützt wurden diese Leitlinien vom damaligen Hersteller Knoll AG. Doch schon zu dieser Zeit waren Studien bekannt, die dieses Medikament als herzschädigend einstuften. „““

    „““ Veröffentlichung nach 20 Jahren nachgeholt
    Die auffallend industriefreundliche Tätigkeit fiel weiteren Kollegen auf. Als Lauterbach in der Politik Karriere machte, wuchs das Interesse an seiner nicht zugänglichen Harvard-Arbeit, die letztlich die Grundlage seines Aufstiegs bildete. Ein Kollege wendete sich 2015 direkt an Harvard und bekam von dort folgende Antwort (Auszug):
    „Als Dr. Lauterbach seine Dissertation fertiggestellt hatte, konnten die Studenten den Grad des öffentlichen Zugangs zu ihrer Dissertation bestimmen (dies ist nicht mehr die Praxis). Nach meinem besten Wissen ist Dr. Lauterbachs Dissertation in der Countway Library immer noch nicht öffentlich zugänglich“.
    (,, … when Dr. Lauterbach completed his dissertation, students were able to determine the level of public access that their dissertations might have (this is no longer the practice). To the best of my knowledge, Dr. Lauterbach´s dissertation at Countway Library is still not available to the public.”)
    Professor Karl Lauterbach verhinderte also selbst die Veröffentlichung seiner Arbeit. Nachdem 100 Kolleginnen und Kollegen daraufhin den damaligen Fraktionsführer Oppermann aufforderten, er möge doch im Sinne der Transparenz Lauterbach dazu veranlassen, seine Harvard-Arbeit endlich öffentlich zugänglich machen, holte dies Lauterbach nach 20 Jahren nach. Nun war es möglich, sich selbst ein Bild von dieser Arbeit zu machen, sie steht inzwischen auch gut zugänglich hier auf seiner Homepage.
    Es handelt sich um eine etwa 100 Seiten lange Abhandlung über Moral- und Gerechtigkeitsaspekte innerhalb eines Gesundheitssystems.
    Das ist nett. Aber in einer Arbeit, aufgrund dessen der akademischen Grad eines Doctor of Science verliehen wird, sollte man einen eigenen wissenschaftlichen Gedanken (objektiv, nachprüfbar, verallgemeinerungsfähig) erwarten, den ich nicht gefunden habe. Rechtfertigt so eine Schrift wirklich die Berufung auf einen medizinischen Lehrstuhl bei gleichzeitigem Fehlen der ansonsten notwendigen Qualifikationen? Eher nicht, wie beispielsweise auch Historiker Prof. Michael Wolffsohn feststellte. Er sagte mir, dass er diese Harvard-Abschlussarbeit Lauterbachs nicht einmal als Seminararbeit akzeptieren würde, geschweige denn als Promotion, und genehmigte mir ausdrücklich, diese Aussage öffentlich zu verwenden.
    Harvard druckst herum
    Da ich im Rahmen eines Projektes Kontakt zu einem bekannten Professor der Harvard School of Public Health bekam, nutzte ich 2016 die Gelegenheit, einmal direkt per Email am Ort des Geschehens nachzufragen. Wie kann es sein, dass so eine Arbeit dazu berechtigt, den Titel Doctor of Science einer der berühmtesten medizinischen Universität zu führen? Der langen Antwortmail merkte man das Unbehagen deutlich an, gipfelnd in der Aussage, es sei natürlich keine wissenschaftliche Arbeit, aber immerhin ein normativer Essay. Hier ein Auszug aus dieser Email:
    „Es handelt sich natürlich nicht um ein wissenschaftliches Werk, wenn wir mit „Wissenschaft“ ein Werk der Natur-, Bio- oder sogar Sozialwissenschaften meinen. Würde es als wissenschaftliche Arbeit präsentiert, könnte man sagen, dass es nicht den für solche Arbeiten geltenden Standards entspricht. Aber es tut nicht so, als ob es das wäre. Es ist ein normativer Essay, der versucht, innerhalb von Gerechtigkeitstheorien und politischer Philosophie eine Grundlage für normative Urteile über die Zuteilung von Gesundheitsressourcen und damit zusammenhängende Fragen zu finden. Es ist klar, dass Prof. Roberts, Prof. Sen und die anderen Doktorväter von Karl bereit waren, eine Dissertation mit diesem Ziel zu akzeptieren, vorausgesetzt, sie entspräche dem erforderlichen akademischen Standard“. „““

    „““ Und ich habe festgestellt, dass Lauterbach bei der Verwendung der angegebenen Quellen sehr kreativ vorgeht. Meiner Meinung nach finden sich in den verwendeten Quellen überwiegend andere Aussagen als die, wofür er sie zitierte. Dies entging offensichtlich Prof. Roberts oder Prof. Sen bei der Frage, ob der „requisite academic standard“ erfüllt wird. „““

    „““ Aus den Protokollen des Berufungsverfahrens der Universität Köln könnte man sicherlich Genaueres darüber erfahren, warum man einen normativen Essay als Grundlage für eine solch ungewöhnliche Berufung zum Professor akzeptierte. Sehr interessant zu lesen wären beispielsweise die Stellungnahmen der externen Gutachter, von denen es in einem solchen Verfahren mindestens zwei geben sollte. Doch das ist nicht möglich. Die Berufungsunterlagen sind unter Verschluss.
    Der Multi-Warn-Experte
    Die Art und Weise, wie Lauterbach mit Quellen und Belegen in seinem Harvard-Essay umgeht, zieht sich wie eine rote Schnur durch sein Wirken. Auch in den von ihm publizierten Büchern ist die Quellenarbeit, da wo ich es geprüft habe, erstaunlich. Ich finde auch hier meist andere Aussagen in den Quellen, als die, wofür er diese benutzt. Wichtige hochwertige Arbeiten, die seinen Thesen widersprechen, grenzt er aus.
    Als Experte-für-alles-Mögliche warnt er besonders gerne vor den Gefahren des normalen Lebens. Mal warnt er vorm Grillen, vor Fleisch, vor Zucker, vor Übergewicht, vor Salz, vorm Trinken, aber auch vor Feinstaub, Masern, Sonnenstudios, einfach vor fast allem. Geben Sie einfach mal bei Google ein: Lauterbach warnt. Auch warnte er übrigens davor, dass Deutschland zu viele Krankenhäuser hat. Doch gerade die relativ vielen Krankenhausbetten sind eine Stärke unseres Gesundheitssystems, wie sich nicht nur bei gefährlichen Winterepidemien zeigt. Doch Lauterbach setzt sich schon lange dafür ein, besonders kleine Häuser zu schließen, was übrigens genau im Sinne der großen, privatgeführten Klinikketten ist.
    In der Coronakrise warnt Lauterbach natürlich vor Viren und Pandemien, der ersten, zweiten, dritten und vierten Welle, vor Schweden, vor Demonstrationen, Superspreadern und davor, den regulären Schulbetrieb auf keinen Fall vor Ablauf eines Jahres wieder zuzulassen. Belastbare Quellen oder Belege dazu liefert er wie üblich nicht. Aktuell warnt Lauterbach vor Leichtsinn durch Corona-Warn-App, um damit die Bevölkerung weiter unter Druck und sich im Rampenlicht zu halten.
    Die Ziele des Professor Lauterbach
    Nur vor einem warnt er nicht, dem unseligen Einfluss der Bertelsmann-Stiftung auf das deutsche Gesundheitssystem. Dort ruft man nämlich schon lange nach dem Generalunternehmer Gesundheit und versucht, das öffentliche Gesundheitssystem mit aller Macht in ein privates, kapitalgesteuertes umzuwandeln, ganz nach dem Vorbild USA. Dazu benötigt man Gesetzesänderungen, die vor allem unter der Gesundheitsministerien Ulla Schmidt vollzogen worden sind, als deren Chefberater Karl Lauterbach fungierte.
    Zusammen mit Frau Brigitte Mohn von der Bertelsmann Stiftung saß er lange Zeit, gut dotiert, im Aufsichtsrat der privaten Rhönkliniken. Die Folgen dieser Privatisierungen spüren wir heute deutlich. Überall da, wo sich mit den neuen Regeln viel Geld verdienen lässt, boomt die Medizin, vor allem in der Ausweitung oft unnötiger, teurer Spezialbehandlungen – und dort, wo die Pleiten drohen, wird abgebaut. Ganz besonders bei den kleinen Häusern der Grundversorgung. Eine Katastrophe gerade für die ländliche Versorgung. Es entwickelt sich ein regelrechtes Verkrankungssystem, dessen Mechanismen ich 2014 in einem Achgut.com-beitrag genauer beschrieben habe.
    Gesundheitsminister zu werden, hat für Lauterbach nicht funktioniert. Aber für einen hohen Posten in einem der neuen Gesundheitskonzerne dürfte es irgendwann reichen. Sollte es für die politisch gut laufen, steht deren Fusion nach amerikanischem Vorbild mit den immer mächtiger werdenden Krankenkassen dann endgültig nichts mehr im Wege. Das wäre das Ende eines erfolgreichen, gemeinschaftlichen und offenen Gesundheitssystems in Deutschland. All das steht diametral im Gegensatz zum gepflegten Bild eines Gesundheitspolitikers, der sich engagiert für eine gerechte Medizin einsetzt. „““

  19. Gerd Zimmermann
    Juli 2, 2020 um 9:25 pm

    „““ Und ich habe festgestellt, dass Lauterbach bei der Verwendung der angegebenen Quellen sehr kreativ vorgeht.

    Glaubst Du also.

    Und was glaubst Du noch so ???

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