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Große Schule der Manipulation

Ich habe in der Schule noch gelernt, Manipulationen in Medien zu erkennen. Hier ist gut gezeigt, wie das noch immer, und viel besser als noch vor über 40 Jahren läuft, am Beispiel des Themas Corona:

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  1. Martin Bartonitz
    April 22, 2020 um 11:21 pm

    Wenn ein Psychologe über den Einfluss der Maske sinniert:

  2. April 23, 2020 um 1:16 am

    Manipulation = ist die – in der Attitüde getarnte – Absicht zur nicht-autonomen Denk- oder Handlungs-Änderung eines Anderen.

    Der wirklich aufklärend schreiben oder sprechen wollende arbeitet Sicht-klarend und läßt dabei sowohl die Sicht selbst, als auch die ihr folgende Einordnung (Bewertung) immer beim Betrachter.

    Anders derjenige, welcher jemand anderen von etwas überzeugen will. Dieser spricht oder schreibt in einer Absicht, weil er – wissentlich oder nicht – eine Handlungs- oder Deutungsweise seines Gegenübers in Richtung seiner eigenen… verändern will.

    Liegt dem Überzeugenwollen eine starke und drängende Absicht zugrunde, ist die Grenze zur Manipulation nicht mehr sehr weit.

    Es braucht ein hohes Maß an Selbstbeobachtung, an Bewußtheit, an Reife, um sich der Absicht der eigenen Rede und den in ihr enthaltenen potenziellen Manipulationsmöglichkeiten bewußt zu sein.

    Manipulation = ist die wissentliche und damit absichtliche Nutzung oder Vortäuschung von Information zum Zweck einer Denk- oder Handlungsänderung oder -bestätigung in dem vom Manipulierenden beabsichtigten Sinne.

    Wann immer in einer bestimmten Absicht gesprochen wird, ist die Gefahr von Manipulation gegeben. Einseitigkeit im Vortrag ist ein erster Hinweis.

    Aber schon eine etwas höhere Geistige Reife, bzw. Wachheit des Rezipienten läßt jede Manipulation… ins Leere laufen.

    Gute Nacht.
    – Nirmalo

  3. Gerd Zimmermann
    April 23, 2020 um 8:56 am

    Ich habe in der Schule noch gelernt, Manipulationen

    Lieber Martin

    man kann nur Menschen manipulieren,
    die sich manipulieren lassen wollen.

    Was hast Du also in der Schule des Lebens gelernt.

  4. Gerd Zimmermann
    April 23, 2020 um 9:04 am

    als auch die ihr folgende Einordnung (Bewertung) immer beim Betrachter.

    Anders gesagt,
    der Beobachter sieht nichts.

    Noch anders gesagt,
    das Doppelspaltexpereiement zu beobachten ist zwecklos,
    wenn man es nicht versteht.

    Verstehen hat aber etwas mit Wissen zu tun.
    Wissen das an keiner Universitaet der Welt gelehrt wird.

    Ups

  5. April 23, 2020 um 9:25 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  6. April 23, 2020 um 5:45 pm

    „Propaganda ist die Kunst, anderen Menschen zu beweisen, daß sie unserer Meinung sind.“ ― Peter Ustinov

    • Agitation,
    • Propaganda,
    • Indoktrination,
    • Manipulation
    • Lüge

    …bilden zusammen ein Verwandtschaftsverhältnis, eine Art Clan.

    Das sind keine Tools aus der Vergangenheit, Eigentum einer Partei oder einer wie auch immer gesehenen „Klasse“ oder „Elite“. Sie funktionieren prinzipiell zu jeder Zeit und überall, wo Menschen sind – also auch hier in diesem Blog.

    Die genannten fünf Tools bilden den Gegenpart zur AUFKLÄRUNG im Sinne Kant´s. Zur Auffrischung hier: https://philosophischereplik.home.blog/2019/11/02/denkfaulheit/

    Wer wach genug ist, wird ihre Merkmale erkennen und hellhörig, also sehr aufmerksam werden. Voraussetzung ist aber die ehrliche Bereitschaft zur Wahrhaftigkeit ― insbesondere sich selbst gegenüber:

    Die EIGENE Denkfähigkeit nutzen können,
    manipulierende Absicht leicht erkennen können,
    die Dinge zeitweilig Meinungs-frei stehen lassen können,
    grundsätzlich der EIGENEN Wahrnehmung vertrauen können,
    keine Wert-Unterscheidungen in Bezug auf Menschen treffen müssen.

    Wer aber die Tools (egal aus welchem Grund) selber einsetzen will, oder sie gutheißt, ist der zarten Intelligenz der eigenen Wahrnehmung gegenüber immun.

    Denn daß jemand die eigene manipulative
    Absicht erkennt, ist nahezu ausgeschlossen.

    Jemand, der sich von Manipulation und Propaganda NICHT einfangen läßt, ist leicht daran zu erkennen, daß er ganz selbstverständlich in der Lage ist, auch die Interessen einer vermeintlichen Gegenpartei verstehen und die Vorzüge ihrer Argumente erläutern kann.

  7. Gerd Zimmermann
    April 23, 2020 um 7:34 pm

    Denn daß jemand die eigene manipulative
    Absicht erkennt, ist nahezu ausgeschlossen.

    aBER NICHT GAENZLICH:

    Sonst koennte ich nicht in zwei Universen gleichzeitig leben.

    Lange Rede,
    kurzer Siunn.

  8. Gerd Zimmermann
    April 24, 2020 um 1:20 am

    Gute Nacht.
    Eine Nacht gibt es eigtlich gar nicht.

    Nur einen Zyklus.

    Aber gehen wir nicht weiter in die Materie ein.

    Das ware jetxt Schoepfungsgeschichte im Klartext.

    Nix fuer Tula,
    die an ihrem Guru klammert wie ein Klammeraeffchen.

    Materie besteht aus elektromagnetischen Schwingungen.
    Das ist der Wissenschaft bekannt.

    Nicht Martin, er ist Physiker.

    Duerrenmatt
    Die Physiker.

    Martin unbekannt.

    Warum sollte man so etwas kennen.

    Ja, also Guten Morgen.

  9. g
    April 24, 2020 um 1:26 am

    Auch Dir gute Nacht
    Martin

  10. Martin Bartonitz
    April 25, 2020 um 8:00 pm

    Noch einmal gezeigt, wie unsere Medien manipulieren:

    Sollte das Video zensiert worden sein, kann es hier noch gesehen werden:

    https://maximumprinzip.clickfunnels.com/optin1585685496209

    • April 26, 2020 um 9:32 am

      Die Wirklichkeit ist immer freundlicher als
      die Geschichte…, die wir über sie glauben.

      – Byron Katie

  11. muktananda13
    April 26, 2020 um 10:45 am

    Die Illusion ist die Realität des Denkens.

  12. Gerd Zimmermann
    April 26, 2020 um 11:05 am

    Wer spricht diese Sprache.
    Was ist 6 mal 7

    und 7. Sinn.
    Denken und fuehlen.

  13. April 26, 2020 um 1:10 pm

    Vorhin hörte ich einen Politiker, der ziemlich erbost darüber war, daß zwei Wissenschaftler auf einer einzigen Seite zwei verschiedene Aussagen machten. Er beklagte vehement die Konfusion, die fehlende Eindeutigkeit. Für ihn kam es einem Versagen der Wissenschaft gleich.

    Wir sind auf das Entweder/Oder konditioniert, auf das richtig und falsch. Und üblicherweise erleben wir Wissenschaft quasi am Ende ihrer Forschung – dann, wenn Formeln wie I=U/R bereits erwiesenermaßen verläßlich funktionieren.

    Derzeit aber erleben wir Wissenschaft in Bezug auf „Corona“ mitten in der Forschung, mitten im Lernen, mitten im „wir wissen nicht, wir beobachten, wir suchen, wir probieren verschiedene Thesen, wir gehen Hinweisen nach, wir vermuten und schlußfolgern…“

    Kinder (2) erwarten vom Vater klare und verläßliche Aussagen. Ungewißheit ist schwer auszuhalten. Wir wollen Kontinuität und Sicherheit.

    Erwarten wir derzeit solches von der Wissenschaft, befinden wir
    uns auf der selben Stufe der Geistigen Reife (2) wie Kleinkinder.

    • Tulacelinastonebridge
      April 26, 2020 um 1:34 pm

      Ja ,👌ist das nicht spannend, man kann der Evolution beim Leben zu sehen, top und man ist auch noch mitten drin, also besser geht’s nicht.😊💯👏%

  14. Tulacelinastonebridge
    April 26, 2020 um 2:46 pm

    Leben ist eine kontinuierliche Kletterei an der Leiter von Erkenntnis

    Das, meine Freundinnen und Freunde, ist wahr auf jedem Planeten. Deswegen, seht ihr, wären die Wesen, die im Ätherischen um einen anderen Planeten herum sind, aus einem anderen Entwicklungsstadium. Ich mag die Begriffe höher und niedriger nicht, denn wir denken von uns selbst nicht als Wesen in einer höheren oder niedrigeren Form von Sein. Wir sind alle Brüder in diesem großen Ozean des Lebens und jeder strebt danach, einen höheren Punkt der Erkenntnis zu erreichen. Nach meinem Verständnis, zum jetzigen Zeitpunkt, gibt es eine lange, lange Reise. Denn obwohl ich eine große Menge weiß, kann ich [ein] Jenseits in den Bereichen von höherem Verständnis nicht verstehen und mir nicht vorstellen.

    Leben ist eine kontinuierliche Kletterei an der Leiter von Erkenntnis. Aber um zurückzukommen zu unserem ursprünglichen Thema. Es gibt auch, verstehe ich, solche Planeten, die überhaupt kein physisches Leben auf sich beinhalten. Das heißt, es gibt dort insofern kein Leben, als dass es keine Lebewesen gibt, die auf der Oberfläche des Planeten leben, aber sie leben in den Grenzen um den Planeten. Und dann gibt es solche, die nicht einmal das benötigen, die in Raum leben.

    Jede individuelle Ebene von Leben wird ihre eigene individuelle Art des Seins haben, und das ist strikt eine Angelegenheit der [jeweiligen] Umgebung. Wir adaptieren uns an die Umwelt, in der wir leben müssen. Es wurde gesagt, dass wenn eine gewisse Menge von radioaktiver Strahlung in die Atmosphäre des Planeten freigelassen würde, wäre Leben nicht in der Lage zu existieren. Und das, meine Freundinnen und Freunde, ist wahr für die Art von Leben, die jetzt hier existiert. Aber wenn diese Bedingung anhalten würde auf diesem Planeten, würdet ihr entdecken, dass sich eine Form von Leben entwickeln würde, die unter dieser Bedingung leben könnte. Natur wird für die Umwelt kreieren, mit der sie umgehen muss. Wenn ihr über euren eigenen Planeten schaut, ist das in eurem Tierleben, in eurem Leben im Meer und so weiter sehr offensichtlich. Leben wird sich an die Bedingung anpassen, die vor Ort existiert.

    Habe ich euch irgendwie geholfen, meine Freundinnen und Freunde?

    Fragesteller: Ja.

  15. Gerd Zimmermann
    April 26, 2020 um 3:56 pm

    Ja ,👌ist das nicht spannend, man kann der Evolution beim Leben zu sehen, top und man ist auch noch mitten drin, also besser geht’s nicht.😊💯👏%

    An Dir zweifle ich noch.
    Solange Du Gurus zitierst.

    Zwei Wissenschaftler kann ich verstehen.
    Welche Theorie, lieber Martin ist richtig, welche falsch.

    Die Urknalltheorie oder die Multiversentheorie vom Hawking.

    Komm platziere Dich einmal, Dr Martin.
    Und sei nicht so wie ein Kamaelion.

    Wessen Brot ich esse,
    dessen Lied ich singe.

    Sorry, Weichei.

    Ich habe hier im Blog, zum Leidwesen, einiger nie die Farbe gewechselt.

    Das ist halt meine Natur.

    Da aendert auch nicht das verschieben des Mischungsverhaeltnisses von
    MMS etwas daran, lieber Dr Voss.

    Am meisten gelesen.
    Was gelesen.

    Ein Plazebo bewirkt mehr als alle Pharma.

    Wofuer hast Du dann Biologie studiert.
    Wenn Du weisst dass das Wasser ein dispersives System ist.

    Dr Voss, mit Verlaub, auch Koerperwasser.

  16. Gerd Zimmermann
    April 26, 2020 um 4:14 pm

    Ein Kumpel von mir hat Biochemie studiert,
    Also. er hat eine Apotheke.

    Schweres Studium.

    Was macht der arme Kerl wenn Novartis seine Tore schliesst.

    Und das wird Kommen.

  17. Fluß
    April 26, 2020 um 4:47 pm

    Überall wird vor Apps gewarnt, auch GEZ-Sender tun es, aber wenns um Datenklau/Datenspende von sensiblen Daten über ein Gesetz der Regierung geht, dann kommt das dabei raus:

    „““ Totalüberwachung Experten zerpflücken Datenspende App des RKI 26. April 2020
    https://www.journalistenwatch.com/2020/04/26/totalueberwachung-experten-datenspende/?utm_source=rss&utm_medium=rss&utm_campaign=totalueberwachung-experten-datenspende

    Peinliche Enthüllungen von Expertenseite über die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und dem Robert-Koch-Institut (RKI) gepriesene „Corona-Datenspende-App“, die angeblich Sicherheit und Datenschutz über alles stellen soll: Der Chaos Computer Club analysierte die App – und stieß auf gravierende Mängel und Sicherheitslücken.
    Nicht weniger als acht „organisatorische und technische Aspekte“ stufen die Prüfer als teilweise hochproblematisch ein. Anhand einer von den Computercracks aufgestellten 10-Punkte-Prüfliste wurde die Anwendung, die vor allem auf „Contact Tracing“ zur Nachverfolgung von Infektionsketten setzt, auf Herz und Nieren geprüft. „Der Argwohn war berechtigt“, resümiert der CCC in einer Stellungnahme. https://www.ccc.de/de/updates/2020/abofalle-datenspende
    Beispielsweise greift das RKI nicht etwa, wie eigentlich zu erwarten wäre, auf das Smartphone zu, um die Nutzerdaten der „Spender“ auszulesen, sondern direkt von den Anbietern der Fitness-Tracker (etwa Apple Health). Damit allerdings hat die Behörde über einen Access Code potentiellen Zugriff nicht nur auf die Klarnamen, sondern auch die Gesundheits- und Fitnessdaten, die bis zum Zeitpunkt der „Spende“ – also oftmals Monate oder Jahre davor – erfasst und gespeichert wurden. Noch schlimmer: Die sensiblen Daten können durch sogenannte Man-in-the-Middle-Hacker problemlos mitgelesen werden.
    Zweifel an der Unkenntlichmachung der Spender
    Auch was die von der Regierung zugesicherte Unkenntlichmachung der Nutzeridentität anlangt, sind größte Zweifel angebracht: „Eine Pseudonymisierung findet erst auf Seiten des RKI statt und kann durch die Nutzer nicht kontrolliert oder verifiziert werden“, schreibt der CCC. Zumindest theoretisch könnte der Staat also intime persönliche Daten der Bürger einsehen. Selbst wenn man unterstellt, dass dies unterbleibt und das RKI tatsächlich alle Spender pseudonymisiert, so ergeben sich gerade hieraus neue Probleme.
    Denn während externe Angreifer sehr wohl die Klarnamen in Erfahrung bringen können, um wen es sich handelt, weiß das RKI laut CCC „weder, wer die Daten spendet, noch ob der Spender überhaupt existiert“. Dies, so die Experten, öffnet „der Manipulation Tür und Tor“. Weil nicht einmal eine wirksame Einwilligung in die Datenverarbeitung eingeholt wird, ist es kaum möglich festzustellen, ob es sich nicht um Phantomspender handelt.
    Im Ergebnis halten die App-Tester fest, dass die „Corona-Datenspende“ zwar vom Ansatz eine gute Idee, aber in der Umsetzung mit heißer Nadel gestrickt ist – was natürlich der „gebotenen Eile im Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie“ geschuldet war. Als Fazit stellt der CCC fest: „Die Risiken sind auf Dauer nicht tragbar.“ (DM) „““

    Neue Überlegung:
    https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-app-107.html

    „““ Bundesregierung denkt bei App um Stand: 26.04.2020 00:00 Uhr „““

    „““ Richtungswechsel nach Kritik

    Bei der Entwicklung der App zur besseren und schnelleren Verfolgung von Corona-Infektionsketten hatte die Regierung bisher auf das Gegenmodell, die zentralisierte Variante, gesetzt. Noch am Freitag hatte eine Sprecherin die Präferenz dafür bekräftigt. Man habe „großes Vertrauen“ in das System, das gerade getestet werde. Das basierte auf dem Grundgerüst der europäischen Technologie-Initiative PEPP-PT.

    Die Regierung hatte sich ursprünglich für das Grundgerüst der europäischen Technologie-Initiative PEPP-PT entschieden. Doch die Kritik daran war massiv. Am Freitag hatten unter anderem der Chaos Computer Club, die Gesellschaft für Informatik sowie weitere Organisationen, die sich mit netzpolitischen Fragen beschäftigen, einen offenen Brief an die Bundesregierung veröffentlicht. Darin heißt es:

    „Das von Ihnen präferierte Konzept für die App ist nicht der richtige Weg.“

    Die Hacker-Vereinigung CCC betonte, bleibe die Regierung bei ihrer Wahl, könne kein Vertrauen bei den Nutzern aufkommen: „Ein Scheitern wäre unausweichlich.“

    Zusammenarbeit mit Apple und Google
    Durch den Kurswechsel setzt die Bundesregierung jetzt auf denselben Ansatz wie Apple und Google. Aus technischen Gründen ist sie auf ein Entgegenkommen der beiden Unternehmen angewiesen. Die beiden Tech-Riesen hatten kürzlich überraschend eine gemeinsame Initiative für eine Tracing-App verkündet und sich dabei auf den dezentralen Ansatz festgelegt.
    Die Regierung will nun eine App vorantreiben, die „die in Kürze zur Verfügung stehenden Programmierschnittstellen der wesentlichen Anbieter von mobilen Betriebssystemen nutzt und gleichzeitig die epidemiologische Qualitätssicherung bestmöglich integriert“, erklärten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Kanzleramtschef Helge Braun gegenüber der „Welt am Sonntag“. In die App solle auch die Möglichkeit integriert werden, dass Bürger „freiwillig in pseudonymisierter Form Daten zur epidemiologischen Forschung und Qualitätssicherung an das RKI übermitteln können“.
    CCC: „Sehr gute Entscheidung“ „““

  18. Fluß
    April 26, 2020 um 5:24 pm

    Und hier:

    „““ CCC diagnostiziert Schwachstellen im deutschen Gesundheitsnetzwerk 2019-12-27 14:53:06, erdgeist
    https://www.ccc.de/de/updates/2019/neue-schwachstellen-gesundheitsnetzwerk
    Hackern des Chaos Computer Club ist es gelungen, sich Zugangsberechtigungen für das sogenannte Telematik-Netzwerk zu verschaffen. An das Netz sind über 115.000 Praxen angeschlossen. Über das System sollen in naher Zukunft verpflichtend digitale Patientendaten und elektronische Rezepte ausgetauscht werden.
    CCC-Sicherheitsforschern ist es gelungen, sich gültige Heilberufsausweise, Praxisausweise, Konnektorkarten und Gesundheitskarten auf die Identitäten Dritter zu verschaffen. Mit diesen Identitäten konnten sie anschließend auf Anwendungen der Telematik-Infrastruktur und Gesundheitsdaten von Versicherten zugreifen. Die Hacker stellten grobe Mängel in den Zugangsprozessen fest, und demonstrieren mit Beispielangriffen, wie sich Kriminelle Identitäten erschleichen können. Im Falle der eGK gelang dies bereits zum wiederholten Male.
    Die Diagnose
    • Bei Ausgabe der Praxisausweise (SMC B) wurde auf eine Identifikation des Antragstellers vollständig verzichtet. Ein Angreifer kann so Befunde lesen und selbst gefälschte Dokumente in Umlauf bringen. Mit Einführung der elektronischen Patientenakte kann der Angreifer die vollständigen Inhalte der für diese Praxis freigegebenen Patientenakten einsehen.
    • Bei Ausgabe der elektronischen Heilberufsausweise (HBA) kommen völlig ungeeignete Identifikationsverfahren zum Einsatz. Angreifer im Besitz eines eHBA können damit nicht nur Rezepte, sondern beliebige Dokumente signieren.
    • Bei Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) kommen für die Identifikation des Antragstellers ebenfalls völlig ungeeignete Verfahren zum Einsatz. Mit der eGK ist schon jetzt der Zugriff auf die jeweiligen Patientenquittungen möglich, in der die durchgeführten ärztlichen Leistungen verzeichnet sind. Schon in naher Zukunft soll mit Hilfe der eGK ein Zugriff auf den elektronischen Medikationsplan und den Notfalldatensatz sowie die elektronische Patientenakte ermöglicht werden.

    Die Ursachen
    • Das Konstrukt der gematik: Die Gesellschafter der gematik sind gleichzeitig von der gematik zu kontrollierenden Unternehmen.
    • Nachlässigkeit: Vernachlässigung der Sicherheit organisatorischer Abläufe bei Umsetzung und Zulassung.
    • Mangelnde Prüfung: Relevante Prozessschritte wurden nicht durch die gematik geprüft.
    • Verantwortungsdiffusion bei den beteiligten Unternehmen und Institutionen: Nicht nur im Bundesministerium für Gesundheit sprach man hinter vorgehaltener Hand von „organisierter Verantwortungslosigkeit“, weil die beteiligten Unternehmen sich gegenseitig die Schuld für Probleme zuschoben.
    Der CCC verschreibt
    • Schadensbegrenzung: Die gematik muss jetzt prüfen, inwieweit unberechtigte Zulassungen entzogen und falsch ausgestellte Zertifikate zurückgenommen werden müssen.
    • Zuverlässige Kartenbeantragungs- und herausgabeprozesse: Beantragung, Identifikation und Ausgabe müssen entsprechend dem Schutzbedarf von Gesundheits- und Sozialdaten durchgeführt werden.
    • Volle Umsetzung der eGK als Identitätsnachweis.
    • Neuplanung und saubere Implementierung der Prozesse die zur Ausstellung von eGK, HBA und SMC-B führen sowie Kontrolle der Umsetzung.
    • Organisierte Verantwortung statt organisierter Verantwortungslosigkeit: Eine unabhängige zentrale Stelle sollte für die Informationssicherheit der Telematikinfrastruktur verantwortlich sein. Diese Stelle sollte Prozesse nicht nur vorgeben, sondern auch ihre ordnungsgemäße Umsetzung unabhängig prüfen.
    Wir wünschen dem deutschen Gesundheitswesen eine schnelle Genesung! „““

    • Fluß
      April 26, 2020 um 5:54 pm

      Und:
      „““ Hintergrundinformation

      Was ist die Telematik-Infrastruktur

      Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit ist inzwischen die digitale Vernetzung des deutschen Gesundheitswesens weit fortgeschritten. Über 115.000 Arzt- und Zahnarztpraxen sind inzwischen an ein virtuelles Netzwerk – die sogenannte Telematik-Infrastruktur – angeschlossen. Dazu wurden diese Praxen mit Spezialhardware und elektronischen Praxisausweisen ausgestattet.
      Damit ist der Weg frei für die Einführung weiterer Anwendungen: Ab der ersten Jahreshälfte 2020 werden die elektronischen Notfalldaten, der elektronische Medikationsplan sowie das sichere Kommunikationsverfahren zwischen Leistungserbringern erwartet. Am 1. Januar 2021 folgt dann die elektronische Patientenakte und somit der Einstieg in die vollständige Digitalisierung unserer Gesundheitsdaten.

      Technische Details

      Zur Gewährleistung der Sicherheit der Telematikinfrastruktur und dar¬auf aufbauender Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte ist die „zuverlässige und eindeu¬tige Identifikation“ aller Teilnehmer „zwingend notwendig“.
      Teilnehmer sind insbesondere Versi¬cherte, Leistungserbringer wie Ärzte und Leistungserbringerinstitutionen wie Arztpraxen und künftig Krankenhäuser und Apotheken.
      Sämtliche Zugriffe auf die Telematik-Infrastruktur werden anhand kryptografischer Identitäten gesichert.
      Hierzu soll ein Trust Service Provider (TSP) nach sicherer Identitätsprüfung eines Teilnehmers dessen kryptographische Identität – bestehend aus privatem Schlüssel und Zertifikat – erzeugen und rechtsverbindlich mit dessen realer Identität verknüpfen. Die kryptographische Identität wird auf einer Chipkarte wie der Gesund¬heitskarte (eGK), dem Praxisausweis (SMC-B) oder dem Heilberufsausweis (eHBA) gespeichert.
      Identitätsmissbrauch auf Grundlage erschlichener kryptographischer Identitäten stellt eine unmit¬telbare Bedrohung für den Vertrauensraum der TI und somit für die Sicherheit der auf der TI aktu¬ell und zukünftig laufenden Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte (ePA) dar: „Die Korrektheit der Kartenherausgabeprozesse ist – wie bei nahezu allen digitalen Pro¬zessen in der TI – notwendige Voraussetzung“ schreibt die gematik in ihrer Spezifikation. https://www.vesta-gematik.de/standard/formhandler/324/gemSpec_SGD_ePA_V1_2_0.pdf
      Dass diese notwendige Vorraussetzung nicht erfüllt ist, konnten die Sicherheitsforscher des CCC mit einfachen, rein nichttechnischen Mitteln zeigen. „““

  19. Axel
    April 26, 2020 um 9:26 pm

    Fuck the fucking Kommentare hier. Aber ansonsten: one of my favorite blogs – gute Arbeit Martin Bartoniz!

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