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Von deutschen Tugenden und dem Hang zur Unfreiheit …

„Was man bislang nicht wusste: Die Anzahl der durchgeführten Tests in Deutschland betrug in KW 11 knapp 130.000, in KW 12 aber fast 350.000. Nicht nur die Zahl der positiv getesteten Fälle hat sich also ungefähr verdreifacht, sondern auch die Menge der Tests. Die tatsächliche Steigerung der Fälle, bezogen auf die Anzahl der Tests, beträgt lediglich einen (!) Prozentpunkt: In Kalenderwoche 11 wurden knapp 6 % der Untersuchten positiv getestet, in KW 12 hingegen 7 %. „

Fundstelle: Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt

Für mich stellt sich zunehmend die Coronavirus-Pandemie als Fake dar. Immer mehr Ärzte sprechen das auch aus, und gehen auf Daten ein. Wenn dem so ist, welches Bild gibt dann der Deutsche in dem vom Staat verordneten Kontaktverbot ab. Nicolas Riedl hat einen empfehlenswerten Artikel auf Rubikon geschrieben, in dem er seine Aussagen mit vielen weiteren Links unterlegt. Und da der Artikel unter einer passenden Common-Lizenz veröffentlicht wurde, stelle ich ihn auch nochmals hier ins Regal:

Die Liebe zur Unfreiheit
Foto: Zolnierek/Shutterstock.com

Die Liebe zur Unfreiheit

Viele verteidigen die Einschränkung ihrer Freiheiten im Zuge von Corona und attackieren jeden, der diese infrage stellt.

Wer dieser Tage auf sein Recht auf Bewegungsfreiheit besteht, wird als rücksichtsloser, unsolidarischer Egoist gebrandmarkt. Diese Schuldzuweisung mag auf den ersten Blick durchaus plausibel klingen. Bei näherer Betrachtung der Faktenlage und beim Vergleich mit bisherigem Grassieren von Viren in Europa der vergangenen Jahre zeigt sich, dass es hier nicht um einen Virus und seine Ansteckungsgefahr, sondern um etwas gänzlich anderes geht. Aufgrund der Hysterie in dem Diskurs ist eine Debatte mit jenen, die das Zuhausebleiben vehement verteidigen, schlicht nicht mehr möglich. Die deutsche Bevölkerung verhängte eigenständig, noch vor jeder staatlichen Verordnung, eine Ausgangsbeschränkung für sich selbst und ächtet all jene, die sie nicht beachten. Und dies ohne jede Notwendigkeit.

Hashtag ZuhauseBleiben lautet vielerorts die Devise. Was in Italien, Spanien oder Österreich erst staatlich durchgesetzt werden musste, machten viele Deutschen zuweilen freiwillig. Gehorsam und Obrigkeitshörigkeit ist auch im Jahr 2020 noch eine deutsche Tugend. Ebenso eine deutsche Tugend ist das Denunzieren, das Ächten und das Niedermachen all jener, die sich erdreisten, sich diesem Freiheitsentzug zu widersetzen.

Hier lassen sich die Ansätze einer Opfer-Täter-Dynamik erkennen, auch wenn Vater Staat die Selbstisolation – außer in einem kleinen bayerischen Dorf an der tschechischen Grenze – zum Zeitpunkt dieser Niederschrift noch nicht amtlich verordnet hat.

Der Traumaforscher Franz Ruppert schreibt dazu in seiner äußerst empfehlenswerten Tagesdosis vom 18. März 2020:

„Noch nehmen es viele mit Gelassenheit, halten es in einen dissoziierten Überlebensmodus für eine Weile aus und meinen, sie zeigten besondere soziale Verantwortung, wenn sie die immer brutaler werdenden Einschränkungen ihrer Lebensführung brav befolgen. Eine unter einen solchen Stress gesetzte Bevölkerung wird vermutlich schon bald in ihren Grundbedürfnissen so frustriert sein, dass sich diese in Aggression und Gewalt entladen wird – gegen die eigenen Kinder, gegen den Partner, gegen Nachbarn und alle, die sich nicht an die Regeln halten.“

Sprechen wir es doch ganz offen aus:

Wenn der Staat dir sagt, du hast gefälligst zuhause zu bleiben, ist das ein überaus heftiger Einschnitt in die Freiheitsrechte jeder BürgerIn!

Hierzulande wird diese Maßnahme von vielen bejubelt, hochgehalten und mit dem Hashtag #ZuhauseBleiben und #FlatternTheCurve zelebriert. Entsprechend in Ungnade fallen jene, die sich der, von vielen selbst angelegten Ketten widersetzen.

Die große Anzahl jener Zuhausebleiber erkennt und fühlt – so meine Vermutung – ihr eigenes Opfersein nicht mehr. Wenn das kälteste aller Ungeheuer – der Staat (Nietzsche) – dir vorschreibt, wo du zu sein hast und wo nicht, dann befindest du dich naturgemäß in einer Opferrolle. Du bist nicht mehr frei, dir wird ein Zwang auferlegt.

In den Philosophien rund um die Frage, was Freiheit sei, besteht eine breite Einigkeit darüber, dass die individuelle Freiheit dort ende, wo die Freiheit eines anderen beschnitten wird. Und da sind wir auch schon bei dem entscheidenden Kernelement dieser ganzen Tragik angelangt.

Die Plausibilität des Zuhausebleibens

Warum sich die meisten Zuhausebleiber — meiner Vermutung nach — gar nicht in einer Opferrolle, sondern im Gegenteil vielmehr in einer Vorbildrolle sehen, liegt in der Plausibilität, weshalb man das heimische Sofa hüten sollte.

Auf den ersten Blick hört sich das ganz logisch an: Man bleibt zuhause, um andere Menschen und ganz besonders die Schwächeren dieser Gesellschaft — Kranke und Alte — nicht durch eine etwaige Ansteckung mit dem Coronavirus lebensbedrohlich zu gefährden.

Wer dennoch das Haus verlässt, riskiert, die Schwachen zu infizieren. Er beschneidet ihre Freiheit, gesund zu sein oder zumindest von diesem Virus verschont zu bleiben. Und letztlich würde ein Missachten dieses Gebotes dazu führen, dass das Gesundheitssystem aufgrund des hohen Patientenansturms kollabieren würde.

Die Plausibilität hält dem ersten Blick stand, aber ab dem zweiten beginnen ihre Grundfesten zu wackeln.

Wenn das beschriebene Szenario so ist, dann müssten solche Ausgangssperren oder – wie hierzulande – die eigens entschiedene Isolation ein sich jährlich wiederholendes Ritual sein. Es müsste jedes Jahr für mehrere Wochen zu einem Erliegen des öffentlichen Lebens kommen.

Dem ist aber nicht so. Der Lungenarzt und Facharzt für Hygiene und öffentliches Gesundheitswesen Dr. Wolfgang Wodarg stellt in seinem äußerst lesenswerten Artikel klar, wie es um die tatsächliche Gefahr durch Corona bestellt ist. Wörtlich heißt es dort unter anderem:

„Dem Corona-Hype liegt keine außergewöhnliche medizinische Gefahr zugrunde. Er verursacht aber eine erhebliche Schädigung unserer Freiheits- und Persönlichkeitsrechte durch leichtfertige und unberechtigte Quarantänemaßnahmen und Verbotsregelungen. (…) Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder ‚Grippe-Welle‘ auch immer 7 bis 15 Prozent der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich. Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren — zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen — lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.“

Wodarg ist bei weitem nicht der einzige Mediziner, der auf die himmelschreiende Unverhältnismäßigkeit der getroffenen Maßnahmen hinweist. Würde man die aktuelle Gefahrenlage als Maßstab nehmen, dann hätte man rückblickend im Winter 2017/18 eine Mauer um Deutschland errichten müssen.

Allein damals starben – neben millionenfacher Infektion – im Winter 25.000 Menschen an dem Influenzavirus. Davon sind wir (Stand 24. März, 17.30 Uhr mit 133 Toten) noch meilenweit entfernt. Die Schwachen dieser Gesellschaft sind also nicht mehr gefährdet als vor zwei Jahren — eher noch weniger.

Doppelstandards

Doch bevor wir auf den Aspekt des etwaigen Zusammenbruchs des Gesundheitssystems kommen, bleiben wir doch erst einmal bei den Kranken und Alten unserer Gesellschaft. Wie kommt es, dass die alten Menschen in ihrem Ansehen auf einmal wieder rehabilitiert sind? Waren die weiblichen unter ihnen nicht jüngst allesamt zu Umweltsäuen erklärt worden? Was für unerbittliche Spaltungsversuche wurden in der Rentenfrage unternommen, um Jung und Alt zum Nachteil der Alten auseinanderzudividieren?

Auch stellte sich Fridays for Future die Frage, warum denn die Großeltern immer noch jedes Jahr reinreden würden? Schließlich seien sie eh bald nicht mehr dabei. Oder war das nur wieder … Satire?

Halten wir fest: In weiten Teilen der medialen Darstellung und der öffentlichen Wahrnehmung galten alte Menschen zunehmend als jene gesellschaftlichen Störfaktoren, die keinen wirtschaftlichen Mehrwert erbringen, die dem jungen Steuerzahler sowieso nur auf der Tasche liegen würden und zu guter Letzt auch noch die Welt versaut hätten, in der die heute jungen Menschen nun leben müssten. Und jetzt auf einmal stellen wir dieser langjährigen Aversion zum Trotz das öffentliche Leben ein, um diese — Vorsicht! Ironie! — alten Säcke zu schützen? Dies passt nicht zusammen!

Genauso wenig zusammen passt die Behauptung, das Gesundheitssystem würde kollabieren, gingen wir weiterhin in gewohntem Gange unseren Alltäglichkeiten nach und/oder besuchten Großveranstaltungen. So lautet die vielerorts verkündete Warnung.

Die Warnung, dass unser Gesundheitssystem nahe dem Kollaps – da auf Kante genäht – ist, hat ihre Daseinsberechtigung! Nur wird die Verantwortung für dieses Szenario ungeniert den Falschen zugeschoben. Das System der Krankenhäuser würde also kollabieren, wenn wir nicht zuhause blieben und riskieren würden, Menschen der Risikogruppe anzustecken.

Wenn unser Gesundheitssystem so labil ist – und das ist es in der Tat(!) – wie um alles in der Welt kann dann ein „Gesundheitsminister“ wie Jens Spahn und die Bertelsmann-Stiftung allen Ernstes vorschlagen, mehr als die Hälfte der Krankenhäuser zu schließen?

Stellen wir uns doch mal vor, dieser Vorschlag wäre tatsächlich umgesetzt worden und man hätte die Zahl der Krankenhäuser von 1.400 auf rund 600 gestutzt: Nun würde die Coronakrise erfordern, dass die Hälfte der Krankenhäuser schließen muss, da das Personal durch akuten Schutzausstattungsmangel sich mit Corona oder etwas anderem infiziert. In diesem Szenario stünden uns unter den heute realen Bedingungen noch rund 700 Krankenhäuser zur Verfügung.

Hätten Spahn und seine Bertelsmänner ihr Vorhaben umgesetzt und die Zahl der Krankenhäuser würde sich temporär coronabedingt halbieren, dann hätten wir von den verbliebenen 600 nur noch 300 Krankenhäuser in ganz Deutschland. 300 statt 700! Ein Minus von 57 Prozent! Beinahe zwei Drittel weniger! Und insgesamt nur noch 21 Prozent der derzeitigen 1.400 Krankenhäuser!

Nun sei hier noch mal die Frage gestellt: Wer ist eine Bedrohung für die Gesundheitslage in Deutschland? Wir, die Bürger, die unserem tagtäglichen Tun nachgehen, dabei sämtliche Hygienevorsichtsmaßnahmen in besonderer Art und Weise achten, oder nicht doch viel eher ein Jens Spahn, ein Pharmalobbyist, der sich anschickt, den tödlichen (!) Kaputtsparkurs unseres Gesundheitssystems in gnadenloser Art und Weise fortzusetzen?

Sollte — anstatt wir — nicht lieber Jens Spahn zuhause bleiben? Dessen ungeachtet wird er im etablierten Pressespiegel bereits als neuer Kanzler gehandelt und als großer Krisenmanager geadelt. Es ist der reinste Spahnsinn!

Es geht hier wahrlich nicht um den Virus namens Corona, sondern um einen Virus, der auf einen ganz anderen Namen hört: Gier! Diese Gier grassiert einem Virus gleich auf der ganzen Welt — auch im Gesundheitswesen, welches von jeglichem ökonomischen Denken befreit werden sollte, ist dieser vorzufinden.

Bis 1985 war es Krankenhäusern in Deutschland strikt verboten, gewinnorientiert zu handeln. Es ging schlicht um das, worum es in einem Krankenhaus verdammt noch mal gehen sollte: die Genesung, die Heilung und die Pflege von Kranken! Und um nichts anderes. Doch ab Mitte der 80er-Jahre wurde diese Regelung sukzessive gelockert.

Und eines der signifikantesten Ergebnisse dieser „Auflockerung“ ist unter anderem das Aufkeimen multiresistenter Erreger, die in Ermangelung an finanzierbaren Hygienemaßnahmen – da Profitorientierung zur Triebfeder wurde – sich nahezu ungehindert ausbreiten konnten.

Die Zahl der Krankenhaustoten durch vermeidbare (!) multiresistente Keime in Deutschland befindet sich seit Jahren konstant im fünfstelligen Bereich, die Anzahl der Infektionen im sechsstelligen. Weltweit könnte die Zahl bis 2050 in die Millionenzahl hochklettern. Darüber ist dieser Tage allerdings gar nichts zu lesen!

Und warum eigentlich – um noch ein weiteres Fass aufzumachen – gilt und galt das Zuhausebleiben nie für unsere Dreckschleudern in den Garagen? Die Stickoxide fordern in Deutschland jährlich zwischen sechs- und achttausend Tote, weltweit über hunderttausend!

Und 350 Tote in Deutschland gehen auf das Konto jener, die meinen, sie müssten am Steuer von ihrem Smartphone Gebrauch machen. Wie viele derjenigen, die jetzt „Zuhause bleiben!“ rufen und jeden maßregeln, der dies nicht tut, sitzt regelmäßig mit dem Smartphone am Steuer?

Und nein, das ist kein Whataboutism!

Der goldene Käfig

Es ist erschreckend, wie die unterschiedliche mediale Aufbereitung eines jährlich repetitiven Phänomens – der Grippewelle – einerseits für politische Zwecke genutzt wird und andererseits von der breiten Masse unhinterfragt geschluckt wird.

Das liegt zum einen auch daran, dass es breiten Bevölkerungsschichten an einem intakten Langzeitgedächtnis mangelt. Wer erinnert sich noch der Panikmache rund um die Schweinegrippe 2009, die statt Millionen Tote schlicht tote Hose sowie den Pharmakonzernen saftige Gewinne lieferte und als eine der schwächsten Grippewellen im 21. Jahrhundert galt?

So weit wird meist nicht zurückgedacht. Stattdessen agiert man hektisch, situativ und unreflektiert, ohne zu versuchen, die derzeitige Situation in einen Kontext von vergangenen Ereignissen zu stellen und zu bewerten.

Aus der Angst vor grassierenden Krankheiten Kapital zu schlagen – wirtschaftlich wie machtpolitisch –, ist jedoch keinesfalls etwas Neues und hat ebenfalls eine lange Tradition. Hier sei explizit auf den brillanten Rottenfusser-Artikel „Die Gesundheitsdiktatur“ verwiesen, der – teils aus Michel Foucaults Sicht – exzellent aufzeigt, wie diese Methoden bereits im Frankreich des 17. Jahrhunderts während der Pest zur Anwendung kamen und heute nicht nur brandaktuell, sondern durch die digitalen Möglichkeiten noch enorm verschärft sind. Diesen Artikel sollte sich dieser Tage jeder als Pflichtlektüre zur Brust nehmen.

Angesichts der belastenden Faktenlage, die gegen eine nennenswerte medizinische Gefährdung von apokalyptischem Ausmaß spricht, sollte unserer Sorge nicht diesem alljährlich – wenn auch in veränderter Form – wiederkehrenden Virus gelten, sondern dem, was aus dieser systematischen Angstmache erwächst.

Welche Bürgerrechte werden nun unter dem legitimierten Deckmantel der Seuchenbekämpfung in nie dagewesenem Ausmaß beschnitten? Welche Entscheidungen – Bargeldabschaffung, Chipen von Bürgern, Zwangsimpfungen et cetera – werden in anderen Themenfeldern nun beschlossen, die heute niemand im Blick hat, da dem Coronavirus derzeit sämtliche Aufmerksamkeit zuteilwird? Stichwort: Spotlight-Effekt.

Jedem sei dringend empfohlen, sich die Democracy App herunterzuladen. Diese bildet unverfälscht und original sämtliche Abläufe im Bundestag, alle Gesetzesentwürfe und Abstimmungen et ceterea ab und bietet dem User zudem die Möglichkeit, selber abzustimmen und die eigene Abstimmung mit der der anderen User abzugleichen.

Meist zeigt sich eine große Diskrepanz zwischen der Abstimmung der bürgerlichen User und der der Politiker. Diese App wird in den nächsten Wochen unser wichtigstes Werkzeug sein, um einerseits zu sehen, was nun hinter unserem Rücken beziehungsweise abseits unseres Blickfeldes durchgewunken wird.

Und anderseits verschafft uns diese App die Möglichkeit, sämtliche Gesetzesbeschlüsse – die unter „normalen“ Umständen niemals durchsetzbar wären – zu dokumentieren, an die breite Masse weiterzuverbreiten und gleichzeitig diese als Anklageschrift zu verwenden, die nach dieser Coronakrise niemals in Vergessenheit geraten darf, weil wir daraus lernen müssen.

Das Grundproblem liegt darin, dass die Menschen in Abwesenheit einer Gefahr zuhause bleiben, aber nicht raus auf die Straße gehen, wenn eine wahrhaftige Gefahr droht!

Zu diesen Gefahren zählt die Gefährdung des Friedens durch das – vorerst eingefrorene – NATO-Manöver Defender 2020, den Ausbau von 5G, die weiterlaufende Massentierhaltung und vieles mehr. Doch weil all diese Gefahren schleichend vonstattengehen, erregen sie nicht die öffentliche Aufmerksamkeit.

Bei der Coronakrise setzt man – gleichnamig zu dem Buch von Naomi Klein – auf eine „Schock-Strategie“. Die Menschen werden in einen Zustand schlagartiger Angst getrieben. Angst bedeutet Stress, und die Menschen werden alles dran setzen, dieses Stress zu reduzieren.

In diesem Stresszustand agiert der Mensch nicht mehr rational und greift dankbar nach jeder ihm angebotenen Lösung, die verspricht Abhilfe zu verschaffen, selbst wenn diese mit immensen Selbsteinschränkungen verbunden ist.

Gerade im linksliberalen Spektrum empfängt man mit offenen Armen die faschistoiden Maßnahmen, die man sonst bei Anti-Nazi-Demos lautstark bekämpfen möchte. So helfen nun die Bürger mit, den Weg hin zu einem autoritären, repressiven Staat zu pflastern – denn nichts anderes wird hier gerade gemacht – und geiseln jeden, der nicht an der Errichtung des eigenen Gefängnisses mitbaut.

So bedient man sich damals wie heute einem kriegerischen Vokabular. Sei es der französische Präsident Emmanuel Macron, der davon spricht, wir seien im Krieg, oder die chinesische Vizepremierministerin Sun Chunlan, die wir mit folgenden Worten zitieren:

„Es darf keine Deserteure geben, sonst werden sie für immer an die Säule der historischen Schande genagelt.“

Es ist zu befürchten, dass wir von einer solch martialischen Rhetorik nicht mehr weit entfernt sind, hört man sich die mit Hass und Verachtung geladene Tonlage an, die jene zutage bringen, die die „Ausreißer“ aburteilen. Das Wort Deserteur ist nicht mehr in weiter Ferne.

Andere Stimmen versuchen zu besänftigen und die Selbstisolation schmackhaft zu machen. So frohlockt der eine oder andere Kommentator des turbulenten Zeitgeschehens mit einer Qurantäneromantik: Man könne nun in sich kehren, die Runde finden, die man sonst nie fände, die Bücher lesen, die man sich schon vor langem vorgenommen hatte.

Doch irgendwann wird sich Langeweile im Vier-Wände-Paradies einstellen, die Zimmerdecke immer näher kommen und die Welt vor dem Fenster immer weiter entfernt scheinen. Es wird der Zeitpunkt kommen, ab dem man es leid sein wird, seine Liebsten nur noch auf pixeligen Screens zu sehen und ihren Stimmen blechern aus den Kopfhörern zu lauschen, ohne dass diese physisch da sein werden.

Einsamkeit birgt die Gefahr nicht zu unterschätzender gesundheitlicher Schäden, aktiviert sie doch die gleichen Hirnareale, die auch bei physischem Schmerz aktiv werden.

Und wenn der physische Raum begrenzt ist, auf welchem man sich aufhalten darf, dann ist die Flucht in den virtuellen Raum nicht weit. Und dieser ist unlängst zu einem hochtoxischen Ort des Hasses und der Missachtung geworden, auch bei der Thematik rund um #ZuhauseBleiben.

Leute, die diesem Narrativ oder diesem Aufruf widersprechen, werden augenblicklich verurteilt, abgewertet und (fast schon) entmenschlicht. Man wirft ihnen vor, Verschwörungstheoretiker, Gefährder und/oder Fake-News-Schleuder zu sein. Besonders bezeichnend ist hierbei, dass gestern noch als Fake News deklarierte Neuigkeiten sich teilweise binnen Stunden zu „Real News“ wandeln, deren offizielle Verlautbarungen die kurz zuvor noch gültige Klassifizierung als Fake geflissentlich verschweigen.

Doch zurück zum physischen Raum der Quarantäne. So schön zu Beginn die unverhoffte Auszeit zunächst erscheinen mag, so ist die Gefahr nicht ausgeschlossen, dass sich irgendwann materieller Mangel einstellt. Vielleicht nicht beim Klopapier – soweit scheint sich die Welt eingedeckt zu haben – aber an ganz anderen Gütern des alltäglichen Lebens, an die man im Hamsterrausch gar nicht gedacht hat.

Man mag ja optimistisch sein, die Krise als eine Chance – das chinesische Wort dafür vereint sogar beides –, als den Zeitpunkt der Transformation sehen, auf den wir so lange gewartet haben. Vielleicht bringt es kurzzeitig die Menschen wieder mehr zueinander, auch wenn man ob der Scham für die eigene Spezies nur hoffen kann, dass gerade keine Außerirdischen von Raumschiffen aus zusehen, wie sich manche unserer Artgenossen in neonlichtdurchfluteten Betonhöhlen um Klopapier kloppen.

Nebst all diesem berechtigten Optimismus darf man nicht aus den Augen verlieren, dass der auf Hochtouren laufende Wirtschaftsmotor von jetzt auf heute plötzlich nahezu stillgelegt wurde und die Folgen unabsehbar sind. Welche Unternehmen, welche Banken werden diesen Shutdown überleben?

Selbst wenn wir eines Tages auf diese Krise zurückblicken und etwas Positives daraus ziehen konnten, werden uns zunächst harte Zeiten ins Haus stehen. Auch wenn wir in dieser Krise etwas lernen werden, „die Eliten“ tun es auch.

In Sachen härterer Repressionen, Kontrolle der Massen et cetera werden sie gut trainiert aus dieser Coronakrisee hervorgehen. Schnöggersburg ist gerade überall.

Fazit

Es ist töricht zu glauben, man könne nun die paar Wochen zuhause aussitzen und danach wäre alles wieder so wie davor. Diese Sichtweise ist leider – so gerne man daran auch glauben möchte – illusorisch.

Wer diese Quarantänemaßnahmen oder Ausgangssperren gut heißt, übersieht in der Angst und der Schnellschussreaktion, dass diese eben nicht dem Wohl der Bevölkerung dienen. Wäre das Volkswohl die Maxime nach der die (deutsche) Politik handelt, dann hätten die meisten Entscheidungen der Vergangenheit rigoros anders gefällt werden müssen – siehe beispielsweise Glyphosat-Zulassung und vieles mehr.

Wer seine Mitmenschen angreift, weil diese die selbst gewählte Isolation beziehungsweise die Ausgangsbeschränkung kritisieren und hinterfragen, agiert aus Angst oder aus einer Position moralischer Überlegenheit heraus. Die Maßnahme selbst wird nicht mehr infrage gestellt.

Leider stellt sich dies auch bei sonst kritischen Denkern ein. Zugleich vergessen die Daheimbleiber oft sämtliche Bereiche, in denen sie sonst andere gefährden, wenn sie im öffentlichen Raum unterwegs sind – etwa durch Kopfhörertragen beim Fahrradfahren, durch Handynutzung am Steuer oder Rauchen (da andere durch Passiv-Rauchen gefährdet werden).

Und abgesehen davon ist jeder Einzelne von uns in der alljährlichen Grippewelle ein mindestens genauso großes Ansteckungsrisiko für die Risikogruppe wie in diesem Jahr.

Das sind Themen, über die wir eigentlich ganz vernünftig reden könnten. Doch die – bewusst herbeigeführte – Hysterie erstickt jede vernünftige Debatte im Keim, und jedes noch so sachlich begonnene Gespräch deformiert sich im weiteren Verlauf in eine Mixtur aus ausweglosen Kämpfen um Rechthaberei, Schuldzuweisung und dem Vorwerfen von Verantwortungs- und Pietätlosigkeit.

Dabei ist das wichtigste Werkzeug in dieser Krise unsere Fähigkeit, mit anderen Menschen wieder friedlich und empathisch zu kommunizieren, ohne das Gegenüber für seine gegenteilige Sichtweise zu verurteilen und abzuwerten.

Ziel dieses Artikels war es nicht, aufzuzeigen wer oder was nun hinter Corona steckt. Dazu muss man in dieser Thematik äußerst geerdet sein, um sich nicht in halsbrecherischer Art auf äußert wackelige Spekulationsleitern zu begeben.

Dieser Artikel ist eine Streitschrift, die dafür ficht, dass das Einstehen für bürgerliche Rechte und echte (!) Freiheit nicht zu tabuisieren – und schon gar nicht unter dem Deckmantel des Bevölkerungsschutzes, der in den vergangenen Jahrzehnten grob fahrlässig vernachlässigt wurde.

Jetzt, bei der Schlussfassung dieses Artikels (25. März 2020, 10.00 Uhr) hat sich die Anzahl der Corona-Toten um drei, also auf 159 erhöht. Jährlich sterben rund 10.000 Menschen bei Unfällen im eigenen Haushalt.

Erstveröffentlichung auf Rubikon

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Ich möchte gerne dieses Video, das auf youtube zensiert wurde, was ich absolut nicht verstehen kann, als Beispiel für das im Text Angerührte noch anhängen:

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  1. März 29, 2020 um 1:42 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 1:44 pm

    Haben die Herrschenden angst vor den „gefährlichen alten Männern“?

    Wirklich gefährlich für den Machterhalt der Herrschenden sind die „gefährlichen alten Männer“. Damit meine ich Männer wie mich, die ihre Karriere hinter sich haben und nur noch ihrem Gewissen verpflichtet sind. Vielleicht auch dem Gedanken an ein höchstes Gericht nach dem Tode. Diese Männer haben oftmals ein Berufsleben in höchsten Positionen hinter sich – und eine Menge Lebenserfahrung. Letzteres gilt für alle älteren Menschen. Aber während ihrer aktiven Berufstätigkeit und mit Rücksicht auf ihre „Karriere“ haben sie es nicht gewagt, ihre ehrliche Überzeugung zu vertreten. Zu groß war die Gefahr, aussortiert zu werden, wenn man sich mit abweichenden Positionen exponiert hätte. Gerade auch Journalisten wollen nicht ins soziale Abseits geraten und halten sich deswegen streng an die Vorgaben, welche Positionen sie zu vertreten haben. Ist die Karriere beendet, die Altersversorgung gesichert, legen manche ihre Scheu ab und fühlen sich nur noch der eigenen Wahrnehmung der Wahrheit verpflichtet.

    Fundstelle: Nächste Phase im Corona-Hype: Will man jetzt die Alten einsperren?

  3. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 1:48 pm

    Der Journalist Billy Sixt hat sich mal die Mühe gemacht, einige Ärzte zu Wort kommen zu lassen, aber auch weiter Daten zu betrachten:

    Anmerkung: Das Video war nach Minuten schon wieder zensiert. Empfehlung: auf youtube nach dem Kanal Billy Sixt schauen. Ggf. auch auf Telegram.

  4. Tula
    März 29, 2020 um 2:09 pm

    Ja wie immer, nix hat sich geändert, das Ego bauscht auf so groß es nur geht oder es wertet ab, so weit es nur kann. 🙂

    Wut ist kein großes Ding

    Wie kann ich bei heftigen Gefühlen achtsam bleiben? Wenn ich wütend bin, habe ich das Gefühl, dass Tausende von wilden Pferden mit mir durchgehen!

    Wut ist kein großes Ding. Du brauchst nur zu warten und zu beobachten, „Tausende von wilden Pferden“ wirst du nicht finden. Wenn du nur einen kleinen Esel findest, reicht das schon. Beobachte ihn, und er wird langsam verschwinden. Er kommt von der einen Seite rein und geht zur anderen wieder raus. Du brauchst nur etwas Geduld, um dich nicht von deiner Wut mitreißen zu lassen.

    Wut, Eifersucht, Neid, Gier, Konkurrenzdenken….all diese Probleme sind ziemlich klein, aber unser Ego vergrößert sie, es macht sie so groß wie möglich.

    Das Ego kann nicht anders, auch seine Wut muss großartig sein. Durch seine großartige Wut, sein großes Unglück, seine große Gier und seinen großartigen Ehrgeiz wird es selbst großartig.

    Doch du bist nicht das Ego, du bist nur der Beobachter. Tritt zur Seite und lass die tausend Pferde vorbei – lass uns mal schauen, wie lange sie dazu brauchen. Du brauchst dir keine Sorgen zu machen. So wie sie kommen – wild wie sie sind – gehen sie auch wieder. Aber wir lassen uns selbst den kleinsten Esel nicht entgehen, wir springen sofort drauf! Du brauchst gar keine tausend wilder Pferde, nur eine Kleinigkeit, und du bist voller Wut und Feuer. Später kannst du darüber lachen, wie dumm du gewesen bist.

    Wenn du es beobachten kannst, ohne dich hineinziehen zu lassen, so, als wäre es auf der Kinoleinwand oder dem Fersehschirm….etwas zieht vorbei, beobachte es. Du solltest nichts tun, um es zu vermeiden, zu unterdrücken, zu zerstören, ein Schwert ziehen und es töten – woher solltest du auch ein Schwert nehmen? – aus derselben Quelle, aus der auch die Wut kommt. Es ist alles Einbildung.

    Beobachte nur und tu gar nichts, weder dafür noch dagegen.

    Und du wirst überrascht sein: das, was riesig aussah, wird ganz klein. Aber für gewöhnlich übertreiben wir alles.

    Ein kleiner Junge kommt nach Hause gelaufen und erzählt seiner Mutter – er ist nicht älter als drei: „Mami, ein großer Löwe ist meilenweit hinter mir hergerannt und hat laut gebrüllt! Ich hab es irgendwie geschafft, ihm zu entkommen. Als er mich gerade angreifen wollte, bin ich noch schneller gerannt.“

    Die Mutter sieht den Jungen an und sagt: „Tommy, ich habe dir schon tausendmal gesagt, dass du nicht so übertreiben sollst! Wie kannst du in der Stadt einen Löwen treffen… und du bist meilenweit gerannt? Wo ist der Löwe?“

    Der Junge schaut zur Tür raus und sagt: „Da steht er. Aber, um die Wahrheit zu sagen, es ist nur ein kleiner Hund – ein sehr kleiner! Aber als er mir nachrannte, sah er aus….Du sagst mir, ich soll nicht übertreiben, aber gerade hast du selbst übertrieben, dass du es mir schon tausendmal gesagt hättest.“

    Unser Verstand übertreibt mächtig. Deine Probleme sind klein, und wenn du aufhören kannst zu übertreiben, dann siehst du, dass vor der Tür nur ein kleiner Hund steht. Und du brauchst nicht meilenweit zu laufen, dein Leben ist nicht in Gefahr.

    Die Wut, die hochkommt, bringt dich nicht um. Du hast sie schon oft gespürt, und du hast bestens überlebt. Es ist dieselbe Wut, die du auch schon früher durchlebt hast. Mach jetzt einfach mal was Neues – etwas, was du noch nie gemacht hast. Jedesmal lässt du dich hineinziehen und kämpfst; diesmal beobachtest du nur, so, als würde die Wut nicht zu dir gehören, als wär sie von jemand anderem. Und du wirst eine große Überraschung erleben: Sie verschwindet innerhalb von Sekunden.

    Und wenn Wut mühelos verschwindet, hinterlässt sie dich in einem ungeheuer schönen und stillen und liebevollen Zustand.

    Die Energie, mit der du gegen die Wut angekämpft hättest, bleibt in dir. Reine Energie ist Entzücken – ich zitiere William Blake: „Energie ist Entzücken“ – reine Energie, ohne Namen, ohne Eigenschaft….Aber du erlaubst deiner Energie nie, einfach rein zu sein. Sie wird entweder zu Wut oder Hass oder Liebe, zu Gier oder Verlangen. Sie ist immer in etwas verwickelt, du erlaubst deine Energie nie in ihrer Reinform.

    Immer wenn irgendetwas in dir auftaucht, ist das eine große Chance, reine Energie zu spüren. Beobachte nur, und der Esel wird weiterziehen. Wahrscheinlich wirbelt er etwas Staub auf, aber der legt sich von selbst wieder, du brauchst es nicht zu tun. Du brauchst nur zu warten. Höre nicht auf zu warten und zu beobachten, und bald bist du von reiner Energie umgeben, die du nicht durch Kämpfen, Unterdrücken oder Wut verbraucht hast.

    Und Energie ist wirklich Entzücken. Wenn du einmal das Geheimnis des Entzückens erfahren hast, kannst du jedes Gefühl genießen, und jedes Gefühl, das in dir auftaucht, ist eine großartige Gelegenheit.

    Beobachte nur und lass damit einen Schauer des Entzückens in dein Sein strömen. Langsam, langsam werden all diese Gefühle verschwinden, sie werden nicht mehr auftauchen – sie kommen nicht uneingeladen. Achtsamkeit oder Wachsamkeit oder Bewusstheit, das sind alles verschiedene Ausdrücke für ein und dasselbe Phänomen: Beobachten. Das ist das Schlüsselwort.

    Osho, The Invitation, Talk #4

    • März 29, 2020 um 3:42 pm

      Ach Tula, hör doch damit auf.
      Zur Ganzheit gehört eben auch Wut. Alle Gefühle gehören den Menschen und wer das nicht begreifen kann, gehört einer anderen Wesenheit an, die nicht die Merkmale der menschlichen Wesenheit trägt. Gefühle zu verleugnen ist ein Schuss, der trotzdem ins Schwarze trifft. Bei jedem!

      • Tula
        März 29, 2020 um 4:35 pm

        mhh…..ich denke du hast da jetzt Aussagen gelesen, die gar nicht dastehen, natürlich darfst du reininterpretieren was du willst, macht ja der Raffa auch, ihr habt nur das Thema verfehlt zu dem ihr euch äußert, das hätte ich von dir jetzt nicht gedacht, ich mein du hast doch eine gewisse Intelligenz aber die ist wohl der Emotionalität untergeordnet, schade.

        • März 29, 2020 um 4:41 pm

          Da hast du jetzt Aussagen gelesen, die du interpretierst das muss ich dir nicht erst gestatten, Tula. Das tust du ohnehin sowieso und habe dir gar nichts zu gestatten.

          • Tula
            März 29, 2020 um 4:57 pm

            gestatten? so gut müsstest du mich schon kennen, das ich nicht auf ein „gestatten“ warte.

  5. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 2:40 pm

  6. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 2:50 pm

    Die Zahlenakrobaten
    Und was macht das Robert Koch-Institut? Das RKI fälscht einfach die eigene Statistik, indem man die Zählweise ändert! Man zählt ab sofort auch Menschen ohne Virentest als COVID-19-Fall. „Es wird jetzt auch als COVID-19-Fall gezählt, wenn jemand Kontaktperson eines bestätigten COVID-19-Falls ist und Symptome zeigt“ (8). Doch welche Art von Kontakt ist gemeint und woher weiß man das alles? Somit zählen vermutete Neuinfektionen nun automatisch als tatsächliche Neuinfektionen. Wissenschaftliches Arbeiten geht anders. Es wird mit Daten – die nun noch „unsauberer“ werden – jongliert (9). Immerhin bezieht sich die Bundesregierung auf das RKI, oder ist es doch andersherum?

    Über italienische COVID-19-Tote gab der wissenschaftliche Berater des italienischen Gesundheitsministers, Walter Ricciardi, ja an, dass in Italien „nur 12 Prozent der Todeszertifikate den Coronavirus als einen Grund“ angeben. Laut Professor Ricciardi würden in den italienischen Statistiken aber „alle Todesfälle, die im Krankenhaus mit dem Coronavirus sterben, als Todesfälle durch das Coronavirus gezählt“ (10). Daten aus Italien zeigen, dass ein Großteil der Verstorbenen eine oder mehrere chronische Vorerkrankungen wie Krebs oder Herzprobleme hatten.

    Auch der renommierte italienische Virologe Giulio Tarro argumentiert, dass die Mortalität von COVID-19 in Italien bei unter 1 Prozent liege und damit vergleichbar mit der Grippe sei. Die höheren Werte würden sich nur ergeben, weil nicht zwischen Todesfällen mit und durch COVID-19 unterschieden werde (11).

    Neil Ferguson, Wissenschaftler des „Imperial College London“, auf dessen Prognosen hin die britische Regierung härtere Maßnahmen veranlasste, relativiert mittlerweile. Die Todesfälle derjenigen, die ohnehin gestorben wären, könnten die Hälfte oder zwei Drittel der Corona-Todesfälle ausmachen, weil es sich etwa um Menschen am Ende ihres Lebens handelt, wie The Times am 26. März 2020 schreibt (12). Großbritannien hat COVID-19 am 19. März 2020 übrigens von der Liste der gefährlichen Infektionskrankheiten entfernt, da die Mortalitätsrate „insgesamt tief“ liege (13).

    Der Anstieg von Infizierten kann also entweder schlicht von einer zunehmend verzerrenden Zählweise abhängen und/oder aber auch auf eine verstärkte Aktivität der Tester hinweisen – da mehr getestet wird, gibt es auch mehr Ergebnisse. Außerdem wären die benutzten Corona-Tests, die PCR-Tests, nicht amtlich validiert, nur von miteinander kooperierenden Instituten befürwortet und häufig bei ohnehin Schwerkranken angewendet worden, also für die Abschätzung einer Seuchengefahr unbrauchbar, wie der Lungenfacharzt Wolfgang Wodarg kritisiert (14).

    Die Entwicklung der Fallzahlen ist schließlich nur dann aussagekräftig, „wenn diese fortlaufend ins Verhältnis zur Anzahl der jeweils durchgeführten Tests gesetzt werden. Mit anderen Worten: Wenn in einer Woche oder in einem Land 10.000 Tests durchgeführt werden und dabei 1.000 Infektionen festgestellt werden, in der nächsten Woche oder in einem anderen Land aber 20.000 Tests und 2.000 Infektionen, dann ist daraus keine höhere Ausbreitung des Virus abzuleiten, sondern nur eine größere Zahl der Messungen. Um Gewissheit über die fortlaufende Ausbreitung des Virus zu gewinnen, muss daher fortlaufend auch die jeweilige Zahl der durchgeführten Tests betrachtet werden“, wie Paul Schreyer in „Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt“ schreibt. (16)

    Und im Lagebericht des RKI vom 26. März 2020 ist zwar ein erneuter Anstieg der Fallzahlen ersichtlich – fast dreimal so viel – , die Zahlen sind aus den Medien bekannt. Was man bisher aber nicht wusste: „Die Anzahl der durchgeführten Tests in Deutschland betrug in KW 11 knapp 130.000, in KW 12 aber fast 350.000. Nicht nur die Zahl der positiv getesteten Fälle hat sich also ungefähr verdreifacht, sondern auch die Menge der Tests. Die tatsächliche Steigerung der Fälle, bezogen auf die Anzahl der Tests, beträgt lediglich einen (!) Prozentpunkt.“ RKI-Chef Lothar Wieler und Gesundheitsminister Jens Spahn verloren auf der Pressekonferenz aber kein Wort darüber und bereits im folgenden Lagebericht vom 27. März 2020 „wurden die Informationen wieder entfernt“, so Schreyer. Nach den Daten des RKI vom 27. März 2020 beträgt der Anteil der Verstorbenen an den positiv Getesteten 0,6 Prozent – mögliche Vorerkrankungen noch außer Acht gelassen –, wobei das Durchschnittsalter nach Angaben von Wieler bei 81 Jahren liegt.

    Woher lässt sich, anhand dieser Zahlen, nun eine extreme Gefährdung für die ganze Bevölkerung ableiten?

    Fundstelle: Die Meister der Zahlen

  7. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 3:43 pm

    Mit Angst regiert es sich leichter. Krisen ermöglichen es dem Staat, sich selbst als „hart durchgreifende“ Ordnungsmacht zu positionieren. Dies ist in gesundheitlichen Krisen nicht anders. Bei Schweinegrippe und Vogelgrippe haben wird gesehen, dass es aus nichtigem Anlass zu absurden Auswüchsen eines staatlichen Interventionismus kommen kann. Zwangsimpfungen sind mittlerweile Realität. In China stellte die Regierung ganze Provinzen unter Quarantäne. Was nicht alle wissen: Seuchenbehörden haben im Krisenfall umfangreiche Befugnisse, um Bürgerrechte außer Kraft zu setzen. Und die Bedrohung muss nicht einmal real sein. Hat die Panik ein gewisses Ausmaß erreicht, wird die Freiheit obsolet, Selbstbestimmung zum unverantwortlichen Risiko für die Volksgesundheit. Dann hat die Macht erreicht, was ihr ohnehin am liebsten ist: ein Volk, das von Angst getrieben seiner eigenen Entrechtung zustimmt.

    Fundstelle: Die Gesundheitsdiktatur – Pandemien geben der Staatsmacht Gelegenheit, ihre ohnehin vorhandenen autoritären Neigungen nach Belieben auszuagieren.

  8. Fluß
    März 29, 2020 um 3:58 pm

    Ich hatte ja schon was reinkopiert, wo das RKI schätzt und nicht weiß. Das Argument war, daß die meisten Totenscheine falsche DIA-GNOSEn draufstehen hätten. (Bei 2% Obduktion von einem Pathologen-Coroner auch logisch, da so gewollt). Das deutsche Gesundheits-System hat ja auch keinen Facharzt für Notfall-Medizin, den bieten nur andere EU-Länder an.

    Die Menschen kommen ja noch nicht mal mehr an ihre Medikamente….

    Der ZOLL klaut bestellte Ware (SchutzMasken usw. hatte ein Arzt bestellt; auch innerhalb der EU die Länder) und die angeblich abgenommenen Sachen beim Zoll landen nicht immer auf dem Entsorgungs-Haufen. Der WODKA wird da als Desinfektions-Mittel eingesetzt. Was da erst alles mit den DroGEN geschieht …

    Und so ist es auch mit den SärGEN, die da als Entsprechung gezeigt werden (Holzsärge eines angeblichen Krankenhauses), aber nie ein Toter gezeigt, der an diesem Grippe-Virus starb. Arzt Drosten sagte ja schon, daß der SARS Covit 19 ein Influenza (Grippe)-Virus ist.

    Es läuft also wie immer, nur daß es dieses Mal als drastischer dargestellt wird.
    Und die Beerdigung verläuft ohne Angehörige. Als wäre es ein militärisches Massengrab.

  9. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 4:27 pm

    Diskussionsbereitschaft ist in Deutschland gerade „systemrelevant“
    Statt das zu tun, reden nun aber viele vom „Krieg“ gegen Corona. Krieg erlaubt bekanntlich alle Mittel, und hat die Wahrheit als erstes Opfer. Zu der gehört, dass die Politik noch keine Strategie hat für den Fall, dass die Zahl der Infizierten wieder steigt, sobald Kontaktsperren gelockert werden – und wohl auch keine Antwort, ob so ein Anti-Viren-Krieg (ähnlich wie ein „Krieg gegen den Terror“) je zu gewinnen ist.

    Das letzte Gegenargument gegen Kritiker der aktuellen Corona-Politik lautet: sie lieferten ja keine Alternativvorschläge. Aber Kritik an Entwicklungen muss die nicht immer liefern, Alternativen können sich durch Debatte entwickeln. Springer-Chef Matthias Döpfner, auf seinen journalistischen Hintergrund sehr stolz, hat in einem „Welt“-Beitrag gerade zwar offen gelassen, ob er die Corona-Maßnahmen für nötig erachtet oder nicht. Doch Döpfner hielt bemerkenswert klar fest: „Am Auftrag der Journalisten darf sich aber auch in der Krise nichts ändern. Gerade dann nicht. Sie sollten weiter zweifeln und hinterfragen. Es braucht jetzt nicht nur Solidarität und Gemeinsinn, sondern auch Kritik. Und vor allem Vielfalt der Informationen und Meinungen. Wir brauchen keine zentralstaatliche Propaganda, sondern einen Wettbewerb kritischer Intelligenz.“ Man könnte auch sagen: Diskussionsbereitschaft ist in Deutschland gerade „systemrelevant“.

    Fundstelle: Corona-Politik – Kritische Denker dringend gebraucht

  10. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 4:28 pm

    „Trotz aller Panik in Öffentlichkeit und Medien sieht der ordentliche Professor für Rechnungswesen an der Wirtschaftsuni in Wien, Franz Hörmann, die Weltlage recht entspannt, denn es seien große Veränderungen im Gang, die sich unbemerkt im Hintergrund der Weltmächte abspielen. Nach Abtreten dieses sich selbst überlebten Wirtschaftssystems böte sich jetzt der Raum für ganz neue gesellschaftliche Konzepte, deren Pläne auch schon lange in den Schubladen liegen würden.

    Autarke Kleinsiedlungen, die alles produzieren was zum Leben gebraucht wird, ohne Logistik oder Transport, sieht er als mögliche Lebensformen der Zukunft. Freie Energie Technologien, Aqua- und Hydroponik-Kulturen zur Nahrungserzeugung sollen den Menschen dabei helfen diese neuen Gesellschaftsformen zu gründen. Und auch für die Wissenschaften sieht er großen Reformbedarf, weg von einer isolierten Betrachtung der einzelnen Aspekte des Lebens, hin zu einer systemischen Wissenschaft, die den Geist als Basis aller Überlegungen sieht.

    Alles in allem sieht er in der jetzigen Krise nur den Übergang in eine neue Welt, deren positive Möglichkeiten noch alle Vorstellungen übersteigen könnten. Die nahe Zukunft werde es zeigen. “

  11. März 29, 2020 um 4:29 pm

    „Der Planet strebt nach einem Gleichgewicht im Selbst. Da das Selbst eine Zusammenfassung aller Dinge ist, ist es eine Harmonie, die alle eure außerirdischen, multidimensionalen, männlichen und weiblichen Selbste im Gleichgewicht hält.
    Ihr seid unglaublich vollständige Wesen, was ihr jetzt zu erkennen beginnt. Erlaubt euch zu erblühen und in diese Vollkommenheit zu gelangen. Niemand hindert euch daran, außer ihr selbst. Wenn ihr diese Vervollkommnung zulaßt, erwarten euch Aussichten, die über eure Vorstellungskraft hinausgehen. Ihr entdeckt gerade, daß ihr euren Emotionalkörper braucht und daß ihr sowohl eure Weiblichkeit als auch eure Männlichkeit braucht. Ihr braucht alle eure Gaben, damit ihr überleben könnt und verstehen, was sich auf dem Planeten entfaltet. Bitte erkennt den Ernst der Zeit, in der ihr gerade lebt. So wie wir mit jedem von euch Zeit verbringen, so werdet ihr geprüft werden und dann, wenn die Zeit reif ist, eingesetzt, um andere zu unterrichten.“ aus „Boten des neuen Morgen“ Die innere Flamme entfachen von Barbara Marziniak

    • Tula
      März 29, 2020 um 5:04 pm

      Mary, was ist denn mit dir passiert?????????

      so kenne ich dich gar nicht, sagen wir mal so esoterisch, besonders was die letzten Zeilen betrifft, was ist denn blos mit dir passiert?

      • März 29, 2020 um 5:59 pm

        Spätestens jetzt müsstest du bei deiner Intelligenz begriffen haben, dass ich nicht zu Deinesgleichen gehöre.

      • Tula
        März 29, 2020 um 6:04 pm

        Naja deinen gekränkten Stolz hast ja noch. 😀

  12. März 29, 2020 um 4:35 pm

    Martin, schau doch bitte mal in den Spm-Ordner.
    Meine Beiträge finden bei wem auch immer keinen Gefallen.
    Danke

    • Martin Bartonitz
      März 29, 2020 um 4:38 pm

      ja, da hingen noch welche. Sind jetzt da. Danke fürs Anstubsen 🙂

  13. Martin Bartonitz
    März 29, 2020 um 6:57 pm

    Martin Sigl auf Facebook: Wer dieser Tage auf sein Recht auf Bewegungsfreiheit besteht, wird als rücksichtsloser, unsolidarischer Egoist gebrandmarkt. Diese Schuldzuweisung mag auf den ersten Blick durchaus plausibel klingen. Bei näherer Betrachtung der Faktenlage und beim Vergleich mit bisherigem Grassieren von Viren in Europa der vergangenen Jahre zeigt sich, dass es hier nicht um einen Virus und seine Ansteckungsgefahr, sondern um etwas gänzlich anderes geht. Aufgrund der Hysterie in dem Diskurs ist eine Debatte mit jenen, die das Zuhausebleiben vehement verteidigen, schlicht nicht mehr möglich. Die deutsche Bevölkerung verhängte eigenständig, noch vor jeder staatlichen Verordnung, eine Ausgangsbeschränkung für sich selbst und ächtet all jene, die sie nicht beachten. Und dies ohne jede Notwendigkeit.

    • März 29, 2020 um 7:58 pm

      Die Deutschen hatten schon immer mehrheitlich eine Art Sklavenmentalität. Unerträglich wird das aber erst dann, wenn es durch esoterische „Weisheiten“ kaschiert wird.

  14. Gerd Zimmermann
    März 29, 2020 um 9:19 pm

    Tula

    speziell für dich

    Immanuel Kant Was ist Aufklärung

    Höre einmal rein.
    Nur Google und los geht’s.

    Kant versteht unter Aufklärung den eigenen Verstand zu benutzen.
    Das setzt allerdings das Andoggen an dieses EINE BEWUSSTSEIN
    voraus.
    Es gibt keine zwei Bewußtsein e.

    Mädel denke nach.
    Die Schöpfung ist unglaublich einfach.

    Kant war seiner Zeit so weit voraus, dass ihn kein Professor der
    Philosophie im Jahr 2020 nach cr. verstehen kann.

    Ich weiss um BEWUSSTSEIN, mir geht Kant runter wie Öl.
    Seine Kritik der reinen Vernunft, schreibt Kant aus der Sicht des Bewusstseins.

    Wofür steht in Delphi

    Erkenne dich selbst

    Weil alles, aber auch alles im Bewusstsein ist.

    Da gibt es keinen Notausgang.
    Das BEWUSSTSEIN begrenzt das Universum.

    Da muss die Wissenschaft noch lange sinnlos forschen.

    Wenn ich Martin sage, dein Studium war für die Katze,
    wird er böse auf mich.
    Frage ich Martin, erkläre mir die Welt, also den Kosmos, wie ist er entstanden.
    Wird er mir antworten, durch die Urknalltheorie.

    Damit würde ich mich niemals zufriedengeben.

    Grosses Schweigen im Walde.

  15. März 31, 2020 um 4:35 pm

    Zur Aufklärung:
    https://philosophischereplik.home.blog/2019/11/02/denkfaulheit/

    Ich habe ein bißchen den Verdacht, daß sich der Immanuel nicht nur vom „eigenen“ Inneren (selber denken) leiten ließ, sondern sich auch vom fernen Osten „inspirieren“ ließ, bezüglich des Kategorischen Imperativs z.B. vom Konfuzius.

  1. März 29, 2020 um 1:37 pm

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