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Sozialismus oder Kapitalismus … oder noch viel besser: Soziale Dreigliederung

Ich sah heute morgen dieses Bild und war doch sehr irritiert ob der eigentlich einseitig falschen Darstellung der Situation. Im Wesentlichen ist es doch eher eine Selbstverteidigung, die hier dargestellt ist, denn die Mordswaffe des Kapitalisten ist hier nicht zu sehen. Der Kapitalist – nehmen wir mal als wahres Bild die Konzerne – bedient sich am Ende des zinsbasierten Geldsystems im Verbund mit der Judikative und der Exekutive. Da hat der kleine Sozialiste nicht wirklich was zu bestellen und kann in diesem Neofeudalen System nur noch sein bisschen Haut retten.
Juergen Frost
  fand auf Facebook die folgenden Worte dazu:

Die Sehnsucht einiger Menschen nach sozialer, respektvoller Gesellschafts-Struktur wird durch dieses Bild ins Lächerliche gezogen, da der Sozialismus den entmachtenden Kapitalismus selbst nicht überstehen würde, sondern abstürzen würde, wie das Bild vermittelt. Das ist jedoch eine falsche Vermittlung von sozial möglichen System-Strukturen.

Das ursprüngliche Leben der Sammler und Jäger war durch eine hohe soziale Kompetenz geprägt, denn sonst hätte der Mensch in der nicht soliden Gemeinschaft ohne große Schäden nicht überleben können. Man war besorgt innerhalb der Gemeinschaft und wir sahen es in Deutschland nach dem Krieg, als die Kumpels, die Arbeitnehmer am Wochenende im Garten saßen und standen, sich unterhielten und zusammen ein Bier tranken.

Wie sieht es heute mit Nachbarschaft und Kollegen aus ? Auseinander dividiert, weil in den Ende der 1950er Jahre bis heute die amerikanische Werbe-Industrie den Neid als Verkaufs-Psychologie an die Konsumenten verteilt, damit diese voller Neid, das neue Auto einer amerikanischen Firma kaufen sollten.

Was ich damit sagen will: Der Mensch ist eigentlich von seiner psycho-sozialen Konditionierung ein Gemeinschafts-Wesen. Gemeinschaft ist die Antriebsfeder, um eine Gesellschaft positiv zu entwickeln. Hierzu wäre ein Sozialismus nicht das schlechtere Modell.

Im abgebildeten Kapitalismus wird nicht das Gemeinschaftswesen gepflegt, die Lohnabhängigen nicht als Teil der produzierenden Gemeinschaft geachtet, sondern als Kostenfaktor, als Human-Kapital verachtet und unterbezahlt. Nicht Gemeinschaft ist in vielen Betrieben gewünscht, sondern Konkurrenz untereinander, damit man wie verängstigte Lohnabhängige seinen Übersoll erfüllt.

Diese Art des Wirtschaftens und Gestaltung der Gesellschaft hat aber Nebenwirkungen, die sich mittel- und langfristig sehr schädlich auswirken. Was ist das für eine Gesellschaft, die ihre menschlichen Arbeitstiere unterbezahlen, mit dem Resultat, dass manche noch ein Zweiteinkommen benötigen und wenn sie in Rente gehen, von der Rente nicht leben können obwohl mit der Roboter- und Computer-Technik effektiv mehr produziert wird. Dieser Mehrwert streichen jedoch die Herrschaften feudalistisch-kapitalistischer System Strukturen ein und der fremd bestimmte Lohnabhängige hat sich mit dem zufrieden zu geben, was man ihm gerade noch gönnt.

Wer sich aus diesen anti-sozialen, psychopathischen System Strukturen befreien will, der muß versuchen, mehr Gemeinschafts-Unternehmen aufzubauen, die mittel- und langfristig größere wirtschaftlich-soziale Erfolge haben als der räuberisch operierende Kapitalismus einiger weniger Geldschöpfer.

Wie fing alles an? Da hat vor ca. 15.000 Jahren eine kleine Minderheit von Sammlern und Jägern widernatürlich die NATUR privatisiert und riesige Landstriche an sich genommen, so daß die Sammler und Jäger die NATUR nicht mehr wie bisher frei nutzen konnten. Da durfte der Sammler und Jäger nicht einmal einen Fisch aus dem See, dem Fluß fischen, um seine Familie satt zu bekommen, sondern es war verboten, da alles privat in der Hand eines dominierenden Psychopathen. Psychopathen sind von einem extremen Habgier- und Größenwahn befallen, welcher durch einen Gen-Defekt nicht heilbar ist. Diese Monster haben so viel an Beute angehäuft und haben immer noch nicht genug. Sie sind verantwortlich für die unzähligen Kriege, ob nun räuberisch oder größenwahnsinnig geplant und ausgeführt. Nur diese habgierigen Psychopathen sind in der Lage unverantwortlich und bösartig Menschen als Sklaven = kostenlose Arbeitstiere, auszubeuten. Welcher geistig, moralisch, sozial gesunde Mensch würde andere Völker kolonialisieren und ausbeuten ….. ? Kein normaler Mensch, dazu muß man psychiatrisch belastet als Psychopath geboren worden sein, denn dieser Gen-Defekt wird von Generation zu Generation vererbt.

Es gibt Völker, die haben sich aus den feudalistisch-kapitalistischen System Strukturen von Großgrundbesitzern, Großbauern, regionalem FINANZ-ADEL befreit, werden jedoch immer wieder durch die herrschenden Psychopathen im eigenen Land bedroht und da Psychopathen mit Psychopathen kooperieren, erhalten sie Hilfe aus Ländern mit anti-sozialen, psychopathischen System Strukturen wie den USA, Deutschland, England, Frankreich etc. etc.

Nachtrag vom 21.02.2020: Ich möchte gerne einen Kommentar zu obigen Text ergänzen, da dieser auf eine mögliche Gesellschaftsordnung hinweist, der viel zuträglicher ist, als das, was wir aktuell im materiellen Kapitalismus oder Kommunismus/Sozialismus durchmachen:

„Gemeinschaft ist die Antriebsfeder, um eine Gesellschaft positiv zu entwickeln. Hierzu wäre ein Sozialismus nicht das schlechtere Modell.“

Dass der Sozialismus (Kommunismus) in den letzten 100 Jahren weltweit geschätzt 150 Millionen Menschenleben gekostet hat, müsste in diese Überlegungen mit einbezogen werden. Ein System, dass systematischen Völkermord (z.B. unter Pol Pot im Kambotscha) begeht, erscheint mir ungeeignet zur Lösung der im Artikel geschilderten Probleme.

Die Soziale Frage ist mit Entstehung der Industrialisierung entstanden und bis heute ungelöst. Allerdings kann aus o.g. Gründen der Sozialsmus niemals die Lösung der sozialen Frage sein. Das muss jedem einleuchten.

Der Kapitalismus wird aus den im Artikel geschilderten und uns allen bekannten Gründen ebenfalls nicht die Lösung sein. Der „aufgewachte“ Mensch sollte aber bereits hier erkennen, auf welchen falschen Weg er gelenkt werden soll: Kapitalismus gegen Sozialismus. Es ist doch immer wieder das gleiche Spiel: Teile und herrsche.

Die Lösung liegt aber ganz woanders.

Es gibt – leider völlig unbekannt bei den meisten Menschen – eine Lösung für die soziale Frage. Und das ist die von Rudolf Steiner in die Welt gebrachte Soziale Dreigliederung. Der geneigte, interessierte Leser muss sich die Bedeutung der Sozialen Dreigliederung für die gesamte Menschheit selbst erarbeiten, denn es geht dabei um eine völlig neue Betrachtungsweise.

Ich empfehle Ihnen hier mit Ihrem Studium zu beginnen:

Soziale Dreigliederung

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