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Sozialismus oder Kapitalismus … oder noch viel besser: Soziale Dreigliederung

Ich sah heute morgen dieses Bild und war doch sehr irritiert ob der eigentlich einseitig falschen Darstellung der Situation. Im Wesentlichen ist es doch eher eine Selbstverteidigung, die hier dargestellt ist, denn die Mordswaffe des Kapitalisten ist hier nicht zu sehen. Der Kapitalist – nehmen wir mal als wahres Bild die Konzerne – bedient sich am Ende des zinsbasierten Geldsystems im Verbund mit der Judikative und der Exekutive. Da hat der kleine Sozialiste nicht wirklich was zu bestellen und kann in diesem Neofeudalen System nur noch sein bisschen Haut retten.
Juergen Frost
  fand auf Facebook die folgenden Worte dazu:

Die Sehnsucht einiger Menschen nach sozialer, respektvoller Gesellschafts-Struktur wird durch dieses Bild ins Lächerliche gezogen, da der Sozialismus den entmachtenden Kapitalismus selbst nicht überstehen würde, sondern abstürzen würde, wie das Bild vermittelt. Das ist jedoch eine falsche Vermittlung von sozial möglichen System-Strukturen.

Das ursprüngliche Leben der Sammler und Jäger war durch eine hohe soziale Kompetenz geprägt, denn sonst hätte der Mensch in der nicht soliden Gemeinschaft ohne große Schäden nicht überleben können. Man war besorgt innerhalb der Gemeinschaft und wir sahen es in Deutschland nach dem Krieg, als die Kumpels, die Arbeitnehmer am Wochenende im Garten saßen und standen, sich unterhielten und zusammen ein Bier tranken.

Wie sieht es heute mit Nachbarschaft und Kollegen aus ? Auseinander dividiert, weil in den Ende der 1950er Jahre bis heute die amerikanische Werbe-Industrie den Neid als Verkaufs-Psychologie an die Konsumenten verteilt, damit diese voller Neid, das neue Auto einer amerikanischen Firma kaufen sollten.

Was ich damit sagen will: Der Mensch ist eigentlich von seiner psycho-sozialen Konditionierung ein Gemeinschafts-Wesen. Gemeinschaft ist die Antriebsfeder, um eine Gesellschaft positiv zu entwickeln. Hierzu wäre ein Sozialismus nicht das schlechtere Modell.

Im abgebildeten Kapitalismus wird nicht das Gemeinschaftswesen gepflegt, die Lohnabhängigen nicht als Teil der produzierenden Gemeinschaft geachtet, sondern als Kostenfaktor, als Human-Kapital verachtet und unterbezahlt. Nicht Gemeinschaft ist in vielen Betrieben gewünscht, sondern Konkurrenz untereinander, damit man wie verängstigte Lohnabhängige seinen Übersoll erfüllt.

Diese Art des Wirtschaftens und Gestaltung der Gesellschaft hat aber Nebenwirkungen, die sich mittel- und langfristig sehr schädlich auswirken. Was ist das für eine Gesellschaft, die ihre menschlichen Arbeitstiere unterbezahlen, mit dem Resultat, dass manche noch ein Zweiteinkommen benötigen und wenn sie in Rente gehen, von der Rente nicht leben können obwohl mit der Roboter- und Computer-Technik effektiv mehr produziert wird. Dieser Mehrwert streichen jedoch die Herrschaften feudalistisch-kapitalistischer System Strukturen ein und der fremd bestimmte Lohnabhängige hat sich mit dem zufrieden zu geben, was man ihm gerade noch gönnt.

Wer sich aus diesen anti-sozialen, psychopathischen System Strukturen befreien will, der muß versuchen, mehr Gemeinschafts-Unternehmen aufzubauen, die mittel- und langfristig größere wirtschaftlich-soziale Erfolge haben als der räuberisch operierende Kapitalismus einiger weniger Geldschöpfer.

Wie fing alles an? Da hat vor ca. 15.000 Jahren eine kleine Minderheit von Sammlern und Jägern widernatürlich die NATUR privatisiert und riesige Landstriche an sich genommen, so daß die Sammler und Jäger die NATUR nicht mehr wie bisher frei nutzen konnten. Da durfte der Sammler und Jäger nicht einmal einen Fisch aus dem See, dem Fluß fischen, um seine Familie satt zu bekommen, sondern es war verboten, da alles privat in der Hand eines dominierenden Psychopathen. Psychopathen sind von einem extremen Habgier- und Größenwahn befallen, welcher durch einen Gen-Defekt nicht heilbar ist. Diese Monster haben so viel an Beute angehäuft und haben immer noch nicht genug. Sie sind verantwortlich für die unzähligen Kriege, ob nun räuberisch oder größenwahnsinnig geplant und ausgeführt. Nur diese habgierigen Psychopathen sind in der Lage unverantwortlich und bösartig Menschen als Sklaven = kostenlose Arbeitstiere, auszubeuten. Welcher geistig, moralisch, sozial gesunde Mensch würde andere Völker kolonialisieren und ausbeuten ….. ? Kein normaler Mensch, dazu muß man psychiatrisch belastet als Psychopath geboren worden sein, denn dieser Gen-Defekt wird von Generation zu Generation vererbt.

Es gibt Völker, die haben sich aus den feudalistisch-kapitalistischen System Strukturen von Großgrundbesitzern, Großbauern, regionalem FINANZ-ADEL befreit, werden jedoch immer wieder durch die herrschenden Psychopathen im eigenen Land bedroht und da Psychopathen mit Psychopathen kooperieren, erhalten sie Hilfe aus Ländern mit anti-sozialen, psychopathischen System Strukturen wie den USA, Deutschland, England, Frankreich etc. etc.

Nachtrag vom 21.02.2020: Ich möchte gerne einen Kommentar zu obigen Text ergänzen, da dieser auf eine mögliche Gesellschaftsordnung hinweist, der viel zuträglicher ist, als das, was wir aktuell im materiellen Kapitalismus oder Kommunismus/Sozialismus durchmachen:

„Gemeinschaft ist die Antriebsfeder, um eine Gesellschaft positiv zu entwickeln. Hierzu wäre ein Sozialismus nicht das schlechtere Modell.“

Dass der Sozialismus (Kommunismus) in den letzten 100 Jahren weltweit geschätzt 150 Millionen Menschenleben gekostet hat, müsste in diese Überlegungen mit einbezogen werden. Ein System, dass systematischen Völkermord (z.B. unter Pol Pot im Kambotscha) begeht, erscheint mir ungeeignet zur Lösung der im Artikel geschilderten Probleme.

Die Soziale Frage ist mit Entstehung der Industrialisierung entstanden und bis heute ungelöst. Allerdings kann aus o.g. Gründen der Sozialsmus niemals die Lösung der sozialen Frage sein. Das muss jedem einleuchten.

Der Kapitalismus wird aus den im Artikel geschilderten und uns allen bekannten Gründen ebenfalls nicht die Lösung sein. Der „aufgewachte“ Mensch sollte aber bereits hier erkennen, auf welchen falschen Weg er gelenkt werden soll: Kapitalismus gegen Sozialismus. Es ist doch immer wieder das gleiche Spiel: Teile und herrsche.

Die Lösung liegt aber ganz woanders.

Es gibt – leider völlig unbekannt bei den meisten Menschen – eine Lösung für die soziale Frage. Und das ist die von Rudolf Steiner in die Welt gebrachte Soziale Dreigliederung. Der geneigte, interessierte Leser muss sich die Bedeutung der Sozialen Dreigliederung für die gesamte Menschheit selbst erarbeiten, denn es geht dabei um eine völlig neue Betrachtungsweise.

Ich empfehle Ihnen hier mit Ihrem Studium zu beginnen:

Soziale Dreigliederung

  1. Elisabeth L.
    Februar 18, 2020 um 3:00 pm

    „Gemeinschaft ist die Antriebsfeder, um eine Gesellschaft positiv zu entwickeln. Hierzu wäre ein Sozialismus nicht das schlechtere Modell.“

    Dass der Sozialismus (Kommunismus) in den letzten 100 Jahren weltweit geschätzt 150 Millionen Menschenleben gekostet hat, müsste in diese Überlegungen mit einbezogen werden. Ein System, dass systematischen Völkermord (z.B. unter Pol Pot im Kambotscha) begeht, erscheint mir ungeeignet zur Lösung der im Artikel geschilderten Probleme.

    Die Soziale Frage ist mit Entstehung der Industrialisierung entstanden und bis heute ungelöst. Allerdings kann aus o.g. Gründen der Sozialsmus niemals die Lösung der sozialen Frage sein. Das muss jedem einleuchten.

    Der Kapitalismus wird aus den im Artikel geschilderten und uns allen bekannten Gründen ebenfalls nicht die Lösung sein. Der „aufgewachte“ Mensch sollte aber bereits hier erkennen, auf welchen falschen Weg er gelenkt werden soll: Kapitalismus gegen Sozialismus. Es ist doch immer wieder das gleiche Spiel: Teile und herrsche.

    Die Lösung liegt aber ganz woanders.

    Es gibt – leider völlig unbekannt bei den meisten Menschen – eine Lösung für die soziale Frage. Und das ist die von Rudolf Steiner in die Welt gebrachte Soziale Dreigliederung. Der geneigte, interessierte Leser muss sich die Bedeutung der Sozialen Dreigliederung für die gesamte Menschheit selbst erarbeiten, denn es geht dabei um eine völlig neue Betrachtungsweise.
    Ich empfehle Ihnen hier mit Ihrem Studium zu beginnen:
    https://rudolf-steiner-gesellschaft.de/soziale-dreigliederung/

    • Martin Bartonitz
      Februar 18, 2020 um 6:12 pm

      Liebe Elisabeth, vielen Dank für Deinen Hinweis. Meinen Lesern ist die Soziale Dreigliederung schon einmal angereicht worden, sprich ist nicht ganz unbekannt:
      https://faszinationmensch.com/2019/10/01/vom-sozialen-organismus-der-menschlichen-gesellschaft/

      • Elisabeth L.
        Februar 19, 2020 um 9:55 am

        Danke, lieber Martin, diesen Artikel hatte ich seinerzeit wohl übersehen.

        Andererseits ist mir ein innerstes Bedürfnis, immer wieder auf die Soziale Dreigliederung zu verweisen. Die wirkliche Bedeutung und Tragweite wird einem erst klar, wenn man sich damit befasst. Es ist ein völlig neues Denken, in das Mensch sich Stück für Stück einfinden muss.
        Aber die Erkenntnis daraus ist eine Beruhigende. Die Dreigliederung ist die Lösung der Menschheitsprobleme, was nicht heißen will, dass es eine leichte Sache sein wird. Das, was geistig hinter der Dreigliederung steckt, muss aber von jedem einzelnen Menschen mit seinem Geist und seiner Seele erfasst, durchdacht und erkannt werden.

        Axel Burkart hat auf seinem YouTube-Kanal seit der Veröffentlichung Deines Beitrages im Okt. 2019 bereits 4 oder 5 weitere Vorträge zur Dreigliederung gehalten, auf die ich hier gerne hinweisen möchte.

        • Martin Bartonitz
          Februar 20, 2020 um 8:45 am

          Liebe Elisabeth, wenn Du magst, und Zeit hast, könntest Du auch selbst noch einen Artikel hier zum Thema einstellen und die Vorträge von Axel mit einbauen. Ich helfe gerne dabei 🙂

  2. Februar 18, 2020 um 4:48 pm

    Ich finde die Sichtweise, alles auf „die bösen Psychopathen“ zu schieben, sehr einseitig. An allem Geschehen, egal, welches, sind immer zwei beteiligt: einer, der macht, und einer der machen läßt.

    • März 7, 2020 um 5:44 pm

      👍

      Teutoburgswaelder: „Ich finde die Sichtweise, alles auf „die bösen Psychopathen“ zu schieben, sehr einseitig.

      Nur „einseitig“?

      Rein einseitige Sichtweisen sind kindische (2) Sichtweisen.
      Im Erwachsenen-Alter dienen sie unnötiger Feindbildung.

      Wochenendgrüße 🌳

  3. Februar 18, 2020 um 5:16 pm

    Juergen Frost: „obwohl mit der Roboter- und Computer-Technik effektiv mehr produziert wird. Dieser Mehrwert streichen jedoch die Herrschaften feudalistisch-kapitalistischer System Strukturen ein“

    Wenn sich ein Bergarbeiter von der Zeche verabschiedet und eine kleine Halle mit Roboter- und Computer-Technik bestückt und das Produkt verkauft, ist er dann auch eine Herrschaft feudalistisch-kapitalistischer System Strukturen?

  4. Gerd Zimmermann
    Februar 18, 2020 um 7:21 pm

    „Gemeinschaft ist die Antriebsfeder, um eine Gesellschaft positiv zu entwickeln. Hierzu wäre ein Sozialismus nicht das schlechtere Modell.“

    Gut, das Modell des Kommunismus kennen wir auch.
    Turbokapitalismus in China.

    Wie wäre es einmal mit einem ganz alten Modell.
    Alle Menschen sind gleich.

    Also in einem BEWUSSTSEIN.

    Gleichheit, Schwesterlichkeit und so.

    Denken habe ich bei Kant gelernt.
    Schwestern teilen alles.
    Zumindest das einzige Seiende, ein UNIVERSUM.
    Wieviele Männer gibt es im Universum ?
    Genug für alle FRAUEN, oder so.

  5. muktananda13
    Februar 18, 2020 um 7:36 pm

    Warum S. VERSUS K. ???
    Beide sind 2 Facetten derselben Münze. Nicht mehr und nicht weniger.
    Habe 20 Jahren im Kommunismus gelebt, 30 im Kapitalismus.
    Alles dasselbe, mit Vor- und Nachteile.

    Der S. hat hier begonnen – eigentlich aus Zürich, wo es in der Stadtmitte eine Villa gibt, mit Marmor Gedenktafel an der Fassade, die daran erinnert, dass dort regelmäßige Treffen zw. Marx, Engels und Lenin stattfanden.
    Und Lenin fuhr 1917 mit dem Zug von Zürich aus durch die Hegau-Landschaft nach Moskau, um die Zarenfamilie umzubringen und den Bolschewismus einzuführen, was auch mittels Mord, Terror, Betrug und Indoktrination der Armen und Naiven gelang. Und alles von hier aus. Durch die westliche Freimauererei.

  6. muktananda13
    Februar 18, 2020 um 7:40 pm

    Nur Naiven könnten glauben, dass eine Gesellschaftsform von diesen zwei besser als die andere sei.
    Nun, dass muss man beides gelebt haben.

    Lesen alleine ist nur Theorienstaub.

    • henningnaturdesign
      Februar 19, 2020 um 12:29 pm

      Form der Energetische Energetisches Handeln
      Erscheinung Betrachtung Leben kreieren
      oder
      Leben minimieren
      rechnerisch
      < Paradies WIR in Einheit alle sind in Schöpferkraft + und + = 2+ +

      Frieden ICH und DU vom WIR der Einheit getrennt Schöpferkraft und Mittäterschaft + und – = 1+ 1–
      Krieg ICH und DU in überzahl vom WIR Grossteil sind in Mittäterschaft – und – = 2 – –
      Leben kreieren
      oder
      Leben minimieren rechnerisch
      < Paradies WIR in Einheit alle sind in Schöpferkraft + und + = 2+ +
      Frieden ICH und DU vom WIR der Einheit getrennt Schöpferkraft und Mittäterschaft + und – = 1+ 1–
      Krieg ICH und DU in überzahl vom WIR Grossteil sind in Mittäterschaft – und – = 2 – –

      • henningnaturdesign
        Februar 19, 2020 um 12:35 pm

        Eingabefehler Text ist un seiner Reihenfolge aus einer Tabelle durcheinander geraten
        Link zur Grafik

  7. henningnaturdesign
    Februar 18, 2020 um 10:06 pm

    Einladung zur Radiosendung
    am 24. Februar 2020 um 20 Uhr MEZ auf OKITALK
    https://www.okitalk.com

    Die Trinitäten –
    Das Erkennen, um das Wirken der Gewalten, führt zu einen neuen, rein energetischen Weg in das Paradies.
    – Krieg ist der Kampf mit Waffen, aus einer fiktiven Bedrohung.
    – Frieden ist der Kampf mit Worten, um fiktiven Profit.
    – Paradies ist das Leben in freier Entfaltung, ohne Kampf und ohne Gewalten und ohne fiktive
    Regeln und ohne fiktive Werkzeuge.

    Im Paradies der Wirklichkeit ist alles für Frei.

                    Drei Namen
    

    Johan Galtung
    Link https://independent.academia.edu/JohanGaltung
    COBAWU Complexity Balanced World United
    https://independent.academia.edu/Aginestet
    Henning Papendorf Naturdesign
    https://independent.academia.edu/HenningPapendorf
    Drei Arbeiten – drei Projekte – ein Ziel – ein Paradies

    zu 1. Johann Galtung, konstruierte das Magische Dreieck der Gewalten. Er definiert Gewalt als einen doppelten Faktor in Wechselwirkung aus Ursache und Wirkung. Gewalt oder Krieg ist die Abwesenheit von Frieden: bedeutet nicht nur das Eine, sondern Beides. Der Krieg beeinhaltet den Frieden, so wie der Frieden auch den Krieg beinhaltet.

    zu 2. COBAWU Complexity Balanced World United ermittelten und errechneten Daten zu Kurven aus der Komplexität aller Gewalten. Darstellungen in der Komplexizität aller Gewalten in prognostizierbaren Kurvenverläufen.

    zu 3. Henning Papendorf Naturdesign definiert Mechanismen am Leben, die auch Gewalten in energetischen Wandlungsprozessen am Leben sind. Gewalt in der kleinsten Form ist eine lebendige energetische Lichtkraft.
    Was passiert und ist das Ergebnis, wenn energielose Fiktionen und energielose Regeln, mit energielosen Werkzeug und energetischen Leben, in einen Wandlungsprozess miteinander agieren?

    mehr lesen zum Thema
    https://www.academia.edu/41982984/Einladung_zur_Radiosendung_am_24._Februar_2020_um_20_Uhr_MEZ_auf_OKITALK

  8. Februar 19, 2020 um 9:13 am

    Lieber Martin,

    vielleicht ist der „Bildausschnitt“ zu klein gewählt –
    womöglich brökelt weiter „unten“ der Felsvorsprung, oder …
    man sieht die Eisberge, die Haie nicht … – auf der untergehenden Titanic.

    Doch ist es eher ein „geistiges“, wie tiefergehendes Problem,
    wohl auch verursacht dadurch, daß wir nicht mehr fähig scheinen,
    in Kausal-Ketten zu denken (auch was das „Wirtschaftliche“ angeht).
    Ist es doch wiedermals die Gier, die Selbstsucht, welche an dem Ast sägt –
    wo wir dann ein etwas treffenders Bild erhalten …

    Alles Liebe,
    Raffa.

    • Februar 19, 2020 um 10:04 am

      Raffa: „…daß wir nicht mehr fähig scheinen, in Kausal-Ketten zu denken“

      Das können wir recht gut. Wir haben schon früh in der Schule gelernt, so zu denken.

      Was wir nicht gelernt haben und uns spätestens heute fehlt, ist, organisch zu denken.

      • Februar 19, 2020 um 10:09 am

        Na, wenn wir die Kausalität beherrschen, ist es doch nur ein ganz kleiner Schritt zu dem organischen Denken.
        So bezweifle ich weiter, daß die Nummer mit der Kausalität irgendwie „viral“ wäre,
        zum anderen, schaut man sich die permanente Spezialisierung (in Wissenschaft und auch Wirtschaft) an, dann hapert es doch an vernetztem und organischen Denken.
        So sehnt der kleine, hier schreibende Narr, sich nach den alten „Meistern“ wie Goethe und den „Humboldt-Brothers o.ä., welche noch Disziplin-übergreifend „tätig“ waren ….

        • Februar 19, 2020 um 10:18 am

          Es macht dich nicht größer,
          wenn du dich klein machst.

          • Februar 19, 2020 um 11:20 am

            In dem Bewußtsein, daß es noch eine Menge zu lernen gibt …
            gibt es keinen Anlaß, mich größer zu machen –
            und zu dem „Närrischen“ stehe ich gerne, da ich mich auch selbst nicht mehr so wichtig nehmen brauche …

        • Februar 19, 2020 um 10:21 am

          Die „alten Meister“ gehn uns nichts an. Sie hatten ihre Zeit – wir haben die unsere.

          Ob wir Intelligenz und Weisheit ebenso schätzen wie sie es taten, liegt ganz bei uns.

          • Februar 19, 2020 um 11:23 am

            Hmm,
            mögen deine Worte jetzt ein Aufruf sein,
            die alten Fehler und die Fehler der Alten auf ein Neues in Angriff zu nehmen.

            Andere Frage, so ich dich recht verstehe?:
            Was dürfen wir denn mehr schätzen und präferieren, stattdessen oder eben darüberhinaus. Hast du da einen Relation, Wertigkeit (auch prozentual?)

            Wie schnell und fix hätten wir denn unsere Zeit … – so ohne die „alten Meister?“

        • Februar 20, 2020 um 10:41 am

          Raffa: „So sehnt der kleine, hier schreibende Narr, sich nach den alten „Meistern“

          Du willst dich hier als ewig dummen Schüler zeigen. Warum?

          Im Handwerk sucht man sich als Lehrling für etwa drei Jahre einen Meister. Danach folgt die Phase des Gesellen, um schließlich selbst… Verantwortung für die Entwicklung Anderer zu übernehmen. Das ist natürliche Entwicklung.

          Alte Meister sind für junge Schüler relevant.

          Die Alten haben damals nach ihren Möglichkeiten die
          Intelligenz genutzt. Wir sollten es ihnen heute gleich tun.

          • Februar 20, 2020 um 10:58 am

            Stimmt,
            so fallen die Meister vom Himmel, so rein organisch und perfekt!

            Und erlaube zum zweiten Teil die subjektive Feststellung eines „permanent Lernenden“ – das die Menschheit sich eher nach „hinten und zurück“ entwickelt und in meinen Augen die alten Meister ein größeres Potential und Weisheit hatten.
            Die Agitation der „neuen Meister“ mag rhetorisch sehr „einehmend“ sein, doch ist sie tragend?,
            gerade wenn man sich derzeit so umschaut bei den vielen liebevollen Entwicklungen, dem tiefen Frieden, der Beschneidung der Potenziale … etc.

            Fällt mir noch ein bon.Mot der Altvorderen ein: Hochmut kommt vor dem Fall – oder ist das auch Schnee von gestern, vorgestern oder gar schon verdampftes Wasser?

            Alles Liebe,
            Raffa.

          • Februar 20, 2020 um 11:24 am

            Raffa: „die subjektive Feststellung eines „permanent Lernenden“

            Lernen ist nicht „typisch Raffa“.

            Bewußt oder nicht bewußt: Ob Lehrer, Schüler, Meister, Doctor… wir alle lernen unentwegt.

            Wir können nicht nicht lernen. Das ist unmöglich.

            Raffa: „die alten Meister ein größeres Potential und Weisheit hatten“

            Das redet man sich ein, wenn man weiter unterhalb seiner eigenen Möglichkeiten dümpeln möchte. 😊

            Sie gaben im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr Bestes. Und das kann jeder von uns.

            Raffa: „Hochmut kommt vor dem Fall“

            Hochmut ist überdrehtes Ego. Das ist nur albern.

            Das wurde den Kindern gesagt, damit sie nicht in´s Kreuz kommen, damit sie nichts wagen, damit sie klein und schüchtern, also kontrollierbar bleiben.

            Nur, um nicht hochmütig zu erscheinen, nennst du dich einen „kleinen Narren“?

          • Februar 20, 2020 um 4:18 pm

            Nirmalo 11:24

            Mein werter Nirmalo,

            man kann es auch „anders herum“ betrachten: „Mit Demut behält man die Bodenhaftung“
            … und die Sache mit dem „überdrehten Ego“, wie mag „man“ die hier jetzt einordnen, bei diversen „forschen“ Postulaten …??

            Welche Möglichkeiten nutzen wir denn derzeit besser? Hast du da Ansätze??

            Lieber Gruß,
            Raffa.

          • Februar 20, 2020 um 4:52 pm

            Ob Überheblichkeit (Hochmut) oder die Selbst-Demütigung (keiner Narr), beides sind angewöhnte Ego-Strukturen.

            Die Würde verpassen
            wir auf beiden Wegen.

          • Februar 21, 2020 um 9:20 am

            Auf was baut dann diese Würde?
            Selbst wenn sie gegeben ist (von wem?), was hilft sie, was ist ihre Intention oder was ist ihre Basis? HAt diese Würde Prinzipien???
            und warum tun wir uns so schwer, mit und in dieser Würde zu agieren und Beziehungen zu pflegen.

            Ich verbinde (leider) diese Würde, die ich bis dato kenne, mit Distanz und mehr oder minder einer großen Portion von Selbstsucht — was im übrigen dem „Organischen“ nicht wirklich zuträglich ist, oder?

      • Martin Bartonitz
        Februar 20, 2020 um 8:46 am

        Lieber Nirmalo, was verstehst Du unter ‚organisch denken‘

        • Februar 20, 2020 um 10:48 am

          Lieber Martin,
          versuch doch erst mal selbst, den Begriff zu verstehen.
          Raffa hat ihn verstanden. Vielleicht erklärt er ihn dir?

        • Februar 20, 2020 um 6:08 pm

          Hallo Martin,
          vielleicht genügt dir mein neuer Eintrag als Antwort:
          https://nirmalo.wordpress.com/2020/02/20/wertschaetzung/
          Falls nicht, versuche ich mich morgen nochmal dran.

          • Martin Bartonitz
            Februar 21, 2020 um 10:09 am

            Lieber Nirmalo,
            Ja, Danke, damit kann ich gut was anfangen.
            Allerdings müsste da noch differenziert werden. Im Prinzip geht aller unser Müll einen ‚organischen‘ Zerfallsweg. Nach Millionen von Jahren ist auch superstrahlendes Material dahin. Es kommt also auf die zeitliche Perspektive an. Und hier sollten wir unbedingt in der Metapher der Lebensdauer einer menschlichen Generation bemessen …

          • März 20, 2020 um 5:24 pm

            Hi Martin…

            In der Frequenz der Liebe ist ein „sollte“ nicht erforderlich.
            Müll ist als solcher grundsätzlich (!) ein no-go und Indiz für EGO-istisches Kurz-Denken (2).
            3…findest du hier meine Antwort:
            https://nirmalo.wordpress.com/denken/

            Gesundheit 🌿
            – Nirmalo

  9. Februar 19, 2020 um 9:52 am

    Gerd Zimmerman: „Alle Menschen sind gleich.“

    Das ist nicht wahr.

    Das mag auf unseren Kern, auf die Göttlichkeit zutreffen, aber nicht auf die Peripherie.

    In der Peripherie sind alle Menschen grundverschieden.
    Und das auf vielen Ebenen, auf vielerlei Weise.

    Zum Beispiel könnte nicht jeder von uns erfolgreich ein Unternehmen führen. Wahrscheinlich niemand aus dieser Gemeinde. Es braucht die passenden Grund-Einstellungen, die Voraussetzungen.

    Eine Gleichheit anzustreben ist nur dumm.
    Außer… möglichst gleiche Voraussetzungen für alle im Bereich der Bildungseinrichtungen.

    Was wir im Blick haben sollten (und auch vermögen), ist die Balance. Aber die bedarf (im Gegensatz zur Gleichmachung) eine größere Portion an Intelligenz!

    Primitive Feind-Bild-Brillen
    erweisen sich nur als störend.

    • März 7, 2020 um 7:34 pm

      “Alle Menschen sind eins. Was sie unterscheidet, ist der Name, den man ihnen gibt.”

      – Buddha –

      Das mag auf unseren Kern, auf die Göttlichkeit zutreffen, aber nicht auf die Peripherie.

      Nirmalo –

      Naja, es ist irgendwie schwierig, den Tropfen im Ozean zu erkennen, diese scheinbare Grenze des Tropfens, wo fängt der Tropen an und wo hört der Ozean auf? …………oder wo im Bewusstsein findet man den einzelnen grundverschieden Menschen? Man findet ihn nicht, unmöglich auch der Tropfen ist unauffindbar also kann es nur eine „Einbildung“ sprich Täuschung sein, damit es Leben geben kann, damit Gottes Stimme im Paradies nicht immer so ungut hallt, er ging in Meditation und träumte einen Traum mit vielen verschieden Wesen und Formen und wasweißichnoch, also schreit nicht so, sonst weckt ihr ihn auf und wir sind weg, ja wir sind dann einfach nicht mehr. 🙂

      • tulacelinastonebridge
        März 8, 2020 um 10:40 am

        „Die menschliche Seele ist doch ein wunderbares Wesen, und der Zentralpunkt aller ihrer Geheimnisse ist der Traum.“

        Friedrich Hebbel

  10. Gerd Zimmermann
    Februar 19, 2020 um 3:38 pm

    @ Was wir nicht gelernt haben und uns spätestens heute fehlt, ist, organisch zu denken.

    Ups, seit wann können Organe denken ?
    Es gibt Atommodelltheorien, aber können Theorien denken ?

    Denken ist nicht biologischer Natur.
    Ein Gedanke ist immaterieller Natur.
    Verhafte einmal einen Gedanken.
    Erschlage ihn, vernichte ihn, von mir aus mit Atombomben.

    Wie will man Immaterielles Bewusstsein verbrennen ?

    Keine Antwort ist auch eine Antwort.

  11. muktananda13
    Februar 19, 2020 um 6:15 pm

    Jeder ist ein Narr, der in der närrischen Welt sich vielleicht auch in den Narrentreffs wiederfindet.
    Mal als Eigentümer und Chef, mal als Mieter und Angestellter, mal als Sohn,Ehemann,Vater,Onkel, Opa, mal als Tochter, Mutter und Tante, vielleicht Ehefrau oder Witwe,oder mal Oma.
    Diese alle sind die vorübergehenden Rollen, die man kürzlichst inne hat. Natürlich nur als Narr.
    Die Menschen sind nicht gleich. Und können sie auch nicht alle gleich sein.

    Man denkt als Mensch nur linear.
    Die Ausnahmen sind so vereinzelt, dass sie beinahe zu ignorieren sind.
    Der Mensch denkt, fühlt und handelt egoistisch- linear.
    Sein Leben kann man entweder als Punkt oder Kleinstrich ansehen.

  12. Martin Bartonitz
    Februar 20, 2020 um 9:01 am

    Zur Dreigliederung noch den folgenden Kommentar gesehen:

    Aus einmal rein wirtschaftlicher Sicht betrachtet, ist Rudolf Steiner, der ein profunder Kenner der Marxschen politischen Ökonomie gewesen ist, mit der Dreigliederung des gesellschaftlichen Organismus‘ auf ein zentrales Problem des zentralstaatlichen Sozialismus eingegangen. Dieses Problem läßt sich mit Marx sehr klar benennen, es ist ein innerer Widerspruch ALLEN Wirtschaftens, dem die zentralstaatlich gelenkte Planwirtschaft mit Entmündigung von Produzenten und Konsumenten begegnet ist — um den Preis der Zerstörung der Motivation für Innovation. Innovationen, welche die Effizienz von Warenproduktion erhöhen, gehen mit einer Verringerung der aufzuwendenden Arbeitszeit für unmittelbar händische Tätigkeiten einher. Der bürgerlichen Ökonomie ein Paradox, sieht die Marxsche Ökonomie in einer Verringerung jener Arbeitszeit zugleich eine Verringerung des Tauschwerts von Waren. Und Marxens Sicht ist schlicht evident!!! Wären sozialistische bzw. genossenschaftliche Betriebe nun in der Lage, sich untereinander frei zu verabreden (also keine Planwirtschaft), würde ein Betrieb, der innoviert hat, den Nachteil erleiden, im Handel mit anderen Betrieben nun weniger Waren im Tausch gegen seine Waren zu erhalten. Abstrakt ausgedrückt, ergibt sich dieses Problem aufgrund von „Tauschgerechtigkeit“: Eine Ware, in der 5 Stunden meiner Arbeitszeit „stecken“, möchte ich nicht für eine hergeben, in die mein Tauschpartner nur 4 Stunden investiert hat. Rudolf Steiner meinte, theoretische wirtschaftliche Fragestellungen ließen sich nicht theoretisch-systemisch lösen, sondern nur in der Praxis. Eben dies, die alltägliche wirtschaftliche Praxis zu ermöglichen, ohne gleich für alles schon die perfekte denkerisch-systemische Lösung zu haben, ist aus meiner Sicht der leitende Gedanke der Dreigliederung. Sie ermöglicht die Annäherung an Problemlösungen in der alltäglichen gesellschaftlichen Praxis: Learning by doing. Dem Kapital will die Dreigliederung nicht etwa den Garaus machen. Sie legt ihm in der Frage des vererbbaren Eigentums allerdings die elektronische Fußfessel an. Ich persönlich sage entschieden Ja zur Dreigliederung. Die ganze Marxsche Theorie ist drin, aber der zentralistische Einheitsstaat draußen!

  13. Gerd Zimmermann
    Februar 20, 2020 um 11:25 am

    Immanuel Kant hat mit der Kritik der reinen Vernunft eine Revolution ausgelöst. Das Buch begründete die Transzendentalphilosophie und erklärt den Aufbau der Welt.
    Die Transzendenz ist die Ursache für das erscheinen der Materie. Zwischen beiden
    liegt die elektrische Sinneswahrnehmung.

    Das war schon immer so und wird auch immer so sein.
    Gott allein denkt.
    Wenn du denkst dass du denkst, dann denkst du nur du denkst.

    Dieser eine Gott, geben wir ihn einen Namen, BEWUSSTSEIN, denkt die
    Mannigfaltigkeit, weshalb es so viele Lebensformen und Sterne gibt.

    Was für eine Intelligenz und nur eine Quelle.
    Und du denkst, du bist gross.
    Ein Professor hat nicht die geringste Ahnung von der Schöpfung.

    Die Schöpfung ist einfach.
    Die Schöpfung ist ein Nullsummenspiel.
    Immaterielles Bewusstsein kann keine Materie produzieren.
    Elektrisch wahrgenommene Materie geht schon.

    Alice hinter den Spiegeln.
    Wage es lieber nicht. Du erfährst die Wirklichkeit

    • Elisabeth L.
      März 9, 2020 um 1:15 pm

      Immanuel Kant hat mit seiner „Kritik der reinen Vernunft“ aber auch das Fundament gelegt für unser heutiges materialistisches Denken – mit seinen unglaublichen Auswüchsen. Er hat in seiner Erkenntnistheorie nicht über das Denken nachgedacht, was der einzige Weg ist, wie der Mensch zu Erkenntnissen kommt. Kant hat bereits in seinen Fragen Vorbedingungen gehabt, was unwissenschaftlich ist. Wahre Wissenschaft geht ohne Vorbedingungen und ohne Vorbehalte an die Sache heran. Das haben Kant u.a. nicht getan. Das Kant sich so geirrt hat, zeigt aber auch auf, vor welcher Herausforderung wir stehen: Kant war ein großer Geist, aber auch er hat sich geirrt.
      Rudolf Steiner hat Kant schon in seiner Doktorarbeit „Wahrheit und Wissenschaft“. Mit der „Philosophie der Freiheit“ hat er eine Erkenntniswissenschaft in die Welt gebracht, die leider in der Fachwelt ignoriert wird.

      Prüfen Sie es selbst nach, dass Kant durch falsche Fragenstellung zu falschen Ergebnissen gekommen ist. Es gibt das Online-Seminar „Geist-Reich Denken / So geht Freiheit“, das man bei der Akademie-Zukunft-Mensch buchen kann.
      https://akademie-zukunft-mensch.com/schule-des-denkens/

      Ich bin „nur eine ganz normale Frau“ mit Realschulabschluss und habe nie etwas mit Philosophie zu tun gehabt, aber ich studiere diese Dinge jetzt und kann deshalb mit klarem Wissen sagen: Kant und seinesgleichen hatten Unrecht.
      Es ist Zeit, dass dieser Fehler korrigiert wird, sonst wird die Menschheit nicht gesunden.

  14. Gunther Leeb
    März 7, 2020 um 1:36 pm

    ICH MACHE ES KURZ, OHNE GROSSE FIRMEN GIBT ES KEINE BESCHAFTIGUNG, DIE SCHAFFEN DIE GRUNDLAGE FUR ARBEIT,DIESE FIRMEN SIND MUTIG, RISKIEREN IHR KAPITAL FUR DIE PRODUKTION, UND PREISVERFALL DURCH BILLIG IMPORTE AUS DRITTLANDERN,GEHEN OFT IN KONKURS,SELBST FLUGLIENIEN UND ANDERE SIND OFT GEFARDET, DER ARBEITER GEHT HEIM NACH 5 UHR, DER MANAGER SITZT OFT BIS 11 UHR ABENDS AM TISCH UND IST BELASTET MIT DEN PROBLEMEN, DIE ANDERE NICHT SEHEN,,,,,,,,DIE EINZIGE WEISSHEIT ZUM GUTEN IST, KEINE DEMOKRATIE, WO JEDER DEN ANDEREN BEHINDERT, , UND AUF ANSEHEN BEDACHT IST, ….ES MUSS EINEN WIRTSCAHFTS RAT GEBEN,AUS ALLEN LANDERN VERTRETEN, OHNE PARTEI DENKEN, DIE WERDEN GEWAHLT WIE SENATOREN, KRAFT IHREN FAHIGKEITEN,,DIE MEHRHEIT IND ER ABSTIMMUNG ZAHLT. DIE PARTEI IST EIN SCHADEN FUR DIE WIRTSCHAFT, WEIL SIE DENKEN AN SICH ZU ERST ZUM SCHADEN DES LANDES. GUNTHER

    • Martin Bartonitz
      März 7, 2020 um 1:49 pm

      DAS ist mir viel zu einfach geschrieen … Das, was wir aktuell an Megakrise auf uns zurauschen sehen, ist doch genau von den von Dir so verehrten Großunternehmern gemacht. PUH …

      • März 7, 2020 um 4:17 pm

        Martin Bartonitz: „DAS ist mir viel zu einfach geschrieen“

        War mir auch ein bißchen zu laut, aber seit wann ist etwas ein Problem deswegen, weil es einfach scheint oder ist?

        Martin Bartonitz: „Megakrise … ist … von den … Großunternehmern gemacht.

        Ist das nicht mindestens auch sehr „einfach“?

        Wo ist das Problem, auch den Gründern und verantwortlich Leitenden kleiner, mittelgroßer und großer Unternehmen Respekt zu zollen für alle Formen von Energie, die sie in das Unternehmen gesteckt haben? Mal davon abgesehen, daß sie vielen Leuten „Beschäftigung“ geben und mit ihrer jeweiligen Sparte dazu beitragen, Wohlstand zu generieren?

        (Daß es immer auch Ausnahmen gibt, muß nicht jedes Mal betont werden)

        Hier hab´ ich mal ein paar der vielen Qualitäten aufgeführt, die ein Unternehmer aufweist:

        https://nirmalo.wordpress.com/2020/03/05/unternehmer-qualitaeten/

        Der Gunther weist zudem auf den persönlichen EINSATZ der Unternehmer.

        Wir brechen uns nichts aus der Krone, wenn wir diesen kreativen und engagierten Menschen auch mal etwas Dankbarkeit 🌻 entgegen bringen!

        Sie schaffen an ihrem Platz, was du und ich nicht können und geben ihr Bestes, was du und ich dort nicht geben wollen.

        Wir beide würden mit keinem von ihnen tauschen wollen, genießen aber tagtäglich hunderte bis tausende ihrer Produkte.

        • Martin Bartonitz
          März 7, 2020 um 9:23 pm

          Ich habe von Konzernen gesprochen. Unternehmern wie jene, in denen ich arbeite, zollen ich hohen Respekt, denn sehen keine Arbeitssklaven sondern Mitwirkende. Das sehe ich in Konzernen in der Regel nicht …

          • März 9, 2020 um 4:32 pm

            Du siehst aber schon gerne „Herrscher“ und „Tyrannen“ auf der einen und „Arbeitssklaven“ auf der anderen Seite, oder? (Das ist übrigens „lineares Denken“.) Eine einfache Welt.

            Und auf welcher der beiden Seiten siehst du dich selbst? 😲

            Ich bin den Unternehmern sehr dankbar für ihr Tun. (Ein paar Ausnahmen davon ließen sich nennen.)

            Außerdem schätze ich ihren persönlichen Einsatz, ihre Kreativität und Effizienz. Und das Konglomerat an Fähigkeiten (das in unseren Parlamenten von großem Nutzen wäre).

      • Elisabeth L.
        März 9, 2020 um 2:09 pm

        Dass Konzerne nur der Profitmaximierung verpflichtet sind, ist doch wirklich ein „alter Hut“. Und dass es nicht darum geht, die unternehmerische Tätigkeit der Firmeninhaber schlecht zu reden, ist hier auch nicht das Thema.

        Es geht in dieser Diskussion um die Soziale Dreigliederung und darum, zu verstehen, dass die Zerstörung unserer menschlichen Gesellschaft nur durch ein organisches Denken verhindert werden kann.
        Dieses organische Denken ist das Neue Denken, von dem schon so lange gesprochen wird, das aber niemand wirklich verstanden hat.
        Die völlig neue Denkweise, die hinter der Dreigliederung steht, zu verstehen, ist eine große Herausforderung. Es genügt nicht, dazu mal einen Vortrag zu hören oder sich hier an dieser Diskussion zu beteiligen. Es ist Studium notwendig, denn es geht um einen Paradigmenwechsel – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

        Obwohl Rudolf Steiner vor mehr als 100 Jahren die Dreigliederung des sozialen Organismus exakt ausgeführt hat und die Deutsche Reichsregierung kurz vor der Umsetzung stand, sind wir heute keinen Schritt weiter. Grund dafür ist, dass zu wenig Menschen bereit sind, sich in dem notwendigen Umfang damit auseinander zu setzen und ein Verstehen für die darin enthaltene Wahrheit in sich zu erzeugen.

        • März 9, 2020 um 4:11 pm

          Elisabeth: „Dieses organische Denken ist das Neue Denken, von dem schon so lange gesprochen wird, das aber niemand wirklich verstanden hat.“

          Das „organische Denken“, bzw. „organisch“ zu denken ist auch nicht leicht zu verstehen, weil wir konditioniert sind, linear zu denken (actio = reactio).

          Daß eine Handlungsweise aber nicht nur eine, sondern multiple Auswirkungen in verschiedene Richtungen – die sich auch noch weiter verzweigen – hat, ist (noch?) nicht Mainstream, sondern neu.

          Du sagst: „Dieses organische Denken … das aber niemand wirklich verstanden hat“

          Aber du hast es verstanden? 😎 Du bist doch nicht Niemand?

          Elisabeth: „Es ist Studium notwendig“

          Übertreibst du hier nicht ein wenig? Ich werde jedenfalls kein Studium beginnen! Entweder ich kapiere es einfach so – oder halt nicht (wie viele andere).

          Schönen Feierabend!

          PS: Die meisten (möglicherweise alle) Witze funktionieren aufgrund linearen Denkens.

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