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Rote oder blaue Pille

Eine der wichtigsten Szenen des Films Matrix (Trailer) ist die, als Orpheus Neo eine rote und eine blaue Pille anbietet, die Wahl symbolisierend, die Matrix, in der wir leben, erkennen zu können, oder doch lieber nicht, also unbeschwert weiter vor sich hin zu leben:

Die Farbe Rot und Blau wird auch bei den Freimaurer verwendet. Blau steht für die unteren Ränge (Lehrling, Geselle, Meister), Rot für die oberen Ränge, im britischen Kult bis zum bekannten 33. Grad, wie ihn u.a. der US-Amerikanische Präsident Truman nach dem Abwurf der 1. Atombombe erreichte. Hier steht Rot also für Jene, die eingeweihter sind, also immer mehr Bescheid wissen.

Auf Human Connection kam heute morgen genau die Frage, wie Du Dich entscheiden würdest. Und der Fragesteller schreibt auch gleich über sich:

Ich bin mir nur – bzgl. der Erkenntnispillenwahl (also im übertragenen Sinne) – nicht sicher, ob ich selbst:
a)
meine tatsächliche Ohnmacht gegen meine Lebensenergieabsaugung seitens der durch mich zu mästenden Dracula´s tagtäglich neu erleiden möchte, weil ich mich nun „erweckt“ FÜHLE,
oder
b)
mich lieber weiter gut beschützt und frei und wohl FÜHLE und dafür in Kauf nehme, dass ich – ggf. – nur gelebt werde 😉

und insgesamt zielt meine Frage darauf ab:
sind glückliche und uninformierte Schlafschafe nicht zielführender für eine nachhaltige Schlachtschafzucht,
als depressive und gestresste Schlachtschafe? 😉

auf deutschlich:
wenn Menschenskind – durch vermeintliche „Erweckung“ – dann wg. Depressivität und Stress ungenießbar wird:
wer braucht Mensch dann überhaupt noch?
dann mutiert er doch nur noch zu Schlachtabfall und kann ganz weg – oder wie?

Das erwachter Mensch ungenießbar wird, kann ich gut nachvollziehen. Als ich vor 10 Jahren begann, unsere Matrix besser zu durchblicken, sprich hinter das von unseren verborgenen, wahren Herrschern aufgestellte Bühnenbild zu schauen, wollte ich meine Erkenntnisse mit meiner Frau teilen. Das ging gehörig daneben, denn ihr machte das mächtig Angst. Wir einigten uns darauf, dass ich nicht mehr während der 20-Uhr-Nachrichten dabei war, meine Recherchen für mich weiter durchführen mochte, meine Erkenntnisse aber bitte für mich behielte. Sie wolle lieber ein behüteter (Zins)Sklave bleiben …

Ich selbst hatte in dem Jahr arg mit Ohnmachtsgefühlen zu kämpfen und habe diese damit besiegt, dass ich auch über die vielen kleine schönen Projekte kleiner Leute berichtete, die Mut auf mehr machten 🙂

Und nun die Frage an Dich: Ist die Ahnung des obigen Fragestellers zielführend? Ist es für Mensch zuträglicher, nicht zu erwachen, weil er dann glücklicher ist, auch wenn laufend unerkannt Energie von ihm abgesaugt wird?

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: , ,
  1. Dezember 27, 2019 um 11:27 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Dezember 27, 2019 um 11:31 am

    Das kann man so allgemein nicht beantworten. Es gibt Menschen, denen die Wahrheit wichtiger ist als das eigene Wohlbefinden.

    • Martin Bartonitz
      Dezember 27, 2019 um 11:36 am

      Und wie stehst Du selbst dazu?

      • Dezember 27, 2019 um 12:12 pm

        Mir ist die Wahrheit am Wichtigsten. Ich könnte nicht dauerhaft so betäubt-sklavenhaft leben. Das würde nicht gut gehen.

  3. tula
    Dezember 27, 2019 um 12:21 pm

    Wer so wie Neo bereits diesen Weg mit diesem Wissen an diesen Punkt zu der Pillenentscheidung gekommen ist, wird gar keine Entscheidung mehr brauchen, niemand geht da noch ins vergessen zurück. 🙂 , die Frage der Entscheidung stellt sich da gar nicht mehr.

  4. E. Duberr
    Dezember 27, 2019 um 12:22 pm

    Die Frage ist , ob jeder Mensch überhaupt die Möglichkeit hat, zu erwachen !
    Wer nun meint jemanden erwecken zu müssen , ohne zu merken , dass sein
    „Objekt , Opfer “ , überfordert ist , und er sein Objekt unglücklich macht , der handelt wie alle Einpeitscher. Es ist auch anmaßend zu glauben , dass jeder unbedingt der eigenen , vermeintlichen Erkenntnis ausgesetzt werden müsse . Das ist der ewige Fehler aller Menschheitsbeglücker , seine Übertreibung hat diese Einstellung bei den saudämlichen Marxisten gefunden. Die wollten einen neuen Menschen erziehen, um sie zu Sklaven zu machen .
    Was überhaupt ist Erkenntnis ? Immer nur die eigene , eingebildete Erkenntnis ???
    Trotzdem , der Versuch kann sich lohnen , wenn das Objekt einen Drang zu mehr Wissen hat und der Lernende nicht manipuliert wird . Der „Aufklärer“ muß aber selbst von reinstem Charakter sein, um nicht auch wieder schuldig zu werden .
    Der Nichtaufgeklärte , in seiner Lage belassen , wird vielleicht benutzt , aber er ist vielleicht auch glücklich . Wie soll er es bedauern oder verfluchen, wenn er überfordert ist .

    Der “ Aufklärer“ wird vielleicht auch unglücklich , wegen der vielen , unfruchtbaren Versuche und seine Umgebung wird ihn möglicherweise hassen , weil sie spürt: ER hat Zugang zu Dingen , die uns/mir verschlossen sind .

    • Dezember 27, 2019 um 1:02 pm

      Das eigentliche Problem ist die Macht der sich in der Mehrheit befindlichen Nicht-aufgeklärten. Diese machen nämlich hier Politik. Für alle. Dh. auch für die Aufgeklärten.
      Ich weigere mich, mich von einer Horde Nichtaufgeklärter, die auch gar nichts anderes wollen, beherrschen zu lassen.
      Ansonsten kann von mir aus jeder leben, wie er will.
      Aber es geht um die Macht der Mehrheit, der Masse, die auch genau so, nicht aufgeklärt, und glücklich, weiter leben will. Diese Macht lehne ich ab. Weil es sich um Zwang handelt.

      • Dezember 27, 2019 um 7:04 pm

        Dann bräuchten wir ein modifiziertes Wahl-System.

        Denn bisher darf sich jeder Hinz und jede Kunz – wenn sie nur 18 sind – ins Parlament und zum Kanzler wählen lassen.

        Die Frage ist: Wollen wir das so belassen, oder brauchen wir eine Demokratie 4.0 ?

        Mein Vorschlag: Entweder auch Intelligenz, Gemeinwohl-Denken, Fähigkeit und Verantwortungsbereitschaft in die Parlamente einziehen… oder konsequenterweise auch Chirurgen und Piloten (nicht nach Können und Wollen, sondern) nach Aussehen und Rhetorik per Plakat-Wahl ermitteln lassen.

        In Sachen EIGNUNG:
        https://nirmalo.wordpress.com/eignung/

        • Dezember 28, 2019 um 12:33 pm

          Die Lobbyisten müßten im Bereich Politik verboten werden.

          • Dezember 28, 2019 um 9:41 pm

            Angenommen, du hast eine kleine Firma. Dann hast du Interessen, die du dem zuständigen Politiker, der an den gesetzlichen Rahmenbedingungen mitarbeitet, unterbreiten willst. Daran ist erstmal nichts verkehrt. Jeder einzelne Mensch sollte die Möglichkeit haben, sich DIREKT an die Zuständigen wenden zu können.

            Nicht als Bittsteller (Petition u.ä.), sondern auf Augenhöhe!

            Nur sollte es in dieser Sache keine „Hinterzimmer-Poltik“ geben, sondern TRANSPARENZ. Die Interessen für sich selbst oder für andere sollten allen Bürgern gegenüber voll einsehbar sein.

            Digital, offen und in Echtzeit. Sodaß sich jemand, der Probleme sieht, ebenfalls sofort dazu äußern kann.

            Das wäre ein Teil der Echten (!) Bürgerbeteiligung. Wenn dich meine Vorschläge dazu interessieren, willkommen:
            https://nirmalo.wordpress.com/2019/09/02/echte-buergerbeteiligung/

  5. Elsfleth
    Dezember 27, 2019 um 12:33 pm

    Manchmal beneide ich jene, welche so unbedarft vor sich hinleben können. Ich habe aber als Kind schon alles hinterfragt und galt als „altklug“. Später dann als renitenter Klassenfeind und jetzt? Nazi oder ähnliches? Jedenfalls sind solche Menschen wie ich eine latente Bedrohung für ihre Umwelt. Deshalb werden sie wahlweise lächerlich gemacht, beschimpft oder gemaßregelt.

    • tula
      Dezember 27, 2019 um 1:39 pm

      Naja Elsfleth, wer mag schon altkluge Kinder, ich mein kennst du altkluge Kinder?, was denkst du wenn du mit diesen Kindern zu tun hast?, mh…was fühlst du da? nicht sehr sympathisch oder?

      Na als du ein altkluges Kind warst, wird es den Erwachsenen in deiner Nähe auch nicht anders ergangen sein und das hast dann gespürt und später hast dieses Gefühl als „Bedrohung von den anderen“ eingestuft, aber in Wirklichkeit warst bist du selbst die Ursache. 😦 tja und schlimmerweise hast dich nun an dieses Gefühl gewöhnt und bist nun wirklich in diese Rolle des „Nazi“ geschlüpft, schade sehr sehr schade.

      Swami Sivananda: Ein Lebensstil

      Yoga will nicht, dass man sich vom Leben abwendet. Im Yoga geht es vielmehr um eine Vergeistigung des Lebens.

      Yoga ist in erster Linie ein Lebensstil, nicht etwas vom Leben Getrenntes. Yoga ist nicht das Aufgeben von Handlung, sondern ihre erfolgreiche Durchführung im richtigen Geist. Yoga ist nicht Weglaufen von Heim und Beruf, sondern ein Vorgang der Entwicklung einer neuen Einstellung Heim und Gesellschaft gegenüber mit neuem Verständnis.

      • tulacelinastonebridge
        Dezember 27, 2019 um 1:41 pm

        Naja Elsfleth, wer mag schon altkluge Kinder, ich mein kennst du altkluge Kinder?, was denkst du wenn du mit diesen Kindern zu tun hast?, mh…was fühlst du da? nicht sehr sympathisch oder?

        Na als du ein altkluges Kind warst, wird es den Erwachsenen in deiner Nähe auch nicht anders ergangen sein und das hast dann gespürt und später hast dieses Gefühl als „Bedrohung von den anderen“ eingestuft, aber in Wirklichkeit warst bist du selbst die Ursache. 😦 tja und schlimmerweise hast dich nun an dieses Gefühl gewöhnt und bist nun wirklich in diese Rolle des „Nazi“ geschlüpft, schade sehr sehr schade.

        Swami Sivananda: Ein Lebensstil

        Yoga will nicht, dass man sich vom Leben abwendet. Im Yoga geht es vielmehr um eine Vergeistigung des Lebens.

        Yoga ist in erster Linie ein Lebensstil, nicht etwas vom Leben Getrenntes. Yoga ist nicht das Aufgeben von Handlung, sondern ihre erfolgreiche Durchführung im richtigen Geist. Yoga ist nicht Weglaufen von Heim und Beruf, sondern ein Vorgang der Entwicklung einer neuen Einstellung Heim und Gesellschaft gegenüber mit neuem Verständnis.

        • Martin Bartonitz
          Dezember 27, 2019 um 2:38 pm

          Woran machst Du gerade fest, dass Elsfleth ein Nazi wäre?

          • Tulacelinastonebridge
            Dezember 27, 2019 um 2:41 pm

            Weil sie es geschrieben hat.

          • Martin Bartonitz
            Dezember 27, 2019 um 2:57 pm

            Sie hat geschrieben, dass sie aufgrund ihrer Ansichten als Nazi beschimpft wurde. Das ist mir auch schon passiert, was meine Haltung zur ungeregelten Migration angeht …

        • tula
          Dezember 27, 2019 um 3:11 pm

          ich hab „Nazi“ ja auch in diesem Sinne in Anführungszeichen gesetzt.

          P.S du wurdest beschimpft? oder ist das auch nur eine Metapher! Ich mein was verstehst du unter beschimpfen?

          • Martin Bartonitz
            Dezember 27, 2019 um 3:56 pm

            Es schwand das Nazischwein durch …

      • Dezember 28, 2019 um 12:36 pm

        Blödsinn. Klassische Verdrehung von Täter und Opfer.
        Elsfleth war als Kind die Ursache, der Auslöser, aber der Täter waren die Erwachsenen, die nicht mit ihr klar gekommen sind.
        Ein Erwachsener sollte mit einem schlauen, „altklugen“ Kind klarkommen. Solch ein Kind ist eine Herausforderung, ein Segen. Und kein Fluch.

        • tula
          Dezember 28, 2019 um 12:50 pm

          Praktische Beispiele

          hier ein paar Beispiele wie altklug allgemein aufgefasst wird. 🙂

          Elsfelth hätte ja auch ein anderes Wort verwenden können aber sie wählte altklug, aus welcher Intension auch immer.

          Automatisch erzeugte Anwendungsbeispiele:

          „Klug, altklug oder vielleicht sogar vorgeschrieben? Der Appell der 15-jährigen Schwedin Greta Thunberg in Kattowitz an das Umweltgewissen der Welt hat Eindruck gemacht. Allerdings auch den, dass da etwas nicht stimmt.“
          Welt.de, 17. Dezember 2018

          „(Thomas Rietzschel) Ein 16-jähriges Mädchen, altklug und verhaltensgestört, von Untergangsphantasien verfolgt und von der Idee besessen, die Welt retten zu müssen, wird innerhalb weniger Wochen zur Ikone einer neuen Jugendbewegung.“
          Achgut.com, 26. Januar 2019

          „Wir wollen nicht altklug daher kommen – die Aktie hätte durchaus auch über 200 US-Dollar steigen können. Am frühen Nachmittag wird Beyond unter 150 Dollar gepreist.“
          Feingold Research, 11. Juni 2019

          „BRIGITTE.de-Podcast: gelungene Kombination Und auch BRIGITTE.de-Chefin Doris Brückner ist begeistert: ‚Greta sprüht vor Esprit und aufgrund ihrer Lebenserfahrung gibt sie hilfreiche Tipps, ohne dabei altklug zu wirken‘, sagt sie.“
          Gala.de, 21. März 2019

          „Vor 90 Jahren erschien Micky Maus zum ersten Mal auf der Leinwand. Allerdings nicht als altkluger Moralapostel. Die berühmteste Comicfigur der Welt war ursprünglich ein leichtsinniger Lustbold.“
          Spiegel Online, 20. November 2018

          • Dezember 28, 2019 um 2:09 pm

            Ihre Aussage war: „Ich habe aber als Kind schon alles hinterfragt und galt als „altklug“.“
            Ich galt so. weil ich alles hinterfragt habe.
            Ganz klar: Die Erwachsenen fühlen sich von „sowas“ überfordert.

            Mich macht betroffen, wie Du, Tula, das nicht erkennst, denn der Fehler ist ja die Reaktion der Erwachsenen auf das „altkluge“ hinterfragende Kind, und nicht das Kind.

            Das Kind ist NIE der Fehler. Du unterstellst ihr aber, der Fehler zu sein, quasi „schuld“ zu sein, weil sie „altklug“ war, war sie selber schuld, daß ihre Eltern so reagierten. Hätte sie sich anders, nämlich angepaßt, verhalten, dann wären ihre Eltern sicherlich lieb zu ihr gewesen.

            Du, Tula, propagierst also hier das angepaßte Kind und den angepaßten Menschen. Danke für diese Erkenntnis.

          • tula
            Dezember 28, 2019 um 2:25 pm

            ich bin jetzt ein bisschen überfordert mit dem Wort Fehler, wieso denn Fehler?

            Und ich denke das die Erwachsenen Elsfleth vielleicht anders gesehen haben, wie sie es hier darstellt, es ist ja eine Interpretation ihrer Kindheit, ihre eigene Interpretation, da müsste man ihre Eltern fragen ob sich die Erinnerung ihres Kindes mit der ihren als Eltern übereinstimmt.

            Jedenfalls dürfte sich Elsfleth mit der Rolle der Opposition tief identifizieren und das wollte ich mit meinem ersten Kommentar zum Ausdruck bringen.

            Ihre Familie kann sie ganz anders wahrnehmen, das wissen wir ja nicht.
            So wie die Greta unterschiedlich von unterschiedlichen Menschen wahrgenommen wird.

          • Dezember 28, 2019 um 5:57 pm

            Wer genau hinschaut, kann feststellen, dass Greta die gleiche Strategie anwendet, wie z.B. die katholische Kirche. Eben diese gründet ihre “ Mission“ auf einen vermeintlichen Widersacher, nämlich einen Teufel, der in den Menschen hause und Greta mimt den obersten Richter, der sich anmaßt Menschen in Bausch und Bogen anzuklagen. Greta ist die neue Religion.
            Und wer versteht, dass Menschen die zu Objekten gemacht werden, zutiefst verletzt werden, der wird begreifen, dass spätestens in unseren Schulen eine tägliche Zusammenkunft von Verletzten statt findet. Und es macht keinen Unterschied, ob Lehrer oder Schüler, ob Kinder oder Erwachsene.
            Wer versteht, dass Elsfleth zum Objekt gemacht werden soll, diesmal von Tula, der versteht, dass jeder, der sich dazu versteigt einen Kommentar abzusetzen, Gefahr läuft zum Objekt degradiert zu werden und ihm zum wiederholten Male der Knüppel aufs Haupt fährt.

          • Ela
            Dezember 29, 2019 um 9:43 am

            @ Mary
            Pieper

            Es sollte mich nicht wundern, dass niemand hier auf Deinen Kommentar reagiert. Ich wundere mich trotzdem. Deinen Worten stimme ich vollinhaltlich zu. Es herrscht im Allgemeinen Akzeptanz für Institutionen wir Kirche und Parteien, Wahl „Recht“ und Impf-Pflicht und niemand scheint nachzudenken und zu realisieren, was da läuft.

            Wie ein Land geführt wird, schlägt sich bis zum letzten Dorftrottel durch. Das gilt als Regel und kann beobachtet werden. So, wie die unmöglichsten/sogar infantilsten Parteien akzeptiert werden, und im äußersten Fall über sie gespottet wird, so, genauso habe ich die Strukturierung in Blogs immer wieder erlebt.

            Da erheben sich Leute, die kaum der Sprache mächtig zu sein scheinen und nur kopieren und nachplappern, über Andere, und fahren in einem fort, Etiketten auf mit-kommentierende zu kleben, dass einem übel werden kann.

            Es scheint Quantität über Qualität zu siegen und hahaha, wie lustig und wie langweilig, doch wahre, echte Worte gelten als Schund und werden verspottet. Was Elsfleth angeht, bedauere ich die Handhabung und wie das hier stehengelassen wurde. Ich empfinde die Beschimpfung als „Nazi“ als Beleidigung für einen anständigen Menschen. An anderer Stelle wird heftig angeprangert und/oder bestraft.

            Am Beispiel der Gerichtsbarkeit und Klagbarkeit von nicht entsprechender Anrede von sog. „Transgender“ leicht nachvollziehbar

            Ich wünsche allen Lesern Mut, sich der Situation trotzdem zu stellen und sich nicht von einzelnen Besserwissern und Vielschreibern mundtot machen zu lassen. Jeder hat das Recht zu schreiben und die, welche hier nicht schreiben, haben womöglich mehr zu sagen.

          • Dezember 29, 2019 um 10:43 am

            Für Ela
            Es scheint ein Phänomen zu sein, dass Menschen laut schreien, um endlich gehört zu werden und das Gegenüber greift zu dem gleichen Mittel um wiederum gehört zu werden und so schreien alle immer lauter um gehört zu werden und niemand achtet mehr auf den Schmerz in seinem Inneren der sich immer mehr in alle Ritzen seines Lebens frisst, da er ja laut schreien muss um gehört zu werden. Und die Verletzungen werden mehr und mehr, bis sie schlussendlich ermattet zu Boden sinken und nicht mehr schreien können.
            Erst wenn zutiefst verstanden ist, dass ein jeder einzigartig ist und niemals kopiert werden kann, wenn verstanden ist, dass Lebendigkeit und somit das Leben selbst erst durch Unterschiedlichkeit entsteht, dann wird die Achtung vor dem Gegenüber eine Chance haben und das Leben selbst in seiner Vielfalt zum Ausdruck gelangen.
            Ich schreibe da so schlau daher, doch ich habe selber sehr lange um diese Erkenntnis gerungen.
            Danke für deinen Beitrag.

          • Ela
            Dezember 29, 2019 um 11:03 am

            Danke Mary Pieper

            Seit der Schmerz in meinem Inneren dem Staunen und der Freude weicht, ist da Raum entstanden, mehr Facetten zu bemerken und größere Bilder zu sehen. Zusammenhänge zu begreifen und die Wunder, die real stattfinden, zu sehen und dankbar anzunehmen.

            Eines der Wunder ist, zu bemerken, welchen Schatz Du in Dir angehäuft hast, der nun direkt zu mir übergeht. Schon bei Deinem vorigen Kommentar habe ich bemerkt, wie viel ringen um Erkenntnis in Dir war, um dieses Ergebnis zu erzeugen. Weisheit spricht aus Dir und ich bin begeistert.

    • Dezember 29, 2019 um 10:20 am

      Elsfleth: „Manchmal beneide ich jene, welche so unbedarft vor sich hinleben können.“

      Ja, die haben´s vergleichsweise leicht. Machen sich nicht so viel Kopf.

      Für die „Dauer-Erleuchteten“ gilt dasselbe: Sie ficht nichts an, ruhen in ihrer Mitte. Und wenn sie doch mal etwas anficht, ficht es sie nicht an.

      Am anstrengendsten ist es für all die, welche in gewisser Weise dazwischen hängen, die (noch) nicht entspannt in ihrer Mitte wohnen, denen aber auch nicht alles am Hintern vorbei geht, die am liebsten die ganze Welt verändern würden, wenn sie könnten.

      Es gibt viele Meditations-Praktiken, von denen die eine oder andere sehr hilfreich sein könnte – wenn nicht die Meditation als solche als Tinnef, bzw. als kontra-revolutionär angesehen werden würde.

      – Nirmalo

  6. tulacelinastonebridge
    Dezember 27, 2019 um 12:53 pm

    Die Bhagavad Gita – ein spirituelles Beratungsgespräch

    Da gibt es ein wunderschönes Werk, nämlich die Bhagavad Gita, in der Krishna, der Lehrer, Arjuna sagt, wie man eine gute Entscheidungen fällen kann. Die ganze Bhagavad Gita ist letztlich ein Gespräch, man könnte sagen ein Beratungsgespräch, ein spirituelles Beratungsgespräch. Krishna sagt Arjuna, wie er sich entscheiden kann.

    Zunächst im ersten Kapitel ist Arjuna verzweifelt, er weiß nicht was das Richtige ist. Um so eine Entscheidung treffen zu können, ist erst mal wichtig, dass du weißt: Es gibt ethische Gesichtspunkte für meine Entscheidung und es ist nicht klar, wie ich mich entscheiden soll. In vielerlei Hinsicht ist ja vieles klar, da muss man nicht entscheiden, du machst das, was zu tun ist so gut wie du kannst und du bringst alles Gott dar. Aber machmal gilt es auch, dass man sich entscheiden muss.

    Tipps zur Entscheidungsfindung

    Im zweiten Kapitel sagt Krishna zu Arjuna, mach dir nicht so viel Sorgen um die Entscheidung, denn letztlich die Tiefe deines Selbst ist unberührt. Egal was du tust, in der Tiefe deines Selbst bist du nicht berührt von dem, wie du dich entscheidest. Also auf der einen Seite ist wichtig, dass du weißt deine Entscheidung ist wichtig, aber ist auch nicht zu wichtig.

    Dann empfiehlt Krishna Arjuna, wenn ich das Ganze jetzt etwas verkürze, im sechsten Kapitel: Meditiere. Wenn du meditierst wird dein Geist ruhig und dann kommt von innen heraus die Entscheidung. Darum empfehle ich immer, wenn du vor einer wichtigen Entscheidung stehst, dann meditiere mehr. Komme vielleicht mal eine Woche in den Yoga Vidya Ashram oder meditiere zwei mal am Tag eine halbe Stunde oder eine Stunde. Ist die Entscheidung wichtig, dann solltest du in der Lage sein, dir dafür etwas Zeit zu nehmen.

    Dann im nächsten Kapitel empfiehlt Krishna Arjuna: Bete, wende dich an Gott, bitte um Führung. Du kannst zu Gott sagen, zeige mir was zu tun ist, sende mir dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten. Oder nicht mein Wille, dein Wille geschehe. Oder du kannst zu Gott beten und sagen: Oh Gott, ich stehe vor der und der Entscheidung, ich könnte das machen, ich könnte dies machen. Bitte sage mir bis dann und dann, was zu tun ist.

  7. Ela
    Dezember 27, 2019 um 12:55 pm

    @ E. Duberr

    DANKE DU schreibst WEISHEIT in ihrer reinsten Form.

    Wie ich heute aufgeklärt wurde, ist es den Regionalzeitungen nicht nur „verboten“ über Schulen und die dortigen Ereignisse zu schreiben. Sie dürfen auch nicht über Selbstmorde von Jugendlichen berichten. Wegen der Nachahmungsgefahr. ???

    Vor Jahren erzählte mir eine Frau, deren Neffe bei der Polizei ist, dass die nächtlichen Unfälle derart zugenommen haben, und so schwerwiegend ausfallen, dass sie verheimlicht würden. „Sonst würde sich keiner von Euch mehr in ein Auto setzen!“.

    Ich bin sicher, nicht jeder von uns will das hören oder lesen. Insgeheim stimmen wir der Verheimlichung zu, weil sie bequemer, einfacher, deeskalierender ist.

    Ist das wirklich so?

    Wollen wir nicht unsere Kinder und Jugendlichen und uns selbst schützen? Wäre es nicht besser, anhand einer Statistik neue Schulmethoden zu erarbeiten? Damit die Jugendlichen Lebensfreude haben? Wollen wir nicht dahinterkommen, was da nachts auf den Straßen los ist und wie die Grundlage so gestaltet werden kann, dass das nächtliche Sterben in Wracks aufhört?

    Das alles ist noch meilenweit von diesem Aufwachprozess, den E. Duberr oben beschreibt, entfernt. Es scheint, als würden sich geistige Krabbelstuben-Wesen mit einem Aufwachprozess beschäftigen, bevor sie ordentlich gehen, essen und aufs Töpfchen gehen können.

    • Dezember 27, 2019 um 1:03 pm

      Lebensfreude in der Lüge ist keine Lebensfreude sondern Betrug.

      • Ela
        Dezember 27, 2019 um 1:38 pm

        Wie viele Lügen gibt es?
        Welche nehme ich ernst?

        Bevor das nicht geklärt ist, lebe ich erst mal in vollen Zügen und esse die besten Sorten, welche die Natur zu bieten hat, denn das sagt mir mein Gaumen, und der lügt nie !!!

        • Dezember 27, 2019 um 1:47 pm

          Fast alles ist Lüge. Wie man so etwas genießen kann, erschließt sich mir nicht.

          • Ela
            Dezember 27, 2019 um 3:32 pm

            Du kannst im Bewusstsein der Lügen Dein Leben zelebrieren, unabhängig, ob Du diese Lügen ernst nimmst, oder nicht. Du kannst Angst haben, davon gehen die Lügen nicht weg. Du kannst Wut haben, davon gehen die Lügen nicht weg. Du kannst Schifahren gehen, davon gehen die Lügen nicht weg. Aber wenigstens warst Du Schifahren und hattest Deinen Spaß !

            Hast Du es jetzt?

          • Dezember 27, 2019 um 6:01 pm

            Durch Leute wie dich besteht das System. Durch Leute wie dich gibt es Arme, die sich kein Skifahren leisten können. Durch Leute wie dich, die die Lüge offiziell stützen, existiert ja erst Unrecht in der Welt, hat Unrecht eine Chance. Du bist Täter.
            Aber nicht vergessen: immer schön weiter unangenehme Tatsachen ausblenden. Ich bin sicher, irgendwann holt dich auch dein Schicksal ein.

          • Ela
            Dezember 27, 2019 um 6:44 pm

            Hi Teuti, Da kann ich nur lachen. JEDER ist Täter.

            Es ist Deine Linse, die NUR diesen Teil der Botschaft sehen will. Du willst also darin baden, dass es NUR Täter gibt. Die anderen sind schuld. Wo ist Deine eigene Verantwortung in dem Ganzen?

            Du kaufst das fertige Katzenfutter mit dem Abfall drin, ist es nicht so? In PVC verpackte Lebensmittel oder gar Fast Food? Geh mal selbst durch, und sei ehrlich zu Dir. WER kann dem Ganzen schon entkommen? Irgendwo bist auch Du verbandelt mit dem System. Es sei denn, Du hättest keine Geburtsurkunde, keine Steuernummer, keine Sozialversicherungskarte, keine Telefonnummer, keine Wohnung, keinen Strom, keinen Bürgermeister, keine Arge, die sofort auftritt, wenn Du mal keinen Job hast, Du gehst dann sogar freiwillig hin, keinen Arzt, wenn Du mal weh hast. Keine Kreditkarte, kein Bargeld, keine Bank.

            Das alles sind Teile der üblen Matrix und sie ist so raffiniert aufgebaut, dass einer, der außerhalb lebt, ein Indigener, keine Rechte, keine Lobby und keinen Schutz hat.

            Als Obama gewählt wurde, gab es wieder Massaker gegen Indigene in USA und keiner kümmerte sich darum. Wenn die mal ins Krankenhaus müssen, weil ihnen der Blinddarm rausgeschnitten wird, dann werden die gleichzeitig und ohne Fragen sterilisiert. So ist das.

            Ich bin so ehrlich, dass ich zugebe, „ich will nicht in einem Niemandsland in D in einem Haus aus Autoreifen und leeren Flaschen wohnen, und ich will auch nicht nach Kanada auswandern.“

            Gut, dass ich Täter bin. Ich tue wenigstens was. Die reine Bedeutung Deiner Anschuldigung ist also erfüllt.

          • Dezember 28, 2019 um 12:37 pm

            Es gibt eben Leute, wie Du, die sind mehr Täter als andere, die versuchen, sich anständig zu verhalten.

          • Dezember 28, 2019 um 12:39 pm

            Übrigens als Ergänzung, damit du meine Worte nicht wieder narzisstisch verdrehst: Es sind Täter gegen über den anderen Menschen und der Umwelt gemeint, Täter, die so leben, daß andere weniger leben können bzw. krepieren am System. Klar die Umwelt krepiert auch, aber das interessiert Täter natürlich noch weniger, die fangen höchstens an zu jammern, wenn es keinen Schnee mehr für ihre Skipisten gibt.

          • Ela
            Dezember 29, 2019 um 10:50 am

            Du bist also eine Anhängerin der Theorie, wenn einer mehr hat, hat dafür der Andere weniger?

            Wenn einer mehr lebt, lebt der Andere weniger?
            Es gibt Leute, die mehr Täter sind, als Andere?

            Sag mal, hast Du Neid auf jemanden, der sich das Schifahren leisten kann?

            Weißt Du was, ich liebe m e i n Leben. Ich g ö n n e jedem Anderen s e i n Leben. Auch, wenn er sich mehr leisten kann, als ich. Wovon lebt eigentlich jeder von uns? Von der Wirtschaft. Vom Umsatz, vom Gewinn. Das macht Steuern, und davon entsteht das Bruttoinlandprodukt.

            Dass dieses ganze Gebilde so großgezüchtet, aufgebläht und überzogen wurde, dass mittlerweile die Umwelt geschädigt ist, wer hat das gemacht? Ein Einzelner, weil er Schifahren geht? Also Teuti, d a s musst Du mir schon genauer erklären.

            Du präsentierst Dich hier wiederholt als armes Opfer, dem niemand etwas schenkt und das von Tätern narzisstisch verdreht wird. Falls Du Dir etwas Abstand verschaffen kannst, dann sieh Dir mal an, welches Bild Du von Dir zeichnest.

      • Ela
        Dezember 29, 2019 um 11:08 am

        Umgekehrt Teuti:

        Wenn keiner mehr Schifährt, keiner mehr was kauft, was haben wir dann?

        (Ich meine jetzt nicht jeden Tag Schifahren, oder die Überproduktion, die dann vernichtet wird… )

    • tula
      Dezember 27, 2019 um 1:21 pm

      Ja Ela, mach vor und wir machen dir das dann nach, du weißt doch von dir selbst, das man gerne auf andere wartet, also ändere diese Dinge und dann steigen auch wir ein. 😉

      Fahre nachts mit dem Auto die Straßen entlang und berichte uns aus erster Hand sozusagen, das wäre mal ein Anfang.

      Dann musst natürlich eine Ersthelferausbildung machen, denn du willst dann bestimmt diesen armen Unfallopfer helfen.

      Dann musst in die Schulen gehen und als Ersthelfer die Jugendlichen aufklären, das sie zum Beispiel nicht unter Drogeneinfluss fahren dürfen, weil – da bringst dann ein paar Beispiele aus deinem Ersthelferaltag – du in der Nacht sonst so viel zu tun hast.

      Dann trommelst ein paar Eltern zusammen und nimmst sie mit in deine Arbeit, zu den Unfällen und dann schreibst beim Martin einen Artikel und wenn wir diesen Artikel lesen, dann werden wir drüber zu diskutieren anfangen oder auch nicht, wies uns eben grad reinpasst usw. usf……… na Ela wie schaut dich das an, kannst du das?

      P.S. du kannst auch in die Politik gehen und das Autofahren verbieten, ach es gibt ja soviele Möglichkeiten Gutes zu tun. 🙂

      • Ela
        Dezember 27, 2019 um 1:44 pm

        @ Tula,

        das, was ich getan habe, in meinem Leben, kannst Du nicht nachmachen. Es war meine Aufgabe. Sie war schwieriger, als nachts mit der Kamera auf die Pirsch zu gehen.

        Ich hätte gern getauscht. Oft. Doch nun bin ich froh, dass ich alles zu seinem guten Ende gebracht habe. Ja, auch deshalb kann ich jetzt so laut lachen, bei jeder Gelegenheit. Es ist ein gutes Gefühl, das, was letztendlich getan werden kann, oder noch besser, getan werden d a r f, zu Ende geführt zu haben.

        Auch Dir gutes Gelingen, Ela 🙂

        • tula
          Dezember 27, 2019 um 1:53 pm

          na also Ela, dann hast ja jetzt genug Erfahrung um meinen oben vorgeschlagenen Vorschlag in die Realität umzusetzen anstatt dich hier über alles Mögliche zu beschweren.

          Beide Daumen hoch, Ela. 🙂

  8. tula
    Dezember 27, 2019 um 1:32 pm

    Sadhguru erläutert, dass es im Prozess des Schweigens nur die halbe Miete sei, den Mund zu halten. Wer sich zu sehr in seinen eigenen Denkprozess verliebt, wird sich nur in einer Schleife wiederholender Erinnerungen wiederfinden

  9. Ela
    Dezember 27, 2019 um 1:32 pm

    Zur letzten Frage des Artikels:

    Die ideale Haltung eines Erwachten ist – trotzdem glücklich sein. – In dem vollen Bewusstsein seines Daseins jede Minute, ja Sekunde so aktiv leben wie möglich, mit voller Aufmerksamkeit nach innen und außen, und trotzdem maximal entspannt.

    Was soll schon sein? Es ist ja n u r ein Leben.

    Ein Leben von vielen Leben.
    Ein Leben in einem Körper – vrs. – der ewigen Rückkehr in den geistigen Zustand der echten Existenz.

    Doch einen Sinn m u s s das Ganze ja haben. Für mich ist der Sinn darin begründet, WIE ich diese Hürden des Daseins meistern kann. Bin ich glücklich? Oder bin ich unglücklich damit? Bin ich aktiv, oder habe ich so Angst, dass ich mir jeden einzelnen Schritt 12x überlege? Wage ich es, herauszufordern, mich, die anderen, das Leben? Oder sitze ich das Leben ab? In einem großen Freiluftgefängnis, das es dann sein könnte? Oder nehme ich mir die Freiheit und lebe in vollen Zügen?

    Gutes Essen.
    In reines Wasser springen und schwimmen.
    Lachen aus vollem Halse, wenn es irgendwie geht.
    Den weißen Schnee ansehen und sich erfreuen, er könnte ja immerhin auch bunt sein?

    Tiere betrachten in ihrer Schönheit und mit ihnen Umgang haben.
    Freundschaften aller Art pflegen.
    In die Augen der Gesprächspartner sehen.
    Auf Berge klettern und den Mut haben, wenn es genug ist, wieder umkehren.

    Freihändig mit dem Fahrrad fahren.
    Durch das Küchenfenster klettern, wenn der Schlüssel eingesperrt ist.
    Ein unansehnliches Graffiti übermalen. Am hellichten Tag. Dabei mit Leuten plaudern. 🙂

    Einen Hundebesitzer auffordern, anstatt dem Würgehalsband ein anderes zu nehmen.

    Sich ein Schreiduell mit einem übergeschnappten Jemand zu leisten.

    Danach gemeinsam auf ein Bier gehen.

    Es gibt noch kein Gesetz dagegen, glücklich zu sein. Also kann es uneingeschränkt getan werden.

    • Dezember 27, 2019 um 1:49 pm

      Das ist alles Blödsinn.
      Der Sinn des Lebens ist, sich weiter zu entwickeln. Über „Glücklichsein“ im Sinne von Konsumieren geht das nicht.

  10. E. Duberr
    Dezember 27, 2019 um 1:50 pm

    Wir haben im Norden einen SPRUCH :

    Watt denn einn sien UUHL , is denn anner siene Nachdtigaall !

    Datt is as datt is und datt blivv as datt is .

    Womit alles gesagt ist .

  11. Paul Brechtel
    Dezember 27, 2019 um 2:14 pm

    Bin jetzt „zufällig“ ( ? ) in diese Kommentare reingerutscht und möchte auch meinen Senf dazu geben: Ob ich bereits erwacht bin oder erst auf dem Weg dorthin, möchte ich nicht selbst beurteilen – kann es auch gar nicht! Für mich ist jedoch absolut notwendig, dass ich Verantwortung übernehme. Verantwortung für mein eigenes Leben, für das der mir Anvertrauten und den Menschen / der Natur in meinem „Einzugsbereich“. (Ohne mich hierbei aufzudrängen.) Damit ich überhaupt Verantwortung wahrnehmen kann, benötige ich Information. Information aus Quellen, denen ich vertrauen kann – also nicht (immer) den MSM. Zitat von Mark Twain: „Wenn du merkst, dass deine Meinung sich immer wieder mit der Mehrheit deckt, dann setze dich hin und denke nach!“
    Die Verantwortung für meinen Körper (Gesundheit) übergebe ich nicht dem Arzt, Verantwortung für meine Seele nicht dem Priester oder einer Kirche. Auch und vor allem hierzu bedarf es der Information. Glücklicherweise leben wir in einer Zeit, wo wir an Information zu nahezu jeder uns gestellten Frage kommen können. Damit uns die Antworten nicht erdrücken, müssen wir uns mental rüsten – auch dies geschieht wieder über Information. Hierzu kann ich eine Empfehlung geben: Das Buch von Thomas J. Hartmann „Der Ausweg„. Vor ein paar Wochen hat dieses Buch zu mir gefunden, ist eines der wichtigsten Bücher, die ich je las! (Und das im Alter von 77 Jahren.)

  12. E. Duberr
    Dezember 27, 2019 um 2:51 pm

    @Paul Brechtel

    DANKE für den so guten Kommentar .

  13. E. Duberr
    Dezember 27, 2019 um 3:06 pm

    @ Teutoburgs

    Du hast ja recht , wenn Du nicht unter der Macht der NICHTAUFGEKLÄRTEN leben willst .
    Aber Du lebst in einem System in dem genau das verlangt wird . Dann musst Du auch die sog . DEMOKRATIE ( DUMMOKRATIE , DÄMONOKRATIE, KLEPTOKRATIE,. MEDIENKRATIE ) ablehnen . Denn die Erfinder wollten ja gerade das erreichen , die Herrschaft der ganz Dummen über die weniger Dummen , damit sie ihre
    Herrschaftsansprüche über die Gelähmten durchsetzen können .

  14. E. Duberr
    Dezember 27, 2019 um 3:18 pm

    @ Tula

    Wenn Du diese alte Type noch häufiger zeigst , dann lass ich mir auch einen weißen Bart wachsen . Ist Dir schon einmal aufgefallen , dass die Klugscheißer aus dem Osten es in tausend Jahren nicht geschafft haben , die Lage ihrer eigenen Leute zu verbessern. Guck Dir den SUSTALL INDIEN an .Wir brauchen keine Südwinde , wir sind Hyperboräer ( Der gute Nietzsche)

    • tula
      Dezember 27, 2019 um 3:23 pm

      Achja?

  15. Martin Bartonitz
    Dezember 27, 2019 um 5:27 pm

    Andreas Perschke auf Facebook:

    Jaaa, schwierig! Natürlich ist Erkenntnis erstrebenswert, aber gleichzeitig dieses Ohnmachtsgefühl nichts ändern zu können. Denn schlussendlich sind wir alle irgendwie abhängig vom System. Die wenigsten sind in der Lage autark zu leben.
    Andererseits möchte ich aber auch nicht doof sterben… möchte schon wissen „was die Welt im Innersten zusammenhält“
    Wie gesagt schwierige Entscheidung.

  16. Ela
    Dezember 27, 2019 um 6:26 pm

    @ Martin

    ja, es stimmt. Es ist jeden Tag eine Gratwanderung. Jeden Tag das Beste geben, was man selbst hat, in dem Bewusstsein, dass das Schiff Erde ein unruhiges, lädiertes ist, und der Ausweg zumindest imMo nicht zu sehen ist. Mut und weitermachen, die Tube Zahnpaste gibt auch immer noch was her, obwohl sie schon so leer aussieht…..

  17. tula
    Dezember 27, 2019 um 7:05 pm

    Jetzt laufen ja diese wunderbaren Filme Jumanji und Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind, im Kino und TV. Das sind wunderbare Alternativen zu den Matrixfilmen und als dimensionaler Einblick wahrscheinlich auch wahrer. 🙂

    https://mcdn.newsnetz.ch/story/2/2/8/22882419/pictures/1/teaserbreitgross.jpg?1

  18. tulacelinastonebridge
    Dezember 28, 2019 um 11:13 am

    2020 . Das Jahr das die Welt verändert – ein neues Zeitalter beginnt.

    Auch im neuen Jahr gibt es wieder jede Woche ein neues, aktuelles Video mit Kurt Tepperwein, Du findest es auf unserer Kausalen Netzwerkseite.

  19. tula
    Dezember 28, 2019 um 11:53 am

    http://154.35.131.252/videos/unterweisung-über-das-herz-sutra

    Beschreibung

    Aufzeichnung der dreitägigen Unterweisungen von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama über das „Herz Sutra“. Die Unterweisungen wurden von einer Gruppe aus Korea erbeten und fanden vom 4. – 6. November 2019 im Tibetischen Haupttempel in Dharamsala, HP, Indien statt.

  20. Gerd Zimmermann
    Dezember 28, 2019 um 11:54 am

    Der Film Vaiana unverständlich wie Platon und Kant.

    Für Mittwisser ein Genuss.

  21. tula
    Dezember 28, 2019 um 5:04 pm

    Unsere Flüsse sterben. Wir können nicht länger die Augen verschließen, wenn wir an der Schwelle zur schlimmsten Krise unserer Zeit stehen.

  22. Dezember 28, 2019 um 9:55 pm

    Apropos altklug…

    • tula
      Dezember 29, 2019 um 10:41 am

      na der ist ja eher süß, komisch ist nur das man sein Kind beim Essen filmt und das ganze auch noch öffentlich ins Netz stell. 😯

    • Dezember 29, 2019 um 10:43 am

      Wer ein Kind altklug nennt, hat meist schon eine Verurteilung nach seinen kruden Maßstäben vorgenommen.

      „Es gehört sich nicht!“ Ein Kind soll sich gemäß seines Alters (albern und kindisch) verhalten. „Das fehlt noch“, daß uns 15- oder 16-jährige Mädchen sagen, was wir zu tun oder zu lassen haben!

      Weisheit aus Kindermund wir weg-gelacht.

      Die Weisheit haben wir in´s hohe Alter verbannt. Das heißt: Wir sind nicht wirklich offen für Weisheit. Wir erkennen sie nicht, selbst wenn sie sich direkt vor uns offenbart.

      Wir glauben, daß Satsang nur…
      in Satsang-Räumen möglich ist.

      • tula
        Dezember 29, 2019 um 11:06 am

        …..Die Weisheit haben wir in´s hohe Alter verbannt…..

        alte Menschen sind doch dement und nicht weise. 😉 also, Nirmalo es ist selten das jemand alte Menschen ernst nimmt, außer natürlich, wenn sie sich im öffentlichen Raum bewegen und eine Respektsperson sind und waren aber der Normalmensch, also da ist der Respekt gegenüber (??? 😉 ) solchen alten Menschen eher dünn gesät, das sagt natürlich nix über alte Menschen aus sondern eben etwas über die momentane Modeerscheinung, jung ist die neue Weisheit oder so ähnlich. 🙂

        • Ela
          Dezember 29, 2019 um 11:15 am

          @ Tula

          das, was Du schreibst, sagt mehr über Dich selbst aus, als über jeden Anderen. Du drehst und wendest die Worte, wirfst alte Leute in einen Raster, holst sie wieder raus, doch die Essenz dieser ganzen Diskussion hier hast Du nicht erfasst und arbeitest auch nicht daran, das zu tun. Ich empfinde Deine Kommentare samt und sonders als beleidigend für jeden, der mehr am Kasten hat als Du. Entschuldige Dich endlich bei Elsfleth !

          • tula
            Dezember 29, 2019 um 11:28 am

            Liebe liebe Ela, lies meine Kommentar ganz einfach nicht.

            Sadhguru beantwortet die Frage eines Studenten, wie man nach der Trennung einer Beziehung weitermachen kann.

          • Dezember 29, 2019 um 11:41 am

            Sorry Ela
            da ist es wieder, das Streben nach einem Ideal – und das, was dem zuwider läuft ist zu verurteilen. Immer wieder tappen wir in diese Falle.
            Ich lese bei Tula auch die Smilies mit. Mir jedenfalls hilft das zu verstehen, was sie sagen will.
            Vielleicht bin ich auch schon wieder dabei einem „Idealbild“ nachzueifern. Sei’s drum. Ist alles so verstrickt…
            Gruß von Mary

  23. muktananda13
    Dezember 30, 2019 um 11:46 am

    Alles relativ, nichts ist im Stein gemeiselt.
    Oft gilt: „Alter schützt vor Torheit nicht“, machmal ist des Greisen Mund das Tor zur Weisheit.
    Auch nicht selten ist es aber, dass Kinder wirklich weise sind.

    Was will man sagen der Weisheit, wenn sie die erste freie Tür benutzt, um sich bekannt zu machen?

  24. muktananda13
    Dezember 30, 2019 um 11:48 am

    Für die Wirklichkeit oder Wahrheit gilt eine einzige Regel: die der Regellosigkeit.
    Alles andere ist bloß Vorurteil und Dogma.

  25. Axel
    Dezember 31, 2019 um 11:18 am

    Zwei Tage lang habe ich jetzt Dr. Katherine Horton (Stop 007) gelauscht und musste die ganze Zeit an den Film „Matrix“ denken. Und heute gehe ich auf deinen Blog und du thematisierst es… Dein Blog ist so was von anregend und wertvoll! Als ich 2014 das erste Mal auf ihn stieß und ich eine Menge Zeit zum „surfen“ hatte, habe ich alle(!) Beiträge incl. Kommentare (die damals eine viel höhere Qualität hatten) bis zu deinem ersten auf deiner eigenen Plattform gelesen und aufgesogen. Du bist eine Bereicherung für mein Leben. Und ja – das Leben als Aufwachender ist nicht leichter als (Schaf-)schlafend. Aber viel spannender! Und es führt zu einer Art von Isolation, denn es wird mir zunehmend unerträglich, mit anderen über profane Dinge zu reden. Ich komme immer sehr schnell „zur Sache“ und verschrecke damit beinahe jeden. Hier auf diesem Blog (nicht nur hier, aber hier ganz besonders) bade ich in dem guten Gefühl, nicht allein zu sein. Danke dafür.

    • Martin Bartonitz
      Dezember 31, 2019 um 2:04 pm

      Lieber Axel, sei herzlich willkommen, und vielen Dank für die Blumen. Ja 2014 sind einige der inspirierende Blog-Begleiter ihrer Wege gegangen, da es ihnen meine persönliche Transformation nicht schnell genug ging. Das ist eben das Leben. Dinge kommen und gehen.
      Wenn Du selbst einmal etwas von Deinem recherchierten hier einstellen magst, so ist das gerne genommen.

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