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Über die Fortsetzung von Sklaverei und Kolonialismus mit modernen Mitteln …

Antreiben
Antreiben (Bild: Wikipedia)

Eine wirkliche Emanzipation der Ex-Sklaven setzt die Umwälzung all der Bedingungen voraus, die zur Sklaverei geführt haben und führen. Die Kritik der Sklaverei müsste mit dem kategorischen Imperativ enden, „alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, eine verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“ (12). Ohne diese Bedingung kann der Schandfleck der Sklaverei auch nicht gründlich getilgt werden, sondern nur konserviert und vergeblich übermalt werden.
Die Ex-Sklaven blieben nach der „Sklavenemanzipation“ erniedrigte, geknechtete und verächtliche Wesen. Sie teilten dieses Schicksal mit den Lohnabhängigen, in deren Reihen sie sich schließlich wiederfanden. Ihre Emanzipation ist ohne die Emanzipation aller Lohnabhängigen nicht möglich.

Zitat aus Das Recht der Besitzenden von Rainer Roth

Ich habe nach dem Mauerfall ein wenig Ahnenforschung betrieben, und so weiß ich, dass der überwiegende Teil meiner Vorfahren Leibeigene waren, und da sie nichts besaßen, ihren Körper anschließend zum Lohn ‚andienten‘ (in anderen Verdienstzweigen wird von Prostitution gesprochen). Daher hallen obige als auch folgende Worte in meinen Ohren sehr laut nach:

Die ökonomische Grundlage, die den Kolonialismus hervorgebracht hat, besteht weiter. Das Kapital sucht nach neuen Formen der Abhängigkeit und Ausplünderung der Ressourcen aller Kontinente dieses Erdballs. Die übliche Heuchelei und Schönfärberei gipfelt in der Behauptung, dass die Ausbeutung der unterdrückten Völker von den imperialistischen Ländern einzig und allein betrieben wird, um ihnen Hilfe zu einer Höherentwicklung (Entwicklungshilfe) zu leisten. Wer das nicht einsieht und sogar rebellisch wird, zeige nur Undank gegen die Helfer. Die Länder unter der Herrschaft nationaler Bourgeoisien, die sich durch die Kontrolle über die Rohstoffe ihres Landes selbst helfen wollen, werden im Rahmen eines Regime Change in Schutthaufen verwandelt, wie Libyen, Irak und Syrien, wenn sie sich den Mächten des Menschenrechts auf Profit nicht ehrfürchtig beugen.

„Je weiter (…) die Zivilisation fortschreitet, je mehr ist sie genötigt, die von ihr mit Notwendigkeit geschaffnen Übelstände mit dem Mantel der Liebe zu bedecken, sie zu beschönigen oder wegzuleugnen, kurz eine konventionelle Heuchelei einzuführen, die weder früheren Gesellschaftsformen noch selbst den ersten Stufen der Zivilisation bekannt war und die zuletzt in der Behauptung gipfelt: Die Ausbeutung der unterdrückten Klasse werde betrieben von der ausbeutenden Klasse einzig und allein im Interesse der ausgebeuteten Klasse selbst; und wenn diese das nicht einsehe, sondern sogar rebellisch werde, so sei das der schnödeste Undank gegen die Wohltäter, die Ausbeuter“ (18).

Schlusswort des Artikels Das Recht der Besitzenden von Rainer Roth

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. Martin Bartonitz
    Dezember 22, 2019 um 7:27 pm

    Diese Dokumentation beschreibt sehr gut, wie die moderne Form des Kolonialismus abläuft:

  2. Martin Bartonitz
    Dezember 22, 2019 um 7:28 pm

    Und gleich noch eins oben drauf, über die Weltmacht IWF:

  3. Dezember 22, 2019 um 9:25 pm

    Lieber Martin
    hast du kein Zuhause? 😮

    Du haust hier ein Ding nach dem anderen raus…

    Oder frönst du der Sklaverei, sitzt in deinem Keller und läßt die Sklavin (pardon: Ehefrau) – wild und verwegen gegen den emanzipatorischen Strom – die ganzen Weihnachts-Plätzchen alleine backen? 😎

    • Martin Bartonitz
      Dezember 23, 2019 um 9:43 am

      Tja, keine Kinder mehr im Haus, da ist immer mehr Muße, mal Umschau zu halten.

      Weihnachtsbäckerei fällt dieses Jahr aus. Wir hatten vor 5 Monaten unseren Enkel nach nur 19 Tagen verloren, und so steht uns nicht der Sinn nach ‚Frohen Weihnachten‘ …

      • Dezember 26, 2019 um 9:10 am

        „Der erleuchtete Mensch betrauert weder die Lebenden noch die Toten.“ – Bhagavadgita

        Martin: „…unseren Enkel nach nur 19 Tagen verloren“

        Verlieren kannst du nur, was du zuvor hattest.

        Du „hattest“ dieses Wesen niemals. Niemand „hatte es“. Wir gehören uns nicht.

        Es war niemals „dein Enkel“.

        Das Wesen war nur kurz zu Besuch. Ein Grund zu feiern, diesen Kurzbesuch aus einer anderen Dimension.

        Erstaunlich, wie schnell sich das Ding von „mein“ einschleicht. Dem Verstand stehen die Schubladen allzeit bereit zur Einordnung. Er hält nichts davon, die Dinge offen zu lassen, unbenannt. Darum geben wir den Kindern so schnell einen Namen: Sie sind noch nicht da, aber wir können sie schon einordnen. Schon ist etwas festgelegt. Der erste Stempel sitzt. Wir wollen sie in Beschlag nehmen und sie nicht mehr als das sehen, was sie sind.

        Martin: „…und so steht uns nicht der Sinn nach ‚Frohen Weihnachten‘

        Die Menschen gehören uns nicht.
        Es gibt Gelegenheiten, die uns dies aufzeigen.

        Die Tiere gehören uns nicht – aber wir knipsen ihnen eine Nummer ins Ohr. Die Erde gehört uns nicht…

        Wir dürfen teilhaben. Das war´s.
        Und die Möglichkeiten der Teilhabe dürfen wir feiern!

        „Freuet Euch!“

        In diesem Sinne wünsche ich
        einen schönen zweiten Weihnachtstag! 🌟

        – Nirmalo

        • Martin Bartonitz
          Dezember 26, 2019 um 9:57 am

          🙂 ich hatte lange innegehalten, ob ich nun wirklich ‚verlieren‘ schreiben sollte. Hatte mich dann doch entschlossen, das Wort einzutippen. Denn für die Eltern als auch meine Frau ist es ein extrem schmerzlicher Verlust, den sie betrauern.
          Ich selbst sehe es wie Du: diese Seele mochte wohl ausprobieren, wie es ist, in großer Liebe auf die Welt zu kommen, und das mochte im wohl reichen.

          Siehe auch: Eure Kinder sind nicht Euer Besitz, sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst…

          • Dezember 26, 2019 um 10:15 am

            Martin: „für die Eltern als auch meine Frau ist es ein extrem schmerzlicher Verlust, den sie betrauern“

            Für sie gilt das vorhin Gesagte genauso.

            Bei genauerem Hinsehen können wir entdecken, daß „Trauer“ nicht mehr ist als Selbstmitleid. Das Ego bedauert, daß konkrete oder diffuse Erwartungen nicht erfüllt wurden.

            Und wenn wir mit den Gefühlen identifiziert sind,
            indem wir sie ernst nehmen, verpassen wir Vieles.

          • Martin Bartonitz
            Dezember 26, 2019 um 10:17 am

            Ohne Frage. Das aber zu erkennen, ist für Viele in ihrer sozialen Programmierung, besonders über das viereckige im Wohnzimmer, schwierig zu erkennen …

          • Dezember 26, 2019 um 10:22 am

            Es genügt, wen DU entspannt in deiner Mitte bist, da, wo keine Emotionen wogen. Das ändert bereits das Klima im Viereck, verändert die Schwingung. So kannst du spiritueller Helfer sein.

          • Martin Bartonitz
            Dezember 26, 2019 um 10:35 am

            Nun, es gibt auch für mich noch zu viele Punkte, an denen ich emotional ausschlage, als dass ich ein spiritueller Helfer sein könnte, so gerne ich das wollte 😉

          • Dezember 26, 2019 um 10:41 am

            Die Existenz bietet dir über den Kurzbesuch eine EINmalige Gelegenheit der Einübung.

            Die Gelegenheit auszuschlagen, ist die andere Möglichkeit.

  4. Dezember 22, 2019 um 9:30 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  5. Dezember 22, 2019 um 9:47 pm

    Martin: „Ich … weiß … dass der überwiegende Teil meiner Vorfahren Leibeigene waren“

    Ja, es ist auffällig, daß du deine heitere, leichte Seite (wenn es sie denn gibt 😉) nicht zeigen magst.

    Aber das mit der Leibeigenschaft ist nichts Besonderes. Das haben wir alle irgendwie schon durch.

    Wir „waren“ schon alles Mögliche: Reich, arm, Arschloch, edler Ritter, Muse, zänkisches Weib, Bettler, Inquisitor, großspurig und kleinlaut, verwegen und feige…

    Wir sind weder gut, noch
    schlecht, sondern… Alles.

    Die Existenz spielt nun mal gerne. In Indien spricht man von Leela = Göttliches Spiel.

    • Tulacelinastonebridge
      Dezember 22, 2019 um 11:43 pm

      Ja von dem Spiel zu lösen ist für viele Menschen ausgesprochen schwierig.

  6. E. Duberr
    Dezember 23, 2019 um 12:38 pm

    Die SONNE steigt , es werde LICHT ! Ein frohes Sonnenwendfest allen Lieferanten von Sinn und Unsinn , allen Spinnern und anderen Egomanen , auch denen die so viel schreiben und nichts sagen , allen , die noch im Nirwana herumtappen oder auf Wolke sieben , aber besonders denen , die es geschafft haben , zu sich selbst zu finden !

    • Dezember 26, 2019 um 9:42 am

      Ein frohes Sonnenwendfest allen…

      1 – Lieferanten von Sinn
      2 – Lieferanten von Unsinn
      3 – Spinnern
      4 – Egomanen
      5 – die so viel schreiben und nichts sagen
      6 – die noch im Nirwana herumtappen
      7 – auf Wolke sieben
      8 – die es geschafft haben , zu sich selbst zu finden

      Und wenn du jetzt bitte unsere Namen entsprechend zuordnen würdest – das würde den Spekulationen ein Ende setzen.

      🎄

      • Martin Bartonitz
        Dezember 26, 2019 um 9:59 am

        🙂

  7. Ela
    Dezember 23, 2019 um 4:59 pm

    @ E. Duberr

    DANKE, Du triffst mich als Heidin gut an mit Deinen Sonnwendgrüßen und ich schicke sie so aufmerksam zu Dir zurück, mit dem Licht des Sonnenkindes Balder. Mit seiner Geburt aus dem Meer im Norden wächst der Tag wie das Kind und es geht hinein in den neuen Zyklus des Atemholens des Jahres und dann in die Kraft der Wurzeln und die Blüte und Reife, dass wir wieder danken können, wie uns die Natur nährt und erhält und uns trägt.

    Wer mit der Natur ist, ist mit sich selbst und kann den reichen Gewinn des Neuanfangs an sich ziehen. – Sonne und Licht – die Aufmerksamkeit und der Dank sind Dein und meine Grüße zu diesem Ereignis sende ich ebenfalls allen.

  8. tula
    Dezember 24, 2019 um 10:58 am

    Der Weg vom Ich zum Selbst · Kurt Tepperwein

    ❤ ❤ ❤

  9. tula
    Dezember 24, 2019 um 11:00 am

    Frohes verschneites WunderWeihnachtsfest. ❤

    Ich bin RA………….

    Namaste

    Tula

  10. tula
    Dezember 24, 2019 um 11:11 am

    DAS ICH

    Das Ich lässt das Leben entstehen, und das Leben verwandelt das Ich in das, was das Ich ausmacht.

    (Meister Dogen, 1200-1253, Lehrer des japanischen Zen-Buddhismus)

  11. tula
    Dezember 24, 2019 um 11:45 am

    EINE GESEGNETE UND GLÜCKLICHE FESTZEIT!

    MEINE LIEBEN FREUNDE!

    Euch allen eine sehr frohe und gesegnete Festzeit!

    Ihr sollt Frieden und Freude erleben!

    Das kommende Jahr wird mit einigen

    Herausforderungen!

    Stellen wir uns ihnen mit dem Wissen, dass sie eine Gelegenheit sind, sich in jedem Moment für die Liebe zu entscheiden,

    und zu entscheiden, sich dem Licht zuzuwenden, immer.

    Lasst es eine Zeit der Selbsttranszendenz und des Dienens sein,

    auf der Basis von Eigenliebe –

    damit wir diese Welt zu einem besseren Ort machen.

    Ein Ort, an dem die Schönheit des menschlichen Herzens

    glänzt in Freundschaft und Liebe,

    in gegenseitiger Unterstützung und Inspiration!

    Es soll das beste Jahr unseres Lebens werden!

    Mögen wir dadurch Elend in Dankbarkeit verwandeln.

    Möge die Menschheit die göttliche Gnade erfahren

    und möge die Ausstrahlung des Göttlichen Bewusstseins

    erleuchte unseren Weg!

    ♥♥♥ Mit Liebe und Segen ♥♥♥

    Ute Posegga-Rudel

    https://radiantlyhappy.blogspot.com/2019/12/a-blessed-and-happy-festive-season.html

    dem kann ich mich nur anschließen, danke liebe Ute.

    Alles Liebe

    Tula Celina Stonebridge ❤ ❤ ❤

  12. tula
    Dezember 24, 2019 um 11:47 am

    EINE GESEGNETE UND GLÜCKLICHE FESTZEIT!

    MEINE LIEBEN FREUNDE!

    Euch allen eine sehr frohe und gesegnete Festzeit!

    Ihr sollt Frieden und Freude erleben!

    Das kommende Jahr wird mit einigen

    Herausforderungen!

    Stellen wir uns ihnen mit dem Wissen, dass sie eine Gelegenheit sind, sich in jedem Moment für die Liebe zu entscheiden,

    und zu entscheiden, sich dem Licht zuzuwenden, immer.

    Lasst es eine Zeit der Selbsttranszendenz und des Dienens sein,

    auf der Basis von Eigenliebe –

    damit wir diese Welt zu einem besseren Ort machen.

    Ein Ort, an dem die Schönheit des menschlichen Herzens

    glänzt in Freundschaft und Liebe,

    in gegenseitiger Unterstützung und Inspiration!

    Es soll das beste Jahr unseres Lebens werden!

    Mögen wir dadurch Elend in Dankbarkeit verwandeln.

    Möge die Menschheit die göttliche Gnade erfahren

    und möge die Ausstrahlung des Göttlichen Bewusstseins

    erleuchte unseren Weg!

    ♥♥♥ Mit Liebe und Segen ♥♥♥

    Ute Posegga-Rudel

    https://radiantlyhappy.blogspot.com/2019/12/a-blessed-and-happy-festive-season.html

    dem kann ich mich nur anschließen, danke liebe Ute.

    Alles Liebe

    Tula Celina Stonebridge ❤ ❤ ❤ .

  13. tula
    Dezember 26, 2019 um 2:37 pm

    „Unglück und Leid sind die Folge von Unwissenheit.“

    Swami Sivananda

  14. Januar 16, 2020 um 1:48 pm

    Das ist zwar eine emotional erhebende Diskussion über Leben und Tod, so wie es viele Philosophen und Theologen auch tun, doch zeigt es nur, dass der Mensch keine weiterführenden Grundlagen studieren will, die mit solchen Anmassungen korrekt und konkret umgehen können. Wir sind alle im zeitgeistigen Ego-Trip verankert, auch wenn wir scheinbar darüber hinaus wollen, wie Martin.

    Deshalb sollten wir zunächst damit umgehen lernen, dass der Mensch oder die Menschen grundsätzlich nur auf drei Ebenen verkehren können: a) Machtkampf; hier um die Definitionsmacht der Intellektuellen und Körnerpicker in den verschiedenen Seelenheils-Märchen (Religionen, Ideologien) b) Konkurrenzkampf; im Sinne: Wer hat den Grösseren oder kann andere besser an die Wand diskutieren oder mit Rabulistik – wie die Juden – endlos ein persönlich relevantes Thema abhandeln, natürlich inhaltsleer und personen neutral. Lasst den Martin, er hat als vermuteter Pensionär, wie ich selbst, Zeit und möchte sinnvolles Beitragen. Leider genügt hierfür die Sprache eben nicht, um es mal vorwegzunehmen. Die Energie ist also vergeudet und zum Thema gibt es immer noch keinen lebenspraktischen Beitrag oder Weg, der konkret aus dem Dilemma führt. Etwa mich, der ich in einer traumhaften Bergwelt in Luxus leben darf, aber nichts weiterführendes beitragen darf, auch weil mich Menschen, wie Martin, zensieren und meine Beiträge als Störand oder wohl Troll wegradieren. Und c) alternatives Verliebtsein oder Resonanz mit einer Idee, die aber selten ein Produkt oder Projekt hervorbringt. Klartext: Herumhuren, um Lust oder Unlust zu überwinden und dann im Eigensinn Schuldige zu suchen. Es ist die Geschichte vom Unternehmensberater, der seiner Frau ständig von der Liebe erzählt und alles darüber weiss, es nur noch nie gemacht hat, was er erzählt.

    Was also ist die LÖSUNG? Wege zur SYNERGIE, wie es sie in der Natur unter ganz normalen Lebewesen auch gibt. Bei Menschen ist jedoch der Panzer von mindestens 2500 Jahren Geisterwissenschaft seit Plato zu knacken, die erst das Schönreden bis heute professionalisiert hat, das wir alle hier nun so beklagen.

    Unsere Welt- und Menschenbilder erlauben es aber scheinbar nicht, dass wir wirklichkeitsgerecht (und nicht realitäts- oder virtualitätsbezogen und emotional) mit dem Umgehen, was tatsächlich ist und wir es so auch nicht verstehen lernen – etwa wie Physik oder Mathematik. Nur eben in Bezug auf das Leben, seine Aufgabe und seine Erfüllung. Ja, richtig: ERFÜLLUNG! Nie gehört, ausser vielleicht einmal in der Kirche oder so? Aber, genau das ist es, was man uns weggenommen hat, seit wir geboren wurden.

    Als Sklaven mit dem Stockholm-Syndrom merken wir das natürlich nicht, dass es eigentlich nur darum geht, nämlich unser Leben mit einer Aufgabe zu erfüllen, damit wir innerlich wirklich glücklich werden – mit oder ohne die Anderen. Wie gesagt, ich lebe im Luxus in einer wundervollen Bergwelt und sehe viele glückliche Menschen, die etwa auf Alpweiden ein hartes Leben führen und im Sommer dort Kühe hüten und Käse produzieren. Wie sie darüber reden, über wie sie selbstbestimmt dort ihr Leben leben und welchen Bezug sie zur Natur haben, das ist mir Vorbild und macht auch mich glücklich, solche gut geerdeten Menschen mit einer AUFGABE zu kennen, die nichts mit möglichst viel Geld verdienen und Raffgier zu tun hat. Da ist aber auch viel Trauer, Leid und Härte, mit welcher man umgehen muss, ohne den Glauben an das Leben und seine Aufgabe zu verlieren. Der Stolz dann, seine Tiere im Herbst schön geschmückt ins Tal zu führen, ist unbeschreiblich. Genau so auch, wie unsere direkt-demokratische Landsgemeinde, die da ist „zu raten, zu mindern und zu mehren“. Das heisst, wir können zur Zeit noch zu jedem Sachgeschäft das Wort verlangen und Änderungen beantragen. Es sind zudem Anträge auch auf Verschiebung, Rückweisung oder Ablehnung möglich. Das alles sind sehr konkrete Ansätze, wie Menschen unter sich SYNERGIE schaffen können, die noch nicht ganz EU-, UNO-, EZB-, NSA/CIA/FBI-Verblödet sind und höchstens noch die Faust im Sack machen. Ob das weitere Generationen noch schätzen und erkennen, das ist auch bei uns aber fraglich und ohne neue Grundlagen auch kaum gegen den Rest der Welt zu schaffen. Sklaverei und Kolonialismus mit modernen Mitteln gibt es auch bei uns und der Anteil nimmt zu. Bleiben tut höchstens noch eine gestörte Befindlichkeit, weil das Menschen bei uns noch eher wahrnehmen und dagegen zu kämpfen versuchen. Eben wie David und Goliath, wobei wir natürlich David sind…

    Dieser Wirklichkeitsbezug setzt jedoch wie bei der Verstehenschaft von Naturgesetzen mehr als nur gebildeten Sprachgebrauch voraus. Ausnahmen, wie Leonardo da Vinci bestätigen die Regel. Sprache ist das Problem, dass sich also Lösung wichtig macht.

    In diesem Sinne wünschte ich mir auch Kontakte zu Menschen, die einer Wissenschaft zur Modellierung realer Humansysteme Türen und Tore öffnen können, um zumindest faire Wettbewerbe unter Wissensarbeitern zu fordern,um unsere Thesen und Modelle zu beweisen oder zu widerlegen. Nur Menschen, die wissen, wer oder was sie sind, können sich von ihren Sklaventreibern und -haltern lösen, um damit eine Aufgabe im Leben zu erfüllen.

    • Januar 16, 2020 um 4:29 pm

      Roger Zamofing: „Nur Menschen, die wissen, wer oder was sie sind, können sich von ihren Sklaventreibern und -haltern lösen, um damit eine Aufgabe im Leben zu erfüllen.“

      Schon dieser Satz ist mir zu viel. Aber immerhin erleichtert er mir die Entscheidung, nicht noch einen weiteren Buchstaben dieses Beitrags aufzunehmen.

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