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Über die soziologische Einordnung der Klimabewegung …

Bild: Martin Bartonitz, Herbst 2019

Dass das Thema Klimawandel dabei ist, unsere Gesellschaft zu spalten, ist kaum mehr zu übersehen. Da steht die Jugend, angefeuert durch die einseitigen Klimafakten des IPCC, begleitet von so manchem Erwachsenen jeden(?) Freitag, auf der Straße und ruft nicht nur zum Klimawandel sondern gleich auch zum Systemwechsel auf: der Kapitalismus hat fertig! Und da es dieser Jugend nicht schnell genug geht, werden auch gleich Mal radikale Wege in die Runde geworfen: wenn die demokratischen Mühlen zu langsam ist, dürfen es auch diktatorische Mittel sein. Ich las letztens in einer Fachzeitschrift, dass Skeptiker gegenüber einem via erhöhtem CO2-Ausstoß durch den Menschen verursachten Klimawandel krank seien, und psychologisch zu behandeln seien (siehe). Andernorts las ich, dass sie auch mit Nazis gleichzusetzen seien. Ich verzichte hier auf weitere Quellen, sie sind im Netz sehr schnell zu finden. Viel mehr möchte ich einen Beitrag hier ins Regal stellen, der mit den folgenden Worten endet, und dessen Rest unbedingt empfehlenswert für die Hinleitung zu diesem Fazit ist:

… und sie entlarven die unmenschlichste Seite, die alle modernistischen Bewegung seit jeher hat, von der erzwungenen Bekehrung des Christentums bis hin zu aggressiven Zerstörung von Religionen im Namen der allheiligen Autorität des Ziatismus, über die totalitären Ideologien des 20. Jahrhunderts, und heute die Klimajugend und die Genderkommunisten. Man sieht es auch in der hohen Bewertung der Jugend. Die Erfahrung der Vergangenheit soll entwertet werden, zu Gunsten eines bloß abstrakten Ideengebäudes, des neuen Gedankens und seines Heilsplans.

Die Kritik an dieser Bewegung muss die gleiche sein wie zuvor. Es ist ihr Allmachbarkeitswahn, ihr Wahnsinn, alles durch totale Kontrolle zu regulieren und zu vervollkommnen, was immer zu Katastrophe und Tod im großen Stil führt. Und vor allem, wenn die Klimabewegung weiter an Boden gewinnt, hat sie eine große Chance, einen derartigen Gesellschaftszerfall zu bewirken, dass Millionen von Menschen weltweit verhungern werden, wenn ihre fanatische Vorstellung, ihr Masterplan, die über Jahrhunderte gewachsene Strukturen einfach zerstören.

Gegen diesen Eifer ist nur die Weisheit der Vergangenheit die Antwort. Das Verständnis, dass Dinge organisch wachsen müssen, dass Veränderung Zeit braucht. Wenn sie gewaltsam erzwungen wird, immer die Katastrophe eine Folge ist. Damit soll nicht der Wandel zu einer klimafreundlichen Welt blockiert werden, aber wie alle neuen Strukturen muss sie im Gleichgewicht mit den bestehenden Strukturen entwickelt werden und kann nicht damit erreicht werden, dass das ganze Gefüge der Gesellschaft zerbrochen wird.

Interessant zu beobachten sind an beiden Seiten:

Die Klimaeiferer malen zur Rechtfertigung das Bild einer untergehenden Welt an die Wand, in der Wetterkatastrophen für den Tod vieler Menschen sorgen werden. Und so stellen die Warner vor diesen Eiferern genauso das Bild von vielen Toten, hier durch Hunger, da die Gesellschaft in Chaos und Gewalt versinken wird, wenn die tragenden Strukturen wegbrechen.

Bleibt die Frage, wie schnell es denn gehen darf, einen Wandel herzuleiten, ohne dass gleich das Chaos ausbricht. Manche tönen zudem, dass dieser allesfressende Kapitalismus, der als Ursache für den Klimawandel ausgemacht ist, gar nicht von reformierbar sei. Also kommen wir gar nicht um das Chaos umhin, auf das ja auch die Macher der Neuen Weltordnung spekulieren?: Denn nur aus dem Chaos kann eine neue Ordnung entstehen, das Bild des Phönix aus der Asche vor Augen …

  1. E. Duberr
    November 20, 2019 um 12:42 pm

    @ ELA

    Achtung Verschwörungstheorie .

    Mit dem Massenschlachten von Tieren berührst Du eine unglaublich ekelhafte Erscheinung unserer perversen Zivilisation und wenn Du hier weiter suchst , wirst Du feststellen , dass es okkulte , mächtige Kreise gibt , die in ihrem OPFERWAHN ständig diese grausigen RITEN veranstalten müssen , ohne dass ihnen jemand Einhalt gebietet .
    Um diesen Opferwahn durchführen zu können , werden Tierseuchen verursacht , und ganze Landstriche von Rindern „gesäubert“ , nur um diese ganz offen in Rauch aufsteigen zu lassen.. Alles um ihrem satanischen Meister zu gefallen .

    • Ela
      November 20, 2019 um 4:12 pm

      Bin leider schon durch damit. War in den Tagesenergien mit Jo Conrad und dem anderen Herrn Thema. Sieht nicht gut aus. Solange alles so bleibt, und sich nichts ändert.

      Stimmt genauso, wie Du es beschreibst. Opferwahn. Genau wie in der Bibel. Diese Altäre und die Opferungen. Bis hin zu den Jungfrauen. Ist doch ein und dasselbe?

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