Startseite > Erkenntnis, Gesellschaft > Inspirierende Analyse der allegorischen Erzählung ‚Die Matrix‘

Inspirierende Analyse der allegorischen Erzählung ‚Die Matrix‘

… wir werden in dieses System hinein geboren und geben den ‚Maschinen‘ vom ersten Tag unseres Lebens unsere Energie …

… wir sind Kinder der Matrix, und deshalb haben wir die Alternative dazu nie kennen gelernt. Und Morpheus selbst gibt uns die Antwort darauf, was die Matrix allegorisch ist: Kontrolle! Und das ist das System, in dem wir leben …

… ein totalitärer Polizeistaat, der davon lebt, dass wir in einer vollkommen illusorischen Gedankenwelt gefangen sind. Die Matrix ist eine Traumwelt, um uns unter Kontrolle zu halten, und uns zu dem zu machen was, Morpheus in der Hand hält …

… eine Batterie. Durch unseren Konsens sind wir wie Treibstoff für die Psychopathen. Wenn wir es genauer definieren, ist die Matrix nicht nur Kontrolle, es ist Gedankenkontrolle, die effektivste Form der Kontrolle…

Meiner jüngsten Tochter und mir haben die drei Filme der Trilogie ‚Die Matrix‘ sehr gefallen, und mir war sofort klar, worauf die Macher hindeuten wollten. Der Autor des obigen Texts und dem Video, das ich hier wieder ins Regal stellen möchte, geht auf viele Details des Films ein, besonders auch auf den Schluss, der aufzeigt, wie wir aus dieser Matrix heraus gelangen können. Viel Spaß beim Schauen, auch wenn es mit über 2 Stunden viel Stoff ist:

Kategorien:Erkenntnis, Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. Martin Bartonitz
    November 9, 2019 um 7:10 pm

    Und gerne noch zur Vertiefung, was die Gedankenkontrolle angeht:

    1. Via Musikindustrie

    1. Via Filmindustrie

  2. November 9, 2019 um 7:12 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  3. muktananda13
    November 9, 2019 um 8:53 pm

    Das stimmt, jedoch ist äußerst destruktiv, die Aufmerksamkeit oft drauf zu richten.
    Die Zukunft der Menschheit wird eine goldene sein, jedoch soll sie erst sähen.

  4. muktananda13
    November 9, 2019 um 8:56 pm

    Das Gold aus der Hand sollte man nicht für die Steine aus der Vitrine austauschen.

  5. muktananda13
    November 9, 2019 um 9:00 pm

    Wer auf sein Hörz täglich hört, ist stets umgeben von Musik.

  6. muktananda13
    November 9, 2019 um 9:01 pm

    Wenn die Gedanken tanzen, dauert nicht lange, bis auch die Ohren sie hören.

  7. muktananda13
    November 9, 2019 um 9:06 pm

    Wie du denkst, so fühlst du; und wie du fühlst, so denkst du.
    Und gleich danach wirst du leben, wie du denkst und fühlst.

    Achte auf deine Gedanken, denn sie werden zu Worten. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Taten.Und achte auf deine Taten, denn sie wirst du immer wiegen.

  8. muktananda13
    November 9, 2019 um 9:36 pm

    Wenn das Denken duelliert, hütte dich davor, auch körperlich zu duellieren!
    Doch manchmal, ist das ebenso unausweichlich…

  9. muktananda13
    November 9, 2019 um 9:38 pm

    All der Kosmos ist die Matrix, samt das, was du „ich“ nennst.

  10. muktananda13
    November 9, 2019 um 9:43 pm

    Die Wirklichkeit läßt das Erlebte als Allegorie erscheinen.

  11. muktananda13
    November 9, 2019 um 9:48 pm

    Hallo!
    Lieber öfters Witze als oft Lebenshitze.

    Oder? :-))

  12. Ela
    November 10, 2019 um 10:31 am

    @ Muktan

    wem machst Du hier Konkurrenz? 🙂
    Erst muss einmal e r k a n n t werden, w a s ist.
    Erst d a n n geht es an die Witze ohne Hitze.
    Findest Du nicht auch?
    Taten sind es, die direkt herausführen aus diesem Theater.

    Ganz großes Kino.
    Das ist es doch.
    Jeder denkt, alles sei echt.
    Wir nehmen dieses ganz große Kino viel zu ernst.
    Da finde ich, hat Martin recht, wenn er direkt anspricht,
    w a s los ist. Wie es inszeniert wird. Wir werden einfach
    auf die Bühne gestellt und aus den Fakten heraus, aus
    den Requisiten, den anderen Darstellern, müssen wir
    uns anpassen und werden mitgerissen.

    Da ist es der erste Schritt, das zu erkennen.
    Dann können Wege gefunden werden, Türen,
    Auswege. Ich denke, das ist alles schon gefunden!

    Es braucht Mut, hinauszutreten in die echte Welt.
    Niemand weiß, was uns außerhalb des großen Theaters
    erwartet! Immer noch gaukeln an jeder Ecke diese
    falschen Fratzen in Form von Konsum. Volle Geschäfte.
    Das Allermeiste ist unbrauchbarer Müll! Dann der Lärm.
    Überall Lärm. Auch die Mitspieler brüllen allenthalben
    und bemerken es nicht einmal. Wenn selbst nicht
    gebrüllt wird, dann brüllt mindestens ein, wenn nicht
    mehrere Geräte. Brummtöne. Automatische, elektronische
    Brummtonerzeuger. Heizungen. Kraftwerke. Umspannwerke.

    Alles für unseren „Luxus“ !

    Wo ist unser Luxus? Wir dürfen nicht mal unsere Kinder selbst
    betreuen!

    Sollte eines unserer Kinder sterben, heißt es:
    „Die Leiche gehört dem Staat.“
    Und keiner denkt darüber nach, was das heißt!
    Es i s t eben so.
    WARUM?

    Warum ist der Esel dumm?

    Genau hier hat die Frage einen Haken.
    Der Esel ist ein äußerst gescheites, kluges Tier.
    Eine morsche Brücke betritt er nicht.

    Also? Wir müssen die r i c h t i g e n Fragen stellen.
    Sonst fragen wir stets an den Fakten vorbei.
    Wir machen das, weil wir es nicht besser wissen.
    Doch auch hier gibt es einen Ausweg.
    Martin hilft.

    Muktan will Witze ohne Hitze.
    Auch recht.

    Auf in die echte Realität, ohne Grenzen.

    Heute ist ein herrlicher Tag.
    Wunderbare Dinge werden mir geschehen.
    Genau dies wünsche ich Euch allen, Ela 🙂

  13. tula
    November 10, 2019 um 12:04 pm

    Osho Diskurs

    Folge deinem eigenen Licht

    Osho zu einem Sutra aus der Diskursreihe „The Art Of Dying“:

    Als Rabbi Birnham im Sterben lag, brach seine Frau in Tränen aus. Er sagte: „Wozu weinst du? Habe ich nicht mein ganzes Leben lang gelernt, wie man stirbt?“

    Gnade ist nicht etwas, das mal geschieht und mal nicht geschieht; Gnade ist ein Dauerzustand. Sie ist das eigentliche Wesen der Existenz. Die Existenz ist voller Sein ganzes Leben war nur eine Vorbereitung gewesen – und zwar darauf, die Geheimnisse des Sterbens zu lernen. Alle Religionen sind nichts weiter als die Wissenschaft – oder die Kunst – euch beizubringen, wie man stirbt. Und die einzige Möglichkeit euch beizubringen, wie man stirbt, besteht darin, euch beizubringen, wie man lebt. Beides ist nicht zu trennen. Wer weiß, was richtiges Leben heißt, weiß auch, was richtiges Sterben heißt.
    Das Erste oder Wesentliche ist also: Wie soll man leben?
    Lasst mich dazu ein paar Dinge sagen. Zunächst: Dein Leben ist deines, es gehört keinem anderen. Erlaube dir also nicht, dich von anderen beherrschen zu lassen, dir von anderen Vorschriften machen zu lassen, sonst übt ihr Verrat am Leben. Wenn ihr euch anderen unterwerft – sei es euren Eltern, eurer Gesellschaft, eurem Erziehungssystem … euren Politikern, euren Priestern, egal wem: Sobald ihr euch unterwerft, verfehlt ihr euer Leben. Denn die Unterwerfung kommt von außen und das Leben ist in euch. Sie begegnen sich nie.
    Damit will ich nicht sagen, dass ihr zu allem und jedem Nein sagen sollt. Auch das führt nicht weiter. Es gibt zweierlei Menschentypen. Einerseits den gehorsamen Typ, bereit, sich allen und jedem zu unterwerfen. In denen wohnt keine unabhängige Seele; sie sind unreif, kindisch, immer auf der Suche nach einer Vaterfigur, nach jemandem, der ihnen sagt, was sie zu tun haben und was sie nicht dürfen. Sie sind unfähig, ihrem eigenen Wesen zu vertrauen. Diese Leute bilden die Mehrheit der Menschheit, die Massen.
    Und andererseits gibt es deren Gegenteil, eine winzige Minderheit, die die Gesellschaft ablehnen, die die Werte der Gesellschaft ablehnen. Sie halten sich für Rebellen – sind aber keine, sondern nur Reaktionäre. Denn egal, ob man auf die Gesellschaft hört oder sie ablehnt, so oder so gibt die Gesellschaft den Ausschlag, wird man von der Gesellschaft beherrscht.

    Folgende Anekdote:
    Mulla Nasrudin ist nach langer Abwesenheit wieder daheim – mit einem langen Bart! Seine Freunde zogen ihn natürlich deswegen auf und fragten ihn, wo er den Pelz herhabe. Der bärtige Mulla fing an, sich mit deutlichen Worten über das Ding zu beschweren und seinen Bart zu verfluchen. Erstaunt fragten ihn seine Freunde, wieso er denn den Bart behalte, wenn er ihn nicht ausstehen könne. „Ich hasse das verdammte Ding!“, beteuerte ihnen der Mulla. „Wenn du ihn hasst, warum rasierst du ihn nicht ab und wirst ihn los?“, fragte einer der Freunde.
    Da leuchtete es in seinen Augen teuflisch auf, als er antwortete: „Weil meine Frau ihn ebenfalls hasst!“

    Aber das macht einen nicht frei. Die Hippies, die Yippies und andere, das sind keine echten Rebellen, sondern Reaktionäre. Sie haben gegen die Gesellschaft reagiert. Die einen sind gehorsam, die anderen sind ungehorsam, aber der Herrschaftssitz ist derselbe. Die einen gehorchen, die anderen tun es nicht, aber niemand beachtet seine eigene Seele.
    Ein wahrhaft rebellischer Mensch ist einer, der weder für die Gesellschaft noch gegen sie ist, der sein Leben einfach nur nach seinem eigenen Licht richtet. Ob er gegen die Gesellschaft verstößt oder zu ihr hält, spielt überhaupt keine Rolle, ist unerheblich. Manchmal stimmt er der Gesellschaft zu, manchmal nicht, aber darum geht es ihm gar nicht. Er folgt seinem eigenen Licht, so klein es auch sein mag. Und ich sage nicht, dass er sich darauf etwas einbildet. Nein, er ist sehr demütig. Er weiß, dass sein Licht sehr klein ist, aber mehr Licht hat er halt nicht. Er ist nicht knallhart, sondern sehr demütig. Er sagt: „Ich mag mich irren, aber bitte erlaubt mir, mich auf meine Art zu irren.“
    Denn nur so lernt man. Das ist die einzige Möglichkeit zu lernen: Fehler zu machen. Seinem eigenen Licht zu folgen, ist die einzige Möglichkeit zu wachsen und reif zu werden. Wenn du dich ständig nach jemandem richtest, spielt es keine Rolle, ob du gehorchst oder nicht. Wenn du dich ständig nach jemandem richtest, der dir befiehlt oder verbietet, wirst du niemals erkennen können, was dein Leben ausmacht. Es muss gelebt werden, und du musst deinem eigenen winzigen Licht folgen.
    Es ist nicht immer klar, was zu tun ist. Du bist sehr verwirrt. Lass es so sein. Aber suche nach einem Ausweg aus deiner Verwirrung. Es ist sehr billig und leicht, auf andere zu hören, denn sie können dich mit toten Dogmen abfertigen, dich auf die Zehn Gebote verweisen: „Mach dies – das darfst du nicht!“
    Und sie pochen auf ihre Gebote. Um Gewissheit aber geht es nicht; es geht um Verstehen. Wer Gewissheit sucht, wird irgendwem in die Falle gehen. Seid nicht auf Gewissheit aus, sondern auf Verständnis. Gewissheit kannst du billig erwerben, jeder kann sie dir geben. Aber unterm Strich bist du dann der Verlierer. Du hast dein Leben verloren, nur um sicher und gewiss zu bleiben, auch wenn das Leben selber ungewiss ist, keine Sicherheit bietet. Leben heißt Unsicherheit. Jeder Augenblick bringt eine Wendung in noch mehr Unsicherheit. Es ist ein Glücksspiel: Man weiß nie, was als Nächstes kommt. Aber gerade das ist das Schöne. Wäre es vorhersagbar, das Leben wäre nicht lebenswert. Wenn alles so wäre, wie du es gern hättest, und alles gewiss wäre, wärst du kein Mensch mehr, sondern eine Maschine. Nur bei Maschinen ist alles sicher und gewiss.
    Der Mensch lebt in Freiheit. Freiheit braucht Unsicherheit und Ungewissheit. Ein wahrhaft intelligenter Mensch ist immer zögerlich, weil er sich auf kein Dogma verlassen kann, sich nicht festhalten kann. Er muss hinschauen und antworten.
    Lao Tse sagt: „Ich bin zögerlich und so muss ich hellwach durchs Leben gehen, da ich nicht weiß, was geschehen wird. Und ich habe kein Prinzip zu befolgen. Ich muss jeden Moment entscheiden. Ich entscheide niemals im Voraus. Ich muss aus dem Moment heraus entscheiden!“
    Dann muss man sich ganz darauf einlassen. Das versteht man unter Verantwortung: Verantwortung ist kein Muss, Verantwortung ist keine Pflicht – sondern die Fähigkeit, sich auf etwas einzulassen. Wer wissen will, was das Leben ist, muss sich auf es einlassen. Das aber fehlt. Jahrhunderte der Abrichtung haben euch fast schon zu Maschinen gemacht. Ihr habt euer Menschsein verloren, ihr habt es für Sicherheit verkauft. Ihr lebt sicher und bequem und alles wurde von anderen geplant. Und sie haben alles festgelegt, sie haben alles vermessen. Was ein völliger Quatsch ist, da man das Leben nicht messen kann – es ist unermesslich. Und eine Landkarte ist nicht möglich, da das Leben ständig im Fluss ist. Alles verändert sich immerzu. Nichts ist von Dauer, außer der Veränderung. Heraklit sagt: „Du kannst nicht zwei Mal in denselben Fluss steigen.“
    Und im Leben läuft alles im Zickzack. Das Leben hat keine Eisenbahnschienen. Nein, es verläuft nicht auf Schienen. Und das ist das Schöne an ihm, das macht seinen Glanz, seine Poesie, seine Musik aus – dass es immerzu eine Überraschung ist.
    Wenn du nach Sicherheit, Gewissheit suchst, machst du deine Augen zu. Und wen nichts mehr überraschen kann, der wird seine Fähigkeit zu staunen verlieren. Wer die erst einmal verliert, hat seine Religion verloren. Religion ist das Tor eures staunenden Herzens. Religion ist die Empfänglichkeit für das Mysterium, das uns umgibt.

    ….

    Der vollständige Text kann in der Printausgabe gelesen werden.

  14. muktananda13
    November 10, 2019 um 5:58 pm

    Hallo Ella!

    Muktan will nicht unbedingt Witze ohne Hitze, dies ist aber viel angenehmer als umgekehrt, findest du nicht?
    In der Hitze des Lebens will jeder abkühlung, bloß erkennt kaum jemand, dass es nur ein kosmisches Theaterstück ist.
    Ja, jeder nimmt das Leben sehr, sehr ernst-als wäre es absolut wahr!!! Ha, ha, ha! Dabei ist es nur ein Hologram ohne Diagram. Doch wer versteht das, wenn er oder sie`s nicht wahrnimmt?
    Du stellst die Tat höher als die Erkenntnis. Doch nutzen auch die wertvollsten Taten einem Wesen, wenn es sich und alles nicht erkennt?
    Wahrhaftig!! Nichts steht höher als die Selbsterkenntnis. Nichts. Alles außer der Erkenntnis wird von der Vergänglichkeit verschlungen.

    Was nutzt die Heldentat dem armen Helden, wenn die Zeit sein Heldentum staub werden läßt?Auch die größte Heldentat ist nichts, verglichen mit der Erkenntnis dessen,was jenseits davon ist.

    Ein Tropfen Liebe wiegt mehr als ein Berg voller guten Taten.
    Ein Tropfen Erkenntnis wiegt mehr sogar als ein See von Liebe.

    Auch die beste, ja heiligste Tat, wenn blind geführt, voller überzeugung als „jemand“, als ein Ego, bindet nur erneut an Zeit und Raum durch die Wiedergeburt, da es an Selbsterkenntnis fehlte.
    Wer das versteht, hat das Meiste ja verstanden, auch wenn es immer noch an Selbsterkenntnis fehlt.

  15. Martin Bartonitz
    November 10, 2019 um 10:04 pm

  16. Ela
    November 10, 2019 um 10:06 pm

    @ Muktan

    Du machst mir echt Spaß. Ich denke, das Eine geht nicht ohne das Andere. Einer, der keine Liebe in sich hat, begeht doch keine gute Tat ?!

    Erkenntnis allein ist noch nichts.
    Zur Erkenntnis muss die Tat erfolgen.

    Stell Dir vor, alle Erkennen. Doch dann ist nichts weiter als Starre.
    Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen…..
    Es gibt genug Menschen, die das echt leben. Ich kenne welche.
    Sind gute Menschen. Tun das, was zu tun ist. Denken auch nicht
    weiter darüber nach und wollen nicht mal Dank.

    Ich zähle diese Menschen jetzt nicht auf.
    Doch mindestens einen von denen kennst Du, Muktan.

    Ein See voller Liebe ist mehr als Erkenntnis ohne Tat.
    Erkenntnis ohne die Kraft, zu saufen aufzuhören.
    Erkenntnis ohne die Liebe, zu sagen: „Du hast schöne Augen.“
    Erkenntnis ohne die Liebe, Fragen zu beantworten.
    Erkenntnis ohne die Liebe, zu sagen: „Ich brauche dich.“

    Ich denke, Erkenntnis und Erleuchtung werden heillos
    überbewertet. Ich wette mit Dir, dass Du einen Erleuchteten,
    der vor Dir steht, nicht erkennen würdest.

    Dein Kommentar hat mich sehr gefreut und auch erheitert.
    Bitte sei nicht böse, wenn ich trotzdem alles so schreibe,
    wie ich es denke. Ein Blinder im Geiste kann intuitiv das
    Bessere tun, als ein Erkennender in seinem angestrengten
    Erkennen und krampfhaften Nachdenken, was jetzt zu tun
    sein könnte. Ich hatte es mit Genies zu tun. Von der Nähe…….
    Mehr willst Du nicht wissen, glaube mir…

    Alles Liebe, Ela

  17. Martin Bartonitz
    November 10, 2019 um 10:43 pm

    Weil es so schön passt:

    In ihrem Wesenskern und in ihrer Funktionslogik sind Demokratie und real existierender Kapitalismus in fundamentaler Weise unverträglich miteinander. Die kapitalistische Eigentumsordnung verpflichtet alle, die über kein eigenes Kapital verfügen, für fremdes Eigentum zu arbeiten, und überführt damit Arbeit in Lohnarbeit. Arbeit im Kapitalismus bedeutet also Unterwerfung unter die Verwertungsbedingungen des Akkumulationsprozesses und damit unter die Machtverhältnisse, die eine Minderheit von Besitzenden über eine Mehrheit von Nichtbesitzenden ausübt. Der Kapitalismus ist also darauf angewiesen, die Minderheit der Besitzenden strikt vor den Veränderungswünschen der Mehrheit zu schützen. Daher kann er auch aus sich heraus sich niemals eine demokratische Legitimation verschaffen. Das ist eine Binsenwahrheit der politischen Wissenschaften. Schon Aristoteles lehnte die Demokratie ab, weil sie die Möglichkeit beinhaltet, dass „die Armen, weil sie die Mehrheit bildeten, das Vermögen der Reichen unter sich teilten“, was Aristoteles als Unrecht ansah.

    Fundstelle: Die verhinderte Demokratie

    Nach der Wiedervereinigung eroberten die Sieger die Deutungshoheit und vereitelten so die historische Chance eines wirklichen Neubeginns.

  18. Ela
    November 11, 2019 um 9:28 am

    @ Muktan

    So wie Du das beschreibst, könnte das Erkennen und das Weglassen des Egos zur Ideologie verkommen. Ich bin überzeugt davon, und es wurde schon mehrfach von Fachleuten kolportiert, dass das Weglassen des Egos direkt in willenlose Apathie führt und Derjenige geht direkt in die Psychiatrie.

    Die Eso-Szene entstand ja nicht von ungefähr. Sie ist ein gelenktes Instrument, das uns willenlos machen soll, vor allem dem gegenüber, was da im Außen schwappt und unser Leben vergiftet. Es wurde schon vor vielen Jahren am Buddhismus kritisiert, dass er zu stoisch sei. Wir sind Menschen und brauchen einander. Ohne soziales Umfeld kein Glück. Die Philosophen zählen Freunde zu anderen Faktoren, die Glück ermöglichen. In Interaktion mit anderen Menschen kannst Du nicht immer nur nachgeben. Das würde lasch herüberkommen und Jeder könnte alles mit Dir machen. Sicher handhabst Du das nicht so. Es müssen sich die Energien in der Waage halten, um Liebe zum Ausdruck kommen zu ermöglichen.

    Aufmerksamkeit und Bewusstheit in jeder Situation bei voller Entspanntheit, jederzeit bereit zur Aktion, im eigenen Leben. Das braucht auch Ego. Warum nicht?

    Dabei geht es doch lediglich um Lastigkeiten. Dazu gehört der Weg der Mitte. Gehe ich stark in eine Richtung, dann bin ich entweder Egozentriker oder ich bin Eso-lastig, oder ich bin willenlos, und so fort…. Jedes Extrem schadet uns Menschen, während die ständige Bewegung und das ständige Austarieren uns stärkt und weiterbringt.

    Machst Du genug Bewegung, Muktan? Isst Du vernünftig? Je weniger der Mensch sich bewegt, desto theoretischer wird er. Er verliert den Bezug zur Erdung. Zur Schwer k r a f t. Das wirkt dann abgehoben und losgelöst von der Realität, von der Erde. Immerhin sind wir Erdlinge! Das sollte schon erkennbar sein.

    Gibt es bei Dir in der Nähe ein Gewässer? Dann steig doch barfuß etwas am Ufer herum. Jeden Morgen. Handtuch mit zum Füße abtrocknen. Ein Erlebnis der Sonderklasse. Kostenlos. Na? Abenteuerlust?

    (Und ja, man lehrt, was man selbst lernen muss…. ich gehe selbst jeden Morgen barfuß im Gras… )

    Alles Liebe, Ela 🙂

  19. Ela
    November 12, 2019 um 10:00 am

    Es beginnt
    Ich spüre es.
    Es gibt Menschen um mich, die überlegen, wie der Weg zueinander geht, inmitten der Möglichkeiten, auf etwas, das scheinbaren, hohen Wert hat, teilweise zu verzichten. Das ist Reife. Wer kann das im Ernstfall schon?

    Ich staune und meine Hochachtung wächst. Es geht um junge Menschen. Ich bin mitten drin. Wow. Ist das schön.

    • tula
      November 12, 2019 um 1:09 pm

      Wer kann das im Ernstfall schon? Natürlich Alle, auch im Nicht-Ernstfall. 🙂

  20. tula
    November 13, 2019 um 6:06 pm

    Am 12.11.2019 veröffentlicht

    Der wesentliche Grund, warum die meisten Menschen nicht von Natur aus spirituell sind, liegt in den Identifikationen, die sie annehmen und die sie nicht bei Bedarf ablegen können. Sadhguru schenkt uns einen einfachen, täglichen Prozess, um dies zu tun.

  21. Ela
    November 13, 2019 um 8:22 pm

    @ Tula

    Wenn ich in den Spiegel sehe –
    sehe ich einen ernsten Spaß.
    Keinen Ernstfall.
    Auch keinen Guru.

    Wenn ich aus dem Fenster sehe,
    dann sehe ich tatsächlich die Flocken fallen.
    Unschuldige, weiße Flocken.

    Morgens ging ich barfuß in der weißen Pracht.
    Ich dache immer, ich kann das nicht.
    Es sei zu kalt.

    Es ist direkt angenehm, wirklich nachahmenswert.
    Nur für mutige, aufgeweckte Neugierige.

    Im Übrigen denke ich über etwas nach.
    Kann länger dauern.
    Ist nicht sicher, dass etwas dabei raus kommt.

    Schönen Abend in die Runde… 🙂

    Ach ja, spiritueller Erfolg ist nicht nachweisbar.
    Wie will ich beweisen, dass ich Spiri Erfolg habe?

    • tula
      November 13, 2019 um 9:58 pm

      Was ist spiritueller Erfolg?

  22. Gerd Zimmermann
    November 15, 2019 um 4:02 pm

    Spiritualität, was ist das ?
    Es ist etwas transzentales.
    Transzentales ist die Metapher, Immaterielles mit Materie zu verbinden.
    Der Guru redet um Dinge, Verbindungen, um die er nicht weiss.

    Kant.Immanuel Kant

    Kritik der reinen Vernunft S. 196

    Dagegen bin ich mir meiner selbst in meiner transzendentalen Synthesis der Mannigfaltigkeit der Vorstellungen überhaupt, mithin
    in der synthetischen ursprünglichen Einheit der Apperzeption, bewusst, nicht wie ich mir erscheine, noch wie ich an mir selbst bin,
    sondern nur dass ich bin. Diese Vorstellung ist ein Denken, nicht ein Anschauen. Da nun zum Erkenntnis unserer selbst, ausser der Handlung des Denkens, die das Mannigfaltige einer jeden möglichen
    Anschauung zur Einheit der Apperzeption bringt, noch eine bestimmte
    Art der Anschauung, dadurch diese Mannigfaltigkeit gegeben wird, erforderlich ist, so ist zwar mein eigenes Dasein nicht Erscheinung
    (vielweniger blosser Schein), aber die Bestimmung meines Daseins kann nur der Form des inneren Sinnes gemäß nach der besonderen
    Art, wie das Mannigfaltige, das ich verbinde, in der Inneren Anschauung gegebenen wird, geschehen, und ich habe also demnach keine Erkenntnis von mir wie ich bin, sondern bloss wie ich mir selbst erscheine. Das Bewusstsein seiner selbst ist also noch lange nicht ein Erkenntnis seiner selbst, ungeachtet aller Kategorien,
    welche das Denken eines Objektes überhaupt durch Verbindung
    das Mannigfaltigen in einer Apperzeption ausmachen.
    So wird zum Erkenntnisse einen von mir verschiedenen Objekts, ausser dem Denken eines Objektes überhaupt (in der Kategorie), ich doch nach einer Anschauung bedarf, dadurch ich jenen allgemeinen
    Begriff bestimme, so bedarf ich auch zum Erkenntnisse meiner selbst
    ausser dem Bewusstsein, oder ausser dem, dass ich mich denke, hoch einer Anschauung des Mannigfaltigen in mir, wodurch ich diesen
    Gedanken bestimme, und ich existiere als Intelligenz, die sich lediglich ihres Verbindungsvermögens bewusst ist, in Ansehung des
    Mannigfaltigen aber, das sie verbinden soll, einer einschränkenden
    Bedingungen, die sie den inneren Sinn nennt, unterworfen jene
    Verbindung nur nach Zeitverhältnisen, welche ganz ausserhalb den eigentlichen Verstandesbegriffen liegen, anschaulich machen, und ich
    daher selbst doch nur erkennen kann, wie sie, in Absicht auf eine
    Anschauung (die nicht intellektuell und durch den Verstand selbst
    gegeben sein kann), ihr selbst, bloss erscheint, nicht wie sie sich erkennen würde, wenn ihre Anschauung intellektuell wäre.

    Kommentar: BEWUSSTSEIN ist wissenschaftlich nicht definiert.
    Alle Wissenschaft beruht auf empirischer Beobachtung. Auf
    Sinnlichkeit. BEWUSSTSEIN ist Sinnlichkeit, aber die Sinne sind
    kein BEWUSSTSEIN, denn die Sinne haben kein Wissen. Sie nehmen das Universum nur wahr. Hierin liegt die Tanszendenz zwischen Denken und Wahrnemung. Raum und Zeit sind transzendentale Verbindungen zwischen immateriellen BEWUSSTSEIN und materialisten Möglichkeiten der Sinneswahrnehmung.
    Materie, bevor sie erscheint, muss gedacht werden.
    Das Denken geht der Materie voraus.
    Um Materie wahrnehmen zu können, bedarf es der Sinneswahrnehmung von Materie. Also sind die Sinnlichkeit der
    Wahrnehmung der Materie und dem Immateriellen BEWUSSTSEIN
    die Transzendenz im Bewusstsein selbst.
    Nicht die Materie entwickelt ein Bewusstsein, Materie erscheint im
    BEWUSSTSEIN und wird und kann einzig elektrisch wahrgenommen.

    Wie das funktioniert kann man herausfinden.
    Die elektrische Sinneswahrnehmung von Materie.

    Hinweisschilder gibt es genug.
    Platon das nicht-seiende Eine. (BEWUSSTSEIN)
    BEWUSSTSEIN ist immateriell und schafft die Illusion von Materie.
    Was für eine Intelligenz.
    Meister Eckhart, lassen wir das.
    Jesus, Ich und mein Vater sind Eins.
    Er sagt, ich bin im Bewusstsein. Nicht das Bewusstsein in mir, wie Kant es deutlich zum Ausdruck bringt.
    Wer hören kann der höre. Wer sehen kann der sehe.
    BEWUSSTSEIN ist weder hörbar noch sichtbar.
    Man kann aber darum wissen.
    Albert Einstein: Gott würfelt nicht.
    Das heißt, das Universum existiert im Bewusstsein.
    Max Planck: Es gibt keine Materie.
    Woher soll Materie auch kommen?
    BEWUSSTSEIN kann keine Materie produzieren.
    Tesla, lassen wir das, zu elektrisch sein Wissen. Fast 800 Patente.
    Schauberger, Naturbursche, gefällt mir auch. Die Forellentubine.
    Der Naturforscher Schauberger entwickelte die deutsche Flugscheibe.
    Wieso war Hitler der Führer der Deutschen? Schauberger ist ein Österreicher. Stand die Wiege der Menschheit in Österreich ???

    Wissenschaft und Gott, bemühe dich selbst. Sorry, GOTT ist BEWUSSTSEIN. Ohne Wahrnehmung existiert kein Universum.
    Das musst du nicht wissen.

    Denke nicht darüber nach.

    Ich richte mich an die Professoren der Philosophie.
    Die Wissenschaft hat Schwarze Löcher zu erforschen.
    Ihr Philosophen, was war zuerst, das Huhn oder das Ei.
    Das Ei ist das Huhn.
    Ist da noch nie ein Professor darauf gekommen ???
    Die Materie erscheint im Bewusstsein und nicht
    das Bewusstsein erscheint im Universum, der bewegten Materie.

    Dafür hast du 24 Semester studiert, um nichts zu wissen.
    Ich weiss das ich nichts weiss.

    Der Mensch versucht seine Sinne zu befriedigen.
    Woher diese Sinneswahrnehmung kommt, aus dem Immateriellen BEWUSSTSEIN erkennt ein Mensch unter Mrd.

    Erhebe dich über deine Sinne.
    Sei ICH in deinem Wissen.

    Alles Wissen ist gewusst. Im Bewusstsein.
    Wissen wird einzig gedacht.
    Ein immaterielles Bewusstsein kann keine Materie produzieren.
    Deine elektrische Sinneswahrnehmung täuscht dich.
    Und das ist gut so. Die Kaffetasse in deiner Hand wird elektrisch wahrgenommen, wie dein Fernsehprogramm. Ton und BILD WERDEN auf elektrischen Wege in Bewegung gesetzt.
    Energie bewegt sich aber nicht, sie scheint sich zu bewegen.
    Sekundärenergie bewegt sich nicht, also Strom, es, der Strom ist eine
    Druckwelle. Wie im Pendelprinzip erklärt.

    Ein Guru ist wie ein unwissender Fährmann. Er will dich zum anderen Ufer
    bringen.
    In Unwissendheit das es im Bewusstsein weder ein Ufer noch einen Boden
    geben kann.
    Stelle dir das absolute Nichts vor, also reines Immaterielles Bewusstsein.
    Und dann denke darüber nach, wie BEWUSSTSEIN die Materie erschafft.
    Durch Denken und Wahrnemung, nicht durch Gurus. Die glauben etwas zu
    wissen. Glaube ist nicht Wissen.

    Die Wahrnehmung, die elektrische Sinneswahrnehmung kommt erst, wenn sie
    vom BEWUSSTSEIN gedacht wird.
    BEWUSSTSEIN steht also vor gedachter Sinneswahrnehmung.
    Gut, ich bin kein selbsternannter Guru, mir wird man nicht in das Bewusstsein
    folgen. Das war auch nie vorgesehen.
    Ob Nachtzug oder Pisser, es gibt keinen Zufall im Universum.
    Das Universum ist im Bewusstsein und nicht das Bewusstsein im Universum.

  23. Gerd Zimmermann
    November 15, 2019 um 7:33 pm

    Mädels,
    es liegt einzig in der Wahrnehmung.
    Teil Zwei

    Herr oder Frau Nobelpreistrâger/in

    Professor, Doktor, Doktor, Doktor der sonst etwas.
    Angenommen Max Planck hat Recht und nicht Einstein, es gibt keine Materie, anstatt Materie besitzt Energie, gedachte Materie kann keine
    Energie besitzen, Energie ist einzig im Bewusstsein zu finden, das
    sich im Bewusstsein manifestiert, nicht im Universum, der Materie,
    die erst gedacht werden muss um durch gedachte Sinneswahrnehmung elektrisch wahrgenommen werden zu können.

    Die Schöpfung ist einfach.
    In jeder Krabbelgruppe zu verstehen, bevor sie dem Menschen
    umerzogen wird.
    Mich gibt es nicht, mein EGO. Ich bin im Bewusstsein und es gibt
    nur ein Bewusstsein. Und ich exsitiere in diesem BEWUSSTSEIN.
    Als wahrgenommener Teil, als Professor Dr sonst etwas oder als
    hungerndes Kind in Afrika.
    Danach ist das Kind aus Afrika der Kaiser von China. Zumindest im
    BEWUSSTSEIN, im immateriellen Bewusstsein. Im Traum, sozusagen.
    Das Bewusstsein denkt und dem Menschen erscheint dieses Denken
    im Tagtraum. Durch Sinne wahrgenommen, oft schmerzhaft, aber
    dennoch im Traum. Immaterielles Bewusstsein kann keine Materie produzieren. Aber unser Sinne beeinflussen.
    Was ist eine Fata Morgana? Wie geht das ohne MATERIE ???
    Du bist noch nicht so weit.

    Eine Fata Morgana ist eine Spiegelung im Spiegel des Raumes.
    Wie entsteht ein Raum. Ein Weltraum, ein Hyperraum, wie entsteht ein
    BEWUSSTSEIN, ich folge Alice in den Karnickelbau. Dem weisen Hasen mit
    dem roten Faden.
    Der rote Faden ist unsichtbar. Unsere unsichtbare Nabelschnur. Zum
    Immateriellen BEWUSSTSEIN. Der heisse Draht ins Jenseits.

    Alles ist damit verbundenen. Ob bewusst oder unbewusst.
    Es gibt nur ein Bewusstsein.
    Die Urqulle des Universums. Ein UNIVERSUM urknallt nicht.
    Es setzt die Wahrnehmung voraus.
    Die Schöpfung ist einfach.
    Vor der Sinneswahrnehmung muss diese erst einmal gedacht werden.

    Nicht dein Ding, Bewußtsein, mach dir nichts draus.

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: