Startseite > Gesellschaft > Darüber, was wir vom Anarchismus die Organisation betreffend lernen können …

Darüber, was wir vom Anarchismus die Organisation betreffend lernen können …

Zur Information: Ich habe Neues zur Anarchie auf dem Blog des Vereins Forum agile Verwaltung, dessen Mitbegründer ich bin, geschrieben:

Agile Verwaltung

Schwieriges Thema. Wie anfangen? Für die Meisten von uns ist Anarchismus etwas sehr Negatives, Ablehnenswertes, kommen uns doch sofort die Medienbilder von Chaos und Gewalt vor das innere Auge, böse Anarchisten mitgetönt. So ist uns das, was die frühen Anarchisten an förderlichen Weltbildern entwickelten, nicht nur madig gemacht worden … Schotten dicht, wir brauchen uns darum keine Gedanken zu machen. Dabei ist es mehr als schade, dass wir hier einen blinden Flecken besitzen!

Ich beschäftige mich inzwischen seit einem Jahrzehnt, d.h. seit ich mich, getriggert durch die Finanzkriese 2008/2009, auf den Weg gemacht habe, alternative, zuträglichere Organisationsformen für Gesellschaften zu finden, auch mit dem, was uns die ersten Anarchisten Proudhon, Bakunin und Kropotkin, die sich noch anti-autoritäre Sozialisten nannten, über Organisation in die ‚unterdrückten‘ Geschichtsbücher geschrieben haben. Gut zusammen gefasst hat das Rudolf Rocker in seinem Artikel Anarchismus und Organisation :

Menschen, welche durch allgemeine Interessen verbunden sind, schaffen sich…

Ursprünglichen Post anzeigen 807 weitere Wörter

Kategorien:Gesellschaft
  1. E. Duberr
    Oktober 31, 2019 um 11:15 pm

    Die große Masse hat Angst vor dem Anarchismus , weil sie damit überfordert ist . Auch ist sie nicht intelligent genug für den Anarchismus . Der Einzelne müsste viel häufiger selbst denken. Selbs denken ist harte Arbeit , und wer will freiwillig mehr arbeiten . Die Anarchisten haben eine viel zu hohe Meinung von den Menschen . Sie selbst sind Perlen , die vor die Säue geworfen werden . Immer wieder , SCHADE !

  2. Fluß
    November 1, 2019 um 10:00 am

    Anarchie bedeutet ja nur, daß jemand das tut, was er/sie/es will.
    Beispiel Club of Rome (steht mitunter hinter FFF als Macher), heute bei Volle Kanne. So weit ist es schon, daß die Antifa im ZDF so salonfähig gemacht wird.

    Leute sind ja nur so erfolgreich, weil sie die Dinge kompliziert machen und hinterrücks. Also im Hintergrund laufen andere Dinge, im Vordergrund die Ablenkung.
    Ist schon beim Symbol Para-Graf sichtbar. Para heißt über und Graf ist eine Herrschaftsform. D.h. die Paragrafen stehen über dem Menschen.

    Heißt, die Regierungen sind selber Anarchien. Und diese brauchen für die Mobilmachung die Masse und Feindbilder, Thema Antifa und das faschistische Verhalten derer (und der Frage was faschistisch für jeden einzelnen bedeutet).

    Die Menschen kennen nur Gemeinschaft, also erschaffen die Regierungen Feind-Bilder. Nur durch sie erhalten sie die Horde Tiere am Leben, die für sie freiwillig arbeitet.

    Beim Klima geht es dem Club of Rome um den Strom, der jederzeit ausfallen kann durch Unwetter und Sonnen-Eruptionen. Das CO2 spielt da keine Rolle, denn es wird im Wasser (siehe Getränke) Kohlensäure, welche dem Trinken ja extra beigemengt wird.

    Es ist also ein Ablaßhandel gekoppelt mit der Unfähigkeit der Stromherstellung bzw. Strom-Sicherheit.

    Und es fängt im Himmel an, denn da sind die Satelliten, unten die Mobilfunkantennen.
    Der Mensch ist umgeben von Frequenzen und wird so krank.

    Die Industrie, da gehören Stiftungen auch mit rein als Geschäfte-Macher (Club of Rome, Antifa, FFF, graue Wölfe usw. werden ja alle finanziert) sind also Dater als Soll-Date-n.

    Die Occulten Dienste noch, wie die Stasi usw…, sind ja bekannt, machen die Menschen auch abhängig.

    Denn es geht ja um den Profit und den bekommen solche Anarchisten nicht, wenn Menschen eigenständig agieren können, kein Geld brauchen.
    Re-GEN at ION (re@iON) kann jeder selber machen, da alles Bewußtsein ist. Ist in Rußland schon lange bekannt.

  3. November 1, 2019 um 10:24 am

    E. Duberr: „Sie selbst sind Perlen , die vor die Säue geworfen werden“

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, zählst du die Anarchisten zu den Perlen und mich (und alle Anderen) zu den Säuen?

    Und zu welche der beiden Gruppen zählst du dich selbst?

    Irgendwo sagte ich es schon mal:
    Es genügt, sich in eine anarchistische Wohngemeinschaft einzuschreiben. Dort sind die Perlen unter sich und können der Welt beweisen, daß sie sich im Paradies befinden.

    Nach einem Jahr könnte sich die Gemeinschaft auf ein ganzes Dorf ausweiten – falls dann noch mehr als zwei Leite anwesend sind.

    Es geht um die Unterscheidung zwischen Wunsch und Wirklichkeit.

    Statt aufwändig an (toten) Ideen zu arbeiten, können wir – alternativ – die bestehenden Strukturen für alle Beteiligten verbessern.

    Zum Beispiel durch die Installation einer Echten (!) Bürgerbeteiligung: https://nirmalo.wordpress.com/category/buergerbeteiligung/

    Es gibt sie, so weit ich weiß, bisher nur selten und auf kommunaler Ebene.

    Einen schönen 😇 Feiertag,
    an dem sich die Katholiken
    ihrer Erleuchteten erfreuen,
    wünscht Nirmalo

    • Ela
      November 1, 2019 um 2:23 pm

      @ Nirmalo

      hättest Du verstanden, was ein Anarchist und Anarchie ist, weil Du Dich zeitintensiv hineingehängt und echt den Willen gehabt haben würdest, dieses Wort zu verstehen, dann würdest Du hier nicht so einen Topfen schreiben. Ohne Anarchie und Anarchisten, dort wo sie nicht mit Gesetzen und Verordnungen zerstört werden kann, können, konnten, wäre dieses System überhaupt schon in allerkleinste Elektronen aufgelöst worden.

      Anarchie ist so notwendig wie Infrastruktur für die Menschheit. Ohne Freiheit im Geist und im Tun vegetiert der Mensch. Kannst Du nachprüfen, was aus der Kultur des „fahrenden Volkes“ geworden ist. Traurig aber wahr.

      Sag mal, b i s t Du so taub, oder tust Du nur so?

  4. Ela
    November 1, 2019 um 10:56 am

    Inzwischen gibt es genügend Material hier im Blog, dass man annehmen könnte, diese Auslegungen über Anarchie und ihre Bedeutung könnten auch verstanden worden sein.

    „Tu was du willst soll sein das ganze Gesetz“ sagte Crowley, doch immer wieder wird versichert, auch er meinte nicht, einfach dahinzuleben, wie es einem passt.

    @ Nirmalo

    tote Ideen, hm? – vrs. „die bestehenden Strukturen für alle Beteiligten verbessern“ ?

    Du hältst das bestehende System für so gut und richtig, um es zu verbessern?

    Dieses System hat für Dich immer noch Geltung? Ist es so gut, dass es verbessert werden kann? Es ist wirklich unheimlich. – & – Wenn in der Bibel steht, dass Jesus die Perlen und die Säue strapaziert, dann wird der Spruch plötzlich gut. ? Ich denke nicht. Denn Säue sind einfach Tiere, und auch Jesus hat sie damit diskriminiert. Wenn wir schon dabei sind.

    Später mehr.

  5. Fluß
    November 1, 2019 um 11:29 am

    Bei der Re-GEN-er-at-ION geht es ums Einklinken ins kosmische, als kosmischer Bürger.
    Die Gene sind kosmisch (also somit auch die Dna (deutsch), Rna (englisch).

    Enzyme dieserGene (bzw. die aktivieren die Gene) können an und aus gestellt werden, also on und off. Und das geschieht beispielsweise über den Mobil-Funk. Letztens schaute eine Doku über Macroni an, da fiel der Groschen.
    Er erfand den Telegrafen. Also er simulierte das Gehirn mit den Nervenzellen. Anfangs hatte er noch einen lauten Mechanismus, aber auch er lernte, daß Kabel besser ist.

    Erst als ein Gesetz eingeführt wurde, daß Boote ab 50 Leuten übern Telegrafen kommunizieren sollten, wurde die Erfindung aus dem Konkurrenz-Denken herausgeholt.

    reGENer@iON bedeuted Genaktivierung, der Erbe-Bau-Plan wird wieder hergestellt. So können die Energie-Felder des Menschen wieder richtig arbeiten.

    5g ist kurzwellig und somit verseuchend, in dem Text wird aber das GEN-Thema nicht mit einbezogen, da ja, was nicht gesehen wird (kostenlose unsichtbare Übertragung) laut Text nicht schädlich sein kann. https://www.achgut.com/artikel/keine_angst_von_5g_netz

    Heißt ja auch smart. Langsames ranführen an den TOD.
    Daß Uran als tödliche Strahlung den Bauplan (ätherisches Doppel) angreift, wollen solche Schreiberlinge nicht sehen.
    Ärzte interessiert die Aura auch nicht. Nur die Roussen, die machens öfftentlich mit ihrer Psycho-Korrektut, ist mit bei der Psychologie-Ausbildung dabei.

    Auch so ein Beispiel der Anarchie: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/er-ist-wieder-da-clan-boss-miri-macht-den-deutschen-staat-laecherlich/

  6. E. Duberr
    November 1, 2019 um 11:49 am

    ZUGEGEBEN ,
    “ Perlen vor die Säue werfen “ ist ein schlimmes SPRACHBILD . Die Säue im Tierreich kann man nur bewundern . Sie sind unglaublich intelligent !
    Unsere Sprache wurde von der JÜDISCHEN/CHRISTLICHEN Mission total „VERSAUT“ ( auch so ein falsches Bild ). Deshalb will ich die Masse nicht mehr als Säue bezeichnen , sondern als BLÖDIANE ! Ich bitte alle Säue um Verzeihung !!!
    Es ist an der Zeit , dass wir unsere Sprache von solchen Bildern befreien .
    Nichtsdestotrotz , vom Anarchismus können wir viel lernen . Auch der Anarchismus befreit die Blödiane nicht von allen Pflichten .

  7. E. Duberr
    November 1, 2019 um 11:53 am

    ZUGEGEBEN,

    das Judeo-Christentum hat unsere Sprache total verdorben .

  8. November 1, 2019 um 12:33 pm

    Ich mache mir aber darüber Gedanken, was die (angeblich nur) früheren bösen Anarchisten so angestellt haben in Punkto Gewalt; habe ich doch darüber einen Link bekommen.
    Der Link handelt von den Gräueltaten der Anarchisten während der sogenannten spanischen Revolution.
    Es besteht für mich kein Grund, an der Authenzität der Beschreibung dieser Taten zu zweifeln. Ich muß sagen, seitdem ich das gelesen habe, bezeichne ich mich nicht mehr als Anarchist.
    Von wegen gewaltfrei! Das wäre ja auch ein Wunder gewesen.
    Ist doch die Sprache auch hier, schon voller Gewalt. Und über strukturelle Gewalt / Hierarchien regt sich, außer mir, schon lange keiner mehr auf.
    Außerdem sind wir nicht gleich. Oben steht was von „Vereinbarungen mit Menschen treffen die gleich sind“. Sowas gibt es nicht, und es ist illusionär, anzunehmen, daß es das je geben würde.

  9. Ela
    November 1, 2019 um 1:51 pm

    @ E. Duberr

    Wie immer sehr spannend und anregend. Stimme Dir völlig zu, was diese Sprachbilder und Implantate betrifft. Konnte mich selbst noch kaum davon lösen, Ließ mich jedoch anregen von Walter Probst und auf die Bibel bin ich imMo ziemlich sauer, weil sie einen netten Menschen, den ich kenne, total te verseuchen im Begriff ist. Leider kam ich zu spät, um maßgeblich mitzumischen. War – nein – nicht in der Kirche, eher auf dem Kartoffelacker, um die Ernte vor dem kalten Winter zu sichern.

    https://probstart.wordpress.com/about/essays/wort-implantate/

    Schweine sind welche von meinen Lieblingstieren. Auch hiezu gibt es wirklich ver rücktes zu lesen:

    https://www.xing.com/communities/posts/die-bedeutung-des-hausschweines-in-frueher-zeit-1003474458

    Na ja, Schweine können schon recht üblen Mist produzieren, deshalb diese Vergleiche von der Sauerei, denke ich…. Und wer inneren Reichtum hat, kann auch mal mit Perlen schmeißen….. 🙂 Vielleicht kommen diese ja auch mal irgendwo an… ?

    LG Ela

  10. Ela
    November 1, 2019 um 2:11 pm

    @ Teutoburgswaelder

    also wirklich. „die früheren bösen Anarchisten…“

    Ach, Schatzi, diese wurden doch nur so genannt!
    Wenn es die Faschisten nicht gewesen sein können,
    denn die sind ja die Guten, dann müssen es eben die
    Anarchisten gewesen sein! Ganz einfach.

    Ein Anarchist übt keine Gewalt aus. Weil er erkannt hat,
    dass jeder Mensch gleich wertvoll ist. Weil er erkannt
    hat, dass die Natur uns trägt. Weil er erkannt hat, dass
    auch Tiere wertvoll, schützenswert und einzigartig sind.
    Gleiche Augenhöhe ist des Anarchisten Leben.

    Sobald einer zuschlägt, hat er das nicht erkannt und ist
    kein Anarchist! Dann nennt er sich nur so! Aber die
    Faschisten und Antifaschisten, das sind bitte die Guten!
    Ist es so schwierig?

    Außerdem rege ich mich auch über Hierarchie auf.
    Sichtbare und unsichtbare Hierarchie.
    Vor allem aber Geldhierarchie,
    Autohierarchie,
    Berufshierarchie.
    Ganz schlimm: Schulhierarchie.
    Maßeinheithierarchie.
    temporäre Hierarchie

    Und überhaupt.

    • November 1, 2019 um 2:45 pm

      Daß du dich über Hierarchie aufregst, kann ich ja verstehen.

      Aber es waren Anarchisten in Spanien, bei der sogenannten „Revolution“. In trauter Zusammenarbeit mit den üblichen Verdächtigen: Kommunisten und Juden.

      • Ela
        November 1, 2019 um 6:30 pm

        Man kann sie Anarchisten nennen. Dem einen Anstrich geben, was da abging. Anarchie ist eine innere Haltung. Ein Anarchist macht keine Revolution. Wer auch immer die Akteure in Spanien waren. Sie werden jetzt Anarchisten genannt? Weil es so einfach ist, ihnen einfach einen Namen zu geben? Weil es so einfach ist, sie zu schulen, ihnen Geld zu geben, weil sie unzufrieden sind, weil sie keine Arbeit und keine Geld haben?

        Woher kommt der Name Isis?
        Was ist eine Farbrevolution?
        Woher kommen die Waffen?

        Als ich jung war, da wurde mir genau das von Anarchie gesagt:
        Sie erkennen keine Staatsform an, machen Krawall. Wurde Dir das auch so erzählt? Du kannst Anarchist sein und so friedlich leben wie Martin Bartonitz. Er ist gütig, lässt sich den Blog voll kopieren und freut sich, weil es nicht langweilig ist. Ein echter Anarchist? Höflich, korrekt, immer heiter, immer anschreibbar.

        Stimmt das so, Martin? Bitte verbessere mich, wenn ich schief liege. Danke.

        • Martin Bartonitz
          November 1, 2019 um 8:15 pm

          Ja, so hätte ich die Ideen und Haltung der Anarchisten in der Mitte des 19. Jahrhunderts gesehen.
          Wenn irgendwelche Greueltaten via Mainstream über die Anarchisten in Spanien erzählt werden, so in einem Frame, der diese in dem heute bekannten Licht erscheinen lässt.
          Sicher ist nicht alles Gold was glänzt, aber für mich hat ein Anarchist eine ähnliche Haltung wie Jesus. Vermutlich wurde er auch genau deswegen von den Herrschenden ans Kreuz genagelt … eine solche Haltung ist immanent den Herrschenden ein Greuel …

          • November 1, 2019 um 9:26 pm

            Martin: „für mich hat ein Anarchist eine ähnliche Haltung wie Jesus.“

            Jesus war ein Mystiker, kein Sozialarbeiter. Erst recht kein Politiker. („Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“) Nicht jeder, der auf dieser Erde wandelt, ist mit den sozialen Strukturen identifiziert. (Wer strikt gegen eine ist, ist ebenfalls identifiziert) Obwohl die Gegend Besatzungsgebiet war, hat er nicht (materiell) auf Rebellion oder Revolte verwiesen, sondern vorzugsweise auf die Möglichkeit der Einkehr oder der Umkehr (Rückbindung) hingewiesen, auf die spirituelle Seite des Menschen.

            Er hat keinen Konflikt produziert zwischen dem Weltlichen und dem Spirituellen, sondern empfohlen: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“

            Ja, die einzigen intelligenten Anarchisten sind die Mystiker. Du kannst sie niemals einschätzen. Sie sind frei – selbst in Unfreiheit. Sie sind Friedlichkeit ohne jede Absicht. Sie sind selten, sie sind Ausnahme, sie sind Solitäre.

            Die meisten Anderen brauchen den starken Staat, die klaren Gesetze, eine strenge Moral, brauchen Etikette und Brauchtum, damit der Laden einigermaßen gut läuft.

            Martin: „Vermutlich wurde er auch genau deswegen von den Herrschenden ans Kreuz genagelt“

            Der herrschende Provinz-Gouverneur hatte kein Problem mit ihm. Es waren die Intellektuellen, die „Gelehrten“, die ein Problem mit ihm hatten, das dermaßen groß war, daß sie sogar den Mob aufbrachten – damit ihnen Pilatus zu Willen war.

            – Nirmalo

          • Am.Selli
            November 2, 2019 um 9:17 am

            Erst , wenn DU selbst …
            08 . 08 . 08

            Erst , wenn du selbst durch tiefes Leid gegangen
            hat dein Leben wirklich angefangen
            und ist
            – auch ohne alle gold´nen Orden –
            endlich hell und kostbar endlich dir geworden
            . . .
            Wenn dein Herz vor Kummer fast ertrinkt
            Und ihm kein Glücksstern auch nur winkt ,
            dann bist du DA ,
            wo Gott selber war .
            . . .
            Das Leid schnürt dir die Kehle zu ,
            du grübelst , denkst und findest keine Ruh ;
            du willst gern helfen , kannst nichts machen ;
            so hilflos bist du in so vielen Sachen
            . . .
            Sei stille wachsam nur und ganz bereit ,
            denn diese Leid
            macht dir dein Herz ganz hell und weit .
            Es schafft dir Platz für klare warme Liebe –
            Trotz alle dem !
            Und aller Welt –Getöse und Getriebe .

          • Am.Selli
            November 2, 2019 um 10:49 am

            Nirmalo … 😉 … was für ein Wunder-voll-es Nach-Denken, was Du … da … anstößt … Sääär scheuin !!!
            … =>
            Weisheit, Liebe, Ehre und Anstand
            gaben sich einstmals die Hand … 😉
            und dann blüht(e) zu Hauf
            WaHr-Nehmung NEU wie-DER auf !

          • tula
            November 2, 2019 um 1:58 pm

            …..Sicher ist nicht alles Gold was glänzt, aber für mich hat ein Anarchist eine ähnliche Haltung wie Jesus……….

            Ja Martin, das würde mich auch interessieren, was du mit diesem Satz meinst, welche Haltung von Jesus soll das denn sein?
            Ich weiß schon; Jesus hat für ziemlich alles herhalten müssen, was jemals irgendwie irgendwer nur denken konnte aber für was muss er bei Dir herhalten, Martin?

        • November 2, 2019 um 12:39 pm

          „Man kann sie Anarchisten nennen“. Nein, sie haben sich selbst so genannt.
          „Ein Anarchist macht keine Revolution.“ Wer sagt das, nur Du? Oder wer noch?
          Du entschuldigst Grausamkeiten. Diese Leute hatten, so vermutest Du, keine Arbeit, kein Geld, und dann „wurden sie verführt“. So einfach ist das aber nicht. Wären diese Leute so überzeugte friedliche Anarchisten gewesen, dann hätten sie sich nicht „verführen lassen“ (vorausgesetzt, es war so).
          Ich hab viel gelesen, auch den Stowasser, über 400 Seiten. Das klingt alles gut. In der Realität sieht das aber anders aus. In der Masse wird der Mensch gewalttätig, auch Anarchisten.

          • Ela
            November 2, 2019 um 2:29 pm

            @ teutoburgswälder

            Es geht um das Wort, so wie ich es verstanden habe, in den Beiträgen, die Martin eingestellt hat. Wenn es in Spanien welche gab, die sagten, sie seien Anarchisten im Sinne von Gesetzlosen, die Grausamkeiten verursacht haben, dann entschuldige ich diese Grausamkeiten n i c h t. Grausamkeit bleibt Grausamkeit, egal, wie sich der nennt, der sie begeht, oder begangen hat.

            „In der Masse wird der Mensch gewalttätig, auch Anarchisten.“ Das kommt auf die Situation an und wie bereitwillig die „Masse“ die Verantwortung auf diejenigen abgibt, die sich vorne hinstellen und sagen: „Das wird jetzt getan, weil ich es sage.“ Die meisten werden wohl genau das tun, was der „da vorne“ sagt, weil es so aussieht, als würde dieser die Verantwortung übernehmen.

            Vielleicht wird in dieser Diskussion hier einfach der Anarchist, also der Gesetzlose, verwechselt mit dem freien Menschen. Der freie Mensch sagt: „Ich bin ein geistig-sittliches Wesen: Ich achte mein Umfeld und alle Lebewesen und auch ich will genauso geachtet werden.

            Wenn es das ist, handelt es sich also um einen freien Menschen, der ebenso außerhalb des Gesetzes steht. Jedoch las ich nie von einem freien Menschen, der die Harmonie einer Zivilisation störte. Indigene haben wohl ihre Stammesfehden, doch darüber hinaus sind auch sie nicht in der Lage, einer großen Zivilisation zu schaden.

            Ich denke jetzt, das Wort Anarchie wird von vielen anders ausgelegt, wie das die Position in der Gesetzlosigkeit zulässt und andererseits tatsächlich praktiziert wird.

            Die Ablehnung des Gesetzes hat für sich noch kein Potential der Gewalt an Anderen.

            Konnte ich nun meine Position so klar machen, dass Eindeutigkeit herrscht und Verstehen möglich ist? Ich werde im Weiteren keinen Anspruch daran erheben, als Anarchistin durchzugehen, wenn, dann bin ich der Haltung des Freien Menschen wesentlich näher: Ich bin ein geistig-sittliches Wesen, ich achte mein Umfeld und alle Lebewesen und ich will genauso geachtet werden.

          • Ela
            November 2, 2019 um 2:32 pm

            Ich denke tatsächlich, sie hatten keine Arbeit. Einer, der Arbeit, ein gutes Leben und zu Essen hat, geht nicht auf die Straße und begeht Gräueltaten.

            Ich meine

            @ teutoburgswaelder

            wer, der glücklich ist, geht auf die Straße und begeht Gräueltaten?

  11. Fluß
    November 1, 2019 um 3:09 pm

    Wenn ein Anarchist sagt, daß niemand illegal ist, dann neutralisiert er Absprachen, dann greift irgendwann das Gewohnheits-Recht, hoffen die jedenfalls..

    Legal/illegal besagt lediglich, daß sich nach den Gesetzen ausrichtet wird. Heißt, die Anarchisten wollen ja selber nicht mit den Gesetzen in Kontakt kommen.
    Zeigen ja auch die verschwundenen Pässe, die ja beim Fliegen ins Urlaubsland wieder auftauchen, sind halt nur andere Namen, also von vornherein gelogen.

    Gewohnheits-Recht: Das ist ja das, was Alt-Parteiler mit der AFD machen. Sie wollen den Mund verbieten, indem sie sagen/schreiben daß die AFD rechtsextrimistisch ist.

    Also Lüge erfinden und somit in eine Ecke stecken und schon ist es für diese Leute ein Gewohnheits-Recht. Vor Gericht und auch beim Verfassungs-Schutz wurde die AFD nicht als rechts-extrem betitelt.
    Die Altparteien denken sich, daß der Verwaltungs-Apparat langsam mahlt. Sichtbar bei dem einen Betrunken, der von Merkel als rechts-extrem eingestuft wurde (Chemnitz). Verurteilt (Gericht) wurde er als Antifa-Mitglied.

    Die bezahlten freien Radikale (Antifa, FFF, Altparteilen …) sind ja in ihrer psychischen und auch physischen Art radikal gewalt-tätig.. Und diese werden teils durch die anarchistische Regierung entlöhnt. Soros hilft dabei mit. Aber auch andere typischen Gesichter.

    Deswegen, wenn einer Nazi schreit, ist er dafür bezahlt worden, als anarchistischer Antifatist.

    Mal davon abgesehen machen die Spielfiguren wie Supermann den rechten Arm hochstreckend den Losflug anfangend.

    Mal was von einem Anwalt:
    https://sie-hoeren-von-meinem-anwalt.de/2019/05/bin-ich-ein-organ-der-rechtspflege/

    „““ Zum einen bedeutet „Organ“ eine gewisse Distanzierung von sich selbst. Ein Verfassungsorgan ist bspw. entpersonalisiert, der Inhaber des Amtes handelt nicht mehr als Privatperson, sondern mehr als Sachwalter des Staates. Ebenso ist der Vorstand eines Vereins ein organisatorischer Teil desselben und nicht mehr als individuelle Person erkennbar, sondern muss die Gesamtinteressen über die eigenen, aktuellen stellen.

    Ich bin aber, wie ich auch schon bei der Robendiskussion gesagt habe, ich. Ich vertrete nur, was ich persönlich auch vertreten kann. Und darum bin ich auch nicht irgendein Rädchen im juristischen Getriebe, sondern genau der eine Rechtsanwalt Thomas Hummel.

    Aber auch meinen Dienst an der Rechtspflege, zudem noch unter Einordnung als deren Organ, mag ich in der Form nicht ganz annehmen. Denn als Anwalt diene ich doch meinem Mandanten. Diesem bin ich Rechenschaft schuldig, dessen Interessen vertrete ich, für ihn muss ich Ergebnisse erzielen.

    Der Rechtspflege, also dem Rechtsstaat oder dem Staat an sich schulde ich nichts. Im Gegenteil, oft genug – vor allem im Bereich der Verfassungsbeschwerde, des Strafrechts und des Schulrechts – muss ich dem Auswüchsen des Staates begegnen und den Bürger vor ihm schützen. Insofern pflege ich das Recht nicht, ich verhelfe ihm zu seiner Durchsetzung. Nicht selten bewahre ich meinen Mandanten auch vor dem, was Recht sein soll, im konkreten Fall aber Unrecht wäre.

    Wenn man schon eine salbungsvolle Umschreibung der anwaltlichen Tätigkeit möchte, dann ist es meines Erachtens nicht „Organ der Rechtspflege“, sondern ein Begriff, der dem oben Gesagten entspricht. „Akteur im Kampf für das Recht“ würde mir, obgleich etwas sperrig, gut gefallen. „““

  12. Martin Bartonitz
    November 1, 2019 um 8:09 pm

    Ein interessanter Kommentar auf Human Connection von Birkat Kohanim
    @birkat-kohanim

    „Vereinfacht ausgedrückt, beruht der Anarchismus auf zwei Grundannahmen. Erstens: Unter gewöhnlichen Umständen sind Menschen so vernünftig und anständig, wie man sie sein lässt, und sie organisieren sich selbst und ihre Gemeinschaften, ohne dass man ihn sagen müsste, wie….“

    Ich halte bereits die erste zitierte Grundannahme aus dem geposteten Artikel von Martin Bartonitz für falsch, zumindest irreführend. 😦

    Der Grundirrtum (das ist lediglich MEINE These) besteht darin, dem MENSCHEN an sich Qualitäten zuzuschreiben, die er so zweifelsfrei nicht aufweist ohne dass er durch sein Umfeld diesbezüglich entscheidend geprägt worden wäre.

    Das, was gemeinhin mit ‚Moral‘ oder ‚Ethik‘ apostrophiert wird, ist keine ’natürliche‘ Eigenschaft, sondern ein Produkt.
    Dass es dazu prinzipiell veranlagte Möglichkeiten geben muss – sonst könnten sie nicht ausgeprägt werden – ist klar, aber keinesfalls eine Art ‚Ur-Zustand‘.
    Das halte ich für einen äußerst gefährlichen Trugschluß.

    Es müsste also heißen (und das ist ein veritabler Unterschied dazu!):
    „Unter gewöhnlichen Umständen sind Menschen so vernünftig und anständig wie man sie ent-werden lässt. (also gezielt dahingehend fördert)“

    Weiter organisieren sich Menschen keineswegs von selbst und ohne dass man ihnen sagen müsste – wie?!
    Wäre dem so, wäre das kein Thema, oder?
    Unsere Beiträge dazu wären komplett überflüssig.

    Das ‚Regelbewusstsein‘ des ‚Anarchisten‘ (ich bevorzuge nach wie vor ‚An-Archont-isten‘, denn beherrscht wird der Mensch eben immer sehr wohl von Regeln) ergibt sich NICHT aus einer quasi ‚Ur-Veranlagung‘ dazu – also sich sozial gerecht zu verhalten, weil das angeblich in uns so eingeschrieben ist, nur leider von der aktuellen Gesellschaftsform pervertiert wird , sondern aus einer über Jahrhundertmillionen-währenden Evolutionsgeschichte, die ALLE Organismen – beginnend bereits beim Einzeller – ausgeformt hat, indem durch das Prinzip von ‚actio-reactio‘ Re-Reaktionen des Organismuses variabel konstelliert werden konnten und so ‚bessere‘ und ’schlechtere‘ Entscheidungen des Organismuses getroffen werden konnten, die sich nachfolgend in der Tradition des genetischen wie epigenetischen Erbes etablieren konnten.

    Die Folge davon ist: jeder Organismus sondiert sein Umfeld und entscheidet über die Reaktionen auf seine sondierenden Aktionen, was für ihn ‚besser‘ oder ’schlechter‘ zu sein scheint. Das ist also im Grundsatz und zuvörderst eine simple BILANZIERUNG, die da dahinter steckt.

    Im Ursprung war es eine rein energetische Bilanzierung – der Einzeller erreichte so, dass er für seinen Fortbestand die benötigte Energie fand und konsumieren konnte bzw. durch einen gelegentlichen Überschuss sich entwickeln konnte.

    Daran hat sich aber bis heute nichts geändert.
    Das Postulat, dass unsere intellektuelle Verfasstheit sich darüber hinweg setzen könnte ist ein tragischer Irrtum.
    Es ist halt nicht nur mehr die rein ‚lebenserhaltende Energie‘, die in die Bilanz eingebracht wird, sondern auch der ‚Nährwert‘ von Ideen, Absichten, Virtualitäten u.ä.

    Anarchie ist kein Selbstläufer, indem man die Leute ‚lässt‘. Anarchontie beginnt dort, wo man versteht was die tatsächliche Grundlage der Entscheidungsbildung ist.

    • November 2, 2019 um 12:47 pm

      Die Grundlage der Entscheidungsbildung wird geprägt duch die Herkunft. Also die Genetik.

      • November 2, 2019 um 2:17 pm

        Teutoburg: „Die Grundlage der Entscheidungsbildung wird geprägt duch die Herkunft. Also die Genetik.“

        Ist das bei dir so? 🤗

        Und was ist mit früher Konditionierung, mit
        Intelligenz, Geistige Reife und Weisheit…❓

        • muktananda13
          November 3, 2019 um 2:22 pm

          „…Ja, die einzigen intelligenten Anarchisten sind die Mystiker. Du kannst sie niemals einschätzen. Sie sind frei – selbst in Unfreiheit. Sie sind Friedlichkeit ohne jede Absicht. Sie sind selten, sie sind Ausnahme, sie sind Solitäre.

          Die meisten Anderen brauchen den starken Staat, die klaren Gesetze, eine strenge Moral, brauchen Etikette und Brauchtum, damit der Laden einigermaßen gut läuft….“

          In der Tat, ist es so. Jenseits von der Logik der Anderen oder die der Herden-Denkenden.
          Ein Diamant glänzt erst nach dem Feinschliff. Bis dahin, ähnelt er den Glasscherben.

        • muktananda13
          November 3, 2019 um 3:26 pm

          Anarchie.

          „Anarchie bezeichnet einen Zustand der Abwesenheit von Herrschaft…“./Wikipedia(DE)

          A(An)= Verneinung, Mangel an
          Archos= Herrschung, Herrschen
          Archon/-t= im antiken Athen Titel für einen herrschenden Beamten

          Wenn man das versteht, versteht man auch, was Anarchisten sind.
          Anarchie ist kein Chaos und Anarchisten sind keine Chaoten, wie die Herrschenden sie liebend gern abstempeln, damit die Herrschung weiter lebt.

          Anarchie ist jener GEISTIGE Zustand der Gleichheit, worin eine Hierarchie verschwindet und der sich als Gesellschaft wiederfindet.

          • Ela
            November 4, 2019 um 8:33 am

            Ja, das hast Du gut definiert. Doch so wollen es viele nicht sehen. Ein Anarchist soll als Feind gestempelt werden, damit alles so weitergeht wie bisher, ohne zu fragen, ohne zu zweifeln, ohne der Sehnsucht des Herzens nach Freiheit Raum zu geben. Wer gibt schon Pfründe auf? – Doch es ist kurios, dass es immer wieder Eiferer gibt, die hier Vorbehalte haben, jedoch nicht d o r t.

            In Deinem Blog gibt es kein Impressum. ?

          • muktananda13
            November 4, 2019 um 8:09 pm

            Doch, Ela, gibt`s. Es heißt „About/Impressum“, Startseite.

  13. Ela
    November 1, 2019 um 9:21 pm

    @ birkat-kohanim

    Dein Beitrag widerspricht sich schon dahingehend, dass Du von Evolution ausgehst. Das ist bei uns Menschen n i c h t der Fall! Gerade in einer durch Evolution gewachsenen Population ist Anarchismus d e r Überlebensmodus. Insgesamt scheinst Du mir zu kopflastig und trotzdem wenig schlüssig.

    Lasse ich Deinen Irrtum weg, wäre es ein guter Beitrag. Leider Nein.
    Anarchie kann bei uns kein Selbstläufer sein, denn wir sind in unserem Genom manipuliert und gekappt, das beweist der Doppelhelix und unsere „Schrott-DNA“ !

    Liebe Grüße, Ela

    Lieber Martin, kannst Du bitte meinen Kommentar nach Human Connection transferieren? Danke. 🙂

  14. November 2, 2019 um 11:05 am

    Martin: „Ich beschäftige mich … seit einem Jahrzehnt … auch mit dem, was uns die ersten Anarchisten … über Organisation … geschrieben haben.“

    Mein Beileid. 😲

    Martin: „Darüber, was wir vom Anarchismus die Organisation betreffend lernen können“

    Was konntest du in den 10 Jahren von diesen Leuten lernen? Wozu hast du sie gebraucht? Konnte deine langjährige Beschäftigung damit (wenigstens)… eine Erkenntnis auslösen?

    In „deinem“ Artikel vermisse ich DEINE Gedanken dazu: Wie kann (so konkret wie möglich) anarchistisches Denken (falls es so etwas gibt) in bestehenden Ordnungs-Strukturen Helfendes beisteuern? Sag es!

    In den Schulen und Universitäten wird uns dummerweise zu 45% das Lesen beigebracht, zu 5% das Denken über, bzw. das Vergleichen von Gelesenem und zu 0% das selbständige Denken.

    Immanuel Kant ist entsetzt!

    – Nirmalo

    • November 2, 2019 um 2:40 pm

      Was Immanuel Kant dazu meint:
      https://philosophischereplik.home.blog/

    • Martin Bartonitz
      November 3, 2019 um 4:25 pm

      Das, was ich von den nicht-gewalttätigen Anarchisten lernen konnte, ist die positive Haltung gegenüber jedem Menschen, so dass ein Verhandeln von Spielregeln, die mehr Prinzipien sind als die inzwischn über 80.000 Gesetzesregeln in Deutschland, an die sich Mensch in seinem Handeln halten muss, um nicht hinter Gittern zu landen.
      Nicht Gesetze, die irgendwer vorgibt, sollte uns leiten, sondern Prinzipien, die wir selbst miteinander aushandeln. Sie geben einen Rahmen, über den wir nachzudenken haben. Bei Gesetzen machst Du den Kopf zu und folgst. Gehorsamst eben …

      • November 3, 2019 um 5:47 pm

        Martin: „Das, was ich von den nicht-gewalttätigen Anarchisten lernen konnte, ist die positive Haltung gegenüber jedem Menschen“

        Brauchst du für diesen Lerneffekt einen Anarchisten? Glaub ich nicht. Ich meinerseits komme jedenfalls prima ohne ihn aus. Da kannst du doch selbst drauf kommen!! Warum brauchst du überhaupt jemanden, an dem du dich orientierst? Du hast doch dich selbst, deine eigene Mitte. Mehr braucht´s nicht.

        Martin: „…über 80.000 Gesetzesregeln“

        Nach meiner groben Schätzung könnte man die Hälfte davon abbauen.

        Martin: „…sondern Prinzipien, die wir selbst miteinander aushandeln“

        In Wohngemeinschaften passiert das ja auch (zwangsläufig). Wie schon an anderer Stelle gesagt: Je reifer die Gruppe, desto weniger Gesetze, Regeln, Prinzipien…

        Aber wir leben hier nicht im Paradies, wo die Erleuchtung Standard ist, sondern als Menschen in der Frequenz des Planeten Erde. Hier werden Gesetze plus deren Durchsetzung gebraucht!

        Martin: „Bei Gesetzen machst Du den Kopf zu und folgst. Gehorsamst eben“

        Stehst du mit der Straßenverkehrsordnung auf Kriegsfuß?

        Ich nicht. Die Regeln hab ich nicht gemacht, war auch nicht beteiligt. Sie wurden beschlossen und ich füge mich (weitgehend). Ohne ernsten Konflikt (Einschränkung: Die Wegelagerei halte ich für eine Unverschämtheit).

        Wichtig dabei: Ich sehe mich nicht kleiner als diesen Part der Ordnung! Er ist klein. Und ich stehe nicht im Kriegsgraben mit den ehemaligen Gestaltern dieses Konstrukts.

        Ähnliches gilt für andere Gesetze und Regeln. Ich fühle mich in keiner Weise unfrei, wenn ich Regeln befolge. (…und mache auch nicht „den Kopf zu“ 🙂) Sie sind ein Werkzeug – mehr nicht.

        Fühlt sich ein Architekt mißhandelt, wenn er Räume betritt, die er nicht selber entworfen hat? Klar hat er Ideen, wie sie noch besser gestaltet sein könnten. Und wenn er die Möglichkeit (Auftrag) bekommt, wird er sich auch darum kümmern.

        Wenn der Trend, daß sich immer mehr Bürger für die Mitgestaltung an den Rahmenbedingungen interessieren, anhält, wird es notwendigerweise in Richtung Echter (!) Bürgerbeteiligung gehen. Erste Ansätze sind sichtbar.

        Die Idee von „Obrigkeit“ wird verschwinden. Augenhöhe ist an der Zeit.

        Ein leckeres 🍷
        Sonntag-Abend-Essen
        wünscht Nirmalo

  15. E. Duberr
    November 2, 2019 um 11:17 am

    @ Nirmalo

    Du hast die PRIESTER vergessen , die Jesus am Kreuz sehen wollten ! Falls es diesen Typen je gegeben hat . Ist er doch ein Produkt des Paulus der eben doch nur ein Saulus war. Niemand hat ihn wandeln gesehen . Erst 49 Jahre nach seinem Tod wird er erwähnt. Zwar behauptete der größte Viehhändler im Südosten des röm. Reiches ihn noch gesehen zu haben , aber dieses sog. TESTOMONIUM des FLAVIUS ( auch Josephus Flavius ) ist schon lange als Kirchenfälschung entlarvt worden. Wie so Vieles in der Kirche . Besser sollten wir uns von diesem ganzen Schwachsinn trennen . Diese ewige Heranziehen eines gewissen Jesus geht auf die Nerven und macht krank . Es ist wie im Kommunismus , STALIN hat gesagt , Lenin hat gesagt , usw . und ihre Schüler sagen dann irgendwann : Stalin hat den Dieselmotor erfunden .
    In der letzten Woche haben mir die Zeugen Jehovas erklärt , dass ich wohl nicht mitgenommen werde , wenn die große Ruptur der 144000 beginnt und dass ich bei meinem Unglauben diesen gewissen Jesus wohl nie persönlich kennenlernen werde .Ich konnte mir auch ehrlich gesagt nicht vorstellen , dass es so große Ufos gibt.

  16. Ela
    November 2, 2019 um 1:02 pm

    @ Nirmalo

    Das ist nicht nur Wortklauberei, was Du da betreibst. Was verteidigst Du denn eigentlich? Du gibst dem, was Du verteidigst, ja auch keinen Namen. Den Faschismus? Die Antifa? Unser System? Welchen Zweig davon? Was ist denn das Ergebnis von unserer Großpolitik im Jetzt?

    Ok. Ich denke, es wäre besser, dem Anarchismus, wie ich ihn auffasse, einen anderen Namen zu geben, denn es scheint eine weit verbreitete Annahme zu sein, dass Anarchie mit Krawallen und Gewalt zu tun hätte.

    Anarchie wird übersetzt mit: Zustand der Gesetzlosigkeit.

    Bedeutet das dann zugleich Gewalt?
    Gibt es nur e i n e gelebte Form der Anarchie, oder gibt es Abstufungen?
    Hat einer die Anarchie falsch verstanden und danach agiert, trifft das dann
    auch auf alle Anderen zu?

    Üben nicht manche Gesetze selbst indirekt Gewalt aus?
    Wenn ich die Steuern nicht bezahle, muss ich nicht nur mein Haus und Gut verlassen, ich werde auch noch eingesperrt? Ist das nicht schon Gewalt über mich? Gegen meinen freien Willen?

    Würdest Du Nirmalo jetzt einmal genau beim Namen nennen, was Du so verteidigst? Die Gesetzesflut, die keiner mehr überblicken kann, doch darüber hinaus auch noch je nach Laune (?) anders ausgelegt werden kann?

    Unser gesamtes Leben ist nicht das, was man Freiheit in Aktion nennen kann. Es gibt keine kreative Selbstbestimmung, oder? Alles ist reglementiert und mit Vorschriften gepflastert. Und nun gehen wir her, und rufen laut, dass es auch für jeden einzelnen Anderen so zu sein hat, und nicht anders.

    Das war schon in der Klosterschule so. Kaum hatten sich die frischen Zöglinge an die genormten Auflagen hinter diesen Klostermauern gewöhnt, die dort eisern „herrschten“, wurde j e d e andere verpetzt, die sich nicht akkurat daran hielt! Wenn schon, dann für ALLE. Also darf weder Martin noch ein anderer Iemand auch nur daran denken, darüber nachsinnen, sich bilden und akribisch damit beschäftigen, w a s Anarchie im Idealfall darstellt ??? Das Vorstellungsvermögen der meisten Männschen ist leider sehr gering.

    „Martin bleib gefälligst in der Reihe!!“
    Ja, ich habe den Handschuh aufgenommen, obwohl er nicht vor meiner Tür lag, sorry in die Runde.

  17. E. Duberr
    November 2, 2019 um 4:00 pm

    Wegen all dieser Wortklaubereien hatte Martin Luther den A……..(Hintern) aus dem Burgfenster gehalten , um sich mit dem Teufel zu unterhalten . Dabei ist auch nichts herausgekommen , oder doch ? Vielleicht ein beschmutzter Burgweg .

  18. Am.Selli
    November 2, 2019 um 6:39 pm

    Da, wo LIEBE-volle Wesen zusammenkommen, kann und wird sich LIEBE potenzieren.

  19. muktananda13
  20. Martin Bartonitz
    November 3, 2019 um 5:03 pm

    Bernd Drücke im Interview zum Anarchismus mit einigen Klarstellungen:

  21. November 4, 2019 um 11:28 am

    Ich wiederhole mich mal…

    „Den Staat zerschlagen! Anarchistische Staatsverständnisse“ – Buchtitel

    „Den Staat zerschlagen“ wollen ist so ähnlich, als wenn jemand seine Hausverwaltung zertrümmern wollte. Warum so etwas tun wollen, wenn man die Pubertät erfolgreich hinter sich gebracht hat?

    Die Geistige Reife der Pubertät (3) steht für die Zeit, in der die gewohnten Werte symbolisch „zertrümmert“ werden. Man demonstriert, protestiert, rebelliert, man schlägt über die Stränge.

    Diese Phase ist wichtig für die Entwicklung des „Rückgrats“, des Selbstbewußtseins, der eigenen Kraft usw.

    Erst dann folgt die nächste Ebene, die Erwachsenen-Reife (4). Sie steht für das Konstruktive und für die Fähigkeit zur Übernahme von Verantwortung.

    Solange so viele Menschen so gerne ihre Unreife zum Besten geben, sollten wir nicht die Anarchie propagieren, das wäre ein deutliches Zeichen für die kindliche Reife (2). So jemanden wäre es wohl egal, ob das Chaos, und damit der Stärkste herrscht – und nicht die Weisheit.

    Eine Anarchie (die nicht Chaos, Gewalt und Verwahrlosung von Massen bedeutet) ist dann möglich, wenn die Gesellschaft eine liebende ist, wenn Intelligenz, Mitgefühl und Weisheit keine Fremdwörter sind.

    Aber selbst dann sind (wenige) staatliche Strukturen
    sinnvoll…, die das Miteinander regelnd begünstigen.

    .
    Quelle:
    https://faszinationmensch.com/2019/08/29/after-work-radikale-ideen-fur-eine-gesellschaft-jenseits-der-arbeit/

    • Ela
      November 4, 2019 um 4:23 pm

      @

      Was ist, warst Du schon beim Orthopäden, um Dir eine Brille verschreiben zu lassen?

  22. Ela
    November 4, 2019 um 2:46 pm

    @

    Am Anfang war der Clan.
    Da gab es keine Polizei.
    Weil der Vater die Geschicke in der Hand hatte.
    War er ein guter Vater, dann ging es der Familie gut.
    Das war zu Zeiten, wo der Vater noch um seine Verantwortung wusste.

    Er war stolz darauf, für seine Familie zu sorgen.

    Jetzt gibt es den Staat.
    Der seine Strukturen regelt und die Wenigen begünstigt.

  23. November 5, 2019 um 1:16 pm

    Endspiel der Autorität

    „Wir bewegen uns in ein Zeitalter, in dem Autorität nicht die Wahrheit sein kann. Nur die Wahrheit wird die Autorität in kommenden Zeiten sein, denn die Unantastbarkeit aller Autoritäten wird in Frage gestellt werden.“ – Sadhguru

    Bei uns fing es mit den intellektuellen 68ern an, es folgten die Gehorsams-Verweigerungen in den Familien und die gegenüber der Staats-Autorität in Form von Protest-Demonstrationen und Kriegsdienst-Verweigerungen.

    Derzeit erleben wir, wie auch diejenigen, die sich nicht so gut artikulieren können, zusammenschließen und hörbar auf sich aufmerksam machen. Auch dies ist ein Part auf dem Weg zur Emanzipation.

    – Nirmalo

    • Am.Selli
      November 5, 2019 um 6:14 pm

      😉
      Alles SEIN geraubt,
      weil sich der Raeu-Bär
      raubend sel-Bär
      als „Herrscher“ gelaubt…

      Möge er ein „REU-Bär werden
      und den Schaden ver-nichten,
      den seine Klauen anrichten
      oder an-GERICHT-et haben
      sich selber zum Schaden…

      Wie-DER-Be-Wußt-WERDUNG
      schenkt und schafft Erdung…
      Und was bislang noch in die Ecke gezwängt
      UN-?-bewußt an den Nagel gehängt,
      aus dem Be-Wußt-SEIn verdrängt,
      blüht langsam zu Hauf
      neu wie DER auf …
      😉
      Es gibt eine ~Größere Macht~
      Die über all-EM wacht …

  24. Gerd Zimmermann
    November 8, 2019 um 3:21 pm

    Am Selli

    Es gibt eine ~Größere Macht~
    Die über all-EM wacht …

    BEWUSSTSEIN

    Erkläre mal Tula was Bewußtsein ist.
    Der Guru des 35. Freimaurer- Grades.
    Der Guru der um Licht redet und nie erklärt hat woher
    Licht kommt.
    Sie sind auch ohne Antworten zufrieden.
    Woher kommt ein UNIVERSUM. Egal.
    Die Hauptsache Gurus führen mich durch die Dunkelheit.

  1. No trackbacks yet.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: