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Spaltpilz Klimawandel … oder das Ich-Habe-Recht-Syndrom.

Rüdiger Lenz hat einen tiefgründigen Kommentar zum gerade ablaufenden Meinungskrieg zwischen den Vom-Menschen-gemachten-Klimawandel-Verfechtern und den -Skeptikern veröffentlicht, den ich, weil in meinen Augen wichtig, gerne zuerst in Text und dann in Ton hier ins Regal stellen möchte:

Es sind seltsame Zeiten, in denen wir leben. Wenn Alt und Jung in der Schule der Falschheit unterrichtet werden. Und der Einzige, der es wagt, die Wahrheit zu sagen, wird auf einmal ein Wahnsinniger und Narr genannt.

Plato

Wer heute in Deutschland en vogue sein will, der steigt ein in das Geschäft der Klimarettung. Umweltpolitik? Scheiß egal! Deutschland ist Klimarettung und die ganze restliche Welt lacht sich kaputt. Ein kleiner Fleck auf dem Globus ist außer Rand und Band. Carola Rackete(1), die Ex- oder doch noch Kapitänin? Wer weiß. Sie steigt nun auch in das Geschäft der Menschen-Welten-Klimaretterin ein und macht sich stark für …, na für was wohl? Richtig! Man rettet heute das Klima wie einst noch den Wald oder die Flüchtlinge. Die Wiedergutmacher haben Hochkonjunktur in Deutschland. Am deutschen Wesen will das Klima nun kräftig genesen. Der Klimapakt der Regierung soll binnen vier Jahren 19 Milliarden Euro Einnahmen garantieren. Man lasse sich das Wort Einnahmen einmal genüsslich im eigenen Hirn seinen Weg finden. Ist die Klimarettungsoffensive in Wahrheit eine Selbstrettungsdefensive? Eine maladaptive Gruppenhysterie, die wunderbar dazu aufruft, vor sich selbst weiterhin wegzulaufen? Bernhard Loyen hat dies in seiner letzten Tagesdosis vortrefflich auf den Punkt gebracht und schrieb von anmaßender Selbstüberschätzung.

Halte Frieden auch mit dir selbst

Als das alles mit der CO2-Steuer anfing, dachte ich noch, dass die meisten Intellektuellen und Schreiberlinge gehobenen Stils das alles schnell durchschauen würden und feststellen werden, dass sie eine Farce ist. Eine neue Sau eben, die nun durch alle Dörfer getrieben gehört, die CO2-Steuer. Gestern auf einer Party, da lachten alle über diese Sau und man resümierte, wie sehr die Leute doch an der Nase geführt werden. Niemals hätte ich gedacht, dass der Spaltpilz auch die wirklich klugen Leute betreffen könnte. Ich wurde eines Besseren belehrt und hielt mich möglichst aus der Diskussion heraus. Ich schrieb einen öffentlichen Brief an Herbert Grönemeyer(4) im Bewusstsein, dass er ihn sicher nicht lesen würde. Ich schrieb ihn auch nicht wirklich an ihn. Er war an die Schreiberlinge gerichtet. Ihnen ein Beispiel vorzuführen, wie man durchaus ohne Feindbilder in der Tinte den Dingen auch auf den Grund gehen kann. Frieden heißt ja alle Menschen: alle Menschen. Und der Sinn darin liegt genau dort, wie es der bekannteste Mann der Welt einmal für die Nächstenliebe formulierte: Halte Frieden mit deinen Nächsten, wie mit dir selbst.

Weiterlesen: Tagesdosis 2.10.2019 – Spaltpilz Klimawandel

Kategorien:Erkenntnis Schlagwörter: ,
  1. Oktober 3, 2019 um 11:47 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Martin Bartonitz
    Oktober 3, 2019 um 12:32 pm

    Gerne nochmals Udo Rohner:

    „Klimastreiker“ müssen nicht erwachsen werden (Bezug).
    Sie müssten lediglich leben was sie fordern und würden damit eine Revolution auslösen.
    Man stelle sich vor:
    Ein Großteil der Menschheitsfamilie in der Altersgruppe zwischen 12 und 42 würde sich ab sofort im Rahmen ihrer ganz persönlichen Alltagsgestaltung konsequent engagieren für …
    weniger Energieverbrauch,
    weniger Ressourcenverbrauch,
    weniger Maschineneinsatz,
    weniger Mobilität,
    weniger Flächenverbrauch,
    weniger kurzlebige Gebrauchsgüter
    weniger Unterhaltungselektronik
    weniger Kommunikationstechnik
    weniger Fleisch,
    weniger intensive Landwirtschaft
    weniger intensive Forstwirtschaft
    weniger Südfrüchte
    weniger Importe
    weniger Fernreisen
    weniger Rüstung
    weniger Überfluss
    weniger Luxus
    weniger Kredite
    etc. etc. etc.
    Das wäre das Ende des Lebens wie viele es gewohnt sind.
    Denn das würde eine grundlegende Umstrukturierung unserer individuellen und gesellschaftlichen Lebensweise auf nahezu allen Ebenen unseres Gemeinwesens und unserer ganz persönlichen Alltagsgestaltung nach sich ziehen und würde die betroffenen Volkswirtschaften vor eine große Aufgabe stellen, weil die bisherigen Strukturen nicht mehr aufrecht erhalten werden könnten.
    Am Ende dieses „less is more“ – Prozesses stünde allerdings im Idealfall eine Weltgemeinschaft in der es keine Altersarmut, keine Arbeitslosigkeit im klassischen Sinne, kein erniedrigendes Hartz4 – System, keinen chronischen Niedriglohn, keinen unmäßigen Reichtum, keinen Pflegenotstand und keine Mitweltzerstörung zu Gunsten eines für unsere natürlichen Lebensräume unerträglichen Wohlstandes mehr gäbe, weil ein Großteil der Menschen zu einem sozialen Miteinander und Füreinander unter dem Leitbild einer intelligenten Bescheidenheit zusammengerückt wären.
    Das wäre ein Gewinn für Alle ….
    bis auf jene, deren Geschäftsmodell auf Ausbeutung, Umweltzerstörung und dem Besitz von Land und anderen Ressourcen beruht.

  3. Martin Bartonitz
    Oktober 4, 2019 um 9:19 am

    Sehr zuhörenswert und in einem zuträglichen Ton an Greta und Followern gerichtet:

    “ … Protecting the environment is important, but it is also important not to let people who are a part of the problem be in control of the solutions, because we run the risk of allowing them to make everything worse. If you truly do care about the future of the planet, be extremely careful of the people around you, and analyze their solutions very carefully, because you are currently surrounded by some very dangerous people who do not have the best interest of the planet in mind.“

  4. Oktober 4, 2019 um 8:09 pm

    Wir sollten schnellstens diese Global- Grün- Kommunistischen- Pseudo- Wissenschaftliche Themen samt den sich immer mehr an den Start begebenden sehr Gesellschaftsschädigende Gruppen in die Vergessenheit entledigen, wie in den vielen anderen Länder auch.

    Wir sollen verblöden: Die böse Allianz der Destruktion – oder: Die öko-totalitäre Republik formiert sich
    https://conservo.wordpress.com/2019/10/02/wir-sollen-verbloeden-die-boese-allianz-der-destruktion-oder-die-oeko-totalitaere-republik-formiert-sich/

    Ja wir brauchen definitiv Naturschutz und Tierschutz was wir aber nie gebraucht haben ist Klimaschutz.

    LG

  5. Fluß
    Oktober 12, 2019 um 6:27 pm

    https://vera-lengsfeld.de/2019/10/11/gretas-wutrede-vor-der-un-war-eine-kopie/

    „““ Gretas Wutrede vor der UN war eine Kopie!
    Autor Vera LengsfeldVeröffentlicht am 11. Oktober 2019

    In den USA gibt es noch recherchierende Journalisten. Deshalb hat der American Thinker entdeckt, dass es ein Original von Gretas Wutrede vor der UN-Klimakonferenz gibt.

    Im Jahr 1992 gab es bereits eine Weltklimakonferenz in Rio de Janeiro. Die war ein solcher Erfolg, dass sich seitdem alle Klimabesorgten mindestens jährlich unter Inkaufnahme eines riesigen CO2-Ausstoßes treffen, um ihre Sorgen und Nöte weltweit zu thematisieren. Das Geld wäre besser verwendet, um afrikanische Kinder von ihrer Sklavenarbeit in den Bergwerken zu befreien. Der Luftreinheit wäre gedient, wenn diese Mammut-Veranstaltungen unterblieben. Aber den Klimaschützern scheint keine Klimasünde zu groß, um guten Gewissens um die Welt jetten zu können, um in Luxushotels zu wohnen und eine VIP-Versorgung zu genießen.

    Innovative Ideen hat es auf diesen Konferenzen noch nie gegeben, nur die immer gleichen Verzichtsappelle und Verbotsforderungen.

    Nun wurde eine besonders perfide Show mit Greta neu aufgeführt.

    In Rio de Janeiro trat die 12-jährige Severn Cullis-Suzuki auf mit der Blaupause von Gretas Rede auf.

    Es war das „Mädchen, das die Welt für fünf Minuten zum Schweigen brachte“. Wer geschwiegen haben soll, wurde nicht mitgeteilt. Fest steht, dass dieser Auftritt an Kindesmissbrauch grenzte. Greta ist etwas älter und wird vorsichtshalber in den Medien als jungen Frau präsentiert. Aber sie ist minderjährig.

    Diktatoren haben immer wieder Kinder aufgehetzt, weil sie besonders leicht verführbar sind.
    Dass in der aufgeklärten westliche Welt zu diesem Mittel gegriffen und es frenetisch gefeiert wird, ist keine gute Nachricht für die Demokratie.

    Wer die Reden vergleichen will, kann das hier tun:
    Greta Thunberg’s speech to UN strangely resembles a 1992 UN speech by 12-year-old Severn Cullis-Suzuki https://www.americanthinker.com/blog/2019/09/greta_thunbergs_speech_to_un_strangely_resembles_a_1992_un_speech_by_12yearold_severn_cullissuzuki.html „““

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