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Blühende Obstwiesen statt Kuhweiden mit Schlachtvieh

Der folgende Text ist als Kommentar an wenig passender im Blog eingestellt worden, passt aber inhaltlich gut zu den Diskussionen, wie unserer Welt zuträglicher gestaltet werden könnte, also ab ins Regal:

Apfelbäume im Herbst – Foto: Wikipedia

Meine Vision ist, dass überall wieder blühende und früchtetragende Obstwiesen entstehen, die allen zugänglich sind, für die sich jeder verantwortlich fühlt und wo jeder nach seinem Bedarf ernten kann. Jede Obstwiese hat einen Baumwart, der sie hauptverantwortlich betreut und der mitarbeitende Helfer anleitet. So war es seit 1869 in Deutschland geregelt, bis es ab den 1960er Jahren zu großräumigen Rodungen kam zugunsten von Bau- und Gewerbegebieten.

Kuhweiden wecken zwar – im Gegensatz zu Industrieanlagen – in vielen Menschen nostalgische Gefühle, stünden aber die Schlachthäuser unmittelbar daneben und könnte man durch große Schaufenster den grauenhaften Todesqualen darin zuschauen, wäre es mit dieser Nostalgie schnell vorbei.

Blüten und Früchte hingegen sind ein Ausdruck des Lebens, der Freude und der unermesslichen Fülle göttlicher Schöpfung. Jeder kann sich für die Bäume mit verantwortlich fühlen und darf sich an deren Früchten gütlich tun.

Kinder erhalten von früh an einen unmittelbaren Bezug zur ihrer Nahrungsquelle und werden zu deren Wertschätzung angeleitet. Ich habe von meinem Vater bereits mit fünf Jahren gelernt, wie man Obstbäume durch Schnitt, Veredelung und Fernhalten von Schädlinge pflegt, wann die unterschiedlichen Zeiten der Reife und Ernte sind und wie und wo man die Früchte für den Winter lagert oder auf welche Art man sie haltbar macht.

Dann sprach Gott: Siehe, ich gebe euch alles Gewächs, das Samen bildet auf der ganzen Erde, und alle Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.

Genesis Kapitel 1, Vers 29

Halten wir uns an dieses Gebot und üben uns in Nächstenliebe, kann diese Erde ein sorgenfreier und überaus glücklicher Planet sein.

Bhajan Noam

  1. Ela
    Oktober 1, 2019 um 11:55 am

    Gott.
    Genesis.
    Selbständig in Eigenverantwortung ohne diesen Bibelgott geht also nicht?

    Wir haben ja genau dies gemacht, was der Bibelgott uns gesagt hat:
    Macht euch die Erde untertan.
    Nun haben wir das Ergebnis.

    Es wird noch weitergehen. Weil wir nur nach Anweisung funktionieren.
    Mach dies, mach das. Selber denken kann der Mensch anscheinend nicht.

    Diverse Experimente zum Beweis der „Gutheit“ des Menschen haben es
    bewiesen. Der Mensch gibt immer die Verantwortung ab. Letztendlich
    ist dann niemand für das Desaster verantwortlich. Politiker schon gar nicht,
    wie das nicht- haftbar- Sein beweist. Wer kann schon die Verantwortung
    übernehmen, und wie? Mit Geld ist das Desaster doch nicht abzugleichen!

    Mitmachen bis zum bitteren Ende ist scheinbar die einzige Möglichkeit,
    denn Alleingang fordert Mut, Tatkraft, Bekenntnis zum Anders-Sein,
    Elefantenhaut für Kritik und Bewurf mit faulen Tomaten und faulen
    Eiern. Wer will sich das leisten, im feinen Anzug und Kostüm?

  2. Oktober 1, 2019 um 11:56 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  3. gabrielbali
    Oktober 1, 2019 um 12:53 pm

    Ja, wahrhaftig ein sehr guter Beitrag, herzlichen Dank!

    Aber dass dieser Planet irgendwann ein sorgenfreier oder gar ein glücklicher werden könnte, wird wohl ein kaum zu erfüllender Wunsch des Autoren bleiben, denn dazu ist dieser Planet gar nicht erschaffen worden, Er dient uns Seelen vielmehr, auf ihm inkarniert als menschliche Wesen, Gegensätze erkennen zu lernen. Das ist nicht immer spaßig und mag mitunter sogar anstrengend und nervig sein.

    Wollen wir Glück erfahren, wird uns gar nichts anderes übrig bleiben, als uns auch Sorgen und entsprechende Erfahrungen mit Unglück zu machen. Das muss allerdings nicht jeden Tag so sein, die Freiheit dies selbst zu entscheiden, haben wir und wir haben auch die Freiheit selbst zu bestimmen, wie intensiv und wie lange wir leiden wollen. Aber ganz ohne leiden, ganz ohne Kummer wird es nicht gehen, denn die Freude wie auch das Glück werden für uns erst durch das Leid bzw. das Unglück sicht- und erlebbar.

    Ja, ich bin auch für lebendige Obstwiesen statt für tragische Schlachtviehweiden und ich bin sehr dafür, Kinder und Jugendliche näher an die lebendige Natur zu bringen. Ob dies den Planeten gleich „sorgenfreier“ oder gar „glücklicher“ machen wird, bezweifle ich, aber der Einzelne, der naturverbunden wahrscheinlich auch achtsamer und bewusster lebt, erlebt so eindeutig weniger Sorgen und kommt damit seinem persönlichen Glück gewiss einen großen Schritt näher…

    Ein Tipp für Leute, die häufig zu schlechter Stimmung oder gar zu Depressionen neigen – jeden Tag mindestens eine halbe Stunde in den Wald (oder an den nächsten Strand) gehen, wenn möglich alleine, und sich dort freudig mit den Bäumen und all dem anderen Leben (bzw. uns mit der Kraft des Ozeans) verbinden. Das hilft garantiert!

  4. tulacelinastonebridge
    Oktober 1, 2019 um 1:26 pm

    „Aber dass dieser Planet irgendwann ein sorgenfreier oder gar ein glücklicher werden könnte, wird wohl ein kaum zu erfüllender Wunsch des Autoren bleiben, denn dazu ist dieser Planet gar nicht erschaffen worden, Er dient uns Seelen vielmehr, auf ihm inkarniert als menschliche Wesen, Gegensätze erkennen zu lernen. Das ist nicht immer spaßig und mag mitunter sogar anstrengend und nervig sein.“

    Gabrielbali, du kannst deine Aussage auf die Familie ummünzen, auch eine Familie wurde dazu erschaffen Nachkommen die Chance auf lernen der Gegensätze in einem begrenzten Umfeld zu ermöglichen. Manche Kinder sind ganz schnell die Liebe selbst, trotz Schwierigkeiten und andere Kinder brauchen ein bisschen länger für ihre Entwicklung aber das heißt noch lange nicht das eine Familie nicht als glückliche Gemeinschaft erschaffen wurde, in der Seelen inkarnieren können, auch wenn es darin Schwierigkeiten gibt oder Todesfälle oder Probleme von Außen (Kometen, Sonnenstürme etc..) der böse Nachbar oder sogar einzelne Mitglieder von Krankheit betroffen sind, durch den Zusammenhalt können solche Dinge sehr schnell überwunden werden und allen geht’s wieder gut.

    Also natürlich wurde die Erde erschaffen um glücklich zu sein und um uns die Chance auf Glück und Freude und was auch immer zu geben. Die Menschheit ist ja erst am Anfang und nicht am Ende ihrer Entwicklung. 🙂

    • tulacelinastonebridge
      Oktober 1, 2019 um 1:59 pm

      P.S. jedem sollten wirklich bewusst sein, das der Planet Erde, ein viel größeres allumfassenderes Wesen ist, als wir Menschen.
      Der Planet Erde hat sich als unsere Wiege zur Verfügung gestellt und ist nicht einfach ein Sofa auf dem wir uns hinlümmeln können.

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