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Der Amazonas brennt! Oder doch nur Fake News?

Bild: Interaktive NASA-Karte, auf der Rauch ( nicht gleich Feuer) festgestellt wurde, und wo der Benutzer selbst entscheiden kann, wie er die Fundorte markiert haben möchte

Ich war die Tage schockiert, gab es doch viele Berichte darüber, dass es überall im Amazonasgebiet wie irre brennt. Satellitenaufnahmen machten den Eindruck, dass fast das ganze Waldgebiet betroffen sei.

Und dann kommt so ein Video aus Paraguay um die Ecke und klärt ein wenig auf:

Und auch dieser Bericht zeigt auf, welcher Promi welche Fake-Bilder in Umlauf brachte:
Massive Fake-News-Kampagne zielt auf Brasiliens Amazonas-Brände abUnd auch dieser Bericht zeigt auf, welcher Promi welche Fake-Bilder in Umlauf brachte:

Stellt sich uns mal wieder die Frage: wem nützen diese Fake-News?

Zumindest wäre das Mal wieder ein Fake, über dessen Aufdeckung ich mich so richtig freue würde ❤

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  1. Tommy Rasmussen
    August 26, 2019 um 3:45 am

    As of August 16, 2019, an analysis of NASA satellite data indicated that total fire activity across the Amazon basin this year has been close to the average in comparison to the past 15 years.
    https://earthobservatory.nasa.gov/images/145464/fires-in-brazil

  2. Johannes Anunad
    August 26, 2019 um 6:04 am

    Aaalso, mal als Ergänzung zu dem netten Paraguay-Video, da ich ja dort seit bald zwei Jahren lebe und zwar seit einigen Monaten genau in der Region „Colonia Independencia“ im Süden von PY, die ja erwähnt wurde:
    1) Ja, im Ybyturuzu-Gebirge hat es wohl heftig gebrannt, wohl Anfang der Woche, ich hörte die Sirenen, denn auch aus der Nachbarschaft war ein Löschzug aus Deutschland im Einsatz, aus Carlos Pfannl:
    https://wochenblatt.cc/waldbrand-im-ybytyruzu/
    2) Ja, im Norden von PY, im Chaco brennen ungewöhnlich große Flächen, ich hörte von 40.000ha auf PY-Gebiet:
    https://wochenblatt.cc/waldbrand-zerstoert-mehr-als-480-000-hektar-flaeche-im-suedamerikanischen-pantanal/
    3) Wir haben hier gerade Winterende. Im August werden allerorten, obgleich verboten, die überständigen Gräser auf den Weiden abgebrannt. Das qualmt dann kräftig und gerät auch immer wieder ausser Kontrolle, wenn der Wind dreht usw. DAS dürften auch die Qualmwolken sein, die auf denm Video als „Hausabfall verbrennen“ ausgelegt werden – das ist einfach Blödsinn und üblicherweise gewiss nicht zu sehen auf diese Entfernung.
    Zudem ist es zum Ende dieses Winters extrem trocken, weil seit Monaten weit weniger Regen fiel, als im Winter üblich.
    4) Ja, Hausmüll wird hier verbrannt
    5) Auch Laub und Gartenabfälle werden rund ums Jahr oft verbrannt – denn es rottet leider kaum weg.
    6) Ich habe selber heute Abend erst am Feuer gesessen, einfach das eingesammelte dürre Holz verbrennen wir da regelmäßig, auch gegrillt haben wir über der Glut… 🙂

    Nun, das mit er roten PY-Karte, lässt sich damit also ganz gut erklären, auch ohne Flächenbrände, wenn Rauch als Indikator genommen wird und die Punkte groß genug gewählt werden.
    Aufgefallen ist mir auf der gezeigten Weltkarte im Video, dass der Süden Afrikas auch total rot war – ich gehe davon aus, das könnte damit zu tun haben, dass dort – auch in PY übrigens! – traditionell auf Holz- oder Dungfeuern gekocht wird… hmmm… da entsteht auch gewiss allerhand Rauch OHNE Flächenbrände…
    Aus Brasilien erhielt ich ebenfalls Nachricht über einen privaten Projekt-Newsletter, dass dort in jedem Fall im Amazonasgebiet momentan weit mehr Fläche brennen soll, als es sonst üblich ist…

    • Martin Bartonitz
      August 26, 2019 um 8:25 am

      Danke für Deine Ergänzungen!

  3. Johannes Anunad
  4. August 26, 2019 um 9:45 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  5. August 26, 2019 um 3:28 pm

    Also der Amazonas kann nicht brennen, das ist ein Fluß 😉
    Ich hätte da noch einen link: https://sciencefiles.org/2019/08/23/die-amazonas-feuer-hysterie-orchestrierte-kampagne/
    Scheint eine inszenierte Kampagne zu sein um Panik zu machen wg. „co2“

  6. Raller
    August 27, 2019 um 12:11 am

    Wenn wirklich soviel brennt, wie die Propaganda darstellt, ist es Schade und Traurig für die Menschen und die Natur.
    Ich denke demnächst werden neu Messdaten veröffentlicht. Dramatischer Anstieg von Co2. Schuld sind die noch immer nicht Willingen Menschen. Es muss unbedingt und sofort gehandelt werden. CO2 Steuer, Autofahrverbote, schneller Umstieg auf E-Autos, sofortiger Ausstieg aus Kohle und Atom. (Am aller schnellsten und dringlichsten natürlich in Deutschland),
    Weil wir ja am Meisten (3%) Am Co2 Ausstoß Schuldig Sind.
    Je mehr ich dieses sehe, wird das Handeln unserer Großältern verständlich.
    Sie genau wie wir heute, werden von den Zerstörern bewusst Manipuliert.
    Dies schaffen die Zerstörer so gut, dass die Masse damals wie heute glaubt etwas Gutes zu tun und für eine gute Sache zu kämpfen.
    Scheiße für uns, wann wachen endlich mehr Menschen auf.

  7. Martin Bartonitz
    August 27, 2019 um 7:26 pm

    Auch gut zusammengefasst, wer da gerade mächtig heuchelt:

  8. Martin Bartonitz
    August 31, 2019 um 12:24 am

    Die New York Times hat aufwändig unter dem Titel „Amazonas Regenwaldfeuer: Was wirklich los ist“

    mit Videos, Grafiken und wissenschaftlichen Studien, sowie verfügbaren Daten von NASA & Co – die FALSCHBERICHTE um den Amazonas und Südamerika aufgedeckt.

    Detailliert kann man dort die bewussten Lügen nachvollziehen und die Propaganda, die wir übrigens bei uns vor allem von den öffentlich rechtlichen Sendern serviert bekommen.

    Auch den Blödsinn, den wiedereinmal Herr Prof. Lesch bei Markus Lanz erzählte wird so widerlegt.

    Es gibt keine Berichterstattung mehr. Der Journalismus in Deutschland ist tot!
    (Quelle Klima.wissen)

    Bezieht sich auf die Fakten dieses Artikels:

    How unusual are the fires? How dangerous are they to the rain forest?
    INPE’s figures represent a 79 percent increase in fires from the same period in 2018. There have been large numbers of fires in other recent years as well: According to a manager of Global Forest Watch, the number of fires in the Amazon this year is roughly comparable to 2016. …

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