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Steht uns eine technokratische Refeudalisierung bevor?

Es geht nicht um Links oder Rechts, sondern darum, wie Oben Unten fertig macht, und dabei den ganzen Planeten auf´s Spiel setzt!

Martin Bartonitz, siehe ihre Organisation Mitglieder des Komitee der 300

Die Agenda 21 der UN hatte ich schon einige Male hier angesprochen, und auch dass sie ein Werkzeug der Reichen ist, um die Armen noch besser kontrollieren zu können. Hier habe ich einen Text, der die Bewegung Future For Fridays als auch die Klimawandelhysterie als eine der Mittel zur Erreichung der Agenda 21 betrachtet, und das aus der Perspektive der Arbeiter, sprich aus dem linken Lager, wo es doch sonst eher aus der rechten Ecke Kritik hagelte:

Keine Teilnahme an dem großen Klimastreik (Quelle)

Die Gewerkschaften wurden aufgefordert, sich dem globalen Klimastreik am 20. September anzuschließen. Hier die Gründe, warum sie das nicht tun sollten.

Die Umwelt-und Klimaschutzinteressen der Arbeiterklasse sind grundlegend andere als die Klimaschutzforderungen der UN- Klimagipfel. Die Forderungen der neuen globalen Klimabewegungen Fridays for Future und Extinction Rebellion sind jedoch identisch mit den Klimaschutzzielen der UN und wollen diesen lediglich zur Durchsetzung verhelfen.

Sie wollen eine CO2-Steuer und „Null Netto“ oder „Klimaneutralität“. Letztere hat die neue Präsidentin der EU-Kommission von der Leyen für 2050 angekündigt. FFF wollen dasselbe, nur schneller für 2035.

Aber wir, die Bevölkerung, können das nicht wollen, weder für 2035 noch für 2050.

Denn dieses Ziel beinhaltet einen Systemchange, der den Interessen der Arbeiterklasse diametral entgengesetzt ist und darf von den Gewerkschaften auf keinen Fall unterstützt werden.

Der Aktionsplan für diesen Systemchange wurde vor 30 Jahren in Form der Agenda 21 auf dem Earth Summit 1992 verabschiedet. Die Agenda 21 beinhaltet eine grundlegende Transformation aller Bereiche der Gesellschaft, angefangen von der kapitalistischen Ökonomie über das Erziehungssystem bis zum Rechtsstaat.

Die herrschende Klasse hat schon lange erkannt, daß mit der fortschreitenden Technologisierung der Produktion der Kapitalismus nicht mehr funktioniert, weil es an Kaufkraft fehlt, wenn immer mehr Menschen entlassen werden. Der hochtechnisierte Kapitalismus ist am Ende. Er kann die Menschen nicht mehr ernähren. Die Finanz- und Wirtschaftsbosse haben den Kapitalismus ausgelutscht. Sie haben im Kapitalismus die menschlichen Arbeitskraft mittels Technologieentwicklung so weit ersetzt, daß sie fast gar nicht mehr nötig ist.

Die Alternative, bei der die Technologieentwicklung den Arbeitern zugute käme, wäre radikale Arbeitszeitverkürzung. Das sprengt jedoch die Schranken der Profitproduktion.

Damit steht die Abschaffung des kapitalistischen Ausbeutungssystems auf der Tagesordnung. Genau das will die Machtelite mit ihrem Systemchange verhindern.

Als grundlegendes Problem des Kapitalismus diagnostizieren die Herrschenden das Auseinanderfallen von (oder keine Balance zwischen) Produktion und Konsumtion:

– so der aktuelle UN-Meinungsführer auf dem Climate Summit in Katowice Stuart Scott https://www.youtube.com/watch?v=pMbeYJgH_6g#t=31m28s
– in der Agenda 21 auf S.31
– in der Theorie von Technocracy https://vimeo.com/168119227#t=17m20s

Daß sie die Gesellschaft gemäß dem technokratischen Programm transformieren wollen, zeigt sich in diesen Äußerungen und in dem, was sie tun. Es wird nicht offen diskutiert, wohin die Reise geht. Sie lassen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft die Elemente heranreifen, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Die Menschen sollen nicht wissen, was Ihnen bevorsteht und schon gar nicht die Entwicklung selbst bestimmen. Sie sollen sich mit einem falschen, illusionären Bewusstsein der Entwicklung anschließen. Denn dieses Programm ist zutiefst menschenfeindlich.

Die Menschen sollen sich in dem Bewusstsein der Abwendung der Klimakatastrophe, die sie an die Wand malen, für Klimaneutralität und CO2-Steuer einsetzen.

In der Klimaneutralität wird jedes Wirtschaftsgut und jede Tätigkeit nach CO2-Emissionen bewertet und miteinander in Beziehung gesetzt. Schon heute gibt es den Handel mit Emissionszertifikaten und alles hat seinen „Carbon Footprint“. Damit wird ein neuer Maßstab geschaffen, der an die Stelle der Arbeit, die bisher allgemeiner Maßstab des Austauschs und Grundlage für unser Geldsystem war, treten kann. Das wirkliche Resultat dieses Klimaschutzes ist also die Realisierung eines wichtigen Bausteins des technokratischen Programms.

Im technokratischen Programm wird der Markt oder die Zirkulationssphäre, die bis jetzt Produktion und Konsumtion in Übereinstimmung brachte, abgelöst durch ein global-staatliches Ressourcenmanagement.

Jeder erhält ein begrenztes Budget, was ihm an Ressourcen zusteht. Da die Eigentumsverhältnisse der großen Konzerne und Banken nicht angetastet werden, sieht das Budget der Kapitalisten vollständig anders aus als das der Arbeiter. Der Arbeiter ist auch nur eine Ressource für die Produktion wie andere Ressourcen auch.

Bei Technocracy wird die Gesellschaft behandelt wie eine Maschine und „social engineering“ ist eine Technologie, mit der „Wissenschaftler“ diese Maschine steuern. Diese Agenda zielt auf die Abschaffung der Freiheit des Menschen, die im Kapitalismus nur widersprüchlich realisiert war. Mit dem freien Warenbesitzer und der Abschaffung der freien Lohnarbeit soll auch der Rechtsstaat und die Demokratie abgeschafft werden. Es handelt sich also um eine Konterrevolution, die hinter die bürgerliche Revolution zurückfällt, eine Art technokratische Refeudalisierung.

Andere Bausteine zur Durchsetzung dieses Programms sind „Internet of things“ „Smart Cities“

„Künstliche Intelligenz“ „Blockchain“ und 5G. Alle diese Bausteine werden mit dem Label sustainable geschmückt, dienen also angeblich alle dem Klimaschutz. Viele Voraussetzungen sind bereits vorhanden oder in stürmischer Entwicklung begriffen. Es geht darum, den Bedarf der Menschen und der Produktion technologisch in Übereinstimmung zu bringen, den Willen der Menschen zu manipulieren und ihren Bedürfnissen nur soweit nachzukommen, wie es den Ausbeutungsinteressen der großen Konzerne und der Niederhaltung des Klassenkampfes dienlich ist. Dies geht einher mit der lückenlosen Erfassung und Kontrolle buchstäblich aller Lebensbereiche, Überwachung auf Schritt und Tritt und totale Entmündigung des Menschen.

Ihre Antwort auf die Tatsache, daß der Kapitalismus die Menschen nicht mehr ernähren kann, ist eine Kriegserklärung gegen die Menschheit. Sie erklären die Menschen, die nicht gebraucht werden, zur Überbevölkerung und geben sie der Vernichtung preis. Sie planen die Vernichtung von 85% der Weltbevölkerung.

Was auf den Georgia Guidestones 1980 anonym angekündigt wurde, haben sie 1992 auf dem Earth Summit in Rio de Janeiro in verklausulierter Form offiziell gemacht. Die ganze Agenda 21 ist durchdrungen von dem Gedanken der Bevölkerungskontrolle -und Reduktion.

Weiter auf Linke Zeitung – Alle Macht den Räten

***

Und dann schauen wir uns an, wer Fridays For Future aus der Taufe gehoben hat, auch dazu habe ich Informationen wie folgt gefunden:

Wer steht hinter dem „angeblichen“ Kinderprojekt fridaysforfuture?

Man sollte wissen, dass die Organisation „Plant-for-the-Planet“ die SPENDENQUITTUNGEN für die fridaysforfuture Bewegung ausstellen. Unter diesem Gesichtspunkt beginnt die Recherche. 

Plant-for-the-planet wurde aber eigentlich von den UN-Mitarbeitern Eric Falt, Meryem C. Amar, Catherine Beltrandi, Enid Ngaira, Julien Hortoneda in Nairobi am 8. November 2006 unter Mitwirkung von Wangari Maathai initiert und dann an die von „Frithjof Finkbeiner und seinem Sohn Felix“ gegründete „Plant for the Planet Foundation“ übertragen. Daneben gibt es die „Plant-for-the-Planet-Akademien“, in denen Kinder andere Kinder zu Botschaftern für Klimagerechtigkeit ausbilden. Auch dabei werden sie von Erwachsenen unterstützt. Dazu zählen der Club of Rome und mit der Global Marshall Plan Foundation taucht als einer der üblichen Verdächtigen der unvermeidliche Al Gore auf. Der gescheiterte Präsidentschaftskandidat geriet nicht nur in die Kritik wegen seines wissenschaftlich nicht sehr fundierten Films „Eine unbequeme Wahrheit“, mit dem er für Maßnahmen gegen den Klimawandel trommelte, sondern auch wegen seiner Beteiligung am Investmentfond KPCB. Dort leitet er die Klimawandelabteilung. Gegner warfen ihm vor, dass er durch seine Beteiligungen von verschärften Klimagesetzen profitieren würde. 2009 erhielt das Unternehmen über Umwege einen Staatsauftrag in Höhe von 560 Milionen Dollar. 

Das Geschäft mit der Angst zahlt sich aus. An vorderster Front stehen gemachte Kindersoldaten, die in den meisten Fällen nicht ahnen, wie mit ihren unschuldigen Gesichtern Politik gemacht und die Kasse zum Klingeln gebracht wird. Das Modell hat Erfolg und mit der Greta-Manie hat man ganz andere Möglichkeiten entdeckt.“

Die Idee dass Millionen Kinder auf die Straßen gebracht werden sollen, und zwar an einem FREITAG, steht u.a. auf der Homepage der PLANT FOR THE PLANET Fundation. Es ist also weder eine Verschwörungstheorie, noch ist es ein Geheimnis. Die einzigen die davon eben nicht reden wollen, sind die REGIERUNGEN, DIE MEDIEN und die „Aufklärungsseiten“ wie z.B. Correctiv oder Faktenfinder. 🤷‍♂️ Wen wundert es auch? Würde es ja doch einige Fragen zu GRETA aufwerfen und dieses angebliche von Greta initiierte Kinderprojekt in Frage stellen müssen. Denn MACHTELITEN organisieren diese Idee über die üblichen UMWEGE & VERSCHLEIERUNG. 

Leudde, KLIMASCHUTZ IST WICHTIG – aber ganz sicher nicht mit einer erfundenen CO2 Steuer und ganz ganz sicher nicht mit den üblichen MACHTELITEN die damit richtig viel Geld verdienen. 

Quellen: Die Idee, Millionen Schüler an einem FREITAG auf die Straße zu bringen stammt von: 
https://www.plant-for-the-planet.org/de/mitmachen/climate-strike?fbclid=IwAR3lPwnK-Wt9uEfVQ-SDFvjNaRUJ0D34wMShVqUwYymjI9du8tP09_youRM

Spendenquittungen für die FFF kommen von plantforplanets: 
https://fridaysforfuture.de/spenden/?fbclid=IwAR2lMmTNhguyNouOd25tDZfFvikLQ_fl6FIy5WROxcYIOuT-w1ThpI8NZH4

Akademien
https://www.plant-for-the-planet.org/de/mitmachen/akademien?fbclid=IwAR2cxNmcs5pu4kJlXjMzj9T0Ktin6tM6ANQNdgdz5jzNzMOKdzobE85xlxg

Gründer plant for the planet und SOHN: 
https://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Finkbeiner?fbclid=IwAR2gvuzrWa6tzR9iCagBLKqrToHvokxfarT1sKZqf-xnQIlHIbBD6ZvCiFs

Was sagt Wiki? 
https://de.wikipedia.org/wiki/Fridays_for_Future?fbclid=IwAR3H-1RvrP4kfe1E3DgFbBpNvNAhmO69ZcfNQExCGa0yE9iPHCrO0ohVPoo

Und weiter geht es:

Ohne mediale Konkurrenz durch andere Medienproduzenten würde Framing besser funktionieren, da schlichtweg Fakten und Sachverhalte nicht überprüft werden könnten.
Was ist Framing? Bedeutung, Definition, auf deutsch, Erklärung

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  1. August 18, 2019 um 10:53 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Martin Bartonitz
    August 18, 2019 um 12:14 pm

    Ich möchte nochmal gerne Udo Rohner zu Wort kommen lassen:

    Nun ist es an uns den Schwung dieser Bewegung zu nutzen und mit entsprechenden konkreten Konzepten und Angeboten zu wirken gegen die ….

    • Zunahme der Weltbevölkerung
    • Abnahme der Artenvielfalt
    • Zunahme des Bedarfs an Ressourcen
    • Abnahme aller verfügbaren Ressourcen
    • Zunahme des Flächenverbrauchs
    • Abnahme des Anteils an naturbelassenen Lebensräumen
    • Zunahme der Umweltbelastung
    • Abnahme der Regeneration natürlicher Lebensgrundlagen
    • Zunahme der Macht und des Vermögens einer Minderheit
    • Abnahme der Selbstbestimmung und des Wohlstands

    Und sei es nur, wenn man einfach einmal ganz klein anfängt mit …

    -weniger Energieverbrauch,
    -weniger Ressourcenverbrauch,
    -weniger Maschineneinsatz,
    -weniger Mobilität,
    -weniger Flächenverbrauch,
    -weniger kurzlebige Gebrauchsgüter
    -weniger Unterhaltungselektronik
    -weniger Kommunikationstechnik
    -weniger Fleisch,
    -weniger intensive Landwirtschaft
    -weniger intensive Forstwirtschaft
    -weniger Südfrüchte
    -weniger Importe
    -weniger Fernreisen
    -weniger Rüstung
    -weniger Überfluss
    -weniger Luxus
    -etc. etc. etc.

    Und das müssen wir schon selbst erledigen …
    Oder glaubt irgendjemand ernsthaft daran, dass eine CO2 – Steuer oder irgendeine andere Maßnahme die seitens der etablierten Politik und Wirtschaft angeregt wird, den tatsächlichen Erfordernissen unserer Zeit entspricht?

  3. tula
    August 18, 2019 um 12:44 pm

    Lasst euer Licht scheinen

    Quelle: die Brücke: Q’uo,

    Ihr könnt eure Energiezentren, von Rot bis Violett, als ein Mittel betrachten, um euer Licht scheinen zu lassen, kurz gesagt. Wenn sich die Intelligente Energie des Einen Schöpfers vom Logos, von der Sonne, zu eurem Energiefeld bewegt, setzt die magnetische Anziehung dieser Energie durch das Energiezentrum des roten Strahls (1. Chakra) eure Wertschätzung von Auslösern (Katalyst) in eurer Lebenserfahrung in Gang, entsprechend der Wahlentscheidungen, die ihr vor eurer Inkarnation getroffen habt. Die Lektionen, die ihr lernen möchtet, sind alle innerhalb verschiedener Energiezentren verkörpert, und wie sich die Intelligente Energie des Einen Schöpfers innerhalb eurer Energiezentren bewegt, seid ihr dann fähig, sie entsprechend der, sagen wir, Färbung oder Entscheidungen, die vor der Inkarnation gemacht wurden, wahrzunehmen. Diese Energie strebt danach, sich nach oben zu bewegen und steigt in schließliche Vereinigung mit dem Einen Schöpfer im Indigostrahl-Energiezentrum auf. Denn in der Tat, an diesem Zentrum ist die Krone schon auf dem Haupt und ihr seid potenziell – der Schöpfer. Denn der Schöpfer wartet dort darauf, von euch entdeckt zu werden.

  4. tula
    August 18, 2019 um 1:25 pm

    Am 16.08.2019 veröffentlicht

    Der erfolgreiche Bollywood Schauspieler Vijay Deverakonda befragt Sadhguru nach dem Glück – was uns glücklich macht und wie wir glücklich bleiben können.

  5. August 18, 2019 um 1:45 pm

    Hmm,
    vielleicht eine Überlegung, eine Frage am Rande???

    Wird hier gerade „1789“ wiederbelebt???, wahrlich „Global“???
    Denn der schöne Schein der franz. Revolution, welche man uns ja immer noch verkauft,
    entpuppt sich schon beim zweiten Blick als …
    und wenn man weiter hinter den Vorhang schaut, kommt man dem Grauen und den derzeitigen Plänen, wie der Agenda verdammt nah – mit zumindest einer positiven Folgen, sich nicht mehr an den Nebelkerzen und den „Nebenschauplätzen“ zu beschäftigen und seine eigenen Energien zu „verballern“…

    Liebevolle revoluzzer Grüße,
    Raffa.

  6. Fluß
    August 18, 2019 um 2:16 pm

    Es gibt Doku´s über Charles Manson. Den Sektenführer und Mord-an-Stifter.
    Die Leute standen in seinem Bann. Wie gehirngewaschen. Hypnotisiert und ohne Moral. Soldaten, wie die Antifa.

    Diese Klima-netz-aktivisten rennen da auch so hinterher.
    Gabs ja bei den Grünen auch schon mit dem Fischer und dem Cohn-Bendit.

    Ist alles Wiederholung. Sex, Drugs and Rock and Roll. Damit wird Chaos gestiftet und Geld gemacht.
    Und wie beim Gammelfleisch, welches von weit herkommt und nur mit Aufwand verfolgbar ist,
    wird etwas vor die Nase gesetzt und der Mensch schluckts.

    Statt Gammelfleisch sind es Menschen von weit her, deswegen ja Ausländer genannt, die dann in D der Spielball sind bzw. einige ihre Clans aufbauten als Checker.
    https://www.journalistenwatch.com/2019/08/18/berlin-arabische-grossfamilien/

    Hier mal was über die FFF-Zelle:

    Greta und die Antikapitalisten Wie Fridays for Future mit unterschiedlichen Meinungen umgeht 16.08.2019, 17:15 • Aktualisiert: 16.08.2019 Fabian Schmidt https://www.bento.de/nachhaltigkeit/fridays-for-future-und-antikapitalisten-wie-die-bewegung-mit-unterschiedlichen-stroemungen-umgeht-a-1e8e7067-213d-4a2d-9465-5daa1d8b4907

    Russophilus schrieb als Faktenkenner einen sehr guten Info-Artikel, aber man kommt nicht mehr dran. Überhaupt nicht mehr auf die Seite, wegen angeblich unsicherer Verbindung. Ich hatte mir damals den Text ausgedruckt:

    ML Nachschlag und Klarstellung Russophilus 13. Mai 2019
    https://vineyardsaker.de/2019/05/13/ml-nachschlag-und-klarstellung/

    „““ Ich war viele Jahre lang ein (relativ hoch aufgehängter) Berater bei einer der globalen (sprich amärrikanischen) Unternehmensberatungen. Zwar war ich für Technologie zuständig, aber in solchen Firmen arbeitet man so gut wie immer in Teams und in diesen Teams sind immer Leute der benötigten Fachgebiete. Der Kern eines solchen Teams bestand praktisch immer aus Rechtsanwälten, Betriebswirten oder Steuerberatern und die Führung bei kleineren Jobs lag in der Regel bei einem für den jeweiligen Kunden zuständigen mittleren Manager (meist ein Anwalt oder Betriebswirt). Bei sowas wurde ich nur selten gebraucht und nur selten als „Spezialisten-Berater“ hinzugezogen (und dann meist auch eher auf der „man kennt sich persönlich gut“ Schiene, weil der offizielle Weg, an mich zu kommen, nicht gerade einfach und bequem und eher großen Konzernen vorbehalten war). Bei größeren Jobs und bei Großkunden gab es es fest eingerichtete dauerhafte Teams, deren Teamleiter meist direkt an den Vorstand berichteten (der in diesem Geschäft in der Regel aus langjährigen arrivierten „Partnern“ besteht).
    Warum ich das erwähne? Weil es relevant ist. Weil ich mit Ministern gegessen habe, mit Vorständen von (meist internationalen) Konzernen, mit Milliardären und mit vielen politstern und vor allem deren (nicht unbedingt offiziellem) diskretem Umfeld. So konnte ich einen recht brauchbaren Einblick gewinnen in die Wirklichkeit dieser Zone, die uns Normalbürgern praktisch immer verkleidet und aufgehübscht nicht einmal präsentiert, sondern etwas zwischen weitgehend vorenthalten und höchstens mal angedeutet sichtbar ist. Klar, hinterher weiss mans immer besser. Da erscheint einem Vieles doch eigentlich ganz offen erkennbar – ist es aber nicht, jedenfalls nicht für den Normalbürger, u.a. weil der gar nicht weiss, wo er hinsehen muss, weil reichlich Verkleiden und Verstecken im Spiel ist und vor allem weil der normale Mensch geradezu dazu abgerichtet ist, die Welt grundlegend anders zu betrachten.
    Aber, wie gesagt, eigentlich ist es ganz einfach und hollywood liegt oft gar nicht so sehr daneben.
    Es geht um „business“. Und business ist „Investment und Profit“, also „ich investiere etwas, mache etwas (z.B. industrielle Produktion, Geld verleihen, etc.) und am Ende kommt mehr dabei heraus als ich reingesteckt habe.
    Der entscheidende Faktor dabei sind praktisch immer Resourcen der einen oder anderen Art. Das kann Öl in der Erde sein, das kann Wissen (in Form von Patenten aber auch von Fachleuten und Facharbeitern) sein, das kann schlicht Geld sein, das können Beziehungen sein, das kann „manpower“ sein, also (möglichst günstige) Arbeitskraft, das können auch Kunden sein (viele davon plus ein möglichst exklusiver und/oder direkter Zugang), usw. Was ihr begreifen müsst, ist das, was praktisch jedes politische System – auch und gerade der Kapitalismus! – grundsätzlich verschleiert: Auch ihr seid Resourcen.
    So einfach ist das. Ihr seid Resourcen. Und beileibe nicht nur als Arbeitskraft oder als Konsument.
    Den ganzen „demokratie“ Schnickschnack könnt ihr vergessen. Das ist im Grunde nur ein Kleidchen und Schminke. Im günstigsten Fall, wie z.B. in Russland, ist es ein brauchbares Vehikel, bei dem man euch nicht komplett ausblendet sondern euren Bedürfnissen (ich meine hier die, die nicht kommerziell nutzbar sind) und euren Rechten als Menschen zumindest einen halbwegs passablen Platz einräumt.
    Und ja, das gilt, zumindest noch eine ganze Weile, nämlich bis das derzeitige System durch ein besseres ersetzt wird, auch für Russland. Wobei, das will ich klar sagen, das Problem nicht Putin ist; ich bin ziemlich sicher, dass der wirklich die Interessen und das Wohl der Russen im Auge hat, nur: Russland ist auch nur ein Teil der Welt und auch einer wie Putin kommt nicht grundsätzlich um das bestehende System herum oder daran vorbei.
    Aber gleich, ob noch mit den irgend möglichen Resten von Menschlichkeit und Anstand (wie in Russland) oder völlig ignorant und schonungslos wie im werte-westen: Ihr seid Resourcen, nichts weiter als Resourcen. Kapiert das endlich. Dann – und nur dann – habt ihr eine Chance, irgendetwas zu bewirken. Dass ihr für Drecks-Konzerne wie google oder facebook nur Resourcen seid, haben vermutlich so einige schon begriffen. Was aber so gut wie niemand begriffen hat (keine Sorge, ist keine Schande. Die betreiben ziemlichen Aufwand, um euer Aufwachen zu verhindern) ist, dass ihr auch für die politiker nichts weiter als Resourcen seid – und zwar ärgerlich unbequeme aber leider unumgängliche.
    Ich erklär’s mal deutlich: Wir hören ja immer, Russland habe doch nichts ausser Öl und Gas. Glauben wir das einfach mal für einen Moment, weil es ein praktisches Bild ist.
    Das Erste, was dazu zu sagen ist, ist: Aber immerhin hat Russland Öl und Gas, also eine Resource, für die Nachfrage besteht und die einen Wert hat! Das ist nämlich immerhin die Eintrittskarte zu dem hässlichen globalen „Wirtschafts“ (und politik) Spiel. Wer nichts von Interesse und Wert hat, der bleibt nämlich draussen. Siehe z.B. reihenweise afrikanische Länder.
    Übrigens, nur damit das klar ist, heisst das auch, dass es, wenn nötig, keine Verhandlungen gibt mit solchen Resourcen-Armen sondern Nötigung und klein Beigeben oder aber Krieg.
    Deshalb wird irgendeinem Land z.B. in Afrika, in dem es etwas gibt, das Konzerne gerne hätten, nicht verhandelt. Die haben kein „standing“ (nicht die Position dazu) und nicht das nötige Militär, um sich zu wehren. Also wird denen einfach mitgeteilt und die haben’s zu fressen und zu unterschreiben; tun sie das nicht, dann kommt eben „unser“ Militär. Rein praktisch gesehen läuft es meist auf einer mittleren Spur, sprich, man kauft die nötigen politiker; ist ja billig dort.
    Wir alle, alle Bürger, sind noch schlechter dran als afrikanische Länder. Wir haben ja nicht mal ein paar Soldaten oder Söldner (oder Bürokratie-Drohungen), die wenigstens unseren Preis ein bisschen in die Höhe treiben könnten. Erklärung am Rande: Konzerne wollen Reibungslosigkeit, Kalkulierbarkeit und Zuverlässigkeit. Solange die Preis-erhöhte Lösung finanziell günstiger ist als Krieg, wird der Konzern einfach etwas mehr bezahlen.
    Zweite wichtige Regel/Erklärung am Rande: Man beachte stets die Laufzeit! Ist ein Projekt auf kurze Dauer angelegt, so läuft so Einiges grundlegend anders als bei langfristigen Projekten. Beispiel: Der Faktor „Ruhe“ (keine Unruhen, keine Dynamik mit plötzlichen Spitzen) ist bei langfristigen Projekten in aller Regel erheblich wichtiger als bei kurzfristigen.
    Und ja, das betrifft auch uns – und zwar sehr hässlich. Warum? Weil Wahlen grundsätzlich kurzfristige Projekte sind. Man braucht eben alle paar Jahre mal möglichst viele Stimmen. Wie man die (wirklich) holt, ist ziemlich egal. Ebenso egal ist es, ob sich die Herdenviecher hinterher böse verarscht vorkommen. „““

  7. Fluß
    August 18, 2019 um 2:24 pm

    „““ Nun zum Kern. Was sind die Resourcen der politster? Ihr seid die wichtigste Resource. Die zweite wichtige Resource, aber eher auf Staats-Ebene, ist die Hoheit, will heissen, die Verfügung über das Staatsgebiet, das ja auch ein Wirtschaftsraum ist. Hierüber können politster viele für Konzerne wichtige Faktoren steuern. So können sie z.B. verdummte, artig auf „Kaufen“ klickende Bürger anbieten oder auch für „Dynamik“ sorgen. Oder, anderes Beispiel, die können das Thema Steuern ernst nehmen oder aber von zwei Augen drei zudrücken und wegsehen, usw.

    Und dann gibt es noch einen weiteren, besonders wichtigen, aber auch besonders hässlichen Faktor: politster verfügen über erhebliche Kontrolle und Zugriffsmöglichkeiten über öffentliche Gelder.
    Die Bedeutung dieses Punktes ist kaum zu überschätzen. Erklärung: Das fängt schon mit der Differenz zwischen Investment und Profit an – denn die muss ja von irgendwoher kommen. Und in diesem für Konzerne äusserst wichtigen Kernpunkt verfügen politster von ganz oben (Regierung) bis ganz unten (Bürgermeisterchen) über viele, viele Hebel und Hebelchen. Ein deutliches und geradezu klassisches Beispiel ist die Übernahme von ausgebluteten Leichen durch die „öffentliche Hand“. Konkretes Beispiel: Ein ami Konzern übernimmt eine lokale Firma mit 500 oder 50000 Arbeitsplätzen und plündert die Firma dann; er entlässt Arbeiter, er verschiebt technologische Werte, usw. … und am Ende bleibt eine Leiche übrig – und zwar absolut nicht überraschend! Das Schweigen und Vertuschen und Beschönigen der politster während der Plünderungs-Aktion ist eine typische „Dienstleistung“, für die sie ansehnlich bezahlt werden. Hinterher wird dann plötzlich von „Arbeitsplatz-Erhalt“ und vom Erhalt eines „wichtigen Standortes“ oder bei besonders geschmacklosen und verkommenen politstern auch von „sozialer Verpflichtung“ geplappert … und dann mit unser aller Geld auf unsere Kosten aufgeräumt oder repariert.

    Das sind keine „unvorherseebaren“ „unglücklichen“ Fälle. Das ist ein Geschäftsmodell, das für beide, Konzern und politster, sehr attraktiv und lukrativ ist und bei dem die politster ihre Resource „Zugriff auf Rechtsorgane“, „Einfluss auf öffentliche Meinung“ (oder überhaupt mal Kenntnis) und vor allem „Zugriff auf öffentliche Gelder“ ausspielen.
    Und die politster agieren dabei genau wie die Konzerne: Resourcen kosten Geld und bringen Profit. Ein Konzern verdient dabei z.B. 1 Mrd €, die politster 5 – 20 Mio. (bis zu 2% sind üblich) … und die „öffentliche Hand“ muss danach für 2 Mrd. aufräumen – wobei auch das natürlich eine Resource ist, die den politstern nochmal Geld bringt. Aus deren Sicht ist so eine Plünder-Aktion also sehr attraktiv. Wenn dabei auch noch eine hübsche, gut bezahlte Position für die Zeit danach drin ist für die politster (die bei der Aktion ja „verbrennen“), dann ist fast alles an Rechtsbeugung und Bruch möglich.

    Und nein, die politster haben damit keinerlei ethisches Problem. Null. Mal abgesehen davon, dass diese Frage üblicherweise nicht gestellt wird (und einen als unbedarften Anfänger oder Spitzel outet), würde die Antwort auf die Frage, ob das nicht extrem unanständig bis kriminell ist, nur ein Lächeln hervorrufen und ein absolut ernst gemeintes „Ich habe dieses System nicht geschaffen. Die Welt ist nunmal so“.
    So sind die Regeln. Investition -> Profit. Ganz kühl. „Anstand“ oder „Ethik“ sind, wenn überhaupt, in diesem Spielchen höchstens in der PR und Marketing-Abteilung relevant. Aktionäre und Eigner wollen Gewinne und der Job von Managern ist es, für diese Gewinne zu sorgen.
    Menschen sind in diesem Spiel nur Resourcen – und politster sind zuvörderst Manager, Weichen-Steller und Sachwalter insbesondere der Resourcen Bürger-Herde und öffentliche Gelder.

    Nun nochmal zu Alice Weidel. Wäre ich nicht ein (damals noch ziemlich ahnungsloser) Mitspieler an leidlich hoher Stelle gewesen, dann könnte ich das heute nicht aufzeigen und sichtbar machen. Vermutlich würde ich dann auch engagiert diskutieren über links vs. rechts oder welche partei mehr fürs Volk tut. Eine Frau Weidel weiss jede Menge, das bei den meisten Bürgern (Herden-Viechern) schlaflose Nächte, das Gefühl akuter Hilflosigkeit und Angstzustände auslösen würde. Die Frau weiss wie banken und bankster ticken. Und (wie z.B. auch Putin) sie weiss, wie das Spielchen läuft. Diese Frau hat das Potential, ganz ganz erheblich wertvoller zu sein als tausend brave, anständige, fleissige AfD Mitarbeiter. Und – anders als die 1000 braven Mitarbeiter – weiss Fr. Weidel, wo der Hebel anzusetzen ist, wie man einen erheblich besseren deal im Sinne der Bürger machen, aber auch wie und wo man da erfolgversprechend Aufklärung betreiben kann.

    Die Leute, die gegen die AfD nölen wegen z.B. Weidel, gehen mir offen gesagt zunehmend auf den Sack. Also mal deutlich: Wenn ihr durch Syrien fahren müsstet – und ja das ist ein verdammt brauchbarer Vergleich mit unserer Situation – würdet ihr dann einen netten, lieben, hilfsbereiten Kleinstadt-Polizisten als Schutz-Begleiter haben oder lieber einen erfahrenen, kampferprobten Soldaten? Vermutlich werden die allermeisten – völlig zurecht! – sagen „natürlich den Soldaten“. Tja, den kann man allerdings auch als erfahrenen Mörder betrachten! Und genau das macht ihn zum wertvollen Begleiter. Der kennt die terroristen, weiss, wie die ticken und agieren (und hat etliche gekillt). Genauso ist es mit Fr. Weidel. Nebenbei bemerkt: Es gibt reichlich warme Plätzchen für (Ex-)bankster in den parteien. Dass Fr. Weidel nicht bei der cdu oder fdp ist, spricht doch sehr für sie; die hat sich einen sehr heissen und unbequemen Stuhl ausgesucht.

    Ich kenne die Frau nicht persönlich und ich kann mich verdammt irren; vielleicht ist die immer noch ein verkommenes bankster Dreckstück, das weiss, wie man auf nett und seriös macht. Möglich. Aber ich weiss auch, dass keine partei erfolgreich für uns agieren kann, die keine Fr. Weidel hat. Ebenso wie man kein blog betreiben kann, in dem man mal einiges zeigt und auf- und erklärt, was man nicht ums Eck in irgendeiner Zeitung bekommen kann. Ebenso wie man nicht lebend ohne ein paar fähige und erfahrene Soldaten durch Syrien fahren kann. Also kapiert es bitte endlich: in der realen Wirklichkeit ist das alles kein Wohlfühl- und Sympathie-Wettbewerb (wie auf polit Wahl-Plakaten). In der realen Wirklichkeit ist unsere Situation eine Fahrt durch Syrien – und wir sind kurz vor Idlib. Wir brauchen keine sympathischen netten Onkels; wir brauchen fähige, kampferprobte Profis, die das Spielfeld gut kennen und die uns Bürger-Herde halbwegs unbeschadet ans Ziel bringen. Und: Ich hoffe doch, dass ihr mich als einen halbwegs anständigen Kerl seht und nicht als „globales Unternehmensberatungs Schwein“ (das ich, wenn ich es auch noch nicht kapiert hatte, damals war). Das ist entscheidend. Nach welchen Maßstäben und Prinzipien und wie handelt einer heute? Es gibt auch bankster, die irgendwann aufwachen und die sind dann sehr wertvolle Offiziere in diesem Krieg, in dem sich unsere Zukunft und die unserer Kinder entscheidet. „““

  8. Fluß
    August 18, 2019 um 3:08 pm

    Wer bezahlt die Antifa?

    Skandal Woidke bezahlt Linksextreme Ein Prozent 18. August 2019
    https://www.journalistenwatch.com/2019/08/18/skandal-woidke-linksextreme/

    Freifahrtschein: https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w6/gu/61.pdf

    „““ „Ein Prozent“-Recherche bestätigt: SPD-Regierung in Brandenburg fördert konsequent linksextreme Ideologie. Ministerpräsident Woidke ist direkt verantwortlich für das Förder-Chaos.

    Tausende Euro für Linksextremisten, Behörden, die wegsehen, und Blockwarte, die in jeden Lebensbereich der Bürger eindringen – das ist die Bilanz von Dietmar Woidke in Brandenburg. Zu lange haben die SPD und ihre Ministerpräsidenten Politik gegen das Volk gemacht. Eine „Ein Prozent“-Recherche zeigt, wie sehr der „Landesvater“ Woidke direkt bei der Vergabe von Fördermitteln an Linksextreme involviert ist.
    Woidke + Antifa = gute Zusammenarbeit

    Knapp 30 Jahre regiert die SPD nun in Brandenburg. Zeit genug also, um eine weit verzweigte und gut organisierte Fördermaschinerie aufzubauen. Mit staatlichen Mitteln wird eine „Zivilgesellschaft“ simuliert, die den Kampf gegen „rechts“ unterstützen soll. Anders gesagt: Das Land Brandenburg gibt dank der SPD Geld an ein weit verzweigtes Netzwerk außerparlamentarischer Partner weiter, damit die sich darum kümmern, patriotische, konservative oder einfach normal denkende Bürger zu unterdrücken.

    Sollte es sich bei diesen Partnern um Linksextremisten handeln, ist das kein Problem: Der Parlamentarische Beratungsdienst hat der Regierung hierfür einen Freifahrtschein erteilt. Konkret heißt es dort, dass über die „Antirassismus-Novelle“ jeder Teil des staatlichen „Bündnisses gegen rechts“ werden kann – ungeachtet dessen, ob die Partner selber linksextrem sind oder nicht. Ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler! Die „Antirassismus-Novelle“ selbst wurde – Sie ahnen es bereits – von der SPD 2013 in der Landesverfassung verankert. Linksextreme Partner sind damit verfassungskonform.

    „Tolerantes Brandenburg“: Der Trick der simulierten Staatsferne

    Hört sich komplizierter an, als es ist: Direkt in der SPD-geführten Staatskanzlei von Ministerpräsident Woidke in Potsdam liegt die Koordinierungsstelle des Programms „Tolerantes Brandenburg“, unter dessen Dach der Großteil des Geldes zur Fördervergabe verwaltet wird. Das „Tolerante Brandenburg“ wiederum spinnt ein riesiges Netzwerk mit zahlreichen Partnern über das ganze Bundesland.

    Der Trick ist, dass Teile des Netzwerkes extra ausgelagert wurden, um nicht der Neutralitätspflicht des Staates zu unterliegen. So können die Gelder direkt aus dem Amtssitz des Ministerpräsidenten an zweifelhafte Gruppen fließen und alles wirkt legal und korrekt.

    So wird ein Netzwerk aus „Beratern“, viele mit einschlägiger Vorgeschichte, vorgehalten, das tätig werden soll, wenn rechte und rechtspopulistische Kräfte irgendwo im Bundesland aktiv werden. Das Programm richtet sich explizit und für jeden einsehbar auch gegen patriotische Demokraten, die nicht in die verengte Weltsicht linker Ideologen passen.

    Unter den Fittichen dieses Programms findet sich unter anderem das Projekt„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, über das Jugendliche und Kinder linksextreme Ideologie eingeimpft bekommen sollen.

    Andere Partner der Staatskanzlei sollen linkes Gedankengut in die traditionell staatsfern und eher konservativ orientierten Sportvereine tragen, wo eine Atmosphäre der Missgunst und der Denunziation erschaffen wird. Spitzel in den Vereinen sollen etwa sichergehen, dass sich niemand kritisch über die Migrationspolitik äußert – sonst könnte er aus dem Verein ausgeschlossen werden. Für die Ausbildung dieser Blockwarte gibt man – natürlich – unser Steuergeld aus.

    Staatsgeld für Antifa-Zentren

    Auch linksextreme Szenetreffs profitieren von der Politik Woidkes und Co.: In Cottbus befindet sich etwa die Zelle79, das laut Landesinnenministerium „durch eine regelmäßig wiederkehrende, exklusive Nutzung durch Linksextremisten in Erscheinung“ tritt. Schizophren ist, wenn das Innenministerium über die Zelle 79 so etwas schreibt, das „Tolerante Brandenburg“ aber die Organisation hinterder Zelle 79, den Verein für ein multikulturelles Europa, noch im Jahr 2017 mit mehreren Tausend Euro bezuschusste.
    Linksextremes „Freiland“ wird hofiert

    Oder schauen wir nach Potsdam: Dort besteht mit dem Freiland ein linksextremes Zentrum, das von Staats wegen gefördert wird. Für das Freiland lügt die Regierung sogar, denn sie behauptet, es lägen keine Informationen über Auftritte linksextremistischer Bands im Freiland vor.

    Öffentlich und für jeden einsehbar ist jedoch die Seite des Freilands, in dem sie über das linksextreme Ultrash-Festival berichtet – u.a. mit der Band Fontanelle, die explizit vom sächsischen Verfassungsschutz erwähnt wird. Sind die Behörden in Brandenburg einfach zu dilettantisch, um nicht wenigstens bis ins Nachbarland Sachsen zu blicken oder haben sie bewusst gelogen?
    4.500.000 Euro für den Kampf gegen Andersdenkende

    Die Bilanz der SPD-Regierungen ist eine Katastrophe. Schätzungsweise 4,5 Millionen Euro fließen jährlich durch die Hände der Staatskanzlei und in die Taschen von Funktionären, selbsternannten „Rechtsextremismus-Experten“ und Antifa-Extremisten. Zeitgleich fehlt es im Land an vielen Stellen: Infrastruktur, Krankenhäuser, Kindergärten und Polizeistationen.
    Bei Woidke laufen die Fäden zusammen

    Wenn das „Tolerante Brandenburg“ einen Cent verschwendet, wenn das „Tolerante Brandenburg“ Linksextremisten fördert, wenn das „Tolerante Brandenburg“ versteckte Parteienwerbung betreibt, dann ist das alles einem Mann zuzurechnen: Dietmar Woidke ist der Ministerpräsident und in seiner Staatskanzlei laufen alle Fäden zusammen. Er und seine Vorgänger haben dafür gesorgt, dass die Brandenburg-SPD und mit ihr die Landesregierung zur Anti-Rechts-Maschinerie wird. Was Woidke selbst darüber denkt? „So gut wie heute stand Brandenburg noch nie da.“ Die Wähler sehen das freilich anders. „““

  9. od.klartext@gmail.com
    August 20, 2019 um 11:33 am

    Ich finde das Feudalsystem des Hohen Mittelalters gar nicht so schlecht. Deshalb finde ich die Bezeichnung Feudalismus für das, was jetzt ist, unpassend. Wir haben eine Plutokratie und keine Werte ausser Profitmaximierung.

    • Martin Bartonitz
      August 21, 2019 um 9:05 am

      Das finde ich eine spannende Ansicht:

      „Ich finde das Feudalsystem des Hohen Mittelalters gar nicht so schlecht.“

      Aus der Perspektive der Herrschenden und Profitierenden sicher nachvollziehbar 🙂

  1. August 18, 2019 um 10:52 am
  2. August 18, 2019 um 2:20 pm

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