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Mächtige Worte …

Der folgende Text kam als Kommentar, und weil er so Wichtiges anspricht, gerne hier als eigener Artikel:

Hallo Martin,

ich beziehe mich hier auf die Rubrik: „Mächtige Worte“ [Anmerkung: steht auf der rechten Seite weiter unten], unter der ich keine Kommentarfunktion finde:

Entscheidend ist, dass der Mensch zwar vollständig verantwortlich ist, sich pflichtgemäß zu verhalten, dass aber niemand anders diese Pflicht zu setzen vermag, weil nur das Individuum darüber zu entscheiden vermag, was es selbst als Kraft der eigenen Vernunft als gut erkennt und anerkennt.

Immanuel Kant

Ohne es zu benennen oder benennen zu können, spricht der Immanuel hier von einem höheren Grad (4) an Geistiger Reife und ausdrücklich nicht von einer Moral, die der Laotse in einem anderen deiner Zitate „die unterste Stufe“ (2) nennt.

Geistige Reife ist jeweils in ausreichender Höhe vorhanden – oder nicht.

Sie kann nicht von Außen gesetzt oder gefordert werden – obwohl das Potenzial gegeben ist.

„…sich pflichtgemäß zu verhalten“ heißt hier nicht, einer Tugend zu folgen, sondern sich – der Situation angemessen – aus freien Stücken „richtig“ zu verhalten.

Ja, der Mensch ist voll verantwortlich, aber nur so weit, wie er in der Lage ist, eine Situation einschätzen zu können. Das ist der Grund, warum wir kleine Kinder nicht unbeobachtet an die Schalthebel lassen.

Es liegt an uns, den Gliedern der Gesellschaft, ob wir „Kinder an die Macht“ lassen, oder Leute mit der erforderlichen Reife.

Sonntagsgruß! 🌿
Nirmalo, Philosophie des Staates

Wir müssen nüchtern konstatieren, dass sich nicht alle
Menschen…   zeitgleich auf dem selben Level befinden.

Aus Geistige Reife
Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:
  1. Martin Bartonitz
    August 4, 2019 um 2:30 pm

    Was passiert, wenn der Jugend zu viel Macht gegeben wird, haben wir in der Kulturrevolution in China gesehen. Es ware wohl 3 Millionen alte Menschen, die sich der Jugend nicht beugen wollten und daher weg mussten.

    Und nun steht uns die Jugend erneut auf und fordert mehr Mitsprache, siehe Future For Fridays. Rezo formulierte schon im Sinne der Kulturrevolution: Es gibt nur die eine wahre Richtung … Hmmmm

    Und dann kommen andere Kritiker, die schauen auf unsere Politiker, und stellen fest, dass auch hier viele die eigentlich notwendige Reife nicht haben.
    Oder gar auch gleich Richter …:

  2. August 4, 2019 um 2:33 pm

    Die geistige Reife ist in diesem Land schon lange verloren gegangen. Nicht nur bei der Masse der Bevölkerung (die ist immer dumm), sondern auch bei denjenigen, die dieses Land leiten sollen, seine Geschicke steuern sollen. Das liegt einfach am System, welches die niederträchtigsten und korruptesten Menschen nach oben, an die Führungsspitzen in Partei und Wirtschaft bringt. Ehrliche Menschen mit Rückgrat und Moral haben in diesem Land keine Chance und wer es kann, tut gut dabei, sein Leben, so es noch jung ist, irgendwo anders auf diesem schönen Planeten sinnvoll zu verbringen. In D. ist das schon lange nicht mehr möglich.

    • Martin Bartonitz
      August 4, 2019 um 6:25 pm

      Las mal:

      Die Psyche der Kinder verkümmert

      Deutschlands Eltern haben es demnach verlernt zu erziehen. Statt ihrem Nachwuchs Grenzen zu setzen, behandeln sie ihn als Freund und Partner. Im Extremfall, der für Winterhoff meist die Regel ist, verbindet Erwachsene und Kinder eine Art „symbiotischer Beziehung“. Die Folge: Die Sprösslinge haben keine Chance, sich zu entwickeln, ihre Psyche verkümmert auf dem Stand eines Säuglings. Wenn diese Kinder erwachsen werden, gefährden sie unseren Wohlstand, ja die ganze Gesellschaft.

      Hunderttausende Mütter und Väter haben diese Beschimpfungen gelesen – gelernt haben sie jedoch dem strengen Therapeuten Winterhoff zufolge nichts. „Der Kampf ist so gut wie verloren“, schreibt er nun. Die letzte Hoffnung „die Psyche der Kinder doch noch zu entwickeln, liegt also auf Kindergarten und Schulen“. Darum also geht es im neuen Buch. Aber natürlich versagen Kitapersonal, Lehrerschaft und Bildungspolitik genauso wie die Eltern.

      Fundstelle: Pädagogik zum Gruseln

      Totalversagen?

    • Martin Bartonitz
      August 4, 2019 um 6:37 pm

      ach ja, der hat das Thema auch schon gut beläuchtet:

    • August 5, 2019 um 8:54 am

      Formulier doch mal DEINE attraktive, der Gemeinschaft wohltuende Alternative.

  3. August 4, 2019 um 2:42 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt und kommentierte:

    so ist es
    es gibt VIELE i.dötzchen
    und
    WENIGE mit „abitur-REIFE“ … luise

  4. Fluß
    August 4, 2019 um 7:21 pm

    Menschen nehmen bei FF an Seminaren teil, aber es gibt kein Impressum, also keinen direkten ansprechbaren Firmen-Chef. Danisch bekommt keine Info, wer die Greta-Demo anmeldete.
    Das Netzwerkdurchsuchungs-Gesetz von Heiko Maas, der es gut findet daß Maaßen geschaßt wurde, greift nicht bei Greta und FFF, da sogar Schulkinder auf diese FFF-Veranstaltungen geschickt werden (ohne elterliches Einverständnis) und sowas ist eindeutig Scientologisch, sekTIERisch.

    Wenn Sciento-Logen, die auch nicht angeben, daß sie die Veranstalter sind, als Kirche agieren und die auch wegen sex. Gewalt, Übergriffe gegenüber Kinder und Erwachsene angeklagt sind vor Gericht (wie auch ständig mindestens die kathol. Kirche), dann muß der Begriff Religion aufgelöst werden. Für alle aufgelöst und dann kommen die Machenschaften ans Licht und verbrennen.

    Die FFF-Unterstützer (Bündnis 90/die Grünen) sehen sich als Partei und als gesund, *natur-fördernd. Es heißt, derjenige versteckt sich offen, damit ihn keiner sieht …
    Bei einer Demo liefen nicht nur diese Partei mit, sondern auch andere, speziell auch der DGB und dort wurde verkündet: https://philosophia-perennis.com/wp-content/uploads/2019/07/16b2eef29ea-696×1008.jpg

    https://philosophia-perennis.com/2019/08/04/60-000-exemplare-bereits-ausgeliefert-deutschland-verrecke-die-todsuenden-der-gruenen/

    Viele bemächtigen sich so der deutschen Kinder. Die AAS, die Friedrich-Ebert-Stiftung mit H.Kraft und Beck usw… Die alle ernähren sich von der deutschen Energie, indem sie aufrufen, wie im Buch beschrieben. Speziell die GEZ mit ihren Angestellten und die unmündigen Künstler, die sonst kein Geld bekommen.

    Sie sind keine Religion, sie sind krank.

    Und was für die höhergeistigen:
    http://materieeinanderernamefurillusionn.blogspot.com/

  5. E. Duberr
    August 6, 2019 um 9:34 am

    GEORG SCHRAMM ist ein GENIE ! Vielen Dank für diesen Beitrag !

  6. Ela
    August 6, 2019 um 10:42 am

    Georg Schramm, Volker Pispers, und Co.
    Sie tragen die nackte Wahrheit vor.
    Und a l l e lachen.

    Wo bitte ist d a s noch lustig?

    Würden alle, die da die Säle füllen, ihre Zeit dafür
    verwenden, den Eltern in der Erziehung beizustehen,
    dann wäre das was?

    Einmischung, gefährliche Drohung, strafrechtlich
    verfolgbare Handlungen?

    Die denken ja gar nicht mal dran.
    Die lachen und suhlen sich in dieser Scheiße.

    Widerlich

  7. tulacelinastonebridge
    August 7, 2019 um 6:21 pm

    Am 06.08.2019 veröffentlicht

    Sadhguru und Sir Ken Robinson diskutieren über die Bildung, die über das einfache Formen von Kindern zu Zahnrädern für die Wirtschaftsmaschine der modernen Gesellschaft hinausgeht. Sadhguru beschreibt auch die drei Arten von Schulen, die innerhalb von Isha aufgebaut wurden.

  8. tula
    August 8, 2019 um 9:41 am

    Swami Sivananda: Wer kann Samadhi erreichen?
    Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 8. August 2019 um 5:30am
    Blog anzeigen
    .

    Samadhi ist keine Erfahrung die durch ein wenig Übung erreicht werden kann. Niemand kann Samadhi erreichen, wenn er oder sie nicht eine sehr sehr reine Seele ist. Um Samadhi zu errei­chen, braucht es Brahmacharya, d.h. einen reinen klar ausgerichteten Lebensstil und Bewahrung der Energie, Mäßigung beim Essen und ein reines Herz. Der Geist muss gereinigt sein. Nur dann ist das Körper-Geist-System bzw. das Gefäß ausreichend bereit, um die Herabkunft des göttlichen Lichtes zu emp­fangen. Es muss stark genug sein, um dem Druck einer plötzlichen Bewusstseinserweiterung standzuhalten und eine kosmischen Sicht zu ertragen, die jenseits des Geistes liegt und die ganze bisherige Existenz mit einem einzigen Strich überdeckt.

    Wenn du ein Uttama Adhikari bist, ein hervorragender Aspirant, der über die vier Mittel/Eigenschaften eines Aspiranten (Sadhana Chatushthaya) verfügt, Tivra Vairagya (tiefe Wunschlosigkeit) besitzt und ein intensives Sehnen nach Befreiung hat, und wenn du einen Brahma Shroti als Lehrer hast, einen Brahma Nishta wie Shri Shankara oder Shri Krishna, der hinter dir steht, wirst du das Selbst in einem einzigen Augenzwinkern verwirklichen. In der Zeit, die es braucht, um eine Blume in die Hand zu nehmen, kannst du das Selbst verwirklichen. Durch Ashtavakra verwirklichte Raja Janaka in einem einzigen Augenblick. Arjuna hatte auf dem Schlachtfeld binnen eineinhalb Stunden Selbstverwirklichung. Mukunda Rai von Maharashtra gab einem Bettler in einer einzigen Sekunde Samadhi, während er auf seinem Pferd ritt. Es gibt so viele Beispiele.

    Wie der Mensch, der dringend einen Weg sucht um aus einem brennenden Haus zu entkommen, muss der Aspirant, die Aspirantin, das glühende Verlangen verspüren, sich aus dem Feuer von Samsara zu befreien. Dann kann er oder sie in tiefe Meditation und Samadhi eintreten.

    Dies ist eine Textpassage aus dem Buch:

    Swami Sivanandas
    Inspiration und Weisheit
    Für Menschen von Heute

  9. tula
    August 8, 2019 um 9:50 am


    .

    Swami Sivananda: Wer kann Samadhi erreichen?

    .

    Samadhi ist keine Erfahrung die durch ein wenig Übung erreicht werden kann. Niemand kann Samadhi erreichen, wenn er oder sie nicht eine sehr sehr reine Seele ist. Um Samadhi zu errei­chen, braucht es Brahmacharya, d.h. einen reinen klar ausgerichteten Lebensstil und Bewahrung der Energie, Mäßigung beim Essen und ein reines Herz. Der Geist muss gereinigt sein. Nur dann ist das Körper-Geist-System bzw. das Gefäß ausreichend bereit, um die Herabkunft des göttlichen Lichtes zu emp­fangen. Es muss stark genug sein, um dem Druck einer plötzlichen Bewusstseinserweiterung standzuhalten und eine kosmischen Sicht zu ertragen, die jenseits des Geistes liegt und die ganze bisherige Existenz mit einem einzigen Strich überdeckt.

    Wenn du ein Uttama Adhikari bist, ein hervorragender Aspirant, der über die vier Mittel/Eigenschaften eines Aspiranten (Sadhana Chatushthaya) verfügt, Tivra Vairagya (tiefe Wunschlosigkeit) besitzt und ein intensives Sehnen nach Befreiung hat, und wenn du einen Brahma Shroti als Lehrer hast, einen Brahma Nishta wie Shri Shankara oder Shri Krishna, der hinter dir steht, wirst du das Selbst in einem einzigen Augenzwinkern verwirklichen. In der Zeit, die es braucht, um eine Blume in die Hand zu nehmen, kannst du das Selbst verwirklichen. Durch Ashtavakra verwirklichte Raja Janaka in einem einzigen Augenblick. Arjuna hatte auf dem Schlachtfeld binnen eineinhalb Stunden Selbstverwirklichung. Mukunda Rai von Maharashtra gab einem Bettler in einer einzigen Sekunde Samadhi, während er auf seinem Pferd ritt. Es gibt so viele Beispiele.

    Wie der Mensch, der dringend einen Weg sucht um aus einem brennenden Haus zu entkommen, muss der Aspirant, die Aspirantin, das glühende Verlangen verspüren, sich aus dem Feuer von Samsara zu befreien. Dann kann er oder sie in tiefe Meditation und Samadhi eintreten.

    Dies ist eine Textpassage aus dem Buch:

    Swami Sivanandas
    Inspiration und Weisheit
    Für Menschen von Heute

  10. tula
    August 9, 2019 um 10:53 am

    ja wenn alle die Erleuchtung anstreben würden, hätten sich die Probleme dieser Welt innerhalb kürzester Zeit erledigt, dann wäre eher die Überbevölkerung ein riesen Problem, weil niemand mehr sterben möchte. 😉

    Viveka Chudamani – Vers 568

    Deutsche Übersetzung:

    Nachdem er den Zustand des ungeteiltem Absoluten erreicht hat, das reine Sein, die körperlose Einheit, kehrt er nicht mehr zurück / gibt es keine Wiedergeburt mehr.

    Wir sind inzwischen beim 568. Vers angekommen. Es sind so ziemlich die letzten Verse vom Viveka Chudamani und hier spricht Shankara darüber, wer das Höchste erfahren hat, wer sich selbst als Brahman erfahren hat, Moksha erreicht hat, alle Identifikationen losgelassen hat, der braucht nicht mehr zurückzukehren. Für den gibt es keine Wiedergeburt.

    Jetzt magst du dich vielleicht fragen, warum es gut ist, nicht mehr wiedergeboren zu werden. Wäre es nicht schön wiedergeboren zu werden? Es gibt im Buddhismus das sogenannte Bodhi-Sattva-Gelübde. Das meint, dass jemand, der kurz vor der Erleuchtung steht, sagt, dass er auf die Erleuchtung verzichtet, um anderen zu helfen. In dem Gelübde verspricht der Aspirant solange wiedergeboren zu werden, bis alle die Erleuchtung erlangt haben. Wir finden so etwas auch im Yoga. Da gibt es die sogenannten Siddhas. In einer Interpretation sind die Siddhas solche, die nicht nach der Erleuchtung in das Höchste eingehen, sondern sie existieren weiter auf feinstoffliche Weise, um Aspiranten zu helfen, auf den Gang der Weltgeschichte einen positiven Einfluss zu nehmen.
    Wir finden auch die Möglichkeit, dass wir uns als Deva, als Engelswesen, als eine der Gottheiten manifestieren, um so übergeordnete Aufgaben zu übernehmen. Auch das finden wir im Yoga Vedanta System und im Hinduismus. Aber klug ist, nicht wiedergeboren zu werden. Letztlich ist diese Welt ein Traum. Und so wenig wie du dir Gedanken machst, was mit den Leuten im Traum passiert, wenn du aufgewacht bist, sowenig ist es wirklich erheblich, was in dieser Welt geschieht. Wenn du aufgewacht bist, wenn du die Erleuchtung erreicht hast, dann weißt du, dass alles Leiden in dieser Welt nur ein scheinbares Leiden ist. In Wahrheit gibt es nur Brahman, das Unendliche, das Ewige und dieses gilt es zu verwirklichen.

  11. tulacelinastonebridge
    August 9, 2019 um 11:02 am

    ja wenn alle die Erleuchtung anstreben würden, hätten sich die Probleme dieser Welt innerhalb kürzester Zeit erledigt, dann wäre eher die Überbevölkerung ein riesen Problem, weil niemand mehr sterben möchte. 😉

    Viveka Chudamani – Vers 568

    Deutsche Übersetzung:

    Nachdem er den Zustand des ungeteiltem Absoluten erreicht hat, das reine Sein, die körperlose Einheit, kehrt er nicht mehr zurück / gibt es keine Wiedergeburt mehr.

    Wir sind inzwischen beim 568. Vers angekommen. Es sind so ziemlich die letzten Verse vom Viveka Chudamani und hier spricht Shankara darüber, wer das Höchste erfahren hat, wer sich selbst als Brahman erfahren hat, Moksha erreicht hat, alle Identifikationen losgelassen hat, der braucht nicht mehr zurückzukehren. Für den gibt es keine Wiedergeburt.

    Jetzt magst du dich vielleicht fragen, warum es gut ist, nicht mehr wiedergeboren zu werden. Wäre es nicht schön wiedergeboren zu werden? Es gibt im Buddhismus das sogenannte Bodhi-Sattva-Gelübde. Das meint, dass jemand, der kurz vor der Erleuchtung steht, sagt, dass er auf die Erleuchtung verzichtet, um anderen zu helfen. In dem Gelübde verspricht der Aspirant solange wiedergeboren zu werden, bis alle die Erleuchtung erlangt haben. Wir finden so etwas auch im Yoga. Da gibt es die sogenannten Siddhas. In einer Interpretation sind die Siddhas solche, die nicht nach der Erleuchtung in das Höchste eingehen, sondern sie existieren weiter auf feinstoffliche Weise, um Aspiranten zu helfen, auf den Gang der Weltgeschichte einen positiven Einfluss zu nehmen.
    Wir finden auch die Möglichkeit, dass wir uns als Deva, als Engelswesen, als eine der Gottheiten manifestieren, um so übergeordnete Aufgaben zu übernehmen. Auch das finden wir im Yoga Vedanta System und im Hinduismus. Aber klug ist, nicht wiedergeboren zu werden. Letztlich ist diese Welt ein Traum. Und so wenig wie du dir Gedanken machst, was mit den Leuten im Traum passiert, wenn du aufgewacht bist, sowenig ist es wirklich erheblich, was in dieser Welt geschieht. Wenn du aufgewacht bist, wenn du die Erleuchtung erreicht hast, dann weißt du, dass alles Leiden in dieser Welt nur ein scheinbares Leiden ist. In Wahrheit gibt es nur Brahman, das Unendliche, das Ewige und dieses gilt es zu verwirklichen..

  12. tula
    August 9, 2019 um 5:32 pm

    Swami Sivananda: Wie man Samadhi erreicht

    .-

    Tiefe Meditation führt zu Samadhi, zum Einssein mit Gott. Der Geist ist erfüllt mit Atman, Gott. Der Geist verschleiert sein individuelles Bewusstsein und identifiziert sich mit dem Objekt der Meditation. So wie sich eine Salzpuppe im Wasser auflöst, so geht der Geist in Nirvikalpa Samadhi in Brahman auf. Ein plötzlicher Strahl mystischer Erleuchtung macht der gesamten empirischen Erfahrung mit einem Mal ein Ende, und der Gedanke der Erin­nerung an so etwas wie diese Welt oder die enge Individualität des Geistes in dieser Welt verlässt den Menschen vollkommen.

    Beachte die drei Vorgänge, die in der Meditation im Geist stattfinden. Sie sind: Kontem­plation, Erfülltsein, Identifikation mit Brahman. Denke an diese drei Wortbilder. Wiederhole sie geistig bei deinem Sadhana. Das wird dir sicher sehr helfen.

    Kontempliere über den Atman. Erfülle den Geist mit Atman. Dann identifiziert sich der Geist mit Brahman, so wie es die Analogie von der Raupe und dem Schmetterling besagt. So wie du denkst, so wirst du. Denke, du bist Brahman; du wirst Brahman werden.

    Schweige. Erkenne dich selbst. Erkenne Dies. Lasse den Geist in Dem aufgehen. Die Wahrheit ist ganz einfach und schlicht.

    Antwort

  13. tula
    August 9, 2019 um 5:33 pm

    Swami Sivananda: Wie man Samadhi erreicht

    .

    Tiefe Meditation führt zu Samadhi, zum Einssein mit Gott. Der Geist ist erfüllt mit Atman, Gott. Der Geist verschleiert sein individuelles Bewusstsein und identifiziert sich mit dem Objekt der Meditation. So wie sich eine Salzpuppe im Wasser auflöst, so geht der Geist in Nirvikalpa Samadhi in Brahman auf. Ein plötzlicher Strahl mystischer Erleuchtung macht der gesamten empirischen Erfahrung mit einem Mal ein Ende, und der Gedanke der Erin­nerung an so etwas wie diese Welt oder die enge Individualität des Geistes in dieser Welt verlässt den Menschen vollkommen.

    Beachte die drei Vorgänge, die in der Meditation im Geist stattfinden. Sie sind: Kontem­plation, Erfülltsein, Identifikation mit Brahman. Denke an diese drei Wortbilder. Wiederhole sie geistig bei deinem Sadhana. Das wird dir sicher sehr helfen.

    Kontempliere über den Atman. Erfülle den Geist mit Atman. Dann identifiziert sich der Geist mit Brahman, so wie es die Analogie von der Raupe und dem Schmetterling besagt. So wie du denkst, so wirst du. Denke, du bist Brahman; du wirst Brahman werden.

    Schweige. Erkenne dich selbst. Erkenne Dies. Lasse den Geist in Dem aufgehen. Die Wahrheit ist ganz einfach und schlicht.

  14. tula
    August 9, 2019 um 5:34 pm

  15. tula
    August 9, 2019 um 5:37 pm

    Und die Welt wäre in kürzester Zeit eine andere, wenn das alle Menschen anstreben würden. 🙂

    Wir sind inzwischen beim 568. Vers angekommen. Es sind so ziemlich die letzten Verse vom Viveka Chudamani und hier spricht Shankara darüber, wer das Höchste erfahren hat, wer sich selbst als Brahman erfahren hat, Moksha erreicht hat, alle Identifikationen losgelassen hat, der braucht nicht mehr zurückzukehren. Für den gibt es keine Wiedergeburt.

    Jetzt magst du dich vielleicht fragen, warum es gut ist, nicht mehr wiedergeboren zu werden. Wäre es nicht schön wiedergeboren zu werden? Es gibt im Buddhismus das sogenannte Bodhi-Sattva-Gelübde. Das meint, dass jemand, der kurz vor der Erleuchtung steht, sagt, dass er auf die Erleuchtung verzichtet, um anderen zu helfen. In dem Gelübde verspricht der Aspirant solange wiedergeboren zu werden, bis alle die Erleuchtung erlangt haben. Wir finden so etwas auch im Yoga. Da gibt es die sogenannten Siddhas. In einer Interpretation sind die Siddhas solche, die nicht nach der Erleuchtung in das Höchste eingehen, sondern sie existieren weiter auf feinstoffliche Weise, um Aspiranten zu helfen, auf den Gang der Weltgeschichte einen positiven Einfluss zu nehmen.
    Wir finden auch die Möglichkeit, dass wir uns als Deva, als Engelswesen, als eine der Gottheiten manifestieren, um so übergeordnete Aufgaben zu übernehmen. Auch das finden wir im Yoga Vedanta System und im Hinduismus. Aber klug ist, nicht wiedergeboren zu werden. Letztlich ist diese Welt ein Traum. Und so wenig wie du dir Gedanken machst, was mit den Leuten im Traum passiert, wenn du aufgewacht bist, sowenig ist es wirklich erheblich, was in dieser Welt geschieht. Wenn du aufgewacht bist, wenn du die Erleuchtung erreicht hast, dann weißt du, dass alles Leiden in dieser Welt nur ein scheinbares Leiden ist. In Wahrheit gibt es nur Brahman, das Unendliche, das Ewige und dieses gilt es zu verwirklichen.

    Antwort

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