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Darüber, wie ein neues Denken unsere versklavte Gesellschaft in eine soziale Gemeinschaft transformieren kann …

Ich habe mal wieder einen tollen Vortrag gefunden, der uns einen Weg aufweist, unsere kranke Gesellschaft wieder zu gesunden. Die hier vorgestellte Lösung ist schon über 100 Jahre bekannt und war fast vom deutschen Kaiser und dann vom ersten politischen Nachfolger übernommen worden, wenn die Führer des Militärs nicht dazwischen getreten wäre. Es geht um die soziale Dreiteilung der Gesellschaft nach dem Anthroposophen Rudolf Steiner, und um nicht mehr als ein völlig anderes Denken um das Wesen des Menschen und der Gesellschaft als sozialer Organismus.

Axel Burkhart zeigt auf, dass sowohl der Kommunismus als auch der Kapitalismus am Materialismus kranken. Der Materialismus sieht den Menschen als pure biologische Maschine. Rudolf Steiner dagegen sah den Menschen wie die frühen Christen als ein dreigliederiges Wesen mit Körper, Geist und Seele. Und weil er den Menschen so sah, betrachtete er auch die Gesellschaft als dreigliederigen sozialen Organismus.

Kopf, Herz und Hand nach Rudolf Steiners sozialen Dreigliederung

Soziale Dreigliederung

Die drei Teile der Gesellschaft sind autonom, und sind dennoch miteinander eng verzahnt:

Die Wirtschaft ( entspricht dem menschlichen Körper) hat nur zur Aufgabe, die materiellen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Sie hat sich allein um die Produktion, die Verteilung und dem Verbrauch von Gütern zu kümmern. Politisierender Lobbyismus hat in der Wirtschaft nichts zu suchen.

Die Politik (entspricht der menschlichen Seele) beschränkt sich auf hoheitliche Aufgaben, sprich hat sich nur um das Rechtswesen zu kümmern, was zwischen Mensch und Mensch sozial ist. Damit kann ihr Aufwand auf 1/10 schrumpfen. Sie darf nicht via Subventionen in die Wirtschaft eingreifen, aber auch nicht in das Bildungswesen!

Zum Geistesleben (entspricht dem menschlichen Geist) gehört Kunst, Kultur und Achtung: Bildung! Aber auch die Arbeit gehört hierher, denn diese geht immer vom Kopf aus. Wenn Politik oder Wirtschaft hier hineinfunkt, wollen sie einen gehorsamen Soldaten bzw. eine braven Knecht. Gewollt ist dagegen der kritische, mündige Mensch.

Wenn diese drei Glieder nicht sauber voneinander getrennt sind, dann wird der gesellschaftliche Organismus krank: Wirtschaftskrise, Erziehungskrise, Rentenkrise, …

In der heutigen materiellen Gesellschaft werde daher nicht Menschenbildung sondern Bürger- und Maschinenbildung gemacht. Das hatte auch schon preußischen Bildungsminister Alexander von Humboldt 1791 so erkannt: Staatsbildung ist unheilsam!

Ich kann doch Demokratie nur machen, wenn ich freie Menschen habe! Nur mit ihnen können Krisen geheilt werden.

So das Fazit von Axel Burkhart

Ich finde, es lohnt sich, nicht nur diesen 7. Teil anzuschauen, sondern auch die gesamte Herleitung:

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