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Darüber, wie ein neues Denken unsere versklavte Gesellschaft in eine soziale Gemeinschaft transformieren kann …

Ich habe mal wieder einen tollen Vortrag gefunden, der uns einen Weg aufweist, unsere kranke Gesellschaft wieder zu gesunden. Die hier vorgestellte Lösung ist schon über 100 Jahre bekannt und war fast vom deutschen Kaiser und dann vom ersten politischen Nachfolger übernommen worden, wenn die Führer des Militärs nicht dazwischen getreten wäre. Es geht um die soziale Dreiteilung der Gesellschaft nach dem Anthroposophen Rudolf Steiner, und um nicht mehr als ein völlig anderes Denken um das Wesen des Menschen und der Gesellschaft als sozialer Organismus.

Axel Burkhart zeigt auf, dass sowohl der Kommunismus als auch der Kapitalismus am Materialismus kranken. Der Materialismus sieht den Menschen als pure biologische Maschine. Rudolf Steiner dagegen sah den Menschen wie die frühen Christen als ein dreigliederiges Wesen mit Körper, Geist und Seele. Und weil er den Menschen so sah, betrachtete er auch die Gesellschaft als dreigliederigen sozialen Organismus.

Kopf, Herz und Hand nach Rudolf Steiners sozialen Dreigliederung

Soziale Dreigliederung

Die drei Teile der Gesellschaft sind autonom, und sind dennoch miteinander eng verzahnt:

Die Wirtschaft ( entspricht dem menschlichen Körper) hat nur zur Aufgabe, die materiellen Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen. Sie hat sich allein um die Produktion, die Verteilung und dem Verbrauch von Gütern zu kümmern. Politisierender Lobbyismus hat in der Wirtschaft nichts zu suchen.

Die Politik (entspricht der menschlichen Seele) beschränkt sich auf hoheitliche Aufgaben, sprich hat sich nur um das Rechtswesen zu kümmern, was zwischen Mensch und Mensch sozial ist. Damit kann ihr Aufwand auf 1/10 schrumpfen. Sie darf nicht via Subventionen in die Wirtschaft eingreifen, aber auch nicht in das Bildungswesen!

Zum Geistesleben (entspricht dem menschlichen Geist) gehört Kunst, Kultur und Achtung: Bildung! Aber auch die Arbeit gehört hierher, denn diese geht immer vom Kopf aus. Wenn Politik oder Wirtschaft hier hineinfunkt, wollen sie einen gehorsamen Soldaten bzw. eine braven Knecht. Gewollt ist dagegen der kritische, mündige Mensch.

Wenn diese drei Glieder nicht sauber voneinander getrennt sind, dann wird der gesellschaftliche Organismus krank: Wirtschaftskrise, Erziehungskrise, Rentenkrise, …

In der heutigen materiellen Gesellschaft werde daher nicht Menschenbildung sondern Bürger- und Maschinenbildung gemacht. Das hatte auch schon preußischen Bildungsminister Alexander von Humboldt 1791 so erkannt: Staatsbildung ist unheilsam!

Ich kann doch Demokratie nur machen, wenn ich freie Menschen habe! Nur mit ihnen können Krisen geheilt werden.

So das Fazit von Axel Burkhart

Ich finde, es lohnt sich, nicht nur diesen 7. Teil anzuschauen, sondern auch die gesamte Herleitung:

  1. Johannes Anunad
    Juli 29, 2019 um 12:09 am

    Ich bin selber in die – anthroposophisch begründete – Waldorfschule gegangen. Schon meine Eltern haben beide einige Jahre ihrer Schulzeit auf einer der ersten drei Rudolf Steiner-Schulen verbracht… und sich später viele Jahre lang, auf ihre Art, mit der Anthroposophie befasst. Ich selber eher am Rande. Im Großen und Ganzen erfassten sie offenbar den Leitsatz „Erziehung zur Freiheit“, der ja auf Rudolf Steiner zurück geht, immerhin insofern, als wir Kinder lernten, „selber zu denken“. Mit der Antroposophie kamen wir eher „gelebt“ in Berührung, als dass in Schule oder Elternhaus damit gezielt indoktriniert woden wäre.

    Warum schreibe ich das? So inspirierend Axel Burkart auch mir erscheint, so klar und stimmig seine zeitgemäßen „Übersetzungen Rudolf Steiners“ mir vorkommen… ich erlebe auch bei ihm, wie mir auch Rudolf Steiner erschien, in erster Linie die Eigenschaft des – neuen – Denkens beschrieben, die wir angemessen erlernen sollten, um den Übergang in eine neue Gesellschaftsform hin zu bekommen. So klingt es in dem zusammenfassenden Artikel für mich – natürlich – ebenfalls durch.
    Nun… das DENKEN ist in der westlichen Gesellschaftsform ja bereits mit heftiger Überbetonung ausgeprägt. Ob da „neues Denken“ wohl hilft??? Warum hat sie sich bis heute nicht einmal in gewissen Ansätzen etwas präsenter verbreitet, die „Dreigliederung des sozialen Organismus“??
    Ich habe da einen Verdacht, der sich für mich immer mehr erhärtet: Aufgrund der Dringlichkeit der bereits laufenden Entwicklungen hin zu Neuem ist es offenbar eine Frage der Effizienz, gewisse Experimente derzeit „auszubremsen“ auf geistiger Ebene, damit wir, als Menschheit, sicher „im Ziel“ landen. Dieses Ziel besteht für mich keinesfalls in erneuerten Strukturen, wie es oben anklingt, also einer „Demokratie 2.0“ oder Ähnlichem.
    In meiner Bilderwelt werden Tätigkeiten jeder Art, auch die zur Grundversorgung der Menschheit, ausschließlich impulsgeführt, aus uns selber heraus, eben als SELBSTausdruck, wie ich es auch hier schon öfters schrieb, stattfinden. Arbeit, also die Erfüllung von Ansprüchen der Gesellschaft, egal ob gegen Bezahlung oder gegen Versorgung und soziale Teilhabe, wird es da nicht mehr geben! Es führt das natürliche Prinzip der bedingungslosen Freiwilligkeit. Und damit das funktioniert, können wir uns leider nicht DENKEN, was jetzt wohl wichtig wäre. Es geht lediglich, wenn wir selber IN UNS UND ALLE MITEINANDER erlernen, diese feine innere Stimme wieder in uns wahrzunehmen, die uns die nötigen Impulse vermittelt und dann danach zu handeln.

    Damit werden sowohl Wirtschaft, als auch Politik, als auch Geistesleben in der angedeuteten Form nämlich unmittelbar überflüssig. Ich betrachte das als – überholte – Struktur- und Systemgläubigkeit. Ich wünsche mir da wirklich NEUE und FREIHEITLICHE Bilder neuer Gesellschaften, die OHNE solche Rahmenvorstellungen gelingen!!! Ich schrieb dazu ja vielfach.
    Waldorfschule z.B. war bereits damals und ist bis heute ein erschreckend autoritäres Schulprinzip, das im Wesentlichen mit Frontaluntericht arbeitet, wenngleich mit einem anderen Menschenbild, anderen Lehrplänen etc. Da hat sich aber seit R. Steiner, also seit nahezu 100 Jahren, nicht sehr viel verändert. Und es ist SEHR weit weg von FREIEM, also selbstbestimmtem Lernen der jungen Menschen…

    • Am.Selli
      Juli 30, 2019 um 9:08 am

      Sääär schööön !
      „diese feine innere Stimme wieder in uns wahrzunehmen, die uns die nötigen Impulse vermittelt und dann danach zu handeln.“
      😉
      Den HERZ-Funken wie-DER auf-leben lassen … lassen wir SEINEN GLÜH-FUNKEN doch endlich wieder be-freit brennen und IN UNS auf-leuchten, um den WEG zur Wahrheit endlich wie-DER zu ER-KENNEN … zuallererst IN UNS selber, dann soll/kann/wird ER-SIE-ES auch wie-DER im Außen sicht-bar werden … und UNS den WEG (das zum WEG ?) aufzeigen … 😉
      => und:
      In der STILLE ER-klingt SEIN WORT !
      Je-DER kann-darf-soll ES in sich selber ent-decken, finden und be-leben lassen …
      😉
      ES WERDE LICHT !
      JaH !
      und:
      ES WIRD !
      😉

    • Elisabeth L.
      Februar 20, 2020 um 4:02 pm

      @ Johannes Anunad: „Damit werden sowohl Wirtschaft, als auch Politik, als auch Geistesleben in der angedeuteten Form nämlich unmittelbar überflüssig. Ich betrachte das als – überholte – Struktur- und Systemgläubigkeit.“

      Ich will nur auf diese eine Aussage von Ihnen eingehen:

      Rudolf Steiner hat in der Sozialen Dreiglieerung nachgewiesen, dass die Menschheit ein lebender Organismus und dreigegliedert ist. Die drei eigenständigen Glieder sind das Geistesleben, das Rechtsleben und das Wirtschaftsleben.
      Ähnlich, wie auch jeder Mensch ein dreigegliedertes Wesen ist mit Körper – Geist – Seele.
      Es kann also keine Frage von Systemgläubigkeit oder kann als überholt und überflüssig betrachtet werden: die menschliche Gesellschaft ist und bleibt ein lebender Organismus.
      Wie ein Zuwiderhandeln gegen diese Dreigliederung in unserem menschlichen Körper zu Leid und Krankheit führt, wirkt sie auch zerstörerisch in der Gesellschaft.

  2. Johannes Anunad
    Juli 29, 2019 um 12:13 am

    Ach ja: Und ein RECHTSleben wird natürlich auch nicht mehr benötigt – wofür auch, wenn ALLe Menschen wieder für ihr gesamtes Umfeld, ihre Mitwelt sorgen, „in Verbindung sind miteinander?

    • Juli 30, 2019 um 2:41 pm

      Ich verstehe sehr gut, was Sie meinen.
      Aber: Wie soll das geschehen. Wir leben in der materiellen Welt und sind materiellen ZWängen unterworfen. Genau an dem Punkt endet jede Verbindung zu anderen – es sei denn, man hat die gleichen materiellen Interessen.
      Das ist aber eben nicht gemeint.
      Bei Steiner fehlt der spirituelle Aspekt. Durch Denken entsteht keine bessere Welt, oder, anders ausgedrückt: Diese Welt wäre nicht besser, weil sie höhere Ideale hat, weil sie genauso autoritär ist wie die derzeitige materiell geprägte Welt.
      Die Freiwilligkeit aber, die NUR aus der spirituellen Basis kommen kann (bei mir: Heidenglaube: Ich bin mit allem verbunden und schade deshalb meiner Umwelt nicht) kann sich als Vorgabe, als Vorlage, nach „Geboten“ oder sonstwie kommen, die muß jeder für sich selber finden.
      Solange die Menschen aber materiellen Zwängen unterworfen sind, wird dies nicht geschehen. Im Zweifelsfall will mein Gegenüber nämlich dasselbe, was ich auch will: ein bisschen essen, ein bisschen wohnen, ein bisschen Wasser, einfach überleben, was im Kapitalismus immer NUR unter Konkurrenzbedingungen verfügbar ist. Das vergessen leider diejenigen Menschen, die dies nicht täglich spüren müssen, weil sie – noch – im Überfluß leben.

      • Februar 20, 2020 um 4:11 pm

        „Durch Denken entsteht keine bessere Welt“.
        Wissen Sie denn wirklich, wie Ihr Denken funktioniert? Ich empfehle Ihnen, einmal den Heimlehrgang „Freiheit – Schule des Heiligen Geistes“ von der Akademie-Zukunft-Mensch zu studieren. Wenn Sie damit durch sind, sollten Sie in der Holiversität das Jahresseminar „Geist-Reich denken / So geht Freiheit“ hinterherschieben. Dann wissen Sie, was Denken wirklich ist.
        Die meisten Menschen verstehen unter Denken ausschließlich das intellektuelle, verstandesmäßige Denken, das in der Naturwissenschaft angebracht ist. Rudolf Steiner hat in der „Philosophie der Freiheit“ die Kant’sche Erkenntnissicht widerlegt und klargelegt, Denken wirklich ist.
        Es kann keiner mehr sagen, er habe es nicht gewusst … Jeder kann es wissen, wenn er sich darum bemüht!
        Viel Erfolg beim Studium der o.g. Themen.

  3. Johannes Anunad
    Juli 29, 2019 um 12:17 am

    Erst wenn genügend Menschen den Mut aufbringen, WIRKLICH neue Bilder von Gesellschaft in sich zuzulassen und dann selber einfach danach im Alltag handeln, werden wir im Außen, in der Materie als Gesellschaften, als Menschheit die Ergebnisse Dessen erLEBEN! Bis dahin bleiben es Haltungem Erlebnisse, Erfahrungen Einzelner – und es braucht eben noch ein Wenig bis zum „Umkipp-Punkt“, dem „Point of no return“ des Wandels.

  4. tula
    Juli 29, 2019 um 10:55 am

    Osho Diskurs

    Heimeligkeit führt nirgendwo hin

    Osho fragt einen Sannyasin, wie er sich während eines neunmonatigen Intensiv-Marathons gefühlt habe, worauf dieser antwortete: „Na ja, die meiste Zeit kam ich mir vor wie ein Fremder.“

    Osho: „Und war das ein angenehmes oder unangenehmes Gefühl?“
    Er darauf: „Irgendwie hat’s mir gefallen.“
    Osho: „Dir hat’s gefallen? Hm, hm … so sollte es sein; schließlich sind wir Fremde. Und wer sich in dieser Welt daheim fühlt, träumt letztlich nur. Dieses Daheimsein ist praktisch immer illusorisch. Das Gefühl, ein Fremder zu sein, trifft es eher.
    Wir sind Fremde – wir sind Außenseiter. Wir sind hier nicht zu Hause – daher die Suche. Wären wir hier zu Hause, bräuchten wir nicht zu suchen. Das ist der Unterschied zwischen dem weltlichen und dem religiösen Menschen; der weltliche Mensch fühlt sich in dieser Welt daheim. Der religiöse Mensch vermag sich in dieser Welt nicht daheim zu fühlen – weil er es nicht ist. Er fühlt sich fremd. Er hat das Gefühl, woanders herzukommen und woanders hinzugehen – so als gehöre er woanders hin, auf eine andere Daseinsebene, auf eine höhere Bewusstseinshöhe, zu einem veränderten Bewusstseinszustand.
    Das ist das religiöse Verlangen. Das steigt auf, wenn du dich wie ein Fremder fühlst. Dann forschst du nach etwas, das dein Zuhause sein mag. Man muss weite Wege zurücklegen, um nach Hause zu kommen. Nicht etwa, weil es so weit weg liegt – es ist ganz nahe, aber um sich ihm zu nähern, muss man in weite Fernen reisen. Dein Zuhause liegt nicht etwa da draußen – es liegt drinnen, in einem selbst, aber bevor man sich nach innen wenden kann, muss man zunächst draußen suchen.
    Um sein eigenes Heim zu finden, muss man an viele Haustüren klopfen – anders geht es nicht.
    Wann immer du also spürst, dass sich jener Fremde in dir einstellt, versuche ihn nicht wegzuschicken, ignoriere dieses Gefühl nicht. Versuche dich nicht zu trösten, versuche nicht, dich daheim zu fühlen – denn dieses Gefühl wird dich weiterführen. Heimeligkeit kann nirgendwo hinführen.
    Das mag etwas wehtun; es ist nicht sehr angenehm. Es hat etwas Unangenehmes, weil man daheim und entspannt sein möchte. Es sticht wie ein Dorn, dass dies nicht dein Zuhause ist, dass dies nur eine Herberge ist, zwar gut für eine Übernachtung, aber am Morgen geht es weiter. Dies darf man keinen Augenblick vergessen. Wer dies aus den Augen verliert, hat verspielt.
    Und irgendwann kommt man dann wirklich heim. Das ist dann nicht nur ein Gefühl von Heimeligkeit. Dann bist du daheim. Nicht, dass du nunmehr mit der Welt im Reinen bist – nein! Man ist gar nicht mehr da. Die Welt und du, ihr seid nicht mehr getrennt. Erst dann bist du heimgekehrt. Das Universum wird zu deinem Uterus, und du gehörst dazu.
    Die Psychologen haben nicht ganz Unrecht, wenn sie sagen, dass religiöse Menschen auf der Suche nach demselben angenehmen Zustand seien, den jedes Kind im Mutterschoß genoss. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Es stimmt – jedenfalls steckt ein Körnchen Wahrheit darin.
    Ein Embryo ist eins mit der Mutter. Die Mutter atmet für es, die Mutter isst für es. Es wird von jeder Stimmung der Mutter, von jeder ihrer Launen berührt. Es ist ein Teil von ihr … es schwingt mit ihr mit. Wenn die Mutter traurig ist, wird es traurig. Wenn sich die Mutter freut, ist es froh. Es gehört zu ihr, organisch zu ihr. Es ist vollkommen eins mit ihr – an sie gebunden. Dann kommt die Geburt – und die Trennung und die Scheidung.
    Die Scheidung von der Mutter ist die Scheidung vom All. Danach ist man allein. Der Mensch versucht alles, um es sich bequem zu machen, doch gelingt es ihm nie. Und es ist gut, dass es euch nie gelingt, denn sonst wärt ihr verloren. Wieder und wieder scheitert man. Und wieder und wieder richtet man sich heimisch ein, bloß um festzustellen, dass es wieder nur ein Haus ist – aber eben kein Heim. Man muss weiterziehen und immer weiterziehen.
    Nur auf diese Weise also wird man irgendwann fähig, dieselbe Beziehung einzugehen wie einst als Embryo im Schoß der Mutter. Das war eine unbewusste Beziehung – von nun an ist die Beziehung bewusst: Du gehst bewusst in den Mutterschoß des Alls ein. Bewusst vereinst du dich mit dem All.
    Burke nennt es „kosmisches Bewusstsein“ – zu Recht. Nennt es göttliches Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein oder was immer ihr wollt – aber genauso, wie du einst körperlich im Schoß deiner Mutter lagst, ergeht es nun deiner Seele – und dies ist deine zweite Geburt.
    Ich mache hier nichts anderes als euch zu helfen, eure zweite Geburt zu erlangen. Bleibt also nirgendwo unterwegs stecken. Es ist zwar gut, manchmal irgendwo zu bleiben und sich auszuruhen, aber vergesst niemals, dass es noch sehr weit bis nach Hause ist; man muss los, die Nacht ist dunkel und die Reise beschwerlich.
    Diese Herausforderung dürft ihr nie aus den Augen verlieren, so wenig wie jene Abenteuerlust, die auf dem Gefühl beruht, ein Fremder zu sein – dass du hier nicht hingehörst. Niemand gehört hierhin.“

    Aus: Blessed are the Ignorant

    Der vollständige Text kann in der Printausgabe gelesen werden.

  5. Juli 29, 2019 um 10:55 am

    Osho Diskurs

    Heimeligkeit führt nirgendwo hin

    Osho fragt einen Sannyasin, wie er sich während eines neunmonatigen Intensiv-Marathons gefühlt habe, worauf dieser antwortete: „Na ja, die meiste Zeit kam ich mir vor wie ein Fremder.“

    Osho: „Und war das ein angenehmes oder unangenehmes Gefühl?“
    Er darauf: „Irgendwie hat’s mir gefallen.“
    Osho: „Dir hat’s gefallen? Hm, hm … so sollte es sein; schließlich sind wir Fremde. Und wer sich in dieser Welt daheim fühlt, träumt letztlich nur. Dieses Daheimsein ist praktisch immer illusorisch. Das Gefühl, ein Fremder zu sein, trifft es eher.
    Wir sind Fremde – wir sind Außenseiter. Wir sind hier nicht zu Hause – daher die Suche. Wären wir hier zu Hause, bräuchten wir nicht zu suchen. Das ist der Unterschied zwischen dem weltlichen und dem religiösen Menschen; der weltliche Mensch fühlt sich in dieser Welt daheim. Der religiöse Mensch vermag sich in dieser Welt nicht daheim zu fühlen – weil er es nicht ist. Er fühlt sich fremd. Er hat das Gefühl, woanders herzukommen und woanders hinzugehen – so als gehöre er woanders hin, auf eine andere Daseinsebene, auf eine höhere Bewusstseinshöhe, zu einem veränderten Bewusstseinszustand.
    Das ist das religiöse Verlangen. Das steigt auf, wenn du dich wie ein Fremder fühlst. Dann forschst du nach etwas, das dein Zuhause sein mag. Man muss weite Wege zurücklegen, um nach Hause zu kommen. Nicht etwa, weil es so weit weg liegt – es ist ganz nahe, aber um sich ihm zu nähern, muss man in weite Fernen reisen. Dein Zuhause liegt nicht etwa da draußen – es liegt drinnen, in einem selbst, aber bevor man sich nach innen wenden kann, muss man zunächst draußen suchen.
    Um sein eigenes Heim zu finden, muss man an viele Haustüren klopfen – anders geht es nicht.
    Wann immer du also spürst, dass sich jener Fremde in dir einstellt, versuche ihn nicht wegzuschicken, ignoriere dieses Gefühl nicht. Versuche dich nicht zu trösten, versuche nicht, dich daheim zu fühlen – denn dieses Gefühl wird dich weiterführen. Heimeligkeit kann nirgendwo hinführen.
    Das mag etwas wehtun; es ist nicht sehr angenehm. Es hat etwas Unangenehmes, weil man daheim und entspannt sein möchte. Es sticht wie ein Dorn, dass dies nicht dein Zuhause ist, dass dies nur eine Herberge ist, zwar gut für eine Übernachtung, aber am Morgen geht es weiter. Dies darf man keinen Augenblick vergessen. Wer dies aus den Augen verliert, hat verspielt.
    Und irgendwann kommt man dann wirklich heim. Das ist dann nicht nur ein Gefühl von Heimeligkeit. Dann bist du daheim. Nicht, dass du nunmehr mit der Welt im Reinen bist – nein! Man ist gar nicht mehr da. Die Welt und du, ihr seid nicht mehr getrennt. Erst dann bist du heimgekehrt. Das Universum wird zu deinem Uterus, und du gehörst dazu.
    Die Psychologen haben nicht ganz Unrecht, wenn sie sagen, dass religiöse Menschen auf der Suche nach demselben angenehmen Zustand seien, den jedes Kind im Mutterschoß genoss. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Es stimmt – jedenfalls steckt ein Körnchen Wahrheit darin.
    Ein Embryo ist eins mit der Mutter. Die Mutter atmet für es, die Mutter isst für es. Es wird von jeder Stimmung der Mutter, von jeder ihrer Launen berührt. Es ist ein Teil von ihr … es schwingt mit ihr mit. Wenn die Mutter traurig ist, wird es traurig. Wenn sich die Mutter freut, ist es froh. Es gehört zu ihr, organisch zu ihr. Es ist vollkommen eins mit ihr – an sie gebunden. Dann kommt die Geburt – und die Trennung und die Scheidung.
    Die Scheidung von der Mutter ist die Scheidung vom All. Danach ist man allein. Der Mensch versucht alles, um es sich bequem zu machen, doch gelingt es ihm nie. Und es ist gut, dass es euch nie gelingt, denn sonst wärt ihr verloren. Wieder und wieder scheitert man. Und wieder und wieder richtet man sich heimisch ein, bloß um festzustellen, dass es wieder nur ein Haus ist – aber eben kein Heim. Man muss weiterziehen und immer weiterziehen.
    Nur auf diese Weise also wird man irgendwann fähig, dieselbe Beziehung einzugehen wie einst als Embryo im Schoß der Mutter. Das war eine unbewusste Beziehung – von nun an ist die Beziehung bewusst: Du gehst bewusst in den Mutterschoß des Alls ein. Bewusst vereinst du dich mit dem All.
    Burke nennt es „kosmisches Bewusstsein“ – zu Recht. Nennt es göttliches Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein oder was immer ihr wollt – aber genauso, wie du einst körperlich im Schoß deiner Mutter lagst, ergeht es nun deiner Seele – und dies ist deine zweite Geburt.
    Ich mache hier nichts anderes als euch zu helfen, eure zweite Geburt zu erlangen. Bleibt also nirgendwo unterwegs stecken. Es ist zwar gut, manchmal irgendwo zu bleiben und sich auszuruhen, aber vergesst niemals, dass es noch sehr weit bis nach Hause ist; man muss los, die Nacht ist dunkel und die Reise beschwerlich.
    Diese Herausforderung dürft ihr nie aus den Augen verlieren, so wenig wie jene Abenteuerlust, die auf dem Gefühl beruht, ein Fremder zu sein – dass du hier nicht hingehörst. Niemand gehört hierhin.“

    Aus: Blessed are the Ignorant

    Der vollständige Text kann in der Printausgabe gelesen werden.

  6. Juli 29, 2019 um 10:57 am

    Osho Diskurs

    Heimeligkeit führt nirgendwo hin

    Osho fragt einen Sannyasin, wie er sich während eines neunmonatigen Intensiv-Marathons gefühlt habe, worauf dieser antwortete: „Na ja, die meiste Zeit kam ich mir vor wie ein Fremder.“

    Osho: „Und war das ein angenehmes oder unangenehmes Gefühl?“
    Er darauf: „Irgendwie hat’s mir gefallen.“
    Osho: „Dir hat’s gefallen? Hm, hm … so sollte es sein; schließlich sind wir Fremde. Und wer sich in dieser Welt daheim fühlt, träumt letztlich nur. Dieses Daheimsein ist praktisch immer illusorisch. Das Gefühl, ein Fremder zu sein, trifft es eher.
    Wir sind Fremde – wir sind Außenseiter. Wir sind hier nicht zu Hause – daher die Suche. Wären wir hier zu Hause, bräuchten wir nicht zu suchen. Das ist der Unterschied zwischen dem weltlichen und dem religiösen Menschen; der weltliche Mensch fühlt sich in dieser Welt daheim. Der religiöse Mensch vermag sich in dieser Welt nicht daheim zu fühlen – weil er es nicht ist. Er fühlt sich fremd. Er hat das Gefühl, woanders herzukommen und woanders hinzugehen – so als gehöre er woanders hin, auf eine andere Daseinsebene, auf eine höhere Bewusstseinshöhe, zu einem veränderten Bewusstseinszustand.
    Das ist das religiöse Verlangen. Das steigt auf, wenn du dich wie ein Fremder fühlst. Dann forschst du nach etwas, das dein Zuhause sein mag. Man muss weite Wege zurücklegen, um nach Hause zu kommen. Nicht etwa, weil es so weit weg liegt – es ist ganz nahe, aber um sich ihm zu nähern, muss man in weite Fernen reisen. Dein Zuhause liegt nicht etwa da draußen – es liegt drinnen, in einem selbst, aber bevor man sich nach innen wenden kann, muss man zunächst draußen suchen.
    Um sein eigenes Heim zu finden, muss man an viele Haustüren klopfen – anders geht es nicht.
    Wann immer du also spürst, dass sich jener Fremde in dir einstellt, versuche ihn nicht wegzuschicken, ignoriere dieses Gefühl nicht. Versuche dich nicht zu trösten, versuche nicht, dich daheim zu fühlen – denn dieses Gefühl wird dich weiterführen. Heimeligkeit kann nirgendwo hinführen.
    Das mag etwas wehtun; es ist nicht sehr angenehm. Es hat etwas Unangenehmes, weil man daheim und entspannt sein möchte. Es sticht wie ein Dorn, dass dies nicht dein Zuhause ist, dass dies nur eine Herberge ist, zwar gut für eine Übernachtung, aber am Morgen geht es weiter. Dies darf man keinen Augenblick vergessen. Wer dies aus den Augen verliert, hat verspielt.
    Und irgendwann kommt man dann wirklich heim. Das ist dann nicht nur ein Gefühl von Heimeligkeit. Dann bist du daheim. Nicht, dass du nunmehr mit der Welt im Reinen bist – nein! Man ist gar nicht mehr da. Die Welt und du, ihr seid nicht mehr getrennt. Erst dann bist du heimgekehrt. Das Universum wird zu deinem Uterus, und du gehörst dazu.
    Die Psychologen haben nicht ganz Unrecht, wenn sie sagen, dass religiöse Menschen auf der Suche nach demselben angenehmen Zustand seien, den jedes Kind im Mutterschoß genoss. Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Es stimmt – jedenfalls steckt ein Körnchen Wahrheit darin.
    Ein Embryo ist eins mit der Mutter. Die Mutter atmet für es, die Mutter isst für es. Es wird von jeder Stimmung der Mutter, von jeder ihrer Launen berührt. Es ist ein Teil von ihr … es schwingt mit ihr mit. Wenn die Mutter traurig ist, wird es traurig. Wenn sich die Mutter freut, ist es froh. Es gehört zu ihr, organisch zu ihr. Es ist vollkommen eins mit ihr – an sie gebunden. Dann kommt die Geburt – und die Trennung und die Scheidung.
    Die Scheidung von der Mutter ist die Scheidung vom All. Danach ist man allein. Der Mensch versucht alles, um es sich bequem zu machen, doch gelingt es ihm nie. Und es ist gut, dass es euch nie gelingt, denn sonst wärt ihr verloren. Wieder und wieder scheitert man. Und wieder und wieder richtet man sich heimisch ein, bloß um festzustellen, dass es wieder nur ein Haus ist – aber eben kein Heim. Man muss weiterziehen und immer weiterziehen.
    Nur auf diese Weise also wird man irgendwann fähig, dieselbe Beziehung einzugehen wie einst als Embryo im Schoß der Mutter. Das war eine unbewusste Beziehung – von nun an ist die Beziehung bewusst: Du gehst bewusst in den Mutterschoß des Alls ein. Bewusst vereinst du dich mit dem All.
    Burke nennt es „kosmisches Bewusstsein“ – zu Recht. Nennt es göttliches Bewusstsein, Buddha-Bewusstsein oder was immer ihr wollt – aber genauso, wie du einst körperlich im Schoß deiner Mutter lagst, ergeht es nun deiner Seele – und dies ist deine zweite Geburt.
    Ich mache hier nichts anderes als euch zu helfen, eure zweite Geburt zu erlangen. Bleibt also nirgendwo unterwegs stecken. Es ist zwar gut, manchmal irgendwo zu bleiben und sich auszuruhen, aber vergesst niemals, dass es noch sehr weit bis nach Hause ist; man muss los, die Nacht ist dunkel und die Reise beschwerlich.
    Diese Herausforderung dürft ihr nie aus den Augen verlieren, so wenig wie jene Abenteuerlust, die auf dem Gefühl beruht, ein Fremder zu sein – dass du hier nicht hingehörst. Niemand gehört hierhin.“

    Aus: Blessed are the Ignorant

    Der vollständige Text kann in der Printausgabe gelesen werden.

  7. Juli 29, 2019 um 12:23 pm

    …. interessant … Danke 🧐

  8. tula
    Juli 30, 2019 um 10:57 am

    Juli 30, 2019 um 8:51 am

    https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/zehn-spirituelle-erkenntnisse-yoga-gott-und-erleuchtung

    Zehn spirituelle Erkenntnisse

    (Yoga, Gott und Erleuchtung)
    Hinzugefügt von Nils Horn am 29. Juli 2019 um 9:44am
    Blog anzeigen
    .

    Es gibt die Erleuchtung. Viele Menschen haben die Erleuchtung erfahren. Buddha, Jesus, Laotse, Sokrates, Ramana Maharshi, Ramakrishna, Swami Sivanananda, Sathya Sai Baba, Anandamayi Ma, Amritanandamayi Ma, Mutter Meera und viele weitere. Sie bezeugen, dass es die Erleuchtung gibt. Dass es ein gutes Ziel ist. Und dass jeder Mensch dieses Ziel erreichen kann. Erleuchtung bedeutet innerer Frieden, inneres Glück und umfassende Liebe. Erleuchtung bedeutet Egolosigkeit, Einheitsbewusstsein, im Licht zu leben, in Gott zu leben.
    Es gibt verschiedene Wege zur Erleuchtung. Es gibt den Weg der Ruhe, den Weg der Weisheit und den Weg der umfassenden Liebe. Auf dem Weg der Ruhe bringen wir unsere Gedanken zur Ruhe, lösen die Anhaftungen an die Welt auf und leben in der Ruhe. Aus der tiefen inneren Entspannung entsteht dann inneres Glück und Erleuchtung. Auf dem Weg der Weisheit denken wir über den Sinn des Lebens nach, erkennen das innere Glück als das wesentliche Ziel und finden unseren persönlichen Weg. Wir spüren jeden Tag genau was wir brauchen und was uns ins Licht bringt. Wir praktizieren jeden Tag eine genaue Selbstbetrachtung. Auf dem Weg der Liebe lösen wir unser Ego auf, indem wir mehr für das Glück unserer Mitmenschen als für unser eigenes Glück leben. Am besten praktizieren wir alle drei Wege zusammen.
    Es gibt erleuchtete Meister mit besonderen spirituellen Fähigkeiten. Das habe ich durch meine Meister erlebt. Mutter Meera, Amma (Amritanandamayi) und der Dalai Lama haben mir bei ihrem Darshan Energien übertragen. Viele Meister sind in meinen Träumen erschienen. Es sind viele Wunder in meinem Leben geschehen. Einen erleuchteten Meister zu haben ist eine große Gnade. Ich empfehle deshalb den Meister-Yoga, die täglichen Verbindung mit einem erleuchteten spirituellen Vorbild.
    Die Menschen sind unterschiedlich. Sie brauchen einen spirituellen Weg, der jeweils persönlich zu ihnen passt. Deinen Weg kannst nur du herausfinden. Spüre genau in dich hinein. Was tut dir gut? Was bringt dich voran? Was erweckt dein inneres Glück? Was bringt dich in die umfassende Liebe? Gehe mit klarem Verstand und innerem Gespür deinen Weg, dann verläufst du dich nicht im Dschungel der vielen spirituellen Angebote. Bleibe mit täglicher Selbstdisziplin auf deinem Weg und du wirst dein Ziel erreichen.
    Es gibt ein Leben nach dem Tod. Dieser Punkt ist zwar in der Wissenschaft umstritten, aber es gibt viele Indizien dafür. Es gibt die Quantenphysik, die die theoretischen Grundlagen dafür geschaffen hat. Nach Prof. Dürr bildet das Bewusstsein ein Quantenfeld, dass unabhängig vom Körper in einem höheren Quantenfeld weiter existieren kann. Die Nahtoderfahrungen von Pam Reynolds wurden wissenschaftlich gründlich untersucht. Sie trat bei einer Operation mit ihrem Geist aus dem Körper aus und beobachtete von oben die Operation. Sie konnte nach der Operation über alles Geschehen genau Auskunft geben. Sie wies nach, dass das Bewusstsein unabhängig vom Körper ist. Der 16. Karmapa bewies bei seinem Tod in einem Krankenhaus in Chicago, dass er mit der Kraft seines Bewusstseins auch noch nach dem Tod in seinem Körper spürbar anwesend sein kann.
    Es gibt die Reinkarnation. Auf dieses Leben folgt ein weiteres Leben. Erst mit der Erleuchtung endet die Reihe der Wiedergeburten. Ein Erleuchteter hat die freie Wahl, ob er im Jenseits bleibt oder auf die Erde zurück kehren will. Ich habe in der Meditation meine frühere Leben gesehen. Bei Reinigungsprozessen tauchte in Träume über 2000 frühere Leben auf. Ich gehe davon aus, dass ich auch noch weitere Leben haben werde. Nach Sai Baba braucht man drei Leben als Yogi bis zur vollständigen Erleuchtung. Nach der buddhistischen Bodhisattva-Lehre inkarniert man sich auch als Erleuchteter so lange auf der Erde, bis alle Wesen gerettet sind. Man kann aber auch als Buddha der Liebe aus dem Jenseits allen Wesen spirituell helfen.
    Es gibt das Paradies im Jenseits. Meine Meister haben mir die Techniken vermittelt, mit denen man beim Tod dort hin gelangen kann. Meine Haupttechnik ist es mich jeden Tag mit dem Paradiesbuddha Amitabha zu verbinden. Amitabha ist ein erleuchtetes Bewusstsein, das im Paradies lebt und versprochen hat alle Menschen ins Paradies zu bringen, die sich bei ihrem Tod mit ihm verbinden. Gleiches hat auch Jesus versprochen. Und auch alle Yoga-Götter besitzen ein Paradies, in das sie ihre Anhänger nach dem Tod bringen, wenn der Anhänger sich durch ein Mantra mit ihnen verbindet. Über allen Paradiesen gibt es das höchste Paradies Satyaloka, den Ort der höchsten Wahrheit. Dieses Paradies durfte ich einmal in der Meditation erfahren. Aus meiner Sicht ist es das Ziel aller Seelen. Dort existiert man in einem unermesslichen Glück, in Frieden, Liebe, Kraft und Wahrheit.
    Die höchste Form der Existenz ist aus meiner Sicht die Verbindung von Erleuchtung und Leben. Man existiert in der Lichtebene und gleichzeitig in den Energien der Welt. Das ist eine große Kunst, weil spirituelle und weltlicher Energien entgegengesetzten Prinzipien folgen. Spirituelle Energie entwickelt sich durch ein Leben in der Ruhe, der Liebe, der Wahrheit und der Selbstdisziplin. Weltliche Energie folgt den Gesetzen der Anhaftung. Ein spiritueller Mensch lebt im Schwerpunkt in der spirituellen Energie und wächst so beständig auf seinem spirituellen Weg.
    Es ist wichtig eine Welt der Liebe, des Friedens und des Glücks anzustreben. Jeder sollte im Rahmen seiner Möglichkeiten dazu beitragen. Der erste Schritt ist es allen Wesen Licht zu senden und zu denken: „Mögen alle Wesen glücklich sein. Möge es eine glückliche Welt geben.“ Dieses Mantra bringt einen in die Einheit und in die umfassende Liebe. Der zweite Schritt besteht dann darin, jeden Tag eine Tat zum Wohle aller Wesen zu tun.
    Bei allen Religionen geht es im Kern um die Erleuchtung. Es geht um ein Leben im Frieden, in der Liebe und im Glück. Die Religionen haben unterschiedliche Begriffe für dieses Ziel. Sie nennen es Gott, Brahman oder Nirvana. Sie folgen auch unterschiedlichen Wegen und Vorbildern. Mein Weg ist die Einheit aller Religionen. Ich habe spirituelle Vorbilder aus allen großen Religionen. Für mich passt das gut zusammen.

  9. tula
    Juli 30, 2019 um 11:46 am

    In einem Gespräch mit dem Madhya Pradesh Chief Minister und anderen Regierungsvertretern spricht Sadhguru über ein gesundes Leben am Ufer des Flusses Narmada. Er erklärt wie wir, wenn wir uns ein wenig der Elemente Wasser und Luft bewusst sind und ein wenig auf das achten, was wir verbrauchen, wir selten medizinische Hilfe benötigen werden.

  10. Gerd Zimmermann
    Juli 30, 2019 um 1:42 pm

    Am Selli

    Es WERDE LICHT.

    Frage mal Martin wo das Licht vor dem Urknall war.
    Keine Antwort sind auch zwei Antworten.

    Einen Doktortitel noch dazu.
    Geschenkt.
    Frage niemals einen Wissenschaftler, woher kommt Energie.
    Alle Energie war vor dem Urknall vorhanden.

    Frag den Bartonitz

    • Am.Selli
      Juli 31, 2019 um 10:12 am

      😉 … Grintzzz… 😉
      E-Ner-Gie war und ist jümmas „da“ …
      nur nicht für alle „sicht-bar“ …
      😉
      Könnte es sein,
      WIR sähen (…sehen/saen ?… )
      so oft doch nur ihren „Schein“ ?
      😉
      Aber bitte !
      Achte auch IHN !
      ( und JEDEN von UNS ! )
      Er kann und wird uns irgendwann
      zum „SEIN“ dann hinziehn… 😉

      Der „Licht-Schein“ erzählt von (der) > Licht-Quelle
      – nur nicht so „auf die Schnelle“ –

      Die ganze Schöpfung* war Gesang…
      ÜBER-Lebens-lang
      und eine neue Kraft-volle ~Welle~
      deutet und zeigt uns ihre* Helle
      in dem Großen weiten MeeHr
      der Immer-Wie-DER-Kehr …
      😉

  11. tula
    Juli 31, 2019 um 9:32 am

    https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blogs/swami-sivananda-beginne-sofort-mit-dem-sadhana

    Swami Sivananda: Beginne sofort mit dem Sadhana

    Hinzugefügt von Sukadev Bretz am 31. Juli 2019 um 5:30am
    Blog anzeigen
    .

    Handle jetzt. Lebe jetzt. Erkenne jetzt. Verwirkliche jetzt. Sei jetzt glücklich.

    Jeder Tod ist eine Erinnerung. Jede Glocke, die läutet, sagt: „Das Ende ist nahe.“ Jeder Tag stiehlt dir einen Teil deines kostbaren Lebens. Deshalb stürze dich sehr ernsthaft in ausdauerndes Sadhana.

    Falle niemals fruchtlosem Bedauern zum Opfer. Heute ist der beste Tag. Heute ist der Tag für eine neue Geburt. Beginne jetzt das Sadhana. Sage mit gefalteten Händen den früheren Fehlern und Irrtümern Lebewohl. Du hast deine Lektionen gelernt. Schreite jetzt mit neuer Hoffnung, Entschlossenheit und Wachsamkeit voran.

    Wanke nicht. Fürchte nicht. Zweifle nicht. Tue etwas Grundlegendes am Sadhana Weg, anstatt deine Zeit mit unnötigen Versuchen und Lethargie zu vergeuden. Du hast unendliche Kraft in dir. Deshalb sei nicht halbherzig. Hindernisse sind Sprungbretter zum Erfolg. Sie entwickeln deinen Willen. Lasse dich nicht von ihnen erdrücken. Fehler lassen dich an Voll­kommenheit denken. Fehlverhalten erinnert dich an Tugend. Wähle den positiven Weg.

    Wenn du denkst: „Ich werde ein Bad nehmen, wenn alle Wellen des Meeres aufhören“ so ist es unmöglich. Die Wellen werden nie stillstehen und du wirst nie ein Bad nehmen. Genauso wenn du denkst: „Ich werde mit spirituellem Sadhana oder Meditation beginnen, wenn all meine Sorgen, Nöte und Ängste enden, wenn meine Kinder fest im Leben stehen, nach der Pensionierung, wenn ich viel Freizeit habe“, so ist es unmöglich. Wenn du alt bist, kannst du nicht einmal eine halbe Stunde sitzen. Du hast keine Kraft für intensives Tapas, wenn du sehr alt bist. Beginne intensive spirituelle Praktiken, während du noch jung bist, in allen Lebensumständen, Bedingungen und Situationen. Nur dann wirst du im Alter eine reiche spirituelle Ernte einbringen. Du wirst dich des immerwährenden Friedens des Ewigen erfreuen.

  12. Immanuel Kant
    August 2, 2019 um 9:37 am

    Bertelsmann macht Propaganda für den digitalen NeoRassismus.
    Achtung kein Witz!
    Bertelsmann propagiert Faception: Digitale Schädelkunde gegen Terroristen. Wer einen verdächtigen Schädel hat, gerät durch Überwachungskameras unter Generalverdacht.
    Der Bertelsmann-Propagandasender n-tv hat in seinem Wochenend-Frühstücks-TV die Firma Faception entdeckt. Die Israelis behaupten mit ihrer Anti-Terror-Software Gewalttäter am Gesicht udn Schädelform erkennen zu können, weil die Neigung zu Terrorismus schon in den Genen steckt. Das glaubten die Phrenologen (Schädelkundler) des späten Mittelalters auch schon.
    https://jasminrevolution.wordpress.com/2016/09/10/bertelsmann-propagiert-faception-digitale-schadelkunde-gegen-terroristen/

    Ein Startup möchte potenzielle Terroristen und Pädophile am Gesicht erkennen.
    Geischtsscans werden dank Seehofer udn Merkel-Stasi fast überall schon eingesetzt. Ein Traum wird wahr für die NSA und BND
    https://www.wired.de/collection/life/ein-startup-moechte-potenzielle-terroristen-und-paedophile-am-gesicht-erkennen

    Seehofer stellt damit faktisch jeden Bürger unter Generalverdacht so wie wir das aus den USA kennen.
    Eine Beweisumkehr soll bald folgen. Damit bald jeder Verdächtige beweisen soll, daß er unschuldig ist und nicht umgekehrt.

    Menschen mit falscher Schädelform werden in Zukunft überall benachteiligt udn diskriminiert. Genau das will die Merkel-Stasi

    So wird unsere Zukunft aussehen
    Straßen-Laternen ausgestattet mit Kameras und Sensoren. Das lästige Fußvolk will man ständig im Auge behalten. Das heißt immer und überall jeden überwachen und abgehören damit es ja nie mehr zu einem Systemwechsel oder MAchtwechsel kommt.
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/San-Diego-verwanzt-sich-3633905.html
    https://www.presseportal.de/pm/43172/3594281

    Immer mehr Firmen und Unternehmen übernehmen die Arbeit der Geheimdienste Gläserne Kunden
    Was online leider Alltag ist, wird derzeit auch offline Realität: In Geschäften, Flughäfen und Innenstädten überwachen mehr und mehr Unternehmen das Bewegungs- und Einkaufsverhalten ihrer Kunden.
    https://netzpolitik.org/2018/endlich-auch-offline-verfuegbar-glaeserne-kunden/

    Merkel und Seehofer wollen alles überwachen. Auch wie Ehepaare in ihren Schlafzimmern Geschlechtsverkehr praktizieren.
    Immerhin könnte während eines Geschlechtsverkehrs ein Terroranschlag geplant werden.

  13. Gerd Zimmermann
    August 2, 2019 um 1:25 pm

    Am Selli

    Du weisst darum. Mrd Menschen wissen nicht darum.

    Leonardo da Vinci stellte den Menschen in der Würfelkugel dar.
    Das Bild kann niemand lesen.
    Die perfekte Würfelkugel ist Kohlenstoff.
    Einen verbrannten Menschenleib kann man in Russland einen Diamanten abgewinnen.
    Oder überall auf der Erde.
    Kohlenstoff ist die Würfelkugel in der Natur.

    Da Vinci wusste darum.

    Nichts wissen macht nichts.

    Einen fallenden Wassertropfen in Zeitlupe zu betrachten.
    Genauso, umgekehrt steigt er in den Himmel.
    Das ist zu einfach um es zu verstehen.

    Wer hat das Rad erfunden ?
    Niemand weiss das.
    Alle Râder stehen still, wenn mein starker Arm es will.

    Ohne die Absicht oder dem Gedanken vor der Handlung setzt sich kein Rad in Bewegung.

    Kein Mensch denkt darüber nach.

    Und Gott sprach, es werde Licht und es wurde Licht.

    Nicht ein Nobelpreistrâger denkt darüber nach, dass das Licht einen Ursprung, eine Quelle haben muss.

    Back den Hamster kennen viele.
    Meine Kochsendung wird den Namen tragen wie backt man Licht ?

    Licht kommt ganz sicher nicht aus dem Nichts.

    Wo also war das Licht in der Singularität ?
    Ein schwarzes Loch frisst kein Licht, sonst würde ich 1 Tonne Licht kaufen,
    auf das mir niemals das Licht ausgeht.
    Seit wann besitzt Licht eine Masse ?

    Das Gewicht der Erde hat man berechnet.
    Wer kann die Erde wiegen ???
    Wie, niemand ?

    Amen

    Und schön daran glauben.
    Das macht man eher in den Religionen.
    Studieren ist auch gut.
    Die Urknalltheorie, die Lichttheorie, die Evolutionstheorie usw.

    Doch sieh das Gute liegt so nah.
    Wer hat lesen gelernt ?

    • Am.Selli
      August 3, 2019 um 10:23 am

      Hm … 😉 … welch ein schöner Nach-Denk-An-Stoß … !
      😉
      … lesen …
      … le-sen …
      … le-Sen …
      … Le-Sinn …
      😉
      Lies in der Stille so vor dich hin …
      Das schenkt lenkt und MACHT wie-DER SINN
      Licht hinter einst verschlossenen Thoren
      wird dann oft neu wieder geboren
      Es werde Licht !
      JaH !
      und:
      Es ist doch ALL-ES längst schon da !
      😉

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