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Braucht es (noch) mehr Radikalität durch die Regierungen, um die Welt wieder zu gesunden?

Dass unsere Welt immer kränker wird, haben wir in so vielen Artikeln hier auf dem Blog mitverfolgen können. Dass Stimmen immer lauter werden, die mehr radikale Führung fordert, um die Heilung anzugehen, ist inzwischen auch unübersehbar. Dieses Mal kommen die Rufe nach mehr Diktatur aber auf Samtpfoten daher, wie mir scheint … Zeit, dann die sturen Verweigerer in die Gulags zu stecken (siehe Fema-Camps bald auch in Deutschland)?

Udo Rohner hatte mir auf Facebook zu dem Post geantwortet, dass man das doch auch viel positiver sehen könne:

Wenn Schüler für den „Klimaschutz“ demonstrieren dann fordern sie damit im Grunde:

weniger Energieverbrauch,
weniger Ressourcenverbrauch,
weniger Maschineneinsatz,
weniger Mobilität,
weniger Flächenverbrauch,
weniger kurzlebige Gebrauchsgüter
weniger Unterhaltungselektronik
weniger Kommunikationstechnik
weniger Fleisch,
weniger intensive Landwirtschaft
weniger intensive Forstwirtschaft
weniger Südfrüchte
weniger Importe
weniger Fernreisen
weniger Rüstung
weniger Überfluss
weniger Luxus
etc. etc. etc.

Damit fordern die Kinder ( ob sie es wissen oder nicht )…
Eine grundlegende Umstrukturierung unserer individuellen und gesellschaftlichen Lebensweise auf nahezu allen Ebenen unseres Gemeinwesens und unserer ganz persönlichen Alltagsgestaltung.

Und am Ende dieses Prozesses stünde eine Gemeinschaft, in der es keine Altersarmut, keine Arbeitslosigkeit im klassischen Sinne, kein erniedrigendes Hartz4 – System, keinen chronischen Niedriglohn, keinen unmäßigen Reichtum, keinen Pflegenotstand und keine Mitweltzerstörung zu Gunsten eines für unsere natürlichen Lebensräume unerträglichen Wohlstandes mehr gäbe, weil die Menschen zu einem sozialen Miteinander und Füreinander unter dem Leitbild einer intelligenten Bescheidenheit zusammengerückt wären..

Also lasst die Kinder doch bitte demonstrieren so oft und so lange und wofür oder wogegen sie wollen ….

Fürchtet Euch nicht!

Am Ende des „Ökowahns“ wird Deutschland, wenn der Wandel beherzt und vernünftig angegangen wird, nicht eine neue „Dritte Welt“ wie viele meinen, sondern eine moderne „alte Welt“, mit hinreichend großen Erholungsräumen für unsere Tier – und Pflanzenwelt, mit sauberen Bächen, Flüssen und Seen, mit unbelastetem Grundwasser, sauberer Luft und minimaler Strahlenbelastung, mit gesunden Nahrungsmitteln und einer Bevölkerung, die ihren Lebensalltag so organisiert, dass ein schonender Umgang unserer Gemeinschaft mit Energie und anderen Ressourcen zu einer Renaissance des Handwerk und der Manufakturen und zu einer Kultur der Langlebigkeit von Gebrauchsgütern und deren Wieder – und Weiterverwendung in einem intelligenten Stoffkreislauf führt.

Aber mal abgesehen davon, dass die Deutschen gerade mal etwas mehr als ein Hundertstel der Weltbevölkerung ausmachen …

Wer hat da schon „Bock drauf?“

Im Gegenzug kommentierte ich: „Jo, das wär´s. Ob das die Macher hinter unserem Bühnenbild so geschehen lassen werden?“, und erhielt die Antwort:

Nur wenn sich an ihren „Geschäftsmodellen“ nichts ändert und die Wohlhabenden und Mächtigen ihre Besitztümer und Privilegien erhalten können.
Aber da sind sie ja mit einer CO2 – Steuer und dem Handel mit Emissionen auf einem „guten“ Weg ….

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