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Ein für die Politik gefährlicher Vortrag …

Je mehr wir lügen, und uns selbst aufgeben für Macht und Reichtum, desto weniger sind wir am Ende Mensch.

Anna Kirschner

Ich hatte vor einigen Jahre kleine Interviews mit Menschen führen dürfen, die mir sehr sensibel vorkamen (wobei mit sensibel hier gemeint ist, Gefühle Anderer in sich selbst wahrnehmen zu können). Alle diese Menschen sagten, dass sie äußerst irritiert waren, als sie mit drei Jahren ins Bewusstsein traten und fast alle erwachsenen Menschen um sie herum sich selbst belogen. Eines Rollenspiels wegen. Ich nenne das Verhalten inzwischen Erwartungshaltungserfüllung. Auf den folgenden Vortrag bin ich auf qpress aufmerksam geworden. Der Autor schreibt dort in seinem Artikel:

Diese Rede hätte normalerweise im Bundestag, bei bundesweiter Ausstrahlung, gehalten werden müssen. Das passiert aber nicht, weil sie viel zu gefährlich ist. Sie erinnert die Volksvertreter jämmerlich daran, dass sie einen Verrat nach dem anderen begehen, an sich selbst und den Menschen, die sie repräsentieren sollen. Dass sie ihrem Auftrag nicht nachkommen, zum Wohle der Menschen zu handeln. Stattdessen pflegen sie ihre Eigen- und Parteidünkel und sind offensichtlich kaum definierbaren Kräften dabei behilflich, die Nutzmenschhaltung auf dem Gebiet der BRD zu intensivieren, zu optimieren und aufrechtzuhalten. Weit ab von all den Befindlichkeiten, die in dem Video angesprochen werden. Ein härteres Armutszeugnis kann man diesen „Diätierern“ unter der Reichstagskuppel kaum ausstellen.

Schön, dass es Jugendliche gibt, die noch nicht von ihrem Handy absorbiert wurden:

Nachtrag: hoppla, schon wieder ein Video weg. Ich habe die Rede aber noch in diesem Interview eingebaut gefunden:

Kategorien:Gesellschaft
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