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Vom Kampf um unsere Aufmerksamkeit …

Stell dir einmal einen Kontrollraum vor, in dem hunderte Ingenieure, über ihren Schreibtisch gebeugt, an virtuellen Stellschrauben drehen, um die Gedanken und Gefühle von Milliarden von Menschen zu kontrollieren. Klingt natürlich nach Science Fiction… ist es aber nicht. Mehr dazu erfährst du in diesem Video.

Meine Stieftochter Lea hatte uns eine Zusammenfassung ihrer Masterarbeit zur Frage, wie es um die Gesundheit unserer Schüler steht, zur Verfügung gestellt. Ich hatte von einem Kommentator die Antwort erhalten, dass die Zunahme psychischer Probleme allein an der Verweichlichung durch unsere Wohlfahrtgesellschaft liege, als seien Leas Fazit Schmarrn. Nun hatte Lea allerdings darauf hingewiesen, dass die Probleme sicher nicht allein auf schulischen Stress zurückzuführen seien und es weitere Untersuchungen benötige.

Dazu würde ich gerne ein weiteres Problem, mit dem sich Smartphone-Nutzer konfrontiert sehen müssen, in die Runde werfen. In dem folgenden Video wird auf den wesentlichen Zweck der Smartphones hingewiesen. Mensch soll seine Aufmerksamkeit beraubt werden, um möglichst häufig auf Dinge gebracht zu werden, mit denen er sich beschäftigen soll, am Ende eben etwas zu kaufen. Und so sei auch hier inzwischen die Sucht auf Information so stark, das es eben krank macht, u.a. auch depressiv.

Nun wollen wir sicher nicht auf die Technik verzichten, da sie ja auch deutlich nützliche Aspekte bringt, die das Leben erleichtert. Aber diesem Smartphone vollständig unterwerfen, wollen wir uns auch nicht. Also geht es wie immer darum, einen Weg dazwischen zu finden:

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  1. Juni 2, 2019 um 3:14 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Juni 3, 2019 um 11:11 am

    Die Frage stellt sich doch für die Menschheit, wie sie mit Technik umgeht. Ich sehe das hier in Asien, wenn die jungen Leute, die scheinbar keine Zukunft haben wollen, sich mit Kriegsspielen die Zeit vertreiben anstatt das Internet zum Lernen zu nutzen. So auch mit dem Smartphone: Nutzen um in Verbindung zu bleiben aber nicht, um seine Zeit tot zu schlagen, weil man nichts mit sich sonst anzufangen weiß. Damit fangen doch die kleinen und größeren Krankheiten an, ob psychisch, ob sozial ….. keiner klärt sie auf, die Mütter wissen da zu wenig oder haben etwas anderes zu tun, als die Kinder zu starken Erwachsenen zu fördern.

    Natürlich besitzt die moderne Technik eine Ersatz-Funktion, sich selbst zu betäuben. Dem kann jeder entgehen, wenn er sich mehr direkt um seine Freunde kümmert, sich mehr in der Natur aufhält als zu Hause oder im Internet Cafe hier in einem unterentwickelten Land. Man kann süchtig nach Internet und Informationen sein ….. sehe ich auch zu oft an mir.

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