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Der Faschist in uns

Offizielles Logo der Antifaschistischen Aktion , leicht geändert zu jener aus 1932 (Quelle: Wikipedia)

Mich verstören seit geraumer Zeit die Aktivisten der Anti-Faschisten, denn ich nehme sie inzwischen genauso faschistisch wahr, wie sie ihre Feinde, die Faschisten. Nun habe ich einen Text gefunden, der darauf schaut, was denn die treibende innere Kraft ist, ein Faschist zu sein. Und da scheint klar zu werden: Wer Angst vor Freiheit hat, wird sich unterordnen, aber auch selbst Andere drangsalieren wollen. Also auch das ab ins Regal:

Faschismus

Nicht zufällig wurde in diesem Buch deutlich, dass sich Gruppierungen, seien es politische Parteien oder Glaubensgemeinschaften, gegenseitigen Faschismus vorwerfen. Weiter oben habe ich bereits ausgeführt, dass insbesondere bei diesem Thema die Mechanismen des blinden Flecks und die Negierung des Schattens greifen, mit anderen Worten:

Für Faschisten gilt dasselbe wie für Populisten – es sind immer nur die anderen.

Da die meisten Menschen wenig über die tiefenpsychologische Struktur des Faschismus wissen, glauben viele, das gegnerische Lager würde einer politischen Ideologie aufsitzen, man selbst aber wäre frei von jeglicher faschistoider Tendenz. Deshalb möchte ich an dieser Stelle eine kurze Begriffsklärung beziehungsweise Differenzierung von Faschismus und faschistoidem Charakter einbringen:

Faschismus im klassischen Sinne ist tatsächlich eine politische, anti-demokratische Ideologie, die sich durch Verherrlichung der eigenen In-Group (Nation, Glaubensgemeinschaft, Rasse), Führerprinzip, Totalitätsanspruch, militärische Strukturen, mythische (Ersatz-)Religion u.v.m. auszeichnet.

Dennoch wird diese Ideologie von recht typischen Charakteren getragen, die Erich Fromm »autoritäre Charaktere« genannt hat. Es ist hilfreich, diesen eigentümlichen Charakterzug von der politischen Vorstellung des Faschismus zu trennen, da sich derartige Persönlichkeiten prinzipiell in allen Gemeinschaften, Schichten und politischen Organisationen zeigen.

Der autoritäre Charakter ist primär unsicher und gewinnt vor allem durch Konformismus Halt – dann hat er jedoch durchaus Freude daran, Macht auszuüben.

Für das als »richtig« und »gute« erkannte (Luzifer-Prinzip…), macht es ihm keine Probleme, andere zu drangsalieren und zu unterdrücken. Doch seine Rolle als Herrscher bleibt stets ambivalent, denn »nach oben« empfindet der autoritäre Charakter wiederum Freude an Unterwerfung. Nach Fromm liebt der autoritäre Charakter Identifikation mit Mächtigen, da er dadurch nicht länger mit seinen Ängsten und Minderwertigkeitsgefühlen konfrontiert wird. In allen fundamentalen Systemen politischer wie religiöser Natur besetzen autoritäre Charaktere auf quasi natürliche Weise Schlüsselpositionen und Ämter in den unterschiedlichsten Stufen der Hierarchie. Denn unbedingte Loyalität zur eigenen In-Group und deren Führer sowie die Bereitschaft, eine Ideologie unkritisch zu übernehmen und den Druck von oben nach unten weiterzuleiten, sind Grundprinzipien von Nationalismus und religiösem Fundamentalismus.

Doch abgesehen vom klassischen autoritären Charakter, wie er in Heinrich Manns »Der Untertan« beschrieben wurde, sind faschistoide Denk- und Verhaltensstrukturen wesentlich weiter zu fassen. Psychologisch betrachtet, handelt es sich um unausrottbare, tiefenpsychologische Archetypen, die zu schrecklichen, aber dennoch »normalen« Abwehrstrukturen der menschlichen Psyche gehören. So gesehen, trägt jeder autoritäre Strukturen in sich, die unter besonderen Umständen geweckt werden können, wie die berühmten Milgram-Experimente eindrucksvoll gezeigt haben. 1961 führte der amerikanische Psychologe Stanley Milgram Versuche durch, bei denen verschiedene Personen autoritären Anweisungen Folge zu leisten hatten, die im Widerspruch zum eigenen Gewissen standen. Ursprünglich sollte die Studie der Frage nachgehen, ob Deutsche ganz besonders gehorsam und obrigkeitshörig sind. Doch schnell stellte sich auf erschreckende Weise heraus, dass fast jeder Mensch unter gewissen Bedingungen bereit ist, eher einer Autorität (dem Versuchsleiter) zu folgen als seinem Gewissen. Sofern der Versuchsleiter darauf bestand, andere Testpersonen mit Stromschlägen zu »bestrafen«, um das Experiment nicht zu gefährden, und zudem versicherte, er allein trüge die Verantwortung für die Folgen, waren die meisten Probanden bereit, ihren Schutzbefohlenen (in Wirklichkeit Schauspielern) größte Schmerzen zuzufügen.

Faschistoide Handlungsmuster stets »dort draußen bei den Anderen« und am besten nur politisch und rechts zu verorten ist überaus naiv und wird dem Problem nicht im Mindesten gerecht. Faschismus im tiefenpsychologischen Sinn ist keine Ideologie, die man ein für alle Mal ausrotten könnte oder der mit politischen Aufklärung beizukommen wäre. Faschismus entsteht in sozialen Gruppen immer wieder neu und wie von selbst, wenn mangelhaft individuierte, ängstliche, unerwachsene Persönlichkeiten Halt in festen Strukturen suchen und zu projizieren anfangen. Deshalb gibt es jüdische, hinduistische, christliche und muslimische Faschisten. Zudem gibt es natürlich politisch rechte und linke Faschisten, nicht zu vergessen ökologische Faschisten usw.

Faschistoide Verhaltensmuster zeigen sich aus Angst und Überforderung von Freiheit. Autoritäre Persönlichkeiten sind von ihrem Über-Ich dominiert und gehen konform mit ihrer sozialen Gruppe. Abweichungen werden abgelehnt oder gar verfolgt, Individualismus und liberale Einstellungen lösen hingegen Ängste aus.

Erich Fromm

Zudem entstehen faschistoide Verhaltensmuster immer wieder neu, wenn unterdrückte, verletzte und drangsalierte Menschen an ihren Umschlagpunkt vom Opfer zum Täter gelangen. In meiner Familienchronik beschreibe ich, wie in meiner Schule aus einem ängstlichen, unterdrückten und gehänselten Schüler eines Tages ein boshafter, die anderen Mitschüler unterdrückender Junge wurde. Dieser Junge war ich.

Sir William Goldings Parabel Herr der Fliegen zeigt ebenfalls sehr schön, dass diese Strukturen universelle Gültigkeit haben und selbst auf einer isolierten Insel entstehen. Für Faschismus braucht man keine Vordenker. Das einzig wirksame Mittel gegen Faschismus ist deshalb, gegen die Ur-Ängste des Menschen vorzugehen, die faschistoiden Denkmustern zugrunde liegen. Ur-Ängste sind Angst vor Schmerz und Leid, vor sozialer Isolation, vor einem sinnlosen Leben, letztlich jedoch die Angst vor dem Tod. Deshalb sind die Antworten gegen Faschismus auch nicht politischer, sondern seelsorgerischer Natur. Nur psychologisch, philosophisch und spirituell lässt sich dem Übel beikommen.

Wahre »antifaschistische Aktionen« agieren keinen Schatten auf politischer Bühne aus, was ohnehin nur invertierter Faschismus ist. Wahre »Antifa-Kämpfer« sitzen in psychologischen Praxen oder geben Kurse zur Selbstkonfrontation in kreativen Prozessen, wie autobiografisches Schreiben oder Malerei, oder Yoga-,ZEN- und Mediationskurse oder unterrichten buddhistische Weltanschaung. Echter Kampf gegen Faschismus führt über individuelle Reifeprozesse und nicht über politische Agitation.

Der Text ist zu finden in: Die Wiedergutmacher: Das Nachkriegstrauma und die Flüchtlingsdebatte

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. Martin Bartonitz
    Mai 19, 2019 um 12:09 pm

    Es gibt einen Deutschen Film, der sehr gut aufzeigt, zu was Mensch in der passenden Situation möglich ist. Das ging mir gut an die Nieren:

  2. Martin Bartonitz
    Mai 19, 2019 um 12:44 pm

  3. Mai 19, 2019 um 12:45 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  4. Martin Bartonitz
    Mai 19, 2019 um 12:47 pm

    Von Sachsen zeigen uns die Medien eher Bilder von Rechtsextrem, dabei sieht es um die Linke Seite auch nicht viel besser aus:

  5. Fluß
    Mai 19, 2019 um 2:53 pm

    Für das Thema kann man sich mal den Link anschaun:
    https://sciencefiles.org/2019/05/17/linksextremistengeheule-deutschlandfunk-und-amadeu-antonio-stiftung-ein-manipulatives-gemenge/

    Da sind weiterführende Links drin. Auch in den Antworten.
    Im Whistleblower –Buch von Van Helsing wird das alles beschrieben. Künstler werden stark subventioniert, dadurch müssen sie Linksextrem sein und gegen Menschen, die den Mund aufmachen.
    Also alles was Deutschland schadet, dafür stehen Linksextreme. Die Antifa ist auch bezahlt, international. Die Leute brauchen nen Job und sind oft Ausländer, Asylbewerber. Deswegen die 14 Pässe und keine Strafe.
    Naja, ein römischer Treiber steckt dahinter. Also sind se nich gegens fasch. Rom.
    Die Antifa besetzt Schüler und einige Lehrer ziehen mit. Die AFD ist die einzige Partei, die überhaupt nachfragen kann, was da alles geheimes läuft im Bundestag usw. hinter verschlossenen Türen mit den Besetzern und deswegen wird sie auch so angegangen und gedisst.
    Die Konzentration von Schülern ist stark gesunken und die Hemmschwelle auch, wegen der Geräte, die sich smart nennen. Früher hat man nen Hebel benutzt, etwas runtergedrückt, mitlerweile nehmen Schüler/Kinder Smilies und hinterfragen nix und lassen sich so Dinge überstülpen, wo sie die Konsequenzen gar nicht überschauen können.
    Genauso dieses Gerät Alexa, das schreibt alles mit, machen Mitarbeiter im Hintergrund und das Gerät ist ständig an, sonst könnte es nicht re-agieren.
    Eine Firma Alexa zeigt auch die Rangliste von Internetseiten an.

    Im Buch steht auch, da D immer noch besetzt ist, sind occulte Dienste anderer Länder in D am Werk.
    Der EU-Rat ist die Vertretung der Mitgliedsstaaten. Das EU-Parlament sei * intransparent und ineffizient*, sagt: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/eu-abgeordneter-henkel-wir-brauchen-kein-eu-parlament/

    Und ein Lehrer lässt sich nix occultes linkes *überschieben von Steinmeier. Vielleicht hätte er die andere Niere spenden sollen?:
    https://www.journalistenwatch.com/2019/05/19/sie-demokratie-lehrer/
    „““Sie können sich vorstellen, dass ich Ihrer Darstellung leider in keiner Zeile auch nur ansatzweise folgen kann. Vermutlich reicht das schon, dass Sie meinen offenen Brief zur Seite legen, aber zum Glück ist dieser ja offen, dann können sich vielleicht andere daran erfreuen.
    Nun konkret zu Ihren oben zitierten Äußerungen:
    Ich erlebe die Situation genau umgekehrt: Als Bundespräsident, der eigentlich für Ausgleich in unserem Land sorgen sollte, heizen Sie das politische und soziale Spannungsbarometer mit Ihren Äußerungen an.
    Sie sprechen von „Kampf“. Dass Demokratie immer auch mit Streit verbunden sein mag, ist normal, im Idealfall kommt man zu einer einvernehmlichen Einigung. Dass hier aber von „Kampf“ gesprochen wird, stimmt mich sehr nachdenklich.
    Mich erstaunt es, dass Sie mit dem Begriff „Verschwörungstheorie“ operieren, wo dieser doch bekannter- und erklärtermaßen ein Begriff der Geheimdienste ist. Letztgenannte erfanden den Begriff, um kritische Stimmen in Misskredit zu bringen oder missliebige Erkenntnisse vor der Öffentlichkeit mit einem Tabu zu belegen. Sie können jetzt natürlich behaupten, Geheimdienste seien eine Verschwörungstheorie, Ausspähung von Menschen auch, aber dann kann ich Ihnen mit Verlaub auch nicht mehr helfen.
    Wie meinen Sie das eigentlich genau, wenn Sie sagen, der „Kampf gegen Desinformation und Verschwörungstheorien“ müsse auf dem Arbeitsplatz und in den Familien usw. „ausgetragen“ werden. Bedeutet dies, dass man nicht mehr alles denken und sagen darf? Soll man nicht mehr kritisch sein? Ist Kritik nur noch in vorgegebenem Rahmen erlaubt? Heißen Sie es gut, wenn man zukünftig allen Kritikern z.B. aktueller Regierungskritik den Stempel des Verschwörungstheoretikers oder Staatsfeindes aufdrückt?
    Also wenn Sie mich fragen: Genau DIESE Einstellung wirkt alles andere als demokratisch und nach meinem Demokratieverständis untergräbt gerade diese Geisteshaltung das Prinzip der Demokratie. Ich als Lehrer fühle mich dem Beutelsbacher Konsens von 1972 und dem Überwältigungsverbot verpflichtet. Ich kann mich aber heute des Eindrucks nicht erwehren, dass politische und gesellschaftliche Begebenheiten nur so dargestellt werden dürfen, dass sie dem Regierungskonsens entsprechen. Ich übe mein Amt als Lehrer sehr gerne aus und schätze den Kontakt und die Auseinandersetzung mit meinen Schülern.
    Ich begrüße es dabei besonders, wenn kontrovers diskutiert und Standpunkte von verschiedenen Seiten her beleuchtet werden. So vertstehe ich auch meinen Auftrag als Lehrer. Wenn ich dafür unterschiedliche Sichtweisen zusammensuche, wie es meiner Pflicht als Lehrer entspräche, so habe ich immer wieder das Problem der inneren Zensur, denn: In den sogenannten Qualitätsmedien finde ich immer eher gleiche Standpunkte und welche Medien darf man dann wohl noch verwenden, ohne z.B. gleich als sagen wir einfach mal „Populist“ zu gelten. Das finde ich nicht nur schade, sondern leider sehr bedenklich.
    Ich begrüße es dann immer, wenn es vereinzelt Schüler gibt, die von anderen Sichtweisen zu berichten wissen. Das ist doch gelebte Demokratie, oder? Soll ich das etwa unterbinden? Ich fand es zu meinen Schülerzeiten immer einen besonderen Gewinn, dass kontrovers diskutiert wurde, und wenn ich mich so heute daran erinnere (lang ist’s her), so müsste ich doch glatt behaupten: Die Lehrer erzählten uns Verschwörungstheorien, denn sie kritisierten sogar die jeweilige Regierung, zum Teil sogar heftig. Man wäre jedoch niemals auf die Idee gekommen, sie deshalb als Demokratiefeinde abzustempeln, im Gegenteil! Ja, und genau das vermisse ich heute sehr und stimmt mich wie gesagt sehr nachdenklich.
    Wenn Sie kritisieren, jeder, der hinter politischen Entscheidungen „dunkle Mächte“ vermute, der könne kein Vertrauen in die Demokratie haben, so wird dies nach meinem Dafürhalten etwas ‚verschroben‘ dargestellt. Es geht hier weniger um „dunkle Mächte“ als um die Frage, wer „hinter den Kulissen“ auch noch seine Hand im Spiel hat. Haben Sie eigentlich mal etwas von Lobbyismus gehört? Letztgenannter Aspekt ist natürlich nur die Spitze des Eisberges, vielleicht bin ich ja auch ein „Verschwörungstheoretiker“.
    Für mich stellt sich die geistige Lage in unserem Land so dar, dass missliebige Standpunkte lieber mit dem Begriff „rechtspopulistisch“, „nationalistisch“ oder schlimmstenfalls „Nazi“ oder gar „fremdenfeindlich“ belegt wird, um eben die Gedankenkontrolle über den Bürger nicht zu verlieren. Denn: Was ist es letztlich anderes als Angst schüren, wenn gewisse Meinungen gleich mit letztgenannten Stigmata belegt werden. Es gibt Menschen, die auf Demonstrationen rufen: „Heimatliebe ist kein Verbrechen“ oder „Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen“, dann kann es sogar sein, dass die gleichen Menschen eine Deutschlandflagge hochhalten. Denken Sie mal darüber nach, ob es nicht DAS ist, was so manchen Politikern unserer „modernen“ Welt ein Dorn im Auge ist, da vielleicht – Vorsicht „Verschwörungstheorie“ – damit Regierungskritik laut wird. Übrigens nur am Rande: Heimatverbundenheit sowie Liebe und Sorge für sein Land kann sogar heißen, dass man ein Herz für die dort lebenden Menschen hat. „““

  6. Mai 19, 2019 um 3:33 pm

    „Zudem entstehen faschistoide Verhaltensmuster immer wieder neu, wenn unterdrückte, verletzte und drangsalierte Menschen an ihren Umschlagpunkt vom Opfer zum Täter gelangen. “

    wichtiger Punkt!

    Einwand von mir: Ich bin mit Sicherheit kein autoritärer Charakter. Aber es fehlt mir im Text der Hinweis, daß das System an sich unterdrückt; dies nennt man: Strukturelle Gewalt.

    So kann und wird der Einzelne zum Opfer, und viele Menschen finden aus dieser Haltung nicht mehr raus, es sei denn über den Positionswechsel „Vom Opfer zum Täter“.

    Ich kann diese Menschen verstehen, auch wenn ich das Ganze nicht gut heiße.

    Wer aber die strukturelle Gewalt des derzeitigen kapitalistischen Systems nicht erkennt, verfälscht damit das gesamte Problem.

    So werden bzw. wurden viele arme Deutsche zu Faschisten, weil sie eben arm waren bzw. vom System benachteiligt wurden, es mußte dann nur einer kommen, und Lohn und Brot versprechen, der Rest der Geschichte ist bekannt.
    Diese Gefahren bestehen immer bei gewalttätigen, unterdrückenden Systemen, wie wir es derzeit ebenfalls haben. Das darf nicht vergessen werden.

  7. Fluß
    Mai 19, 2019 um 5:06 pm

    Danisch hat einiges über das Thema geschrieben, auch weil ihm Leser Nachrichten-Infos schicken.

    http://www.danisch.de/blog/2019/04/07/zum-rechtsbrecher-und-faschisten-abgerichtet/

    „““Ein Leser schreibt mir nun, dass die sich da gerade ihre nächsten Truppen heranziehen, denen sie einbleuen:
    „Du bist ein Aktivist, und als solcher darfst du das Gesetz missachten, denn deine Mission ist wichtiger”.
    Dieser Staat – genauer gesagt, gewisse Parteien – züchten sich gerade systematisch Rechtsbrecher mit moralischer Verblendung, um mit diesen dann jedes Recht – für sich – abzuschaffen.
    Erinnert mich an Animal Farm von George Orwell.
    Da haben die Schweine auch kleine Hundewelpen heimlich aufgezogen, um sich zu ihren Schläger- und Killerkommandos zu machen.
    Ich hatte ja auch schon geschrieben, dass italienische Faschisten, kommunistische Antifaschisten und Hitlers SA eigentlich dreimal das Gleiche war, weil die sich gegenseitig kopiert hatten. Alles nach demselben Muster gestrickt, kleine, selbständige Kampfgruppen zur Bekämpfung und Störung des Gegners und Abwehr gegnerischer Politik. Die italienischen Faschisten waren nach den Fascis benannt, römischen Rutenbündel mit Kampfbeil, was sowohl auf die Waffe, als auch auf „Bündel” (was es wörtlich heißt) Bezug nimmt und diese Kampfbünde bezeichnete. „““

    Da geht’s nochmals um Magnitz: http://www.danisch.de/blog/2019/01/09/der-antifaschistische-fruehling-gibt-bekannt/
    Er ist da nicht der erste, der so überfallen und verletzt wurde. Gegen AFD-Stände kommen Vermummte mit Schirmen und grölen besoffen rum oder Kinder werden vorgeschickt, indoktrinierte. Nach AFD-Veranstaltung gabs Übergriff. Ich seh das auf der Druckbetankungsseite. Diese Täter sehen sich als legitimiert und Seehofer hofiert so was auch noch über seinen Sitz, wo er Transparenz verweigert.
    Das sind Macht-Spiele der Alt-Parteien.
    Vor allem wird so viel an Steuergeld rausgeschmissen an andere Länder wie China (gilt dann als Entwicklungs-Land), dabei ist China schon eine eigen Macht und will auch D überfluten.

    http://www.danisch.de/blog/2018/07/22/deutschland-in-der-praefaschistischen-phase/
    „““ Faschisten waren Mussolini und seine Kampfgruppen, die zwar eigentlich sozialistisch waren, aber mit der kommunistischen Auflösung der Staaten und Zwangsumwandlung in eine Sowjetunion nicht einverstanden waren und sich dagegen wehrten.
    Und weil die Italiener unter Mussolini partout nicht Teil des Kommunismus werden wollten und sich dem mit Kampfbünden aus dem Weltkrieg (Fasci italiani di combattimento) widersetzten. Dagegen haben die Kommunisten Gegen-Kampfgruppen aufgestellt (eben die „Antifaschisten”), die den Kommnismus mit Gewalt durchsetzen sollten. Antifaschisten wurden von der KPD geführt und existierten schon deutlich vor den Nationalsozialisten.
    Man hat die Bezeichnung aber für den Kampf gegen den Kapitalismus beibehalten, weil man die dummen Schlägertruppen schon darauf abgerichtet hatte, das funktionierte, und ihnen intellektuell nicht noch einen neuen Gegner zumuten wollte. Somit gab’s zwei von der Sorte, nämlich die Kampfgruppen Mussolinis und der Kommunisten, und das hat die NSDAP abgeschaut und die Braunhemden und SA abgekupfert.
    Nachdem die Antifaschisten heute noch genauso dämlich sind wie damals und den Unterschied zwischen Faschismus, Kapitalismus und NSDAP bis heute nicht kapiert haben, weil sie mehr als einen Gegner auch nicht kapieren, läuft das alles heute noch unter dem Sammelbegriff „Faschismus”, meint aber nach wie vor nur Leute, die beim Weltkommunismus und der Auflösung der Staaten nicht mitspielen wollen und gewaltsam bekämpft werden müssen. Es heißt so viel wie „Unter Angriff des Kommunismus und damit nicht einverstanden.” „““
    „““Und im Prinzip haben wir eine Situation wie ungefähr zwischen 1917 und 1923. Der Kommunismus bedroht die Welt, das mit Gewalt, und es entsteht Gegenwehr. Und was damals die Bolschewisten und ihre rote Armee waren, die Europa mit Gewalt zwangsweise dem Kommunismus unterwerfen sollten, macht man heute mit Migranten, weil die Sowjetunion gerade nicht existiert und die Russen was anderes zu tun haben. Deshalb aber nannte sich die RAF aber eben „Rote Armee Fraktion” als Teil dieser Gewaltstrategie und gab sich den Roten Stern der Roten Armee, und deshalb haben sich die Asten der Berliner Universitäten kürzlich neue Logos gegeben und Wissenschaft auf RAF-Sterne geschwenkt, weil sie sich wie die Rote Armee im Krieg für den Kommunismus wähnen und alles, was sich ihnen in den Weg stellt – wie vor fast exakt 100 Jahren – als „Faschisten” umbringen wollen.
    Und es scheint so, als habe man das genau zum 100. Jahrestag der Oktoberrevolution (7.11.1917) zu wiederholen versucht und nicht ganz geschafft. Die ganze Migrationsnummer stinkt danach, als haben man durch provozierte Migration und den gerade in vorangegangenen Zusammenhang zwischen Arabischem Frühling und RAF-mäßiger Abschaffung des Staates versucht, 2015 und 2016 genug Streithähne nach Europa zu bringen, um die Oktoberrevolution eben 100 Jahre später nachzuholen. Und wie damals beschimpft man es als Faschismus, wenn jemand nicht will.
    Aber seit wann wäre es an der Humboldt-Universität für Professorinnen erforderlich, zu wissen, wovon man redet? „““

    • Fluß
      Mai 19, 2019 um 5:29 pm

      Das ist noch aus dem ersten Link von Danisch:

      „““ Deshalb bezeichnet „Faschisten” im wesentlichen diese Vorgehensweise und sonst gar nichts.

      Sogar die linksextreme Wikipedia sagt:

      Der aus dem italienischen Wort für Bund – fascio – abgeleitete Begriff Faschismus wird von Historikern als „gewissermaßen inhaltsleer“ beschrieben, da er „so gut wie nichts über das Wesen dessen aus[sagt], was faschistisch ist oder sein soll“. […]

      Eine Definition von „Faschismus“ gestaltet sich als schwierig, da weder der Begriff an sich etwas über sein Wesen aussagt (siehe oben), noch die meisten europäischen Bewegungen der Zwischenkriegszeit, die im Allgemeinen als faschistisch bezeichnet werden, dieses Wort überhaupt verwendet haben – anders als fast alle kommunistischen Parteien und Regime, die es vorzogen, sich als kommunistisch zu bezeichnen.

      Was Faschismus ist oder sein soll, wurde vornehmlich von seinen Gegnern bestimmt, die Theorien des bzw. über den Faschismus entwickelt haben.

      Es weiß zwar keiner, was Faschismus eigentlich ist, aber die Antifa kämpft mit allen Mitteln dagegen. Moralische Rechtfertigung für eine hundsgewöhnliche kriminelle paramilitärische Söldnertruppe, die einfach alles macht. Ist ja „antifaschistisch”.

      Und genau damit sind sie handlungsidentisch mit eben jenen, nach denen es benannt ist, den italienischen Faschisten: Kleine, selbsternannte Kampfgruppen, die sich nicht um Recht scheren, um den Gegner zu attackieren.

      Da könnt Ihr live zusehen, wie die Antifa ihre Faschisten brütet und züchtet.
      Und das dumme, korrupte Fernsehen jubelt dazu. „““

  8. E. Duberr
    Mai 19, 2019 um 10:17 pm

    Der Begriff ist so ausgeleiert und ungenau , auch saure Sahne ist inzwischen faschistisch so wie süßer Senf . Abhaken , unbrauchbar , LÄCHERLICH . Zum Kotzen !

  9. Raller
    Mai 20, 2019 um 12:09 am

    Faschisten werden erschaffen, von denen, die ihre eigene Gier tarnen möchten. Statt zu debattieren welche 10` Philosophische Extrakurve man anwenden und vieleicht außer Acht lassen sollte, könnte man ja mal an die Wurzel gehen und praktische Handlungen vornehmen.
    Seit Jahren lese ich hier und da, auch schon lange hier.
    In den vielen Jahren wurde viel geschrieben und Philosophiert. Einen positiven Wandel, gab es immer noch nicht.?! Wenn wir so weitermachen, wird es in 5 Jahren auch immer noch so sein.?! Wir lesen, jeder gibt seinen Kommentar ab und ……………………………….????????

    • Am.Selli
      Mai 20, 2019 um 8:26 am

      😉
      => Er-kennen, Be-nennen und TUN !!!
      Ansonsten
      bleiben im G-W-Ihr(r-?)-Sumpf stecken
      und werden langsam ver-recken
      alle Mut-und Gut-GeH-Danken
      dank Nicht-Meehr-Auf-Tanken
      für eine Weit-Er-Fahrt
      mit/zu einem Neu-Start…
      Auf !
      Freie und Gute Fahrt vor-raus ! ! !
      Vor-Wär-tz !
      Ruft das Herz
      Be-frei-t und heiter
      dann wi(e)der WEITER !
      Mit/zu Neu-em-ER-Kenntnis-GeH-Sicht-en
      aus den ur-alten GeH-Schichten
      ER-Kennt-Nisse frei-werdend gewinnen
      und ein Neu-ES von Neuem beginnen !
      =>
      Auf !
      GeH !
      Übe !
      LIEBE !

      Ohne dich zu ducken oder andre anzuspucken !
      😉

  10. Fluß
    Mai 20, 2019 um 9:51 am

    DDR lebt als FDJ und Stasi wieder auf und die Kinder denken es sei gegen die Bösen. Nee, das ist parieren, ein abgerichteter Hund. Hypnose. Und dabei geht es nicht um den Kontinent Europa. Es geht um die Europäische Union mit 28 Staaten, Abkürzung EU. Der Kontinent hat mehr Staaten und alle Staaten in Europa haben ihre eigenen Gesetze. Und BRD teilt nochmals in mehrere Bundesländer, mit eigenen Gesetzen. Es gibt da keine Daten-Gleichheit, keine einheitliche Überprüfung. Deswegen haben Asylbewerber oder wie sie sich nennen bis momentan 14 Identitäten. In der EU kann sich also so jemand super verstecken.
    Es sind in der EU National-Staaten mit National-Mannschaften (Frauschaften gibt’s da noch nich als Wort).
    Übrigens hat dieses Aufleben auch schon der UN-Diplomat beschrieben. Er kennt die Materie und die Altparteien wollen DDR und die Hitlergesetze die noch gelten wieder vermehr ausbauen.

    Nochmals Danisch mit Begriffen, bezogen auf Jusos und Antifa:

    http://www.danisch.de/blog/2019/05/19/das-vierte-reich-und-seine-symbole/

    http://www.danisch.de/blog/2019/05/19/fdj/

    http://www.danisch.de/blog/2019/05/19/neofaschistische-euwjetunion-pruegel-mit-dem-baseballschlaeger/

  11. E. Duberr
    Mai 20, 2019 um 4:06 pm

    Der Antifaschismus ist schlimmer als der Faschismus . Beide sind Abschaum !

  12. Fluß
    Mai 21, 2019 um 11:40 am

    Politisch motivierte Kriminalität, ausgeübt über Bürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne), sie hat ein Video auf dem Kurznachrichtendienst „Twitter“ weitergeleitet.
    https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/gruene-buergermeisterin-leitet-aufruf-zum-diebstahl-von-fahrraedern-weiter

    „““ Wir fragten Bürgermeisterin Herrmann, ob sie das Video tatsächlich weitergeleitet habe. Ja, das habe sie getan. „Warum haben Sie das getan?“, wollten wir wissen.

    Frau Herrmann: „Wenn ich etwas retweete, heißt es nicht automatisch, dass es meine Zustimmung findet, sondern lediglich, dass ich auf etwas aufmerksam mache.“

    Nun würde man natürlich gerne wissen, wen die Bürgermeisterin aufmerksam machen wollte und worauf. Das allerdings wollte sie uns nicht sagen.

    Das ist bedauerlich, denn Frau Herrmann bekleidet ein hohes Amt im Staat. Das Video ruft zu schwerem Diebstahl auf. Wie konnte sie es ohne jeden Kommentar und ohne jede Einordnung auf Twitter weitergeben?

    Hat sie es sich gar nicht angesehen? Dann war die Weitergabe fahrlässig. Hält sie das Stehlen von Fahrrädern für nicht weiter schlimm? Dann müsste sie noch heute zurücktreten.

    Rund um das Video versammelten sich auf Twitter Leute, die den Diebstahl überhaupt nicht als Problem erkannten, sondern fröhlich ihre Kommentare zum Umbau des gestohlenen Fahrrades abgaben. Der Anbieter „Mobike“ stellte am 29. April Strafanzeige. Das Video war Montag immer noch im Netz zu sehen.

    Der Text des kriminellen Machwerks, das Frau Herrmann mit anderen Twitter-Nutzern teilte, lehnt sich an die Parolen der Aktivisten an, die Vermieter enteignen wollen und deshalb ein Volksbegehren anschieben. Die Botschaft ist also eindeutig politisch, es handelt sich um politisch motivierte Kriminalität, die aus diesem Video spricht. „““

  1. Mai 19, 2019 um 12:40 pm

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