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Islamkritik … kann sie geäußert werden, ohne dabei diskriminierend zu sein?

Wenn es einer Kultur gelingt eine andere Kultur zu verdrängen, dann zeugt das nicht nur von der Stärke der verdrängenden Kultur, sondern im Wesentlichen von der Schwäche derer, die sich haben verdrängen lassen.
Das sind die Spielregeln des Lebens…. und alle Versuche sich dem Regelwerk des Lebens zu entziehen sind zum Scheitern verurteilt.

Udo Rohner

Udo Rohner kommentierte mit obigen Worten und dem Lied den folgenden Text, der mich resonieren ließ. Meine Frau und ich haben 5 Kinder. Nicht zusammen. Sie hat 2 Mädchen zur Welt gebracht, ich war an weiteren drei Mädchen beteiligt. Vier von ihnen sind inzwischen verheiratet oder planen eine Heirat. Ihre Partnerschaften stehen auf Augenhöhe, sprich sie haben in ihren kleinen Kreisen das Patriarchale hinter sich gelassen.

Julia Szarvasy ist mit Blick auf diese positive Entwicklung für Frauen in unserer Gesellschaft nachdenklich geworden und schreibt:

Heute Abend, nach dem zu Bett Bringen meiner kleinen Tochter, hat mich eine Flut von Gedanken und widerstreitenden Gefühlen überrannt, die ich nun versuche, in eine Ordnung zu bringen, in dem ich sie aufschreibe.

Unsere Abendlektüre ist gerade Erich Kästners Das Doppelte Lottchen von 1949. Erich Kästner, einer meiner Lieblingsautoren, ein Schriftsteller, dessen Bücher von den Nazis verbrannt wurden, wird heute nicht mehr häufig von Kindern gelesen. Die Sprache mutet heutzutage nicht eben kindgerecht an und man muss als erwachsener Vorleser vieles dolmetschen und erklären. Ich habe mich sogar ketzerisch gefragt, ob nicht bald jemand auf die Idee kommen wird, die Kinderbücher von Michael Ende, Erich Kästner oder Astrid Lindgren neu zu schreiben, um die Sprache der Bücher auf das gegenwärtige Niveau herabzusenken, damit sich auch bloß kein Leser diskriminiert fühlen kann, weil er keinen so umfangreichen Wortschatz besitzt wie noch ein Kind vor 50 Jahren. Denn Diskriminierung ist in unseren Tagen das Verbrechen schlechthin. Ein Arbeitgeber kann verklagt werden, wenn er in Stellenausschreibungen neben dem männlichen und weiblichen Geschlecht das diverse vermissen lässt. Schulen in Großbritannien und den USA wollen beste Freundschaften unterbinden damit kein Klassenkamerad sich ausgeschlossen fühlen könnte und in Kindertagesstätten wird diskutiert, ob das Indianer-Kostüm nicht Gefühle verletzen könnte. Mir geht vieles an diesen Diskriminierungsdebatten gegen den Strich.

Die wahre Diskriminierung wird nie beim Namen genannt: Dass beispielsweise Entwicklungsländer durch euphemistisch bezeichnete „Freihandelsabkommen“ erpresst und ausgesaugt werden und eine wachsende Verelendung für westlichen Schick und Lebensstandard gebilligt wird, oder dass Deutschland mit Saudi-Arabien Bombengeschäfte macht und hinterher über die armen hungertoten Kinder im Jemen Betroffenheit heuchelt, oder dass Friedensaktivisten diskriminiert, denunziert und verlacht werden, oder dass Regimechanges in souveränen Staaten von außen herbeigeführt werden, um bequem und billig an die Ressourcen zu kommen (wie jüngst in Venezuela), macht mich traurig und zornig.

Es gibt aber noch eine andere Art von Diskriminierung, die mich als Frau und als Mutter von zwei Töchtern zornig macht: Die Diskriminierung von Frauen im Namen von Religionen, Sitten und Bräuchen. Ich lese gerade ein Buch über Frauenunterdrückung durch Religionen in den letzten 3000 Jahren (Das Schwarzmond-Tabu. Die kulturelle Bedeutung des weiblichen Zyklus von Jutta Voss). Frauen wurden zu allen Zeiten auf der Welt in den meisten Religionen von Männern unterdrückt. Frauen waren (und sind mancherorts) nur dann akzeptiert, wenn sie sich an die ihnen von Männern zugedachte fromme Rolle als heilige Mutter (denn es gibt scheinbar nur die heilige, reine Mutter oder dreckige Hure) und dienende Gefährtin ihres Mannes gehalten haben… Ich kann mich einfach nur glücklich schätzen, dass ich in eine Zeit und ein Land hineingeboren wurde, in dem die religiösen, frauenfeindlichen Absonderlichkeiten des hier dominierenden Christentums nicht mehr (oder nur noch schwach) ausgeprägt sind. Ich war heute sogar im Rahmen eines österlichen Spazierganges mit meiner Familie in einem Kloster (St. Marienstern) und wir unterhielten uns freimütig über die Kreuzigung Jesus, das Christentum im Allgemeinen und über das Unrecht, welches im Namen von Religionen auf der Welt passieren durfte, und es fühlte sich einfach wunderbar an, dass ich dabei keinerlei Beklemmung oder Verpflichtung gegenüber diesen Religionen verspüren musste. Ich fühle mich frei. Meine Gedanken und mein Leben gehören mir.

Wenn ich nun abends meine kleine Tochter ins Bett bringe, die blonden Löckchen aus dem kleinen Gesicht streiche um viele Küsse auf Augen, Stirn und Mund regnen zu lassen, überfällt mich immer dieses unbändige Bedürfnis, dieses kleinen Mädchen vor allem Schlechten und Bedrohlichen zu beschützen, damit auch sie ein Mensch bleiben darf, der sich selbst gehört, der frei ist und entscheiden darf, wie sein Leben verlaufen wird. Warum ich bezweifle, dass ihr und ihrer großen Schwester dieses selbstbestimmte Leben möglich sein wird? Weil ich befürchte, dass meine Töchter, wenn sie erwachsen sind, in einem Land leben werden, in dem sich wieder eine Religion etabliert hat, in der ein patriarchalisches Weltbild dominiert. Ja, ich denke dabei an den Islam. Aber wartet noch, bevor ihr mich als islamophob verurteilt…

In der Klasse meiner kleinen Tochter gibt es zwei Jungs aus Flüchtlingsfamilien. Beide sind freundlich und bescheiden, spielen mit den Anderen, lernen Deutsch und sind blendende Beispiele gelungener Integration. In unserer kleinen Dorfgrundschule. Wie sieht es aber in Schulklassen mancher großer Städte aus, in denen 50, 60 ja bis zu 90 Prozent der Kinder einen Migrationshintergrund haben? Dort hat sich eine neue Form des Rassismus, eine gegen Deutsche entwickelt und ebenso ein meiner Meinung nach reaktionäres Rollenverständnis von Männern und Frauen, welches aus den islamischen Heimatländern mitgebracht wurde. Darüber wird nicht so gern gesprochen nicht freimütig berichtet. Es ist gefühlt ein Tabu, über welches man sich aus Angst, in die Diskriminierungsfalle zu tappen, nicht zu sprechen traut. Ich muss darüber aber sprechen. Es fühlt sich für mich als Mutter als meine Pflicht an. Weil ich Töchter habe und ich nicht möchte, dass irgendeine Religion über ihr Leben bestimmt.

In einem Land, in dem der Bevölkerungsanteil von beispielsweise Muslimen gering ist, gibt es keine religiös-moralischen Zwänge. Es herrscht Integration bis hin zur Assimilation. In einem Land, in dem dieser Anteil aber relevant wird, steigt auch das Selbstbewusstsein dieser Glaubensgemeinschaft.[1] So wurde eine Freundin meiner Schwester, die auf dem Weg zur Arbeit in der S-Bahn fuhr, von einem eleganten Mann angesprochen, der sagte „Entschuldigen Sie bitte, aber Sie sehen aus wie eine Schlampe!“ (die Frau trug wie fürs Büro üblich einen Bleistiftrock mit Blazer…). Auch religiös motivierte Forderungen werden laut, wenn der Bevölkerungsanteil von Muslimen steigt. In Belgien fordert die „Islam-Partei“ getrennte Abteile in öffentlichen Verkehrsmitteln für Männer und Frauen.[2] Mir sträuben sich bei solchen Vorschlägen die Nackenhaare. Ich habe nichts gegen den Islam, wie ich ihn bisher in seiner liberalen Form kannte, und die Muslime, mit denen ich befreundet bin, sind liebenswerte Menschen. Doch es gibt offenkundig muslimische Hardliner, die besonders laut religiöse Privilegien fordern, die ihrem Weltbild entsprechen. Und ich möchte von diesem Islam, wie von jeder anderen Religion in Ruhe gelassen werden. Und ich möchte, dass meine Kinder davon in Ruhe gelassen werden. Und zwar in jedem Bereich ihres Lebens.
Aber ich befürchte, dass sie in der Zukunft nicht davon in Ruhe gelassen werden, denn der Bevölkerungsanteil von Muslimen wächst stetig. Durch Immigration und Geburtenzahlen.[3]

Nun stellt sich mir die Frage, was ich diesem unguten Gefühl in mir entgegenzusetzen habe… Weshalb wir diese Immigration von vor allem islamischen Einwanderern haben, weiß ich; ich weiß, dass unsere Republik daran einigen Anteil hat. Dass Völkerwanderungen zur Geschichte der Menschheit immer dazugehört haben, weiß ich auch… Ich frage mich, ob ich überhaupt das Recht habe, das Voranschreiten des Islam in diesem Land zu beanstanden. Haben die Deutschen einen echten Besitzanspruch auf diesen Flecken Erde? Eigentlich nicht. Aber ist er nicht trotzdem unsere Heimat? Unbedingt. Und gibt es nun nicht ein Völkerrecht, welches die Heimat von Völkern mit ihrer Sprache, Kultur und Geschichte schützt und dessen Erhalt als oberstes Menschenrecht deklariert? Auch das [Völkerrecht].

Aber was tun wir nun? Wir, die wir fürchten, dass unsere gewohnte Art zu leben in wenigen Jahrzehnten völlig verändert sein wird? Sollte man sich gegen diese Art von Einwanderung, die wir derzeit beobachten, wehren? Wenn ja, wie denn? Mit Schusswaffen an den Grenzen? Das würde uns zu Mördern machen. Und nicht nur das. Wir würden Menschen aus Fleisch und Blut unsere Art des Lebens vorenthalten, welches wir nur führen können, weil wir in den letzten Jahrhunderten bis in die Gegenwart hinein, andere Völker ausgebeutet haben. (Ich empfehle an dieser Stelle das Buch von Timur Vermes „Die Hungrigen und die Satten: Roman“.) Es werden noch mehr Flüchtlinge kommen. Noch viel mehr.[4] Keine Grenzen, Zäune und Stacheldrähte werden sie davon abhalten, ins gepriesene Europa und ins sagenumwobene Deutschland zu strömen. Die Frage, die wir uns vielleicht stellen müssen, ist, wie wir mit ihnen umgehen werden und wie wir unsere Weltanschauung bewahren wollen. Vielleicht wäre ein Anhaltspunkt, Religionen, welchen auch immer, sämtliche Privilegien abzusprechen, politische Parteien nur unter dem Ausschluss von Religion zu erlauben und das Bildungssystem grundsätzlich von religiösen Indoktrinationen zu bereinigen?

Ich weiß es einfach nicht. Aber eins weiß ich sicher: Ich bringe mich lieber um, als dass ich mich, nur weil ich eine Frau bin, von einem Patriarchat bevormunden lasse.[5] Und da ich mich nicht umbringen möchte, werde ich eher dieses Land verlassen. Das wäre dann auch ein bisschen wie Sterben, denn dies hier ist meine Heimat, die ich über alles liebe.

Hinzugefügte ‚Literatur‘-Hinweise:

[1] Erleben wir gerade eine Islamisierung Europas? Und dann?
[2] Die Partei „Islam“ fordert nach Geschlecht getrennten Nahverkehr
[3] In einem Szenario verdoppelt sich die Zahl der Muslime bis 2050
[4] Der Migrantenstrum auf Europa hat begonnen: 200 Millionen schwarzafrikanische Migranten wollen nach Europa
[5] Stellung der Frau im Islam

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  1. Tommy Rasmussen
    April 20, 2019 um 10:40 am

    „Islamkritik … kann sie geäußert werden, ohne dabei diskriminierend zu sein?“

    Ja!:

    „Tötet für Allahs Pfad eure Religionen, denn sie töten euch…“, habe ich in meinem heiligen Koran in der zweiten Sure Vers 191 geschrieben, „aber beginnt nichts mit Feindseligkeiten!“ Und was haben die fanatischen Moslems Deiner Welt vom Sinn dieser Worte verstanden? – genauso viel wie alle „fanatischen Christen“ von meinen Christusworten verstanden haben, nämlich nichts, rein gar nichts!!! Alle, die in Kirchen gehen und darin ihre Gebete (unter dem Zwang ihrer eigenen Logik, die sie mit „wirklichem Glauben“ verwechseln) geistlos vor sich hinplappern, die beten nicht wirklich! Um MICH zu finden, musst Du jede scheinheilige Kirche verlassen und in Deine eigene geistige Tiefe hinabsteigen… Wisst ihr denn nicht, dass ihr den Tempel Gottes in euch tragt?!.
    http://www.holofeeling.de/

    (Zusammenfassung) – Als der Prophet Mohammed im Jahr 632 n. Chr. starb, existierte der Koran NICHT! Es gab Personen, die Teile auswendig kannten – (also NUR mündliche Überlieberungen – Anm. T.R.), und es existierten schriftliche Aufzeichnungen. Die bedeutendste Ausgabe ist die des dritten Kalifen, Uthman. ( Uthman war Kalif zwischen 644 bis 656 n. Chr. ). Die Schrift wurde zum Dogma. Abweichende Koran-Versionen sollten vernichtet werden. Allah persönlich habe arabisch gesprochen. (Und Gott persönlich habe für die “Christen” später nur lateinisch gesprochen – Anm. T.R.) Es handelt sich aber um eine aramäisch-arabische Mischsprache, die von den späteren Generationen nicht mehr ganz verstanden und deshalb vielfach falsch gelesen wurde, z.B.:

    Der Vers 31 der Sure 24 (an-Nur) bildet die koranische Grundlage im Islam für das Kopftuchgebot für Frauen. Wörtlich heißt die Stelle: „Sie (die Frauen) sollen ihre chumur über ihre Taschen schlagen“.

    Luxenberg hingegen deutet chumur als ein syrisch-aramäisches Wort mit der Bedeutung Gürtel und interpretiert die Stelle als „sie sollen sich einen Gürtel um die Lenden binden“.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Christoph_Luxenberg

    • Am.Selli
      April 21, 2019 um 3:56 pm

      Säär scheun un tzum NACH-Denk-Fragen … anregend !
      😉

  2. tulacelinastonebridge
    April 20, 2019 um 11:00 am

    ……..Wenn es einer Kultur gelingt eine andere Kultur zu verdrängen, dann zeugt das nicht nur von der Stärke der verdrängenden Kultur, sondern im Wesentlichen von der Schwäche derer, die sich haben verdrängen lassen.
    Das sind die Spielregeln des Lebens…. und alle Versuche sich dem Regelwerk des Lebens zu entziehen sind zum Scheitern verurteilt.
    Udo Rohner …….

    das sind die Spielregeln im Tierreich aber sogar im Tierreich werden diese Regel ab und an ignoriert. 😉

  3. April 20, 2019 um 12:19 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  4. April 20, 2019 um 12:40 pm

    Es gibt ein Recht auf Heimat. Das haben alle Völker.
    Außerdem sind da so krude „linke“ Gedanken von wegen „weil wir in den letzten Jahrhunderten andere Völker ausgebeutet haben“. Ich habe keinen anderen Menschen, auch kein Volk, ausgebeutet. Hätte man mich gefragt, wäre ich dagegen. Ich bin auch gegen die Waffenlieferungen egal, wo hin. Das ist alles Quatsch, das ist bloß der Versuch, jemand über Moral zu beeinflussen.
    Sowas lehne ich ab.
    Unsere Kultur ist schwach, weil sie verlernt hat, sich zu verteidigen. Weil die Menschen nicht gelernt haben, nein zu sagen, eben weil ihnen immer diese Moralkeule um die Ohren gehauen wurde: „Du darfst nicht …“ Christen können das besonders gut. Da fängt schon die Unfreiheit an.

    • tulacelinastonebridge
      April 20, 2019 um 1:08 pm

      Unsere Kultur ist schwach, …………….. ich würde sagen alt und bequem.

  5. E. Duberr
    April 20, 2019 um 3:36 pm

    Unsere Kultur wird schwächer weil es so viele Schwachköpfe gibt. Wer jeden Mist mitmacht und sich von Fremden vorschreiben läßt , was er zu denken , zu reden , zu tragen hat , der soll insgesamt sein Maul halten , der soll sich abmelden . Die Ausländer hier sollten insgesamt für 200 Jahre ihre Klappe halten oder verschwinden .GUTE REISE . Der Kulturkampf kommt sowieso . Ich habe im Ausland auf Einflußnahme verzichtet , weil ich es für unangemessen halte .Entweder ein Fremder akzeptiert eine fremde Lebensweise oder er verziehe sich schleunigst . Der Inländer hat jedes Recht , Fremdkörper abzustoßen .Naturgesetze sind nicht zu brechen .

  6. E. Duberr
    April 20, 2019 um 4:00 pm

    Der ISLAM ist BULLSHIT wie Christoffer Hitchons sagt , weil er von sich behauptet , die letzte Antwort “ Gottes „zu sein . Blödsinn , Stumpfsinn und Dummheit des Islam sind für jeden sichtbar . In mehr als Tausend Jahren hat der Islam es nicht geschafft seine Völker zu ernähren und zu entwickeln . 5 x am Tag in den Staub schmeißen ,vor einen imaginären „Gott“ , läßt nur eine Schlussfolgerung zu : Kollektiver Wahnsinn .Das Christentum ist schon schlimm , aber es war immer noch in der Lage einigermaßen funktionierende Systeme zu entwickeln . Welches Islam-System wäre in der Lage , eine derartige Hilfeleistung zu erbringen für die gescheiterten Islam-Völker, wie das durch das Christentum geschwächte Deutschland .Alle Offenbahrungsreligionen sind PARSITEN-SYSTEME .

  7. Raller
    April 20, 2019 um 11:56 pm

    „Schulen in Großbritannien und den USA wollen beste Freundschaften unterbinden damit kein Klassenkamerad sich ausgeschlossen fühlen könnte“
    Dies gilt natürlich nur für die nicht islamischen Kinder. Der Grund für die islamische Unterstützung und für deren Unterstützung liegt in der Art dieser Religion. Bei den Christen gibt es Andersdenkende,Abweichler und Freidenker. Diese werden hier tolleriert. Im Islam wird jeder Abweichler von der Religion“Islam/Koran,…“ von „der Masse Verfolgt und Außgegrenzt“.
    Um die Masse an Menschen besser zu Kontrollieren, haben die Zerstörer, den Islam und den Kommunismus, als die beste Kontrollfunktion erkannt.
    Das Weltoffene Europa und Amerika, wird zur Gefahr, da erkennen der Hintergründe eine „echte Revolution“ entstehen lassen könne. Ein Islam in der ganzen Welt, hat den Vorteil, dass alle besser ruhig gehalten werden können und alle dem Befehlsgeber(Imam) folgen. Wer dem Imam sagt was er sagen soll,(die Zerstörer)wissen dann die Leute nicht mehr. Sie glauben dann nur noch was in einem Buch steht.

    Sollten wir Nordischen Erben uns nicht mal geschwind entscheiden, ob wir als Sklaven in die Vernichtung getrieben werden, oder ob wir unsererem Freiheitsverlangen etwas mehr Beachtung schenken.
    Wir Nordischen Erben, sind, genau wie alle anderen Menschen auf der Erde, von der göttlichen Schöpfung, erschaffen worden.
    Es gibt kein besser oder wichtiger, es gibt nur die Erhaltung der vielen eigenständigen Völker. Vermischung und Durchmischung, ist der Anfang von Zerstörung und hat nichts aber auch garnichts, mit der göttlichen Schöpfung zu tun.

  8. Gerd Zimmermann
    April 21, 2019 um 8:27 am

    Lem ist ein genialer Bastler, Komiker und Satiriker. Unter seinen Händen wird Kosmologie zu einem Spielzeug. In dieser Hinsicht kann man ihn mit dem deutschen Kosmokomiker Paul Scheerbart vergleichen. Spiel – das heißt in erster Linie für Lem: auseinandernehmen und zusammensetzen. Schon als Kind hat Lem gerne alles auseinandergenommen – Karusselle, Rennautos, Blechvögel oder Puppen: »Ein gedankenloser, abscheulicher Dämon der Vernichtung wohnte in mir.« (Lem 1990, 32) Eine seiner Erklärungen dafür lautete, er müsse etwas regulieren, reparieren oder untersuchen. Damals mag das eine Ausflucht gewesen sein, später, im Lichte seiner SF-Phantasien wird das schon plausibler. Denn viele seiner Erzählungen drehen sich um solche Inspektionen dessen, was in Maschinen und Menschen eigentlich als Potential steckt. Was ist denn das für ein Ozean, der den Planeten Solaris bedeckt und die Menschen mit ihren eigenen Phantasmen und Obsessionen, ihren Erinnerungen und Rechtfertigungen konfrontiert? Der Weg führt also zuletzt von der Maschine, dem Ozean oder dem Planeten zurück zu dem Menschen, der nicht nur Zeuge des Weltalls ist, sondern seiner eigenen rätselhaften Existenz. Durch diese wirft noch jede Kosmologie den Forschenden auf sich selbst zurück. Wie man mit Ideen spielt, das kann hier die Literatur der Wissenschaft vorführen. Sie öffnet ihr damit oft verlorene Freiheitsräume des Denkens.

  9. Fluß
    April 22, 2019 um 8:09 pm

    Warum der Deutschtest so einfach ist für Ausländer? Sie lassen andere hingehen.

    Flüchtlingshelfer treten statt der Flüchtlinge zu Deutschtests an 19. 04. 2019

    http://unser-mitteleuropa.com/2019/04/19/fluechtlingshelfer-treten-statt-der-fluechtlinge-zu-deutschtests-an/

    16 Beschuldigte im Alter von 24 bis 62 Jahren stehen im Verdacht, bei den europäischen TELC-Sprachzertifikaten betrogen zu haben. Ihnen wird vorgeworfen, anstelle der Kandidaten zur Sprachprüfung angetreten zu sein, wodurch diese die Tests positiv absolvierten.

    Die positive Bescheinigung wird hauptsächlich für eine Einbürgerung und damit für das Öffnen des Füllhorns weiterer deutscher Sozialleistungen benötigt. Der Vorwurf lautet daher auf gewerbs- und bandenmäßige Urkundenfälschung.

    Am Dienstag kam es deshalb zu Hausdurchsuchungen in mehr als 60 Wohnungen und Büros in Rheinland-Pfalz, im Saarland, in Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.
    Erst kürzlich hatte unzensuriert berichtet, dass weniger als die Hälfte der Migranten das geforderte Kursziel „Sprachniveau B1“ bei den Deutschtests schafft. Im Jahr 2018 fielen 51,5 Prozent der 172.471 Migranten beim Test durch und können damit nachweislich „Probleme des Alltags nicht flexibel bewältigen“.

    Weiterlesen: https://www.unzensuriert.de/content/0029467-Hausdurchsuchungen-Betrugsverdacht-bei-Fuehrerschein-und-Sprachpruefungen

  10. Fluß
    April 22, 2019 um 8:30 pm

    „““ Das Geheimnis Hinter Der Materıe ist nicht Wahdatul Wujud
    http://materieeinanderernamefurillusionn.blogspot.com/

    Das Kapitel „Das wahre Wesen der Materie“ ist von Manchen kritisiert worden. Da sie das Wesentliche des Themas offensichtlich falsch verstanden haben, behaupten diese Leute, das was als Geheimnis hinter der Materie erklärt werde, sei identisch mit der Lehre von Wahdatul Wujud.
    Zunächst einmal ist vor allem festzustellen, dass der Autor dieser Bücher ein Gläubiger ist, der die Regeln der Ahli Sunna strikt einhält und keineswegs die Sichtweise von Wahdatul Wujud vertritt.
    Es muss jedoch daran erinnert werden, dass Wahdatul Wujud von einigen führenden Islam-Wissenschaftlern einschließlich Muhyiddin Ibn ‚Arabi gutgeheißen wird. Es ist wahr, dass zahlreiche anerkannte Islam-Wissenschaftler, die das Konzept von Wahdatul Wujud in der Vergangenheit beschrieben haben, dies im Licht mancher der Themen dieser Bücher taten. Was in diesen Büchern erklärt wird, ist dennoch nicht dasselbe wie Wahdatul Wujud.
    Einige derer, die die Sichtweise von Wahdatul Wujud verteidigen, haben irrige Meinungen vertreten und Behauptungen aufgestellt, die dem Quran und der Lehre von Ahli Sunna widersprechen. Sie verneinen zum Beispiel die Schöpfung durch Allah. Bei der Erläuterung des Geheimnisses der Materie hingegen findet sich definitiv keine solche Behauptung. Das Kapitel erklärt, dass alle Wesen von Allah erschaffen werden und dass nur Er sie sehen kann, während die Menschen nur die in ihrem Gehirn entstehenden Bilder der Wesen sehen können,
    Berge, Ebenen, Blumen, Menschen, die Meere – alles was wir sehen und alles, wovon Allah uns informiert, dass es existiert und dass Er aus dem Nichts geschaffen hat, existiert tatsächlich. Die Menschen jedoch können die wahre Natur dieser Wesenheiten mit ihren Sinnesorganen nicht erfassen. Was sie sehen und fühlen, sind lediglich Kopien, die in ihren Gehirnen entstehen. Dies ist eine wissenschaftliche Tatsache, die besonders an medizinischen Fakultäten und allen Schulen gelehrt wird. Dasselbe gilt für diesen Aufsatz, den Sie jetzt gerade lesen; sie können seine wahre Natur weder sehen noch fühlen. Das von dem Original des Aufsatzes kommende Licht wird von bestimmten sich in Ihrem Auge befindlichen Zellen in elektrische Signale umgewandelt, die anschließend ins Sehzentrum im hinteren Teil Ihres Gehirns übertragen werden. Erst dort entsteht das Bild des Aufsatzes, den Sie vor sich haben. Der Aufsatz, den Sie lesen, ist also eine Kopie des Aufsatzes, die sich in Ihrem Gehirn befindet. Den Originalaufsatz kann nur Allah sehen.
    Daraus folgt: Die Tatsache, dass Materie eine in unserem Gehirn entstehende Illusion ist, heißt nicht, dass sie nicht existiert, doch sie liefert uns Informationen über die wahre Beschaffenheit der Materie: dass kein Mensch mit ihrem Original Kontakt haben kann.

    http://materieeinanderernamefurillusionn.blogspot.com/2012/06/auch-die-zeit-ist-eine-wahrnehmung.html „““

    • Fluß
      April 23, 2019 um 12:59 pm

      Es gibt ja die 12 Sternzeichen als Tu-GEN-den.. Die der Jungfrau ist Höflichkeit.
      Hier nachlesbar:
      http://robertsardelloingerman.weebly.com/uploads/2/5/2/5/25251657/die_zw%C3%B6lf_spirituellen_tugenden.pdf

      Jungfrau kann junge Frau bedeuten wie auch Junge und Frau in Einem..

      Gibt’s Moslems, die denken, wenn sie Märtyrer spielen, bekommen sie Frauen im Himmel. Es ist aber nur das Stern-Zeichen mit der Tu-gend Höflichkeit. Jeder Mensch muß alle Stern-Zeichen durchlaufen, es also tun (Tugend).

      Im englischen bedeutet to Court den Hof machen. Das kommt wohl eher aus der Königs-Zeit, wo diese Ball-Tänze stattfanden.
      Court ist auch das Gericht, bei dem Gesetze verhandelt werden.
      Ein Courtesan ist eine Person, die Geld nimmt für spezielle intime Dienste. Kommt dann auch noch aus der Königs-Zeit (Monarchie), wo selbst der Narr eingekauft wurde.

      Und so ist es mit vielen Begriffen/Geschichten aus Religions-Büchern. Die eigentliche Bdeutung kann nur erahnt werden.

      • Tommy Rasmussen
        April 23, 2019 um 1:09 pm

        Fluß: „die 12 Sternzeichen… Die eigentliche Bedeutung kann nur erahnt werden“.

        Nein:

        [GEJ.03_102,01] (Mathael:) „Die Erfinder des Zodiakus waren offenbar die Urbewohner Ägyptens, die fürs erste ein viel höheres Alter erreichten als wir, fürs zweite einen stets allerreinsten Himmel hatten und die Sterne viel leichter und anhaltender beobachten konnten als wir bei unserem öfters dichtumwölkten Himmel, und fürs dritte schliefen den heißen Tag hindurch fast die meisten Menschen und begaben sich erst abends ins Freie und verrichteten ihre Arbeiten die kühle Nacht hindurch, wo sie dann stets die Sternbilder im Angesichte hatten, sich die unveränderlichen Figuren derselben denn auch bald merkten und ihnen auch Namen gaben, die mit irgendeiner in einer bestimmten Zeit eintretenden Naturerscheinung oder mit einer Verrichtung dieses Landes übereinstimmten.

        [GEJ.03_102,07] In der Jahreszeit der kürzesten Tage, die besonders in Ägypten stets vom Regen begleitet wird (und mit dieser als einer dadurch leicht merkbaren Zeit von dreißig Tagen ließ man stets auch ein neues Jahr beginnen), befand sich nach der Rechnung der Alten die Sonne gerade unter dem Sternbild, das uns als ,Wassermann‘ bekannt ist; darum gab man dem Sternbild fürs erste eine Gestalt der eines Hirten ähnlich in dem Moment, so er mit seinem Wassereimer zum zur Tränke der Haustiere angefertigten Wasserkasten kommt und den vollen Wassereimer in den Tiertränkkasten ausschüttet. Die Alten nannten solch einen Menschen einen Wassermann (Uodan), und so benannten sie fürs zweite das Sternbild also und fürs dritte auch diese Zeit. Später machte die eitle Phantasie der Menschen auch bald einen Gott aus diesem an und für sich recht guten Sinnbild und erwies ihm eine göttliche Verehrung, weil er als der Beleber der verdorrten Natur angesehen ward. – Siehe, holdeste Helena, also bekamen das bewußte erste Sternbild und die erste dreißigtägige Regenzeit ihren Namen. Gehen wir nun zum zweiten Zeichen über, das man die ,Fische‘ nennt!“

        [GEJ.03_102,14] Nach dreißig Tagen hat der starke Regen in Ägypten gewöhnlich ein Ende, und es befinden sich da im noch stark angeschwollenen Nil sowie in den Seitenlehnen (Wasserläufe) stets eine große Menge von Fischen, die um diese Zeit gefangen werden müssen, wovon ein großer Teil sogleich verzehrt, ein noch größerer Teil aber eingesalzen und in der Luft, die in dieser Zeit in Ägypten stets heftig weht, getrocknet und also fürs ganze Jahr aufbewahrt wird.

        [GEJ.03_102,15] Diese Manipulation mit den Fischen ist in dem erwähnten Lande von der Natur geboten und muß gehandhabt werden, bevor der Nil zu sehr sinkt und die vielen bedeutenden Seitenlehnen vertrocknen, wobei da eine große Masse von Fischen in die Verwesung übergehen müßten und dadurch die Luft mit dem übelsten Geruche verpesten würden.

        [GEJ.03_102,16] Was in Ägypten noch jetzt Sitte ist, das war als eine Notwendigkeit schon bei den ältesten weisen Bewohnern dieses gesegneten, großen Landes. Da aber solche Zeit schon im Anfange der Bewohnung dieses Landes zum Fischen verwendet ward und die Sonne gerade zu Anfang dieser Fischzeit unter ein neues Sternbild zu stehen kam, so nannte man dieses Sternbild das Zeichen der ,Fische‘, und man nannte dann auch die Zeit also und benamste sie Ribar, auch Ribuze.

        [GEJ.03_102,17] … und so gehen wir nun zum dritten über!

        [GEJ.03_102,18] Dies Zeichen heißt der ,Widder‘. Auf die Fischzeit wandten die Urbewohner dieses Landes die Sorge auf die Schafe. Die Männlein wurden lebendig, und es war Zeit, die Schafe zu scheren, man nahm ihnen die Wolle. Gut bei dreißig Tagen dauerte im ganzen hauptsächlich diese Arbeit. Natürlich verrichtete man in der Zwischenzeit auch manche andere tägliche Arbeit; aber die vorerwähnte war für die bezeichnete Zeit eine Hauptarbeit, und weil die Sonne da wieder unter ein neues Zeichen zu stehen kam, so nannte man dieses Zeichen den ,Widder‘ (Kostron).

        [GEJ.03_102,19] In der Folge aber weihte man wegen der meisten Stürme in dieser Zeit, wo alles in einem Kampfe, ein Element gegen das andere und die Hitze gegen die Kälte oder besser Kühle dieses Landes sich befindet, diese Periode dem Kampfe, für dessen Erregung die menschliche Phantasie bald ein Sinnbild ersann, dem man später auch bald eine göttliche Verehrung erwies und es in den noch späteren Kriegszeiten gar zu einem Hauptgott machte. Zerlegen wir aber den Namen ,Mars‘, und wir bekommen das uralte Mar iza, auch Maor‘ iza. Was besagt aber das? Nichts anderes als: Das Meer erwärmen.

        [GEJ.03_103,01] (Mathael:) „Gehen wir nun aber zum vierten Zeichen über! Wieder sehen wir ein Tier, nämlich einen recht mutigen ,Stier‘. Nach der Besorgung der Schafe lenkten die alten Hirtenvölker ihre Sorge vor allem auf das Rindvieh. In dieser Zeit fingen die Kühe meist an zu mannen, und man schied da das Starke vom Schwachen und trug die Hauptsorge um eine gute Zucht.

        [GEJ.03_103,02] Der Stier, der dem Ägypter über alles galt, ja sogar sein Schreibmeister war durch seine Natureigenschaft, weil er durch sein Blasen oft verschiedene Figuren in dem lockeren Sande formierte, ward in einer sehr mutigen Stellung, nahe auf den zwei Hinterbeinen stehend, dargestellt; und was war da natürlicher, als daß man das Sternbild, unter das die Sonne um die vorbenannte Zeit trat, und das dazu noch so ziemlich die äußersten Umrißlinien einer Stiergestalt vorwies, ,Stier‘ nannte!?

        [GEJ.03_103,03] Selbst der römische Taurus stammt von da ab und ist durch Zeitenfolge nur abgekürzt von dem uralten T a our sat, oder Ti a our sat, was soviel besagt als: Des Stieres Zeit (sat) = auf den Hinterbeinen zu stehen.

        [GEJ.03_103,04] … wir wollen nun sehen, wie denn das fünfte Zeichen unter dem Namen und unter der Gestalt der ,Zwillinge‘ als Castor und Pollux entstanden ist!

        [GEJ.03_103,05] Dieses wird sich sehr leicht verständlich dartun lassen, so wir bedenken, daß das alte Hirtenvolk Ägyptens mit der Besorgung des Rindviehes des Jahres Hauptsorge und Mühe hinter dem Rücken hatte. Nach dieser Zeit traten die Häupter der Gemeinden zusammen und wählten einen oder zwei Sachkundige und möglich verständigste Beurteiler und gleichsam Richter auf diese Zeit hindurch, die sich umzusehen und zu prüfen hatten, ob alle bisherige Mühe auch allenthalben gut und segenbringend vollbracht ward. Nach dem Amte war denn auch so ein Erkundiger benennet. ,Ka i e stor‘?‘ war die Frage und hieß verdolmetscht: ,Was hat er getan?‘ Darauf folgte die ernste Mahnung mit dem gebietenden Satze: ,Po luxe men!‘ – auch ,Poluzce men!‘ – ,Gib mir darüber Licht, Aufklärung!‘

        [GEJ.03_103,06] Daraus sind die späteren ,Zwillinge‘ entstanden; im Grunde aber waren die Zwillinge nur zwei Sätze, nämlich ein Fragesatz und darauf der Aufforderungssatz. Gingen auf solche Erkundigungen zwei solche Amtsboten in die Gemeinden aus, so hatte einer den Fragesatz und der andere den Aufforderungssatz zu stellen, natürlich nicht nur bloß dem Worte, sondern der Tat nach.

        [GEJ.03_103,07] Da aber eben um solche Erkundigungs- und Nachsehezeit die Sonne gerade unter das bekannte Zweisternbild trat, so nannte man es auch ,Zwillinge‘ und nach römischer Zunge Gemini oder auch Castor et Pollux, die natürlich später durch die eitle Phantasie der Menschen ebenfalls vergöttert worden sind. –

        [GEJ.03_103,08] … nun kommen wir zum sechsten Zeichen, und da erblicken wir auf einmal den ,Krebs‘! Wie kam denn der in den großen Gestirnkreis? Ich sage euch, ganz leicht und natürlich so wie die früheren!

        [GEJ.03_103,09] Seht, in dieser Zeitperiode hat der Tag seine höchste und längste Dauer bekommen; darauf fängt er an, in seiner Dauer rückgängig zu werden, und die Alten verglichen diese rückgängige Dauer des Tages mit dem Gange eines Krebses. Zugleich aber war es diese sechste Zeitperiode von dreißig Tagen, in der zur Nachtzeit der Tau in diesem Lande besonders in der Nähe des Stromes sehr mächtig wird. In solcher Zeit entstiegen die Krebse zur Nachtzeit ihren Sumpflöchern und statteten den nahen gras- und taureichen Wiesen einen sie sehr erquickenden und nährenden Besuch ab. Das haben ganz leicht und natürlich die alten Einwohner des Landes am Nil bald bemerkt und waren anfangs bemüht, die ungeladenen Gäste von den fetten Wiesen zu vertreiben, was besonders für die ersten Bewohner dieses Landes keine leichte Arbeit war, da in der Zeit die Anzahl dieses großen Schlamminsektes ins Zahllose überging. Mit Feuerbränden begegnete man ihnen zuerst, sammelte sie haufenweise und verbrannte sie, was aber für die große Menge dieser Tiere nichts ausgab. Beim Verbrennen gab es aber stets einen recht guten und sehr einladenden Geruch ab, und es meinten schon die Alten, daß die Tiere vielleicht gar zu essen wären. Aber es wollte dennoch keiner mit solchem Bratengenusse den Anfang machen.

        [GEJ.03_103,10] Später siedete man sie in großen Töpfen und fand die Brühe recht köstlich; aber es wollte sich doch niemand daran wagen. Man gab sie den Schweinen, die auch von den Alten schon gezüchtet wurden, und diese delektierten (ergötzten) sich daran und wurden sehr fett, was den alten Ägyptern eine sehr willkommene Erfindung war, denn sie benützten sehr das Fett dieser Tiere, sowie die Häute und die Gedärme; das Fleisch aber genossen sie nicht und gebrauchten es zum abermaligen Futter für die Schweine.

        [GEJ.03_103,11] Als aber mit der Zeit arbeitsscheue Menschen anfingen auszuarten und sich zu versündigen an alten und weisen Gesetzen, die noch vom vorsündflutlichen Gotteslehrer Henoch herrührten, da erbaute man bald mächtige Gefängnisse und steckte die Übeltäter hinein. Diese wurden mit gesottenen Krebsen und abwechselnd mit gesalzenem und gebratenem Schweinefleisch und danebst nur mit wenig Brot gespeist. Man merkte aber, daß sich die Verbrecher bei dieser Kost sehr wohl befanden, und in einem schlechten Jahre versuchten später auch die freien Menschen die schrecklich scheinende Arrestantenkost und fanden, daß sie besser schmeckte als ihre altgebräuchliche Hauskost. Diese Wahrnehmung war dann bald Ursache, daß die ehemals so ungeheure Anzahl der großen und fetten Nilkrebse sich bald sehr verringert hatte, da man auf sie zu viel Jagd machte.

        Kapitel

        [GEJ.03_104,01] (Mathael:) „Höre denn! Nach dem Krebse ersehen wir den ,Löwen‘ im großen Zodiakus…

        [GEJ.03_104,02] … Um diese Zeit werfen die Löwen gewöhnlich ihre Jungen und sind da, voll Hungers, am meisten auf den Raub bedacht und ziehen weit und breit über Wüsten, Berge und Täler in Gegenden hin, wo sie irgend fette Herden wittern.

        [GEJ.03_104,03] Da des Löwen Vaterland eigentlich das heiße Afrika ist, auch das Hinterägypten schon häufig von diesem Tierkönige beherrscht wurde, so ist es begreiflich, daß es ihm gar nicht schwer war, bis nach Mittel- und Unterägypten vorzudringen, und dort Verheerungen unter den friedlich weidenden Herden anzurichten. Wie die Wölfe eine große Kälte in die von Menschen bewohnten Gegenden treibt, ebenso treibt des Julius (Juli) große Hitze den Löwen in die etwas kühleren nördlicheren Gefilde, wo es für ihn eine Beute abgeben kann.

        [GEJ.03_104,04] In diesem Monate aber wird in Oberägypten die Hitze am stärksten und am unerträglichsten und treibt darum den Löwen oft bis zum Mittelmeere nordwärts, wo es da offenbar kühler ist als im Bereiche der glühheißen Sandwüsten. Kurz zu Anfang dieser Zeit bekommen die Bewohner Ägyptens stets Besuche von diesen gefürchteten Gästen und mußten sich gegen sie ganz tüchtig rüsten, um sie von den Herden abzuhalten. Und da die Sonne in dieser Zeit gerade unter ein Sternbild trat, das so wie jenes des Stieres mit seinen Sternen so ziemlich die Gestalt eines ergrimmten Löwen darstellt, so benamsten die Alten dieses Gestirn denn auch mit dem Namen eines Löwen, und in Ägypten nannte man diese Zeit auch mit den Namen: ,der Löwe‘ (Le o wa), Le der Böse oder des Bösen Abstämmling …

        [GEJ.03_104,06] Aber auf den Löwen sehen wir eine ,Jungfrau‘ folgen; das scheint auf das Frühere denn doch nicht so ganz zu passen?! O ja, es paßt ganz und recht natürlich darauf! Mit der Besiegung der Löwenzeit waren die Hauptbeschwerden des Jahres gewisserart beendet, und man ergab sich hier einer größeren Heiterkeit und veranstaltete Feste, die besonders dazu dienten, den braven und sittlich reinen Jungfrauen Geschenke zu machen, um sie dadurch zur ferneren Sittlichkeit anzueifern; auch war es in dieser Zeit Sitte, Hochzeit zu begehen. Nur eine als rein befundene Jungfrau konnte zum Weibe genommen werden; eine aber, die ihre Jungfräulichkeit nicht wohl bewahrt hatte, ward von der Ehe ausgeschieden und konnte im äußerst günstigen Falle nur mehr ein Kebsweib irgendeines Mannes, der schon ein oder mehrere ordentliche Weiber hatte, werden, – sonst aber blieb nur der verächtliche und niedere Sklavenstand übrig. Und so hatte diese Zeit eben auch eine gar gewichtige Bedeutung, und weil um diese Zeit wieder ein recht nettes Sternbild des Zodiakus über der Sonne zu stehen kam, so benannte man es die ,Jungfrau‘…

        [GEJ.03_104,07] … Eine ,Schalwaage‘ ersehen wir (nun), wie sie die Krämer und Apotheker zum Abwiegen ihrer Spezies und Arzneien brauchen …

        [GEJ.03_104,08] Seht, nach der Zeit der Jungfernerprobung und der Hochzeiten, durch die diese vorhergehende Zeit am meisten und ordnungsmäßig ausgezeichnet war, kam die Zeit der Erprobung der meisten Ernte, des Getreides – dessen Anbau schon die ältesten Einwohner dieses Landes stark betrieben haben, natürlich neben der Viehzucht –, der Früchte, als der Feigen, der Datteln, des Öles, der Granatäpfel, der Orangen und dergleichen mehr.

        [GEJ.03_104,11] Man bestimmte den Zehent, und jedes Gemeindeglied mußte den zehnten Teil aller Ernte dem Priesterstande abliefern. Wie bemaß man aber den Zehent? Ganz einfach: mit der Waage! Man hatte zu dem Behufe große und kleine Waagen in der Art, deren schon früher erwähnt wurde. Jede Gemeinde besaß mehrere solche Waagen, und unter den Augen des Gemeindevorstandes wurde alle Ernte genau abgewogen in der Art, daß da stets beide Schalen vollgefüllt wurden; neunmal wurden die gefüllten Waagschalen in den Kasten des Gemeindegliedes ausgeleert, das zehnte Mal aber in den Kasten der Priesterschaft. Der Oberpriester war zugleich auch des ganzen Volkes Hüter oder Hirte mit dem Ausdruck Vara on (,er hütet‘ oder: ,er ist der Hirte‘). In der späteren Zeit wurden die Varaonen wirkliche Könige des Landes, unter deren Botmäßigkeit auch das Priestertum stand.

        [GEJ.03_104,12] Wir aber ersehen nun aus dieser geschichtlich wahren Darstellung, daß die Zeitperiode, als erste nach der der Jungfrau, hauptsächlich zum Abwiegen der Ernten wegen der Zehentabgaben an das Priestertum bestimmt war; und weil gerade um diese Zeit die Sonne abermals unter ein neues Zeichen trat, so nannte man dieses Zeichen im Zodiakus die ,Waage‘…

        [GEJ.03_104,14] … wie denn das höchst unansehnliche Insekt ,Skorpion‘ in den großen Zodiakus kam!“

        [GEJ.03_105,02] Die Skorpione fingen gleich zu Anfang dieser Zeit an, sich allenthalben zu zeigen und vermehrten sich bis gegen die Mitte dieser sonst faulen Zeit wie die Fliegen in einem Speisesaale. Bekanntlich aber ist der Schweifstich dieses Insektes nicht nur sehr schmerzhaft, sondern auch recht gefährlich, wenn man nicht sobald nach dem Stiche mit dem rechten Gegenmittel bei der Hand ist.

        [GEJ.03_105,03] Da die alten Ägypter aber sowohl die Schädlichkeit als auch die Lästigkeit dieses Tierleins nur zu bald mußten kennengelernt haben, so fehlte es auch nicht, auf Mittel zu sinnen, durch die sie dieses Wesens wenigstens einigermaßen Meister werden konnten. Allerlei Vertreibmittel wurden versucht; aber sie halfen alle zusammen wenig, bis man endlich auf die Rinde eines Nilgesträuchs kam, sie kochte und mit deren Dampf wenigstens die Zimmer von diesem stachligen Schmarotzer befreite. Auch befeuchtete man die Rinde des erwähnten Gesträuchs, streute sie am Boden aus und legte sie in die Betten, hielt dadurch das stachlige Geschmeiß fern und tötete es damit auch.

        [GEJ.03_105,04] Nach diesem dies Insekt vertreibenden und tötenden Mittel nannte man auch das Insekt selbst, das natürlich früher keinen Namen hatte, Scoro (= Rinde) pi oder pie (= trinkt) on (= er).

        [GEJ.03_105,08] Um die Zeit nach dem Skorpion fing auch allerlei Wild an, sich in die Täler von den Bergen herabzumachen …

        [GEJ.03_105,09] Diese Erscheinung forderte die Menschen, und namentlich die Männer auf, den Bogen zu spannen …

        [GEJ.03_105,11] Um diese Jagdzeitperiode trat die Sonne schon wieder in ein neues Sternbild im großen Zodiakus, und man nannte es den ,Schützen‘, weil diese Zeit eben den Schützen die meiste Beschäftigung bot…

        [GEJ.03_105,12] … kommen nun zum eigentlich seltensten Himmelszeichen im großen Zodiakus! Siehe, ein Steinbock …

        [GEJ.03_105,13] In dieser eines Jahres letzter Periode sucht alles Wild einmal die Täler heim, um da ein gewisses Nährfutter zu suchen, nach dem seine Natur ein Verlangen trägt.

        [GEJ.03_105,14] Der Steinbock war für die Ägypter etwas zu Kostbares, als daß sie ihn so mir und dir nichts seinen kecken Talbesuch hätten gewähren lassen können! Kurz, da wurden allerlei Wachen ausgestellt, wie sich nur die Zeit zu nahen begann, in der dies Tier schon in früheren Zeiten öfter auf den einsamen Triften weidend und umherspringend entdeckt worden war. Sowie nur einer irgend bemerkt ward, da war nach den empfangenen Zeichen alles, was nur Füße hatte, auf den Beinen.

        [GEJ.03_105,15] Es war aber das kein leichtes Stück Arbeit, so einen Steinbock zu fangen, und es gab da manche Steinbockperiode, in der kein Steinbock gefangen worden war; wurden aber in einer günstigen Zeit etliche gefangen, so war das ein förmlicher Triumph für ganz Ägypten! Denn von so einem Steinbock war alles als eine wunderbarste Arznei angesehen, und man heilte mit einem Minimum schon einmal alle Krankheiten, und die Hörner waren selbst des Königs von Ägypten erste und kostbarste Zierde, mehr denn Gold und Edelgestein. Ja in der Urzeit taxierte man sogar den Wert eines Varaon nach der Anzahl der Steinbockhörner, die selbst die Oberpriester später zum Zeichen ihrer Hochweisheit und obersten Macht vergoldet bei sich trugen.

        [GEJ.03_105,16] Da aber der Steinbock bei den Ägyptern in einem so großen Ansehen stand, wie man sich in diesem Lande noch heutigentags überzeugen kann, so ist es wohl auch mehr als begreiflich, daß die alten Ägypter schon diese Zeitperiode, in der sie Besuch vom Steinbock bekamen, zuerst dem kostbaren Tiere weihten, sie auch danach benannten, sowie auch das Sternbild, unter das die Sonne in dieser Zeitperiode trat.

        [GEJ.03_105,17] Und wir haben nun auf diese Weise alle zwölf Zeichen des großen Zodiakus durchgesehen …

        http://jesusoffenbarungen.ch/Lorber/GrossesEvangeliumJohannis3.html

  11. Fluß
    April 22, 2019 um 9:49 pm

    Das ist Marokko, Nord-Amerika.
    http://www.pi-news.net/2018/12/oliver-flesch-zur-frauen-koepfung-in-marokko-es-geht-um-unsere-existenz/?fbclid=IwAR0qFZYluU5_936DKp6y4ok9BKJ7-8z9nEOQzUiov5rGIzQZQiag_R1CjgA

    „““ Wir haben es hier mit einem „göttlich“ angeordneten Köpfen der Andersgläubigen zu tun. Daher zelebrieren dies Moslems weltweit ohne jegliches Unrechtsbewusstsein, da es Allah schließlich von ihnen verlangt. Zudem versprechen sie sich mit diesem gottgefälligen Verhalten auch noch den Zugang ins Paradies.

    Hätten die beiden Norwegerinnen dies gewusst, wären sie niemals zu einer Rucksacktour in ein moslemisches Land aufgebrochen. Aber sie waren durch die völlig unverantwortliche Multi-Kulti-Propaganda gehirngewaschen. Der „Deutschland-Attaché“ hat dies auf Facebook dokumentiert:

    Dies ist ein Screenshot der Facebook-Seite von Maren Ueland, eine der enthaupteten Frauen aus Marokko. Sie postete im Januar 2015 ein Video, auf dem ein muslimisch aussehender Mann zu sehen ist, der kritisch beäugt wird, gleichzeitig findet ein Polizeieinsatz statt, verhaftet wird ein weißer Mann im Anzug, der Drogen verkauft. Der kritisch beäugte Muslim hingegen stellte sich als liebevoller Familienvater heraus. Das Video transportiert die Message, dass man Menschen niemals nach ihrem Erscheinungsbild verurteilen sollte.

    Maren Ueland wurde ein Opfer der Hirnwäsche der Eliten und bezahlte dies teuer mit ihrem Leben. „““

    Diese Hirnwäsche schaut nach SC aus, auch bei Greta. Denn da lernen Kinder das kalte Verhalten anderen gegenüber. Und viele Stars sind in dieser Gehirnwäsche gefangen, auch weil sie bei SC Privates freigeben und damit erpreßt werden.
    A.Jolie brachte ihrer Tochter das Ausreißen der Beine einer Spinne bei. Eiskalt. Und diese will ein Junge sein, wie ihr Vater.

    • Fluß
      April 22, 2019 um 9:52 pm

      Nicht Amerika, Nord-Afrika. Marokko ist eigentlich frauenfreundlicher geworden, aber Männer lassen sich ungerne das herrarchische wegnehmen.

  12. Gerd Zimmermann
    April 22, 2019 um 10:50 pm

    Nicht Amerika, Nord-Afrika. Marokko ist eigentlich frauenfreundlicher geworden, aber Männer lassen sich ungerne das herrarchische wegnehmen.

    Wenn Frauen nicht so männerfeindlich wären.

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