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Von Herrschaft und Psychopathie … und es ging auch anders: Von der Donauzivilisation


Karl May, Romanautor, erfand die Figuren Winnetou, Old Shutterhand und Kara Ben Nemsi

Aber ich klage die ganze sich „zivilisiert“ nennende Menschheit an, dass sie trotz aller Religionen und trotz einer achttausendjährigen Weltgeschichte noch heutigen Tages nicht wissen will, daß dieses „Zivilisieren“ nichts anderes als ein „Terrorisieren“ ist!

Karl May (1842-1912)

Die mich immer wieder umtreibende Frage, ob Herrschaft, sprich die Unterdrückung Vieler durch Wenige mit Hilfe von Handlangern, wie das inzwischen in fast allen Ländern der Fall ist, schon immer so war, oder ob sich auch ganz andere Formen von Gemeinschaften ausgebildet hatten, hat mich zu einem weiteren Artikel von Martin Sigl auf Facebook geführt. Ich kann seine Ansichten inzwischen gut teilen. Also auch das ab ins Regal:

Wo immer Waffen massenhaft, also frühindustriell gefertigt worden sind, finden wir „Kollektivgräber“, wie diese Massenmord-Einrichtung von den akademischen Archäologen beschönigend genannt werden, in denen mit dem Tod des Gott-Königs nicht nur seine Waffen und sonstigen werthaltigen Utensilien mit ins Jenseits gingen, sondern auch seine Sklaven und „Bediensteten“, wie eben auch die „Mätressen“, also die Huren, damit es ihm im Jenseits an nichts mangelt. Dass mit derartigen RITUALEN unter den sonstigen Sklaven Angst und Schrecken verbreitet worden ist, um diese ruhig zu stellen, wird weithin nicht debattiert.

Ich vertrete die These, dass Herrschaft als Weltpremiere in Sumer entstand und zwar weitaus früher als von den akademischen Archäologe datiert, und zwar schon etwa -7000 und nicht erst -3500. Das kommt daher, dass erst die Regime mit ihren dann als Dynastien auftretenden Aristokraten – also den Edlen als Waffenträger – so gegen -4000 Herrschaft so weit optimiert hatten, dass sie mehrere Generationen überdauern konnten und dann auch jene für große „Kultur-Leistungen“ gehaltenen Paläste, Zikkurats und Stadtmauern von den unterdrückten Massen bauen lassen konnten. .

Ab da zogen dann Waffenträger mit Bauernsklaven in die ganze bekannte Welt aus, um all jene damaligen Begehrlichkeiten wie Gold, Silber, Bernstein, Kupfer und dann vor allem Zinn abzubauen und „nach Hause“ zu verhökern. Der damalige Kolonialismus ist durch die Megalithkultur, die ja nichts anderes ist als eine sumerische Monumental-„Architektur“ für die Priester-Rituale des Sonnengottes, weithin abgesteckt, wird aber als solches nicht von den akademischen Archäologen erkannt, sie müssten ja dann das heere Konzept der „Hochkultur“ und Zivilisation extrem hinterfragen, was nicht geht. So werden die Megalith-Blöcke weithin als „kalendarische“ Errungenschaften gelobhudelt, welche den Bauern anzeigten, wann sie anpflanzen und ernten sollen. Es ist für den völlig von Sinnen gepflegten abhängigen Gegenwartsmenschen nicht mehr einsichtig, dass dieses der größte denkbare Blödsinn schon deshalb sein muss, als noch nie ein Landmensch als Bauer einen Kalender gebraucht hätte, um im Frühjahr zu wissen, wann er auf die Felder kann oder gar, wann der Weizen reif wäre zum ernten. So ein Quatsch geht nur mit Abitur und Doktorhut oder noch besser als Professor.

Den Kalender brauchten damals wie heute einzig und alleine die Priester um ihr „Eventmanagement“ der religioiden Rituale im Wochen-, Monats- und Jahreszyklus organisieren zu können und heute brauchen es die Politiker und die Wirtschaftsbosse, um die „sozialversicherungspfklichtig Beschäftigten“ ihre Zeit alleine einteilen lassen zu können.

Die Donaukultur hat sich wohl so von -7000 bis -2000 als egalitäre und damit eigentllche echte Kultur und eben nicht als hierarchische Zivilisation halten können. Damit war sie kein Sonderfall, sondern das war damals fast flächendeckend der Normalzustand der Welt.

Harappa and Mohenjo Daro, Städte der Induskultur in Indien oder viel später die Anasazi am Golf von Californien in Amerika um die Zeitenwende zeigen das eben beispielsweise auf gleiche Weise.

Viel, viel später tauchte sie dann z.B. auch in China auf, nämlich bekannter Weise so gegen -200..

Streitwagen und Menschenopfer -200 in China .

Gegen -1200 gab es die sogenannten bronzezeitliche Revolution mit der im Zweistromland die wiki), also das Gott-Königtum, das im Vatikan nach wie vor gepflegt wird, sein Ende gefunden. In Ägypten hat Ramses die Aufstände niederschlagen können und von dort ist diese Despotie dann mit Cäsars Kleopatra und Augustus nach Rom und der Vatikan hat diese sumerische Tradition bis heute bewahrt.

Orientalische Despotie: Karl August Wittfogel versteht darunter eine despotisches Regierungssystem, in der der Herrscher die totale Macht beansprucht und eine starke Staatsbürokratie das Land völlig beherrscht. In solchen Gesellschaften fehlen politische Gegengewichte, die für bürgerliche Freiheiten sorgen können. Die Städte sind durch eine starke Abhängigkeit von der Beamtenschaft geprägt, so dass Kaufleute und Handwerker nicht zu einer eigenen politischen Kraft werden konnten.

Wikipedia

Womit ich sagen will, es hat etwas gedauert, bis sich die Psychopathen die Welt erobern konnten. Dass die nomadisierenden Indoeuropäer die Begründer hierarchischer Herrschaftsverhältnisse gewesen wären, diesem Bild folge ich nicht, auch wenn es sehr weit verbreitet, sozusagen mainstreamig ist (übrigens auch in der Literatur matrilinear orientierter Frauen). Ich halte das Modell der Psychopathie für plausibler, denn wie so sollten stammeskulturelle, also gemeinschaftlich organisierte nomadisierende Hirten, die keineswegs hierarchisch organisiert waren, Psychopathen sein.

Steppennomaden haben zu keiner Zeit der Weltgeschichte jemals überdauernde dynastische hierarchische Herrschaftsstrukturen mit Hilfe eines Beamtenstaates ausbilden können. Weder in den Steppen Asiens, noch in Afrika oder Amerika. Klar ist das „Mongolenreich“ Dschingis Khans ein Sonderfall. Aber da die Mongolen eben nicht in der Lage waren, eine stabile Beamtenhierarchie und eine stabile Dynastie auszubilden, ist es wieder in Schall und Rauch verflossen.

Das bedeutet: tribale Strukturen sind nicht in der Lage, Herrschaftsstrukturen auszubilden. das ist so klar wie Hühnerbrühe.
Das Gegenteil ist der Fall. ALLÜBERALL wurden sie ausgerottet. Nur noch dort, wo es nichts zu holen gibt, können sie noch überleben.

Diese völlig Verkennung der Weltgeschichte ist so unglaublich, dass sie schon wieder erklärungsbedürftig ist. Dieser Erklärungsansatz – hierarchische Strukturen wären in nomadisierenden Stämmen entstanden (wird auch von Harald Haarmann behauptet) – , ist deshalb ein Kompensationsmuster. Wie alle Kompensationen kompensiert er also etwas. Vor allem die Unfähigkeit zu erkennen, dass Täter-Strukturen, die ganz eindeutig den gewaltsamen Psychodynamiken der PSYCHOPATHIE und der Täter-Opfer-Dynamik zuzurechnen sind, bis hin zu rituellem sexuellen Missbrauch und MK-Ultra Grundlage und Substanz von Herrschaft sind.

Los gingen meine Überlegungen dort (Quelle):

Donau-Zivilisation 7000 Jahre Frieden, eine anarchistische Gesellschaft!! EURE Vorfahren!!!!

Genau dieses Thema unserer Geschichte und Kultur haben wir hier schon des öfteren aufgegriffen, um nun erneut darzulegen, dass in unserer Geschichte eine tatsächliche Hochkultur schlicht unterschlagen wurde und das trotz der Veröffentlichung! Das ist schon ein Meisterstück!

Unsere Vorfahren lebten sogar sehr sehr lange und nachweislich in absoluter Herrschaftslosigkeit, in einem anarchischen System, organisiert in sogenannten Genossenschaften.

Wikipedia: Donauzivilisation

Einschub: Auf Wikipedia lässt sich Folgendes nachlesen:

Die Alteuropäer besaßen laut Haarmann [Das Rätsel der Donauzivilisation: Die Entdeckung der ältesten Hochkultur Europas] herausragende kulturelle Errungenschaften und machten bahnbrechende Erfindungen, die zum Teil zuvor den Sumerernzugeschrieben wurden, so die ersten Großsiedlungen, bedeutend größer als alle Städte Mesopotamiens in der frühen Bronzezeit und auch größer als Çatalhöyük, die ersten dauerhaft bewohnten Orte (z. B. Larissa in Thessalien und Varna), die ersten Einfamilienhäuser mit über 100 m² Grundfläche, die ersten zweigeschossigen Reihenhäuser, das erste Töpferrad (Vorläufer der Töpferscheibe), die ersten Rollsiegel, die ersten Keramikbrennöfen mit regulierter und kontrollierter Brenntemperatur, der erste Metallguss von Kupfer, die ersten Goldartefakte, das erste Zahlen- und Schriftsystem (Donauschrift), die erste Herstellung von Wein und Olivenöl und der erste Anbau von Kirschen, Erbsen und Petersilie. …

Die Gesellschaft der Donauzivilisation war laut Haarmann keine staatlich-hierarchisch organisierte Gesellschaft, sondern eine egalitäre Gesellschaft: Es habe weder eine arm-reich-Unterscheidung noch herrschaftliche Wahrzeichen gegeben. Die Gesellschaft sei wahrscheinlich matriarchalisch gewesen und Männer und Frauen hätten die gleichen Rechte gehabt, gestützt durch ein Beziehungsnetz. Den Frauen sei eine zentrale Rolle zugekommen (Matrifokalität). Die Familien hätten Großeltern, Eltern und Kinder umfasst. Oberhaupt einer Familie sei, zumindest in der Lengyel-Kultur, immer eine Frau (vergleiche Clanmutter bei den Indianern) gewesen.
Nach dem Erlöschen einer matrilinearen Sippe sei ihr Wohnhaus niedergebrannt worden. Ansonsten habe (während der Hochblüte der Donauzivilisation) gemäß Haarmann ausschließlich Frieden geherrscht. Eine Hierarchisierung und Patriarchalisierung sei erst eingetreten, als die indoeuropäischen Steppenvölker im 4. Jahrtausend v. Chr. von Osten her in das Gebiet der Donauzivilisation eingefallen seien.

Die hier verwendeten Auszüge, stammen aus Vorträgen von Dr. phil. Christian Rätsch von der Cultiva-Messe, dem Symposium in Basel. Des Weiteren füge ich einen kurzen Auszug aus einem Interview mit Harald Haarmann von Kulveo, mit Jonas Hopf ein. Haarmann ist deutscher Sprach-, Kulturwissenschaftler und Autor des in 2011 veröffentlichten Werkes Die Donauzivilisation.

Und lassen wir zum Abschluss Herrn Haarmann selbst zu Wort kommen und sein geschichtliches Weltbild selbst darstellen:

  1. April 14, 2019 um 10:07 am

    SEHR WICHTIG . Teile ich.

  2. April 14, 2019 um 9:57 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  3. E. Duberr
    April 16, 2019 um 11:49 am

    SO IST ES und so bleibt es ! Wir sind zu doof , zu egoistisch , zu faul , zu gleichgültig , und einfach zu leichtgläubig und zu kriecherisch und FEIGE !

  4. tulacelinastonebridge
    April 18, 2019 um 10:51 am

    Was entscheidet unseren Erfolg?

  1. April 14, 2019 um 11:55 am

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