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„Ich bin kein Linker, kein Rechter, sondern ein Schräger!“

Diesen Spruch soll Friedrich Dürrenmatt getan haben. Passt gut zu diesem Bild, dass mir gestern vor die Augen kam:

Gerhard kommentierte dazu wie folgt:

Ah, ja… „links“ oder „rechts“… das war wohl, wo man einst saß im Parlament… auf der linken Seite oder auf der rechten Seite… und daraus wurde danach das namentlich anhaftende nachhinkende Chaos… Die „Linken“ haben nicht immer recht… und die „Rechten“ sind nicht in allen Dingen absolut und total schlecht… Beide aber machen große Fehler wenn sie revoltierend, absolutistisch, intolerant und extremistisch handeln… sich gegenseitig befeinden, beschimpfen, belügen, betrügen, erniedrigen, beleidigen, bedrohen… Man muss versuchen, in allem nur das Allerbeste und dauerhaft Wirkungsvollste zu finden … zum Wohle der Allgemeinheit… und das erfordert, dass man gemeinsam begehbare Wege findet, die in eine gemeinsam erlebbare Zukunft führen… Das heißt also nicht Gier und Geiz… nicht Egoismus , Nihilismus, Narzismus… nicht Mistmacherei und Exkrementalismus… nicht Eigennützigkeit und Korruption… nicht Willkür und Wahnsinn… nicht Konflikt und Chaos… nicht ein wildes, wütendes, verwüstendes Gegeneinander und drakonisches Durcheinander,… nicht militanter Fanatismus und interne Feindlichkeit… nicht Radikalismus, Brutalität und Gewalt… nicht gezielte Verdummung und konsequente Verdammung… sondern ein konstruktives, positives Miteinander und Nebeneinander in Friedlichkeit und Freundlichkeit… In Manierlichkeit und Menschlichkeit… in Güte und dauerhafter Gültigkeit… Nur so und nicht anders!… Man muss das Gute anzielen, gemeinsam suchen und finden… und das erfordert guten Willen… Man sollte das doch endlich einmal versuchen… Nicht Worte allein, sondern gute Taten, positive Handlungen, wohlwollend Erzieltes und Erreichtes sind der einzig gültige Beweis einer positiven Politik… Man berücksichtige, beachte, respektiere das Heilende, das Helfende in der Gesundung und Erhaltung und Förderung der Menschheit… Man trachte nicht nach gegenseitiger Verachtung, nicht nach Belästigung und unnütze Belastung, nicht nach einem Sturz in die Tiefe, in das endlose Übel, einem schandhaft schädlichen Menschengeschick… Man denke und handle positiv im Sinn der Förderungen und des Fortschritts der Allgemeinheit! Man beginne damit noch heute… 🙂

Markus Merlin gibt noch einen Hinweis, was passieren muss, damit die Menschheitsfamilie eine Stufe weiter in seiner Entwicklung kommt. Zu seinem Artikel steigt er noch mit diesem Bild ein:

Der Zeit der „Aufklärung“ – ab etwa 1720 – verdanken wir jede Freiheit, die wir heutzutage haben. Das waren 250 schwere Jahre, den Einfluß von Feudalismus und Religion soweit zurückzudrängen, daß Demokratie möglich wurde. Genau das setzen wir gerade rasant auf’s Spiel…… (Quelle)

Was wir jetzt brauchen, ist Aufklärung 2.0 – ein ganz neues Bewusstsein gegenüber unserer Umwelt und unserer Gesellschaft, in der wir leben! Übrigens, weder die Sonne noch die Planeten noch „Außerirdische“ werden das für uns machen.

AUFKLÄRUNG 2.0 – DAS NEUE BEWUSSTSEIN

Die Zeit der Aufklärung (etwa 1720 bis 1800) war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Eine neue Welle der Aufklärung ist dringend nötig. Wissen über spirituelle Lehren, Quantenphysik, Meditation, grundsätzliche Zusammenhänge mal übergreifend betrachten – all‘ das und noch bissl mehr wird es brauchen, ein neues, ganzheitliches Bewusstsein zu entwickeln.

Weiter zum Artikel von Markus …

  1. April 10, 2019 um 10:15 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. April 10, 2019 um 11:15 am

    Ich denke ich weiß was gemeint ist und stimme dem auch voll zu.
    Aber: Vom ganzheitlichen Denken ist noch kein Armer satt geworden und kein Kranker gesund.
    Denken hilft nicht alleine. Man muß dann auch mal ins Handeln kommen. Ja ich weiß das ist schwer, solange in den Köpfen diese unsäglichen Spaltungen (rechts/links, Mann/Frau) herum spuken.

  3. Martin Bartonitz
    April 10, 2019 um 12:32 pm

    Weil sein Vortrag so schön dazu passt:

  4. tulacelinastonebridge
    April 10, 2019 um 1:53 pm

    Dort, wo das Elend gering ist, dort ist das Jammern groß, dort, wo das Leid groß ist, dort ist das Hadern gering.

    Quelle und weiter: https://lichtweltverlag.at/2019/04/10/vertraue-in-alles-was-ist/

  5. Martin Bartonitz
    April 10, 2019 um 4:11 pm

    Aufgeschnappt:

    Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil. .. Sie sind ein Anzeichen des gerechten Gerichtes Gottes, daß ihr des Reiches Gottes würdig geachtet werdet, für das ihr auch leidet; .. Darum suchen wir auch unsere Ehre darin, daß wir ihm wohlgefallen, sei es daheim oder nicht daheim. Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse. .. Darum laßt uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, daß dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird! Ich weiß und bin überzeugt in dem Herrn Jesus, daß nichts an und für sich unrein ist; sondern es ist nur für den unrein, der etwas für unrein hält. Hebräer 9:27,28; 2.Tessalonicker 1:5; 2.Korinther 5:9,10; Römer 14:13,14

  6. Fluß
    April 11, 2019 um 1:28 pm

    https://www.theosophie.de/images/stories/buecher/pdfs/Die%20Stimme%20der%20Stille.pdf

    H.P. Blavatsky Die Stimme der Stille

    Eine sehr leichte Energie ❤

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