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Vom barbarischen Umgang beim Rückschnitt unserer Sträucher … wider Vögel und Insekten!

Hier stand vor Kurzem noch eine recht dichte, mannshohe Sträucherhecke, in der sich Vögel tummelten und an deren Blüten sich im letzten Jahr so manches Insekt labte. Ich beobachte diesen seit zwei Jahren vollzogenen Frevel an unseren Sträuchern besonders auch an den Landstraßen. Da muss so etwas wie ein Fräse am Werk sein, die radikal bis zur Wurzel runterschneidet. Auf dass das Rückschneiden nur mehr alle paar Jahre erfolgen muss.

Und dann wundern wir uns, dass Insekten und Vögel immer weniger werden. Insekten schon zu 80% seit Ende des letzten Jahrtausends …

Parallel dazu nehme ich immer mehr Rasen wahr, auf der keine Blumen mehr zu sehen sind. Oder Vorgärten aus Stein. Oder sogar Kreisel, auf denen mehr Stein als Grün zu sehen ist (siehe diesen Blickfang in unserer Nachbargemeinde).

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. Martin Bartonitz
    Februar 17, 2019 um 5:19 pm

    „Ich habe mir in der Zwischenzeit abgewöhnt, in der Natur spazieren zu gehen. Wenn ich jetzt trotzdem rausgehe, nehme ich erst eine Blutdruck- und eine Herztablette.“ Anton Schönberger, der Vorsitzende des Imkervereins, ist mehr als frustriert. Der Grund: „In der Natur können wir von Palmkätzchen und sonstigen Frühblütlern in diesem Jahr wenig erwarten.“
    In der Frühjahrsvollversammlung der Bienenzüchter im Kleintierzüchterheim äußerte er schwere Vorwürfe: „Alle Sträucher, ob unter Hochspannungsleitungen, im Bereich der Bahngleise, der Haidenaab- und Creußenauen, an Straßenrändern oder sogar im Flugkreis von Bienen, hat man entfernt“, empörte er sich. „Früher hieß es: Schützt die Palmkätzchen, der Bienen erstes Brot im Frühjahr.“ Jetzt sei dies alles Vergangenheit.
    „Auf meine Frage an einen sogenannten Naturfreund und Verant- wortlichen erhielt ich von ihm als Antwort: ‚Bis in drei Jahren treiben alle Sträucher wieder aus.'“, berichtete der Vorsitzende. „Ob ich als Imker im 73. Lebensjahr oder auch meine Bienen so lange warten können, bezweifle ich.“ Schönberger fügte sarkastisch hinzu: „Es wäre doch gelacht, wenn nicht auch die letzten Insekten und Singvögel auf der Welt verschwinden.“

    Fundstelle: Massiver Rückschnitt von Sträuchern: Nicht nur Vorsitzender Anton Schönberger ist frustriert Kahlschlag empört Imker

  2. Februar 17, 2019 um 5:58 pm

    Schindluderei… Verschandelung… Vernichtung…
    Unfug, Unmut, Unrecht, Zerstörung,
    Gewalt gegenüber der Natur
    und alle die das Leben schützen, schonen und achten,
    und nicht hur aus der Sicht opportunistischer,
    plutokratisch ausbeuterischer Habgier betrachten…
    Bedauerlicherweise ist das nicht nur eine Warnung…
    Alles Leben wird von profitierenden Plutokraten
    von korrupten und kriminell handelnden Politikern
    direkt gefährdet, verseucht, versaut, vergiftet, vergast…
    Und nun etablieren diese Monetenmafia-Banditen
    außerdem noch ein System der intensiven Bestrahlung
    des gesamten Planeten durch zahllose Erdsateliten…
    Das ist nicht nur eine wahllos wahnsinnige Verwüstung
    und Bedrohung allen Lebens auf Erden…
    Die Anzeichen sind überall erkennbar…
    Das ist wahnsinnig willkürliche Ausrottung…
    Erst kommt die gezielte Verdummung,
    Verdeppung, Entartung, Entmenschung,
    & die kommentarlose, gedankenlose Verstummung…
    und dann die konsequente Verdammung…
    Nur absolut Geistlose lassen sich lenken.
    Nur totale Idioten lassen sich wie Herden
    treiben, verführen und verleiten…
    Wer bietet hier Einhalt?
    Ist das Ende in Sicht?
    Die Menschheit begeht Selbstmord?
    Gutes ist es sicherlich nicht!
    😦
    Gerhard A. Fuerst
    17.2.2019

  3. Martin Bartonitz
    Februar 17, 2019 um 5:59 pm

    Catrin Luttmer auf Facebook:

    Alle Gräueltaten sind Werke von Menschen, die „nur“ ihre Befehle ausführen. In der viel kommunizierten, und staatlich verordneten „Ordnung“ sehe ich nur noch Chaos, Zerstörung, Verletzung und auch Tod.

  4. Martin Bartonitz
    Februar 17, 2019 um 6:02 pm

    Wer sich keine Arbeit machen möchte, der versiegelt seinen Vorgarten heutzutage gerne mit Steinen:

  5. Martin Bartonitz
    Februar 17, 2019 um 6:23 pm

    Es gibt aber auch positive Ansätze, wie hier in unserem Dorf gefunden:

    Wildblumenwiesen und Blühstreifen
    Beim ersten Folgetreffen am 5.7.2018 wurde das Thema „Wildblumenwiesen und Blühstreifen“ in die Projektliste aufgenommen, Ziele, notwendige Maßnahmen und das Zeitfenster zur Realisierung formuliert.

    Das Ziel: Glessenerinnen und Glessener sorgen durch die Einsaat bzw. Anpflanzung von bienen- und insektenfreundlichen Pflanzen für die Vermehrung von Fluginsekten und gleichzeitig für ein schönes, blumenreiches Ambiente.

    Die Maßnahmen: Zwei Wildwiesen (an der Volksbank und Im Tal) wurden bereits durch ASH-Sprungbrett im Rahmen eines NaSch-Projektes angelegt. Weitere Standorte sollen von der Ortsbürgermeisterin vorgeschlagen werden. Ein entsprechender Antrag liegt dem Ausschuss für städtische Dienste vor.
    Die Fördergemeinschaft Schöneres Glessen plant eine groß angelegte Blumenzwiebel-Pflanz-Aktion im Herbst.
    Hierfür werden möglichst viele helfende Hände benötigt.

    Fragt sich, ob diese kleinen ‚Büten‘ schnell genug wachsen, um gegen das Zusteinen ankommen zu können …

  6. Martin Bartonitz
    Februar 17, 2019 um 6:45 pm

    Es geht halt um höchste Effizienz …:

  7. Martin Bartonitz
    Februar 17, 2019 um 6:52 pm

    Und auch beim Bäumeernten ist nichts mehr mit der Holzfäller-Romantik. Durchsatz gilt … und wenn wir dann an das Abholzen unserer Regenwälder denken, wo jeden Tag ein Gebiet so groß wie Köln von diesen Monstermaschinen gefressen wird:

  8. Februar 17, 2019 um 8:17 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  9. Martin Bartonitz
    Februar 17, 2019 um 10:09 pm

    Marie Kahlen auf Facebook:

    bei uns ist das an Landstraßen und Autobahnen „Straßen NRW“. Hab da angerufen und sie nennen diese Kahlschläge „Verkehrssicherung“. Da machst Du garnix. Es geht wohl um das Holz. Mit Brutzeiten haben die garnix am Hut. Macht das der Bürger kriegt er richtigerweise ne Anzeige

  10. E. Duberr
    Februar 17, 2019 um 11:43 pm

    Diese Naturzerstörer sind alle krank , sie sind geisteskrank und machen andere krank .Ich begriff mit 10 J. was Umweltschutz ist und mußte meine natürliche Ordnung im Garten gegen geistesgestörte Nachbarn verteidigen . Heute sehe ich die großen Bäume, die ich einst pflanzte und kann auf einem Spaziergang feststellen , daß hundert Meter weiter Vollidioten eine hundertjährige Kirsche zerfetzt haben . Ohne Sinn und Verstand vernichten zugereiste Städter einen Apfelbaum , weil ein herabgefallener Apfel ein Autodach verbeulte .Sie haben kein Gefühl mehr für die Natur , sie sind die größten Schädlinge die auf diesem Planeten wandeln . Sie müssen ausgerottet werden weil sie zu Schädlingen wurden . Kommunen schreddern ganze Waldteile , obwohl es in S-H NUR einen Waldanteil von 11 % gibt .Es werden Wälder bewirtschaftet und zu Buschzonen gemacht . Spricht man mit den Frevlern , kann man erleben , daß ein regelrechter HAß auf Natur geäußert wird . Wie krank sind sie schon und wie kommt es , daß diese Erscheinung des NATURHAßERS noch nicht wahrgenommen wurde ? . Je mehr von Ihnen verrecken , desto besser , sie sind eine Plage , eine Seuche , die sich im Lande ausbreitet . Der Deutsche war mal ein Waldmensch bis in die Romantik . Heute kauft er bei Aldi einen Kunstbaum , dessen zerfetzte Reste drei Monate später eine Reise durch den stillen Ozean machen , zurück nach China . Seit 25 Jahren versuche ich Straßenränder zu bepflanzen , 4 Bäume muß ich pflanzen , um einen über die ersten 10 Jahre zu bekommen . Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen . TOD DEN BAUMMÖRDERN .

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