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„Lasst uns aufstehen für ein Recht auf Faulheit“

Antreiben
Antreiben (Bild: Wikipedia)

Meinen 2.000 Artikel möchte ich mit meinem Lieblingsthema, der Arbeit feiern. Die Tage hören wir wieder so häufig, dass Mensch ein Recht auf Arbeit habe. Früher gab es Schilder, da stand drauf „Arbeit macht frei“. Inzwischen gibt es Konzepte, die heißen auf Neudeutsch New Work, oder agile. Hier geht es darum, dass sinn-gekoppelte Arbeit motiviert und Spaß macht, dass Arbeit doch eigentlich auch Leben ist, und es sonst verschwendete Zeit sei. Inzwischen nehmen uns Maschinen die Arbeit ab, Manche sagen auch weg. Es gibt Arbeit, die ist angesehen, und wird daher gut ent-lohnt. Für andere Arbeit gibt es wenig oder gar keinen Lohn und Rente für. Das ist dann ehrenamtlich oder Familien-dienlich. Inzwischen sollen 70% aller entlohnten Arbeiten sinnlos sein. Wäre es da nicht an der Zeit, weniger zu arbeiten. Zumal für das Arbeiten Material benötigt wird, dass die Umwelt belastet. Wenn wir also weniger arbeiteten, würden wir auch was für das Klima tun. Ich möchte gerne einen Artikel von Felix Feistel, der auf Rubikon erschien, ins Regal stellen, da er mal wieder so richtig Gedanken zum Draufrumkauen dazu bietet:

Recht auf Faulheit (Quelle)
Warum wir nicht mehr, sondern weniger Arbeit benötigen.

Gesellschaftliche Utopien bewegen sich heutzutage fast ausschließlich innerhalb des herrschenden Systems. Linke Kräfte begnügen sich schon lange damit, marginale Verbesserungen des Status Quo zu fordern. Doch diese lösen das grundlegende Problem nicht, zum Beispiel das der Arbeitslosigkeit. In Zeiten zunehmender Rationalisierung und Automatisierung macht es keinen Sinn mehr, Arbeitende anzutreiben und Arbeitslosen ein schlechtes Gewissen einzureden. Wir müssen mehr Arbeitslosigkeit wagen, die Arbeit gerechter verteilen und endlich ohne Scham genießen, was uns der technologische Fortschritt an Möglichkeiten beschert.

In diesen Tagen machen die Meldungen über die Gelbwesten in Frankreich die Runde. Die einen bestaunen bewundernd, die anderen belächeln kopfschüttelnd jene aufgebrachten Menschen, die jedes Wochenende in für Autofahrer obligatorischen Warnwesten die Straßen unseres Nachbarlandes unsicher machen, den Rücktritt Macrons fordern und eine Verbesserung ihrer Lebenssituation verlangen. Höhere Mindestlöhne, eine Mindestrente, ein Ende der Obdachlosigkeit, eine Senkung der Mieten, das Recht auf Arbeit sind nur einige Forderungen der Gelbwesten.

Doch genau darin schwingt das Problem jeder Massenbewegung mit. Schon lange arbeiten linke Bewegungen daran, winzige Verbesserungen in Teilbereichen des gesellschaftlichen Lebens zu erwirken. So hat sich die Sozialdemokratie bereits vor einem Jahrhundert mit der Form der Herrschaft arrangiert, die durch Geld bestimmt ist, hat das Dogma vom Wirtschaftswachstum übernommen und arbeitet nur daran, mehr Arbeitsplätze zu schaffen und diese mit einem minimalen Lohn zu vergelten. Sie beschränken ihre Forderungen darauf, die Verhältnisse innerhalb des Systems zu „verbessern“. Das herrschende System grundsätzlich in Frage zu stellen, diese Idee verfolgen sie schon lange nicht mehr. Dabei ist es gerade dieses System, das Elend, Armut und Arbeitslosigkeit auf der einen und unbezahlte Überstunden auf der anderen Seite produziert.

Was damit unter den Tisch fällt ist, dass eine Gesellschaft, die auf ewigem Wirtschaftswachstum basiert und die Menschen zwingt, sich einer Arbeit zu unterwerfen, um sich ein Leben zu „verdienen“, auf Dauer nicht funktionieren kann. Eine solche Gesellschaft rechtfertigt nämlich jede Maßnahme, die mit dem Versprechen auf „mehr Arbeitsplätze“ unternommen wird, vollkommen unabhängig davon, welcher Art dieser Arbeitsplatz ist. Ein Arbeitsplatz in der Rüstungsindustrie ist damit ebenso viel wert wie einer in der Krankenpflege und darüber hinaus in der Regel besser bezahlt.

Die Zahl der Arbeitslosen möglichst gering zu halten, gibt jede Regierung als ihr Ziel an. Nach der Bezahlung der Arbeitsplätze wird, wenn überhaupt, nur verhalten gefragt.

So brüstet sich die Bundesregierung regelmäßig damit, in Deutschland würden so viele Menschen arbeiten, dass wir nahe an der Vollbeschäftigung seien. Dass ein großer Teil der Menschen von ihrer Arbeit aber überhaupt nicht leben kann und damit entweder gezwungen ist, zusätzliche Sozialleistungen zu beziehen oder gleich einen zweiten Job anzunehmen, wird dabei geflissentlich verschwiegen.

Mit der Rechtfertigung, Arbeitsplätze schaffen zu wollen, werden Unternehmenssteuern gesenkt, die ansonsten angeblich die Unternehmer abschrecken würden, in Deutschland zu investieren. Es werden immer neue Fabriken aus dem Boden gestampft; junge Menschen dazu angehalten, sich optimal auf die Verwertung für das Kapital vorzubereiten, indem sie „Gründer“ werden und „Start-Ups“ hochziehen. Das ganze Bildungssystem wurde darauf ausgerichtet, die Jugend auf ein Leben unter der Knechtschaft der Arbeit vorzubereiten.

Sklaverei

Denn genau darum handelt es sich: Lohnarbeit ist nichts anderes als moderne Sklaverei. Dadurch, dass die Möglichkeit, am Leben zu bleiben, an die Bedingung des Geldverdienens geknüpft wurde, müssen sich die Menschen dem Zwangssystem dieser Lohnarbeit unterordnen. Ohne Geld kein Dach über dem Kopf, nichts zu Essen, nichts zu Trinken. Ohne Geld winkt der baldige Tod. Diesen stets vor Augen, akzeptieren die Menschen jeden noch so erniedrigenden Job bis hin zur Prostitution.

Diese Logik des kapitalistischen Wirtschaftssystems ist es auch, die Wilderer dazu treibt, massenhaft Elefanten und Nashörner zu töten, um deren Elfenbein zu verkaufen. Diese Logik ist es, die Menschen dazu bringt, den Regenwald abzuholzen, um Platz für Sojaplantagen zu schaffen. Diese Logik ist es, die das Fangen und Töten von Fischen und Walen rechtfertigt. Diese Logik ist es, welche die Ausrottung ganzer Arten rechtfertigt. Alle diese Menschen benötigen das Geld, um sich und ihre Familien zu ernähren.

Diese Logik ist es auch, die den Abbau und die Nutzung fossiler Brennstoffe rechtfertigt. Denn die ganze Wirtschaft hängt am Tropf dieser angeblich billigen Energie. Eben diese Wirtschaft schafft die Arbeitsplätze, die der Einzelne benötigt, um Geld für seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er muss arbeiten, um sich ein Leben im System „leisten“ zu können. Das ganze System basiert auf der Sklaverei der Mehrheit der Menschen.

Die Grundlage für diese Sklaverei wurde jedoch schon vor langer Zeit gelegt. Ihr ging eine große Welle der Enteignung voraus, welche die Menschen in die Städte trieb, direkt in die Arme der industriellen Unternehmer. Das Land gehörte nun nur noch den Großgrundbesitzern, die eine Minderheit der Menschen auf ihren Feldern beschäftigen konnten. Die Erträge kamen jedoch nicht den arbeitenden Menschen zugute, sondern den Landeigentümern. Hiernach fand sich die Masse der Menschen alsbald in den Fabriken und Minen der Industrie wieder. Dort waren sie zu einem Hungerlohn gezwungen, zwölf Stunden oder länger zu arbeiten, und konnten am Ende trotzdem kaum von ihrer Arbeit leben. Dieser Trend setzt sich heutzutage in jenen Regionen der Erde fort, in denen der Kapitalismus erst später Einzug gehalten hat, mit verheerenden Folgen.

Nun leben wir nicht mehr im neunzehnten Jahrhundert, und die gesellschaftlichen Verhältnisse haben sich zumindest hier im sogenannten „globalen Norden“ verbessert. Es gibt geregelte Arbeitszeiten, Mindestlohn, Renten und so weiter. Doch das Prinzip ist und bleibt dasselbe. Menschen sind gezwungen, in den Betrieben der Unternehmer zu arbeiten, nur, um sich ein Leben „leisten“ zu können.

Freiwillige Unterwerfung

„Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“ Dies ist ein Zitat, das Goethe zugesprochen wird. Niemand hält sich für freier als die heutigen Sklaven. Wie oft hört man, wir lebten in einer freien Welt? Doch ist diese Gesellschaft wirklich so frei? Wie frei kann ein Mensch sein, der sich den Zwängen des Geldverdienens unterworfen sieht? Wie frei ist er, wenn er sein ganzes Leben an diesem einen Ziel ausrichten muss, und ihm alles andere unterordnet? Wie frei kann ein Mensch sein, der sein ganzes Leben lang zu arbeiten gezwungen ist, Steuern zahlt, in die Rentenkasse einzahlt, Versicherungen bezahlt und in vielen Fällen am Ende seines Lebens kaum genug Rente erhält, um ein würdevolles Leben zu führen?

Die Wahrheit ist: Die einzige Freiheit, die wir in unserer Gesellschaft haben, ist jene zu wählen, welchem Herren wir uns andienen, auf welche Art und Weise wir uns versklaven lassen wollen.

Denn irgendjemandem muss man sich unterwerfen. BMW oder Audi? Bayer oder Monsanto? Dem Staat oder der Privatwirtschaft? Deutscher Bank oder Volksbank? Irgendeinen Herren gibt es immer, einen Herren, von dessen Gunst der Verdienst abhängt und der nach Gutdünken über Anstellung, Beförderung oder Kündigung entscheidet.

Der Mensch ist in dieser Gesellschaft nur etwas wert, wenn er sich seine Stellung in ihr verdient. Er wird zwar frei geboren, doch unmittelbar darauf wächst er mit Zwängen und Ängsten auf. Er muss eine Gegenleistung dafür erbringen, dass er leben darf. Auf diese Weise ist die Würde des Menschen kaum mehr als ein leeres Versprechen auf dem Papier des Grundgesetzes. Die Millionen Hartz-IV-Empfänger können davon ein Lied singen. Ein würdevollesLeben allein auf Basis der Tatsache, dass der Mensch lebt, gibt es nicht.

Dennoch hält sich das Märchen von der Freiheit hartnäckig. Darüber hinaus ist es den Herrschenden sogar gelungen, jeden Widerstand der Sklaven gegen ihre Versklavung schon im Keim zu ersticken, indem sie diese dazu gebracht haben, sich vollkommen mit ihrer Arbeit zu identifizieren. Ihr Credo: Arbeit ist heutzutage keine Mühsal mehr, um seinen Lebensunterhalt hart zu verdienen, Arbeit ist heutzutage Selbstverwirklichung. Das ganze Leben scheint sich ausschließlich um die Arbeit zu drehen. So werden schon kleine Kinder, sobald sie sprechen können, gefragt: „Was willst du später mal werden?“ Wie oft kommt es vor, dass ein Mensch, zumindest hier in Deutschland, gleich nach dem Kennenlernen seinen Beruf angibt, so als sei er ein unablösbarer Bestandteil seiner Persönlichkeit?

Diese Identifikation mit der Arbeit führt zu deren Überhöhung. Arbeit ist längst schon zum Fetisch verkommen, mit dem sich die Menschen ihrer eigenen Selbstwirklichkeit und ihres Selbstbildnisses versichern.

„Ich arbeite, also bin ich“ könnte das Credo unserer heutigen Zivilisation lauten.

Die ganze Gesellschaft orientiert sich am Thema Arbeit. Wer arbeitet, der wird allgemein geachtet, wohingegen Arbeitslose naserümpfend als „faul“ oder gar als „Sozialschmarotzer“ denunziert werden. In der Logik dieser auf Arbeit fixierten Gesellschaft ergibt das sogar Sinn. Denn sie hat ein System geschaffen, in der Arbeitslose auf Sozialhilfe angewiesen sind. Für diese kommt jedoch jeder einzelne Arbeitende mit auf. Arbeitslose leben somit „auf Kosten der Allgemeinheit“.

Mit dieser Indoktrination haben die Herrschenden erreicht, dass sich die Sklaven mit ihrer Ausbeutung identifizieren, sie begrüßen und geradezu verehren. Als gottgleich gilt heutzutage, wer sich 80 Stunden in der Woche seiner Arbeit widmet. Familie und Sozialleben spielen in dieser Welt überhaupt keine Rolle mehr, sie werden der Arbeit untergeordnet. Solche Menschen werden bewundert, man spricht nur voller Respekt von und mit ihnen, anstatt sie für die Vernachlässigung ihrer Liebsten oder ihren Beitrag zur Zerstörung der Umwelt zu tadeln und ihren Wahn als solchen zu demaskieren.

In einer solchen Gesellschaft ist es also kein Wunder, dass auch linke Kräfte, seien es Parteien oder spontan entstandene Bewegungen, nichts als die Verbesserung des Status Quo verlangen. Die Vorstellung, ein anderes Leben könnte möglich sein, wurde längst aus dem kollektiven Vorstellungsvermögen getilgt und wäre doch dringend notwendig.

Recht auf Faulheit

Schon Karl Marx forderte ein „Recht auf Arbeit“. Dem widersprach bereits Ende des neunzehnten Jahrhunderts sein Schwiegersohn, Paul Lafargue. In seiner Schrift „Recht auf Faulheit“ legte er dar, dass die Menschen kein Recht auf Arbeit brauchen, sondern im Gegenteil, dass es notwendig sei, die Arbeitszeit zu verringern. Drei Stunden Arbeit am Tag sollten laut Lafargue genügen, den Rest der Zeit solle der Mensch mit Faulenzen und Feiern verbringen. Dies sei notwendig, um die Überproduktion der kapitalistischen Gesellschaft abzubauen, die in regelmäßigen Abständen zu Wirtschaftskrisen und Massenarbeitslosigkeit führt.

Bereits damals erkannte Paul Lafargue, was wir auch heute beobachten können. Denn anstatt in einer Krise die Fabriken zu stürmen und von den Eignern einen Anteil an der Überproduktion zu fordern, baten die Arbeiter nur vollkommen unterwürfig um Arbeitsplätze. Der Arbeitsfetisch war also damals offenbar genauso ausgeprägt wie heute. Dass das ganze System, das auf Ausbeutung und Sklaverei basiert, ungeeignet ist, eine Gesellschaft aus freien Menschen zu organisieren, kommt den Menschen damals wie heute nicht in den Sinn und so verlangen sie stets nur eine Verbesserung ihrer Stellung in diesem System.

Dabei wäre ein vollkommener Wandel dringend notwendig. Denn angesichts des Klimawandels und der Umweltzerstörung, die sich in jeden Winkel der Erde frisst, offenbart sich, dass die Fixierung auf die Arbeit und auf Wachstum zerstörerische Folgen hat. Produktion bringt Arbeitsplätze, doch ebenso zerstört sie die Umwelt, die Grundlage unser aller Lebens. Ein steigendes Bruttoinlandsprodukt, das den Austausch von Waren und Dienstleistungen eines Jahres anzeigt, ist somit gleichbedeutend mit steigender Umweltzerstörung und indiziert damit einen weiteren Schritt in Richtung des Untergangs der Menschheit. Die Natur fällt dem kapitalistischen Wachstumswahn zum Opfer. So könnte und sollte man dem Arbeitslosen zugutehalten, dass er zumindest nicht aktiv an der Zerstörung der Umwelt partizipiert.

Alles, was den im System vollkommen verwurzelten Denkern des sogenannten Fortschritts zum Thema Arbeit jedoch einfällt, ist eine sogenannte Digitalisierung, manchmal in Verbindung mit einem bedingungslosen Grundeinkommen. In dieser Welt wäre das Grundproblem aber nicht behoben: Statt Menschen führen nun Maschinen die nutzlose Arbeit aus, zerstören also an ihrer statt die Umwelt, verbrauchen Ressourcen und verwandeln die Erdoberfläche in eine Müllhalde.

Auf diese Weise würde sich das Trauma der Menschen jedoch nur verschärfen. Hat man sich zuvor immerhin noch mit seiner Arbeit identifiziert, so bleibt nun nichts weiter als der hemmungslose Konsum, der gleichsam zum Zwang wird, da erst dieser das System des bedingungslosen Grundeinkommens finanzieren würde. Die maschinell ausgeführte Arbeit würde also nur zunehmen, damit einher ginge die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlage. Der Fetisch der Arbeit bliebe erhalten, wenn auch ausgeführt von Maschinen, und taugt somit nicht einmal mehr zum Identifikationsmerkmal des Menschen.

Dabei ließe sich Gesellschaft auch vollkommen anders organisieren.

Wenn man sich all der überflüssigen Produktion entledigte, die keinerlei objektiven Nutzen hat, außer, die Taschen einiger weniger Menschen noch weiter zu füllen, würde ein großer Teil der Arbeitsplätze wegfallen. Die Menschen wären endlich wieder frei, sich um ihre Leben zu kümmern.

Wenn man die menschlichen Bedürfnisse auf das reduzierte, was sie wirklich benötigen: Nahrung, Wasser, ein Dach über dem Kopf, Kleidung, medizinische Versorgung, Wärme und ein ausgeprägtes Sozialleben, könnte man das Überleben der Menschheit auf lange Sicht sichern.

Der Umweltzerstörung würde so entgegengetreten, da die Produktion überflüssiger Güter abgeschafft würde, der Klimawandel könnte auf diese Weise zumindest noch begrenzt werden. Die Menschen könnten sich wieder um das kümmern, was sie wirklich für ihr Leben benötigten. Was tatsächlich erforderlich ist, ist eine ökologisch verträgliche Landwirtschaft, am besten in Permakulturen, sowie eine ebenso ökologisch verträgliche Forstwirtschaft, der die Rohstoffe für den Bau von Häusern entnommen werden.

Industrie, Erdöl und Kohle sind dabei verzichtbar, ebenso wie Plastik und giftige Abwässer und Abgase entfallen. Das bisschen Arbeit, das in einer solchen Gesellschaft noch anfiele, ließe sich gleichmäßig auf alle Schultern verteilen, sodass die Gesamtarbeitszeit auf ein Minimum beschränkbar wäre. Arbeit wird nicht ganz verschwinden, doch der Unterschied ist, dass dann die Menschen wieder für sich selbst und zugleich für eine solidarische Gemeinschaft arbeiteten, ohne einen Herren, der sie versklavt und sich an ihnen bereichert.

Auch die Verknüpfung von Geld mit Arbeit wäre nicht länger notwendig. Die Erträge der Landwirtschaft lassen sich fair und gleichmäßig auf jeden verteilen, ohne dass dafür immer eine Gegenleistung erforderlich wäre. Es gilt das Motto: „Jeder wie er kann, jedem wie er braucht.“ Auf diese Weise fallen auch Versicherungen, Renten und andere Dinge weg, um die sich Menschen heutzutage tagtäglich Sorgen machen müssen. Der Arzt hilft jedem, auch ohne Geld dafür zu erhalten, die Altersversorgung kommt in Form von Nahrung, Kleidung und einer Garantie auf die Wohnung, in der man ohnehin schon wohnt.

Die Gesellschaft, die Paul Lafargue forderte, wäre eine, die diesen Namen wieder verdient. Ein ausgeprägtes Sozialleben, ein Grundbedürfnis des Menschen, scheint in unserer heutigen Gesellschaft nicht möglich. Doch wenn wir uns vom Arbeitsfetisch sowie dem damit verbundenen Statusdenken frei machen, wenn das Mittel des Geldes wegfällt und jeder gleichberechtigt leben, arbeiten und faulenzen darf, dann kann eine lebenswerte Gesellschaft entstehen, in der jeder tatsächlich „gut und gerne lebt“.

Dies ist eine Forderung, die den grundlegenden Funktionsweisen der heutigen Gesellschaft fundamental widerspricht, und mit der die meisten Menschen, die sich zu sehr mit ihrer Sklaverei identifizieren, nichts anfangen können. Sie ist aber gleichsam notwendig, um eine ökologische und sozialverträgliche Transformation zu bewirken. Erst wenn die überflüssige Produktion, die industrielle Landwirtschaft und der Zwang, Geld zu verdienen, abgeschafft sind, können die Menschen wirklich frei sein, und erst dann lässt sich auch die Natur als unsere Lebensgrundlage erhalten. Die Alternative ist, dass wir uns selbst in den Untergang wirtschaften. Wollen wir das wirklich?

Stehen wir also auf für ein Recht auf Faulheit!

Kategorien:Gesellschaft, Politik Schlagwörter: ,
  1. Martin Bartonitz
    Januar 27, 2019 um 11:08 am

    Wie wir oben erfahren haben, hatte auch schon Karl Marx über ein „Recht auf Arbeit“ etwas zu schreiben gewusst. Auch zu ihm hatte ich letzte Woche einen Text gefunden, der sich hier gut einfügt. Es ist eine äußerst interessante Verschwörungstheorie, die für mich inzwischen deutlich Sinn ergibt:

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    Dass Marx Jude war, ist kein Indiz dafür.
    Hier sind die entscheidenden Indizien und Beweise: 🤔

    Schon zu Marx seiner Zeit war das größte PROBLEM, so wie heute auch, die Geldschöpfung aus dem Nichts durch private Banken und das damit verbundene Zinseszinssystem. Löst man das Problem mit der Geldschöpfung aus dem Nichts nicht, sind alle anderen Problemlösungen auf Sand gebaut, denn hiermit sind unendliche Bestechungs- und Bereicherungsmöglichkeiten und sogar Kriege verbunden! 😡

    Je nach Volkswirtschaft stellen die privaten Banken durch das Giralgeld-System bis zu 97 Prozent des gesamten Geldes her. Zu Marx seiner Zeit lag der Anteil des Giralgeldes, auch Buchgeld genannt, bei etwa 50 Prozent. NUR der Rest kommt von der Zentralbank (die Scheine) und vom Staat (das Münzgeld). 😈😡 Nebenbei bemerkt, das ist der tatsächliche Grund für die Bargeldabschaffung!😡

    Schon zu Marx seiner Zeit war das Finanzkapital 20 mal größer als das Industriekapital. Schon damals war die Zinslast 15 mal größer als die Dividenden der gesamten deutschen Industrie. 🤔

    Trotzdem hat sich Marx nur am Industriekapital abgearbeitet. Die Goldene Internationale, das Finanzkapital hat er nicht einmal mit der Kneifzange angefasst! Marx hat die Geldschöpfung aus dem Nichts gemieden wie der Teufel das Weihwasser meidet. Im besten Falle hatte er vielleicht nur keinen blassen Schimmer vom Bankwesen und von deren Geldschöpfung. Das wäre nicht so ungewöhnlich, denn das Bankensystem war zu Marx seiner Zeit nicht einmal im Ansatz so transparent und reguliert wie heute. 🤔

    Das ist heute bei SPD, den Linken und allen anderen Bundestagsparteien nicht anders, sie geben sich in Sachen Geldschöpfung aus dem Nichts völlig blind! Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing. Das war schon, bis auf eine sehr kurze Zeit, immer so. 🤔

    Hätte Marx das Thema Geldschöpfung aus dem Nichts thematisiert, hätten die Linken, also die Marxisten auch ein Problembewusstsein dafür. Tatsächlich ist das Problembewusstsein dafür bei den Linken und Marxisten praktisch nicht vorhanden! 😡

    Die Problematik, die Perversion des Zinseszinssystems, auf dem sich unser heutiges Gesellschaftssystem aufbaut, wird hiermit deutlich: 😳

    Hätten man einen Cent zu Christi Geburt zu jährlich 4 Prozent Verzinsung angelegt und die fälligen Zinsen wären ebenfalls mit 4 Prozent verzinst worden (Zinseszinssystem), hätten man heute ein Vermögen im Gegenwert von 855,75 Erdkugeln aus purem Gold (1.050 € je Feinunze, Gewicht einer Erdmasse 5,9736 x 10²4 kg). Der kleine aber feine Unterschied zwischen Zins und Zinseszins: Ohne Zinseszins wäre ein Cent zu 5 Prozent 2.000 Jahre später auf 1,01 Euro angewachsen. Mit Zinseszins in Höhe von 5 Prozent wäre der eine Cent auf 5 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold zum obigen Goldpreis angewachsen! 😈

    Durch das Zinseszinssystem ist unsere Gesellschaft zu unendlichem Wachstum und unendlichen Ressourcenverbrauch versklavt. 😈 Allerdings können Bäume nicht in den Himmel wachsen und unsere Ressourcen sind ebenso endlich. 🤢 Nicht nur die Steuergesetzgebung ist eine Hure der Banken. 😈 Unser Bank- und Zinseszinssystem ist letztendlich eine Totgeburt. 👿

    Sorry, ich kann’s nicht ändern, aber die Einzigen, die bisher der internationalen Finanzbestie die Zähne nachhaltig gezogen haben, waren die Nazis. Deshalb mussten sie weg. Der Londoner „Daily Express“, mit millionenfacher Auflage damals die größte Tageszeitung Großbritanniens, überschrieb seine Ausgabe vom 24.3.1933 siebenspaltig: „Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg!“ Darunter stand: „14 Millionen Juden … erklären den Krieg“. 🤔

    Der letzte Präsident, der das versucht hat, war Kennedy, der musste ja dann auch weg. Zuletzt hatten die Schweizer letztes Jahr im Juni per Volksabstimmung die Chance dazu, die sie, so gehirngewaschen wie sie leider nun auch schon sind, vertan haben. 🤔

    Ihr wisst darüber nichts? Gute Frage! Dieser Frage solltet ihr nachgehen. Man darf nicht Erziehung und Propaganda mit Bildung verwechseln. 🤔

    Ausführlichst wird das Thema Marxismus und das internationale Finanzkapital in den Büchern „Die internationale Hochfinanz als Herrin der Arbeiterbewegung in allen Ländern“ und „Kampf gegen die Hochfinanz – Brechung der Zinsknechtschaft“ und „Das Manifest zur Brechung der Zinsknechtschaft“ und „Börse und Marxismus oder der Herr und der Knecht“ behandelt. 👿👍👏😇

    Aber natürlich wurden alle diese Bücher nach dem Krieg verboten. Wer jetzt was anderes erwartet hätte, ist naiv. Wer deshalb solche Bücher nicht liest, ist erstens selber schuld und zweitens verwechselt man Erziehung und Propaganda mit Bildung. 🤔

    PS. Heute ist die Geldschöpfung aus dem Nichts unser zweitgrößtes Problem. Unser größtes gesellschaftliches Problem ist heute, neben der allgemeinen Volksverdummung, die fehlende Haftung und Verantwortung der Mächtigen und ihrer Politiker. Müssten Politiker haften, hätten sie bspw. niemals den EU-Vertrag unterschrieben, in dem verankert ist, dass die Staaten sich nicht selbst Kredit geben, also selbst Geld aus dem Nichts schaffen dürfen, sich also bei privaten Banken und privaten Investoren gegen Zinseszins verschulden müssen. Das sind allein für Deutschland jährlich Schäden von durchschnittlich 25 Milliarden Euro, die dem Staat, also seinen Bürgern, dadurch entstehen. 😡

    Auch der Staat gehört zum Kreis der Nichtbanken und muss sich somit verzinslich bei den privaten Banken verschulden, weil er sich das Privileg der Geldherstellung und das Inverkehrbringen aus der Hand nehmen lassen hat. 😡

    Wie sehr der Staat seine Kontrolle verloren hat, drückt sich in der Verbotsnorm des Art. 123 (1) AEUV aus. Damit soll sichergestellt werden, dass sich die Union oder die Mitgliedstaaten nicht über die EZB oder die jeweilige nationale Zentralbank zu deren – im Vergleich zu den Kapitalmärkten günstigeren – Bedingungen finanzieren können, sondern stattdessen den an den Finanzmärkten wirkenden Kräften ausgesetzt sind. Hier hat man den Betrug des Souveräns sogar im Gesetz verankert, eigentlich unglaublich und trotzdem wahr. Wir haben es tatsächlich nur noch mit korrupten Politik-Clowns, die keinesfalls die Interessen ihrer Wähler vertreten, zu tun. Für die Schweizer sieht es genauso düster aus, was sich im Artikel 11 Abs. 2 NBG widerspiegelt. 😈😈😈😡😡😡😡😡

    Text und Bild können gern geteilt/kopiert
    werden. 👍 Ich habe etwa 70 Sachbücher zu dem Thema „Geldschöpfung aus dem Nichts“ auf knapp 100 Seiten zusammengefasst. Nur durch Wissen lässt sich das System ändern, weshalb ich jedem Interessierten die aktuellste Studie zur Verfügung stelle. 🤔

    Übrigens, die Deutsche Bundesbank hat in ihrem Monatsbericht vom April 2017 diese Ungeheuerlichkeit bestätigt! Banken schaffen Geld aus dem Nichts immer dann, wenn sie Kredite vergeben und wenn sie Vermögenswerte alle Art von Nichtbanken aufkaufen. 😇

    Keine Sorge, ich habe auch sehr viel Zeit gebraucht, bis bei mir der Groschen gefallen ist, denn die Wahrheit versteckt sich hinter ihrer Unglaubhaftigkeit. Falls ich auf Anfragen nicht antworten sollte, bin ich mal wieder bei facebook gesperrt.

    Eure Heiko Kolodzik

  2. E. Duberr
    Januar 27, 2019 um 11:34 am

    Ein Artikel , wie man ihn sich nur wünschen kann. Der Artikel spricht auch für Sie Herr Bartonitz . Welcher Blogbetreiber wagt es ? DIESER !

    Es werden Wahrheiten ausgesprochen , die ausgesprochen werden müssen .

    Das Karl Marx nicht wußte , was Geldschöpfung ist , glaube ich nicht , denn er war ein Auftragsschreiber und 5. Vetter Rothschilds und der geplante Erbe eines holl. Riesenkonzerns . Er hat die Arbeiter verraten und sie haben es bis heute nicht begriffen .

    Die JÜDISCHE KRIEGSERLÄRUNG vom 24.3.1933 wird bis heute unterdrückt . Es war damit die erste Kriegserklärung zur Auslösung des 2. Weltkrieges . Ganz deutlich sprechen die Juden auch von sich als Weltjudentum , was man heute immer wieder verschleiern will .Der Bettler in Warschau und der Banker in New York erklären den Deutschen den totalen Krieg , 1933 !

  3. Januar 27, 2019 um 12:42 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  4. muktananda13
    Januar 27, 2019 um 12:43 pm

    Die Menschen werden nicht frei, in dem sie weniger oder nicht arbeiten.
    Sie werden frei nur wenn sie wissen, was sie eigentlich sind.
    Alles andere ist Unnütz und Glaube.

    Ein Materialist ist weder frei, noch kann sie alle anderen befreien.
    Das einzige, was befreit, ist das Wissen.
    Wissen oder Erkennen dessen, was man ist.
    Ein Materialist ist nicht mal imstande, zu fühlen. Er denkt und tätigt materialistische Gedanken. Er glaubt fest daran, Körper zu sein und sieht das Leben als Materie, als bezwingbare Materie. Der Materialist lebt nur als Körper, für den Körper. Nicht mehr und nicht weniger. Doch diese Idiotie und die Materialisten sind es, welche all die uns bisherigen Gesellschaftsformen hervorgebracht haben – wo der Mensch nicht im Zentrum, sondern am Rande stand und immer noch steht. Wenn jedoch im Zentrum der Gesellschaft, dann nur als Ausnutzungsobjekt der errichteten Machtpyramide, die weit und breit zurecht von ihrer Basis verdammt, aber doch weiter in Gang gehalten wird.
    Glaubt man, ein Körper zu sein, macht man alles erdenklich mögliche, um das Körperliche als Lebensideal zu vergöttern.
    Wenn du aber nur ein Körper bist, so mußt du zweimal auf die Toilette.
    Ist der Toilettengang die tägliche Krone des menschlichen Lebens, so ist das Leben ein Zwang.
    Wo ein Muß ist, dort ist Zwang. Und wo ein zwang ist, dort ist nicht die Freiheit. Freiheit ist das höchste Gut aller Wesen. Fehlt sie, so wird sie nostalgisch vermißt, aber Gewohnheit und Gewöhnung an Traditionen, Sitten, Ritten, Dogmen und Bräuchen machen stets aus dem Menschen ein eigenes Opfer.
    Müssen. Sollen. Dürfen.
    Diese drei Verben stehen für Zwang, Pflicht, Bindung.
    Wenn das Leben zu Zwang wird, so ist es wertlos und überflüssig.
    Doch das Leben ist weit mehr und wertvoller, als es die Gedanken erreichen können.
    Materialisten denken nur in Momenten und fühlen nur als Instinkte. Wenn sie lieben, dann lieben nur die Ihresgleichen, die Vorschriften und Dogmen schlecken. Die nicht aus Matritzen sich hinauswagen. Welche sich beugen und auf derselben Art sozusagen „lieben“.

    Liebe …
    Was ist denn LIEBE???

    Kann Liebe jemals anketten?
    Oder Vorschriften kennen?
    Dogmen, Rituale, Doktrinen und Unterscheide?
    Zwänge?
    Vorschriften?
    Zäune?
    Kriege?
    Gewalt?
    Kann jemals wirklich der Verstand Liebe verstehen?
    Was ist den VERSTEHEN?
    Ist verstehen nicht Fühlen?
    Nicht Erleben?

    LIEBE, WISSEN und FREIHEIT sind eins und dasselbe.
    Nur diese bauen Bindungen ab, nur sie sind ohne grenzlos.
    Alles andere- nur Vorurteil und Zwang.

    Was übrigens Materialisten hassen, sind diese zwei: Wahres Wissen und Liebe.

  5. muktananda13
    Januar 27, 2019 um 12:52 pm

    Als was du dich fühlst, nur als das reagierst du.
    Doch was du dich momentan fühlst, und sich jedoch ändert, bist du nicht.
    Was du aber wirklich bist, ist weit deiner Vorstellungen.

    Du bist weder deutsch, noch jüdisch oder russisch.
    Weder Mann, noch Frau.
    Oder Transsexuell.
    Weder jung, noch alt.
    Weder hart arbeitend, noch faul.
    Weder gut, noch schlecht.
    Weder Freimaurer oder Illuminati, noch Pöbelkorn.
    Was du nun bist, ist bereits ein Gefühl, was alle Gedanken zerprengt.
    Du denkst viel zu viel und fühlst viel zu wenig.
    Du fühlst dich nicht.

    Was du nun bist?

    DU UND ALLES HIER UND DORT IST BEWUSSTSEIN.
    ALLES LICHT.

    Willst du dich sehen?

    Unterbreche kurz dein Denken samt Sinneswahrnehmungen.

  6. muktananda13
    Januar 27, 2019 um 12:55 pm

    Eine Gesellschaft gebaut auf Zeit und Raum wird nur Sandkörner vererben.

    Die bisher beste Basisform der Gesellschaft in Miniatur bleibt die Familie. Wenn diese allgemein scheitert, scheitert auch die Gesellschaft.

    Lass`nie die Gesellschaft diejenigen leiten, die als Familie gescheitert haben.

  7. E. Duberr
    Januar 27, 2019 um 1:56 pm

    @ mukanada…..

    Nach Deinem Kommentar hatte ich das Gefühl zu leuchten und plötzlich habe ich mich von außen gesehen .Dann bemerkte ich , dass mein Kragenknopf schief hing . Das störte mich nun wirklich . Wie furchtbar materialistisch !

    • muktananda13
      Januar 27, 2019 um 2:01 pm

      Würde ich deinem Ego mit meinem Ego eine Antwort gegen das Ego geben, so entstünde ein Duell, das klar keine Entwicklung bringt.

  8. Januar 27, 2019 um 2:10 pm

    Lieber Martin,

    ein erstaunlicher Artikel, man kann sich richtig reinfühlen. Nach meinem Empfinden misst du jedoch dem Wissen zu viel Bedeutung bei. Denn oft ist es gerade das Wissen, welches den Körpermenschen zu Vorurteil und Zwang animiert. Rechthaberei zum Beispiel, gründet direkt auf dem Glauben zu wissen, und hat schon ungezählt viele Beziehungen zerstört. Vielleicht hat sich danach mancher freier gefühlt, doch Liebe war dies ganz gewiss nicht.
    Dort, wo ich zur Schule ging, hat man den Kindern glaubhaft beigebracht, dass Karl Marx ein ganz armer Mann war, der um seine vielköpfige Familie zu versorgen, die Unterstützung von seinem reichen Freund, namens Friedrich Engels, benötigte. Für Millionen Menschen galt dies als ein gesichertes Wissen. Es stand ja in Büchern, die offiziell der Lehre dienten.

    Zwischenzeitlich sind all diesen Menschen andere Bücher zugänglich, in denen sie lesen können, dass es noch andere Wahrheiten gibt. Auch wenn diese Bücher anscheinend nicht direkt vom System stammen, könnten sie genauso – wie die Schulbücher zuvor, wieder nur einer starken Gruppierung dienen, um den Menschen allgemein weiter zu verblöden. Eventuell gar aufzuhetzen, gegen andere Menschen, die er gar nicht direkt kennt.
    Also was wissen wir wirklich? Es würde wohl mehrere Leben benötigten, um das Gelesene selbst zu überprüfen. Doch wäre es dann noch unser Leben, wenn wir uns hauptsächlich auf den Spuren der Vorgänger bewegen? Darüber hinaus weist jede Erkenntnis, der ein Verstehen folgen kann, stets darauf hin, dass unser Wissen fehlerhaft war. Sonst bedurfte es ja gar nicht der Erkenntnis, welche stets in einem hellen Licht beleuchtet, wie die Geschehnisse wahrhaft miteinander in Verbindung stehen. Ins rechte Licht gerückt, wird stets im Innersten. Wissen wird im Außen gesammelt und kann eine Mauer bilden, Liebe wiederum – löst gerade diese auf.

    Dankeschön für all die Hinweise, Kommentare, Inspiration und den informativen Artikel insgesamt, der wirklich zum selbstständigen Denken anregt. Im Text stand so manches, was ich zuvor nicht wusste. Allerdings freier als zuvor, fühle ich mich jetzt nicht.

    Herzliche Grüße

    Luxus

    PS: Wenn ein Apfel fault, befindet er sich wahrhaft in einem Stoffwechselprozeß. Er wird sozusagen der Erde zurückerstattet, damit sie etwas Neues daraus macht. Grad kommt mir der Gedanke, dass der Mensch im Faul sein, dem Göttlichen, der Liebe, dem Schöpfer, wie immer man es auch nennen mag, Zeit und Raum gibt, spendiert, aus denen Überraschendes, Neues oder gar Wunder erwachsen können. Also etwas, was zum Beispiel dem Gebenden bisher undenkbar schien.

    • Fluß
      Januar 27, 2019 um 9:47 pm

      Liebe Luxus, ich hab früher öfters auf deine Seite geschaut. Weil du eine WordPress-Seite hast. Ich mag dabei die /commentsfeets – Seite. Du bist bei der Frau unterwegs, die die Sandra Walter übersetzt, der Zara.

      Sehr interessant, daß du hierhergefunden hast.

      • Januar 28, 2019 um 12:39 am

        Lieber Fluß,

        die Haluise hat mich angelockt und dann hab ich angedockt, weil Martin den Menschen als ein faszinierendes Wesen empfindet und nicht als grundsätzliches Übel der Erde abschreibt. So war das, nun weißt du bescheid. 🙂

        Gut Fluß mit Sternenlicht
        und einen schönen Mondtag

        Luxus

        • Fluß
          Januar 28, 2019 um 1:57 am

          Danke 🙂 ❤ Die Haluise. Ja, ohne sie … Ich muß wieder bei Andreas schaun …

        • Fluß
          Januar 28, 2019 um 2:01 am

          Achso, wegem dem Mond, der ist die unteren Chakren.

  9. Fluß
    Januar 27, 2019 um 2:37 pm

    Was ist denn nun mit dem 6 – Zack ? Benutzen den die Juden oder wollte Deutschland, daß Menschen ihn trugen?

    Also mit Deutschland ging es in dem damaligen Zeitraum um Schickelgruber oder wie er hieß, ein Österreicher. Irgendjemand nannte ihn jemand Hitler.

    Die Länder agieren (viele davon) ja so. Sie setzen jemanden an die oberste Stelle. Dabei grenzen sie das wahre Christentum aus. Und nehmen falsche Namen an, sind Lobbyisten und tragen Perrücken usw. Schauspieler. Aktors.

    Jedenfalls steht Daskalos vor der Tür mit 2 Sechszacken. In der Mitte gehört noch das Kreuz rein, für die Elemente.

    Ich habs Buch fast durch, das welches ich reintat. Da geht es auch ums Herz.

    http://antropocalypse.blogspot.com/2012/10/daskalos-magier-van-strovolos-over.html

    “ Von Günther Zwahlen Aus: Aus dem „Goetheanum“ Nr.34 3. Dezember 1995
    Daskalos war ein spiritueller Lehrer mit einem weltweiten Schülerkreis. Seine Schüler nannte er „die Wahrheitsforscher“. Nie aber wollte er ein Guru sein und hat es ausdrücklich untersagt eine Bewegung unter Verwendung seines Namens zu bilden. Er lehnte jeden Personenkult strikt ab. Er war Daskalos. Lehrer. Jeder sollte seine eigene Wahrheit suchen. Er gab Rat und Anweisung dazu.
    Daskalos mit bürgerlichem Namen Stylianos Atteshlis, war auf Zypern geboren und aufgewachsen, war jedoch väterlicherseits englisch — schottischer Abstammung. Seine Mutter war Griechin. Sein Vater war Admirals der britischen Mittelmeerflotte, mit Sitz auf Zypern. Daskalos war ein ausserordentlich vielseitig begabter Mensch. Er besass drei Doktortitel, hatte ein Diplom für Violine, ein Diplom für Klavier, war in jungen Jahren ein Preisträger als Kunstmaler und vor dm zweiten Weltkrieg ein bekannter, griechisch schreibender Schriftsteller. Er war auch Major der britischen Armee.
    Daskalos war mit einem umfassenden Bewusstsein geboren, bewegte sich mit Selbstverständlichkeit in den Welten diesseits und jenseits der Schwelle. Er verfügte über Fähigkeiten, die im besten Sinne magisch genannt werden müssen.
    Weltweit bekannt geworden ist er Ende der achtziger Jahre durch die drei Bücher des amerikanischen Soziologen zypriotischer Abstammung Kyriacos C. Markides. Sein erstes Buch „Der Magus von Strovolos“ (deutsch: Knaur Tb 4174), in dem die Fähigkeiten, Taten und Lehren von Daskalos aus eigenem Miterleben des Autors dargestellt sind, wurde von Daskalos ausdrücklich gebilligt. Das zweite und dritte Buch lehnte er ebenso deutlich ab.
    Daskalos, ein tief religiös gesinnter Mensch, war ein Lehrer der bedingungslosen Liebe: der Liebe zu Gott, der Liebe zum Nächsten, der Liebe zu sich selbst (vergleiche Markus 12.29 — 31). Er pflegte ein esoterisches Christentum und legte ausdrücklich Wert darauf Christ zu sein. Dies nicht in einem einengenden Sinn. Er hatte Verständnis und Achtung für alle Religionen. Dennoch kam er durch sein Lehren und Handeln gelegentlich in Konflikt mit der orthodoxen Kirche. Man wollte ihn sogar- als Magier — exkommunizieren, was von Erzbischof Makarios, mit dem er befreundet war, gerade noch verhindert werden konnte.
    Es ist nicht verwunderlich, dass nach dem weltweiten Bekanntwerden von Daskalos durch die Bücher von Markides ein unablässiger Strom von Besuchern nach Zypern entstand. In seiner Stoa, dem Vortragsraum, hielt Daskalos seine Vorträge und Belehrungen für Besucher und Schüler und heilte viele Kranke und gebrechliche Menschen an Leib und Seele — wenn es ihr Karma zuliess. Für ihn waren Reinkarnation und Karma selbstverständlich. Doch nie liess er sich für eine Heilung oder Beratung bezahlen, und auch seinen Schülern hat er untersagt, sich für esoterische Belehrung, für Lebensberatung, für Heilung, usw. bezahlen zu lassen.
    Zu den Menschen, die bei Daskalos Rat, Heilung und Belehrung suchten, gehören auch viele Mitglieder der Anthroposophischen Gesellschaft.
    Seit Sommer 1990 besuchte Daskalos alljährlich auch die Schweiz zu Vorträgen, zuletzt im Frühjahr 1994. (Ein von ihm gewünschter Besuch im Goetheanum kam leider nicht zustande).
    Im Frühjahr 1990, nachdem ich Menschen begegnet war, die von Daskalos geheilt worden waren, und nachdem ich von vielen anthroposophischen Freunden über Daskalos befragt worden war, kam ich mit einer seiner Schülerinnen in der Schweiz ins Gespräch. Mich interessierte auch, wie Daskalos sich zu Rudolf Steiner und der Anthroposophie stellte. Anlässlich eines solchen Gesprächs wurde ich, übermittelt durch seine Schülerin, von Daskalos zu einem persönliche Gespräch eingeladen. Es fand am 13. August 1990 in der Schweiz statt. Aus diesem Gespräch sollte hier ein paar Einzelheiten wiedergegeben werden. (Das Gespräch fand in Englisch statt. Die folgenden Zitate von Daskalos, in Anführungszeichen gesetzt, zum Teil ins Deutsche übersetzt, wurden wörtlich so gesprochen. Andere Aussagen von Daskalos sind inhaltlich wahrheitsgemäss wiedergegeben.)
    Das Gespräch begann damit, dass Daskalos mich nach meinen Verhältnissen fragte. Ich berichtete, dass ich seit bald vierzig Jahren Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft sei, die von Rudolf Steiner begründet wurde. Hier unterbrach er mich mit der Bemerkung: „Das ist sehr gut, das ist ausgezeichnet.“ Ich berichtete dann weiter über meine Tätigkeit innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft.
    Daskalos nun: Er kenne Rudolf Steiner schon sehr, sehr lange, und stehe in regelmässigem Kontakt zu ihm. Er Daskalos, stehe wie Rudolf Steiner ganz im christlichen Strom drin. Dann wörtlich: „Wir arbeiten zusammen. Es ist kein Unterschied zwischen meiner Lehre und Rudolf Steiners Lehre.“
    Ob es mich interessiere, wie er Rudolf Steiners Lehre in diesem Leben begegnet sei? Nachdem ich bejaht hatte, fragte er, ob ich wisse, was Theosophie sei? Ja. Ob ich wisse, warum Rudolf Steiner die Theosophische Gesellschaft verliess? Ja, wegen Krishnamurti, den die Theosophen als Reinkarnation des Christus ausgaben. Ob ich wisse, wer Leadbeater war? Ja. Daskalos darauf: Leadbeater, der hellsichtig war, hatte wahrgenommen, dass sich in Zypern ein Meister inkarniert hatte. Daskalos deutete auf sich und sagte: „That was me.“ Eine Abordnung der Theosophischen Gesellschaft sei nach Zypern gekommen und habe ihn eingeladen, sich der Theosophischen Gesellschaft anzuschliessen und innerhalb ihr zu wirken. Wie er sich das überlegt habe, sei plötzlich Rudolf Steiner neben ihm gestanden und habe gesagt: Tu das nicht, sonst geht es dir gleich wie Krishnamurti. Und da habe er die Einladung der Theosophischen Gesellschaft abgelehnt. (Daskalos, so erfuhr ich später, war damals 26 Jahre alt.)*
    Im weiteren Verlauf des Gesprächs fragte mich Daskalos, ob ich wisse, wer Rudolf Steiner ist. Meine Antwort: Ich weiss darüber, was er selbst gesagt hat, und was seine intimen Schüler über ihn gesagt haben. Er nickte und sagte: ‚He is a very high being, one of the highest beings at all.‘ (Er ist ein sehr hohes Wesen, eines der höchsten Wesen überhaupt.)
    Ein weiteres Thema war der Schulungsweg, Daskalos führte seine Schüler einen eigenen Schulungsweg. Ich bemerkte, dass es Anthroposophen gebe, die dadurch in eine innere Konfliktsituation gekommen sind. Da sagte er sehr dezidiert und betont: „In der Anthroposophie haben Sie alles, Sie brauchen nichts anderes. Es ist wichtig, dass Sie die Anthroposophie ernst nehmen.“ Und dann wiederholte er diese Aussage nachdrücklich.
    Daskalos machte mich auch darauf aufmerksam, wie Streit eine esoterische Bewegung „vergiftet“ (sein Wort!) und lähmt. Auf eine entsprechende Bemerkung darauf von mir erwiderte er: „Auch wenn in der Anthroposophischen Gesellschaft viel gestritten wird (was er als sehr schlimm bezeichnete), die Anthroposophie selbst ist in Ordnung. Es ist Ihre Aufgabe, sich für die Anthroposophie einzusetzen.“
    Unerwartet kam er dann auf die Christengemeinschaft zu sprechen. „Ich wurde gefragt, ob das Ehesakrament der Christengemeinschaft Gültigkeit habe, und auch die anderen Sakramente. Selbstverständlich sind sie gültig und wirksam, sogar mehr als solche anderer Konfessionen. Bei der Menschenweihehandlung ist Rudolf Steiner anwesend.“
    Am Abend des 26. August 1995 starb der als Daskalos bekannte Weise und Heiler in seinem Heim auf Zypern in Strovolos, einem Stadtteil von Nicosia, im Alter von fast 83 Jahren (geb. 12. Dezember 1912) . Er starb etwa vierzehn Monate nach einem Schlaganfall, den er kurz nach der Rückkehr von einer Vortragsreise durch Europa, Nord- und Südamerika erhalten hatte, und in dessen Folge er seither halbseitig gelähmt war, jedoch bei vollem, klaren Bewusstsein.
    Es gibt keinen Nachfolger, wie er selbst deutlich gemacht hat. Er ist eine der wenigen grossen spirituellen Persönlichkeiten dieses Jahrhunderts. Und wenn wir ernst nehmen, was wir aus der Anthroposophie wissen, dass grosse Persönlichkeiten auch nach dem Tode mit der Erde und der Menschheit verbunden bleiben und weiter im Sinne des Menschheitsfortschrittes wirken, so darf dies auch für Daskalos angenommen werden. Er war nicht nur ein Wissender, er war ein Könnender.

    Günther Zwahlen (65), Dipl. Chemiker HTL im Ruhestand, ist zweiter Vorsitzender des ParaceIsus-Zweiges, Basel. Interne und öffentliche Vorträge und Kurse über Anthroposophie. Aus dem „Goetheanum“ Nr.34 3. Dezember 1995 “

    Da der Text, worauf es sich bezog in Moderation ist , die Links:
    http://antropocalypse.blogspot.com/2012/10/daskalos-magier-van-strovolos-over.html

    • Fluß
      Januar 27, 2019 um 3:15 pm

      Ich lese ja das Skript „Feuer im Herzen“ und da hieß es schon, daß Daskalos eigentlich dem Kostas den Kreis übertragen wolle, aber Kostats hatte Familie.

      Man muß bei dem ganzen verstehen, daß Daskalos vom Absoluten spricht und aus ihm entsteht die Bewegung. In die Welten.
      Und es geht um den Äther. Daskalos nennt 4 Arten. Macht jeder minütlich, diese Aussendung und dabei entstehen Formen, Elementale.

      Zypern wurde wie China besetzt durch England. Dann wurds freigesprochen und dann kamen die Türken. Daskalos hatte mehrere Jobs inne bzw. Doktor-Titel. Er war Beamter, aber denjenigen die gut sind, half er weiter, sie traten seinem Kreis bei. Da zählte bei ihm nicht der Job des Menschen, sondern die seelische Reife. Er konnte ja eh sehen, was die Leute taten.

      Geführt wurde er von Yohannan, er nannte ihn Johannes, den Täufer. Er ging dann in seinen Äther-Körper, wenn Yohannan heilte oder Vorträge hielt.
      Deswegen, Daskalos wollte auch mal seine Ruhe.

      Und eingeweiht wurde in den Kreis mit Gelöbnissen und dem Vater unser.

      Kostas , Daskalos und andere kennen sich aus Peru, Mexiko, England, Zypern …
      Erinnert mich an die neuen Seher. Und auch in Mexiko gabs Besetzer: Spanien. Gibts ja immer noch.

      Das wahre Christentum braucht kein Opium, welches England im chinesischen Kaiserreich reinbrachte (die Leute verwirrten, keine Liebe und verwirrte Elementale) und es braucht keine Frauenunterdrücker. Liebe brauchen alle 🙂

      • Fluß
        Januar 27, 2019 um 8:11 pm

        Das verrückte ist, ich hab keinen Reisepaß mehr, der Typ aus der Uni sagte wenn ich mir den HSM rausmachen lasse (die würden das eher gegen Privatgeld machen) dürfe ich nich mehr Auto fahren. Lol. Wirklich niemand interessiert sich, wenn das Ding drin ist. Niemand, außer der Software-Prüfung. Sanfte Ware prüfen.heißt *Sorft-ware-prüfen. Ich hab noch nich einmal einen der 4 typischen. Und der Ausweis, wie beim Diabetiker ist totaler Schwachsinn. Kein Ärzt trägt sich ein.

        Das ist ein Fabrik-Modell über eine Idee und wie ich schon reintat, in den USA wird das Hunde-Leine-Patent auch wie ein Tüv von Einstein gefaked, da die Soft-Ware beeinflußbar ist.

        Auto fahren tut jed/er selber ohne Materialismus.

      • Fluß
        Januar 27, 2019 um 8:30 pm

        Ich hör grad mal wieder Rockland Radio seit Monaten und was läuft: Rammstein mit Eiszeit, da kann auch im Text geschaut werden. Wers auch hören will, das gibts auch im Netz.

      • Fluß
        Januar 27, 2019 um 9:11 pm

        Das Lustige ist auch, daß ich hellfühlig bin. Ich lese, was ich geschrieben hab und es kam ein Lachen rein, ich lache selber, das ist Herzlachen.

        Gwnauso lasse ich Karten rausfallen. Hab mehrere Wagheits-Karten.

        • Fluß
          Januar 27, 2019 um 9:14 pm

          Wahrsage-Karten,.

        • Fluß
          Januar 27, 2019 um 9:27 pm

          Danke eben für die Rückmeldung, das Lachen wurde runtergesenkt. Ich konnte sehen, warum. Alles wiederhergstellt. Danke 🙂 ❤

    • Martin Bartonitz
      Januar 27, 2019 um 5:48 pm

      Liebe Fluss, magst Du noch kurz den Bezug zum Artikel bringen? Oder diesen Text in einem Kommentar zu einem passenden Artikel bringen?
      Ich habe noch keine Idee für einen Bezug hier …

      • Fluß
        Januar 27, 2019 um 6:30 pm

        Einen Bezug. Also: das Thema ist Arbeit. Ar-bei-t. Ar = Vogel bei t = Kreuz. (Gestern lief mal wieder Rammsteins Musikauftritt in Paris und auch bei Wacken. Der Sänger „Lindemann“ zeigt unter anderem das Thema Sklave (machen ne riesen Bühnen-Show und ein Mann tüfftelte die Bilder beieinander. Das Lied „Engel*, da hat wohl jeder schon drauf getanzt. Er trägt da die Flügel und befeuert sie, da gehts in der Show eh viel um Feuer, Raketen und Nervenblitze. Aus den Flügeln oben kam auch Feuer.

        Das Feuer im Herzen bezeichnet die Merkaba und in anderen Welten wird sie laut Tyberonn (Earth Keeper) Merkina usw. genannt, je nach geometrischer Verfeinerung und System. Ist ja Verschachtelung und Spiegelung. Phi dehnt sich geometrisch aus, siehe Blumen, so auch Mensch (Pro-PORT-ION-en genannt) In der Mitte der zwei Ineinander-Dreiecke ist das 5-eck. Das Penta-gon. usw.

        Daskalos malte ein solches Bild (6 – zack, also Hexagon, Hexa-Gramm. Gramm ist griechisch und bedeutet Linie, also alles Linien, die sich spiegeln. Das Griechische war auch letztens bei Lanz, sehr sympathischer Grieche. Er erklärte, was damals geschah, er war Finanzmini.

        Überhaupt spiegelt sich alles, da Dualität. Das irdische im geistigen. Die Münze zeigt es an. Kopf oder Zahl, so wird ein Zwilling versteckt in der Serie und schon glauben die Leut auf dem JAHR-Markt an Zauberkunst. Die Folge nennt sich Illusion. Illu ist das Licht, nur ist die Frage, was geFORMT wird.. Morse wird auf Neo unter der Woche gezeigt.
        Das w ISS ist schon lange das. w ASS er ist ein Element.

        Im Threat geht es um die Sklaverei. Die entsteht durch die Unwissenheit, durch das Opium fürs Volk, das folgt. Folgen tut das Volk.

        Langt das als Erklärung? Oder fehlt die Aufklärung über die 2 Welt-Kriege?

        Das wahre. Da steckt ddie Wahrheits-Findung drin. War ist deutsch und englisch bekannt. ware. Die wahre Liebe, die liebe Ware. Gift deutsch und russisch. Glas deutsch und russisch.
        Ich hab sogar ein englisches Wörterbuch von früher, da sind noch Bilder enthalten, wie ein Duden.
        Ausm öffentlichen Bücherschrank. Die Büro-Kratie stellt sowas nicht bereit, nennt sich aber öffentlich Arbeit. Nennt sie sich auch *Stadt-ION-äre Arbeit?

        • Fluß
          Januar 27, 2019 um 6:35 pm

          Bei Daskalos geht es ums Pneuma-Ich. Das innere Ich.

          Früher haben Menschen als Götter übers 3.Auge die Ätherkraft über den Vital-Körper eingeatmet.
          Die Lungen sind die Flügel.
          Geht um Ausweitung. Fliegen geht, wenn die quäl-ende-n Gedanken weg sind. (Qual-i-tat = Qual, da kapitalistisch gemünzt).

          Ffm., da spielt sich alles ab.

  10. Fluß
    Januar 27, 2019 um 4:06 pm

    Es geht ja nicht nur um die Frauenunterdrückung, auch um die Kinderunterdrückung. Ein Handy mit Bedienungsfunktion ohne Tastendruck und mit Internet soll die Eltern, also die Ahnen ersetzen. Deswegen wollen Schulen, also Lehrer auch Digitales, also Internetanschluß.
    Meine große Tochter kennt sich mit all dem aus, weil sie Computer an der Schule haben. Auch mit Windows 10, aber dafür muß es nicht ins Internet. Windows 10 agiert so viel im Hintergrund, da sind Infos die von anderen mit aufgeschnappt werden, hat mit dem Hotspot etwas gemeinsam, also mit der Lage (wie beim Menschen die Bewußtseinslage, nur ist da der Hotspot in der 5.Herzkammer). Der Mensch selber ist ein Roboter, kann sich ein SelbstBewutsein erarbeiten, anlegen, sein.

    Viele Menschen machen ja gar keine Ausbildung mehr. Es langen Seminare (Beispiel Pflege, Lebensberatung …). Oder jemand macht den Fußball-Trainerschein. Verein zahlt mit. Braucht nicht viele Termine. Gibts in mehreren Variationen, da bei jeder Sport-Art es Kinder gibt, Erwachsene, Männer und Frauen. Ja, auch zwischen Männern und Frauen gibt es verschiedene Scheine.

    Und das Job-Center bezieht sich auch auf Werte:
    https://www.netzwerk-iq.de/angebote/arbeitsagenturen-jobcenter/publikationen.html

    “ Diskriminierung erkennen – Barrieren abbauen – Zugänge schaffen. Band 1: Sprache “

    Wo sind die für die Kunden? Immerhin sichert das Job-CENTER die Grundsicherung, also das Existenzminimum ab. In Rente gehen viele nicht wegen des Alterslimits , Schwerbehinderten-Ausweis bekommen nur wenige, genauso keine Kur, keine Berufsunfähigkeit. Anträge werden abgewiesen. Also bleibt nur das Jobcenter. Und wenn jemand nen Minijob hat oder nur wenig Stundenlohn, dann kann dort aufgestockt werden. Mit Hartz 4 können 140 Euro im Monat beiverdient werden, ohne Abzüge, also obendrauf, auf das Existenzminimum, was das JC eigentlich von sich aus bezahlen müßte.

    Wie ist das eigentlich, letztens hieß daß das JC 5,2 Milliarden Euro Überschuß hat (die Verantwortlichen zahlen das Kundengeld nicht aus, also das Existenzminimum. Das Jobcenter nennt das nichtausgezahlte Sankt-ION-en. Gehts da um den Sankt.Nimmerleins-Tag?), wo sind Konsequenzen?

    Und noch was für Danisch: Mehr Vielfalt im öffentlichen Dienst:
    https://www.netzwerk-iq.de/fileadmin/Redaktion/Downloads/IQ_Publikationen/Thema_Vielfalt_gestalten/2012_Mehr_Vielfalt_OED.pdf

  11. Martin Bartonitz
    Januar 27, 2019 um 5:59 pm

    Catrin Luttmer auf Facebook:

    Ich wünsche mir die Faulheit als allgemeine Philosophie!
    Wir könnten unsere eigene Manipulation – vorrangig am bisherigen Ego – betreiben, der Mißbrauch ob der Manipulation von Außen täte verschlossene Türen vorfinden und dürfte getrost den lieben langen Tag gegen mentale Betonwände rennen, welch ein Ende! Nie mehr irgendwelche strafenden „Götter“ um uns herum!
    Wir bisher Viersinnigen könnten mit unserem 5. Sinn fröhnen, unserem Tast/Fühlsinn, der körperlichen Masse von ICH bis ICHBIN eintritt und damit der 6.Sinn, unsere Intuition, Intervention, Ganzheitlichkeit, ach es gibt so viel mehr herrlichere Begriffe, und so füllig wunderbar mitten drin in unserem Selbst, wen täten wir kennen lernen, wer uns begegnen, für wen wären wir, wessen Sache täten wir unterstützen, wovon uns verabschieden?
    Wenn auf einmal alles das ist, was noch nie war? Ein Phänomen? Nein! Ich! ICHBIN es…!
    Und eine Uschi könnte mit schälem Lächeln und bestimmender Quiecke befehlen; „Kämpft!“, aber der Philosoph von heute wüßte; „Nö! Keine Lust!“
    Denn wer verläßt den Garten Eden, sein durch Bewußtsein geschaffenes eigenes Paradies, nur weil irgendjemand, den wir nur mal gesehen haben in der Glotze – dessen Interventionen wir niemals ganz erfassen könnten und sie auch niemals unsere eigene werden kann, denn wir sind bereits eigen und dessen Intervention – andere für seine Gier und Zwecke mißbrauchen will?
    Die Hölle nur noch für ihre Erbauer höchstpersönlich, jede Grube nur für Jene, die sie sich auch selbst geschaufelt haben, und jeder, der Dreck produzieren muß, frißt ihn bitte und gefälligst auch selber…!

  12. Fluß
  13. Bernhard Eitelgoerge
    Januar 27, 2019 um 8:53 pm

    .. Der gesamte Aufsatz ist sehr gut; ich habe nur eine einzige Beanstandung:
    Das Recht auf „Faulheit“ ist etwas unglücklich als nur für einen Teilbereich gewählt, denn bei einem einigermaßen reflektorisch offenen Menschen ist das Befassen mit den Auffassungen anderer ein sicher zeitraubendes Thema. Um diese Seite hier zu studieren, inklusive der bisherigen Kommentare, habe ich ca. eine Stunde gebraucht.. und es hat mir kein „Einkommen“ gebracht, ebenso-wenig eine Zeit des „Nichttuns“, was man Faulheit nennt.
    Es war also keine Arbeit in dem beschriebenen Sinne, als Produktion für das große Ziel der Pyramide, wo es um Sklaventätigkeit für Lohn geht, sondern es war eine Zeit der „erbaulichen geistigen Weiterentwicklung“ für die EIGENE FREIHEIT.
    Genau das ist, was verloren geht, was in der Indischen Tradition unter Umständen „Meditation“ genannt werden kann.. von dort kommen einige Schulen, wie man das am Besten anstellt, und damit natürlich auch seine Zeit dort hinein investiert.
    Aber hier, in diesem Fall bedeutet das mehr, es geht nicht nur um eine Zeit, um seine eigenen Gedanken abzuschalten, um zur Ruhe zu kommen:
    Es geht darum, sehr viel Zeit dazu zu haben, etwas zu LESEN, ob es nun ein Buch ist, oder solche Themen, wie hier in diesem Block:
    Es geht darum, sein Bewusstsein für etwas zu öffnen, was „eigenes Empfinden für richtig und falsch“ schärft, und damit zur SELBSTSICHERHEIT und fortschreitenden Selbstbewusstsein beiträgt.
    Ein bedingungsloses Einkommen für die Sicherung der Grundbedürfnisse wäre dazu notwendig und angesagt.
    Dazu braucht man im alten System der Pyramiden-Gehorsamst-Mentalität der Angst-Um-seinen-Arbeitsplatz erst den Status eines „Rentendaseins“, um sich dann auf diesem tiefen Sumpf so gerade noch an die Oberfläche erheben zu können, um dann den Rest seines Lebens sich mit seinem eigenen Bewusstsein zu befassen.. falls man nicht in einer hoffnungslosen Krankheit im Sumpf mit Pharma-Subversion versinkt.
    Wie schön wäre das, wenn man das bereits in jungen Jahren tun kann, wenn man sein Leben so in HARMONIE bringen kann, und nicht nur, um einige Jahre zu studieren, um damit einen zielgerichteten BERUF IN DER PYRAMIDE zu ergattern!
    Wenn jedes Studium sowohl GEISTESWISSENSCHAFT, als auch Physik und Ingenieurwesen, als auch KUNSTPRAKTIKUM und Kunsthistorie beinhaltet! Und wenn es dort vor allem KEINE FESTGELEGTEN ABSCHLÜSSE mehr gibt, so dass man es sein Leben lang weiter betreiben kann!!
    Alles das ist keine „Faulheit“ mehr.

  14. Januar 28, 2019 um 11:16 am

    Ein Recht auf Faulheit???????? Wo gibt’s den sowas, wie wärs denn mit ein recht auf saubere Luft, also bitte ein Recht auf Faulheit, ich kann da wirklich nur denn Kopf schütteln, ich mein wenn wer faul sein will dann muss er sich eben sein Leben zur Faulheit organisieren oder ist er zu dem auch zu faul?

    Vielleicht eine kleine Hilfe um sich und die Faulheit besser zu verstehen, aber da muss man natürlich lesen können und seine grauen Zellen aktivieren, also nichts für Faule. 😉

    Swami Sivananda: Jeder Mensch besitzt alle drei Gunas


    .

    Diese drei Eigenschaften sind untrennbar. Niemand ist ausschließlich rajasig oder sattvig oder tamasig. Manchmal herrscht im Menschen Sattva vor. Er ist dann ruhig und gelassen. Er sitzt still und unterhält noble, die Seele erhebende Gedanken. Er studiert religiöse Schriften. Er spricht über göttliche Themen. Wenn Sattva vorherrscht sind die beiden anderen Eigenschaften vorübergehend überwältigt. Zu anderen Zeiten herrscht Rajas vor. Der Mensch handelt. Er bewegt sich. Er plant, arrangiert und spekuliert. Er lechzt nach Macht, Reichtum und Aktion. Wenn Rajas vorherrscht, sind Sattva und Tamas vorübergehend überwältigt. Manchmal herrscht Tamas vor und der Mensch wird träge. Er fühlt sich faul, träge und lethargisch. Er ist stumpf und schläfrig. Wenn Tamas vorherrscht, sind Sattva und Rajas vorübergehend überwältigt.
    Es ist gut, dieses Konzept zu kennen. Wenn du mal merkst, dass du eher träge und lustlos bist und dich zu nichts aufraffen kannst, kannst du erkennen: Momentan ist die Eigenschaft von Tamas in mir vorherrschend. Was kann ich tun, um Rajas und Sattva wieder in mir zu stärken – zum Beispiel spazieren gehen, Singen, Yoga üben, meditieren usw.

    In manchen Menschen dominiert Sattva, in anderen Rajas und in wieder anderen Tamas. Wenn das Licht der Weisheit aus allen Toren des Körpers strömt, dann kann man daran sehen, dass Sattva zunimmt. Habsucht, nach außen drängende Energie, Handlungsdrang, Ruhelosigkeit und Verlangen entstehen durch eine Zunahme an Rajas. Dunkelheit, Täuschung, Stagnation, Achtlosigkeit entstehen aus einem Zuwachs an Trägheit. Wenn zum Zeitpunkt des Todes Sattva vorherrscht, dann geht der Mensch in die makellose Welt der Weisen ein. Dominiert Rajas zum Todeszeitpunkt, dann wird er nach der Yogalehre später wieder unter jene geboren werden, die der Handlung verhaftet sind. Stirbt jemand, wenn Tamas vorherrscht, so wird er in den Schoß der Unwissenden (Mudha Yonisu; Bhagavad Gita XIV:15) wiedergeboren.

    Die Frucht einer sattvigen Handlung ist harmonisch und rein; die Frucht einer rajasigen Handlung ist Leiden und die einer tamasigen ist Unwissenheit. Wer in Sattva gefestigt ist, entwickelt sich aufwärts. Rajasigen Menschen gebührt der mittlere Platz und tamasige Menschen entwickeln sich abwärts und sind von nicht hilfreichen Eigenschaften umnebelt.

    Intensives Rajas wendet sich allmählich dem Sattva zu. Ein Mensch, der sich tief im Rajas befindet, begibt sich auf Nivritti Marga, den Pfad des spirituellen achtsamen Strebens. Er wird, so wie es das natürliche Gesetz sagt, irgendwann der Handlungen leid sein. In der Bhagavad Gita steht:

    Arurukshormuneryogam karma karanam uchyate,

    Yogarudhasya tasyaiva shamah karanamuchyate.

    „Für den Weisen, der Yoga zu erreichen wünscht, gilt Handeln als der Weg, für denselben Weisen, der Yoga erreicht hat, gilt Nichthandeln (i.S. von Meditation, Einheitsbewusstsein) als der Weg“. Bh.G. Kap. VI-3.

    https://mein.yoga-vidya.de/profiles/blog/list

  15. Januar 28, 2019 um 11:29 am

    15 Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte………………….

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