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Novum: Meine gestrige Buchrezension bei Amazon wurde zensiert: „Gebt Eure Stimme nicht ab!“

Spannend: noch nie wurde einer meiner Beitrage in welchem Medium auch immer, zensiert. Nun hat es mich gestern auch erwischt. Ich schrieb eine Rezension zum sehr empfehlenswerten Buch Gebt eure Stimme nicht ab! – Warum unser Land unregierbar geworden ist. Das neue wegweisende Gesellschaftsbuch jenseits von ‚Wutbürgern‘ und ‚Gutmenschen‘ auf Amazon und erhielt schon kurz danach die folgende Nachricht:

Vielen Dank für die Übermittlung einer Kundenrezension auf Amazon. Nach einer sorgfältigen Prüfung kann Ihre Rezension in dieser Form nicht auf der Website veröffentlicht werden. Wir wissen Ihre Zeit und Ihr Feedback zu schätzen. Bei Rezensionen müssen jedoch die folgenden Richtlinien beachtet werden:

Es folgte zuerst der Text meiner Rezension:

Mehr direkte Demokratie wagen …
Ich habe schon einige Bücher von Herrn Vollmer mit Genuss lesen dürfen, gab er mir doch immer wieder überraschende Denkanstöße. Als er ankündigte, dass er an diesem Buch schreibt, war ich sehr gespannt, denn ich hatte ich auch live in einigen Veranstaltung des Think Tanks intrinsify!me kennenlernen dürfen, und weiß auch um seine Sicht auch unser gesellschaftliches Betriebssystem.
Ich selbst recherchiere seit der Eskalation der Finanzkrise in 2008, was denn die Webfehler in diesem Betriebssystem sind und habe tief hinter die Kulissen des Bühnenbilds geschaut, dass uns Jene aufgestellt haben, die aufgrund ihres Reichtums via Lobbyismus für ihr eigenes Wohl sorgen, während der Rest es immer schwieriger hat, durch das Leben zu kommen.
Nun schreibt Herr Vollmer nicht so krass über diese Situation, die so manchen ohnmächtige machen kann, doch macht er sehr deutlich, dass die meisten Entscheidungen im Bundestag nicht nachvollziehbar im Sinne eine Gemeinwohls sind. Was ihm gut gelungen ist, darzustellen, dass das, was in den Unternehmen seit einigen Jahren an Anpassungen an den immer schneller ablaufenden Wandel von Technik und gesellschaftliche Rahmenbedingungen erfolgt, sprich der Art und Weise von Führung und Mitwirkung, diese auf die politische Ebene zu transferieren.
Und ja, lasst und nicht mehr nur einfach unsere Stimme alle 4 Jahre in ein Urne, einem Symbol des Todes, reinwerfen und damit unsere Verantwortung an Menschen zu übertragen, die wir nicht wirklich kennen. Lasst und Politik deutlich mehr mitgestalten. Immer steht es ja auch so im Grundgesetz: Die Macht geht vom Volke aus, durch Wahlen und Mitbestimmung. Vor Letzterem hat sich der Politik-Apparat bisher bewahrt, hat die hier Wirkenden so wie ihre im Hintergrund ‚Unterstützenden‘ reichlich Angst, dass das dumme Volk Entscheidungen treffen könnten, die nicht wirklich zuträglich für das Gemeinwohl wären.
Nun ist Lars kein Revolutionär, was mir persönlich auch sehr sympathisch ist. Ich mag wie er keine Gewalt, und außerdem haben alle Revolutionen gezeigt, dass am Ende nur ein Wechsel der Bestimmenden erfolgte. Mir gefällt seit evolutionärer Ansatz aus dem New Work / agilen Miteinanderarbeitens: Lasst und gemeinsam beratschlagen, kurz ausprobieren und nach einer Retrospektive auf das, was lief, Optimierungen vornehmen. Und das möglichst dort entscheiden, wo die Menschen in ihrer Umgebung leben und die Rahmenbedingungen am besten kennen. Im Grundgesetz wird die Subsidiarität angesprochen: Lasst dort entscheiden, wo das Leben stattfindet!
Ich kann das Buch nur empfehlen, auch wenn ich nicht alle Analysen des ist teile. Aber den vorgeschlagenen Weg, sich an Prinzipien zu orientieren, und als Bürger mitzuentscheiden, kann ich nur unterstützen. Ich muss immer wieder an Goethe erinnern, der schon in etwas feststellte: behandle Menschen so, wie sie sein könnten, dann werden sie auch dort hin gelangen.

Und zum Schluss wurde es ein wenig konkreter, was zu beachten sei:

Hier sind einige allgemeine Punkte, die beachtet werden sollten:

Ihre Rezension sollte sich auf die spezifischen Eigenschaften des Produkts und Ihre Erfahrungen mit dem Produkt konzentrieren. Feedback zum Verkäufer oder über Ihre Liefererfahrung sollte bei www.amazon.de/feedback hinterlassen werden.
Vulgäre oder obszöne Inhalte sind unzulässig. Dies gilt auch für nicht jugendfreie Produkte.
Anzeigen, Werbematerial oder übermäßig wiederholte Beiträge zum selben Thema gelten als Spam.
Bitte erwähnen Sie in Ihrer Rezension keine URLs, die nicht von Amazon stammen oder Inhalte, die Sie persönlich identifizieren.
Jeder Versuch, die Inhalte oder Funktionen der Community zu manipulieren, einschließlich Beiträgen mit falschen, irreführenden und unechten Inhalten, ist strengstens untersagt.

Und nun grübele ich, was genau ich wohl falsch gemacht haben könnte … Ich fragte auf Facebook nach Meinungen und erhielt folgenden Hinweis:

Think Tanks – Finanzkrise 2008 – Lobbyismus – Entscheidungen im Bundestag – Urne, Symbol des Todes – Grundgesetz – die Macht geht vom Volke aus – Gemeinwohl – Revolution 

Weitere Ideen?

  1. muktananda13
    Januar 26, 2019 um 9:31 am

    Das Votum niemandem abzugeben in einer machthungrigen Gesellschaft ist vielleicht die beste Lösung, um wahre gesellschaftliche Freiheit aufrecht zu erhalten oder sie möglichst zu erhöhen.

  2. Martin Bartonitz
    Januar 26, 2019 um 9:32 am

    Passende Worte von Alexander von Schlaun zu unserem aktuelle gesellschaftlichen Betriebssystem:

    Das eigentliche Problem ist, dass wir als Menschheit den roten Faden einer sinnstiftenden Geschichte verloren haben.

    Der Kapitalismus mag das beste System zur Ressourcenallokation sein, dass die Menschheit bisher erschaffen hat.

    Aber er war nie darauf ausgelegt, darüber hinaus Sinn zu stiften.

    Das Problem ist, dass er als dynamisches Steuerungssystem nicht halt macht. Dass er über die Anhäufung von materiellem Reichtum auch immer mehr politische Macht anhäuft, ja, die Politik und die Demokratien selbst längst zu seinem lenkbaren Werkzeug gemacht hat. Und dass er nichts anderes kennt als zu wachsen. Was in einer endlichen Welt von Ressourcen nicht möglich ist.

    Das Problem ist, dass er sich über seine materielle Aufgabe hinaus zum allmächtigen System, ja über die Menschheit selbst erhoben hat.

    „Die Märkte“ nutzen den Menschen, nicht umgekehrt. Der Mensch ist nicht länger Subjekt, sondern Objekt des Geschehens.

    „Die Märkte“ brauchen offene Grenzen, Freihandel, Migration. „Die Märkte“ brauchen Wachstum.

    Und die medialen Werkzeuge des Kapitalismus, die ebenfalls längst vollends unterjocht sind, haben erkannt, dass man Menschen das am besten als Akt der Freiheit und Menschlichkeit, oder als „Naturgesetz“ verkaufen kann.

    „Die Märkte“, sie sind Gott. Der Allvater.

    Doch dieser Gott hat ein kaltes Herz.

    Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Robotik und Biotech werden dieses System weiter hebeln. Der Mensch wird bestenfalls eingebaut in einen digitalisierten Kapitalismus, schlimmstenfalls wird er nutzlos. Schon heute kann man in den großen Firmen sehen, den börsennotierten und Private Equity Firmen voran, wie sein Griff immer kälter wird, wie der Mensch zusehends zur reinen Ressource, zur Zahl wird. Da ist kein Platz mehr für Gemeinschaftsgefühl, da sind nur noch Bedrückung und Angst.

    Das System frisst seine Eltern.

    Wir haben nicht mehr viel Zeit zu entscheiden, wie wir als Menschheit in Zukunft leben wollen. Kümmern wir uns nicht darum, wird das System diese Entscheidung für uns treffen, und dieses kennt keinen Sinn, außer die Profitabilität.

    Wir alle werden noch Zeitzeuge davon werden. Ob wir uns weiter von „den Märkten“ in die Sackgasse drängen lassen, oder ob die Menschheit geläutert, wie ein Phoenix aus ihrer Asche, neu geboren wird.

    Bislang sieht es nicht gut aus. Aber vielleicht ist die Menschheit ja immer dann zu den größten Veränderungen bereit, wenn ihr das Wasser bis zum Hals steht. Und da sind wir, scheinbar, noch nicht angelangt.

  3. E. Duberr
    Januar 26, 2019 um 9:32 am

    Typisch . Wer noch wählt ist DOOF . Ein Leben in der Dummokratie ist möglich , aber macht krank .

  4. muktananda13
    Januar 26, 2019 um 9:33 am

    Freiheit ist ein rein geistiger Zustand, der allen Menschen mit Leichtigkeit entgleitet.

  5. Martin Bartonitz
    Januar 26, 2019 um 9:52 am

    .

    .. Verschwenden wir unsere Energien nicht in einem aussichtslosen Kampf gegen sie, in dem die Gewalt die einzige Option zu sein scheint. Auf diese Weise werden wir nie gewinnen. Arbeiten wir an uns selbst, seien wir uns wichtig, jeder für sich, und sehen wir zu, dass wir die Personen in unserem unmittelbaren Umfeld aus ihrer Bewusstlosigkeit reißen. Machen wir sie vertraut mit sensiblen, mitfühlenden Menschen. Das ist die einzige Chance, die Gesellschaft von Grund auf zu verändern. Eine andere haben wir nicht.

    Diese Einsicht scheint sich bei immer mehr Menschen allmählich durchzusetzen. Eines der eindrucksvollsten Appelle für einen entsprechenden Bewusstseinswandel hat der französische Schriftsteller, Landwirt und Umweltschützer Piere Rabhi formuliert. Sein „Manifest für Mensch und Erde“ plädiert für einen Aufstand des Gewissens, das sich angesichts des schändlichen Umgangs mit der Schöpfung, den die globale Zivilgesellschaft unter der Knute weniger ausschließlich am Profit interessierter Konzerne pflegt, in vielen von uns zu regen beginnt.

    „Piere Rabhi,“ so heißt es im Vorwort, „begreift das Leben auf Erden als einen unverhofften Schatz. Er fühlt sich in jeder Sekunde an das Dasein gebunden, an alles was ist, an alles was vibriert, pocht und sich stetig verändert. Doch obwohl er das Leben als Glück begreift, so zeigt er sich inzwischen tief besorgt, dass der Lebensfaden reißen könnte.“

    Fundstelle: Wir haben die Verpflichtung zur Verbundenheit mit allem Lebendigen

  6. Martin Bartonitz
    Januar 26, 2019 um 9:57 am

    Noch ein Mal was von Alexander von Schlaun:

    Das Problem der Anhäufung von soviel Reichtum ist nicht die Anhäufung materiellen Wohlstandes. Das Problem ist die damit verbundene Anhäufung von Macht und der massiven Lenkungmöglichkeiten auf die Demokratien.

    So ließ z.B. der Milliardär Soros seinen Open Society Foundations allein 2017 18 Milliarden Dollar zukommen um die Welt in seinem Sinne zur offenen Gesellschaft umzuformen, durch die massive Einflussnahme auf Medien und Politik – und das Schaffen von Fakten.

    Mit Demokratie hat das wenig zu tun.

  7. Januar 26, 2019 um 10:55 am

    Also ich würde schon wählen gehen, wenn´s jemanden zum Wählen gäbe.

    • Martin Bartonitz
      Januar 26, 2019 um 11:43 am

      Du weißt aber schon, dass Du dann Jemanden in ein Recht versetzt, dass Du selbst gar nicht hast, z.B. andere Menschen zu töten?

      • Januar 26, 2019 um 11:55 am

        wenn ich das recht nicht habe, kann ich auch wenn anderen das recht nicht erteilen, was ich ja sowieso nicht kann weil ja jeder für sich selbst verantwortlich ist…..…….also wenn es jemanden zu wählen gäbe, der eben auch wählbar wäre, so für mich, da gibt es aber keinen oder gäbe es da für dich einen Wählbaren, Martin?

        • Martin Bartonitz
          Januar 26, 2019 um 12:07 pm

          Derzeit sehe ich wie Du nicht wirklich einen. Hin zu kommt, dass dieser Gewählte sich nicht an meinen Wahlauftrag halten muss, sondern allein SEINEM Gewissen unterstellt ist. Wo bleibt da mein Interesse?

          • Januar 26, 2019 um 12:18 pm

            o.k. ich lege ja eher mehr Wert auf das allgemeine Interesse, auf das Allgemeinwohl, wie gesagt solange es noch ein hungerndes Kind auf der Welt gibt, kann doch niemanden das Essen so richtig schmecken, ich esse aber gern und darum liegt mein Interesse am Sattsein jedes Menschen, sprich Allgemeinwohl 😉

        • Martin Bartonitz
          Januar 26, 2019 um 12:26 pm

          Eben, das wäre auch mein Interesse, bleibt aber so auf der Strecke …

  8. Martin Bartonitz
    Januar 26, 2019 um 11:42 am

    (……) Dadurch, dass die Möglichkeit, am Leben zu bleiben, an die Bedingung des Geldverdienens geknüpft wurde, müssen sich die Menschen dem Zwangssystem dieser Lohnarbeit unterordnen. Ohne Geld kein Dach über dem Kopf, nichts zu Essen, nichts zu Trinken. Ohne Geld winkt der baldige Tod. Diesen stets vor Augen, akzeptieren die Menschen jeden noch so erniedrigenden Job bis hin zur Prostitution.

    Diese Logik des kapitalistischen Wirtschaftssystems ist es auch, die Wilderer dazu treibt, massenhaft Elefanten und Nashörner zu töten, um deren Elfenbein zu verkaufen. Diese Logik ist es, die Menschen dazu bringt, den Regenwald abzuholzen, um Platz für Sojaplantagen zu schaffen. Diese Logik ist es, die das Fangen und Töten von Fischen und Walen rechtfertigt. Diese Logik ist es, welche die Ausrottung ganzer Arten rechtfertigt. Alle diese Menschen benötigen das Geld, um sich und ihre Familien zu ernähren.

    Diese Logik ist es auch, die den Abbau und die Nutzung fossiler Brennstoffe rechtfertigt. Denn die ganze Wirtschaft hängt am Tropf dieser angeblich billigen Energie. Eben diese Wirtschaft schafft die Arbeitsplätze, die der Einzelne benötigt, um Geld für seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Er muss arbeiten, um sich ein Leben im System „leisten“ zu können. Das ganze System basiert auf der Sklaverei der Mehrheit der Menschen.

    Fundstelle: Recht auf Faulheit

    • Martin Bartonitz
      Januar 26, 2019 um 12:56 pm

      Darin auch:

      Freiwillige Unterwerfung
      „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein.“ Dies ist ein Zitat, das Goethe zugesprochen wird. Niemand hält sich für freier als die heutigen Sklaven. Wie oft hört man, wir lebten in einer freien Welt? Doch ist diese Gesellschaft wirklich so frei? Wie frei kann ein Mensch sein, der sich den Zwängen des Geldverdienens unterworfen sieht? Wie frei ist er, wenn er sein ganzes Leben an diesem einen Ziel ausrichten muss, und ihm alles andere unterordnet? Wie frei kann ein Mensch sein, der sein ganzes Leben lang zu arbeiten gezwungen ist, Steuern zahlt, in die Rentenkasse einzahlt, Versicherungen bezahlt und in vielen Fällen am Ende seines Lebens kaum genug Rente erhält, um ein würdevolles Leben zu führen?

      Die Wahrheit ist: Die einzige Freiheit, die wir in unserer Gesellschaft haben, ist jene zu wählen, welchem Herren wir uns andienen, auf welche Art und Weise wir uns versklaven lassen wollen.

  9. Martin Bartonitz
    Januar 26, 2019 um 12:24 pm

    Habe gerade auf Facebook diesen Text aufgeschnappt:

    Zukunft, die uns Menschen die Parteien der NWO berauben wollen:

    „Es gibt über Dir keinen Herren und unter Dir keinen Knecht“
    „Es gibt über mir keinen Herren und unter mir keinen Knecht.“

    Wo bleibt der intellektuelle Frühling???

    Die Delle zwischen Ausbildung und Bildung wird immer größer, am Anfang war die Bildung, sie schuf die Ausbildung, …

    Die Welt braucht die Direkte Demokratie als Überlebenschance für den dauerhaften Frieden und Wohlstand… Um dieses Ziel zu erreichen, müssen zuerst alle Kirchen-Institutionen (Freiheit für die Religion), Monarchie (Freiheit für die Macht) und politische Parteien (Freiheit für die Ideologie) rechtlich aufgelöst werden, danach bzw. zugleich mit der Einführung der Direkten Demokratie (Direkt-Mandaten) müsste noch der Staat als politische Macht der Oligarchie ebenfalls aufgelöst werden. Damit entsteht ein Verband der Autonomen Regionen (in ihren historischen Grenzen), die Machtverteilung – 80% bei den Autonomen Regionen und 20% für den Verband (Bundesrat), kein Bundestag mehr. Die Autonomen Regionen bestehen ausschließlich aus Landkreisen, (keine Gemeinden und keine Städte als Verwaltungsstruktur) usw., damit wird die Bürokratie auf 30 % reduziert. So kann ich mir auch die zukünftige Europäische Union (EU) der Autonomen Regionen vorstellen, wo sie nur 10 % der Macht in sich hat. In der Direkten Demokratie gibt es keine Präsidenten, Kanzler, Ministerpräsidenten, Direktoren, usw. – also keine Ein-Mann/Frau-Macht. Den Vertreter der Justiz wird die persönliche Verantwortung formell auferlegt, Art. 34 Satz 1 GG wird feierlich abgeschafft. Des weiteren im Geldwesen werden Zinsen abgeschafft und mit Erträge ersetzt; die Geldgeber müssen sich direkt beteiligen um Gewinne zu erwirtschaften, d. h. sie werden nicht mehr Gläubiger; damit wird das Geld für das Bankwesen nicht mehr als Kapital gelten, sondern naturgemäß als Zahlungs-Mittel. Damit werden Unternehmen den Kunden ihr Produkt auch gegen Ratenzahlung verkaufen können. Somit verlieren die Strippenzieher des Finanzwesen ihre Macht. Zumal muss dieses Wissen verbreitet werden, dadurch findet es, wie durch ein Sieb, den Empfänger, der damit sich kritisch auseinander setzt (umsetzt), … Überdies, in der Direkten Demokratie gibt es keine Klassengesellschaft, also das Heiligtum d.h. Immunität wird feierlich abgeschafft, und zwar ohne Ausnahme.

    Die Steuerreform der Direkten Demokratie in Kürze:

    Zins und Zinseszins werden abgeschafft. Damit das Geld seine wahre Funktion nur als Zahlungsmittel zurück erhält.
    Das Bargeld wird in der Verfassung als Garantie des freien Zahlungsmittel eingetragen.
    Rechtliche Personen dürfen keine Firmen Gründen, nur Natürliche Personen dürfen Gewerbe/Firmen anmelden/gründen.
    Alle Unternehmen/Gewerbe zahlen Steuer Vorort, dabei spielt keine Rolle wo das Hauptsitz der Gewerbetreibenden niedergelassen ist, bzw. wo die Unternehmenszentrale ihren Standort hat.
    Die Vorsteuer wird aus dem Umsatzsteuer (MwSt) entfernt, damit wird die DIREKT-Vermarktung der Dienstleistung und des Verkauf gefordert. Zwischenhändler/Vermittler werden es teuer haben. Die Buchhaltung wird dadurch für alle Parteien sehr vereinfacht.
    Alle getätigten Umsätze „Kauf-Verkauf“ (Aktien/Devisen) unterliegen der Besteuerung des MwSt (kein Vorsteuer).
    Gewerbe-Leistungen aus dem Internet unterliegen zusätzlich einer gesonderten Umsatzsteuer (z. B. ca. 5%), die Internet-Umsatzsteuer wird direkt vom Käufer erbracht.
    Alle Gewinne unterliegen der Besteuerung nach Einkommensteuer.
    Der Steuerfreibetrag beträgt den gesetzlichen Mindestlohn für Arbeitnehmer.
    Die 5G Mobilfunk-Technologie wird mit 300% MwSt belastet, weil sie eigentlich für die Steuerung der unbemannten militärische Luft- und Bodenfahrzeuge gedacht ist.
    Alle Wertpapier-Börsen werden aufgelöst.
    u.v.m.
    Es fehlt noch: die bürgerliche Reform der Altersrente (keine Pension vom Staat mehr – wer nicht zahlt, bekommt nichts), wichtig die Höchstrente darf nicht das Durchschnittverdienst überschreiten; – und die Reform der Toxi-Landwirtschaft und Toxi-Lebensmittel-Verarbeitungs-Industrie ihre Produkte werden mit mindestens 50% MwSt belastet; – und die bürgerliche Reform des Gesundheitswesen (KEINE Krankenkassen mehr), die auf der Lehre der Logik, der Vernunft und Demokratie beruht (d. H. je mehr das Volk gesund wird, desto mehr Geld für die Ärzte & Co.), Details werde ich noch später einfügen, aber ohne mich zu einem Termin zu verpflichten, …

  10. Januar 26, 2019 um 12:32 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  11. muktananda13
    Januar 27, 2019 um 9:24 am

    WEN wollt ihr denn wählen, wenn alle nur machthungrig sind?
    Wenn fast jeder Politiker korrupt ist oder korrupt wird, oder er zumindest die Interessen einer Gruppierung repräsentiert?
    Wem wollt ihr euere Macht übergeben, damit ihr direkt und bewusst an der Leine geführt werdet?
    Wer kann dich besser leiten außer dir selbst?
    Wer besser führen außer dir selbst?
    Führer, Chefs und Leiter gibt`s zu genüge auf der Welt- willst du tatsächlich die Schafsherde vergrößen?

    Die Völker und die Menschheit brauchen mit Sicherheit nie einen Führer , Chaf oder Leiter- auch nicht Regierungen. Was sie aber sicherlich brauchen, sind machtlose, apolitische und finanziell desinterresierte Begleiter.
    Doch eine Gesellschaft ohne ein gewisses spirituelles Niveau kann nicht an dieser Evolutionskreuzung weitergehen.

  12. Werner Klee
    Januar 28, 2019 um 8:18 pm

    Ich erlaube mir, die Aussage von Muktananda13 in seinem zweiten Absatz zu relativieren :
    In heutigen Gesellschaften (leider in fast alle Gesellschaften des 21.Jahrhunderts) mag es zutreffen, dass „Die Völker und die Menschheit mit Sicherheit keine Führer, Chefs. Leiter sowie Regierungen brauchen.
    Was sie aber sicherlich brauchen, sind nicht machtlose, apolitische und finanziell desinteressierte Begleiter, sondern eine Bürger-freundliche Demokratie. in welcher es durchaus politisch fähige Menschen braucht, welche den Bürger darin unterstützen, seine eigenen gesellschaftspolitischen Interessen bestmöglich wahrzunehmen.

    Ich habe mit Blick auf diese Anforderungen ein möglichst gut funktionierendes und akzeptiertes gesellschaftliches Betriebssystem Demokratie ein Konzept entwickelt, welches ich als Stakeholder-Demokratie bezeichne und das die Stärken der direkten Demokratie und der deliberativen Demokratie nutzt.
    Dieses Konzept möchte ich Gleichgesinnten sowie Kritikern der Demokratie (die ich hier in diesem Forum zu finden hoffe) zur Diskussion stellen.

    Stakeholder Demokratie : Bessere Entscheidungsrechte der Bürger

    • Martin Bartonitz
      Januar 28, 2019 um 8:42 pm

      Lieber Werner,

      Danke für Deinen so ausführlichen Text, den ich dann gleich mal als eigenständigen Artikel auf die Reise gebracht habe, siehe Link.

      Viele Grüße
      Martin

  13. Marban
    Juni 30, 2019 um 10:07 pm

    Zum einen: die amerikanische Entwicklung der Gesellschaft macht weltweit Schule. Für die Reiche – optimal. Sind aber nicht die Armen selber daran schuld dass sie, fast überall auf der Welt, rechts wählen?
    Zum zweiten: der Auslöser der Diskussion war die Amazon-Zensur, mit der ich auch konfrontiert wurde.
    UND: Bevor wir endlos (und Sinnlos) über Kapitalismus philosophieren wäre es nicht leichter und nützlicher eine Internet-Seite (oder Forum) mit unzensierten Amazon-Bewertungen zu gründen???

    • Martin Bartonitz
      Juni 30, 2019 um 10:26 pm

      Gute Idee 🙂

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