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Von Staaten, Parteien, und von Psychopathen am Steuer …

Ist stelle mir gerade vor, wie in einem Konzern alle 4 Jahre gewählt wird, welche Partei mit welcher Ideologie die Ausrichtung der Firma steuern soll …
Wenn das so abwegig ist, warum sollte das dann für ein Land, das ja offensichtlich auch wie eine Firma unterwegs ist, eine gute Sache sein?

Diese Zeilen schrieb ich gestern als Facebook-Nachricht spontan auf. Einen Kommentar erhielt ich von Juergen Frost, und finde sein Ansichten gar nicht so abwegig:

Die Menschen leben seit Jahrhunderten in asozialen, psychopathischen Systemstrukturen. Eben von Psychopathen beherrscht, die von einem extremen Habgier- und Größenwahn getrieben sind und diesen befriedigen wollen. Der Habgierwahn veranlasst immer wieder Kriege, um dem Nachbarn sein Land, seine Rohstoffe zu rauben.

Aus Fehlern wie beim 1. Weltkrieg mit 17.000.000 Toten + Verkrüppelten und Verwundeten, und dem 2. Weltkrieg mit 50 bis 80.000.000 Toten + Verkrüppelten, können diese Gen-geschädigten Monster nicht lernen. Somit ist auch ein 3. Weltkrieg mit nuklear verbrannten Millionen Menschen absehbar. 

Was ist ein Staat, was sind die Politiker, was sind sogenannte Demokratische Wahlen? Einfach die Historie aufrufen: 

Die meisten gesellschaftlichen Systeme, Völker in der Welt werden von einem asozialen, psychopathischen FINANZ-ADEL beherrscht, unterstützt von ihren POLITISCHEN KNECHTEN. 

Bei den POLITISCHEN KNECHTEN kommt es nicht auf geistige Reife, Weitsicht, Verantwortungsgefühl für die Bürgern, die Untertanen an, sondern auf Gehorsam, das zu erfüllen, was ihnen vorgeben wird. Siehe Leibeigenschaft, siehe Abschaffung der Vermögenssteuer, siehe Gesetze, die die Unterbezahlung der Landlosen, der Existenzlosen, der Lohnabhängigen bis in die Armut steuert. 

Solche asozialen, psychopathischen Systemstrukturen braucht eigentlich kein geistig, moralisch, sozial gesunder Mensch, doch die Traditionen haben erreicht, dass geglaubt wird, was die herrschenden Psychopathen dem Volk vorgaukeln.

Die geistig gesunde Mehrheit wird also von Wahnsinnigen beherrscht, deren Vorfahren vor 15.000 Jahren, als sich die Sammler und Jäger sesshaft machten, die NATUR privatisierten und sich riesige Landstriche angeeignet haben. 

Wer da glaube, einen Fisch aus dem bisher freien Fluss oder See angeln zu können, um die Familie zu ernähren, der wurde weggejagt und später, als die Justiz eingeführt wurde, bestraft. Dann haben die herrschenden Psychopathen einen GOTT, einen HERRN erfunden um die breite Masse der Landlosen, Existenzlosen beherrschen zu können.

Einschub: Psalm 23

1 Ein Psalm Davids. Der Herr regieret mich, und nichts wird mir mangeln. 2 Auf einem Weideplatze, da hat er mich gelagert: am Wasser der Erquickung mich erzogen. 3 Meine Seele bekehret: mich geführt auf die Wege der Gerechtigkeit, und seines Namens willen. 4 Denn wenn ich auch wandle mitten im Todesschatten, so will ich nichts Übels fürchten, weil du bei mir bist. Deine Ruhte und dein Stab, die haben mich getröstet. 5 Du hast einen Tisch vor meinem Angesichte bereitet wider die, so mich quälen. Du hast gesalbet mit Öl mein Haupt: und mein berauschender Becher wie herrlich ist er! 6 Und deine Barmherzigkeit folget mir all‘ die Tage meines Lebens: daß ich wohne im Hause des Herrn auf lange Zeit.

Bibeltext seit 1830 ( Wikipedia), Lars Vollmer nennt dies das Hirtenprinzip

Wie sagte der erfundene Gott der Psychopathen zu den Psychopathen und den Landlosen, Besitzlosen: Macht Euch die Erde untertan! Und schon waren die Untertanen zu Abhängigen gekürt worden. Die geistig normalen Menschen hatten sich so von den Monstern die Fremdbestimmung überstülpen lassen, ähnlich wie auf einem Bauernhof, wo der egomanische Großgrundbesitzer, Großbauer die domestizierten Rinder, Schweine, Hühner und Haus-Primaten für seine eigenen Zwecke und Vorteile hält.

Ist der Mensch etwas anderes als ein Käfig-Huhn, was durch Licht manipuliert wird, um widernatürlich 2 Eier am Tag zu legen. Die Menschen fühlen doch, dass auch sie manipuliert und ausgebeutet werden, gegen den Willen einer Natur, die etwas anderes vor hatte mit den Menschen, den Mitgeschöpfen.

***

Soweit der Kommentar von Juergen. Interessant ist dann die Frage, wie lässt sich was ändern? Kann das nur von oben kommen? Wie aber, wenn der Fisch vom Kopfe stinkt, wie es der Volksmund sagt. Juergen spricht die Systemstrukturen an, in denen wir leben. Manche sagen, dass sich erste der Mensch an sich ändern müsse, bevor sich das System wandeln würde. Andere haben die Hoffnung, dass es Obere geben könne, die erkennen, dass sie am eigenen Ast sägen, wenn sie das System so belassen und damit die Menschheit an die Wand fahren. Ich möchte dazu gerne ein Zitat aus einem Buch bringen, in das ich schon ein Blick vorab werfen durfte, und das Anfang 2019 auf den Markt kommen wird:

Zitat aus dem Buch 'Gebt Eure Stimme nicht ab' von Lars Volmer

Lart Vollmer, Unternehmer, Berater, Autor und Speaker,  schreibt dies in seinem neuen Buch ‚Gebt eure Stimme nicht ab‘, mit dem er aufrufen möchte, das veraltete Gesellschaftsbetriebssystem zu transformieren. Er sagt, dass noch nirgends auf der Welt eine Systemänderung von unten Bestand gehabt hätte, als graswurzelnd. Nach der Revolution wäre immer die Revision gekommen. Erst, wenn die Mächtigen bereit seien, das System zu ändern, könne dies von Bestand sein. Und die Menschen würden sich schnell dem System anpassen, besonders, wenn sie ihre Vorteile darin erkennen können. Er sieht heute schon, dass in einigen speziellen Unternehmensbereichen die Mitarbeiter zunehmend in die Eigenverantwortung und Selbstbestimmtheit kommen. Und stellt die Frage in den Raum, warum das nicht auch im gesellschaftlichen Betriebssystem, der Politik, genauso erfolgen solle. Und so sieht der Autor des Buches die Transformation:

Roland Dürre meint in einem anderen Facebook-Diskussionsstrang,  dass diese Transformation eine wahrlich große Anstrengung benötige, und dass das mit den aktuellen Machtstrukturen mehr als schwierig würde:

Nach meiner Meinung ist das große Ganze ganz klein und einfach zu beschreiben, aber aktuell unmöglich zu schaffen: Das wäre nämlich eine konsequente Veränderung unseres Lebens ohne „wenn und aber“. Weniger Konsum und Mobilität. Verzicht auf jegliche Art von Plastik und Motorisierten Individualverkehr. Aber solange die Macht so verteilt ist wie heute, wird das nicht funktionieren. Dazu würde auch ein ganz neu definierter Eigentumsbegriff benötigt werden und eine Reform wahrscheinlich aller Gesetze.

Ich erinnere mich gerade an die Geschichte des Hundertsten Affen, der die Hypothese der Shaldrake’schen morphischen Felder untermauern mag, und die aufzeigt, dass das mit dem Graswurzeln doch zu gesellschaftlichen Umschwüngen führen kann:

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  1. Martin Bartonitz
    Dezember 16, 2018 um 8:00 pm

    Armin Köhler auf Facebook: Neues wurde noch nie durch Erlass oder „Re“-volution in natürlichen Betrieb gesetzt. Das Alte überlebt sich, das Neue etabliert sich… SO arbeitet die Natur. 🙂

  2. Martin Bartonitz
    Dezember 16, 2018 um 8:02 pm

    Sehr interessante Darstellung, was hinter unserem Bühnenbild an Machtbewegungen ablaufen, hier mit Blick auf die Gelbwesten und Macron:

  3. Dezember 16, 2018 um 8:15 pm

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  4. Dezember 16, 2018 um 9:00 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  5. Martin Bartonitz
    Dezember 17, 2018 um 9:10 am

    Alexander Wölk postete gerade auf Facebook wieder einen Hinweis auf die Freiwirtschaft, einem alternativen Betriebssystem für unsere Gesellschaft:

    Die Freiwirtschaft ist eine menschliche Ordnung, die unter Aufrechterhaltung und Fortentwicklung der Arbeitsteilung keiner behördlichen Eingriffe bedarf, um sich in reibungs-losester Weise in Güterverbrauch und Gütererzeugung selbsttätig auszubalancieren, und die sich dabei auf den Eigennutz des Menschen als allgemeine, nie versagende Triebkraft stützt. Sie steht damit im denkbar schroffsten Gegensatz zum Kommunismus, der die Triebkräfte zur Überwindung der mit der Gütererzeugung verbundenen Mühsal in ausreichender Stärke in so genannten uneigennützigen, altruistischen Trieben vermutet.

    In gleich schroffem Gegensatz steht die Freiwirtschaft auch zum Bürokratismus, der mit dem Sozialisten die Wirtschaft nach einem am grünen Tisch ausgearbeiteten Plan mit Hilfe eines Riesenheeres von ehrlichen, pflichttreuen, unbestechlichen, fleißigen, höflichen, menschlich empfindenden, gerecht denkenden, sich vor keinem Bonzen fürchtenden Beamten glaubt führen zu können. Als Freiwirtschaftler ist jeder zu betrachten, der an die Möglichkeit der freien, natürlichen Ordnung glaubt, sofern ihr die im heutigen Bodenrecht und Geldwesen liegenden Vorrechte und Hemmungen aus dem Wege geräumt werden, und der zur Erkenntnis gelangt ist, dass durch die mit „Freiland-Freigeld“ nachfolgend näher gekennzeichneten Reformen die genannten Vorrechte und Hemmungen beseitigt werden können und dass damit alle als Kapitalismus bezeichneten Nebenerscheinungen der heutigen so genannten Wirtschaftsordnung fallen müssen.

    Freiland ist die Verwirklichung des Gedankens, dass jedem einzelnen Menschen die ganze Erde gehört. Freiland ist daher ein Teil der Erde, der in niemandes Eigentum steht, auch nicht im Eigentum eines Staates, Volkes oder anderer Zusammenfassungen von Menschen, und über den auch kein Staat Hoheitsrechte ausübt. Freiland ist ein Teil der Erde, dessen Erzeugnisse frei und ungehindert überall hingebracht werden können. Ohne Ausfuhrverbote, ohne Zölle oder ähnliche Benachteiligungen ist jeder Mensch der ganzen Erde in der Lage, sich die Erzeugnisse des Freilands durch Tausch zu eigen zu machen. Umgekehrt werden die Erzeugnisse der übrigen Welt frei in das Freiland hineingelassen (Freihandel).

    Freiland ist Grund und Boden (Bergwerke, Seen usw.), den jeder Mensch der ganzen Welt dadurch, dass er in öffentlicher Pachtversteigerung für ihn die höchste Pacht bietet, in Nutznießung nehmen kann, ein Recht, in dem niemand durch Ein- und Auswanderungs-gesetze, durch Pass- oder andere Kontrollvorschriften (ausgenommen Quarantäne) beschränkt ist (Freizügigkeit). Freiland ist Grund und Boden, dessen Pacht gleichmäßig und restlos unter alle Mütter nach Zahl ihrer unmündigen Kinder verteilt wird.

    Freigeld ist ein Geld, das mit einem Nennwertverlust belastet ist, der in bestimmten Zeitspannen eintritt und vom jeweiligen Besitzer des Geldzeichens zu tragen ist. Freigeld ist Geld, das von den einzelnen Staaten durch ein Währungsamt in der Weise verwaltet wird, dass der Warendurchschnittspreis (Index) immer derselbe bleibt.

    In Übereinstimmung mit obigen Erklärungen und Forderungen kämpft der Freiwirtschaftler

    gegen den Kapitalismus – für die Beseitigung aller Ausbeutungsmöglichkeiten;
    gegen alle Monopole, auch solche organisatorischer Natur – für den freien Wettbewerb;
    gegen Diebstahl und Schwindel – für das aus eigener Arbeit entstandene Eigentum;
    gegen Monarchie, Demagogie, Plutokratie – für Herrschaftslosigkeit;
    gegen Klassenherrschaft – für die Ausrottung des Klassenstaates;
    gegen die Bürokratie – für den Abbau des Staates;
    gegen alle behördliche Bevormundung – für die Selbstverantwortung;
    gegen Staatsschule – für die vollkommene Privatisierung von Wissenschaft;
    gegen jedes nationale Wirtschaftsgebiet – für die Schleifung der Zollgrenzen und für den freien Welthandel;
    gegen alle Menschenopfer – für das Lebensglück des einzelnen Menschen;
    gegen alle internationale Verhetzung – für den Bürger- und Völkerfrieden;
    gegen alle Völkerrechte – für die Erklärung des Menschenrechts;
    gegen den auf Völkerrecht sich stützenden Völkerbund – für einen Menschheitsbund d. h. für Gleichberechtigung aller, die Menschenantlitz tragen.

    Silvio Gesell, 1924

    Der erste Versuch zu einer menschenwürdigen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung wurde nach dem Zweiten Weltkrieg (der nicht hätte stattfinden müssen, wenn man früher auf Silvio Gesell gehört hätte) in der Bundesrepublik Deutschland unternommen. Der Begriff „Soziale Marktwirtschaft“ stammt von dem Freiwirtschaftler Otto Lautenbach, der im Januar 1953 die Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (ASM) gründete. In enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Wirtschaftsminister und späteren Bundeskanzler Ludwig Erhard sollte erstmalig eine „freie Marktwirtschaft ohne Kapitalismus“ verwirklicht werden. Im Juli 1954 verstarb Otto Lautenbach, die ASM zerfiel im Streit (eine Organisation gleichen Namens existiert heute noch, sie verfügt aber über keinerlei makroökonomische Kompetenz mehr). Für die makroökonomische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland wurde ein von der so genannten „katholischen Soziallehre“ beeinflusstes Konzept von Alfred Müller-Armack übernommen, eine „sozial gesteuerte Marktwirtschaft“ (kapitalistische Marktwirtschaft mit angehängtem „Sozialstaat“), für die sich später der Begriff „soziale Marktwirtschaft“ einbürgerte.

    Es wurde übersehen, dass der eigentliche Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft), die Überwindung der Religion, den Erkenntnisprozess der Auferstehung, voraussetzt:

    http://www.swupload.com/data/Das-Juengste-Gericht.pdf

  6. Dezember 17, 2018 um 12:42 pm

    Sehr interessanter Artikel,
    aber den Schluss und den Fazit kann ich nicht folge leisten:
    da die obersten 1% nicht nur perverse Psychopathen sind, sondern ich formuliere es hier mal sehr wohlwollend: “ sie glauben und praktizieren einen gnostischen Glauben gegen den liebenden Gott und seine ganze Schöpfung“! Wie kann ich also von dieser Seite der Medallie Lösungen erwarten diese für die Schöpfung und für uns Menschen gut sein sollen?

    Der Physiker David Bohm schrieb mal:

    „Um die Welt politisch, ökonomisch und sozial zu verändern, müssen wir den Sinn anders begreifen. Dieser Wandel muss aber im Individuum beginnen, für den Einzelnen selbst muss sich der Sinn ändern…
    Wenn Sinn wirklich ein wesentlicher Teil der Wirklichkeit ist, hat sich grundsätzlich erst dann etwas geändert, wenn der Sinn von Gesellschaft, Individuum und Beziehungen in einem anderen Licht gesehen wird“.

    Ein Teil dieser Neuen Erkenntnis muss sein das jeder Mensch wieder erkennt er ist ein Teil eines ganzen, was er nie in gänze beschreiben und begreifen wird ist und das er mit allen verbunden ist. Insbesondere hat er eine Verbindung mit den liebenden Gott der alles erschaffen hat was wir nicht sehen und sehen.
    Denn:
    „Was ich vorschlagen möchte, ist die Erwägung, dass die übliche Art, wie der Mensch über das Ganze denkt, also seine allgemeine Sicht der Welt, wesentlich ist für die Gesamtordnung des Menschlichen Geistes selbst.
    Wenn er sich das Ganze als zusammengesetzt aus unabhängigen Teilen denkt, dann wird sein Geist tendenziell in diesen Sinne arbeiten; wenn er aber kohärent und harmonisch in seine Gesamtsicht einschließen kann, die ungeteilt, bruchlos und ohne Grenze ist (denn jede Grenze ist eine Teilung oder ein Bruch), dann wird sein Geist tendenziell in ähnlicher Weise arbeiten und daraus wird geordnete Handlung innerhalb des Ganzen fließen“. (Physiker David Bohm 1985).
    Und genau das ist eines unseres größten Probleme.

    Daraus folgt das folgende:
    Ein Souveräner Nationalstaat der sich den Gemeinwohl verpflichtet… Erfordert in Erster Linie Souveräne- Staatsbürger die das Prinzip des Gemeinwohl verstehen und verinnerlicht haben. „Das Wir verteidigen“.

    Nur so erlangen wir wieder die Selbstbestimmtheit zurück, wieder das zu sein was wir wirklich sind Lichtwesen und Menschen, aber wir waren nie Sklaven von Gnostisch Verblendeten Psychopathen über diese noch eine viel gefährliche und mächtigere Priesterkaste steht,

    Bestes Beispiel ist Jesus selbst:

    Mit lieben, gesunden & friedlichen Grüßen

  7. Fluß
    Dezember 17, 2018 um 2:55 pm

    Mal was längeres aus Menuhins (Jude) Buch Wahrheit sagen-Teufel jagen (gibts extra kostenlos als Skript, gibts auch als Buch): S. 259 bis 261

    “ In seiner sorgfältigen Analyse der historischen Umstände, die zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs führten, einschließlich eines ausführlichen Exkurses über serbische Persönlichkeiten, der unnötigerweise bis in die frühen 1880er Jahre reicht, unterschlägt Christopher Clark erstaunlicherweise komplett sämtliche finanziellen Faktoren, die – abgesehen von den massiven antideutschen Vorurteilen so mancher Russen und Franzosen, der dem Anschein nach unentschlossenen oder undurchschaubaren Engländer und der Schlafwandlung der Deutschen – eigentlich die Fähigkeit der großen Kriegsparteien bestimmten, diesen Krieg zu führen:

    Deutscher Kriegskredit. Gesetzentwurf über £250.000.000. Berlin, Dienstag, (04. August 1914). Heute wurde im Reichstag ein Gesetzentwurf vorgestellt, der den Reichskanzler legitimiert, einen Kredit über fünf Milliarden Reichsmark (etwa zweihundertfünfzig Millionen Pfund Sterling) aufzunehmen, um einmalige außerordentliche Ausgaben zu decken. Es ist vorgesehen, dass die ausgegebenen Anleihen und Schatzanweisungen und etwaige damit verbundene Coupons ganz oder teilweise im In- oder Ausland fällig werden können in eigener oder fremder Währung. (Reuter)

    Beim Startschuss für den Weltkrieg im August 1914 besaß die Bank of England Goldreserven von lediglich neun Millionen Sterling (entspricht £754 Mio. Pfund im Jahr 2013, Wikipedia), und da die Bank of England die Bank der Banken war, beinhaltete diese Summe auch gleichzeitig die Goldreserven aller anderen Banken Großbritanniens.

    Bei Kriegsausbruch hatten die Bankmanager ernsthafte Sorgen, dass das einzahlende Volk, in Panik geraten, ihr Geld zurückfordern würde. Und da ihre Einlagen und Ersparnisse in den Händen der Banker waren und zu sehr großen Teilen von diesen Bankern in Unternehmen versenkt wurden, die das geliehene Kapital bestenfalls nicht schnell zurückzahlen könnten und von denen viele und in großem Umfang in den Spannungen des Krieges und dem Zusammenbruch großer Teile des internationalen Handels vermutlich untergehen würden, folgt daraus, dass die Banken im Falle eines Bank Runs nicht zahlungsfähig wären und das gesamte Kreditsystem zusammen brechen und damit viele Millionen Menschen in den Ruin treiben würde.

    Als somit das Bankgeschäft für die Privatbanken am Rande des Zusammenbruchs stand, verhängte die Regierung (Mr. Lloyd George war zu dieser Zeit Schatzkanzler) schnell einen Zahlungsstopp, d.h., sie berechtigte die Banken Zahlungen zu verweigern (obgleich sie ohnehin nicht hätten zahlen können), und verlängerte den Bankfeiertag im August um weitere drei Tage (… um Zeit für die Verabschiedung des Währungs- und Banknotengesetzes zu gewinnen, mit dem Großbritannien den Goldstandard aufgegeben hat. Unter diesem Gesetz gab das Schatzamt 300 Millionen Pfund – entspricht £25,1 Mrd. im Jahr 2013 – an Papiergeld aus ohne jegliche Golddeckung, mit der die Banken ihre Verbindlichkeiten zurückzahlen konnten (Wikipedia).

    Während dieser drei bis vier Tage, als die Banken und Börsen geschlossen waren, führten die Banker bedenkliche Verhandlungen mit dem Schatzkanzler. Und einer der Banker schrieb, dass „er (Mr. George) alles getan hat, worum wir ihn gebeten haben.“ Als die Banken wieder öffneten, bemerkte die Öffentlichkeit, dass sie anstatt ihr Geld in Gold zurück zu bekommen mit einem neuen gesetzlichen Zahlungsmittel in Form von Schatzanweisungen bezahlt wurde (schwarze £1-Scheine und rote 10-Schilling Scheine). Diese neue Währung wurde vom Staat ausgegeben, war mit Staatskredit gedeckt und wurde an die Banken ausgegeben, um ihren völligen Zusammenbruch abzuwenden. Die Öffentlichkeit akzeptierte fröhlich die neuen Scheine und niemand sprach von Inflation.

    Seit 1697 hatte der Staat selbst kein Papiergeld mehr ausgegeben. Im Jahr 1697 wurden £5-Geldscheine direkt an die Bürger ausgegeben: ohne den Umweg über Finanzhäuser; und diese Geldscheine waren nicht durch Gold gedeckt, aber sie waren gesetzliches Zahlungsmittel für Steuerzahlungen. Im Jahr 1914 jedoch erreichte die vom Staat emittierte Geldmenge ein gewaltiges Ausmaß: Die Verwendung des gesetzlichen Zahlungsmittels war nicht auf Steuerzahlungen beschränkt, sondern erstreckte sich auf alle Bereiche, und seine Ausgabe erfolgte mit Wohlwollen der Banker, ja, auf ihre Befürwortung und Vermittlung hin. Wäre das neue Geld nicht eingeführt worden, dann wären die britischen Privatbanken innerhalb einer Woche gezwungen gewesen, die Zahlungen an ihre Gläubiger einzustellen. Dr. Walter Leaf, der ehemalige Vorsitzende der Westminster Bank und ein früherer Präsident des Institute of Bankers, klärte uns über die wirklichen Auswirkungen der Ausgabe Schatzanweisungen unter dem Währungs- und Banknotengesetz –Currency and Bank
    Notes Act – vom 6. August 1914 auf.

    Die Menge und die Art der Ausgabe, wurden völlig dem Ermessen des Schatzamtes überlassen. Im Wesentlichen war dies eine zinsfreie und unbefristete Kriegsanleihe und als solche hochprofitabel und zweckdienlich aus Sicht der Regierung.“

    Er argumentiert im Weiteren, dass diese staatliche Ausgabe von Schatzanweisungen zu einem gewissen Grad durch Goldmünzen gedeckt war, die patriotische Menschen gegen Geldscheine tauschten; aber eine Goldanbindung war im Währungs- und Banknotengesetz von 1914 nicht vorgesehen und auf jeden Fall betrug die Summe der Goldmünzen, die als angebliche Sicherheit für dreihundert Millionen Pfund an Schatzanweisungen gehalten wurden, höchstens siebenundzwanzig
    Millionen Pfund. Die dreihundert Millionen des neuen Geldes, ausgegeben vom Schatzamt im Jahr 1914, waren also in der Tat eine zinsfreie Kriegsanleihe. Als der Krieg leider vorüber war, verkündete das Schatzamt in einer Mitteilung vom 15. Dezember 1919, dass seine Politik in einer allmählichen Verringerung dieser Schatzanweisungen bestand; und es zog weiterhin Jahr für Jahr die Geldscheine aus dem Markt unter dem Vorwand, dass die auf diese Weise entwerteten Geldscheine auch nicht mit Gold oder Banknoten der Bank of England gedeckt waren. Zwischen 1920 und 1926 gab es eine
    massive Verringerung der Schatzanweisungen von £320.600.000 auf £246.902.500.

    Nun, aber wieder zurück zur Vorkriegszeit. Kaum hatte Mr. Lloyd George mit der Ausgabe von Schatzanweisungen im Herbst 1914 die Banker von ihren Problemen befreit, standen sie schon wieder vor der Tür des Schatzamts, um eindringlich zu erklären, dass der Staat unter keinen Umständen weiterhin Geld auf zinsfreier Basis ausgeben dürfe; wenn Krieg geführt werden soll, müsse er mit geliehenem Geld geführt werden, für welches Zinszahlungen geleistet werden; und dass sie die Gentlemen wären, die für die gute Gewinne bringende Finanzierung eines Kriegskredits von 3,5 Prozent Zinsen sorgen würden und dem letzten vom Schatzamt eingebrachten Vorschlag nachgaben.

    Der Krieg sollte nicht mit zinsfreiem Geld und/oder mit Vermögensabgabe für Kriegszwecke geführt werden; wohl aber mit Abgabe des Lebens. Viele Kleinunternehmen mussten schließen und ihre Eigentümer wurden als Entbehrliche nach Übersee geschickt, ohne jeglichen Ausgleich für ihren Verlust, während Finanzgeschäfte, wie wir bald sehen sollten, großzügig und progressiv entlohnt wurden.

    Als jeder Kriegskredit ausgeschöpft war, wurde es den Kreditgebern der ersten Niedrigzinskriegskredite gestattet, zu Krediten mit nachfolgend höheren Zinsen überzugehen, und mit diesem Wucherzins auf Kredite wurde die Staatskasse belastet, wodurch die Schuldenlast heute unerträglich ist und der Staat ins Wanken gerät, den Armen die Verpflegung rationiert, die Sozialleistungen schrumpfen lässt und somit einen vergeblichen Versuch unternimmt, die Kosten zu
    bedienen, die der Nepp durch die Weltkriegskredite mit sich gebracht hat.

    Aber diejenigen, die die Gewalt über die Geldmacht haben, diejenigen, die ihre Forderungen gegenüber ihren Landsleuten mit jedem deutschen Vormarsch und jedem deutschen U-Boot-Manöver auf See kaltblütig erhöht haben, diejenigen, die hunderte von Millionen unnötiger Schulden geschaffen haben, diejenigen, die den Zinssatz aufgebläht haben, diejenigen, die uns zum Preis der Kreditgewährung dafür, dass wir von der drohenden Versklavung seitens der Deutschen bewahrt
    werden, in eine Zinslast von einer Million Pfund pro Tag hineingezogen haben: Sie sind es, deren Raubzug während des Krieges ich auf den vorhergehenden Seiten zu dokumentieren suchte. Die Machenschaften der organisierten Geldmacht während der Spannung des Kriegs erbringen sicherlich den überzeugendsten Beweis dafür, dass die Nation der alleinige Geldschöpfer und der Hüter und Verwalter der Rücklagen und Ersparnisse seiner Bürger sein darf, wenn Wohlstand und Sicherheit jemals dem Gemeinen zuteil werden sollen.

  8. Fluß
    Dezember 17, 2018 um 3:10 pm

    bis Ende Seite 263

    “ „Wucher im Weltkrieg.“ Der Bericht des Cunliffe-Ausschuss (1927) erzählt die Geschichte des zunehmenden Anwachsens der Last unserer Kriegsschulden. (Nachträge zum Bericht des Committee on National Debt and Taxation (1927), S. 18f) Aber es ist weder eine vollständige Chronique scandaleuse über den Wucher während des Krieges, noch hatten die Autoren es als solche verfasst.
    Wir finden darin keinen Bezug oder Hinweis auf den magischen Prozess, durch den – als die Nation im Kampf um ihre Existenz an sich fast vor ihrem Ende stand und als täglich massenweise gesunde Männer zu Haufen von blutigen Lumpen zusammengeschossen wurden – unsere Bankenbruderschaften weiterhin für sich selbst ein großes Kreditvolumen neuer Kredite schufen und dieses an uns gegen Zinsen verliehen, und in der Tat zu progressiv steigenden Zinsen; kein Verweis auf die Tatsache, dass durch diese Kreditschöpfung der Banker ein unterschiedlich hoch bezifferter Teil dessen, was heute als
    Staatsschulden ausgewiesen wird, schlichtweg für private Zwecke geschaffen wurde und keineswegs als echter Kredit zum wirklichen Wohl der Nation. Professor Soddy (Mitglied der Royal Society, Forscher im Ersten Weltkrieg) schätzte, dass die Banker tatsächlich 2.000.000.000, nicht weniger, an Bankkredit geschöpft haben und sie uns zu 5% Zinsen geliehen haben. Das bedeutet 100.000.000 Pfund im Jahr für nichts. (The Financiers and the Nation, Rt. Hon. Thomas Johnston, Ex-Lordsiegelbewahrer (Ex-Lord Privy Seal), 1934)

    Ich betrachte das Buch von Mr. Johnston als einen großen Dienst für die Öffentlichkeit. Wir können nicht deutlich genug daran erinnert werden, auf welche Art und Weise die Öffentlichkeit regelmäßig von Finanzgaunern und Schwindlern über den Tisch gezogen wird, denn diese Auswüchse kapitalistischer Geschäfte sind nach jeder Aufdeckung schnell vergessen. Es ist bemerkenswert, mit welcher Regelmäßigkeit sich die Geschichte in den vergangenen hundert Jahren wiederholt hat. Jedes Jahrzehnt hat seine eigene Version davon, aber die Abläufe sind im Wesentlichen dieselben. Zehntausende von Kleininvestoren sowie einige Großinvestoren lassen sich durch Lügen und Falschdarstellungen überreden, Aktien zu erweben an etwas, das schlichtweg Schwindel ist.

    Hunderttausende, wenn nicht Millionen von Pfund, werden von den Schwindlern und dem Heer von Komplizen und Parasiten eingeheimst, die im Zuge des „üblichen Geschäftsverlaufs“ in Sachen mitmachen, die man noch nicht als Betrug bezeichnen darf. In Kürze gibt es einen Zusammenbruch und mehr oder weniger auch eine Aufdeckung: Bisweilen werden ein oder mehrere Oberschwindler strafrechtlich verfolgt und – auf Kosten der öffentlichen Hand – zu einer längeren Haftstrafe verurteilt. Aber es gibt keine wirksame oder längere öffentliche Aufmerksamkeit. Alle, die in der City Einfluss haben, vereinen ihre Kräfte, um Dinge zu vertuschen. Jede Empörung ist schlecht fürs
    Geschäft an der Börse. Die Banken fürchten eine Ausbreitung von Panik und verschleiern ihre eigenen Verluste. Die Zeitungen werden im Auftrag von einflussreichen Menschen ermahnt, dass jeder Bericht über einen Finanzskandal das regelmäßige Geschäft stört und besonders das Werbegeschäft der Finanzierungsvermittler.

    Und damit lässt das öffentliche Interesse am jüngsten Finanzschwindel nach. (Sydney Web, Vorwort zu The Financiers and the Nation, 1935)
    Am 3. August 2014, dem hundertsten Jahrestag des Kriegseintritts Großbritanniens in den Ersten Weltkrieg, war das Trommelfeuer der Propagandamaschinerie besonders stark und bediente sich reichlich jener Lügen, die angeführt wurden, um den Krieg zu rechtfertigen und um die gewöhnlichen Menschen zum HASS gegen Deutschland aufzustacheln. „Großbritannien trat in den Krieg ein, um die Neutralität Belgiens zu verteidigen“, lautet die offizielle Begründung und beruft sich auf den Londoner Vertrag von 1839, der „seine Bedeutung vom Artikel 7 ableitet, der Großbritannien verpflichtet, die Neutralität Belgiens im Falle der letzten Invasion zu schützen.“ (Erster Weltkrieg, Originaldokumente). Was 1839 für zweckmäßig befunden wurde, war nicht unbedingt „verbindlich“ oder gar bedeutsam im Jahr 1914 und höchstwahrscheinlich nur eine praktische Ausrede, um sich auf
    den Krieg festzulegen.

    Viele Veröffentlichungen der Kriegszeit in Großbritannien waren tatsächlich darauf ausgerichtet, amerikanische Unterstützung zu erlangen. Ein Artikel in The Nation von 1929 behauptete: „1916 brachten die Alliierten jede mögliche Gräuelgeschichte hervor, um neutrale Sympathien und amerikanische Unterstützung zu gewinnen.“ (Cynthia Wachtell, Representations of German Soldiers in American World War I Literature, 2007) Schreckliche US-Propagandaplakate begleiteten Geldforderungen: „Denk an Belgien. Kauf Schuldscheine. Vierte Freiheits-Anleihe.“ „In den ersten Kriegsmonaten mordeten und schändeten deutsche Soldaten die belgische Bevölkerung“ (so klang es
    volltönend auf dem Kanal „Euronews“ um 21:45 Uhr, 3. August 2014). Anscheinend ist es rechtens, die Geschichte einer freundlichen Nation zu verleumden, hundert Jahre nach den behaupteten Ereignissen. Aber normale Kriterien dienen nicht mehr dazu, das soziale Klima in Großbritannien zu beurteilen — eine Nation, die immer noch pathetisch ihre “Sternstunde” bei der Schlacht von El Alamein oder der Luftschlacht um England in ihren Wochenendausgaben zur Schau stellt.

    Jahrzehntelanges Herunterschrauben des geistigen Niveaus nach dem Beispiel der USA sowie erzwungene Einwanderung, Anstieg der Arbeitslosigkeit, Alkoholismus, Pornografie,
    Fußballrowdytum, inhaltslos lügendes Fernsehen, banal lügende Zeitungen, vergiftetes Wasser undvergiftete Luft haben hier ganze Arbeit geleistet.

    Eines von Deutschlands Haupthindernissen zu Beginn des 20. Jahrhunderts war, dass es spät zu nationaler Einheit gekommen und damit nicht in der Lage war, seinen angemessenen Status zu behaupten. Großbritanniens kriegstreibende Presse und eine Reihe führender britischer Politiker waren spätestens seit 1895 für einen Krieg mit Deutschland mit der Begründung eingetreten, dass Deutschlands Handelswachstum das britische Monopol im Welthandel behindere:
    Unser Hauptrivale in Handel und Wirtschaft heute ist nicht Frankreich, sondern Deutschland. Im Falle eines Krieges mit Deutschland sollten wir viel zu gewinnen und wenig zu verlieren haben; wogegen im Falle eines Krieges mit Frankreich, egal wie das Ergebnis sein würde, wir sicher viel verlieren würden. („Our True Foreign Policy,“ Saturday Review, 24. August 1895, S. 17)
    Eine Unterhaltung 1907 zwischen dem amerikanischen Diplomaten Henry White und Arthur Balfour zeigt die britische Vorkriegsmentalität:
    Balfour: Wir sind wahrscheinlich Narren, dass wir keinen Grund finden, um Deutschland einen Krieg zu erklären, bevor es zu viele Schiffe baut und uns unseren Handel wegnimmt. White: Wenn Sie in Wettbewerb mit dem deutschen Handel treten wollen, dann arbeiten Sie härter. Balfour: Das würde bedeuten, dass wir unseren Lebensstandard absenken müssen. Vielleicht wäre es einfacher für uns, einen Krieg zu führen… Ist es eine Frage von richtig oder falsch? Vielleicht ist es einfach eine Frage der Beibehaltung unserer Vorherrschaft.“ (Allan Nevins, Henry White, Thirty Years of American Diplomacy. New York: Harper Bros., 1930, S. 257-58) „

    • Dezember 17, 2018 um 6:57 pm

      Hallo Fluß, sehr richtig:

      daher hier ein Auszug aus den „Der große Wendig Band 1 (Seiten 19-21)
      Diese Buchreihe kann ich jeden Wahrheitssuchenden hinsichtlich unserer wahren und ursprünglichen Geschichte von Herzen wärmsten empfehlen, auch wenn die Wahrheit oft schlimmer ist als die schlimmsten Schocker- Romane.

      Greuelpropaganda auch nach dem Kriege
      In den großen Weltkriegen des vergangenen Jahrhunderts wurde als Kriegsmittel zur Mobilisierung der öffentlichen Weltmeinung gegen den jeweiligen Gegner und zu seiner moralischen Verurteilung in großem Maße Greuelpropaganda betrieben. Schon im Ersten Weltkrieg waren darin die westlichen Alliierten den Deutschen weit überlegen und von viel geringeren Skrupeln in bezug auf die unglaublichsten Lügen geplagt. In dem Jahrzehnt nach 1918 wurden viele verbreitete Greuelmärchen – teilweise von aufrichtigen alliierten Persönlichkeiten selbst – richtiggestellt, so daß sie einen Teil ihrer die Völker gegeneinander hetzenden Wirkung verloren. Das war nach dem Zweiten Weltkrieg und infolge der völligen Besetzung Deutschlands grundlegend anders. Jetzt begann erst richtig die alliierte Greuelpropaganda in den von den Siegern beherrschten Massenmedien zu immer größeren Höhen aufzulaufen. Sie wurde in den Dienst der Umerziehung der Deutschen gestellt, die einer weitgehenden Charakterwäsche unterzogen wurden. Unter der Mithilfe einer immer größer werdenden Zahl von Helfershelfern wurde mit raffinierten psychologischen Methoden den Deutschen das Geschichtsbild der Sieger nahegebracht, bis die meisten es glaubten und für wahr nahmen.

      Ein eindrucksvolles Beispiel hat Professor Dr. Friedrich GRIMM, einer der herausragendsten Strafverteidiger nach 1918 und 1945 aus der ersten Nachkriegszeit geschildert, das wegen seiner exemplarischen Bedeutung ganz zitiert werden soll.11

      11Friedrich GRIMM, Politische Justiz die Krankheit unserer Zeit, Scheur, Bonn 1953, S. 146 ff.; ähnlich in: ders., Mit offenem Visier, Druffel, Leoni 1961, S. 248 f.

      »Dazukommt in unserer Zeit die verheerende Einwirkung der Propaganda, die es den Menschen so schwer macht, auch den Gutgesinnten, die wirklichen Vorgänge des Zeitgeschehens zu erkennen und zu beurteilen. Sie hat uns schon in den letzten Jahren des ersten Weltkrieges und danach zu schaf- fen gemacht. .. Nach dem zweiten deutschen Zusammenbruch war es nicht anders. Jetzt war es schlimmer, weil es nun eine einseitige Propaganda der Gegner war, der deutscherseits nichts mehr entgegengesetzt werden konnte.

      Ich hatte im Mai 1945, wenige Tage nach dem Zusammenbruch, eine denk- würdige Aussprache mit einem bedeutenden Vertreter der Gegenseite. Er stellte sich mir als Universitätsprofessor seines Landes vor, der sich mit mir über die historischen Grundlagen des Krieges unterhalten wollte. Es war ein Gespräch von hohem Niveau, das wir führten. Plötzlich brach er ab, zeigte auf die Flugblätter, die vor mir auf dem Tisch lagen, mit denen wir in den ersten Tagen nach der Kapitulation überschwemmt wurden und die sich hauptsächlich mit den KZ-Greueln beschäftigten. >Was sagen Sie dazu?<, so fragte er mich. Ich erwiderte: >Oradour und Buchenwald? Bei mir rennen Sie da offene Türen ein. Ich bin Rechtsanwalt und verurteile das Unrecht, wo ich ihm begegne, am meisten aber, wenn es auf unserer Seite geschieht. Ich weiß jedoch einen Unterschied zu machen zwischen den Tatsachen und dem politischen Gebrauch, den man davon macht. Ich weiß, was Greuelpropaganda ist. Ich habe nach dem ersten Weltkriege alle Veröffentlichungen Ih- rer Fachleute über diese Frage gelesen, die Schriften des NORTHCLiFF büros, das Buch des französischen Finanzministers KLOTZ Vom Krieg zum Frieden, in dem er schildert, wie man das Märchen von den abgehackten Kinderhänden erfand und welchen Nutzen man daraus zog, die Aufklärungsschriften der Zeitschrift Crapouillot, die die Greuelpropaganda von 1870 mit der von 1914/ 1918 vergleicht, und schließlich das klassische Buch von PONSONBY: Die Lüge im Kriege. Darin wird offenbart, daß man schon im vorigen Kriege Magazine hatte, in denen man künstliche Leichenberge durch Fotomontage mit Puppen zusammenstellte. Diese Bilder wurden verteilt. Dabei war die Unterschrift frei gelassen. Sie wurde später je nach Bedarf durch die Propagandazentrale telefonisch aufgegeben.

      Damit zog ich eines der Flugblätter heraus, das angeblich Leichenberge aus den KZs darstellte, und zeigte es meinem Besucher, der mich verdutzt ansah. Ich fuhr fort: >Ich kann mir nicht denken, daß in diesem Kriege, in dem alle Waffen so vervollkommnet wurden, diese geistige Giftwaffe, die den ersten Krieg entschied, vernachlässigt worden sein sollte. Mehr noch, ich weiß es! Ich habe die letzten Monate vor dem Zusammenbruch täglich die Auslandspresse gelesen. Da wurde von einer Zentralstelle aus über die deutschen Greuel berichtet. Das ging nach einem gewissen Turnus. Da kam ein besetztes Gebiet nach dem anderen dran, heute Frankreich, morgen Norwegen, dann Belgien, Dänemark, Holland, Griechenland, Jugoslawien und die Tschechoslowakei. Zunächst waren es Hunderte von Toten in den Konzentrationslagern, dann, wenn 6 Wochen später dasselbe Land wieder dran war, Tausende, dann Zehn-, dann Hunderttausende. Da dachte ich mir: In die Million kann diese Zahleninflation doch nicht gehen!<

      Nun griff ich zu einem anderen Flugblatt: >Hier haben Sie die Million!< Da platzte mein Besucher los: >Ich sehe, ich bin an einen Sachkundigen geraten. Nun will ich auch sagen, wer ich bin. Ich bin kein Universitätsprofessor. Ich bin von der Zentrale, von der Sie gesprochen haben. Seit Monaten betreibe ich das, was Sie richtig geschildert haben: Greuelpropaganda – und damit haben wir den totalen Sieg gewonnene Ich erwiderte: >Ich weiß, und nun müssen Sie aufhörend Er entgegnete: >Nein, nun fangen wir erst richtig an! Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was Sie in anderen Ländern an Sympathien gehabt haben, und bis die Deutschen selbst so durcheinander geraten sein werden, daß sie nicht mehr wissen, was sie tun!< Ich schloß das Gespräch: >Dann werden Sie eine große Verantwortung auf sich laden!<

      Was dieser Mann uns angedroht hatte, kam. Das Schlimmste aber war die Verwirrung, die dadurch unter den Deutschen angerichtet wurde. Greuelpropaganda und politische Justiz! Diese Begriffe gehören zusammen.«

      Diesen Zitat ist meiner Meinung nichts mehr hinzufügen:

  9. Dezember 19, 2018 um 12:51 pm

    Welche Art von Gedankenströmen du entwickelst und förderst in deinem Leben, geht es nur um Körper und Geist, oder um die universelle Existenz und Realität.
    Intelligenter zu werden bedeutet, bessere Gedankengänge zu entwickeln, basierend auf das Universum, die höhere Existenz und die größeren Aspekte des Lebens……………

  10. Fluß
    Dezember 19, 2018 um 5:09 pm

    Genau, je nach BewußtSeinsLage. Andere nennen ES Zustände.

  11. Dezember 20, 2018 um 12:06 pm

    Es dreht sich alles um die Gesundheit & Entgiftung, und nicht um die Moral

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