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Weise Worte, gut geschrieben.

Wirklich weise , sinnvolle Worte,
für alle gleichsam Besorgte zum Lesen,
zum Durchdenken, zum Überlegen,
um wirklich notwendiges Denken
für helfendes, heilendes Handeln
noch beizeiten zu bewegen
gegen des Unrechts absolut übles Wesen,
so wie es dereinst einmal war,
aber leider, wie es im Wesentlichen
nahezu unverändert ist
auch bis heute noch geblieben….
Da sind die weit und breit bekannten
die selbsternannten „Eliten“…
die Großkopfigen… die Oligarchen…
die Hyperreichen… die Plutokraten…
die Bankerbanditen… die Monetenmafia…
die Militanten…
die Narzisten, die Nihilisten…
die Ausbeuter, die Opportunisten…
die sich für auserwählt halten,
denken, dünken, und meinen,
und alles nach ihrem Willen gestalten…
in absoluter Willkürlichkeit verwirklichen, verrichten…
dirigierend, manipulierend verwalten…
mithilfe gekaufter, korruptierter, bestochener Leute…
persönlich profitierender Politiker,
Diener, Helfer , & Handlanger…
um allen ander’n den Zugang
zu ihren angeblich garantierten Rechten,
sogar verfassungsmäßig und
grundrechtlich festgelegt,
zu erschweren, zu verhindern, zu verwehren
zu entziehen, zu verringern, zu verneinen…
und dann noch arrogant zu fordern…
dass die Kleinen = Knechte…
eigentlich nur existieren,
so mehr oder weniger nur geduldet,
so als unbequeme Notwendigkeit,
vollkommen überarbeitet, unterbezahlt,
total verschuldet,
und ohne wahrzunehmende Rechte…
und sollten sich nur fügen…anpassen,
und weiterhin willig verhalten…
nicht meckern, nicht maulen…
nicht protestieren, nicht erdreisten,
sondern gezwungenermaßen
im Rest ihres „Lebens“
aus viel weniger noch mehr zu machen…
und obendrein noch mehr zu leisten…

So war’s… und so ist’s…
leider…noch heute…
Die “Obrigkeiten”… der “Oberschicht”…
die regierenden Herren…
die vermeintlich “besseren Leute”
die sich in permanent sicherer Herrlichkeit wähnen…
die in Bequemlichkeit und Luxus leben…
die wissen ganz genau,
und wussten schon immer
Wege und Weisen zu bereiten
die sie mehr oder weniger
von wirklich lästigen Lasten
und schweren Bürden befreiten…
und dabei belustigt zusehen
wie sich ihre Knechte
über die vom Herrentisch gefallenen,
bereits abgeknabberten, abgekieften Knochen
gegenseitig bekämpfen und streiten.

Aber das alles muss sich ändern…
denn irgendwann einmal
könnte ja der von diesen Kleinen forciert geruderte,
vollkommen überladene Kahn
umkippen und kentern!

Gerhard A. Fürst
17.11.2018

Quellen der Illustration:
Das Narrenschiff, Traum von Thomas Bühler
www.vucako.wordpress.com
www.kunstnet.de
Siehe auch: Ölbild von Thomas Bühler (2003)
www.de.academic.ru

 

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. Martin Bartonitz
    November 18, 2018 um 2:00 pm

    Da darf natürlich auch das nicht fehlen:

  2. Martin Bartonitz
    November 18, 2018 um 2:01 pm

    Der Herrenmensch

    Ich bin der Herr, du bist der Knecht!
    So gilt es nach freiem Herrenrecht –
    Und muckst du noch und willst du trutzen,
    so werde ich dir den Kamm schon stutzen –
    Du wirst gesperrt nach meinem Recht,
    Denn ich bin Herr und du bist Knecht! –

    Für mich des Überflusses Horn,
    Für dich die Peitsche und der Sporn –
    Für mich die Polster und die Kissen,
    Für dich des Lebens Bitternissen –
    So ist es gut, so ist es recht,
    Denn ich bin Herr und du bist Knecht! –

    Für mich Wein, Weiber und Gesang,
    Für dich die Arbeit und der Zwang,
    Die Hörigkeit bis fort zum Grabe,
    Damit ich alles, alles habe. –
    So ist es gut, so ist es recht,
    Denn ich bin Herr und du bist Knecht! –

    Ja, ich bin Herr und du bist Knecht! –
    Was faselst du von Menschenrecht,
    Die blöde, alberne Tirade?
    Du, der nur lebt von meiner Gnade,
    Von meinem angestammten Recht,
    Denn ich bin Herr und du bist Knecht! –

    So war’s und muss es immer sein,
    Darum, du Sklave‘, ergib dich drein –
    Die ganze Welt zeigt dir die Spuren
    Von Herren- und von Knechtsnaturen. –
    Ich bin zum Herren ausersehn,
    Du kannst als Knecht nur fortbestehn. –

    Heinrich Kämpchen
    (1847 – 1912), deutscher Heimat- und Arbeiterdichter, Bergarbeiter und Streikführer

  3. E. Duberr
    November 18, 2018 um 2:21 pm

    Der Herrenmensch , sehr tief, sehr schön . Verdammt wahr . Was will das Vieh auch mehr , noch mehr ?

  4. November 18, 2018 um 2:33 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  5. November 18, 2018 um 3:01 pm

    Hat dies auf mindcontrol2017 rebloggt.

  1. No trackbacks yet.

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