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Warum beWERTen wir alles? Sollten wir uns nicht besser ganz von diesem Paradigma befreien?

Ich hatte vor Kurzem einen Text von Carsten Rachov im Artikel Weg vom Schuldgeld, hin zum unantastbaren Lebensgeld … hier ins Regal gestellt. Er scheint Viele anzusprechen, denn er wird mit viel Interesse gelesen. Johannes Anunad hat dazu einen Kommentar geschrieben, den ich hier als eigenständigen Artikel nochmals nach Vorne holen möchte, geht er doch konzeptionell noch einen wichtigen Schritt weiter:

Arbeit im Sinne von reinem Gelderwerb ist keine Option mehr für mich – bereits seit 2013. Johannes Anunad, Lebensforscher sagt: „Dafür fasse ich überall, wo ich gebraucht werde, einfach tatkräftig mit an.“

Ich finde es faszinierend, mit welcher Rafinesse, Gedankenverdrehungen und Eloquenz hier ein im Grunde eben nach diesen Ausführungen über 6.000 Jahre altes Paradigma mit schönen Worten weiter ums Überleben kämpft: GELD. Zur Klarstellung: Ich greife hier nicht den Autor an – er schreibt lediglich nieder, was ich als Zeitgeist kenne und auch selber beschreibe. Ich verteufele auch nicht das GELD. ABER: Wir können (noch) anders wählen!

Zunächst die Gretchenfrage: Wollen wir lieber das kleinere Übel – oder etwas wirklich NEUES wählen??? Ganz konkret: WAS ändert sich denn wirklich, wenn es „Gratisgeld“ gäbe? Wenngleich schuld(en)- und zinsfrei? Das übrigens wird den Kryptowährungen ja ebenfalls nachgesagt – und obendrein der Vorteil der dezentralen „Wertschöpfung“…
NICHTS ändert sich letztlich am Prinzip: Die Menschheit verbleibt weiterhin im Paradigma, dass alles etwas „kostet“, alles einen „Wert“ hat – auch der Mensch übrigens 😉 – der weiter in Geld ausgedrückt werden muss. IST DAS NATÜRLICH??? für mich: NEIN: Es ist lediglich Gehirnakrobatik, was ich hier gelesen habe – die ich selber allerdings ebenfalls früher einmal absolvierte… und dafür UBUNTU, den Gradido, alle möglichen Regionalwährungen und Zeitkonten, das „Informationsgeld usw. studierte. Es bleibt letztlich überall beim beWERTen!

Ich lade alle Leserinnen und Leser dazu ein, sich einmal selber zu prüfen, ob sie in der Lage sind, einem anderen Paradigma zu folgen: Der Bedingungslosigkeit des eigenen Selbstausdrucks. Im Vertrauen darauf, dass sie ein Grundrecht auf Leben haben – wie die ganze Natur übrigens – für das NICHTS bezahlt werden muss. Wo NICHTS verlangt wird, erwartet wird – weder von ihnen selber von anderen, noch von allen Anderen ihnen gegenüber… und dass ALLE anderen Menschen, einige früher, andere etwas später, dazu ebenfalls in der Lage sind, weil es ihrer Grundnatur entspricht, sich bedingungslos auszudrücken in ihrer eigenen Art und dafür von ihrer Mitwelt Anerkennung zu genießen: WERTSCHÄTZUNG also statt beWERTung.
UNMÖGLICH??? eben: Genau deswegen gibt es das Geld und wird es auch in diesem Artikel erneut verargumentiert – als angeblich unabdingbare „Organisationserfordernis“ gewissermaßen, damit Gesellschaft funktioniert.

Am Ende, als letztes Angebot, werden wir es sogar gänzlich geschenkt bekommen, das Geld, von „Denen“… damit wir noch etwas weiter mitspielen in dem alten BEWERTUNGPARADIGMA, während die heutige Erwerbsarbeit zu quasi 100% von Maschinen und Robotern erledigt wird. Nebenbei: Solche Prognosen werden von namhaften „Futuristen“, die Großkonzerne und Regierungen beraten, schon längst gemacht – und der Zeithorizont ist nur wenige Jahre weit entfernt… Ich schrieb kürzlich auch darüber.

ODER: Wir wechseln jetzt schleuigst das Spielfeld und besinnen uns endlich darauf, dass es an uns liegt, NUR an uns, ein Leben zu führen, das OHNE Bewertungen auskommt; ein Leben, in dem wir lernen und leben, was uns eigentlich ausmacht, nämlich was unser ureigener Ausdruck ist… und diesen Ausdruck, als „Gemeinwohlleistung“ der neuen Art, bedingungslos unserer Mitwelt zur Verfügung stellen, weil es „nur“ Ausdruck ist… also unsere NATUR – wie es die gesamte Natur schon immer macht…

Es klingt radikal und wird heftigen Widerspruch auslösen – weil wir neben zahllosen Glaubenssätzen ein sehr fundamentales Fehlprogramm in uns tragen: EXISTENZANGST! Da klingeln alle Alarmglocken! Dabei ist dieser Gedanke nur „natürlich“. Unser „menschliches“ Verhalten der letzten Tausenden von Jahren ist „unnatürlich“ und wir sollten alle Anstrengungen unternehmen, es unverzüglich zu heilen und damit zu überwinden – unseren unreflektierten Glauben an ein unausweichliches Bewerten, an WERT aller Art…

Schon 2012 schrieb ich einige Gedanken dazu:

Was wäre, wenn Geld, Handel und auch Tauschen keine Optionen mehr darstellen würden für menschliches Miteinander?

Wir wären endlich frei, wenn wir es wirklich erfassen, um was es dabei geht: Das neue Paradigma würde nämlich lauten:

Es steht alles Benötigte im Übermaß zu Verfügung! Als kollektiver SELBSTAUSDRUCK und bedingungslos. Nutzt es in Dankbarkeit und verteilt es verantwortungsvoll – zum Wohle Aller!

Namaste
Johannes Anunad

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter: , ,
  1. November 16, 2018 um 10:32 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. November 16, 2018 um 11:23 am

    ………….sich bedingungslos auszudrücken in ihrer eigenen Art und dafür von ihrer Mitwelt Anerkennung zu genießen: WERTSCHÄTZUNG also statt beWERTung………..

    Aha! , spießt sich nicht da was? solange Menschen noch bedingungslos wertgeschätzt werden wollen, funktioniert deine Kiste nicht . 😉

    Na jedenfalls funktioniert das ganze sowieso nur, wenn jeder Mensch gesund ist, wie in der Natur eben auch.

    • Johannes Anunad
      November 16, 2018 um 3:46 pm

      Ein interessanter Einwand mit der „Erwartung von Wertschätzung“, über den auch ich mir natürlich bereits Gedanken machte. Zu folgendem Ergebnis bin ich gekommen:

      Ja, erste Erfordernis ist in der Tat ein Mindestmaß an Heilung, und zwar unserer individuellen und damit letztlich auch der kollektiven Traumatisierungen. Erst dann scheint auch mir dieser Schritt heraus aus dem „Existenzkampf“ und hinein in ein „Grundvertrauen ins Leben“ möglich zu sein. Darin genau liegt unsere heutige Herausforderung und darum schrillen auch bei den Meisten sofort die Alarmglocken bei solchen Ideen wie einer Gesellschaft ohne Geld, Tausch oder Handel, basierend auf reiner Freiwilligkeit. Bevor wir also unser Bedürfnis nach SELBSTausdruck nicht – zumidest ansatzweise und in immer mehr Momenten – wahrnehmen können, gelingt diese Haltung auch nicht. Henne-Ei-Problem, oder lösbar???

      Grundsätzlich haben wir Menschen aber auch ein ganz tiefes Bedürfnis nach Zugehörigkeit (zu Gruppen usw., Prof. Gerald Hüther z.B. referiert dazu sehr gewinnend). Freiwillige (!) Anerkennung/Wertschätzung erfüllt dieses Bedürfnis, gewissermaßen und ist zugleich eine dynamische gesellschaftliche „Regulationsgröße“: Ich forsche IN MIR nach meinem Ausdrucksbedürfnis und erhalte VON AUSSEN, wenn es geheilt abläuft, eine „Bedarfsrückmeldung“ der Gemeinschaft in Form einer ganz natürlichen Anerkennung, also z.B. Dank/Wertschätzung…

      Damit „Angebot und Nachfrage“ auf neue Art aufeinander abgestimmt werden. So kann ich es mir vorstellen. Damit wird sogar unterschwellig unser „Belohnungssystem“ bedient, sofern das noch nötig ist und hilft. Es ist nur wichtig, dabei bewusst zu sein, also nicht erneut (dauerhaft) in die Falle zu tappen, mit – scheinbarem – Selbstausdruck Anerkennung „ernten“ zu wollen…

      Eine Gradwanderung und Heilungsprozess zugleich. Für mich wird zugleich deutlich, dass wir damit – bewusst – wirklch die Chance auf einen individuellen wie kollektiven Heilungsweg haben. Es darf sich also Schritt für Schritt neues Verhalten entwickeln.

      Aus ganz persönlicher Erfahrung kann ich berichten: Es ist eine faszinierende, neue Haltung zum Leben! Mit ungemein spannenden „alltäglichen“ Erlebnissen! Es gelingt mir natürlich (noch) nicht immer – aber immer öfter!

      • November 16, 2018 um 4:58 pm

        Das war ja kein Einwand sondern eine Feststellung einer Notwendigkeit, die du in deinem Kommentar nicht berücksichtigt hast.

        Ohne Geld zu leben und zwar für die ganze Menschheit ist natürlich eine innerliche Sehnsucht jedes Einzelnen und der Gesamtheit überhaupt und ich denke sie wird sich auch erfüllen 🙂 aber es gibt ja noch nicht wirklich was Konkretes das in diese Richtung zeigt.

        Im Kleinen, z. B. bei der Familie oder Nachbarn oder wies jetzt ist bei den vielen Katastrophen oder bei den Religionsgemeinschaften usw. funktioniert das eh schon mehr oder weniger hervorragend, wie soll ich sagen, es kommt eben auf den Einzelnen an ob das Gesamte was wird.

        • Johannes Anunad
          November 16, 2018 um 5:40 pm

          Nein, eben KEINE Notwendigkeit, es scheint mir etwas anders gelagert zu sein (vgl. meine Ausführungen im Kommentar).

          Tja… nun klingt hier erneut eine mir bereits bekannte Betrachtungsweise an, die sich für mich als weitere „Falle“ entpuppt, nämlich die Vermutung, dass sich sowas ja am ehesten in der Familie, bei Nachbarn, in Religionsgemeinschaften usw. bereits finden oder beginnen lässt.

          Ich drehe es mal – etwas provokativ – einfach um und behaupte: Genau das Gegenteil scheint mir dort zu passieren, wenn dort Ehrlichkeit eintreten würde! Nur dass dort überall eben eher versteckte und informelle Bedingungen präsent sind. Im Bereich von (Lebens-)Gemeinschaften übrigens erkenne ich Dies ebenfalls.

          Für mich bleibt es dabei: Diesen essenziellen Schritt kann Jede(r) eben nur selber gehen – bedingungslos, mutig und ganz für sich allein. Erst wer dazu bereit ist, ohne auf Andere zu zeigen, zu warten, die bitte mit oder sogar voran gehen müssen, damit es klappt, wer auch NICHT auf die flächendeckende „Einführung“ einer „Schenkökonomie“ o.Ä. wartet, sondern JETZT mit seiner Haltungsänderung beginnt, bringt diese Möglichkeit (und NICHT das Konzept!) wirklich voran; als Vorbild und WegbereiterIn.

          • November 17, 2018 um 10:34 am

            bedingungslos zu geben auch ohne Wertschätzung oder des Dankes ist doch die Grundvoraussetzung für eine geldlose Gesellschaft, wieso ist das in deinen Augen nicht so?

            Die Gemeinschaften die ich oben beschrieben habe sind die Vorläufer einer solchen Gesellschaft bzw. vielleicht sogar die Überbleibsel einer geldlosen Gesellschaft, was soll denn da dran nicht funktionieren und wieso soll dort keine Ehrlichkeit sein?

            Den Schritt alleine gehen, ja das tut man sowieso immer aber wenn es eine geldlose Gesellschaft werden soll dann ……. ich mein „alleine“ ist ja keine Gemeinschaft. 😯

          • November 17, 2018 um 10:41 am

            Jeden Morgen stehe ich auf und gehe die Forbes Liste der reichsten Menschen in Amerika durch. Wenn ich nicht darauf bin, gehe ich zur Arbeit.

            – Robert Orben

            ich wünsche jeden einzelnen Menschen ob Kind oder Greis soviel Geld das er jeden Tag in der ForbesListe steht. 😀

          • November 17, 2018 um 11:04 am

            http://www.anthroposophie-lebensnah.de/lebensthemen/geld-und-besitz/geld-besitz-und-spiritualitaet/

            …………..Unabhängigkeit ist die erste Voraussetzung für Sozialkompetenz. Menschen, die sozial schwierig sind oder Macken haben oder korrumpierbar sind, haben alle noch etwas Adoleszentes. Sie sind nicht ganz erwachsen, stehen nicht ganz auf eigenen Füßen, sind nicht wirklich unabhängig. Wer hart an der eigenen Unabhängigkeit gearbeitet hat, braucht nur noch Interesse für das Soziale, um mit Geld gut umgehen zu können. Wer wirklich auf eigenen Füßen steht, ist bei sich angekommen. Er braucht nicht viel Besitz. Besitz ist eine Identifikationsfläche, mit der die Angst vor Verlust kompensiert wird. Wer sich noch an äußerem Besitz festhalten muss, ruht noch nicht in sich. Je unabhängiger man innerlich ist, desto ärmer kann man äußerlich sein, desto mehr Geld kann man verschenken – desto selbstbestimmter und vernünftiger kann man es ausgeben. Wenn ich allerdings zu schnell ausgebe, was ich habe, und es kommt nicht viel nach, werde ich bewegungsunfähig und kann auch nichts mehr bewegen. Man muss eine Art Balance herstellen können und sich einen gewissen Spielraum erhalten. Trotzdem könnte ich, je nachdem, was auf mich zukommt, einmal die Intuition haben zu sagen: Jetzt trenne ich mich von allem, weil es wichtiger ist, dass es an einer anderen Stelle weitergeht, als dass ich weiß, wovon ich morgen lebe. Auch das möchte ich nicht ausschließen. ……………

  3. November 16, 2018 um 1:42 pm

    @ Johannes Anunad

    Darf ich zuerst fragen, woher Dein Nachname kommt? Enthält Anu für mich….

    Du sprichst mir aus der Seele. Genau d a s spüre ich auch so mit dem Geld. Egal, wie Du es nennst, ohne Geld fühle ich mich Wirklicher. Mein Sein ist der Boden auf dem ich gedeihe und nicht mehr die Abhängigkeit und der Stress. Geld ist in Wahrheit ein echter Lebenskraft-Räuber. Ein Liebes-Killer, eine Rechtfertigung für Respektlosigkeit an allen Ecken und Enden.

    Leider definieren sich so viele über Geld. Wham, in deren Haut möchte ich nicht stecken. Denn, wo wäre ich denn da selber? Ist ja nur bedrucktes Papier, wie Gerd immer schreibt…..
    Danke für den tollen Beitrag, LG Tante Ju 🙂

    • Johannes Anunad
      November 16, 2018 um 3:49 pm

      Liebe Tante Ju,

      danke auch Dir für Deine WERTSCHÄTZUNG!
      Zu meinem Namen: Im Grunde ist es wohl eher mein „VOR-Name“: ANUNAD steht für „Führung durch Liebe“ und ist mein spiritueller Name, den ich seit 2013 (!) kenne… 😉

  4. Fluß
    November 16, 2018 um 3:20 pm

    Genau Tula, nennt sich Rechenschafts-Bericht (las ich gestern bei ner Pateien-Seite).
    Die Sprache wird viel fürs Philosophieren benutzt. Je nach Sichtweise bzw. nach Konzentration (Konzern), Aufmerksamkeit.

    Tragen Richter Rechnung? Die Sprache ist auf Zahlwörtern aufgebaut, also Effizienz, Potenzial. Alles dehnt sich aus, kann auch komprimiert werden.

    Der Wald von weitem sieht holografisch gesehen klein und übersichtlich aus.
    Was machen Bundestags-Mitglieder. Sie machen alles unübersichtlich (beschäftigen andere, weil sie selber inkompetent sind) und so im Chaos brauchen sie keine Rechenschaft zahlen. Ist üblich in Ämtern.

    So lange jemand sich duckt, ist alles gut. Wird auf Recht gepocht*, dann werden se wach.
    Beispsiel Mollath, der letzendlich ein Whistleblower ist. Aber er wurde denunziert und weggesperrt und keiner fühlte sich verantwortlich. Heute gibts Panama-Buch.
    Wenn Schäuble oder andere dann Steuerdaten vom Ausland aufkaufen, also Steuerverschiebung welches Mollath ankreidete, dann verdient derjenige Geld durch Datenschutzaufhebung und Helerei usw… Ein Hacker wird so belohnt.

    Es braucht ein gegebüber, so gibts Bewegung. Das kann ne Pflanze, Tier, Mineral, Mensch sein – also Natur.
    Aber das sind Themen, die sich hier ständig widerkäuen.

    Und ja, Energie ist Materie, Bewußtsein, Licht, Geist. E-MxC8. (unendlich).

    • Fluß
      November 16, 2018 um 3:42 pm

      Zeit, Wechsel-WIRKungen, Pulsieren auf subatomarer Ebene. Kannst dir was aussuchen. Zählen von Jahren. Struktur genannt, die der Verstand selektiert/filtert.
      Entspannung und Stille zeigen Zeitlosigkeit.
      Und Spaß ist nicht automatisch förderlich für andere. Jeder hat durch Muster eigenen Stand-Punkt. Genauso beim Wetter.
      Genauso erzeugen Linien (männlich)und Rundungen (weiblich) einen Zeit-Raum. Höhe, Breite, Tiefe.
      Auch Wörter erzeugen Zeit. Gefühl ist zeitlos. Unangenehmes läßt Zeit angeblich erscheinen.
      Und reduzier ein Wort: WER t.

      • Johannes Anunad
        November 16, 2018 um 3:54 pm

        @ Fluß:
        Ich frage mich gerade etwas irritiert, wie diese dimensions- und bezuglosen Sätze zustande kamen?
        Welche Aussage enthalten sie?
        Welcher Kontext zum Beitrag???

  5. Johannes Anunad
    November 16, 2018 um 3:27 pm

    Lieber Martin,
    von Herzen Dank für Deine WERTSCHÄTZUNG, meinem Kommentar einen eigenen Artikel zu widmen! Das freut mich sehr!
    Gerne möchte ich noch zwei Querverweise ergänzen auf themenverwandte, weiterführende Beiträge, die ich auf einem befreundeten Blog schrieb (auch über Weiteres :-)) und hier kürzlich schon anführte:

    Bedingungsloses Grundeinkommen ein Jahr lang per Crowdfunding

    Neue Finanzsysteme – Die zartesten Versuchungen seit es Münzen und wechsel gibt

  6. November 16, 2018 um 4:36 pm

    Danke Johannes Anunad für Deine wertschätzende Erklärung. Lass Dich durch die liebe Fluß nicht irritieren, sie ist sehr schnell und breit gefächert unterwegs und dann kommt es, dass nicht alles zum Thema passend ist.

    Doch was nicht passend ist, wird von Gerd so erklärt, wird passend gemacht… Dies zu einem von diesen Bloggeheimnissen. Wenn Du länger hier schreibst, dann wird Dich einiges davon sehr erheitern und manchmal auch beflügeln. Wie mich inzwischen. Im Moment vermisse ich Gerd ein bisschen, doch irgendwann wird er wieder helfend einspringen, und uns einiges vom Universum erklären. Bis dahin, LG Tante Ju 🙂

  7. Fluß
    November 16, 2018 um 4:59 pm

    @ Johannes, es ist doch logisch. Noetisch logisch, was du darlegst. Deine Suggestion ist, dass Menschen sich über Geld definieren. Du willst das ändern (durch andere, sagts wir), da du diese Auto-Suggestionen dir als Projekt-ION rechtFERTIGen musst.

    Alles ist Energie und somit ein Spiel. Kommunikation, Austausch, WW. Liebe. Ohne Liebe entsteht nix, ist nix.

    Also auf deutsch: es ist ein Traum und jede/r entscheidet, was für ihn, sie die Realität sein könnte. Ergo entscheidet jede/r selber mit dem kollektivem Unterbewusstsein gemeinsam.

    Mal davon abgesehen sind Wörter Kreationen , dem ein Inhalt und Gefühl übergestülpt wird.

    Bist du in einer Partei?

    • Johannes Anunad
      November 16, 2018 um 5:49 pm

      @ Fluß,
      interessantes weiteres Spiel mit Worten… hmmm… Auto-Suggestion… sicher… aus solibsistischer Perspektive (Physische Realität geht ausschließlich von mir aus) wäre das ja sogar nötige Voraussetzung… 🙂

      Ich hoffe, es wird zumindest mein Wunsch erkennbar, dazu beizutragen, dass dieses Spiel (ich stimme zu!) Materie etwas erfreulicher und bunter wird… weniger trauma- und angstgesteuert… die Details sollten dabei so bunt und vielfältig sein, wie es das „Wohl von Allem-was-ist“ eben verträgt… Sind wir da beieinander? Wir ale haben ja einen guten Grund, uns hier zu bewegen, in dieser Dichte…

      Nein, ich bin in keiner Partei – warum auch? Ich lebe – frei – seit gut einem Jahr in Paraguay und bin schon seit Jahren in der Welt unterwegs; von interessantem Ort zu interessantem Ort… insofern darf ich sehr wohl sagen: Ich LEBE, was ich „predige“ und ich schreibe aus ge-/erlebter Erkenntnis!

  8. Fluß
    November 16, 2018 um 5:19 pm

    @ Nickname Tante Ju.
    Gerd hat schon öfters verlauten lassen, daß er schreibt, damit keiner mehr schreibt. Nach dem Motto:Der Blog sei nicht die Realität.
    Und er schreibt gerne daß alle so klug wären aufm Blog.. Also daß der Intellekt im Vordergrund stände.
    Es ist für mich interessant, wer weg ist, wenn er freigeschaltet wird.

  9. November 16, 2018 um 6:45 pm

    Du bist total klug, Fluß.

  10. November 16, 2018 um 6:47 pm

    Eine Bewertung, ich weiß…. das Training war gut….

  11. Martin Bartonitz
    November 16, 2018 um 6:51 pm

    Udo Rohner zum Artikel auf Facebook:

    Jeder Mensch sollte über seine Lebensenergie und seine Lebenszeit frei verfügen können.

    Wenn Karl Kartoffeln anbauen, Karin Kinder unterrichten, Sonja Socken stricken und Gerd Gedichte schreiben möchte, dann sollten die Menschen das auch tun können.

    Und solange Karl, Karin, Sonja und Gerd warme Füße haben und ihre Kinder mit eben solchen in die Schule schicken können und alle sich mit ihren Kartoffelbäuchen an Gedichten erfreuen, ist ja so weit auch alles in Ordnung.

    Blöd wird es erst, wenn Niemand Gerds Gedichte mag, dieser aber seine Kinder auch gern mit vollem Bauch und warmen Füßen in die Schule schicken möchte und weder Lust hat Karl auf dem Acker, Sonja beim Stricken oder Karin beim Unterrichten zu helfen, weil er nun mal lieber Gedichte schreiben möchte ….. denn spätestens dann ist es für Karl, Karin und Sonja vorbei mit der freien Verfügbarkeit ihrer Lebensenergie und ihrer Lebenszeit, weil sie einen Teil davon für Gerd und seine Kinder investieren müssen, obwohl die Gedichte für sie keinen Wert darstellen.

    • Johannes Anunad
      November 16, 2018 um 8:47 pm

      Lieber Martin,
      jetzt genau wirds spannend, was Dein Beispiel anbelangt, denn am Ende beschreibst Du weiterhin eine Art „Ringtausch“, aufgrund Dessen Karl, Karin, Sonja und Gerd gleichermaßen versorgt wären und Jede(r) ist eben „spezialisiert“ auf eine bestimmte „Bedürfnisbefriedigungs-Leistung“. Und das funktioniert in der Tat nicht mehr, wenn Eine(r) oder Mehrere andere „Werte“ bzw. Bedürfnisse haben, als Angebote da sind. So in etwa könnte übrigens z.B. der Contributionism UBUNTU von Michael Tellinger beschrieben werden…

      Zwei Bilder helfen mir da weiter.
      Bild eins: ALLE Menschen geben ihren SELBSTausdruck in eine Art unendlich großen imaginären „Topf“, aus dem zugleich Alle ihre Bedürfnisse befriedigen – in Selbstverantwortung und mit Gefühl für ihre echten Bedürfnisse. Ich habe dieses Bild eben schon 2012 im Rahmen eines Artikels etwas weiter hergeleitet und skizziert:
      https://revealthetruth.net/2013/07/31/aufbruch-in-eine-multidimensionale-gemeinschaft/
      Das mag sich aber noch etwas abstrakt und theoretisch anfühlen.
      Bild zwei: Ich beobachte einfach die Natur. Funktionieren die hoch komplexen natürlichen Abläufe in solch engen „Kreisläufen“? Manchmal sicher. Meist jedoch, so scheint mir, ist das sehr viel aufwändiger. Ich stelle mir also vor, dass so ein „Universeller Ausgleich“ eher stattfindet, indem Frieda die Gedichte von Gerd mag, Gerd wiederum von Anton Kartoffeln erhält, von Gerda außerdem noch Gartenkräuter und von Annette die gewünschten Möhren und Zwiebeln dazu, um einen herzhaften Eintopf zu kochen…

      Ich rechne „real“ also damit, dass ALLE etwas als Ausdruck zu geben haben und dass damit ALLE Bedürfnisse auch nachhaltig gedeckt werden – eben weil es NATÜRLICH ist…

      Wie schon gesagt: Uns stehen m.E. eher alle unsere Traumatisierungen, daher unsere Ängste und alle sonstigen „Fehlprogramme“ derzeit noch im Weg, um es „einfach zu leben“…
      Die gute Nachricht: Selbst hier, in Paraguay, entdecke ich inzwischen mehr und mehr Bestrebungen (unter uns Deutschen hier! Die Paraguayer können das eh viel besser, zumindest die Guarani, also die „echten Eingeborenen“, die Indianer), mit derartigen Experimenten zu beginnen – einfach erwartungsfrei zu geben, was „über“ ist – und gespannt zu beobachten, was daraus wächst… auch ICH bin da gespannt…

    • Johannes Anunad
      November 16, 2018 um 8:59 pm

      P.S.: Sorry, damit ist natürlich Udo Rohner gemeint, Du hast es ja lediglich hierher übertragen, lieber Martin…

  12. Martin Bartonitz
    November 16, 2018 um 7:27 pm

    „Die höchste Form menschlicher Intelligenz ist die Fähigkeit, zu beobachten ohne zu bewerten…“ – Jiddu Krishnamurti, 1974

  13. November 16, 2018 um 8:10 pm

    Du bist und bleibst ein väterlicher Typ, Martin. Danke. 🙂

  14. November 16, 2018 um 10:02 pm

    Als ob irgendeiner auf dieser Welt sich für den „ureigenen Ausdruck“ des Einzelnen interessieren würde.

    Was soll sich eigentlich durch solche Artikel ändern? Daß Leben FREI sein sollte, hab ich schon vor 5 Jahren geschrieben. Na und. Es hat sich nichts geändert, Leben kostet immer noch viel Geld. Geld, weshalb die Menschen „jobs“ machen, die sie eigentlich nicht machen wollen – aber irgendwie doch machen… weil sie nicht weiter denken, über das, was sie da tun.

    Da sind wir wieder bei der WERTschätzung.
    Der Artikel ist völlig daneben. Was haben WERTE mit Geld zu tun? Na genau: Nichts!

  15. Am.Selli
    November 17, 2018 um 10:34 am

    Jo-Hannes:
    Wunder-Voll ! 😉
    Wie reich wird/ist jemand, der Hilf-Reich ist/wird ?! … !!! 😉

    Es be-reichert die eigene Seele, denn ALL-ES kehrt wieder zum UR-Sprung zurück.

    Also laßt uns fröh-LICHTe Hilfe und Herzens-Dankbarkeiten üben !
    und die WELT fängt wieder an zu lächeln … 😉

    (in Memoriam)

    Als die Erde einst
    aus ihrem Ei gekrochen
    06.01.2011

    Als die Erde einst aus ihrem Ei gekrochen
    hat sie noch wunderbar nach „MEEHR“ gerochen
    sie reckte und sie streckte sich ganz kühn
    in einem satten Samt-und Seide – Grün
    und fing , keiner wird es je ver-stehn,
    langsam an sich umzudrehn
    . . .
    aber dann sehr schnell
    wurde es auf ihr auch hell
    Sie lachte gern der Sonne ins Gesicht :
    Vor deinen Strahlen fürchte ich mich nicht !
    Wie schön , daß deine Kraft mich so erwärmt
    und der Mond so hell von deinem Lichte schwärmt !
    .
    Die Erde denkt,
    wenn sie ihren Blick zur Sonne lenkt :
    Ich brauche jah sogar für deine Wärme-Strahlen
    an nichts und niemandem mehr was zu bezahlen
    Alles kommt aus einer großen Liebe nur
    von Ent-Lohnung keine Spur
    .
    Auch Welt-weit
    kein Um-Welt-Wirtschaftlichkeits-Prüfungungs-Parasit mehr
    – nichts mehr davon zu sehen –
    weit und breit
    und für Rendite-Zahlung
    zur Bilanz-Bemalung
    einfach keine Zeit
    mehr
    Nur der Sonne meinen Danke-Gruß
    für den Genuß !

    JAH
    DAS ALLES
    gehört in die Vergangenheit
    ist längst schon aus-ge-storben
    von diesen Geld-Gier-Geiern ganz verdorben.
    ABER
    was da von diesen Gewinn-Max-Monstern angestrebt
    hat hier auf mir nicht lange überlebt
    dieses ur-alt-staubige Modell
    erledigte sich selber schnell
    weil DEINE LIEBE
    JAH
    stärker ist
    als tausend Tonnen
    an-gefressner Geld-Gier-Mist !
    😉

  16. Martin Bartonitz
    November 20, 2018 um 7:49 pm

    „Das Transition-Geschäft wird mehreren Zwecken dienen: Kunden können Saisonmode oder Lektüre abliefern, die sie nicht mehr brauchen. Und sie können auch Ware aus dem Laden mitnehmen. „Bücher, Kleidung, Dinge für den Alltag. Alles unentgeltlich“, versichert Robert Eder, ein freischaffender Künstler. „Der Clou an der Sache ist das Umsonst.“ Zwei Ziele peilt Transition mit dem Laden an: Den Menschen solle bewusst werden, dass sie weder Geld noch Ressourcen verschwenden müssten. Auch will die Bewegung einen Treffpunkt im Herzen der Altstadt schaffen.“
    Fundstelle: Umsonst-Laden: Tauschen statt kaufen

  1. November 16, 2018 um 11:08 am
  2. November 16, 2018 um 11:10 am
  3. November 16, 2018 um 9:33 pm
  4. November 16, 2018 um 9:34 pm

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