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Migration ist der falsche Pakt!

Udo Rohner hat zu dem im Zitat von Harald Martenstein angespielten Migrationspaket, der aktuell sehr kontrovers diskutiert wird, den in meinen Augen wichtigsten Beitrag dazu gebracht. Jene Menschen, die von einem Menschenbild ausgeht, dass alle Menschen wohlwollend miteinander umgehen, formulieren schon mal in Richtung auf die Kritiker des Migrationspakts:

Wer dem Pakt nicht zustimmt, gehört nicht nach Europa!

Dagegen warnen die Kritiker, dass Menschen, die vor den Auswirkungen ihrer Kultur fliehen, ausgerechnet ihre Kultur hierher tragen und sich diese damit auch hier ausbreiten würde. Man könne an den Fingern abzählen, wann der Umkipppunkt erreicht wird, dass unsere Kultur der offenen Gesellschaft von einer Kultur der Intoleranz ersetzt würde (siehe).

Im Migrationspakt wird dafür geworben, dass die Aufnahme von Migranten viele Chancen zur Weiterentwicklung böten. Allerdings macht Norbert Hering auf eine Passage aufmerksam, die klar macht, wer von diesen Chancen profitieren wird:

Überprüfung und Revision bestehender Optionen und Wege für reguläre Migration, mit dem Ziel, die Fähigkeitszuordnung auf den Arbeitsmärkten zu verbessern (…), in Einklang mit der Nachfrage am lokalen Arbeitsmarkt und in Konsultation mit dem Privatsektor und anderen relevanten Interessenträgern. (Quelle)

Nun zum Beitrag von Udo Rohner, der klar macht, wie unsinnig es ist, einen solchen Pakt aufzulegen und welcher stattdessen  viel zuträglicher sei:

Man muss sich nur vor Augen halten, was dieser Pakt nicht, ist um zu erkennen, wem er tatsächlich dient.

Durch diesen Pakt wird keine einzige Waffe weniger ihren Weg in die Krisenregionen dieser Welt finden.

Kein einziger Fisch wird weniger gefangen werden vor den Küsten der Nationen, denen von riesigen Fischereiflotten systematisch die Lebensgrundlagen entzogen werden.

Kein einziges Stück Elektronikschrott wird weniger auf den afrikanischen Müllhalden landen, auf denen Mensch und Natur darunter ersticken.

Kein einziges Kilo an Fleischresten, Milchpulver, Altkleidung, Altautos etc. aus der hirnrissigen subventionierten Überproduktion der Industrienationen wird weniger auf den Märkten der sogenannten dritten Welt oder Schwellenländern landen, um dort den einheimischen Produzenten das Geschäft zu verderben.

Kein einziges Gramm Lithium, Kobalt, Gold, kein einziger Liter Erdöl, Wasser, Palmöl, keine einzige Mango, Avocado, Schnittrose oder was auch immer unter unmenschlichen Bedingungen und der Zerstörung natürlicher Lebensräume als Begleiterscheinung in den Herkunftsländern produziert wird, wird weniger auf den Weg in die weite Welt geschickt werden, um dem heiteren Wohlstand der Mächtigen und Vermögenden den Alltag zu versüßen.

Kein einziger Euro Entwicklungshilfe wird weniger an den Bedürftigen vorbei in den Taschen korrupter Machthaber und deren Vasallen landen, ohne deren Einfluss eine Unterdrückung und Ausbeutung im vorherrschenden Umfang gar nicht denkbar wäre…..

Oder um es in ein einfaches Bild zu fassen:

Niemand braucht einen Pakt, der das Wasser, das aus allen Löchern und Ritzen eines angeschlagenen Fasses fließt und tropft, aufzufangen und irgend wo hinzuleiten, wo es Überschwemmungen verursacht ….

Gebraucht wird ein Pakt, der das Zerschlagen des Fasses unterbindet …

Wir brauchen keinen globalen Pakt „für Migration“, sondern einen

Global Compact for Livable Homeland

Einen verbindlichen Pakt, der jedes Mitglied der vereinten Nationen dazu veranlasst, alles zu unterlassen, was anderen Nationen, deren Bewohner und den dortigen natürlichen Lebensräumen Schaden zufügt …. um jedweder Migration die Notwendigkeit zu entziehen ….

Zur Untermauerung seiner Aussage stellte er noch dieses Video hinzu:

  1. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 6:55 pm

    „Sie sagen, dass es nicht bindend sei … aber es ist doch schon jetzt abzusehen, dass es Rechtsverfahren geben wird.“ Auch in der Schweiz war das Verfahren zur Unterschrift untern den Migrationspakt nicht wirklich demokratisch, so hören wir hier:

  2. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 6:56 pm

    Österreich zieht sich aus dem globalen Migrationspakt der UNO zurück – diesen Beschluss hat die türkis-blaue Bundesregierung am 31.10. im Ministerrat gefasst. Im krone.at-Interview verteidigte Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache das Nein zum Pakt. „Wir sind als Regierunsgverantwortliche nur unserer österreichischen Bevölkerung verpflichtet. Die österreichische Souveränität hat für uns oberste Priorität, diese muss zu gewahrt und geschützt werden.“ Die Selbstbestimmung Österreichs werde so sichergestellt. Der Ausstieg aus dem Migrationspakt sei inhaltlich begründbar – etwa damit, dass im Pakt zwischen illegaler und legaler Migration nicht mehr unterschieden werde. „Dadurch könnte eine Situation entstehen, dass Menschen, die rechtswidrig nach Österreich kommen, rechtskonform zu akzeptieren sind. Schon alleine deshalb kann es keine Zustimmung geben“, machte Strache deutlich.

  3. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 6:58 pm

    At the United Nations General Assembly, President Donald Trump speaks about globalism and sovereignty threats like illegal immigration.

  4. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 7:02 pm

    Wie gefährlich ist der Migrationspakt tatsächlich? Ist die Bundesregierung ehrlich was diesen Pakt angeht? Wie sieht es mit der Verbindlichkeit wirklich aus?

  5. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 7:09 pm

    Auch Tschechien ist kritisch zum Pakt eingestellt:

  6. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 7:11 pm

    Und wie es um die Chancen wirklich aussieht:

  7. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 7:18 pm

    Vom Geschwurbel unserer Politiker zum Pakt:

  8. November 7, 2018 um 7:18 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  9. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 7:19 pm

    Mit dem UN-Migrationspakt bekennen sich die unterzeichnenden Länder dazu, künftig eine „sichere, geordnete und regelmäßige Migration zum Wohle aller zu erleichtern und zu gewährleisten“. Dabei sollen reine Wirtschaftsmigranten weltweit rechtlich mit politisch Verfolgten oder Kriegsflüchtlingen gleichgestellt werden.
    Dies steht in diametralem Widerspruch zum Grundgesetz und dem darin verankerten Dublin-Abkommen!

  10. Martin Bartonitz
    November 7, 2018 um 7:22 pm

    „Dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen – und zwar eine mono-ethnische … Demokratie in eine multi-ethnische zu verwandeln“ Yascha Mounk, 22.02.2018 ARD

    Ich wurde nicht gefragt, ob ich an diesem Experiment teilnehmen möchte:

  11. November 9, 2018 um 11:59 am

  12. Martin Bartonitz
    November 9, 2018 um 7:00 pm

    Was ist da bindend?

  13. Martin Bartonitz
    November 10, 2018 um 8:59 am

    „Wenn Migration so gut ist, warum braucht sie dann mediale Lenkung, und warum braucht es dann so einen Pakt?“

  14. Martin Bartonitz
    November 10, 2018 um 10:06 am

    Wie ich euch heute beweisen werde, hat dieser Pakt für die gesamte Menschheit eine unglaubliche Sprengkraft, denn die „Vereinten Nationen“ haben nichts anderes beschlossen als die Beseitigung der Nationalstaaten, indem sie jedermann quasi ein Menschenrecht auf freie Migration einräumen!
    Die Analyse dieses Paktes hat mich so fassungslos gemacht, dass ich vor drei Wochen sofort begonnen habe, meine Erkenntnisse in Buchform zu bringen.
    Daher werde ich mich hier nicht weiter in Einzelheiten ergehen, aber ich bitte euch dringend, euch darüber zu informieren, was geplant ist. (Joachim Raeder, Quelle)

    Download (für das Lesen am PC) als PDF-Datei

  15. Martin Bartonitz
    November 10, 2018 um 12:22 pm

    Eine Welt ohne Grenzen, oder stabile soziale Netze, das ist hier die Frage …:
    „Die Forderungen, einen Sozialstaat haben zu wollen, geht nicht mit offenen Grenzen zusammen.“

  16. Martin Bartonitz
    November 10, 2018 um 12:54 pm

    „… dass der Pakt als Abwanderungswerbung zugunsten des Westens gesehen werden kann. Der Brain Drain käme einer Enteignung des Südens zugunsten des reichen Nordens gleich. Damit hat sie einen der problematischsten Punkte der gesteuerten Migration angesprochen. Wenn die Eliten der Entwicklungsländer in die reichen Nordstaaten gelockt werden, ist das tatsächlich „Nützlichkeitsrassismus“. – Vera Lengsfeld in

    Die vollkommen irre Migrationspakt-Debatte

  17. Fluß
    November 10, 2018 um 4:45 pm

    Wie können eigentlich so verschiedene Szenen entstehen, wo ein Syrer nen Haus bekommt mit seinen angeblichen Frauen und Kindern? Wurde da je nen Vaterschaftstest gemacht?

    Und hier sind deutsche in Fremdunterbringung, weil Ausländer Wohnungen wegnehmen. Ist ja nich neu, das Thema. Ausländer kommen seit Jahrzehnten und deutschen fehlen die Wohnungen. Es heißt, es werden Wohnungen aufgekauft, daß es keine Mieterhöhung gibt. Rar, gering – gegenüber denen die eine brauchen. Die kümmern sich ja noch nich mal um die eigenen Beamtenwohnungen.

    Sarah Wagenknecht hat ja eine Bewegung gegründet, wird vielleicht ne Partei. Das wäre super!

    V.Lengsfeld hat was über die FDP geschrieben, wollen die zwecks Petitions-Freischalten umschwenken?

    Hier der Link von dem Mann, der kein Daheim hat:https://www.journalistenwatch.com/2018/11/10/muellmann-max-muenchen/

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