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Ist der Unternehmer grundsätzlich der Ausbeuter, also der natürliche Feind des Arbeiters?

Ich habe mal wieder was zum herrlich Draufrumkauen gefunden. Eher linke Ideologien setzen stark auf staatliche Strukturen und bremsen so Jene aus, die gerne etwas unternehmen wollen. D.h. sie sehen den Unternehmer als Buhmann, als Jenen, der sich auf Kosten anderer seinen Reichtum zusammen rafft. Rechte Ideologien setzen auch auf den Staat, allerdings so, dass er gerade das Unternehmertum fördert, so dass am Ende die Ausbeutung immer besser gelingt, da dem Unternehmer passende Freiheiten eingeräumt werden. Und je größer das Unternehmen, desto mehr Handelsfreiheiten. Wäre da die Natürliche Wirtschaftsordnung die Systematik, in der alle von einer florierenden Wirtschaftsleistung etwas haben? Macht Euch wie immer selbst ein Bild:

„…der Unternehmer sei der Ausbeuter, also der natürliche Feind des Arbeiters.

Unsere Untersuchungen haben diesen grundsätzlichen Irrtum berichtigt und mit aller Schärfe abgelehnt. Nicht zwischen dem Arbeiter und dem Unternehmer verläuft die Kampffront, sondern zwischen dem Arbeitseinkommen und dem arbeitslosen Einkommen wird der klare Trennungsstrich gezogen – quer durch alle Berufe und Stände. Nur das echte Proletariat, also der völlig mittellose Arbeiter steht ganz auf der einen Seite, nur der reine Kapitalist, also der ausschließlich vom Rentenertrag (Zinsen und Renditen) lebende „funktionslose Investor“ (nach J. M. Keynes) steht ganz auf der anderen Seite dieser Linie. Der reine Unternehmergewinn und auch der reine Handelsgewinn – „rein“, d. h. säuberlich geschieden von allen Zins-, Renten- und Spekulationsgewinnen – ist Arbeitseinkommen so gut wie der Lohn des Arbeiters.

Freilich, die Trennungslinie geht auch durch das Herz und den Geldbeutel des einzelnen Wirtschaftsteilnehmers hindurch – beim Unternehmer noch fühlbarer und schmerzlicher als beim Bauern, Beamten und beim kleinen Sparer. „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“: die Seele des Unternehmers und die des Kapitalisten; „die eine muss sich von der anderen trennen“, so ungern sie auch will. Es bleibt keine andere Wahl, nicht nur im Interesse des Arbeiters, im Interesse der Gesamtheit, im Interesse einer funktionsfähigen und reibungslosen Wirtschaft – nein, auch gerade im eigensten wohlverstandenen Interesse des Unternehmers selbst, sofern er im Grund seines Wesens wirklich Unternehmer ist!

Rein finanziell gesehen muss in der Natürlichen Wirtschaftsordnung der Unternehmer ebenso wie der selbständige Handwerker, der Bauer und der Beamte auf jenen Teil seines Einkommens verzichten, der sich aus der Rentabilität seines investierten Kapitals ergibt, zugunsten des dadurch erhöhten Arbeitseinkommens, wobei die Erhöhung allerdings für die größeren Einkommen relativ geringer ist als für die niedrigen. Es ist also ausschlaggebend, in welchem Verhältnis sich diese beiden Einkommensarten zusammensetzen; so gehört z. B. ein Unternehmer, der vorwiegend mit fremdem Kapital arbeiten muss, selbst zu den Ausgebeuteten des kapitalistischen Systems.

Aber eine solche Rechnung verkennt den wahren Sachverhalt und den Ernst der Lage. Der Unternehmer, der an seiner Kapitalrente festhalten will, unterliegt der gleichen gefährlichen Täuschung wie der kleine Sparer, der auf die trügerischen Zinsen seines Sparguthabens nicht verzichten will. Beide bezahlen diese Illusion mit einem ungleich größeren Verlust, der die Existenz des Unternehmers noch viel unmittelbarer bedroht, als die des kleinen Sparers. Es ist eine trügerische Illusion, wenn der Unternehmer nur an die überhöhten Gewinne in den Perioden kapitalistischer Hochkonjunktur denkt und nicht an die immer wieder mit unausweichlicher innerer Notwendigkeit darauf folgenden Wirtschaftskrisen mit dem Zusammenbruch der meisten Unternehmungen und der Vernichtung ungezählter wirtschaftlicher Existenzen.

Der von uns aufgedeckte Konstruktionsfehler des kapitalistischen Systems bedingt aber nicht nur diese periodisch wiederkehrende Schädigung des Unternehmertums, sondern er führt auf lange Sicht zu einer ernsten Gefährdung seiner Existenz durch die immer brennender werdende soziale Frage. Solange diese nicht endgültig gelöst und bereinigt ist, werden die Angriffe aus dem sozialistischen Lager gegen das Unternehmertum mit wachsendem Erfolg fortgesetzt in der Gewerkschaftspolitik, in den Kämpfen um Lohnerhöhung und Mitbestimmung, in den Sozialisierungsbestrebungen, die sich erfolgreich des staatlichen Machtapparates bedienen. Das Ziel ist die vollständige Sozialisierung der Produktionsmittel mit Vernichtung der freien Unternehmerinitiative – im genauen Gegensatz zu der von uns vorgeschlagenen „Sozialisierung“ des Kapitals mit Erhaltung des privaten Besitzes und des vollen Verfügungsrechtes über die Produktionsmittel. Diese sozialistische Entwicklungstendenz begegnet sich mit merkwürdiger Einmütigkeit mit der vielleicht noch gefährlicheren kapitalistischen Tendenz einer staatlichen Investitionspolitik, welche die Vollbeschäftigung um den Preis einer verlustreichen Investition ermöglichen, dem Staat das Risiko aufbürden und dem Kapital den ungeschmälerten Zinsertrag auch bei abnehmender Rentabilität zu Lasten des Steuerzahlers garantieren soll. Das Ende dieser Entwicklung kann nur sein, dass jedes freie Unternehmertum in der überwuchernden staatlichen Bürokratie vollends erstickt!…

Fundstelle: Natürliche Wirtschaftsordnung
Wirtschaftliche und soziale Auswirkungen
Dr. Ernst Winkler (aus „Theorie der Natürlichen Wirtschaftsordnung“, 1952)

Kategorien:Gesellschaft Schlagwörter:
  1. E. Duberr
    Oktober 3, 2018 um 10:54 am

    Nicht der Unternehmer ist der Feind , sondern das perverse Geldsystem . Leider waren die echten Arbeiter dumm genug , um sich von den Sozialisten gegen den unglaublich wichtigen und nützlichen UNTERNEHMER , aufhetzen zu lassen . Stattdessen hätten sie sich gegen das perverse Geldsystem wenden sollen . GEGEN ARBEITSLOSES EINKOMMEN .
    SOZIALISMUS ist das Geschäft mit der LÜGE . WER HAT UNS VERRATEN ? SOZIALDEMOKRATEN . Wenn nicht endlich die GELDFRAGE gestellt wird , ÄNDERT SICH ÜBERHAUPT NICHTS .

    • Martin Bartonitz
      Oktober 3, 2018 um 12:03 pm

      Das ist übrigens eine spannende Sache. Die NSDAP hatte das Thema prominent in ihrem 25-Punkte Programm. Das war wohl ein starkes Zugpferd für die Arbeiter. Wie wir aber sehen konnten, ist die Partei nach der Machtübernahmen davon abgerückt:

      Wikipedia: Brechung der Zinsknechtschaft

  2. E. Duberr
    Oktober 3, 2018 um 11:23 am

    Alle Parteien müssen sich an der Geldfrage messen lassen ! Auch die A F D ! Zwar muß man eingestehen , daß die AFD dann sofort ausgelöscht oder unterwandert wird . Jetzt gründet sich ein VEREIN der JUDEN in der AFD , die JAFD. Da wären wir dann wieder , ROTHSCHILD läßt grüßen . Alter Wein in neuen Schläuchen ?????????????

    • Martin Bartonitz
      Oktober 3, 2018 um 11:41 am

      Ja, für mich ist die AFD eine Systemparteien, wie die anderen auch, stehend für die Vermögenden in Deutschland, die ihren Reichtum sichern wollen. Daher wird die AFD nicht an die Geldsystematik gehen.

      Von den relevanten Parteien könnte ich mir das maximal von den Piraten vorstellen. Aber auch diese Partei ist inzwischen von Systemern unterwandert worden, so dass die Hoffnung eher gering ist.

  3. Oktober 3, 2018 um 11:56 am

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  4. Martin Bartonitz
    Oktober 3, 2018 um 12:00 pm

    Noch was zur Wirtschaftssystematik:

    Tatsächlich ist die „moderne Volkswirtschaftslehre“ keine Wissenschaft, sondern nur eine verworrene Ansammlung von Halbwahrheiten, basierend auf einer falschen Voraussetzung: der Irrlehre von den „drei Produktionsfaktoren“, von denen in der Realität aber nur die menschliche Arbeitskraft als einziger Produktionsfaktor existiert. Doch alle, die sich direkt oder indirekt mit dem menschlichen Zusammenleben befassen (Volkswirtschaftler, Theologen, Politiker, Juristen, Soziologen, Pädagogen, Philosophen, Friedensforscher, etc.), gehen mehr oder weniger unbewusst davon aus, dass sowohl ein Stück Erdoberfläche als auch Geld von sich aus etwas „produzieren“ könnten. Die aus diesem tief sitzenden Aberglauben sich ergebenden Denkfehler sind Legion und bewirken bei den Betroffenen eine totale Inkompetenz in Bezug auf das menschliche Zusammenleben. Weil aber in Volkswirtschaften, die Zwischentauschmittel mit einer der Tauschfunktion widersprechenden Wertaufbewahrungsfunktion (Zinsgeld) verwenden und die privates Bodeneigentum bevorzugen, die Eigentümer der beiden „Produktionsfaktoren“ Geld und Boden diese „für sich arbeiten lassen“ und damit mehr als genug „verdienen“, um den Betroffenen einen ausreichenden Lohn für eine „gehobene Position“ in der Gesellschaft sichern zu können, existieren alle Beteiligten mit ihren Denkfehlern in zufriedener Symbiose, solange die Mehrheit der an den Denkfehlern Unbeteiligten nicht darüber nachdenkt und sich für ihre fehlerfreie Arbeit einen „vollen Arbeitsertrag“ erhofft.

    Fundstelle: Dummheit muss weh tun

  5. muktananda13
    Oktober 3, 2018 um 12:58 pm

    Hätte da jeder soviel Geld wie Luft und Wasser, so würden alle doch darin ersticken, denn etwas anderes würden sich auch nicht wünschen.

  6. Martin Bartonitz
    Oktober 3, 2018 um 1:04 pm

    Juergen Korthof auf Facebook dazu:

    Heute weiß man viel mehr als Damals.
    Aber heute traut man sich nicht mehr das Grundrecht und Menschenrecht laut auszusprechen und sein subjektives Recht einzufordern.
    Nach dem Buch Sun Tsu (Kunst des Krieges) wurde die Weltbevölkerung eingeschüchtert und zugleich per Dauerhypnose dazu manipuliert, Konzern- und Bankendiktatur als Demokratie wahrzunehmen.
    Der Bühnenhypnotiseur schafft es, dass der Kandidat eine Zitrone für einen Pfirsich hält – das ist lächerlich simpel im Gegensatz zum heutigen verbreiteten, als Normalität empfundenen kriminellen Wahnsinns bei dem Millionen Menschen für Profitinteressen völkerrechts- und menschenrechtswidrig getötet werden und dies als humanitäre Hilfe ettikettiert wird.
    Die Institutonen, die das Recht gewähren sollten, sind dazu mutiert, diejenigen auszusortieren, die die Verbrechen bemerken, anstatt die Grundrechtträger zu schützen.
    Siehe: Öffentliches Wissen – Band 4 – UNTERSUCHUNGSBERICHT ZU Menschenrechtverletzungen durch organisierte Unkenntnis der ranghöchsten Rechtsnormen

    Völlig überzogene grundrecht- und menschenrechtwidrige Exempel, False-Flag- und False-Reason-Operationen, notfalls durch V-Mann-Unterwanderung statuieren und krasse Härte demonstrieren ist eine Kriegsstrategie nach Sun Tsu:
    http://www.strategienet.de/suntzu.html

  7. Martin Bartonitz
    Oktober 3, 2018 um 1:21 pm

    Wenn einer das Gefühl hat, nicht mehr richtig wahrnehmen kann:

  8. muktananda13
    Oktober 3, 2018 um 2:59 pm

    Jede Philosophie ist spektakulär. Spektakulär und kraftvoll, denn Philosophie bezeugt vor allem von Mut. Mut, die eigenen Gedanken und Prinzipien zu äußern und sie zu einer logischen und, infolge dessen, zu einer schaubaren Palette für den Leser als Betrachter zu formen. Philosophie bezeugt, an erster Stelle, von Mut, sich zu veräußern. Veräußerlichkeitsmut ist Philosophie- die bar eines Dialogs ist. Sie stützt sich auf die Kraft des inneren Monologs, die den Dialog, die Kommunikation veranlasst.Gefühlte Gedanken, die zur Aktion veranlassen. Natürlich will hier jede Philosophie gelebt werden- denn nur gesprochene Worte werden Staub, wenn sie nicht zur Aktionen werden. Wenn sie nicht erlebt werden. Das Leben ist, schlißlich, ein Gedanke. In unzähligen Rotationen, Formen, Mutationen, Torsionen und allen denkbaren, fühlbaren und undenkbaren Möglichkeiten des ewigen energetischen Potentials des Bewusstseins.
    Denken, Gedanken, Gefühle, Verstehen, Handeln. Senden und Empfangen.
    Hierzu vielleicht das Thema

    „GEDANKEN ALS ERSCHAFFER DER REALITÄTEN“- dies sei ein kleiner Anstoß zum Nachdenken.

    Oder:

    „GEDANKEN- logische und ätherische Energieträger zwischen Sender und Empfänger im unendlichen Einheitsfeld des Bewusstseins.“

    oder:

    “ BEWUSSTSEIN- das Feld jenseits der Gedanken.“/“Gefühlte Realitäten im energetischen Feld individueller Identitäten“./ „Relative Gültigkeit der Philosophien innerhalb des relativen Bewusstseins.“/ “ Der Wert philosophischer Ansichten innerhalb außergedanklicher Wirklichkeit“.

    Oder, zum Schluß:

    “ Der reale Wert menschlichen Lebens – Sinn, Suche und Unsinn kosmischen- menschlichen Lebens.“/ „Erdachte Lebensmöglichkeiten innerhalb des Bewusstseins.“

  9. Oktober 3, 2018 um 3:38 pm

    Nach-denken
    Vor-denken

    Denken, ja,
    doch mit Gefühl, oder?
    Intensität ja – doch nicht Richtungsweisend.

    Das ist die Grundlage für Kreativität.
    Weiter, viel weiter, höher, ausgreifen und tun.
    Das Unmögliche tun.

    Theorie.
    Was für ein Wort.
    Theo = Gott.
    Wieso heißt es Theorie, wenn etwas nur eine Hülse ist?
    Ein Fragment, nicht greifbar.

    Wann werden wir endlich praktisch?
    Tatkräftig und lebendig?

  10. muktananda13
    Oktober 3, 2018 um 6:20 pm

    Denken ist per se kreativ. Denken kreiert- bewusst oder unbewusst. Denken ist sine-qua-non schöpferisch. Gedanken sind Energie, die Form, Sinn und Richtung aufweist. Ob vordenken, nachdenken oder denken überhaupt- denken bedeutet das Hinausprojizieren eigener Energie, in geordneter Reihenfolge , in bestimmter Frequenz, Längenwellen, Richtung und Spannung. Alles, was der Strom aufweisen kann, ist das Abbild der Gedanken und Gefühle.
    Wer klug genug ist, denkt stets kreativ, positiv, für sich und Mitmenschen. Wer nicht, dann nicht.
    Würde vorschlagen zum Nachdenken:
    „GEDANKEN ALS SCHÖPFER EIGENER REALITÄT“.

  11. Martin Bartonitz
    Oktober 3, 2018 um 6:51 pm

    Das Lied von der Freiheit

    Es lebe, was auf Erden
    nach Freiheit strebt und wirbt
    von Freiheit singt und saget,
    für Freiheit lebt und stirbt

    Die Welt mit ihren Freuden
    ist ohne Freiheit nichts
    die Freiheit ist die Quelle
    der Tugend und des Lichts

    Es kann, was lebt und webet
    in Freiheit nur gedeihn
    das Ebenbild des Schöpfers
    kann nur der Freie sein

    Frei will ich sein und singen,
    so wie der Vogel lebt
    der auf Palast und Kerker
    sein Frühlingslied erhebt

    Die Freiheit ist mein Leben
    und bleibt es immerfort
    mein Sehnen, mein Gedanke,
    mein Traum, mein Lied und Wort

    Es lebe was auf Erden
    nach Freiheit strebt und wirbt
    von Freiheit singt und saget,
    für Freiheit lebt und stirbt

    Fluch sing ich allen Zwingherrn,
    Fluch aller Dienstbarkeit
    Die Freiheit ist mein Leben
    und bleibt es allezeit.

    Hoffmann von Fallersleben , 1843

  12. Gerd Zimmermann
    Oktober 3, 2018 um 8:42 pm

    Tante Ju

    Theorien.
    Mehr hat uns die Wissenschaft bis heute nicht bieten können.
    Ich gönne Martin seinen Hut.

    Materie.gibt es nicht.
    Hut hin oder her.

    Praktisch

    Du meinst wahrscheinlich matsrialisiern zu können.
    Man schiesst den Vogel des Wissens nicht ab.
    Oder man ist unwissend.

  13. E. Duberr
    Oktober 4, 2018 um 8:49 am

    @Tante Jutta oder Tante Paula

    Erst wenn wir aufhören zu SCHWAFELN , werden wir praktisch . Geh arbeiten , im Garten ,oder im Armenhaus ..

  14. Gerd Zimmermann
    Oktober 4, 2018 um 10:16 am

    Muktan

    Der Mensch denkt nicht, er wird gedacht.
    Der Vogel fliegt nicht, er wird geflogen.

    Da Gottes Bewusstsein keinen Mund hat,
    ,denkt und spricht ES durch den Menschen.
    Der Mensch und nur der Mensch kann Gott erkennen.

    Nichts ist so wie es scheint.
    Die Realität ist ein Abbild.

    Es gibt keine Materie, also auch kein denkendes Gehirn.
    Alice hinter den Spiegeln.
    Nix für dich.

    Ganz grosses Kino.

    Max Planck war sicher nicht ganz sauber,
    Materie gibt es nicht, der Urgrund aller Schöpfung
    ist Gott. Bewusstsein.

    Einstein ist das Gesetz.
    E gleich mc2.
    Rechne mal aus.
    Das theoretische Higgs Broson Gewicht ist gekannt.

    Martin zücke deinen Taschenrechner.
    Wir warten auf das Ergebnis.
    Zehn Stellen hinter dem Komma genügen.

  15. Fluß
    Oktober 4, 2018 um 12:38 pm

    https://totoweise.wordpress.com/page/26/

    “ Die SPD: Die Sozialdemokratie der BRD denkt nicht national, sondern internationalistisch. Es ist altbewährte Tradition der Sozialdemokratie sich in erster Linie um andere Gruppen zu kümmern, dies um so aufopferungsvoller: Die Ausländer, die Bauern in Mittelamerika, die Flüchtlinge aus Afrika, die Asylbewerber, die Verfolgten der ganzen Welt. Unter der Verantwortlichkeit der SPD als Regierungspartei kam es zur ununterbrochenen Masseneinwanderung während der 80er und 90er-Jahre, zunächst durch die zähe Verteidigung des Asylgesetzes, das tausendfach durch Wirtschaftsflüchtlinge mißbraucht wurde, dann durch eine nachlässige Einwanderungspolitik. Alle Energie verwandte sie darauf, Ausländer und andere Gruppen glücklich zu machen, dies durch Sonderregelungen, Sozialleistungen, Vorteile und die Schaffung eines gesellschaftlichen Klimas, das die BRD als „Einwanderungsland“ annahm. Die SPD redete und redet dabei gerne von „den Menschen“, „der Bevölkerung“ und „der Gesellschaft“ – das deutsche Volk hat längst seinen Platz in ihrem Denken verloren. Letztlich geht es ihr wie allen Parteien in erster Linie um Macht. Wie das Volk aussieht, das die „Volkspartei“ SPD wählt, ist ihr völlig gleichgültig. Mehr noch: Sie hat die Zeichen der Zeit erkannt und kommt dem stetigen Anwachsen der Ausländermilieus mit türkischsprachigen Plakaten, wie jüngst im Wahlkampf in Hessen, entgegen.

    Der große französische Aufklärer Jean Jacques Rousseau (1712-1778), der von vielen Linken gerne als geistiger Vater genannt wird, kämpfte stets für die Volksouveränität, daß heißt für das Recht eines Volkes seine Geschicke selbst zu bestimmen. Er nahm jedoch dabei als selbstverständliche Vorbedingung an, daß das französische Volk als naturgebundene und kulturell definierbare Ethnie erhalten bleibt. Aus Rousseaus Werken spricht gerade deshalb eine Hochachtung gegenüber dem einfachen Volk, seiner Art zu leben, seinen Traditionen, Gebräuchen und seiner Sprache. Schon damals sah er die Liebe zum eigenen Volk als wichtige Bürgerpflicht an, bitter bemerkte er über abgehobene und volksferne Zeitgenossen: „Manch einer liebt die Tartaren, damit er seinen Nächsten nicht lieben muß.“ (Emile, 1762).

    Die CDU/CSU: Die „Volkspartei“, die nur rund 6% Arbeiter als Mitglieder hat, ist weder konservativ noch national eingestellt, sondern in erster Linie eine Interessenvertretung der Wirtschaft. Bei keiner anderen Partei ist die Verzahnung von Funktionären mit diversen Unternehmen so eng wie in der CDU. Durch Vergünstigungen, Beraterjobs, Sitzen in Aufsichtsräten und Versorgungsmöglichkeiten nach Ende der politischen Laufbahn nimmt die Wirtschaft erheblichen Einfluß auf die politische Richtung der Christdemokraten. Unter der Regierung Kohl (1982-1998) kamen die meisten Ausländer ins Land, dies auch weil die Wirtschaft billige Arbeitskräfte benötigte und den Arbeitsmarkt unter Nützlichkeitserwägungen verändern wollte. Im Dezember 2007 wurde im Bayrischen Rundfunk (BR) eine nette Plauderrunde übertragen, in der sich ein Sportmoderator am Stammtisch mit dem ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber unterhielt. Dieser äußerte unüberlegt, weil gnadenlos ehrlich, im Rückblick auf die Politik der CDU/CSU: „Wir haben die Wirtschaft dann gefragt: Wollt ihr mehr Ausländer? Also mehr Zuzug von Italienern, Spaniern und Griechen? Da sagten die ‚Nein’, wir wollen den Zuzug von Türken, die sind billiger!“. Diese interessante Äußerung zeigt nicht nur das menschenverachtende Verständnis vom Menschen als reiner Arbeitskraft und „Humankapitel“ unter völliger Verleugnung seiner kulturellen Identität, sie zeigt auch, welche Rolle die Wirtschaft bei der Einwanderung gespielt hat und weiter spielt. Diese nutzt die Einwanderung brachial zur Schaffung eines unendlichen Reservoirs an Billiglöhnern. Der Gewinn dieser Geschäftspraxis fließt den oberen 10.000 der Besitzenden zu und wird damit privatisiert, die Folgen der Einwanderung, nämlich Gewalt, Entwurzelung, Chaos wird von der Gemeinschaft getragen, also gewissermaßen sozialisiert.

    FDP (Eigenwerbung: “Die Partei der Besserverdiener”): siehe CDU, jedoch noch engere Verflechtung mit der Wirtschaft.

    Grüne: Die Grünen sind die Speerspitze der anti-deutschen Parteienpolitik. Schon früh prägten sie den Begriff von der anzustrebenden „multikulturellen Gesellschaft“. Ihr Ziel ist die Auflösung des deutschen Volkes in dieser. Grüne flankieren das Wachsen der Einwanderermilieus politisch und betätigen sich als Anwälte dieser. Grotesker Höhepunkt ist ein vielsagendes Video, indem die Grünen-Funktionärin Claudia Roth, die eine großräumige Villa an der türkischen Küste bewohnt, angetrunken ihre Liebe zur Türkei gesteht: „

    • Fluß
      Oktober 4, 2018 um 12:43 pm

      Übrigens gibt es *Spitznamen für Türken, aus dem deutschem heraus gebildet: gestürkt bedeutet wegrennen oder ein Ding gedreht.

      Weiter im Text:

      “ Claudia Roth, die eine großräumige Villa an der türkischen Küste bewohnt, angetrunken ihre Liebe zur Türkei gesteht:

      Unterdessen setzt sich ein Funktionär der Grünen für den Nachzug von türkischen Ehegatten ein, indem er die Forderung von Sprachkenntnissen, die das Zuwanderungsgesetz vorschreibt, juristisch bekämpft:

      http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display.154+M58e08b62752.0.html

      BRD-Politik-Zirkus in Reinkultur: Der Politiker trägt als Funktionär einer ehemaligen Regierungspartei für ein wichtiges Gesetz Verantwortung, das er jedoch als Jurist bekämpft und zu Fall bringen will!

      Stoßen sich aber linke Ideologie und Wirtschaftshörigkeit in Form von neoliberaler Marktradikalität nicht miteinander? Nein! Zunächst einmal sind viele Linke schon vor 10-20 Jahren in den besseren Kreisen der BRD angekommen und haben sich hier etabliert, durch “Unternehmertum”, durch nutzbringenden Lobbyismus. Sie nutzten dabei geschickt ihre während der aktiven politischen Phase erworbenen Kontakte und machten sie im wahrsten Sinne des Wortes zu Geld. Die Mitglieder der Partei DIE GRÜNEN und die FDP verfügen über die höchsten Durchschnittseinkommen in der Republik. Zudem sind moderne linke Ideologie und Neoliberalismus zwei Seiten einen materialistischen Medaille, stets steht das Pekuniäre, stets steht das Kapital im Vordergrund. Im Mittelpunkt des Denkens steht bei beiden Seiten: Der Markt. Beide Seiten verfügen über keine höhere Idee, die über die materialistische Existenz des Menschen hinausweist.

      Wenn es zum eigenen Vorteil gereicht, können die linken Materialisten schnell die Seite wechseln, so sind viele Linke in gut dotierte Positionen der Wirtschaft aufgestiegen und betätigen sich nebenberuflich in Firmengeflechten. Durch ihre Politik der Einwanderungsförderung und der offenen Grenzen ist eine Gesellschaft im Entstehen, die ideal für die Gewinnmaximierung ist. Entwurzelte Proletarier aus aller Herren Länder, deren kulturelle Identität einer westlich-industriellen Konsum-Lebensphilosophie gewichen ist, setzen die angestammte Bevölkerung unter Druck. Kulturelle Strukturen, die einen völligen Zugriff auf den Menschen bislang verhinderten, fallen oder werden niedergewalzt. Ziel: Der totale Markt, der totale Konsument. Deshalb lautet das moderne linke wie auch das neoliberale Credo: Arbeitet so viel wie möglich, damit ihr so viel wie möglich konsumieren könnt, denkt nicht nach, und vertragt euch.

      Geht diese Entwicklung ungebremst so weiter, könnten die Deutschen zu Geiseln im eigenen Land werden und sind in Zukunft Diskriminierungen ausgesetzt. Die Einwanderermilieus werden über kurz oder lang eine eigene politische Interessenvertretung jenseits der oben genannten Parteien aufbauen und diese dann mit den parlamentarischen Waffen schlagen. Dann werden die Moralvorstellungen der Einwanderermilieus, eine Mischung aus Deutschfeindlichkeit, “Was-guckst-du-Respekt”, primitiven islamischen Versatzstücken, Bildungsfeindlichkeit und nacktem Materialismus per Gesetzeskraft in Deutschland etabliert, ein Albtraum könnte wahr werden: Einwandermilieus, die überwiegend von Sozialleistungen abhängig sind, jedoch durch das allgemeine Wahlrecht und die demographische Entwicklung politische Macht besitzen, bestimmen die Richtung einer ehemaligen Kulturnation. Sollte, was nicht ausbleiben wird, die Beamtenschaft und die Polizei durch die Einwandermilieus unterwandert werden, wird sich für unser Land die Existenzfrage stellen. Ein Bürgerkrieg ist denkbar, wenn die Gewalttaten beider Seiten entsprechende Racheakte nach sich ziehen. „

    • Fluß
  16. Gerd Zimmermann
    Oktober 4, 2018 um 2:06 pm

    Fluss

    getürkt
    übersetze ich mit Illusion.

    Wenn Du etwas getürktes kaufst, bist doch Du daran schuld
    und nicht der Verkäufer.

    Es ist eine grosse Kunst, zu wissen wie man Wind verkauft.

  17. Raul Lopez
    Oktober 6, 2018 um 7:11 am

    Beim Tag der Deutschen Einheit hat der Rundfunk die Chance verpasst endlich einmal den gigantischen Betrug udn Ausplünderung der DDR aufzuarbeiten.
    Über die DDR und Wiedervereinigung werden sehr viele Lügen und Desinformationen verbreitet .
    Alles zum Wohle der Finanzindustrie:

    “15 Jahre Währungsunion: Wie sich westdeutsche Banken auf unsere Kosten an fiktiven DDR-Krediten bereicherten ”
    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/schulden-ohne-suehne/620948.html

    “Kosten der deutschen Einheit sind viel teurer als zunächst angenommen. Die Bundesregierung verschleiert die wahren Kosten der Wiedervereinigung”
    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/1-5-billionen-euro-deutsche-einheit-noch-viel-teurer-1178937.html
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/expertenschaetzung-deutsche-einheit-hat-fast-zwei-billionen-euro-gekostet-12922345.html

    Fiktive Schulden wurden der DDR aufgebürdet
    http://www.heise.de/tp/artikel/36/36931/1.html

    Russische Parlament prüft ob DDR eine völkerrechtswidrige Annexion durch BRD war
    http://www.heise.de/tp/artikel/43/43999/1.html

    Zudem empfehle ist die ZDF Doku “„Beutezug Ost – Die Treuhand und die Abwicklung der DDR“” sehr zu empfehlen

    Für den ehemaligen Bürgerrechtler, Werner Schulz, steht fest: “Die westdeutschen Banken haben den größten Reibach gemacht, weil sie das gesamte Finanzwesen der DDR mit einem Schlage bekommen haben und damit sämtliche Verbindlichkeiten, also sämtliche Altschulden, die in einer gewissen Weise natürlich unglaublich aufgewertet worden sind durch die Währungsunion.”

    Das mit der ANERKENNUNG der DDR-ALTSCHULDEN war ein riesiger Betrug zu Gunsten der WESTERN VERWERTUNGSGEMEINSCHAFT!
    Denn die Inlandsschulden hätte ALLE gestrichen werden können, da die VOLKSEIGENEN KOMBINATE bei der VOLKSEIGENEN DDR-STAATSBANK “verschuldet” waren. Aber genau diese Phantomschulden wurden PRIVATISIERT! UND hoch verzinst! Das RENTIERTE sich für die Hütchenspieler ganz wunderbar! Und Mitteldeutschland wurde damit deindustralisiert und menschlich ausgeblutet. Nur die paar Auslandsmilliarden Schulden hätten übernommen werden müssen!
    

    Ein gigantischer Betrug, für dessen Aufrechterhaltung Leute wie Herrhausen und Rohwedder sterben mussten!

  1. Oktober 3, 2018 um 11:50 am

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