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Klima … wer leugnet denn was?

Rapsfeld am Wegesrand – Foto: Martin Bartonitz 2013

Wird Zeit, auch mal wieder das Thema Klimawandel durch den Menschen aufzugreifen, denn dieses Schwein wird mir nach meinem Geschmack in der letzten Zeit viel zu viel durchs Dorf getrieben. Als Erstes möchte ich ein Video vom Klimamanifest von Heiligenroth, einer 2007 gegründeten Initiative von ‚Klimarealisten‘ bringen., die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Fehler und Widersprüche der etablierten Klima(folgen)forschung, sowie die fehlerhafte Klima-Berichterstattung der Mainstream-Medien, zu recherchieren und aufzudecken. In diesem Video sägen sie am Sockel des Populärwissenschaftlers Harald Lesch, der mit seiner Art der Wissensdarbietung bei vielen Zuschauern gut anzukommen scheint. Nur, bringt er wahre Fakten oder ist er selbst ein Opfer von Mechanismen, die er hier fingerhebend anprangert?

Als Zweites möchte ich einen Text bringen, den Martin Sigl auf Facebook postete, mit ein paar Fakten, die den Arbeiten von Jim E. Lovelock (1979, dt,. 1982) in Unsere Erde wird überleben. GAIA – Eine optimistische Ökologie und Lynn Margulis  (1998, dt. 2018) in Der symbiotische Planet oder Wie die Evolution wirklich verlief entnommen sind, und in denen aufgezeigt wird, wie Festland, Ozeane und Atmosphäre sich regulieren. Ich finde, dass dies spannend zu wissen ist und besser einschätzen lässt, was uns heute über Wetter- und Klima-Simulationsrechnungen weisgemacht werden möchte:

… dass die alpine Waldgrenze im Mittelalter 100 m höher lag ist Fakt, ebenso lag die boreale Waldgrenze 400 km nördlicher, die Weinterrassen wurden 1/3 höher gebaut, die Walser hatten Bergwerke und Dörfer, wo später Gletscher lagen, die grad wieder freischmelzen. In Bayern gibt es Ortschroniken, die von Kirschen im März und Vögeln berichten, die im Januar brüten, auch von sehr milden Wintern und gewaltigen Sommerdürren, als die Brunnen austrockneten. Auf der anderen Seite ist die Hochwassermarke des Magdalenenhochwassers 1342 , die man in Frankfurt bewundern kann, bis heute nicht annähernd mehr erreicht worden.

Die frührömische Warmzeit ist nach Stalagmiten- und Eisbohrkerndaten noch wärmer gewesen als das Mittelalter, und die Minoische Warmzeit noch wärmer, davor war die kalte, aride Buchenzeit und davor das sehr warme und feuchte Präatlantikum und Atlantikum, die wärmste und feuchteste Periode dieses Holozäns, als der Monsun bis zum Aralsee und in den Südaltai reichte und der Tschadsee größer war als das Kaspische Meer.

Südalgerien und Lybien waren voller Binnendeltas, in denen sich gemäß archäologischen Ausgrabungen in der Warmphase vor 15.000 Jahren und wieder nach der Dryas Fischerkulturen, Nilpferde und Barsche tummelten, und das noch bis zum 8200 Jahre event, danach etwas abgeschwächt lebten dort zumindest Jäger und Viehzüchter in Trockensavannen, dort wo heute nicht ein Grashalm wächst. 4900 v.Chr. während der Älteren Perontransgression stand der Meeresspiegel 2,5 – 4 m höher als heute und das nur in 1000 Jahren, denn 6000 v. Chr. herrschte noch eine zweihundertjährige Jahrtausenddürre. Der Vansee stand im Atlantikum 75 m höher als heute. Mindestens 70 neue Studien zeigen, dass auch für Australien, Südamerika, Brasilien und China, in den Tropen etwas schwächer ausgeprägt, weil dort das Wasser sowieso warm ist.

Stalagmitendaten aus China (Peking) zeigen, dass es seit dem Kältetiefpunkt zwischen 1450 und 1550 (Kleine Eiszeit) dort seither kontinuierlich wärmer wurde, in China quasi ohne Fluktuationen, bei unseren Stalagmiten aus Tirol mit starken zyklischen Fluktuationen, die durch den Wechsel der AMO bedingt sind. Isotopendaten zeigen die Wassertemperatur der Ozeane und die lag im Atlantikum verglichen mit dem Tiefpunkt der kleinen Eiszeit gute 3,5 -8°C höher, wenn man Isotopendaten in Temperatur umrechnet, wofür es eine Formel gibt und Faktoren zwischen 1°C = 0,25 – 0,6 Sauerstoff-Isotopeneinheiten.

Zwischen dem Präatlantikum und dem Tiefpunkt der Kleinen Eiszeit 1550 liegen 2 Isotopeneinheiten. Im Eem und in der Warmzeit vor 400.000 Jahren war es gemäß Isotopenanalysen aus Meeressedimenten 5°C wärmer als heute und der Meeresspiegel stand mindestens 20 m höher. Also wer ignoriert Fakten und wer ignoriert die Erkenntnisse aus Geowissenschaften, Geophysik, Geomorphologie und Geobotanik, die im übrigen die einzigen seriösen Wissenschaften sind, die sich mit dem historischen Klimawandel beschäftigen und das seit Jahrzehnten.

Wer nur den Zeitraum seit 1979 mit den Satellitendaten betrachtet, braucht über Klimawandel nicht reden, denn noch in der Kaltphase der 1970er (meist die Referenzphase) wuchsen die Alpengletscher, wie auch in der Kaltphase zwischen 1910-1920, als der Bodensee zufror. Bevor Satelliten die globalen Temperaturen maßen, gibt es keine globalen Temperaturdaten, weil 72% der Erdoberfläche (Ozeane) nicht oder extrem lückenhaft erfasst wurden.

Ein Netz von Landmessstationen gab es vor allem nur in den Industrieländern, Amerika, Europa.Südaustralien Japan,

  • nicht an den Polen, in den Regenwäldern oder in der 3. Welt,
  • nicht ansatzweise repräsentativ aus China, Russland, Sibirien oder Indien.

Und dort, wo seit 1900 seriös und viel gemessen wurde wie in USA, zeigen die Durchschnittstemperaturen, dass es in den Wärme-Peaks der 30er Jahre sogar etwas wärmer war als heute, und wenn man die Inseleffekte und die Abholzungen und die Änderung der Landnutzung hin zu Ackermonokulturen berücksichtigt, dürfte es in den 30er Jahren in den USA sogar effektiv wärmer gewesen sein.

Die Tropen erhitzen sich heute vor allem dort, wo durch massenhafte Abholzung der Wasserkreislauf unterbrochen wurde und keine Vegetation mehr da ist, die massiv transpiriert und für Wolken, täglichen Regen und Abkühlung sorgen, könnte.
Das ist selbst gemacht und hat mit schnellem Profit, aber nichts mit CO2 zu tun.

Wenn also die natürliche Fluktuationen in den letzten 10.000 Jahren wesentlich größer waren und die Temperaturen periodisch und phasenweise deutlich höher lagen als die, die wir heute als mäßige Erwärmung um 1° C nach der Kleinen Eiszeit feststellen, wer kann da seriös behaupten, dass eine seit dem Ende der Kleinen Eiszeit (1860) und eigentlich bereits seit 1550 ansteigende, bei uns alle 60 Jahre fluktuierende Temperaturlinie eine menschliche Ursache hätte, die zudem durch ein Spurengas verursacht sein soll, das von 300 auf 410 ppm , also um 110 Teilchen pro Million Teilchen angestiegen ist.

Es sei daran erinnert, dass wir im Tertiär 25 Millionen Jahre lang 800 ppm hatten, zuvor auch mal 2000 ppm.
Die Eiszeiten kamen nicht über uns, weil zuviel CO2 in der Luft war, sondern weil sich der Isthmus zwischen Nord- und Südamerika schloss, der Golfstrom seither zum Nordpol läuft, dort feuchte Luft heranbringt, die als Niederschlag zur Eisbildung führte und den Albedoeffekt und das Eiszeitalter in Gang setzte.

Das Tertiär mit seinen 800 ppm Co2 ist im Übrigen der Grund, warum die C3-Pflanzen, die als Arten größtenteils im Tertiär entstanden sind, ihr PS-Optimum bei 800 ppm haben und aktuell unterversorgt sind, also hungern, wie das schon in jeder Botanikvorlesung und schon vor 30 Jahren an der Uni gelehrt wurde.
Wenn man den Superelnino von 1998 und 2016 separat betrachtet, weil er nichts mit Treibhausgasen, sondern mit Meeresströmungen und vermehrtem Unterwasservulkanismus zu tun hat, dann muss man feststellen, dass die globale Temperatur seit 2003 auf einem stabilen Niveau verharrt und eher demnächst wieder fallen wird, denn unsere aktuelle Warmzeit dauert schon ungewöhnlich lange, die Temperaturhöhepunkte des Atlantikums sind seither nicht mehr erreicht worden und die Milleniumszyklen, die sich nach dem Ende der Buchenzeit eingestellt haben, scheinen in jeder Warmperiode niedrigere Werte zu erreichen, ganz wie man es als auslaufende Wellendynamik am Ende einer Warmzeit erwarten kann.

Co2 ist nicht Ursache des hin und her schaukelnden Klimawandels in den letzten 8 Eiszeitaltern und physikalisch ist CO2 nicht in der Lage, nennenswerte Heizeffekte zu produzieren. Denn wenn es nachts wie aktuell (ohne Sonne, klarer Himmel) von 30°C auf 15°C abkühlt, in der Sahara sogar von 50° auf fast 0°C, wo bleibt da der Heizeffekt durch Rückstrahlung einer von der Sonnenenergie am Boden erwärmten Luftschicht, die durch Konvektion längst kilometerweit irgendwo da oben angekommen ist und durch den sinkenden Gasdruck oben längst abgekühlt hat? Nur die Wolken heizen passiv, weil die kondensierten Wassertröpfchen Infrarotwellen reflektieren und die Ausstrahlung ins All verhinden. Dieser Effekt ist in jeder bewölkten Sommernacht für jeden erfahrbar.

Die vom PIK jedesmal erhöhten Antriebsfaktoren für CO2 sind reine Willkür und entbehren jeder physikalischen Grundlage. Fakewissenschaft findet in Potsdam statt, wo Computersimulationen mit völlig falschen Parametern und Antriebsfaktoren laufen und die bisher völlig überhöhten apokalyptischen Vorhersagen dann mit der Realität verwechselt werden. Die Mannsche Hockeystickkurve ist wohl die größte Fälschung, die sich sog. Wissenschaftler einer vermeintlichen Naturwissenschaft geleistet haben.
Man kann Baumringe weltweit nicht in Temperatur umrechnen. Denn wer sagt uns denn, ob es ein kalter nasser Sommer oder ein heißer trockener Sommer und wie kalt der Winter war.

In den Subtropen und Tropen wachsen Bäume zudem völlig anders als in den gemäßigten Breiten oder an der Waldgrenze mit Tageslängen von 24 Stunden und dunklen, kalten nicht erfassten Dauerwintern. Nur Fake-Wissenschaftler maßen es sich an, ohne Winterdaten eine globale Temperatur aus Baumringen abzuleiten und dann so zu tun, als hätte es 10.000 Jahre lang eine stabiles Klima gegeben, obwohl die Rekonstruktion der Meeresspiegelschwankungen von bis zu 4 m allein im Atlantikum etwas völlig anderes erzählt. Physikalisch gemessene Stalagmitendaten und Eiskerne lügen nicht und die zeigen exakt das, was Pollenanalytiker schon vor 60 Jahren mit den Pollenzeitaltern definierten. Auch die bayrischen Wetterchroniken passen aufs Jahr genau mit den Tiroler Stalagmitenkurven der Uni Heidelberg überein.

Wir können froh sein, wenn die aktuelle Warmperiode noch ne Weile anhält, denn eine neue Eiszeit wäre die wahre Katastrophe, auf die niemand vorbereitet ist. Und wenn die Warmzeit endet, endet sie schnell, am Ende der Eemwarmzeit kam eine mehr als 400-jährige Dürreperiode, gegen die die aktuelle, kontinentale Sommertrockenheit geradezu ein Witz ist.

Ob es den Eisbären dann besser geht, wenn sie auf dem Packeis vor Südengland Robben jagen und sich die europäische Menschheit am Mittelmeer tummelt, weil Norddeutschland und die Ostsee mitsamt Skandinavien unter Eis liegen?

Wenn die boreale Fichtenzone wieder in der Poebene angekommen ist, können wir es den Griechen und Italienern ja mal zeigen, wie man ein Land im klimatischen Notstand organisiert, denn dann wird Deutschland nur noch eine Eiswüste mit vorgelagerten Treibsandfeldern aus Löß sein.

Kategorien:Bildung, Gesellschaft Schlagwörter: ,
  1. August 12, 2018 um 9:01 pm

    Hat dies auf haluise rebloggt.

  2. Am.Selli
    August 12, 2018 um 9:28 pm

    … „Klima“ …
    => Prima-KLIMA ! … AHA !
    😉
    „Betriebsklima ist die subjektiv erlebte und wahrgenommene längerfristige Qualität des Zusammenwirkens, der Zusammenarbeit der Beschäftigten eines Wirtschafts- oder Verwaltungsbetriebes.

    Das Betriebsklima hat für die Motivation der Beschäftigten starke Bedeutung; desgleichen für Arbeitgeber, da es den Unternehmenserfolg zu verbessern geeignet ist, vor allem in Krisen. Ein schlechtes Betriebsklima führt zu Arbeitsunlust, zerstört somit die Arbeitsfreude, es demotiviert, erhöht den Krankenstand und kann zu mehr Produktionsausschuss führen.“ (Wiki)

  3. Am.Selli
    August 12, 2018 um 9:39 pm

    „Nur die Wolken heizen passiv, weil die kondensierten Wassertröpfchen Infrarotwellen reflektieren und die Ausstrahlung ins All verhindern. Dieser Effekt ist in jeder bewölkten Sommernacht für jeden erfahrbar.“
    Da kann man doch einfach (oder mehr-fach) nur noch dankbar sein für diese gegrillte Wolken-Decke, damit wir auch im jetzigen „Sommer“ nicht erfrieren … Oder ?!?
    – Was bewirkt dieses Gegrillte Muster eigentlich ? –

  4. Am.Selli
    August 12, 2018 um 9:45 pm

    RAINER MARIA RILKE – Lieben

  5. August 12, 2018 um 10:34 pm

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

  6. August 14, 2018 um 5:22 am

    Man soll beim Informationskonsum vielleicht nicht nach Sympathie gehen, aber wer sich von Harald Leschs Reden nicht schon nach den ersten 30 Sekunden wieder abwendet, dem ist mit besserer Aufklärung ohnehin nicht zu helfen.

  7. tulacelinastonebridge
    August 15, 2018 um 11:00 am

    Mashambas: Ein Hochaus für eine Agrarrevoultion

    Foto: YouTube

    Was für eine kühne Vision: Ein bewegliche Hochaus, das eine Agrarrevolution z.B. in afrikanische Gemeinden bringen soll, hat den ersten Platz in einem prestigeträchtigen Designwettbewerb gewonnen.

    Mashambas heißt auf Swahili „Kultivierte Erde“. In den oberen Stockwerke wachsen nach dem Konzept des vertikalen Farming Obst und Gemüse. In den mittleren Stockwerken finden sich ein Bildungs- und Kultureinrichtungen zur Fortbildung. Im Erdgeschoss entsteht ein Handelsplatz. Sogar Drohenlandeplätze sind vorgesehen. Nachdem eine lokale Gemeinde sich selbst versorgen kann, kann das Gebäude in eine andere Gemeinde verlegt werden.

    Entworfen von einem in Polen ansässigen Team unter Pawel Lipiński und Mateusz Frankowski, gewann der Mashambas Skyscraper den ersten Preis beim eVolo Skyscraper Wettbewerb 2017. Der Wettbewerb wurde von der Zeitschrift eVolo durchgeführt, die 2017 insgesamt 444 Beiträge erhielt.

    Auch wenn es vielleicht nur bei der Idee bleibt, ist doch der Impuls wichtig, mit neuen Konzepten die Landwirtschaft neu zu denken.

    Quelle : newslichter.at

  8. tulacelinastonebridge
    August 15, 2018 um 11:11 am

    August 2018

    PERLE DES TAGES // 1437

    “Schönheit, Licht und Freude – Frieden, Licht und Gnade: Halte lebendig, was dich nährt, und stoße ab, was dir das verwehrt.

    “MEISTER MARIA

    https://lichtweltverlag.at/2018/08/15/perle-des-tages-1437/

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